Dieser Thread gehört ganz der Geschichtsschreibung. Wer will, kann sein Spiel hier kurz vorstellen, ob noch während dem Spiel oder bei Spielende ist egal.
Dieser Thread gehört ganz der Geschichtsschreibung. Wer will, kann sein Spiel hier kurz vorstellen, ob noch während dem Spiel oder bei Spielende ist egal.
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Als Testspiel 2-3 mal neugestartet und dann als Pangäaprügelei beendet.
Spassfaktor:
Setting:
winzige Pangäa, gemässigtes Klima, mittlerer Meeresspiegel.
normale Spielgeschwindigkeit.
Gespielt haben wir in 2 Teams:
Strahlender Held, Russland
sansi, Deutschland
und
oecher, Persien
jok, Inka
Spielverlauf: Schon sehr bald haben die Perser/Inkas den Krieg erklärt und gleich die 2. Stadt der Russen weggehauen. Bald darauf konnten jedoch die Russen den Inkas deren 3. Stadt weghauen. Nach einer Aufrüstungsphasen mit einigen Plänkeleien gingen dann Deutschland und vor allem Russland in den Angriff über. Bald schon fiel die Hauptstadt der Inkas und das Hinterland der Inkas und der Perser lag offen da. Diese Chance liessen sich die Russen nicht entgehen und so gewann das Team Russland/Deutschland den Eroberungssieg.
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Das wahrscheinlich 51. PBEM startete am 9. Mai 2006 in einer mittelgroßen Pangäa-Welt. In den nächsten Jahrhunderten werden ihre Kräfte miteinander messen...
die Mongolen unter ihrem Heerführer Kublai Khan (alias bongo),
die Azteken unter ihrem Fürsten Montezuma (alias Konzertmeister),
die Franzosen unter ihrem Kaiser Napoleon (alias oecher),
die Inder unter ihrem weisen Führer Ashoka (alias Spockagent), und natürlich
die Amerikaner unter Präsident Roosvelt (alias Lickwick).
Wehe dem Volk, dessen Führer sich als nicht weise genug erweist, es sicher durch die Untiefen der Jahrhunderte zu steuern...
Lickwick
(Chronist)
Kapitel 1 - Zwischenbericht nach 100 Runden (Zugzeit: 105 Tage) - Ruhige Entwicklung!
(Unser PBEM ist zweisprachig, darum auch hier in deutsch und englischenglische Version durch bongo)
Nach 100 Runden, ca. 400 v. Chr., hat sich die Welt gefunden. Pangäa besteht, wie man nun weiß, aus 5 Nationen, die bisher 20 Städte gegründet haben. Zwei weitere barbarische Städte wurden von Mongolen und Amerikanern erobert, die Azteken haben eine barbarische Stadt dem Erdboden gleich gemacht.
In der urbanen Entwicklung sind Mongolen (geschätzt 510.000 Einwohner, 5 Städte) und Amerikaner führend (439.000 Einwohner, 8 Städte). In der wissenschaftlichen Entwicklung die Inder und Amerikaner (beide im Mittelalter angelangt). Die Inder haben bei „Stonehenge“ eine bedeutende Kultstätte errichtet, die Amerikaner mit dem „Orakel“ eine Touristenattraktion gebaut. Barbarische Aktivitäten sind gering.
Das Wort „Krieg“ ist auf Pangäa noch nicht erfunden worden, alle Nationen sind zivilisierte, friedliebende Länder. Die stärkste Militärmacht scheinen die Mongolen zu sein – ihre Keshiks sind gefürchtet, wenn sie am Horizont auftauchen – allerdings bislang völlig ohne Grund. Und auch die Azteken haben ihre Jaguarkrieger bislang in den Kasernen belassen.
After 100 turns, in 400BC, the world is slowly falling into shape. The 5 civilized nations of the known world has founded 20 cities so far. Two more has been conquered from backward barbarian tribes, taken by the Mongols and America respectively, while a third was levelled with the ground by the Aztecs.
The Mongols( 510.000 in 5 cities) and Americans (439.000 citizens in 8 cites) have taken the lead in urban development. The most advanced civs are the Indians and the Americans who both has reached the middle age. Culture is spreading throughout the lands from the Indian-built "Stonehenge" while a small but growing stream of tourist are finding their way to America to marvel at the "Orakel". As barbarians are rare these days, roads are mostly safe.
In the land of Pangäa the word "War" has so far only been used in stories of pure fiction. While the powerful Empire of the Mongols occasionally let their dreaded Keshiks be seen coming over the horizen the fear has been unfounded. As with the Aztec jaguar units which has been secluded to their barracks.
(to be continue)
Geändert von Lickwick (19. September 2006 um 20:43 Uhr)
Das 44. PBEM spielt auf einer riesigen Weltkarte mit den Ausmaßen 217x119 Felder und ist damit das erste PBEM, welches auf einem Abbild unserer Erde stattfindet.
Mitspieler sind:
TheWusel - Großbritannien
KaisaSosey - Indien
Markelix - Russland
Frontmaster - Spanien
Sonreshe Bar - Amerika
Yakodi - Arabien
Mehmet - Aztekische Reich
TheWusel
(Chronist)
(to be continued)
Ergänzung:Zitat von TheWusel
Das Spiel wurde zu Grabe getragen, nachdem TheWusel bei der Bundeswehr anheuerte und keine Zeit mehr für PBEMs hatte und - nachdem es endlich einen Ersatz für TheWusel gab - zwei andere Spieler "verschollen" waren.
RIP Sommer 2006
PBEMs:
Civ IV Vanilla:
11-2; 13; 17; 18-2; 22; 33; 34; 42;
(Come-back als Dauer-Vertretung: 49); 52; 57; 68; 69;
ausgeschieden/beendet: 26; 49; 5; 8; 11-1; 18; 35; 44
Civ IV Warlords:
74; 75; 81
beendet wegen Patch: 67; 70
Das PBEM9 war wohl das ersten PBEM RPG-Spiel für civ4 in dieser Community.
Angefangen hat das vor knap 10 Monaten im November 2005 und wir sind im 12 Jahrunder angelangt.
5 Spieler haben angefangen, 3 sind noch übrig.
Die Schweizer und die Deutschen hat es dahin gerafft und ihr Ländereien und Städte wurden unter den restlichen Völkern aufgeteilt.
Da gibt es die Azteken (Wyl), die im Südosten leben. Diese stellen eine ständige Gefahr dar, da sie bei ihren Angriffen im Morgengrauen immer die Sonne im Rücken haben.
Die Römer (MAtze) waren in der Antike die Verbündeten der Japaner und haben währenddessen die Schweizer überrant. Im frühen Mittelalter haben sie dann einen Nordwestfeldzug unternommen und ihre Legionäre erwiesen sich immer noch als so stark wie eh und je, auch wenn die gegen die aufkommenden japanischen Langbogeschützen anfingen Probleme zu bekommen.
Die Japaner breiteten sich in der Antike gen Osten aus und übernahmen nach einigen hin und her das deutsche Herrschaftsgebiet. Trotz einer Beispiellosen Rekrutierung wurde das Ursprngsland von den Römern eingenommen. Nach und nach fiel eine Stadt nach der anderen bis das zwischenzeitlich in deutsch-Japan umgetaufte Reich letztendlich fiel. Der Tenno mußte sich ins Exil begeben und versucht gerade einen neue Armee auf die Beine zu stellen.
Das Spiel läuft noch weiter. Das römische Reich streckt sich nun über das Herrschaftsgebiet von 3 fremden Nationen aus.. Schaut doch mal rein und lest unsere Geschichte.
http://www.civforum.de/showthread.php?t=28229&page=1
Grüße Luke
Geändert von Luked (17. September 2006 um 13:08 Uhr)
PBEM15 - PBEM23 - PBEM33 - PBEM56 - PBEM57 - PBEM69 - PBEM71
Für PBEM 56 übernehme wieder ich
ausgeschieden: PBEM32 - PBEM9
PBEM 9 ist vor ein paar Wochen erfolgreich beendet worden. Und da die Geschichte ja immer von den Siegern geschrieben wird, gibt’s jetzt von mir nen ausführlichen Spielbericht aus römischer Sicht.Die Settings des PBEM wurden ja bereits von Luked im vorhergehenden Posting kurz beschrieben.
4000 BC: Gründung Roms. Die Stadt liegt am Fluss Tiber, umgeben von vielen Weiden, Wäldern und attraktiven Ressourcen. Die ersten römischen Krieger erkunden das Umland um Kontakt mit den benachbarten Völkern herzustellen.
Im Südosten des römischen Reiches haben sich die Mongolen unter Kublai Kahn aka William Wallace aka Zeus aka Morogh niedergelassen. Im Nordosten stoßen die römischen Späher schon sehr bald auf die Japaner, welche von Luked angeführt werden. Die Hauptstädte beider Völker liegen recht nahe bei Rom. Die 2. römische Stadt sollte dann Nahe der nördlich von Rom liegenden Kupfervorkommen errichtet werden. Ärgerlicherweise ist ein japanischer Siedlertrupp den römischen Siedlern 1(!) Runde zuvorgekommen. Glücklicherweise finden sich weitere Kupfervorkommen östlich von Rom in Richtung der Mongolen aka Schotten aka Schweizer. Die 2. römische Stadt namens Kleinbonum wurde somit dort gegründet. Zusätzlich befinden sich 3 Färbemittelressourcen im Stadtradius. Leider liegt die Stadt auch inmitten eines ausgedehnten Dschungelgebietes, was potentiell das weitere Wachstum der Stadt hemmen könnte. Zwischenzeitlich wurde der Buddhismus von den Azteken und der Hinduismus von den Mongolen gegründet.
Im römisch japanischen Grenzgebiet massieren sich in der frühen Antike römische Bogenschützen und japanische Krieger. Es kommt zu einigen taktischen Plänkeleien, jedoch zu keinen offenen Kampfhandlungen. Als schließlich auch noch die ersten römischen Axtkämpfer und japanische Schwertkämpfer im römisch-japanischen Grenzgebiet eintreffen, beschließen der römische Imperator und der japanische Tenno sich zunächst gegenseitig in Frieden zu lassen, da ein offener Schlagabtausch für beide Seiten eine frühe Vernichtung bedeuten könnte. Die nächstgelegenen Eisenvorkommen befinden sich direkt neben der japanischen Hauptstadt und in der südlichen Tundra. Zur Sicherung des Eisens vor Barbaren und den Mongolen wird ein römischer Bogenschützentrupp Richtung Süden geschickt. Dabei stößt er auf einen lediglich mit einem Kriegertrupp geschützten mongolischen Siedler. Der Siedler wird eingesammelt und neben dem Eisenvorkommen bei nächster Gelegenheit eine römische Siedlung gegründet. Ein paar römische Axtkämpfer rücken unterdessen Richtung mongolischer Hauptstadt vor. Bei deren Eintreffen befinden sich allerdings bereits dermaßen viele mongolische Bogenschützen in der Stadt, dass ein Angriff aussichtslos ist. Nach etwas Rumplündern wird ein Waffenstillstand geschlossen. In Kleinbonum wird das Judentum gegründet, dies kommt den Römern sehr gelegen, weil die Stadt u.a. wegen der vielen Färbemittel in späteren Zeitaltern zur Goldproduktionsstadt ausgebaut werden soll.
Östlich der Japaner befindet sich die Zivilisation der Deutschen unter ihrem Anführer Bl4ckbyt3. Da die Japaner nun von Süden nichtmehr bedroht werden, greifen sie nun (immer noch in der Antike/Klassik) die Deutschen an. Die Japaner feiern frühe Erfolge und erobern in kürzester Zeit weite Teile des deutschen Gebietes.
Währenddessen rüsten die Römer massiv mit Prätorianern auf. Den Deutschen gelingt nochmals ein bemerkenswerter Gegenschlag, schließlich unterliegen sie jedoch den Japanern. Die ganz im Osten gelegene Zivilisation der Azteken unter ihrem Anführer Wylaryzel scheint sich während des ganzen Krieges friedlich und neutral zu verhalten.
Nachdem die Römer ein gewaltiges Heer von Prätorianern (insg. 16 – 20) und Katapulten aufgebaut hatten erklärte der römische Imperator dem mongolischen Anführer den Krieg. In Ermangelung strategischer Ressourcen konnten sich die Mongolen nur mit Bogenschützen verteidigen. Zudem bestand die mongolische Zivilisation außer der Hauptstadt nur noch aus einer einzigen weiteren festen Ansiedlung. Der Feldzug gegen die Mongolen war somit heftig, weil der mongolische Anführer Unmengen an Bogenschützen mobilisierte, aber kurz.
Bis zum Jahre 1000 n.Chr. folgte dann eine langwährende Periode des Friedens. Die mit Nahrungsressourcen reich gesegnete Stadt Karakorum wurde zur GP-Produktionsstätte umfunktioniert. Im frühen Mittelalter wurde dann erneut gerüstet und kurz nach 1000 AD erfolgte dann der zeitgleiche Angriff der Azteken und der Römer auf das japanische Reich. Die Römer hatten einen leichten technologischen Vorteil. Es standen bereits Armbrustschützen und im späteren Kriegsverlauf auch Streitkolbenkämpfer zur Verfügung, während die Japaner sich noch mit Langbogenschützen verteidigen mussten. Die erfahrenen Prätorianergarden erwiesen sich zudem immer noch als sehr stark. Eine nördlich gelegene japanische Siedlung konnte schnell überrannt werden. Die direkt ans römische Territorium grenzende japanische Hauptstadt musste länger belagert werden. Mithilfe des Nationalepos und des produktionsstarken Umlandes konnten die Japaner jede Runde eine neue Einheit rekrutieren. Die finale Schlacht konnten die Römer schließlich für sich entscheiden. Es folgte ein langer und zäher Kampf durch das japanische Hinterland, wobei Stadt um Stadt belagert werden musste. Der materiellen Überlegenheit der Römer konnten die Japaner jedoch letztendlich nichts entgegensetzen. Kurz vor der endgültigen japanischen Vernichtung hatte der japanische Tenno noch eine Exilsiedlung im hohen Norden errichtet, die schließlich von römischen Rittern eingeebnet wurde.
Die Azteken konnten keinen Nutzen aus dem Krieg ziehen.
Nach einer kurzen Friedensphase griffen die Römer dann im 14. Jahrhundert die ganz im Osten der bekannten Welt gelegenen Azteken an.
Der römische Vormarsch wurde dadurch erschwert, dass das aztekische Kernland auf einer Halbinsel hinter einer Landenge lag. Den Römern standen aber bereits Musketiere und im späteren Kriegsverlauf auch Grenadiere zur Verfügung, während sich die Azteken noch mit Streitkolbenkämpfern begnügen mussten.
Ende war dann 1470 mit einem Eroberungssieg für die Römer.
Die ganze Geschichte mit vielen ausführlichen Postings findet sich in folgendem Thread:
http://www.civforum.de/showthread.php?t=28229&page=1
Im Anhang noch nen paar Screenshots.
Insgesamt war es ein zügiges PBEM mit sehr zuverlässigen Mitspielern. Es gab jede Menge Aktion und es hat sehr viel Spaß gemacht.![]()
PBEM 9 Caesar
Ceterum censeo Carthaginem esse delendam!
Von Blaukrieger im Mai 2006 begründet wollten vier Spieler auf der "Fantasy Realm"-Karte ein lockeres Immer Krieg-Game spielen. Die Fantasy Realm-Karte ist was irres, oder, wie Harleen (der hier freundlich Urlaubsvertretung gemacht hat) es nannte: "P.S.: Fantasy-Realm ist krank."
Die Spieler, Blaukrieger, Meldok, Sansi und Lickwick, haben dann auch ihre Welt erkundet und sich sofort Scharmützel geliefert. Richtige Kriege hat es nicht gegeben, wenn man von einem chronischen Grenzkonflikt zwischen Lickwick (USA) und Blaukrieger (Mongolen) absieht.
Meldok allerdings wendet hierzu (zu Recht) ein:
"Es war auf jedenfall ein lustiges PBEM auch wenn mir die Diplomatie gefehlt hat. Dennoch möchte ich dementieren das es nur Grenzscharmützel gegeben hat, denn es gab ein amerikanischen-inkaischen Krieg (in dem der Oberbefehlshaber [gemeint ist der der Inkas - Anmerkung von Lickwick] die ganze Zeit besoffen im Zelt lag), in dem die Amerikaner ein Inkastadt erobert haben. Dann kam die Zeit des russisch-inkaischen Krieges, in der fast eine russische Stadt an die glorreichen Inkas gefallen wäre. Also so wenig Gemetzel war es gar nicht."
Mit dem "besoffen im Bett" meint der Kollege vermutlich, dass er seine Stadt während einer Urlaubsvertretung verloren hat... Aber sein Vertreter konnte echt nichts dafür![]()
Aber, na ja, bevor die Zeit der richtig großen Kriege beginnen konnte, starb das Spiel 55 leider eines traurigen Todes, nachdem Sansi nun schon seit sechs Wochen auf Funkstille geschaltet hat.
Schade, aber es war eine schöne Abwechselung...
Das war das Freundschaftsspiel (Duell) zwischen kobra11 und Lickwick:
Gespielt wurde auf einer kleinen Pangäa-Karte mit zwei KI. Die Startpositionen waren geostrategisch gut verteilt. In der ersten Spielphase konnte kobra11 mit seinen Russen die England-KI bis auf eine Stadt einnehmen, die er verschonte um sie später zum Vasallen machen zu können.
Danach hat Lickwick mit den Amerikanern die Koreaner komplett niedergemacht. Zu diesem Zeitpunkt waren die Grenzen der Welt bereits zu Gunsten der USA geregelt: sie hatten mehr und bessere Städte.
Es schloss sich ein NAP von 20 Runden an, den die Russen dazu nutzen wollten, sich die Engländer zu Vasallen zu machen. Durch Barbarenaktivitäten im Hinterland scheiterte dies, sie mussten sogar eine Stadt von den Barbaren zurück erobern.
Nach Ende des 20 Runden-NAP erklärten die Russen den USA den Krieg. Diese hatten bereits zuvor hoch gerüstet und schickten an die 50, 60 Einheiten in den Kampf. Zudem produzierte die Industrie der Vereinigten Staaten zwei bis drei Einheiten pro Runde, während das russische Potenzial auf eine Einheit in zwei Runden geschätzt wurde.
Es zeigte sich, dass der Krieg recht asymmetrisch verlief: die Russen konnten keine Landgewinne machen und verloren eine Stadt nach der anderen. Eine starke amerikanische Armee umging gleich nach der russischen Kriegserklärung die Frontstadt Novgorod und machte sich auf nach Moskau, die dann als zweite russische Stadt fiel.
Das Spiel endete 1280 n. Chr. mit einem Eroberungs-Sieg durch die Amerikaner unter Lickwick, Sieg-Kategorie: Augustus Cäsar.
Kobra11 hat seine Russen nie alleine gelassen. Bis zum letzten Mann haben sie gekämpft und mutig jeden Ausweg gesucht, der sich geboten hätte.
Ein schönes Spiel, dass vom 8.12.2006 bis zum 24.2.2007 lief...
4 Nationen, wenig Land... Die Voraussetzungen für schnelle Konflikte war gleich von Beginn weg sicher.
1. Phase - Untergang des Japanischen Reiches
Indien, Persien und Japan starteten Verhältnismassig eng auf der ohnehin sehr kleinen Insel. Sowohl Indien als auch Persien siedelten in Richtung der Japanischen Grenze um gleich zu Beginn wichtigen Siedlungsraum zu sichern. Japan blieb dann nur noch der Weg nach Osten, wo jedoch Rom und seine Legionen warteten.
Japan wusste um die drohenden Konflikte und wählte deren Beginn mit einer Kriegserklärung an Persien deshalb lieber selbst. Japan sicherte sich aber vorher diplomatisch zu wenig ab. Und so ersuchte Persien erfolgreich den Indischen Herrscher mit in den Krieg gegen den Aggressor einzusteigen. Gleich darauf konnte sich dann Persien auf eigenem Land und Boden von den Japanischen Truppen befreien Dank eines strategischen Fehlers deren Generäle. Diese wagten sich auf offenes Terrain und wurden vernichtend geschlagen.
Indien überredete nun auch Cäsar und seine Legionen mit in den Konflikt einzubeziehen. Und so war das Japanische Reich, von Feinden umgeben, dem Untergang gewidmet. Ein zwischenzeitlicher Frieden mit Indien und Persien konnte Japan vor Rom und dessen Legionen auch nicht mehr retten.
2. Phase - Der Pakt gegen Rom
Das Römische Reich erstieg aus dem ersten Krieg der Geschichte als klaren Gewinner. Die Einnahme aller Japanischen Städte und somit die Sicherstellung von wichtigem Land. Persien und Indien schnappten sich die letzten Flecken unbewohntes Land.
Die Folgejahre verliefen eigentlich sehr friedlich. In Punkten lag Persien noch vorne, wobei Rom durch seine grössere Anzahl Städte bald auf- und überholen würde. Indien war immer noch auf wenig Raum zurückgedrängt und schien mehr und mehr den Kontakt zu den beiden anderen Nationen zu verlieren.
Zum Agieren gezwungen entschieden sich deshalb Indien und Persien zu einem Pakt gegen Rom. Ein Feldzug wurde entworfen und schon im Vorfeld Städte und dessen zukünftige Besitzer ausgehandelt.
Direkt nach der Kriegserklärung entschied sich Rom zu einem Gegenschlag in Richtung Persien. Erneut standen die Persischen Generäle einer Übermacht gegenüber. Rom marschierte mit zwei riesigen Armeen in Richtung der Persichen Grenzstädte. Angetan eines Schlachtplanes des jungen Adonis Napoleonis entschied sich der Sultan zu dessen Ausführung. Die beiden Römischen Armeen mussten vernichtet werden, bevor sie sich vereinen können. Dank der Hilfe Indischer Soldaten gelang dies der Persischen Armee mit einer geringen Anzahl Verluste.
Nun wendete sich das Blatt und Rom wurde Stadt für Stadt erobert.
3. Phase - Friede bis zur Vorherrschaft
Das letzte Kapitel war gekennzeichnet von Frieden und Freundschaft zwischen Indien und Persien. Persien sicherte sich im Krieg gegen Rom mehr Städte und war auch technologisch und auch militärisch dem Indischen Reich überlegen. Da das Persische Volk jedoch keinen Krieg gegen Indien unterstützen wollte, begnügte sich der Persische Herrscher passiv auf den Endsieg zu warten. Dieser erfolgte dann auch ein paar Runden vor Schluss mit einem Vorherrschaftssieg. Gefeiert wurde friedlich zusammen mit den Indischen Freunden.
Kapitel 2 der Geschichte (Kapitel 1)
Mitspieler:
die Mongolen unter ihrem Heerführer Kublai Khan (alias bongo),
die Azteken unter ihrem Fürsten Montezuma (alias Konzertmeister),
die Franzosen unter ihrem Kaiser Napoleon (alias oecher),
die Inder unter ihrem weisen Führer Ashoka (alias Spockagent), und natürlich
die Amerikaner unter Präsident Roosvelt (alias Lickwick).
Die ersten Hundert Runden waren ja geprägt von einem friedlichen Entwicklungsspiel. Das änderte sich auch die nächsten 100 Runden nicht, was vielleicht an dem Zentralpangäischen Verteidigungspakt lag, in dem sich Indien, Frankreich und die USA verbunden hatten. Die weitere Ruhephase brachte vor allen den Ländern Vorteile, die schon groß waren - sie konnten sich deutlich überproportional entwickeln. Dies galt technologisch für Indien und die USA als Spitzengruppe, hinsichtlich Zahl und Größe der Städte, Industrieproduktion etc. für die Mongolei und die USA.
Dagegen fielen das Aztekenland und Frankreich, die auch keinen Expansionsraum mehr hatten, weiter ab. Vermutlich deshalb kündigte Frankreich dann den Verteidigungspkakt, schloss die Grenzen und erklärte den USA (und damit auch Indien) schließlich den Krieg.
Zu gewinnen hatten die Franzosen dabei nichts. Kein anderes Land schloss sich ihrem Kampf an; die amerikanischen Truppen waren übermächtig. Darum unterwarfen sich die französischen Städte schließlich allesamt der mongolischen Zivilverwaltung, um der Eroberung zu entgehen. Die letzte französische Stadt, die neue Hauptstadt (ursprünglich barbarischer Herkunft) lag dann abgeriegelt durch (neu-)mongolisches Territorium an der abgelegenen Nordküste Pangäas. Nur diese Stadt wurde von den Amerikanern dann erobert und vernichtet (in einer Seelandeaktion, weil mit den Mongolen weder Krieg herrschte noch offene Grenzen bestanden).
Danach hatten sich die Kräfte auf Pangäa verschoben, die Mongolei war nun sehr viel größer geworden. Doch der Krieg hatte die USA nicht weiter geschwächt, die technologische Vorsprung vor Frankreich war schon viel zu groß geworden. Kulturell beherrschten die USA auch das Grenzgebiet zu ehemals-Frankreich. Schließlich schloss sich die erste (neu-)mongolische Stadt den USA an. Das nahmen die Mongolen zum Anlass, der USA (und Indien im Verteidigungspakt) den Krieg zu erklären.
Die Azteken mochten sich zwar dieser Krikegserklärung nicht anschliessen, aber auch nicht dem Verteidigungspakt beitreten geschweige denn mit den USA gegen die Mongolen ziehen. In Amerika befürchtete man, dass hier eine neue offene Flanke entstehen würde: zöge man erst seine Truppen in die Mongolei könnte Montezuma dies als Einladung verstehen, in das ungeschützte US-Kernland einzudringen. Außerdem war bereits bekannt, dass die Azteken eine Ölquelle besassen. So wie auch die Mongolen und die Inder, nicht aber die USA selbst. Und so erklärte Amerika Aztekien den Krieg, ignoerierte zunächst die mongolische Kriegserklärung und besetzte Aztekien innerhalb weniger Runden.
Derweil brachten die US-Truppen gegen die Mongolei nichts fertig, die Mongolen konnten zwar nicht vorrücken, verteidigten ihr Land aber hervorragend. Sie rückten stattdessen gegen Indien vor, eroberten eine Stadt und vernichteten eine zweite.
Doch nachdem Aztekien gefallen war und die US-Truppen komplett gegen die Mongolen vorgehen konnten, sowohl Indien als auch Amerika technologisch weit überlegen gewesen sind und Navy-SEALs den großen Teich überquerten und die mongolischen Hafenstädte quasi von hinten aufmischten, war der Kampf entschieden. Eine mongolische Stadt nach der anderen fiel, und schließlich standen Panzer und Navy-SEALs vor der Hauptstadt Hare Karakorum, in der nur Schützen und Kavallerie verteidigten. Damit endete das mongolische Reich.
So waren nur noch die Inder und die Amerikaner übrig. Die USA verfügten zu diesem Zeitpunkt über 80% der Weltbevölkerung und 50% der Fläche. Mit den eroberten mongolischen Städten, wenn sie ihre eigenen Kulturbereiche bekommen hätten, würde es für einen Vorherrschaftssieg ausreichen.
Das Spiel endete 1806 n. Chr. mit der Vernichtung der Mongolen und der darauf folgenden Erklärung der Inder, sich mit dem zweiten Platz zu begnügen. Die USA trugen den Sieg nach Hause.
PBEM 51 ist also entschieden. Im Rückblick wurde der Sieg nicht auf dem Schlachtfeld gewonnen; jeder geführte Krieg war eigentlich schon im Moment der Kriegserklärung entschieden. Es war der Verhandlungstisch, der die Richtung bestimmte und über Sieg und Niederlage entschieden hat.
Dieses Spiel dauerte somit ziemlich genau ein Jahr und ich danke meinen Mitspielern bongo, Konzertmeister, oecher und Spockagent: wir haben es angefangen, wir haben es gespielt, wir haben es beendet.
So soll ein schönes PBEM laufen!
Lickwick.
Das PBEM 56 ist erledigt
Leider nicht durch das Ende des Spiels sondern durch Tod durch Ersticken. Na ja, es haben acht Spieler begonnen und da einige weniger fixe dabei waren, lief es von Anfang an (Mai 2006) schleppend.
Es handelte sich um ein Szenario, Earth 1000 AD. Nicht zu empfehlen für die Spieler in Amerika (Inka und Azteken), meiner Meinung nach: wenn die Mächte in Eurasien und Afrika sich nicht von Anfang an gegenseitig in der Wolle haben, dann kommen beide Nationen nicht zum Zuge.
Im übrigen liegen die Nationen in Europa dicht an dicht. Nichts für zarte Gemüter, das kann ich euch sagen. Es gab Knatsch, weil Frankreich bereits in seiner ersten Runde Deutschland angriff - und die Länder liegen so eng, dass in der ersten Runde schon die Stadt Bremen den Besitzer wechselte.
Es ist empfehlenswert sich bei diesem Szenario (das an sich total spannend ist) im Vorfeld offiziell auf einen NAP oder eben keinen zu einigen, damit sich hinterher niemand übervorteilt fühlt.
Im 56er hat Frankreich also erst Deutschland fertig gemacht, dann Byzanz und dann Arabien. Gerade tobt der Krieg gegen Indien. Von den anderen Nationen hat nur Japan einen Krieg (gegen China), aber er zieht sich hin.
Alle anderen Nationen haben keine Kriege gehabt und liegen folge dessen doch mehr oder weniger weit hinter Frankreich, dass diplomatisch bisher noch ein Verbünden der menschlichen Mächte England, Russland und Spanien gegen sich hat vermeiden können.
Die weiteren Aussichten wären (meiner Meinung nach und ich spiele Frankreich) sehr schwer einzuschätzen gewesen. Ich schätze, über kurz oder lang hätten die anderen menschlichen Spieler sich zusammen getan, dass wäre spannend geworden, weil Frankreich dann irre lange Grenzen zu verteidigen hätte, jedoch mit überlegener Waffentechnologie und riesigem Industriepotenzial.
Und Japan hat interessanterweise weit abgelegen (zwei KI-Nachbarn, kein Mensch in der Nähe) eine sehr gute Forschungs- und Punktestellung, da hätte sich bei einem europäischen Krieg viel draus machen lassen.
Nun ja, es gab in den vergangenen 14 Monaten viel Spielerwechsel und Vertretungen, und jetzt meldet sich einer nicht mehr oder das ist dann das Ende, wohl auch, weil einfach die Luft etwas raus ist...
Trotzdem eine schöne Beschäftigung gewesen, dieses Spiel!
Korrektur aus Japan: Es gab einen Krieg gegen die Mongolei, welcher längst beendet ist. Krieg gegen China gab es bislang noch nicht.
Kommentar aus Japan: Ich hätte ja weitergespielt. Trotz des Punktevorsprungs ist der Spielausgang meines Erachtens durchaus noch offen gewesen.
Für eine Geschichte für das 22er fehlt mir zwar leider die Zeit, aber wen ein weiteres beendetes PBEM interessiert und wer da gewonnen hatfindet hier das Replay:
http://www.civforum.de/showpost.php?...postcount=1492
Live and Alive - aktiver Civilization4-PBEM-Spieler in SdM-Pause
- Vanilla: 22(gewonnen) 30(abgebrochen) 49(abgebrochen) 50(ausgeschieden)
- Warlords:59(gewonnen) 77(abgebrochen) 92(gewonnen)
- BtS:132(gewonnen) 137 - Charlemagne (Best of the Rest) 160 166(ausgeschieden)
Ci[Wii]lization @ 7169 4184 9787 8609