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Thema: Tausend fleissige Handwerker und ein Dicker ringt mit den Göttern

  1. #1
    Tiefling Avatar von Cirdan
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    Tausend fleissige Handwerker und ein Dicker ringt mit den Göttern

    Prolog
    Als der dicke Qin Shihuangdi im Osten die Sonne untergehen sieht, und der anbrechende Abend über den grünen, sanften Hügeln rotgolden zu schimmern beginnt, gibt er seinem Lakaien Pin Ky den Befehl zur Gründung. Xian, die Hauptstadt des mächtigen chinesischen Kaiserreiches, Ausgangspunkt der Seidenstrasse und erhabener Erbauungsort des Wunders der Terrakotta-Armee und der Wildganspagode – doch halt, etwas war doch da noch? – Qin Shi scheint gerade wieder in einen seiner Tagträume versunken gewesen zu sein...

    Zurück in der Realität sah Qin Shi, wie seine Siedler gerade eine einfache Bleibe für die Nacht errichteten und einige Wasserträger vom Fluss Wasser herbeischafften um den allgegenwärtigen Schmutz und Gestank von der langen Reise endlich mal abwaschen zu können. Es ist also noch ein langer Weg, bis die Hauptstadt des grossen Reichs der Mitte glänzt wie Gold, doch der Grundstein ist gelegt und die geschäftigen Chinesen sind voller Zuversicht ihrem Schicksal in dieser herausfordernden Welt entgegenzutreten.



    Die Spieleinstellungen
    Schwierigkeitsgrad: Gottheit
    Spieltempo: Standard
    Kartentyp: Kontinente
    Kartengrösse: Standard


    Bemerkungen
    Gedanken, Kommentare, Hinweise und Tipps zum Spiel oder zur Geschichte und atmosphärische Gast-Beiträge von aufmerksamen Lesern sind ausdrücklich erwünscht. Alle Personen und Handlungen dieser Story sind frei erfunden und jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.


    Mögen die tausend fleissigen Handwerker und der Dicke, der mit den Göttern ringt, die Zeit überdauern.



    Das Ziel dieses Spiels:


    Wir wollen mit den Chinesen einen Herrschaftssieg erreichen. Da dies aber selbst auf Gottheit keine sehr grosse Kunst ist bei der momentan vorherrschenden KI-Fähigkeit, haben wir uns eine kleine Zusatzaufgabe dazu ausgedacht. Wir wollen den Herrschaftssieg erreichen, währenddem wir gleichzeitig mit allen Völkern möglichst gute diplomatische Beziehungen erhalten wollen. Perfekt wäre bei allen ein positiver, grüner Gesamtwert. Oder halt so gut wie eben möglich durch Nutzung von allen vom Spiel gegebenen Möglichkeiten.
    Geändert von Cirdan (16. Januar 2018 um 22:05 Uhr)

  2. #2
    Tiefling Avatar von Cirdan
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    Eine neue Welt entsteht

    Hier sehen wir ein hübsches Portrait vom Dicken, der hofft etwas genialer zu sein, als seine Kontrahenten.

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    Und hier sehen wir seine Fähigkeiten, auf die er zählen kann, um erfolgreich zu sein.

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    Was bringen uns unsere chinesischen Eigenschaften?

    Der erste Kaiser
    Durch die grosse Macht, die Qin Shi ausstrahlt, arbeiten die chinesischen Arbeiter schneller und härter als alle anderen. Dies führt dazu, dass Handwerker eine Bau-Ladung mehr erhalten und die Chinesen in der Antike und der Klassik Wunder mit Bautrupp-Ladungen beschleunigen können. Ob wir den Wunderbonus auf Gottheit nutzen können wird sich zeigen. Die zusätzliche Handwerker-Ladung bringt uns aber in jeder Spielphase viel, da es Produktion für Handwerker spart, die anderswo eingesetzt werden kann. Und da Handwerker eh immer Mangelware sind, kommt uns das natürlich sehr gelegen.

    Dynastischer Zirkel
    Alle Heurekas und Inspirationen geben 60% Bonus statt den üblichen 50%. Das ist sehr stark und hilft uns in jeder Spielphase schneller an die wichtigen Technologien und Ausrichtungen zu kommen. Auch kommen wir schneller an wichtige Wunder, was aber auf Gottheit wieder relativiert werden muss. Da kommen wir aber immer noch 10% weniger langsam an wichtige Wunder.

    Auf jeden Fall versuchen wir das Puzzle mit den Heurekas und Inspirationen möglichst gut zu meistern, dass der Bonus gross bleibt.

    Die grosse Mauer
    Die grosse Mauer wird am Anfang noch nicht so eine gewichtige Rolle spielen. Aber sobald die Zeit reif ist, kann sie Gold und Kultur abwerfen, damit wir die grosse Armee bezahlen können die wir benötigen, und schneller an Regierungen und Karten kommen.

    Der kauernde Tiger

    Der kauernde Tiger ist die Frage. Eine Reichweite weniger, dafür 10 Fernkampf-Stärke mehr als der Armbrustschütze. Lassen wir uns überraschen, ob sie den grossen Qin auf dem Schlachtfeld überzeugen. Was sicher ist, sie machen ein grossen Wumms, was alleine dafür schon etwas wert ist. Und sobald sie zu Feldkanonen werden ist eh wieder alles beim Alten.
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  3. #3
    Tiefling Avatar von Cirdan
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    Xian

    Die erste Stadt von China soll auf diesem hübschen Flecken grün bewachsener Erde entstehen. Doch wo genau sollte der Kaiser die Stadt bauen? Gleich hier, wo er sein Nachtlager aufgeschlagen hat? Oder besser doch noch etwas weiter weg? Auf jeden Fall wird diese Entscheidung eine sehr lange Zeit sein Glück oder Unglück sein, wenn er jetzt eine falsche Entscheidung trifft. Deshalb überlegt er sich alles zweimal und wiegt Vor- und Nachteile gegeneinander ab...

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  4. #4
    Tiefling Avatar von Cirdan
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    Ein ernüchternder Blick in den Westen

    Am nächsten Morgen ist sich Qin immer noch nicht ganz sicher, deshalb schickt er seine bewaffneten Männer los um einen Blick in den Westen zu werfen. Doch sie finden nichts spannendes dabei. Nur etwas mehr Grasland für die chinesischen Pferde, die wir hoffentlich bald domestizieren werden.

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    Die Einschätzung des Umlandes

    Also schauen wir mal, was wir da haben. Im Osten winkt ein schönes Feld mit grossen Elefanten. Die 2 Nahrung und 3 Produktion sind sehr gut. Dieses Feld sollten wir vielleicht sogar einkaufen, wenn nötig. Dann haben wir noch die Pferde und die Steine nördlich des Flusses, die mit je einer Bautrupp-Ladung mehr Produktion und Heurekas geben. Das ist schon mal was. Ansonsten sehen wir nur noch Reis für schnelleres Wachstum und jede Menge Hügel im Süden für weitere Produktion. Also nicht besonders gesegnetes Land, aber wir versuchen was daraus zu machen.

    Soll der Dicke also irgendwohin marschieren und dadurch Zeit verlieren? Nein - Ich denke nicht. Er sitzt sowieso lieber da wo er ist und befiehlt. Wir gründen unsere Hauptstadt an Ort und Stelle. Mit dem Hügelwald auf 1 haben wir ein 2 Nahrung/2 Produktion-Feld für den Anfang, was schon mal super ist.

    Jede Bewegung weg vom Start-Standort benötigt ausserdem gleich 2 Runden, wenn wir nicht auf einer Ressource, einem Hügel oder einem Wald (was dessen Verlust bedeuten würde) gründen wollen. Die 2 Runden verschenken wir nicht. Also steht es fest. Versuchen wir hier an der schönen Frischwasserquelle des örtlichen Flusses unser Glück.

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    Und da Hütten und früh gefundene Stadt-Staaten einfach sehr wichtig sind für den Start, bilden wir einen besonders flinken und robusten Chinesen zum Späher aus. Er soll für uns die Welt entdecken und erste Kontakte zu hoffentlich freundlichen Nachbarn knüpfen.

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  5. #5
    Tiefling Avatar von Cirdan
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    Ein schöner Stein für einen Künstler?

    Unser Späher findet ein weiteres Luxusgut im Westen, was sehr gut ist. Vielleicht können wir das mit einer neuen Stadt gleich erschliessen. Die Zusatz-Kultur von Marmor ist auch praktisch. Ist es bei Belegung doch gleich ein halbes Monument wert.

    Im Osten glauben einige Bürger von Xian einen weiteren Fluss oder sogar ein grösseres Gewässer ausfindig gemacht zu haben. Wir haben es auf der Karte mal markiert, dass wir das später genauer erkunden. Die Berge im Süden von Xian werden wir gut für einen Campus-Bezirk an windiger, frischer Luft nutzen können. Die Heurekas fallen den Wissenschaftlern einfach schneller ein, wenn sie etwas Bergluft schnuppern.

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    Karthago, die Veteranen von Nebenan

    Als unser mit Keulen bewaffneter Schlägertrupp einen weiteren Wald im Norden kundschaftet um das Umland des hübschen Marmors zu begutachten, stossen sie überraschend auf einen militaristischen Staat. Da wir die allererste Zivilisation sind, die sie sehen, übernehmen sie gleich einen Mann von unseren Keulen-Schwingern und setzen ihn prompt als Gesandten bei ihnen ein. Dieser bringt uns +2 Produktion in der Hauptstadt auf Einheiten. Was sehr gut ist, weil die +2 auch für Siedler und Handwerker gelten. Den Bonus können wir gut gebrauchen. Die höheren Boni beziehen sich dann nur auf Lager und als Souzerän bringen alle Lager einen freien Händler. Was Qin nicht aus den Socken haut, aber gut, schaden kann es nicht. Souzerän zu werden ist aber sicher nicht Priorität.

    Der Quest von Karthago ist ja geschenkt - Bogenschiessen müssen wir sowieso schnell haben, damit wir nicht in den ersten Runden von verrückten Kontrahenten überrannt werden.

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    Wir entscheiden uns, dass der Krieger einen Abstecher in den Norden machen soll um dann aber bald wieder nach Xian zurückzukehren. Wenn die ersten Barbaren auftauchen, wollen wir den wieder in der Nähe der Hauptstadt haben. Der Späher dauert noch 2 Runden... Ich denke der Späher darf dann nach Süden, da er etwas besser über die Berge kommt.

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    Geändert von Cirdan (19. Januar 2017 um 22:50 Uhr)

  6. #6
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    Der Gestank legt sich

    Die ersten Bürger von Xian haben sauberes Wasser vom Fluss und können sich täglich waschen. Das hebt die Stimmung und der Gestank verschwindet allmählich. Und die Tatsache, dass der Bürgermeister der Hauptstadt ihnen versprochen hat bald auf Elefanten reiten zu dürfen, hebt die Stimmung sehr. Genau das Feld brauchen wir, guter Bürgermeister!

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    Ein Richtungswechsel

    Der Späher macht sich trotzdem gen Norden auf. Nichts mühsameres als wenn sich ein Späher mit max. 1 möglichen Bewegung pro Runde über Gebirgsketten schleppen muss und die 3 Bewegung dadurch verheizt. Der Krieger wird dann zurückbeordert um ein oder zwei Blicke über die südlichen Hügel zu werfen und die Stadt zu beschützen, bis der erste Schleuderer kommt. Das muss erstmal reichen für die Erkundung des Südens. In der Hauptstadt wird einer der tausend fleissigen Handwerker ausgebildet - 7 Runden dank Karthago ist gut.

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  7. #7
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    Der Dicke schmiedet Pläne

    Qin Shi steht zufrieden auf seiner grossen Terrasse des kürzlich erbauten chinesischen Palastes in Xian. Er war soweit zufrieden mit der Arbeit seiner Untertanen, doch etwas mehr Professionalität hätte er sich schon gewünscht. Einige Bretter des Palastes waren schief und die Bodendielen knirschten laut unter seinem Gewicht. Schon bald werden aber die ersten gut ausgerüsteten Handwerker bereitstehen und nördlich des Flusses den Steinbruch in Betrieb nehmen. Der Abbau der Steine wird die Produktion der Hauptstadt weiter steigern, was dringend nötig ist. Ausserdem werden sie ihm damit einen robusten Steinboden im Palast bauen können.

    Gespannt auf die ersten Berichte seines kürzlich ausgesandten Spähers gen Norden dachte er darüber nach, ob er nach dem Handwerker einen Schleuderschützen in Auftrag geben sollte oder besser einen Trupp Siedler, um mehr Land in Besitz zu nehmen. Das Schöne an dem kommenden chinesischen Handwerker ist ja, dass wir drei Modernisierungen für die Handwerkskunst-Inspiration bauen können und trotzdem noch eine Bau-Aktion für das Waldroden übrig haben. Somit wäre ein Siedler relativ schnell bereitgestellt. Der Wald im Süden muss sowieso früher oder später einer Mine weichen, da wäre dieser in einem frühen Siedler gut investiert.

    Die vier Aktionen unseres Handwerkers werden also nach Plan ein Steinbruch, eine Mine, eine Waldrodung für den Siedler und sobald Tierzucht da ist eine Weide für die Pferde sein. Eine Farm auf dem Reis wäre auch schön für Bewässerungs-Heureka und schnelleres Wachstum. Aber die Farm wird wohl auf den nächsten Handwerker warten müssen.

    Im Norden gäbe es einen schönen Siedlungsplatz mit einem produktiven Schafhügel, etwas luxuriösem Weihrauch, einer Kuh und einem Süsswassersee. Vielleicht werden wir uns dort niederlassen, wenn bis dahin kein besserer Platz auftaucht. Oder etwas weiter nordöstlich am Fluss, den wir ja bereits entdeckt haben. Oder doch im Westen beim kürzlich entdeckten Marmor?

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  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Finarfin
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    Vielen Dank schon mal vorab für die Mühe. Hört sich sehr spannend an! Und schön, dass Du Dich entgegen Deiner Natur ins Landesinnere vorwagst und nicht nur irgendwo im Westen am Meer hockst und Schiffe baust

  9. #9
    Tiefling Avatar von Cirdan
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    Zitat Zitat von Finarfin Beitrag anzeigen
    Vielen Dank schon mal vorab für die Mühe. Hört sich sehr spannend an!
    Bitteschön und Dankeschön

    Zitat Zitat von Finarfin Beitrag anzeigen
    Und schön, dass Du Dich entgegen Deiner Natur ins Landesinnere vorwagst und nicht nur irgendwo im Westen am Meer hockst und Schiffe baust
    Als sich der dicke Qin vor ein paar Wochen in das erste selbstgezimmerte Fischerboot im Fluss setzte, ging es sofort unter und tauchte nie mehr auf. Ihn selbst mussten die Chinesen mit Seilen und Stecken an Land hieven. Ich poste jetzt hier kein Bild von einem gestrandeten Wal, aber in etwa so sah das aus. Seither meidet er die Seefahrt. Wie lange wird uns die Geschichte selbst zeigen.

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von Lordkönig
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    Regel Nummer 3: Diese Regeln können niemals abgeändert werden.

  11. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von Finarfin
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    Zitat Zitat von Cirdan Beitrag anzeigen
    Als sich der dicke Qin vor ein paar Wochen in das erste selbstgezimmerte Fischerboot im Fluss setzte, ging es sofort unter und tauchte nie mehr auf. Ihn selbst mussten die Chinesen mit Seilen und Stecken an Land hieven. Ich poste jetzt hier kein Bild von einem gestrandeten Wal, aber in etwa so sah das aus. Seither meidet er die Seefahrt. Wie lange wird uns die Geschichte selbst zeigen.
    Hehe, eigentlich habe ich "persönlich" gemeint, Cirdan (jedenfalls wenn Du der aus dem Silmarillion bist). Aber so geht's natürlich auch

  12. #12
    Tiefling Avatar von Cirdan
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    Zitat Zitat von Finarfin Beitrag anzeigen
    Hehe, eigentlich habe ich "persönlich" gemeint, Cirdan (jedenfalls wenn Du der aus dem Silmarillion bist). Aber so geht's natürlich auch
    Ja, der Name stammt tatsächlich aus dem Silmarillion. Schön, dass du darauf gekommen bist. Ich hatte bei deinem Kommentar gleich die Idee mit der kleinen Boot-Geschichte und nutzte diese natürlich sofort. Geht jetzt unter "kleiner atmosphärischer Gast-Beitrag", wenn dir das Recht ist… Haha

  13. #13
    Tiefling Avatar von Cirdan
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    Bald öffnet der Elefantenpark

    Die Stadt Xian ist gewachsen und kann die nächste Runde das Elefanten-Feld bearbeiten. Sonst passiert nichts diese Runde.

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    Ein Nachbar stellt sich vor
    Und dann kommt uns im Norden plötzlich ein Fremder entgegen, der von einem Mann spricht, dessen Königreich doch tatsächlich kein Ende haben soll. Na wenn der nicht übergeschnappt ist. Aber ein bisschen finden wir es schon sympathisch, ein Reich zu haben, so gross, dass man das Ende nicht mehr findet. Man muss ja nicht gleich alles übertreiben. Ausserdem lernen wir viel über die arabische Schrift, über die Leserichtung konnten sich unsere Gelehrten jedoch nicht einigen. Unsere Schriftgelehrten malten die Zeichen von oben nach unten und die Araber von rechts nach links, was zu grossen Missverständnissen führte. Qin Shi beendete die Auseinandersetzung mit den Worten: "Ja dann schreibt doch alle im Kreis herum", und löste dadurch die Versammlung auf.

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    Die Analyse des ersten Kontrahenten: Arabien

    Arabien hat gemäss Diplomatie-Menu 2 Städte. Er wird aber sicher bald die dritte gründen, bekommt er doch drei Siedler geschenkt auf Gottheit. Der irrt wohl noch etwas durch die Gegend.

    Arabiens Eigenschaften:


    Der letzte Prophet
    Arabien wird sicher eine Religion gründen. Gut haben wir das in diesem Spiel überhaupt nicht auf dem Radar mit den Chinesen. Wir haben ja keinen speziellen Glaubens- oder Religions-Vorteil. Wenn Saladin seine Religion zu uns bringt, erhält er einen Punkt Wissenschaft pro Stadt und unsere Beziehungen verbessern sich. Das unterstützt natürlich den Frieden mit ihm.

    Rechtschaffener Glaube

    Saladins Kultgebäude sind besser und er möchte diese möglichst überall sehen. Denn dadurch verbessert sich wiederum sein Ertrag. Das könnte man natürlich machen, aber dazu braucht es ja einen Heiligen Bezirk, den wir wahrscheinlich nicht so schnell bauen werden. Wenn überhaupt.

    Mameluke
    Der Mameluke klingt übel. Hüten wir uns davor mit Saladin im Mittelalter in den Krieg zu treten. Ritter, die sich selbst heilen nach der Bewegung oder nachdem sie angegriffen wurden? Das sagt ja schon alles. Übel. Dafür hat er aber auch keinen verbesserten Kampfwert, wie andere Spezial-Einheiten. Und sie brauchen kein Eisen, die Einheiten kommen also sowieso, Eisen hin oder her.

    Madras
    Dann hat er noch die Universität, die wie ein indisches Curry klingt, aber keines ist. Eine verbesserte Universität, die 1 Punkt Wissenschaft mehr bringt und zusätzlich Glauben erwirtschaftet. Nett, aber davor hab ich jetzt nicht speziell Angst.

    Die Punkteliste
    Saladin hat bereits 8.8 Wissenschaft, was mir für zwei Städte etwas viel zu sein scheint in Runde 9. Auch mit den Gottheits-Boni ist das viel. Das lässt mich hoffen, dass im Norden noch ein Wissenschaftlicher-Stadtstaat zu finden ist. Der Späher ist ja auf dem Weg in dieses Gebiet.

    Kultur mit 2.7 liegt völlig im Rahmen und der grössere Armee-Wert kommt von den Start-Kriegern.

    Dann wollen wir als nächste mal herausfinden wo seine Städte sind. Hoffentlich nicht zu Nahe dran, denn das würde den Frieden etwas stören.

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  14. #14
    Tiefling Avatar von Cirdan
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    Das fühlt sich gut an

    Schon den ersten Kontrahenten getroffen und noch keine Armee gebaut, aber 10 Produktion für Einheiten in der Hauptstadt und somit jeweils nur 4 Runden für einen Krieger oder einen Schleuderschützen. Und das noch ohne Agoge-Karte. Da fühlt sich Qin schon etwas sicherer in seinem Palast. Mit Agoge-Karte sollte es dann ca. auf 2 - 3 Runden pro Einheit fallen oder noch weniger durch zusätzliches Stadtwachstum und die Weide.

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    Sibirien

    Unser Späher zieht Richtung Osten um die arabischen Städte zu finden, Kairo sehen wir bereits im Nord-Osten, und findet einen fremden Kontinent Sibirien. Das beflügelt den Aussenhandel mit einer willkommenen Inspiration.

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    Hügel und Wälder

    Gut, ist unser Späher doch in den Norden gegangen. Hier unten hätte er wohl nur noch Hügel gesehen für die nächsten paar Jahrzehnte. Passend zu dem Thema erforschen wir den Bergbau. Roden und Minenbau ist für unseren Handwerker aus der Hauptstadt also bereitgelegt. Was sich wohl hinter diesen Hügelformationen verbirgt? Beruhigend ist, egal was hinter den Hügeln lauert, es hat lange bis es bei uns ist.

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  15. #15
    Tiefling Avatar von Cirdan
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    Ein Dialog der Giganten

    Unser Krieger im Süden macht einen kleinen Schritt und sieht prompt den Spanier hinter dem Hügel hocken. Er brütet bestimmt auch eine Religion aus. Damit haben wir ja schon beide Religions-Fanatiker vereint auf unserer Insel. Ein Glück, dass ich überhaupt keine will. Sollen die zwei nur um die Vorherrschaft ihrer Religion kämpfen, solange keine davon gewinnt. Der Dialog zwischen den Mächtigen lief mehr oder weniger gewohnt ab, mit dem erwarteten Austausch von Nettigkeiten.

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    Was hat denn der Spanier so?

    4.9 Wissenschaft - Das ist für mich die Bestätigung, dass es im Norden einen Wissi-Stadtstaat gibt. Saladin hätte doch sonst nicht so viel mehr (8.8) als Philipp. Dafür hat Philipp eher einen kulturellen Stadtstaat gefunden mit den 5.2 Kultur. Diese könnten aber gut auch durch frühe Monumente oder Kulturfelder wie Marmor oder so kommen.

    Die 133 Kampfstärke machen mir etwas Sorgen. Der rüstet offenbar und zwei Krieger stehen ja schon nahe unserer Stadt. Da müssen wir eventuell bald Abwehr haben, da Philipp eh immer aggressiv ist, so wie ich ihn kenne.

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    Und was hat Spanien für Eigenschaften?


    Schatzflotte
    Frühe Flotten und Armadas - das kümmert uns wenig, solange wir nur Land sehen. Könnte aber ein Thema werden, wenn er lange genug lebt. Die Boni auf Karawanen zu Städten auf anderen Kontinenten darf er gerne haben.

    El Escorial
    Die besseren Inquisitoren sollten uns nicht gross stören im Moment und die +4 Kampfstärke bekommt er ja nur, wenn wir im schlimmsten Fall irgendwo die Arabische Religion hätten. Was vorläufig noch nicht der Fall ist.

    Der Konquistador
    Ein mit +10 Kampfstärke besserer Musketenschütze der noch Religion beim Erobern verbreiten kann. Damit sollte der Krieg mit Spanien, falls er kommt, vor der Renaissance sein.

    Mission
    Und durch die Mission erhält er etwas Glauben und etwas Wissenschaft.

    Soweit also alles klar. Die schon sehr nahe Stadt, macht ihn zu einem Feind, gegen den gerüstet werden muss. Ausserdem befürchte ich jetzt bereits einen Angriff vom wahnsinnigen Philipp, weil er das einfach gerne macht. Wir müssen uns also vorbereiten und nochmals gut überlegen, ob vor dem Siedler nicht doch noch ein Schleuderschütze in Xian gebaut werden sollte.

    Spannend finde ich, dass wir in Runde 11 noch keinem Barbaren begegnet sind. Ausser Philipp mal ausgenommen. Aber das sage ich jetzt nur ganz leise, sonst stehen morgen 4 Reiter vor der Tür.
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