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Thema: [AC] Das Leben des Ezio Auditore da Firenze - Parte prima

  1. #16
    Sachse in der Diaspora Avatar von Hephaistos
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    Sie kommen in einen hellen Raum mit großen Rundbogenfenstern und Backsteinwänden. Und allerhand Technik. Schon bei Hineingehen fällt ein roter Sessel auf, der fast mittig im Raum steht und ein wenig an einen Zahnarztstuhl erinnert.



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    Eine Frau, die neben diesem Sessel an einem Computer sitzt, springt auf und kommt freudig auf Lucy zu. Die beiden umarmen sich herzlich.

    Rebecca: Lucy, du hast es geschafft! Gott ist das lange her. Sieben Jahre - Ist das zu glauben!

    Ein Mann mit Brille komplettiert die Runde.

    Shaun: Allerdings. Willkommen zurück. Er wendet sich Desmond zu. Ah. Das muss unser berüchtigtes Subjekt 17 sein... Desmond Miles, richtig?

    Desmond: Wer sind Sie?


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    Desmond schüttelt Rebecca die Hand: Schön, dich kennenzulernen.

    Shaun: Ja, nun... war ein tolles Gespräch, aber wenn du erlaubst, fangen wir am besten gleich an. Jede Minute zählt. Zur Zeit sogar doppelt.

    Rebecca: Wir haben alles fertig vorbereitet, Lucy. Sag Bescheid und wir legen los.

    Lucy: Hier, hab dir was mitgebracht. Ein Abschiedsgeschenk von Abstergo.

    Sie zieht das Ding, dass sie aus dem Abstergo-Animus mitgenommen hatte, aus der Hosentasche und gibt es Rebecca. Die bekommt große Augen.


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    ...gehen. Ich guck mir gleich mal den Code an.
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  2. #17
    Papierchenschweizer Avatar von Aterianer
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    Ich fand ACII ganz nett. Wenn auch viel zu einfach. Dennoch:
    Zitat Zitat von Paul McCartney
    And in the end
    the love you take
    is equal to the love
    you make.

  3. #18
    Sachse in der Diaspora Avatar von Hephaistos
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    ist halt genau das richtige, nach einem anstrengenden tag ganz entspannt noch ein paar renaissancefürsten zu meucheln.
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  4. #19
    Sachse in der Diaspora Avatar von Hephaistos
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    Nach dem allgemeinen Hallo geht Desmond zu jedem der drei nochmal hin, um ein wenig mehr zu erfahren. Die soeben gewonnenen Kollegen besser kennenzulernen. Zuerst geht er zu Rebecca. Sie hat sich natürlich gleich über den Gedächtniskern hergemacht, aber trotzdem Zeit für einen Plausch.


    Rebecca: Hey Desmond.

    Desmond: Ich frage mich grade was deine Aufgabe hier ist?

    Rebecca: Ich kümmere mich ums Baby. Ich halte die Kiste am Laufen.

    Desmond: Baby? Du meinst den Animus?


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    ... vielleicht mehr Kohle als wir, aber keinerlei Ehrgeiz. Keinen Kampfgeist. Keine Leidenschaft! Deshalb, trotz all ihrer Ressourcen: Alles was die können kann ich besser. Und schneller.... Übrigens, setz dich, wenn du soweit bist. Dann können wir anfangen. Ich muss hier nur noch etwas einstellen...


    Nun, wer so ergeizig ist wie Rebecca, der zeigt gern her, was er hat...
    Desmond geht weiter zu Shaun. An der Wand hinter seinen beiden Bildschirmen hat er eine riesige Pinnwand mit Fotos, Ausdrucken, einer Weltkarte bestückt. Und jeder Menge Verbindungslinien.


    Desmond: Was ist den das für'n Zeug?

    Diese Eröffnung war wohl nicht sonderlich geschickt gewählt und so bleibt Shaun grantelig.


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    ...zusammenhält. Im Ernst. Ich muss mich ziemlich konzentrieren, damit das klappt. Also entschuldige, dass ich keine Zeit habe, dir meine Hobbies aufzuzählen.

    Rebecca: Shaun betreut unsere Wissensdatenbank. Eine digitale Bibliothek. Er ist quasi mein Beifahrer, wenn du im Animus bist. Wenn dir also irgendwas auffällt, Leute, Orte, Ereignisse und so weiter, dann erzeugt er einen Datenbankeintrag mit weiteren Informationen.

    Shaun: Ja ja... aber nicht nur Datenbanken. Ich leiste taktische Hilfe für die anderen Assassinen. Du weißt schon, Desmond, für die da draußen, die richtig arbeiten. Ihr Leben riskieren und so Kleinigkeiten.

    Mann oh Mann, dieser Shaun ist ein echter Kotzbrocken...



    Bevor Desmond im Animus Platz nimmt, geht er nochmal zu Lucy. Er hat was auf dem Herzen: Hey... also... ich wollte mich bei dir bedanken. Und entschuldigen.

    Lucy: Wofür?

    Desmond: Weißt du, damals. Das alles bei Abstergo. Das war nur...


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    Lucy: Schon gut.

    Desmond: Nein. Wenn ich darüber nachdenke und weiß, dass es die Templer noch gibt... was sie planen...

    Lucy: Das ist vorbei, Desmond. Jetzt bist du hier und nur das zählt.

    Sie wendet sich wieder ihrem Bildschirm zu, doch Desmond ist noch nicht fertig: Lucy, ich habe Dinge gesehen. Symbole in meinem Zimmer, den Code an der Tür... Genau wie Altair.

    Lucy: Das ist der Sickereffekt. Du übernimmst mehr als nur Erinnerungen von deinen Vorfahren. Du übernimmst seine Talente. In dem Fall das Adlerauge.

    Desmond: Talente?

    Lucy: Du bist jetzt empfänglicher. Wenn alles klappt, dann wirst du alles lernen, was Ezio im Animus lernt.

    Desmond: Das soll funktionieren? Ich? Ein Assassine?

    Lucy: Du bist schon ein Assassine. Du wirst nur besser werden.

    Shaun maliziös: Ja, und zwar viel besser, hoffentlich... Ich meine, ehrlich, ich habe die Bänder gesehen. Du hast nicht mal versucht zu entkommen...

    Desmond: Arschloch!
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  5. #20
    Rise stronger than ever Avatar von LordCronal
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    Shaun
    Lese hier jedenfalls mal mit

  6. #21
    Sachse in der Diaspora Avatar von Hephaistos
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    Nun wird's aber Zeit, die genetischen Erinnerungen in Desmonds DNS mit Hilfe des Animus zu erkunden. Er setzt sich.


    Desmond: Also, wie funktioniert das?

    Rebecca zeigt ihm einen Stecker. Desmond verdreht die Augen.


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    Der Stecker macht ein schmatzendes Geräusch, als er in Desmonds Fleisch fährt. Desmond stöhnt kurz auf. Der Abstergo-Animus hatte das nicht nötig.

    Shaun: Ah... was bist du? Ein kleines Mädchen?

    Rebecca weist Shaun zurecht, klappt noch die Optik vor Desmonds Gesicht: Und los!


    Vor Desmonds Augen baut sich eine imposante Stadtkulisse auf, erzeugt lediglich aus ein paar Basenpaaren in Desmonds Erbgut. Dafür fühlt und sieht sich das äußerst real an. Die Reise beginnt in Florenz im Jahre 1476.


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  7. #22
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    Jungs...


    Nach und nach stabilisiert sich die Simulation des Animus. Die Kamera schwenkt nochmal über die Dächer von Florenz hinweg und taucht dann in eine Gasse hinein. Dort treffen wir Ezio wieder; aus ihm ist ein stattlicher Bursche geworden. Und er ist nicht allein...



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    Ezio: Insieme per la vicotria!

    Seine Anhänger erwiedern euphorisch den Schlachtruf: Insieme!

    Ezio: Bitte Ruhe meine Freunde. Silenzio.

    Die Meute beruhig sich.


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    ... zerrt uns zu sich in den Schmutz. Wenn wir...

    Vieri: Schluss mit dem Unsinn, Idiot.

    Ezio dreht sich erstaunt um: Buona sera, Vieri! Gerade sprachen wir noch von dir. Dich habe ich nicht hier erwartet. Ich dachte, die Pazzi überlassen anderen die Drecksarbeit.


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    Ezio: Deine Schwester schien recht zufrieden mit meiner Art, die Dinge zu regeln...

    Großes Gelächter bei Ezios Anhängern.

    Mit einem wütenden:
    Tötet ihn! treibt Vieri seine Meute los, wirft selbst noch einen Stein Richtung Ezio, hält sich dann aber im Hintergrund. Ezio hatte schon recht... Es entbrennt eine wilde Massenkeilerei.


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    Ezio ist eben dabei, dem letzten noch stehenden Widersacher den Rest zu geben, da ertönt hinter ihm plötzlich eine Stimme: Hey, hinter dir!

    Ezio dreht sich um. Seine Miene entspannt sich, er läßt den Typen fallen und breitet die Arme aus: Federico! Was tust du hier?

    Federico: Ich wollt sehen, ob mein kleiner Bruder endlich kämpfen kann.

    Ezio: Und?


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    Die Pazzi-Getreuen, die eben noch dastanden und die ihren antrieben, stürmen nun den Platz und wollen auch vermöbelt werden. Federico rennt auf den Erstbesten zu und langt hin. Ezio tut's ihm gleich. Nach einer Weile lichten sich die Pazzi-Reihen doch merklich.

    Da bekommt Vieri es mit der Angst: Zurück! Zurück!

    Und mit den paar Hanseln, die ihm noch geblieben sind, gibt er Fersengeld.
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  8. #23
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    Ezio will ihnen hinterher, doch Federico bremst ihn
    : Halt ein!

    Ezio: Was? Wir haben fast gewonnen!

    Federico weist ihn auf eine stark blutenden Wunde an seiner Lippe hin, die noch von Vieris Steinwurf herrührt. Ezio hatte sie offenbar in der Hitze der Schlägerei völlig vergessen.

    Ezio: Nur ein Kratzer...

    Federico: Lass bitte den Arzt entscheiden.

    Ezio: Das ist nicht nötig. Außerdem hab ich kein Geld für deinen Doktor.

    Federico: Alles an Wein und Weibern vergeudet, hm?


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    Als Federico zögert, mutmaßt Ezio, dass sein Bruder wohl ebenfalls blank ist, und zwar aus den selben Gründen wir er. Federico beginnt schließlich zu lachen und Ezio stimmt ein. Plötzlich zeigt Federico auf die am Boden liegenden Pazzi-Anhänger: Durchsuch' sie. Sie haben doch sicher was in ihren Taschen.

    Nun gut, geht Ezio also die Taschen der Besiegten plündern. Federico scheint mitzuzählen, denn nachdem etwa 200 Florin - genau das verlangt der Arzt - in Ezios Beutel gelandet sind, sagt er: Va bene, das sollte genügen. Jetzt weg hier, bevor die Wachen kommen. Schnell Ezio, je eher wir beim Doktor waren, je eher können wir schlafen.

    Federico gibt ein ordentliches Tempo vor und begnügt sich nicht damit, auf der Straße zu bleiben, sondern wählt eine Abkürzung erst auf halber Höhe an einer Fassade entlang und dann über ein Dach.


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    Auf der anderen Seite des Hauses, natürlich unten auf der Straße, steht dann auch schon der Arzt.
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  9. #24
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    Federico: Ben trovato dottore.

    Doktor: Die Brüder Auditore... Warum bin ich nicht überrascht? Er schaut sich Ezio an: Ihr seid ganz schön zugerichtet, junger Mann.

    Ezio: Es ist nichts, ehrlich!

    Federico: Ihr müsst ihm helfen! Das hübsche Gesicht ist alles, was er hat.

    Ezio wirft seinem Brüder einen bösen Seitenblick zu und verflucht ihn, doch Federico lacht nur. Der Doktor säubert inzwischen die Wunden und schmiert eine Salbe drauf.


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    Doktor: Das war's auch schon. Und jetzt verschwindet hier.

    Ezio: Grazie.

    Während der Doktor seine 200 Florin kassiert, wendet sich Federico schon um und bedeutet Ezio, ihm zu folgen.

    Federico: Herrliche Nacht.

    Ezio: Allerdings. Ich wünschte, sie wären alle so schön. Oh... warte... sie sind's! Beide lachen ein herzlichen brüderliches Lachen.

    Federico: Wir sollten nach Hause, Ezio. Vater wird sich schon wundern, wo wir wohl bleiben.

    Ezio: Ich bekäme lieber keine Standpauke.

    Federico: Ein kleines Rennen?

    Ezio: Wohin?

    Federico: Zum Dach dieser Kirche. Sie wenden sich um und schauen hinauf zum Giebel des Gotteshauses. Dann auf drei...

    Ezio ist schneller, er schaut von oben zu, wie sein Bruder die letzten Meter kraxelt. Das Dach reicht Federico jedoch nicht, er beginnt auf den Turm zu steigen und ruft Ezio hinter sich her. Im Schein des Mondes klettern die beiden höher und höher.


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    Diesmal ist Federico als erster oben und hilft seinem Bruder, die letzte Kante zu überwinden.

    Federico: Wir leben ein gutes Leben, Bruder.

    Ezio: Ah... das Beste! Möge es sich nie ändern.

    Und beide stehen, Seite an Seite, hoch oben über der Stadt und genießen den Augenblick.


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    Ein letztes Mal...
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  10. #25
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    der Morgen danach

    Federico: So, genug davon. Wir sollten wirklich nach Hause. Gehen wir.

    Ezio hält ihn zurück: Warte!

    Federico: Was?

    Ezio schaut über seine Schulter und deutet zu einem Innenhof hin. Federico versteht sofort: Ezio, lass Cristina schlafen.

    Ezio: Dafür bleibt schon genug Zeit, nachher...

    Federico seufzt und setzt sich hin. Ezio begibt sich derweil auf den schnellsten Weg nach unten, per Todessprung, in einen am Turmfuß stehenden Heuwagen hinein. Just in dem Moment kommt Vieri mit einigen seiner Leute vorbei.


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    Ezio: Cazzo, Vieri! Ich verstecke mich besser.

    Vieri: Sucht weiter! Er kann nicht weit gekommen sein.

    Gott sei dank kommt keiner der Bande auf die Idee, im Heuhaufen zu suchen und so kann Ezio kurz darauf in aller Ruhe zu seiner Angebeteten gehen.

    Unter ihrem Fenster angekommen ruft er sie. Erst vorsichtig, dann etwas lauter.


    Cristina: Wer ist da?

    Ezio: Ich...

    Cristina öffnet endlich ihr Fenster und schaut herab.

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    Sie seufzt erleichtert:
    Ezio, ich hätte es wissen müssen...

    Ezio: Darf ich reinkommen?

    Cristina: Gut, aber nur eine Minute.

    Ezio: Mehr brauche ich auch nicht.

    Cristina: Ich weiß...

    Ezio: Warte, das ... ähm... meinte ich eigentlich nicht.

    Er klettert nach oben und steigt zum Fenster hinein. Cristina kommt auf ihn zu, ihre Lippen berühren sich. Und einen Kuss später gleitet schon Cristina Kleid von ihren Schultern...


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    Und noch einen Kuss später kippen beide auf Cristinas Bett. Mehr als eine Minute brauchte er wirklich nicht.
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  11. #26
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    Der Morgen graut. Die Nebel lichten sich und der neue Tag bricht an.



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    Eine männliche Stimme schallt durch's Haus: Cristina, Cristina. Wach auf! Dein Hauslehrer kommt bald. Komm, meine Tochter. Ist es denn wirklich so schlimm, dass... Figlio d'un cane! Was soll das?!

    Ezio zieht sich eiligst an, bringt ein paar halbgare Entschuldigungen hervor und springt aus dem Fenster nach unten. Gerade noch rechtzeitig, denn schon ist Cristinas Vater am Fenster.


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    Ezio: Ach bitte, das ist doch nicht nötig.

    Vater: Wache, WACHE! Bringt mir seinen Kopf!

    Und Ezio gibt Fersengeld.
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  12. #27
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    05_la famiglia


    Die Ereignisse dieser Nacht und die überstürzte Trennung von Cristina bedrücken Ezio. Bevor er nun endlich nach Hause geht, braucht er noch etwas Zerstreuung, um wieder klar zu werden. In der noch kühlen Morgenluft auf ein paar Türme zu steigen, ist das beste Mittel dazu.



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    Irgendwann am späten Vormittag steht er dann vor der Haustür. Er wird schon von seinem Vater bereits ungeduldig erwatet.

    Ezio: Guten Morgen Vater.

    Giovanni: Komm mit mir.

    Ezio: Stimmt etwas nicht?

    Giovanni, der schon voraus gegangen war, dreht sich energisch um und erwiedert streng: Hälst du mich für taub und blind, Sohn? Ich weiß alles über deinen Kampf mit Vieri de' Pazzi! Und deinen kleinen Besuch bei Cristina letzte Nacht! Dein Verhalten ist untragbar. Es.. es...

    Er sucht nach Worten und kann sich dann ein herzliches Lachen nicht verkneifen.


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    Etwas maliziös für er schließlich hinzu: Ich nehme an, dass deine Ausschweifungen deine Arbeit heute nicht behindern?

    Ezio: No padre. Ihr habt mein Wort. Versprochen!

    Giovanni: Ich habe hier einige Dokumente für Lorenzo de' Medici vorbereitet. Du musst sie ihm überbringen.

    Ezio: Ich eile, Vater.

    Giovanni: Komm wieder, wenn es erledigt ist.

    Ezio macht sich sogleich auf den Weg und steht bald vor dem Palazzo der Medici. Ein Diener steht vor der Tür.


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    Ezio: Wie immer... Ich habe einen Brief für Signor Lorenzo.

    Diener: Ich werde ihn überreichen, sobald er wieder da ist.

    Ezio: Wieder da?

    Diener: Sie sind zur Villa Careggi, tut mir leid. Und sie werden nicht vor morgen zurück erwartet.

    Ezio: Ich werde es ausrichten.
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  13. #28
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    Vom Diensteifer ergriffen, und natürlich um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen, eilt Ezio sofort zu seinem Vater zurück. Der hat inzwischen Besuch bekommen.



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    Ezio begrüßt den hohen Herren mit einer tiefen Verbeugung: Guten Morgen, Gonfaloniere Alberti.

    Alberti neigt leicht sein Haupt: Wünsche ich dir auch, junger Mann.

    Giovanni: Hast du meine Nachricht abgeliefert?

    Ezio: Si, padre. Aber scheinbar ist Lorenzo nicht in der Stadt.

    Giovanni blickt zu Alberti: Hm... das hatte ich nicht erwartet.


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    Giovanni überlegt eine Weile. Die Nachricht über Lorenzo de' Medicis Abwesenheit scheint ihn zutiefst zu beunruhigen. Schließlich wendet er sich an Ezio: Hör mal, deine Mutter und Schwester haben nach dir gesucht. Ich werde dich bald brauchen, aber schau, ob du ihnen nicht helfen kannst.

    Ezio versteht den Wink nicht: Seid ihr sicher?

    Giovanni wird also deutlicher: Ja, nun... würdest du uns entschuldigen?

    Alberti: Es war nett dich zu sehen.

    Ezio schleicht wie ein geprügelter Hund und mit einem merkwürdigen Gefühl in der Magengegend aus dem Zimmer.
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  14. #29
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    Ezio findet seine Mutter im Innenhof der Auditore-Stadtvilla. Sie ist mit einem Rosenbusch beschäftigt.



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    Ezio: Buon giorno a voi, madre. Come state?

    Maria: Sto bene, e tu? Erholst du dich vielleicht noch von gestern Nacht?

    Ezio tut ahnungslos: Ich weiß nicht, wovon Ihr redet.

    Maria: Natürlich nicht... Egal, ich muss etwas erledigen. Ich möchte, dass du mitkommst.

    Ezio: Mit Vergnügen.

    Maria: Komm, es ist nicht weit von hier. Sie verlässt den Innenhof und will Ezio ein wenig ausforschen, während sie durch die Gassen Florenz' schlendern. Ich weiß von deinem Kampf mit Vieri.

    Ezio: Welcher Kampf?

    Maria: Ach bitte... du musst mir doch nichts vormachen.

    Ezio: Er hat uns beleidigt. Das konnte ich nicht länger dulden.

    Maria: Er hat sicher Schwierigkeiten, mit den Anschuldigungen gegen seinen Vater umzugehen. Francesco de' Pazzi ist vieles, und nichts davon gut. Aber selbst ich halte ihn nicht für einen Mörder.

    Ezio: Was wird mit ihm geschehen?


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    Ezio: Wird Vater dort aussagen?

    Maria: Das muss er. Er nur hat die Beweise.

    Ezio: Dennoch, ich wünschte mir eine andere Lösung.

    Maria: Mach dir keine Sorgen. Alle wollen Gerechtigkeit. Es ist eine unglückliche Geschichte, aber sie geht vorbei.

    Sie steuert über einen kleinen Platz hinweg direkt auf einen Eingang zu. Sie klopft und braucht nicht lange zu warten bis die Tür geöffnet wird.


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    Leonardo da Vinci: Madonna Maria. Er begrüßt sie freudig mit Bussi links, Bussi rechts.

    Maria: Das ist mein Sohn, Ezio.

    Leonardo neigt den Kopf: Molto onorato.

    Ezio verbeugt sich ebenfalls: L'onore é mio.

    Leonardo: Lasst mich erstmal die Gemälde holen. Ich bin sofort zurück.

    Und er verschwindet in seinem Atelier. Maria wendet sich an Ezio: Er ist sehr talentiert. Sich auszudrücken ist wichtig, um das Leben wirklich zu genießen. Du solltest ein Ventil finden.

    Ezio: Ich habe viele Ventile.

    Maria: Ich meinte Ventile, nicht Vaginas.


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    Da kommt auch schon Leonardo mit einer Kiste und löst die peinliche Situation auf: Zu euch nach Hause also?

    Maria: Si si. Ezio, hilf Leonardo.

    Ezio schnappt sich eine Holzkiste, in der sich etliche kleinformatige Bilder befinden.

    Leonardo: Ezio, was machst du so?

    Maria: Er arbeitete bisher für seinen Vater.

    Leonardo: Ah, also wirst du Bankier?

    Ezio: Bisher. Und du? Kunst, nicht wahr?


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    ...Macht das Sinn? Ich würde lieber praktischer arbeiten. Viel direkter. Architektur vielleicht. Oder Anatomie. Es reicht mir nicht, die Welt abzubilden. Ich will sie verändern.

    Maria seufzt: Oh Leonardo! Ich zweifle nicht, dass Ihr große Dinge vollbringen werdet.

    Leonardo: Vi ringrazio, Madonna. Wie nett von Euch.

    Schließlich wieder daheim angekommen, stellt Ezio seine Kiste im Innenhof ab.

    Maria: Danke für die Hilfe, mein Sohn. Ich will dich nicht länger von anderen Pflichten abhalten.

    Leonardo: Eine Freude, dich kennenzulernen, Ezio. Ich hoffe, wir sehen uns bald.
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  15. #30
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    Nachdem seine Mutter Ezio entlassen hat, wendet er sich seiner Schwester Claudia zu. Sie sitzt im Innenhof auf einer Bank und bläst Trübsal. Er setzt sich zu ihr.


    Ezio: Hey Claudia. Wie geht's dir?

    Claudio: Ganz gut.

    Ezio: Du sollst mir doch nichts vormachen.

    Claudia: Es ist Duccio.

    Ezio: Was ist mit ihm?


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    Ezio: Wer sagt das?

    Claudia den Tränen nahe: Die anderen Mädchen. Ich dachte, sie wären Freundinnen...

    Ezio: Hyänen! Ohne die ginge es dir besser!

    Cladia: Ich liebte ihn.

    Ezio: Nein Claudia, das hast du dir eingebildet!

    Claudias Traurigkeit schlägt in Wut um: Er soll büßen für das, was er getan hat!

    Ezio: Warte hier, ich werde einen Takt mit ihm reden.

    Auf dem Weg durch die Stadt muss Ezio vorsichtig sein, denn überall lungern Vieris Schergen herum. Schließlich aber findet Ezio den Herzensbrecher bei Santa Maria del Fiore, der größten Kirche in Florenz. Duccio turtelt gerade mit einer ziemlich drallen und nicht eben schönen Maid und hat ihr einen Ring geschenkt.


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    Duccio: Nur das Beste für dich, amore mio.

    Rivalin: Aber...was ist mit Claudia? Ich dachte, ihr wärt einander versprochen?

    Duccio: Vater sagt, mir gebürt was Besseres als eine Auditore.

    Er packt ihren Hintern. Mit gespielter Empörung schubst sie ihn weg: Du Schurke! Komm, lass uns spazieren.

    Duccio: Spazieren? Ich hatte etwas ganz anderes in Sinn... Er zieht die Dralle zu sich heran und küsst sie.

    Ezio hat das Spiel bisher im Hintergrund verfolgt, nun aber reicht es ihm endgültig.


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    Duccio wendet sich um: Ezio, mein Feund...

    Ezio verpasst ihm einen Nasenstüber: Du beleidigst meine Schwester, gockelst mit dieser puttana... Die Dralle guckt ihn böse an, verzieht sich dann aber lieber.

    Duccio: Wovon redest du überhaupt?

    Ezio: Ich sah, was du ihr gabst. Hörte was du sagtest!

    Duccio: Wäre deiner Schwester ihre Keuschheit nicht so wichtig...

    Ezio: Du brichst ihr das Herz.

    Duccio: Ha, Und jetzt werde ich dir die Nase brechen! Ihr Auditore könnt alle reden. Aber wenn es dann ernst wird...

    Nach einigen weiteren Beleidigungen ist es schließlich Duccio, der mit gebrochener Nase im Dreck liegt und um Gnade winselt. Ezio gibt ihm eindeutig zu verstehen, dass er in Zukunft seine Finger von Claudia lassen soll.
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