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Thema: [Total War: Rome 2] Furor Germanicus

  1. #1
    Megas, megas, megas Avatar von Trismegistos
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    Rome+TotalWar [Total War: Rome 2] Furor Germanicus

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    „Die Versammlung der Freien wird morgen Theoderich zum Heerführer wählen und er wird die Markomannen an die Römer verkaufen.“ Farabert blickte sich in der Runde um. Es waren nicht viele Männer, die sich auf der Waldlichtung versammelt hatten, aber es waren gute Männer, viele unter ihnen gehörten zu den edelsten der Stämme. Im rötlichen Schein der sinkenden Abendsonne sah er ihre Gesichter, besorgt und entschlossen. Er würde jedem einzelnen von ihnen sein Leben anvertrauen. „Er hat seine Brüder an sie verkauft, er hat seinen Sohn an sie verkauft, was bedeuten wir ihm da?“

    „Noch ist die Entscheidung nicht gefallen", warf sein Neffe Karl ein.

    Farabert schnaubte abfällig. "Gebt euch keinen Tagträumen hin, sie wird fallen", sagte er. „Ich habe in den letzten Wochen genug mit den Leuten von Einfluss gesprochen. Die Stämme fressen ihm aus der Hand. Seine Leute halten ihn für den nächsten Ariovist, aber Ariovist ist niemals vor den Römern im Staub gekrochen.“

    "Sie nannten ihn ihren Freund, das ist wahr, aber seit er das Sagen hat, haben wir Frieden vor ihren Angriffen."


    „Die Römer machen viele schöne Worte, sie sprechen von Ordnung, sie sprechen von Freiheit, sie sprechen von Frieden, aber sie nehmen uns unser Land, unseren Reichtum, unsere Götter, unsere Kinder, unsere Frauen und unseren Stolz. Sie sind Männer aus Eisen mit Herzen aus Eisen. Rom ist unser wahrer Feind, nicht die jämmerlichen Vindeliker. Theoderich wirft nur den kampfeslustigen jungen Leuten einen Knochen hin, an dem sie sich sie Zähne stumpf beißen können, statt sie den Römern in die Kehle zu schlagen.“

    "Versteht mich nicht falsch, niemand hasst die Römer mehr als ich und Theoderich ist ein Brudermörder und vielleicht Schlimmeres, aber hat er nicht immer zum Besten der Stämme gehandelt? Glaubt er wirklich, er sei ein Verräter? Was hätte er dabei zu gewinnen?"

    „Die Römer haben ihn schon einmal König genannt. Er wird diesen Titel auch den Freien gegenüber durchsetzen wollen. Mit der Macht Roms im Rücken wird er uns nach und nach unsere alt angestammten Freiheiten nehmen. Wartet nur ab, meine Brüder, er wird sich die Gewalt der Häuptlinge anmaßen und der Priester, er wird euch binden und fesseln und zu Knechten machen und die Versammlung der Freien entmachten. Eure Kinder wird er nach Rom geben, damit sie als Römer erzogen werden, für die Römer in die Schlacht ziehen und euch und euren Vorvätern ins Gesicht spucken.“ Farabert blickte erneut eindringlich in die ernsten Gesichter. "Ich habe euch auserwählt, weil ich euch für freie Männer hielt, weder Knechte noch Feiglinge. Werdet ihr an meiner Seite sein, wenn es darauf ankommt?" Einer nach dem anderen neigte zustimmend den Kopf, zuletzt Karl. „Lasst uns schwören. Lasst uns schwören, dass der Sippenmörder niemals über uns herrschen wird und nicht über unsere Kinder und unsere Kindeskinder. Wenn er nach dem Königtum greift, dann stirbt er. Wir werden ihn bekämpfen, solange wir Kraft in den Armen haben, bis der Schwur durch sein oder unser Blut fortgewaschen wird. Dies schwören wir bei Esche und Ulme, bei Eiche und Buche. Mögen unsere Vorväter unsere Zeugen sein.“ „Wir schwören“, kam die Antwort dumpf aus der Runde. Wie zur Antwort ertönte in der Ferne der Ruf eines Käuzchens. Der Abendschatten hatte sich über die Runde gesenkt.

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    Herzlich willkommen zu meiner neuen Story!

    Es hat etwas länger gedauert, weil ich noch am Überlegen war, wie ich es erzählerisch angehen sollte.

    Gespielt werden die Markomannen in der neuen Kaiser-Augustus-Kampagne. Ich starte mit nur einer Provinz, während die Römer (von Octavian) schon ein riesiges Imperium haben. Im Süden gibt es im Alpenraum noch kleinere keltische Stämme, im Norden und Osten Germanen, zu denen ich etwas freundlicher stehe. Mit den Vindelikern startet man schon im Krieg.

    Zunächst wird wohl Machtausbau in den barbarischen Gebieten angesagt sein, dazu sind "Kriegergesellschaft" und "Stammeseroberer" sicher nützlich. Die "Verachtung fremder Kulturen" dürfte die Expansion aber generell verlangsamen. Plündern ist ja eigentlich nicht so meine Sache, bei den Barbaren aber immer Teil der Siegesbedingungen. Mal schauen. Die Extra-Steuereinnahmen sind nicht originell, werden aber natürlich gerne genommen.


    Nach der blutigen Niederlage gegen Cäsar waren die Sueben und ihre Verbündeten Hals über Kopf über den Rhein zurück geflohen. Seitdem befanden sich zahlreiche germanische Stämme auf der Wanderung nach Osten, fort von dem entsetzlichen neuen Feind, der ihnen in Rom entstanden war. Der große Suebenbund war zerfallen und die einzelnen Stämme der Germanen waren heute zerstrittener als je zuvor. Auch die Markomannen hatten an der Seite von Ariovist gekämpft und geblutet und ihre Wohnsitze zwischen Rhein und Main lagen jetzt an vorderster Front an der Grenze zum römisch besetzten Gallien.

    Es waren harte Zeiten gewesen für die Stämme, denn die Römer waren mit Stahl und Feuer gekommen, wann immer einer von ihnen sich nicht ruhig verhielt und sich ihrem Willen fügte. Als Theodemar die Markomannen zum Krieg gegen sie aufrief, hatten sie die Nachbarstämme gegen ihn aufgehetzt und seinen eigenen Bruder Theoderich, der ihn schließlich im rituellen Zweikampf besiegte. Als sein zweiter Bruder Rechila auf eigene Faust eine plündernde Streifschar über den Rhein geführt hatte, hatten die Römer seine Auslieferung gefordert und Theoderich hatte sich dem Ultimatum gefügt. Am Kreuz war Rechila gestorben, während Theoderich zusah. Dreimal hatte er seitdem den Heerbann der Markomannen ins Feld geführt und dabei vielfach Stärke und Umsicht bewiesen. Er wurde respektiert, bewundert, auch gefürchtet, aber viele hatten nicht vergessen, dass das Blut seiner Brüder an seinen Händen klebte und dass er seinen jüngeren Sohn bereitwillig als Geisel nach Rom geschickt hatte.

    Als nun, die schlimmsten Wunden verheilt und abermals der Krieg beschlossen worden war, war er abermals gewählt worden, besaß er selbst doch am meisten Reichtum, Erfahrung und Anhänger und seine Tüchtigkeit stand außer Frage. Doch nicht gegen Rom ging der Zug, wie die meisten wünschten, sondern gegen die keltischen Vindeliker im Alpenvorland. Theoderich selbst war der größte Befürworter dieses Krieges gewesen. Er sprach von neuen Ländern, die sicherer sein würden als die am Rhein, wo die Hand der Römer fern sein würde, wo die Markomannen neue Kraft würden schöpfen können.

    So strömten die Markomannen aus all ihren weit verstreuten Dörfern und Gehöften zum vereinbarten Versammlungspunkt zusammen, unter Führung ihrer Häuptlinge und Sippenältesten. Den schwarzen Groll, den seine Feinde im Herzen trugen, hielten sie noch wohl verborgen während sie den rechten Zeitpunkt abwarteten, gegen ihn loszuschlagen und so war seine Führungsposition nach außen hin unangefochten.


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    Die Ziele sind ziemlich geradlinig.

    Das ist Theoderich, der zunächst das Hauptheer führen wird:

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    Ich würde sagen, bei der (zufälligen) Charaktereigenschaft habe ich Glück gehabt.

    Einen starken General aufzubauen dürfte hier leichter sein als in der alten Kampagne, weil die Zeit langsamer vergeht (vier Runden pro Jahr), Generäle sterben also nicht so schnell an Altersschwäche. Außerdem soll die durchschnittliche Lebensdauer allgemein etwas erhöht worden sein.

    In einem heiligen Hain im Süden des markomannischen Bundesgebietes sammelten sich die zusammengewürfelten Scharen.

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    Hier das Truppenangebot (die beiden Anfangsheere habe ich vereinigt), ich muss sagen, die Aussicht damit jetzt direkt auf postmarianische Legionen zu stoßen erfüllt mich nicht gerade mit Vorfreude. Die Römer starten ja in diesem Szenario kriegstechnisch mit einem gewissen Vorsprung...

    Wir haben da zum einen Keulen-Heerbanne, das sind enorm leichte Einheiten mit Keulen. Zwar richten sie im Verhältnis sehr gut Schaden gegen Panzerung an, aber ihr Gesamtschaden ist doch immer noch verzweifelt gering. Immerhin sind sie in der Emperor-Edition etwas aufgewertet, weil generell der Bonus gegen Infanterie von Schwerteinheiten entfernt wurde, bei Keuleneinheiten aber geblieben ist. Dann haben wir Speerbrüder, schon etwas besser als die billigen Heerbannspeere, mit guter Nahkampfverteidigung, aber wie alle frühen germanischen Einheiten kaum gepanzert. Alle barbarischen Speereinheiten beherrschen Kavallerie-Gegentaktiken, was sie in der Kernkompetenz, der Reiterabwehr, sogar besser macht als ihre "zivilisierten" Gegenstücke. Germanische Jugendliche sind ordentliche leichte Speerwerfer. Die Leibwache des Generals sind Odins Speerträger, eine sehr gute Einheit für den Preis, für eine Leibwacheneinheit aber eher schwach, vor allem ebenfalls noch so gut wie ungepanzert.

    Ich werbe mal von den drei Truppengattungen, die ich schon habe, noch je eine Einheit an.
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  2. #2
    Megas, megas, megas Avatar von Trismegistos
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    In der einzigen Siedlung Bergium baue ich eine Bronzewerkstatt, um neue Einheiten freizuschalten:

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    Das sollte sich als Fehler erweisen. Ich hatte den Nahrumgsmangel nicht einkalkuliert, bzw. gehofft, bald Bauernhöfe zu erobern.

    Die Markomannen starten schon mit der militärischen Ausgangstechnologie (Nachschubssuche), daher wird gleich zur Kopfgeldjagd fortgeschritten:

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    Wobei ich meine, es müsste Kopfjagd heißen, es geht ja um Köpfe als Trophäen, nicht zum Kassieren von Kopfgeldern.

    Hier mal die diplomatische Situation:

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    Bei den Quaden hatte ich schon militärischen Zugang, habe dazu noch dann noch einen Nichtangriffspakt und ein Handelsabkommen geschlossen. Da strebe ich eine engere Zusammenarbeit an, bis hoffentlich hin zur Konföderation (was auch historisch wäre).

    Theoderich kriegt eine Negativeigenschaft. Irgendwie kriegt man jetzt ziemlich schnell Negativeigenschaften, wenn man seine Generäle rumstehen lässt, die verschwinden aber auch schnell wieder, wenn man sie dann was machen lässt.

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    Neben der Anfangs-Wirtschaftstechnologie sind auch schon zwei Technologien aus dem "Stammesrat"-Bereich (entspricht der Philosophie bei den hellenistischen) erforscht.

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  3. #3
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    Das Total-War-Fieber ist wieder ausgebrochen!
    Lese überall mit, aber hier kann ich vermelden, ca 200 Runden Vorsprung zu haben und leider auch gerade keine echte Motivation mehr. Ich bin gespannt, wie lange Du diesmal spielst. Der Bürgerkrieg hat mich wieder mal eiskalt erwischt. Obwohl ich schon seit mehr als zwanzig Runden gewarnt wurde, haben die Verräter stillgehalten, bis mein Theoderich mit 75 Jahren friedlich entschlummert ist. Er hat sie wohl dank seines enormen Einflusses unter Kontrolle behalten. Mein neuer Clanchef hat gerade mal halb so viel und ist damit auf gleicher Höhe mit der Konkurrenz. ... Noch gefährlicher als die abtrünnigen Armeen sind aber die hochgezüchteten Agenten!!! Kein einziger ist mir treu geblieben!!! Die eigenen Armeen werden nun am Marsch gehindert, demoralisiert und vergiftet, während die zum Schutz herbeieilenden Frischling-Agenten gnadenlos gemetzelt und bestochen werden... Das ist dann wohl der Fluch des Jahreszeiten-Zyklus, aber ansonsten gefällt mir die neue Kampagne.

    Können die Barbaren eigentlich auch ein Königtum begründen, damit diese Ränkespiele im Ältestenrat ein Ende haben?

  4. #4
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    20 Runden? Wieso hast du nichts dagegen getan? Emoticon: wtf

    Glaube nicht da alle "Systeme" die 2 Parteienkonstelation haben, außer eben die Römer und Karthager weswegen sie die Option haben zu eben diesem zu wechseln. Ein wechsel der Markomannen zum Königtum würde Spielmechanisch keinen Unterschied bringen. Zumindest mwn.
    Zitat Zitat von Jake the Dog
    It´s fine, it´s fine.. Everything´s fine!

  5. #5
    Megas, megas, megas Avatar von Trismegistos
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    Ich weiß es auch nicht. Na wir werden sehen, schätze ich.

    Das Heer sickerte in kleinen Gruppen in die Wälder des Keltengebiets ein.

    Thederich gab Befehl, sich fortan nur noch mittels eines eigens entwickelten Systems von Tierlauten zu verständigen, um den Feind nicht zu warnen.


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    Doch die Vindeliker hatten die Kriegsvorbereitungen ihrer nördlichen Nachbarn durchaus bemerkt. Ihre weit verstreuten Stämme hatten sich bei ihrer Hauptsiedlung versammelt.

    Einige der Alpenkelten hatten sich gegen einen Anteil an der Beute aber auch den Invasoren angeschlossen.

    Theoderich befahl den raschen Angriff, ehe sich die Feinde völlig formiert haben würden.


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    Ich habe eine Einheit keltische Schwertkämpfer und eine Einheit keltische leichte Reiter als Söldner angeworben.

    Die Vindeliker-Truppen sind durchaus ernst zu nehmen. Die Kurzschwerter sind ganz solide und generell gilt: Schwert schlägt Speer. Außerdem sind wie gesagt ihre Leibwachen überlegen, besonders was Panzerung angeht.

    Theoderich überblickte seine Scharen mit Stolz, aber auch mit Sorge. Die bewährten Krieger kämpften mit Stoßspeer und Schild Schulter an Schulter im Schildwall, während die Jünglinge vor der Front als bewegliche Leichtbewaffnete hofften Ruhm erringen zu können. An den Flanken standen die Unfreien und Knechte, mit allem bewaffnet was gerade verfügbar war, Keulen, Knüppeln und Äxten.

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    Die Jugendlichen eröffneten das Gefecht mit einem Speerhagel auf die anstürmenden Vindeliker.

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    Dann eröffneten am rechten Flügel die keltischen Söldner den Nahkampf gegen ihre Stammverwandten.

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  6. #6
    Megas, megas, megas Avatar von Trismegistos
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    Am linken Flügel löste sich jede Schlachtordnung auf als die wilden Horden der Keulen-Heerbanne über die keltischen Speerträger hereinbrachen.

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    Aus dem Unterholz hervor brachen die leichten keltischen Reiter über die Steinschleuderer der Vindeliker herein.

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    Doch nun nahten erst die Verstärkungen der Kelten.

    In Scharen strömten sie aus den Wäldern.


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    Die markomannischen Jugendlichen erblickten den feindlichen Häuptling inmitten seiner Eidgeschworenen und überschütteten ihn mit Speeren.

    Jeder von ihnen hoffte auf den Ruhm, den gegnerischen Anführer erlegt zu haben.


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    Ehe sie noch die germanische Schlachtlinie erreichten, wurden die keltischen Leichtbewaffneten von einem Speerhagel zurückgetrieben.

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    Einheiten mit Wurfspeeren als Sekundärwaffe (wie z.B. Legionäre) lassen sich seit der Emperor-Edition auch auf "Feuer frei" stellen. Das hat hier gegen keltische Fernkämpfer (weiß gar nicht mehr ob das jetzt Schleuderer oder Speerwerfer waren) sehr gut funktioniert.
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  7. #7
    Obersüchtler des *****s Avatar von InEx
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    autsch.

    Achtung Spoiler:
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    Zitat Zitat von Jake the Dog
    It´s fine, it´s fine.. Everything´s fine!

  8. #8
    Megas, megas, megas Avatar von Trismegistos
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    Am rechten Flügel nahmen die Kelten zu Fuß und zu Pferde ihre Stammesbrüder in die Zange.

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    Während die Markomannen im Zentrum schwere Verluste erlitten, waren die Keulenträger auf ihrem Flügel siegreich gewesen und überflügelten nun den Feind.

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    Im Zentrum wurde die Schlacht noch immer mit größter Erbitterung geführt.

    Um ein Brechen der Front zu verhindern, musste Theoderich selbst mit seinen Gefolgsleuten, den Erwählten Wodans, eingreifen.

    Als jedoch die siegreichen Söldner vom rechten Flügel den Vindelikern in den Rücken fielen und ihr Häuptling von einem Speer durchbohrt wurde, brach ihr Kampfgeist.


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    Den Ergebnisbildschirm habe ich vergessen, aber man sieht ja am nächsten Bild, dass es sehr verlustreich war.

    Die Keulen-Heerbanne haben sich rein statistisch besser geschlagen als die Speere, aber im Zentrum standen auch die schlimmsten Truppen der Feinde.

    Die wenigen Kelten, die sich in die Siedlung geflüchtet hatten, fielen rasch der Übermacht zum Opfer.

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    Die Vindeliker waren unterworfen. Sie würden den Markomannen als Knechte dienen, während diese Familien und Vieh über den Fluss führten, um das neue, fruchtbare Land in Besitz zu nehmen.

    Eine neue Ära der markomannischen Vorherrschaft war angebrochen.


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    Das ist erst die erste Imperiumsstufe, die hatte ich mit Epirus von Anfang an.
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  9. #9
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    Ich erkläre den Boiern den Krieg, das macht mich bei den Quaden beliebter und ist ein Missionsziel.

    Da wir nicht an die Boier grenzen, sollte es zu keinen Kampfhandlungen kommen.

    es sei denn die brechen durch, wie damals die Thraker...

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    Die Armee steigt auf, ich entscheide mich für etwas barbarenspezifisches:

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    Theoderich erwachte schweißgebadet. Noch immer hörte er Rechila am Kreuz schreien. Er hörte ihn jede Nacht. Sie hatten ihn gezwungen, zuzusehen. Er ballte die Faust. Fluch über die Römer! Er würde ihnen einen Krieg bereiten, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hatte. Aber noch nicht, noch nicht. Er musste sich in Geduld üben. Der Sieg über die Vindeliker war wochenlang gefeiert worden, Bier und Met waren in Strömen geflossen, aber der wahre Kampf hatte noch nicht einmal begonnen. Es war leicht, die Stämme für einen Angriff zu begeistern, ihr Zorn war rasch genug entfesselt. aber nach dem Sieg liefen sie wieder auseinander oder gaben auf, wenn sie einen Rückschlag erlitten, oder die Strapazen zu hart wurden. Er musste das ändern. Ehe er bereit war, den Römern gegenüber zu treten, musste er von ihnen lernen. Er musste die ungezügelten Stammeskrieger umformen zum Werkzeug seiner Rache. Sie mussten lernen, Befehle zu befolgen, sie mussten lernen, mit Bedacht vorzugehen und langfristig zu denken, erst dann würden sie eines Tages bereit sein, Rom entgegenzutreten. Es würde Opfer geben auf diesen Weg. Er würde viel von der alten Ordnung und den alten Bräuchen zerschlagen müssen, um aus den Trümmern etwas Neues, Stärkeres zu formen, wie ein Schmied, der alte, unbrauchbar gewordene Waffen einschmilzt. Deshalb hatte er seinen Sohn zu den Römern gesandt, damit er ihre Methoden und ihre Art zu denken erlernte. Damals, als die Markomannen aus den üppigen Ländern des Westens vertrieben worden waren, hatte er die Stärke der Römer erkannt und gesehen, dass kein Mann keine Frau und kein Kind seines Stammes am Leben geblieben wäre, wenn die Stämme den Weg des blinden Wütens fortgesetzt hätten, den Weg, den seine Brüder verfolgt hätten. Er hoffte inständig, dass sie ihn verstehen würden, wenn er sie dereinst in den Hallen Wodans wiedersehen würde.

    Er warf sich seinen Umhang um und trat vor die Hütte. Der Schnee knirschte unter seinen Füßen. Seit Wochen schon waren sie eingeschneit. Längst waren alle Vorräte aufgezehrt und die Kinder schrien vor Hunger. Er seufzte. Dies war der wahre Kampf. Der verborgene Kampf, den seine Stammesgenossen, die nur die Schlacht und den Sieg sahen, niemals verstehen würden.


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    Hier rächt sich meine Missachtung des Nahrungsmangels. Damit erholt sich die angeschlagene Armee nicht...

    Natürlich werden gleich Gegenmaßnahmen ergriffen:

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    Es stehen neue Truppen zur Verfügung, beide Nahkämpfer in sehr ähnlicher Preislage: Blutgeschworene haben Bonus gegen Panzerung, den besseren Anstum, bessere Nahkampfabwehr und höhere Moral, aber fast keine Panzerung, Rundschildkämpfer sind besser gepanzert und haben mehr Waffenschaden. Übrigens haben die germanischen Fußtruppen alle die Option "Keilformation", was sonst nur Reiter haben und sie sind immun gegen Verschleiß durch Schnee.

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  10. #10
    Papierchenschweizer Avatar von Aterianer
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    Gleich mal das hervorkramen!
    Hab leider keine Zeit um selber zu zocken, aber für deine und Kermits Story sollte es reichen
    Zitat Zitat von Paul McCartney
    And in the end
    the love you take
    is equal to the love
    you make.

  11. #11
    Megas, megas, megas Avatar von Trismegistos
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    Als der Frühling kam, flohen einige der Krieger aus dem Heer und kehrten in ihre Heimat zurück. Theoderich befahl, ihnen umbarmherzig nachzujagen.

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    Einige der gefassten Deserteure wurden vor ihn gebracht. "Übergebt sie den Priestern", befahl er. "Sie sollen ertränkt werden."

    Um die Kultur anzugleichen, die bei den Markomannen bei Unterschiedlichkeit ja noch zu besonders starker Unzufriedenheit führt, erforsche ich "Heiliger Hain".

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    Auch das Heimatdorf Bergium wird ausgebaut. Es gibt da eine Lederproduktion.

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    Und in Kelheim werden gleich die Felder verbessert, damit wir ein paar Reserven haben.

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    Theoderich wird immer verschlagener...

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    Soweit für heute.
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  12. #12
    Civ4 BASE Coder Avatar von rucivfan
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  13. #13
    Stratege von Qart Hadasht Avatar von Hamilkar Barkas
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    Wieder einmal eine sehr schöne Geschichte!

    ..........................................
    "Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen" chinesisches Sprichwort

    Stories aus der Feder Hamilkar Barkas'


  14. #14
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    Zitat Zitat von InEx Beitrag anzeigen
    20 Runden? Wieso hast du nichts dagegen getan? Emoticon: wtf
    Äh... ja, also... weil ich keine Ahnung habe, was ich da tun soll. Alle Rivalen adoptieren? Sie umbringen lassen? Kann ich auf Dauer beides nicht bezahlen; außerdem sinkt dann mein Einfluß im Rat, woraufhin die Steuern und die Forschungsrate und die Zufriedenheit im Reich wieder einbrechen... usw. usf. ... Ich warte auf eine Story, die mir genauestens demonstriert, wie man der Lage Herr bleibt.
    Vielleicht diese hier?

  15. #15
    Megas, megas, megas Avatar von Trismegistos
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    Vielleicht. Wobei für die Leser ein Bürgerkrieg wahrscheinlich noch amüsanter wäre...

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