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Thema: Verwüstungen

  1. #1
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    Verwüstungen

    Im Rundenwechsel können Armeen Verwüstungen auf ihrem Feld und benachbarten Feldern anrichten, wenn die Hauptstadt der jeweiligen Provinz von einer verfeindeten Seite kontrolliert wird. Dies gilt insbesondere bei Belagerungen. Auch wenn die Belagerungsarmee eine halbe Runde später vernichtet ist reicht dies zum Anrichten von Verwüstungen. Die Auswirkungen der Verwüstungen sehen auf der Kampagnenkarte verheerend aus, ihre wirtschaftlichen Auswirkungen lassen sich jedoch am Besten als mickrig beschreiben. Meistens belaufen sie sich auf 10% der ründlichen Farmerträge der Provinz auf normal. Da diese Farmerträge in M2TW ziemlich niedrig sind belaufen sie sich beispielsweise auf 32 Gulden je Runde, also weniger als 2,5% der Gesamterträge einer Provinz. In RTW waren die Farmerträge noch etwas höher, da die Erträge je Farmstufe größer waren und die Grundfarmstufe oft deutlich höher war.

    Sobald die Ursache für Verwüstungen beseitigt ist dauert es eine Weile bis die Verwüstungen verschwinden. Bezogen auf die Ansicht auf der Kampagnenkarte mag dies kontinuierlich(?) passieren, bezogen auf die wirtschaftlichen Auswirkungen passiert es abrupt. Die Kosten sinken dann von 10% der Farmerträge auf 0.

    Meine Beobachtungen zu Verwüstungen sind noch unvollständig, doch bisher bestätigt mich alles in meiner Einschätzung, dass die Bekämpfung solcher Rebellenarmen im Hinterland, die weder Handel noch Truppentransport stören, keine Priorität hat.
    Zitat Zitat von d73070d0 Beitrag anzeigen
    Ach, das darfst Du nicht so eng sehen. Aus justanick kriegt man nur eine konkrete Antwort raus, wenn man Müll erzählt und dann zurechtgewiesen wird. Wenn Du also was von ihm willst, frag' nich, sondern stell' falsche Behauptungen in den Raum - die werden dann umgehend korrigiert. ;)

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Cayenne
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    Aus den zehn Prozent werden recht schnell mehr, wenn man sie einfach stehenläßt. Das bleibt nicht lange so niedrig, wenn die gegnerischen Truppen über längere Zeiträume ungestraft verwüsten dürfen. Da beim Rundenwechsel immer wieder auch neue Rebellentrupps hinzukommen, hat man, wenn man nichts gegen diese unternimmt, dann nach einer Weile in einem Großteil seiner Provinzen Rebellentruppen stehen, deren Verwüstungen immer höhere Beträge vom Einkommen abziehen. Aus 30 Abzug in einer Provinz werden dann mal ganz schnell 200 Abzug und mehr in zehn (oder mehr, je nach Größe des Reichs) Provinzen. Anfangs tut es noch nicht weh, aber wenn man nichts dagegen unternimmt, summiert sich das auf Dauer, bis es schließlich deutlich spürbar wird. Und da es nach Entfernung der Ursache auch immer eine Weile dauert, bis die Verwüstung nachläßt und schließlich ganz verschwindet, halten auch die dann deutlich spürbaren Auswirkungen recht lange an, nachdem man sich darum gekümmert hat. Besser ist, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. *nickt bekräftigend*

    Wegen der Dauer habe ich übrigens eine neue Beobachtung. Zufällig ist mir aufgefallen, daß Breslau in meinem Spiel mal Verwüstung hatte. Da ich die Angewohnheit habe, am Ende jeder Runde zu speichern und nach Nation und Runde zu benennen, also beispielsweise HRR1093Sommer, HRR1097Winter und so weiter, konnte ich durch Laden der Spielstände herausfinden, ab wann die Verwüstung auftrat, und wann sie wieder verschwunden war. Erstmalig hatte ich in Breslau Verwüstung im Winter 1093. Noch in derselben Runde entfernte ich die dafür verantwortliche Rebelleneinheit. Verschwunden war die Verwüstung dann ab Winter 1097. Zwischenzeitlich hatte ich keine weiteren Rebellen in Breslau, die den Effekt hätten auffrischen können. Bei meinen zwei Runden pro Jahr also acht Runden später. Wesentlich schneller, als ich es aus Rome in Erinnerung hatte. Das bedeutet, daß mich entweder meine Erinnerung aus Rome trügt, oder daß hier ebenfalls seitens CA gegenüber Rome abgeschwächt wurde, genauso wie andere Effekte wie beispielsweise Verschmutzung und Unzufriedenheit durch Entfernung zur Hauptstadt. Zu beachten ist, daß wenn Verwüstungen erst einmal hohe Werte erreicht haben, diese auch nicht schlagartig auf einmal verschwinden, sondern erst nach und nach abgebaut werden, man also noch wesentlich länger Einkommenseinbußen zu verzeichnen hat, die aber natürlich mit der Zeit auch geringer werden, bis sie schließlich ganz verschwinden. Ebenfalls schwankt der genaue Betrag des durch Verwüstung abgezogenen Wertes durch schlechte, gute und ausgezeichnete Ernten, proportional zum entsprechend schwankenden Farmeinkommen.

    Achtung Spoiler:
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  3. #3
    CivBot
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    Zitat Zitat von Cayenne Beitrag anzeigen
    Aus den zehn Prozent werden recht schnell mehr, wenn man sie einfach stehenläßt. Das bleibt nicht lange so niedrig, wenn die gegnerischen Truppen über längere Zeiträume ungestraft verwüsten dürfen.
    Ob dem so ist werde ich wohl herausfinden. Diese Rebellenarmee steht dort seit Runde 14. In Runde 29 lag die Verwüstungstrafe bei nur 28. Es ist plausibel, dass ich für noch über 15 weitere Runden keinen Versuch der Beseitigung unternehmen werde. Es besteht keinerlei Dringlichkeit.

    Bild

    Zitat Zitat von Cayenne Beitrag anzeigen
    Da beim Rundenwechsel immer wieder auch neue Rebellentrupps hinzukommen, hat man, wenn man nichts gegen diese unternimmt, dann nach einer Weile in einem Großteil seiner Provinzen Rebellentruppen stehen, deren Verwüstungen immer höhere Beträge vom Einkommen abziehen. Aus 30 Abzug in einer Provinz werden dann mal ganz schnell 200 Abzug und mehr in zehn (oder mehr, je nach Größe des Reichs) Provinzen.
    Ich vermute, dass mehrere Rebellenarmeen die Verwüstungsstrafe auf über 10% der Farmerträge heben können. Also beispielsweise 30% bei 3 Rebellenarmeen. Aber wie lange dauert es, bis so viele Rebellen auftauchen? Bis dahin hat man Kleinstädte zu Großstädten gemacht.

    Zitat Zitat von Cayenne Beitrag anzeigen
    Anfangs tut es noch nicht weh, aber wenn man nichts dagegen unternimmt, summiert sich das auf Dauer, bis es schließlich deutlich spürbar wird.
    Dagegen ist einzuwenden, dass die Farmeinnahmen als Anteil der Gesamteinnahmen immer weiter absinken, da Handelserträge vor allem mit Pflasterstraßen und Händlerkai stark ansteigen. Mit einer Gesamtfarmstufe von 8(3 Grundfarmstufe+5 Erweiterungen) gäben 3x10% immer noch nur 144 Gulden je Runde. Die Handelseinnahmen hingegen steigen gerne mal auf über 500 Gulden je Seehandelsroute(beispielsweise 519 Gulden vom deutschen Stockholm ins polnische Thorn in Runde 29) und Großstädte können 3 von denen haben. Dass Verwüstungen je mehr als 10% der Provinzeinnahmen übersteigen ist unwahrscheinlich. Sobald man jedoch flächendeckend große Steinmauern, Stadtkasernen(Armbrustmiliz), Rüstungsschmiede(+7 Rüstung für Speermilizen) und Rittergilden hat lassen sich Rebellen eh schön bequem schlagen. Wozu also die Eile?

    Zitat Zitat von Cayenne Beitrag anzeigen
    Und da es nach Entfernung der Ursache auch immer eine Weile dauert, bis die Verwüstung nachläßt und schließlich ganz verschwindet, halten auch die dann deutlich spürbaren Auswirkungen recht lange an, nachdem man sich darum gekümmert hat. Besser ist, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. *nickt bekräftigend*
    Da widerspreche ich recht deutlich. Zunächst werden die Verwüstungen gar nicht erst ein spürbares Niveau erreichen. Und falls die Ursache erst spät beseitigt wird, dann spielt Geld zu dem Zeitpunkt eh kaum noch eine Rolle.
    Zitat Zitat von d73070d0 Beitrag anzeigen
    Ach, das darfst Du nicht so eng sehen. Aus justanick kriegt man nur eine konkrete Antwort raus, wenn man Müll erzählt und dann zurechtgewiesen wird. Wenn Du also was von ihm willst, frag' nich, sondern stell' falsche Behauptungen in den Raum - die werden dann umgehend korrigiert. ;)

  4. #4
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    Zitat Zitat von justanick Beitrag anzeigen
    Ob dem so ist werde ich wohl herausfinden. Diese Rebellenarmee steht dort seit Runde 14. In Runde 29 lag die Verwüstungstrafe bei nur 28. Es ist plausibel, dass ich für noch über 15 weitere Runden keinen Versuch der Beseitigung unternehmen werde. Es besteht keinerlei Dringlichkeit.

    Hm! Kann sein, daß sie das auch gegenüber Rome geändert haben. Dort kamen jedenfalls teils ziemlich heftige Verwüstungswerte zusammen. Wenn dem so ist, macht das natürlich meine sämtlichen weitergehenden Überlegungen obsolet. Ich werde Rebellen trotzdem immer schnellstmöglichst erledigen. Es ärgert mich einfach, wenn die sich an meinen Farmen laben, während sie gleichzeitig aber auf meine Autorität pfeifen.

    Achtung Spoiler:
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