da ich das spiel nicht kenne, kann ich dir die frage nicht beantworten. aber ich bin gespannt wie es diesmal läuft![]()
da ich das spiel nicht kenne, kann ich dir die frage nicht beantworten. aber ich bin gespannt wie es diesmal läuft![]()
bin auch für wurmlochzeugs....uund wir sind auf seite 2!![]()
Ich bin für Abwechslung![]()
Nun von 4 Meldungen waren 2 für Wurmloch, einer für Hyperantrieb und eine Enthaltung. Das ist fast schon so eindeutig wie bei den MP-Diskussionen. Also wird es wieder Wurmlochantrieb. Ich poste gleich Kapitel 1.
Vorwort
Nach dem abrupten Ende der dritten Story, versuche ich es hier nun erneut mit meiner vierten Story. Da ich durchgehend positive Rückmeldung zu der Art und Weise der letzten Story erhalten habe, will ich es diesmal so beibehalten. Natürlich muss ich ein paar Anpassungen vornehmen, um die Zivilisation, die ich diesmal spiele, widerzuspiegeln. Ansonsten hoffe ich, dass es diesmal länger als nur zwei Runden geht.
Und damit: Lasst uns beginnen!
Kapitel 1 - Die Entwicklung der Sowjetunion vom 20. bis zum 22. Jahrhundert
„Wie konnte es nur dazu kommen.“, sagt der amerikanische Präsident, während er machtlos aus dem Fenster schaut und den Anflug der Atomrakete beobachtet. In nur wenigen Sekunden ist die amerikanische Nation vernichtet. Wie konnte es zu dieser Situation kommen? Wie konnte die Sowjetunion die amerikanische Nation überflügeln und die ganze Welt kontrollieren?
Die Geschichte beginnt 1946 in Trinity, New Mexiko, USA. Nach dem verheerenden zweiten Weltkrieg plant Albert Einstein mit der Unterstützung der Alliierten und seiner neuen Erfindung die Geschichte zu verändern und so diesen Krieg zu beenden, bevor dieser beginnt. Nach dem geglückten Experiment kehrt er jedoch in seine alte Realität zurück. Für seine Zeitlinie scheint es keine Auswirkungen zu zeigen. Doch gewollt oder ungewollt hat er damit den Verlauf in einer parallelen Zeitlinie verändert. Und in dieser findet tatsächlich der zweite Weltkrieg in der Form nicht statt.
Deutschland bleibt eine Demokratie und muss wie alle anderen westlichen Nationen die Weltwirtschaftskrise als solche meistern. Derweil führt die Sowjetunion Expansionskriege in Asien durch. Trotz der Nachwirkungen der Revolution und der ersten Konflikte in den zwanziger Jahren, geht die Sowjetunion allgemein gestärkt hervor. Mit den West-Alliierten geschwächt muss die Sowjetunion keine Reaktionen von diesen fürchten. Durch die Unterstützung von China gegen die Japaner, kann die Sowjetunion ihre Schande im verlorenen Krieg gegen Japan wieder gut machen und China sowie Japan als Teile der Sowjetunion eingliedern. Die Sowjetunion befindet sich nun an dem Punkt, an dem jeder Konflikt unausweichlich auch einen Konflikt mit den Mächten in Europa bedeuten würde, da sie die Kolonialreiche oder die Einflusssphären der West-Alliierten betreffen würde. So kommt es, dass die Sowjetunion zunächst die osteuropäischen Länder Ultimaten stellt, sich der Sowjetunion anzuschließen oder sie mit Gewalt dazu gezwungen werden. Auf die eine oder andere Methode kann demnach die Sowjetunion weiter Einfluss in Europa gewinnen. Im Zuge dessen verbünden sich alle West-Alliierten mit den noch übrigen Europäern, einschließlich Deutschland, um der Gefahr der Sowjetunion entgegenzutreten. Dieses Bündnis wird als Anlass genommen und es beginnt in dieser parallelen Zeitlinie der zweite große Krieg der Menschheit im Zeitraum der 40er Jahre. Die Sowjetunion geführt von Stalin will ganz Europa einnehmen und so die letzten möglichen Gegner auf diesem Kontinent ausschalten.
Es beginnt eine Offensive an der gesamten breiten Front in Europa. Mit den beinahe schon unbegrenzten Ressourcen kann die Sowjetunion mit geballter Übermacht über die Alliierten hinwegrollen. Einzelne Widerstandsnester und Guerilla-Taktiken führen zu Verzögerungen, doch nach all den Jahren des Kampfes erstreckt sich die Sowjetunion von Lissabon bis Wladiwostok. Lediglich die britischen Inseln leisten auch weiterhin tapferen Widerstand, wodurch eine großangelegte Marineoperation geplant und durchgeführt wird. Der englische Löwe muss sich gegen den russischen Bären erwehren. Doch trotz der Verteidigungsvorteile der Briten können sie dem Feind auf Dauer nicht standhalten. Mit dem Einzug der sowjetischen Panzer in London und den baldigen schnellen Sieg über ganz Großbritannien kapituliert auch die letzte freie Nation Europa. Das Ender Alliierten ist damit besiegelt. In den Friedensgesprächen werden die Kapitulationsbedingungen geklärt. Aufgrund der nicht mehr ernstzunehmenden Gefahr aus den britischen und französischen Kolonien, werden alle diese Gebiete ebenfalls der Sowjetunion zugesprochen. Mit dieser gewaltigen Dominanz der Sowjetunion in Asien, Ozeanien und Afrika werden auch alle weiteren unabhängigen Staaten auf diesen Kontinenten in kürzester Zeit der Sowjetunion angegliedert. Mit dem Beginn der 50er Jahre ist damit die Sowjetunion die Supermacht schlechthin und erstreckt sich über vier Kontinente der Erde. Lediglich die Amerikas sind noch unabhängig. Über den Sieg der Alliierten findet in London eine Parade statt, wenn auch erst einige Monate später, nachdem die Stadt zu großen Teilen wieder aufgeräumt und von den Kriegsschäden bereinigt wurde.
Stalin ist bei der Parade persönlich anwesend und nimmt sie entgegen. In guter Feierlaune, da er nun über vier Kontinente und einige Milliarden Sowjetbürger herrscht, verbringt er die kommenden Wochen im Buckingham Palace, dem ehemaligen Sitz der britischen königlichen Familie. Eines Abends jedoch vernimmt seine Leibgarde Hilfe-Schreie und eilt zu ihrem Generalsekretär, der jedoch ohne noch ein weiteres Wort sagen zu können verstirbt. Nach der Diagnose eines Arztes wurde er vergiftet, wodurch in den höheren Regierungsrängen nach Verschwörern und Verrätern gesucht wird. Etliche Exekutionen im Stile Stalins finden statt. Insbesondere der gewählte Nachfolger, sein Sohn, setzt den Kurs seines Vaters fort. Jedoch bildet sich im geheimen innerhalb der kommunistischen Partei eine Gegen-Fraktion angeführt von Nikita Chruschtschow. Diese will die Dynastie Stalins so schnell es geht abschaffen und wieder mehr zu den Wurzeln der Sowjetunion zurückkehren. Mit der Rückendeckung höherer Militärs wird entsprechend der Sohn Stalins inhaftiert und Chruschtschow übernimmt die Regierungsgeschäfte.
Als gewählter Generalsekretär und Regierungschef sorgt er dafür, dass die gewaltigen Ausmaße der Sowjetunion stabil bleiben und interne Konflikte schnellstmöglich beendet werden. Die innere Stärkung führt dazu, dass innerhalb seiner Regierungszeit die Sowjetunion in Zukunft keine Bedenken bzgl. Abspaltungsversuche innerhalb der Union befürchten muss. Zusätzlich, um Stalins Herrschaft noch weiter zu verdrängen, wird eine neue Verfassung eingeführt. Diese legt fest, dass der Generalsekretär der Partei sowohl die Position des Regierungs- als auch Staatschefs innehat und fort an als Oberster Sowjet(-bürger) bezeichnet wird. Sein Stellvertreter in allen Positionen wird als Premier bezeichnet, als der Erste der ihm folgt. Weiterhin legt er seinen Fokus auf den technologischen und militärischen Aufstieg und Fortschritt der Sowjetunion. Bereits in den 50er Jahren können die Sowjets eine neue Waffe testen und den Amerikanern vor Augen führen, dass nicht nur konventionell die Sowjetunion ihnen bei weitem überlegen ist, sondern auch über Superwaffen wie die Atombombe verfügt. Mit Hilfe der zur Kooperation bewegten Wissenschaftler in Europa überflügelt damit die Sowjetunion die Versuche Amerikas Fortschritte in der Technologie zu erreichen. Insbesondere der Schritt zur Eroberung des Weltalls ist ein markanter Erfolg des Generalsekretärs. Während Ende der 50er ein erster Satellit in eine Erdumlaufbahn positioniert werden und ein weiterer sogar an Luna vorbeifliegen kann, gelingt es ihnen bereits wenige Jahre später einen Menschen in einem sehr kleinen Raumschiff einmal die Erde umkreisen zu lassen. Er wird als Held der Sowjetunion gefeiert: Juri Gagarin. Und als ein noch größerer Held kann er gefeiert werden, als nur acht Jahre später er und zwei weitere Kosmonauten die ersten Schritte auf Luna setzen.
Im Gegensatz dazu kann die USA nur mit Bewunderung und mit Angst zuschauen. Erst viele Jahrzehnte später kann sich das Land nach der Weltwirtschaftskrise erholen. Aufgrund mangelnder Handelspartner auf der Welt scheint der Kapitalismus nicht mehr erfolgreich voranzukommen. Der Fortschritt kommt zum Erliegen. Der Wettlauf gegen die Sowjetunion beginnt erst gar nicht, wodurch die ersten Bewegungen zu einem Anschluss an die Sowjetunion aufkommen. Derweil setzt die Sowjetunion einen Meilenstein nach dem anderen. Während zu Lebzeiten von Chruschtschow erste kleine Raumstationen in den 70er und 80er Jahren in der Erdumlaufbahn gebracht und gehalten werden, kann unter seinem Nachfolger eine vollfunktionsfähige große Raumstation in einer Erdumlaufbahn positioniert werden: Mir. Diese technologische Errungenschaft im Jahre 1986 zeigt endgültig, dass die Sowjetunion die Erde dominieren kann und es wohl auch wird. Es bleibt also eine Frage der Zeit, wann die Amerikas sich der Sowjetunion anschließen müssen. Doch diese halten dem internen Druck noch stand.
Es werden weitere Fortschritte getätigt, die Raumstation vergrößert bis die Raumstation ihr wahres Gesicht zeigt. Durch die Vergrößerung und Aufrüstung ist es der Station möglich Atomraketen zu lagern und diese starten zu lassen. Damit kann die Sowjetunion auf jedes beliebige Ziel der Welt die zerstörerische Kraft ihrer Atomraketen wirken lassen. Mit diesem Druckmittel werden nun Ultimaten an alle Länder Süd-, Mittel- und Nordamerikas zugestellt. Alle geben nach und schließen sich freiwillig der Sowjetunion an. Lediglich die Regierung der USA lehnt das Ultimatum trotz Proteste im Volk ab und will als letzte Bastion der Freiheit und des Kapitalismus der Sowjetunion entgegen treten, egal wie verschwindend gering ihre Chance auf Erfolg ist. Und so kommt es, wie es kommen musste: Im Jahre 2052 werden zunächst nacheinander zwei Atomraketen auf militärische Ziele in den USA abgefeuert. Ein Aufschrei geht durch die Medienlandschaft der USA. Das Volk rebelliert und verlangt von der Regierung dem Ultimatum zuzustimmen. Doch die USA will nicht kapitulieren. Auch die Zerstörung großer ziviler Städte zeigt keine Kapitulationsbereitschaft aus dem Weißen Haus. Erste bürgerkriegsähnliche Zustände entstehen und die Sowjetunion übermittelt mit Propagandanachrichten die Botschaft, die großen Ostküstenstädte zu räumen. Dann wird die Zerstörung von Washington D.C. befohlen. Mit seinen letzten Worten „Wie konnte es nur dazu kommen.“ sieht der amerikanische Präsident die letzten Augenblicke der bald ehemaligen Hauptstadt Amerikas.
Nach der Zerstörung ihrer Hauptstadt kapituliert die neue Regierung der USA und unterwirft sich der Sowjetunion, wodurch auch sie nun als letzte unabhängige Nation ihre Souveränität aufgibt. Das Volk atmet auf und die Konflikte werden langsam beigelegt. Einige Landstriche sind atomar verwüstet, können aber in den nächsten Jahrzehnten langsam aber sicher dekontaminiert und rekultiviert werden. Die Sowjetunion als einzige Nation auf der Welt vertritt nun die Erde auch als Weltregierung und geht damit weiter den Weg in Richtung Weltall. So werden erste Raumschiffe mit Raketenantrieben sowie kontrollierten Atomexplosionen als Antrieb getestet. Dadurch kommen die nahegelegenen Planeten Mars und Venus in Reichweite bemannter Missionen. Doch entpuppt sich ein derartiger Antrieb noch als stark verbesserungswürdig.
Auf dem Mars wird eine Forschungsstation aufgebaut, um die Vergangenheit des Planeten zu analysieren. Dabei stößt man auf tausende Jahre alte Ruinen tief unter der Oberfläche. Diese zeigen von einem Außenposten einer älteren Zivilisation, die wohl mit einem fortschrittlicheren Antrieb als die Sowjetunion unterwegs ist. Bei den Ausgrabungen und Analysen stoßen die Wissenschaftler auf Dokumente, Informationen, die nach langer Untersuchung auf Pläne für deren Antrieb hindeuten. Es dauert noch einige Jahre, doch im Jahr 2180 können erste erfolgreiche Resultate erzielt werden. Damit beginnt die Erforschung des Kosmos für die Sowjetunion. Es müssen nur noch Schiffe hierfür gebaut werden. Entsprechende Vorkehrungen werden fokussiert. Das Ergebnis ist, dass bis zum Jahr 2200 und damit zum Beginn eines neuen Jahrhunderts die ersten Konstruktions-, Forschungs- und Kampfschiffe ihren Dienst für die Sowjetunion aufnehmen. Trotz vieler Fortschritte in Sachen Laserwaffentechnik hat die Regierung des Obersten Sowjet beschlossen auf die bekannte zerstörerische Wirkung atomarer Raketen zu setzen. Doch in baldiger Zukunft steht nichts dem entgegen auch alternative Waffensysteme für die sowjetischen Kampfschiffe zu entwickeln und zu testen. Am Tage des Jungfernflugs der ersten Kampfschiffe wird ein globaler Feiertag ausgerufen: dem Tag, an dem die Eroberung des Kosmos beginnt.
Während die Kampfschiffe in der Übertragung sich von der Erde entfernen, überlegt sich der Oberste Sowjet, was die Zukunft bringen wird. Sie ist noch jung und wurde aufgrund ihres überragenden Talents die Partei auf Linie zu halten von ihrem Vorgänger vor einigen Jahren erst zum Premier bestimmt worden. Nadia Fedorova ist damit auch einer der jüngsten Obersten Sowjets, nachdem ihr Vorgänger erst im hohen Alter zum Obersten Sowjet aufsteigen konnte.
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Ende des ersten Kapitels. Nun wisst ihr, auf welcher Serie und Grundlage ich meine Sowjetunion teilweise basiere, wobei ich auch einige Freiheiten mir genommen habe. Kommen wir nun zur Zivilisationsbeschreibung in Stellaris.
Ich spiele die Sowjetunion, so weit so gut. Es gab einige Alternativen, wie ich die von den Ethoi und der Regierung aufziehen kann. Aber schlussendlich habe ich mich dafür entschiedene eine Sowjetunion, wie man sie eigentlich kennt, zu spielen: fanatisch Kollektivistisch und Militaristisch. Fanatisch Kollektivistisch erlaubt mir mein Volk und die Aliens zu versklaven, ohne das meine nicht versklavten Menschen meckern. Die finden Sklaverei total toll. Alternativen wären noch mit Materialistisch oder Xenophob eventuell, aber das eine würde mich wieder zu sehr an das MP1 erinnern und das andere hat mir dann doch nicht ganz so gut gefallen, wie ich es geplant hatte. Durch die Wahl von fanatisch Kollektivistisch bleibt mir nur eine Regierungsform übrig: das despotische Reich. Mit Militaristisch geht zwar noch Militärdiktatur, aber das wäre wieder zu sehr MP1. Mit einfach Kollektivistisch wäre noch Militärjunta gegangen, was ich zunächst geplant hatte, aber sei es drum. Die Sowjetunion wird von einem despotischen Anführer kommunistisch angeführt… oder so. Immerhin kann man seit 1.1 die Titel ändern, wodurch der Herrscher nicht Emperor sondern Supreme Soviet (Oberster Sowjet) heißt (beide Geschlechter) und der Erbe nicht Kronprinz/essin sondern Premier. Leider wird das wohl bei der verbesserten Regierung nicht übernommen, aber zu RP Zwecken bleibt es dabei.
Mein Volk sind natürlich die Menschen aus dem Sol System. Ich habe mir aber erlaubt nicht Earth, sondern etwas neutraler Terra zu nehmen. Hätte auch Zelmya also die russische Bezeichnung nehmen können. Da es aber nur noch Sowjetbürger gibt, nennen wir uns natürlich nicht mehr Menschen sondern Soviets (Sowjets). Diese sind natürlich höchst intelligent, so intelligente russische Erfindungen usw., und kommunal, Kommunen bzw. Kommunismus halt. Als Nachteile habe ich Sesshaft genommen, weil es eigentlich kein richtiger Nachteil ist, und Abstoßend (Repugnant), da die Menschen für alles andere als sehr hässlich erscheint. Wer sich in Stellaris auskennt, wird richtig gezählt haben, dass ich eigentlich ein Traitpunkt noch frei habe. Wenn ich später Genmodifikation machen kann, habe ich so einen zusätzlichen Punkt, den ich investieren kann. Als FTL-Technik nehme ich das Wurmlochkonzept, die Waffen sind Raketen, also die guten Atomraketen. Mein Schiffsdesign entspricht diesmal korrekt denen der Säugetiere.
Wie im letzten MP heißt das oberste Ziel: Expansion. Mittlerweile habe ich noch einige Sachen dazu gelernt, wodurch Expansion in Kombination mit fanatisch Kollektivtisch richtig einfach ist. Und auch das Bauen und Halten einer großen Flotte ist mit fanatisch Kollektivistisch einfacher.
Ich werde RP-technisch mich an das vorherige orientieren, muss aber noch schauen, welche Ränge ich diesmal verwenden werde bzw. kann. Ansonsten werde ich wie beim letzten Mal jede Runde in mehrere Kapitel unterteilen, damit ihr nicht so lange warten müsst.
Geändert von PCGamer (11. Juni 2016 um 17:37 Uhr)
Erste Runde ist gelaufen. Ein langsamer Start, eine interessante Entwicklung und das Ende... ja, ich weiß nicht was ich von dem Ende halten soll. Aber das werdet ihr in der kommenden Woche sehen.
Sehr schön, ich bin gerne dabei zu lernen![]()
Liebe und lebe das Leben - es ist das Einzige was du hast!
Naja von oder bei mir zu lernen... ich weiß nicht. Da ist Caves_of_Steel kleine Erklärungen zum Spiel sinnvoller.
Geändert von PCGamer (16. Juni 2016 um 21:38 Uhr)
Musikalische Einstimmung:
Vorwort zur ersten Runde:
Zwei Dinge vorab: Zum einen wollte ich eine Mod spielen: die Soviet Name List-Mod. Dadurch hätte ich eine große Ansammlung an sowjetischen Namen für Anführer, Planeten, Schiffe usw. gehabt. Leider gilt sie als „Gameplay“-Mod und dadurch, trotz keiner Veränderung der Checksumme, müsste sie jeder und insbesondere der Host haben. Also in letzter Sekunde die Mod deaktiviert und mit der regulären Menschen Name List im Spiel selbst gespielt. Ich werde aber versuchen neue Anführer, Schiffe usw. ab Runde 2 bzw. bereits hier in der Story mit sowjetischen Namen zu versehen, da ich nun die entsprechende Textdatei lokalisiert habe.
Zum anderen fahre ich in Sachen Anomalien stark zurück. Ein paar interessante oder große Anomalien werde ich einbauen, aber nicht wie beim letzten Mal jede Kleinigkeit. Ebenso die Forschung werde ich zwar darstellen, aber auch etwas kürzer fassen.
Schlussendlich habe ich mich diesmal sehr bemüht die Leserschaft in das Spiel einzubauen, wodurch ich bereits einige im Spiel erwähnt habe. Bei einigen habe ich aber auch noch nicht ganz perfekt die Kombination aus sowjetisch und Leser-Erwähnung gewählt. Daher wird es wohl ein paar Abweichungen zwischen Bilder und Story geben.
Kommen wir aber nun zum zweiten Kapitel. Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!
Kapitel 2 - Ein Unerwartetes Treffen
Persönlicher Eintrag: Nadia Vladimirovna Fedorova, 01.01.2200
Nach langer Zeit der Entwicklung ist es nun endlich soweit: Die Sowjetunion entsendet ihre ersten kampffähigen Raumschiffe in den Kosmos. Mit der Technologie des Wurmlochgenerators können wir endlich die benachbarten Sternensysteme wie Alpha Centauri erreichen. Mit Hilfe der über Jahrhundert langen Arbeit der Astronomen ist die Position unseres Sonnensystems eindeutig in der Galaxis bestimmt und, wenn die Berechnungen der Physiker stimmen, können wir mit dem Wurmlochgenerator sogar in den benachbarten Spiralarm ein Schiff entsenden. Es wird Zeit, dass wir, nein, dass die Sowjetunion weiter expandiert und neuen Raum für unsere Sowjetbürger erschließt. …Achtung Spoiler:
… Mit mir als Obersten Sowjet übernimmt eine neue und vor allem jüngere Generation die Regierung. Es war der Wunsch meines Vorgängers, Nikita Iossifowitsch Gradenko, dass nach seinem Ableben und nach den bereits geglückten Experimenten des neuen Antriebs ein Generationswechsel in den obersten Führungspositionen stattfinden soll. Er hat bereits den Fehler eingeräumt, dass er nicht alternative Waffensysteme mehr in den Fokus gesetzt hat, worum ich ihn all die Jahre als Premier gebeten habe. Doch nun bin ich der Oberste Sowjet und es soll die Zeit anbrechen, in der tatkräftige und ideenreiche Genossen in allen Bereichen zum Wohle der Sowjetunion sich einbringen können.
Viele der Alteingesessenen in der Partei waren verwundert, als Genosse Nikita Iossifowitsch mich seinerzeit als Premier vorgeschlagen hatte und ich zudem als solcher auch noch bestätigt wurde. Mit meinen nun 44 Jahren bin ich der jüngste Oberste Sowjet, der je die Führung über Partei und die Sowjetunion übernommen hatte. Umso verwegener war mein Vorschlag beim letzten Parteitag, als ich meinen Adjutanten, Giovanni Amisio, als Premier vorgeschlagen habe. Er passt mit seinen 21 Jahren perfekt in die neue junge Generation. Natürlich gab es auch darüber Verwunderung. Doch auch diesem Vorschlag wurde schlussendlich zugestimmt. Insgesamt gab es in der ganzen Sowjetunion eine Erfrischungskur. Viele erfahrene Professoren, Militärs und Sekretäre dankten ab oder wurden dazu bewegt dem Wunsch des ehemaligen Obersten Sowjet Folge zu leisten. Dadurch geht zwar viel Erfahrung verloren, doch mit der Erforschung des Kosmos wird nicht Erfahrung sondern der Drang nach vorn ins Unbekannte erforderlich sein. Entsprechend bald werden sich junge Forscher und Wissenschaftler bei mir einfinden, um über die zukünftigen Forschungsprojekte zu sprechen. Doch zunächst gilt es alles Wichtige in die Wege zu leiten.Achtung Spoiler:
Es sind bereits mehr als sechs Monate vergangen und die Gespräche zwischen dem Obersten Sowjet und den Wissenschaftlern, den Militärs und den Sekretären, den Verwaltern der einzelnen Regionen auf Terra, scheinen zu fruchten. Terra wurde von der Sowjetunion stets mit größter Effizienz verwaltet, um ein Maximum an Versorgung und Produktion zu erreichen. Doch gibt es immer noch Regionen, die sich trotz der Idee des Kollektivs noch nicht ganz dieser Idee anpassen können. Während also über Pläne zur Verbesserung der Lage auf Terra diskutiert wird, erhält Nadia einen Bericht aus der Nachrichtenabteilung. Sie studiert diesen Bericht und ihre Gesichtsfarbe wird leicht blass. Ihr Gesprächspartner bemerkt es. „Genossin Nadia Vladimirovna, ist etwas vorgefallen?“ „Dieser Bericht hier… Genossin Stewart auf der SKS Lagrange hat im Barnard System fremde Wesen entdeckt.“ Plötzliche Stille breitet sich im Geschäftszimmer aus. „Fremde Wesen? Sie meinen eine andere Spezies als wir?“ Etwas genervt von dieser doch dummen Fragen erwidert sie barsch „Nein, in Wirklichkeit mein ich natürlich andere Menschen auf der anderen Seite der Welt…“ Ein leichtes spöttisches Gelächter herrscht im Raum. „Nein, die Rede ist von Raumschiffen einer anderen Zivilisation. Anscheinend sind wir nicht alleine im Kosmos.“ Sie überlegt eine Weile bis sie zu ihrem Adjutanten schaut: „Leite den Bericht und weitere derartige Berichte weiter an die Militärs. Wir müssen Pläne entwickeln, was wir im Falle eines Konflikts aufbieten können.“
Achtung Spoiler:
Es treffen weitere Berichte von Alien-Sichtungen aber auch von möglichen bewohnbaren und damit Terra-ähnlichen Welten ein. Die Bestrebung Kolonieschiffe zu entwickeln und damit neue Welten für die Sowjetunion zu erschließen, laufen auf Hochtouren. Doch nicht der langersehnte Bericht eines Erfolgs der Sozialabteilung taucht auf ihrem Schreibtisch auf. Viel mehr ein Bericht über die derzeitige Situation von Terra sorgt für ein Nachdenken bei ihr. In den letzten Jahrhunderten haben die effiziente Ausbeute von Terra und der Einsatz der Atomwaffe dazu geführt, dass sich das Klima stark negativ verändert. Forscher gehen sogar davon aus, dass es bald zu einem Massensterben kommen wird. Um dies zu verhindern, verlangen die Wissenschaftler, dass bereits untergegangene Welten untersucht werden sollen, um aus der Analyse dieser Welten Rückschlüsse für Terra ziehen zu können. Insbesondere Methoden, um der Katastrophe zu entgehen, sollen entwickelt werden. Entsprechend hat der Oberste Sowjet den beiden Forschungsschiffen den Befehl gegeben nach derartigen Welten Ausschau zu halten und die Berichte unverzüglich an die Wissenschaftler weiterzuleiten.
Achtung Spoiler:
„Spezialist Moore, danke, dass sie sich die Zeit nehmen können und aus ihrer Ingenieursabteilung zu mir einfinden.“ „Ich kann doch ein Treffen mit dem Obersten Sowjet nicht ausschlagen. Aber falls sie bezüglich meiner Forschung reden wollen, müssen sie sich noch gedulden. Wir erzielen war erste Fortschritte, müssen aber noch die entsprechenden Labore und Forschungsinstitute auf den neusten Stand der Technik bringen." „Nur keine Panik. Ich wollte lediglich von einem Fachmann die Konstruktionspläne unserer aktuellen Kampfschiffe erklärt bekommen. Der dafür vorgesehene Militär musste leider nach einer Befragung sein Amt räumen.“ Ein kurzes Angstzucken konnte Nadia beim Wissenschaftler vernehmen, doch mit einem Räuspern antwortet er: „Gewiss kann es sein, dass nicht alle im Militär die gesamte Technik eines solchen Raumschiffs erklären können. Aber von einem Militäringenieur könnte man es durchaus erwarten. Ich versuche aber ihnen ihre Fragen zu beantworten.“
Achtung Spoiler:
Die Unterredung dauert einige Stunden, doch der Oberste Sowjet ist zufrieden über den Kenntnisstand des Spezialisten. Seit dem Generationswechsel müssen viele junge Wissenschaftler die Abteilungen anführen. Einige werden zwar noch von Professoren und Doktoren unterstützt, doch es sind die frisch ausgebildeten Spezialisten, die die Abteilungen führen. Erst im Jahre 2204 können die drei Abteilungsleiter jeweils Erfolge aus ihren Bereichen berichten. So wurde eine neue und damit verbesserte Form der Solarzellen für Raumstationen entwickelt, um die Energieversorgung zu verbessern. Weiterhin sind die besseren Forschungseinrichtungen für die Ingenieure fertiggestellt worden. Die wichtigste Errungenschaft ist aber die Entwicklung eines Kolonieschiffs. Damit sollten bald neue Welten für die Sowjetunion erschlossen werden können.
Achtung Spoiler:
Einige Monate darauf, es findet gerade ein Parteitag mit der Diskussion über die zukünftigen Pläne der Sowjetunion statt, wird sie von ihrem Adjutanten darauf hingewiesen, dass eine brisante Meldung aus der Nachrichtenabteilung soeben eingetroffen ist. Nadia nutzt die Gelegenheit um sich zu entschuldigen und von diese Zusammenkunft davon zu stehlen. Auch wenn die Partei die Macht in der Sowjetunion hat, so hat der Oberste Sowjet doch immer noch die Exekutive in sich vereint. Nachdem sie mit ihrem Adjutanten in der Nachrichtenzentrale angekommen ist, wird sie vom kommandierenden Nachrichtenoffizier mit einem Salut begrüßt und angesprochen. „Guten Tag, Genossin Nadia Vladimirovna. Ich wusste, dass sie so schnell es geht kommen werden.“ „Guten Tag, Genosse Leonid Sergejewitsch. Worum geht es denn? Neue Kontakte mit fremden Spezies?“ „Das ist mittlerweile Standard. Doch dieses Mal kontaktieren uns die Fremden.“ Nadia schaut mit großen Augen auf den Offizier und dann zu ihrem Adjutanten. „Kontakt? Sie versuchen mit uns zu reden? Aber wir verstehen doch ihre Sprache nicht.“ Zustimmend nickend antwortet der Nachrichtenoffizier: „Normalerweise stimmt das auch. Bisher haben keine unserer Bemühungen bei der Kommunikation mit anderen Spezies Früchte getragen. Aber diese Spezies spricht unsere Sprache. Und sie haben bereits erste Signale an uns gesendet.“ „Nun dann lassen sie es uns hören.“
Der Nachrichtenoffizier nickt seinem Untergegeben zu und es ertönt aus den Lautsprechern: „Ich bin Superior Andrei Pjotrewitsch Nesterow und spreche im Auftrag meines Meisters Yuri zu ihnen. Ich bringe ihnen ein Angebot genau wie eine Warnung: Das Angebot ist ihre Freiheit ihr Leben und eine Zusammenarbeit zwischen den Menschen, die Warnung ist, dass wir an jenen Rache nehmen müssen, die uns verbannt haben: die Feinde des Volkes, die das Kapital kontrollieren und auch an den Nachfolgern des Romanovs, die unseren Meister verrieten.“ Danach herrscht zunächst Stille in der Zentrale. „Ein etwas altmodisches Russisch, doch eindeutig Russisch. Sie sprechen von einem Meister Yuri und von den Romanovs? Die Romanovs haben nach der bolschewistischen Revolution aufgehört zu existieren. Wovon reden die denn bloß?“ Es herrscht Verwirrung unter den Offizieren. „Nun gut, dann antworten wir mal ihm, diesem Andrei Pjotrewitsch. Öffnen sie einen Kanal auf deren Frequenz, um ihnen antworten zu können.“ Der Nachrichtenoffizier betätigt einige Knöpfe und Schalter und gibt das Zeichen zum Loslegen. „Hier spricht Nadia Vladimirovna Fedorova, Oberster Sowjet der Union der sozialistischen Sowjetrepubliken. Wie es scheint sind wir beide des Russischen mächtig und beide Feinde des Kapitalismus. Wir wissen zwar nicht, von welchen Romanovs sie genau sprechen, doch bei uns sind die Romanovs seit nun fast 300 Jahren nicht mehr an der Macht. Ganz Terra oder eventuell für sie bekannter die Erde ist unter der Macht der Sowjetunion und des Kommunismus. Es ist für uns etwas merkwürdig andere Menschen im Kosmos anzutreffen und würden daher auf Basis von Gemeinsamkeiten eine Kooperation eingehen.“ Sie schaut zu ihrem Nachrichtenoffizier, der die Verbindung unterbricht. „Die Nachricht ist durchgekommen. Wir erwarten nun die Antwort.“ Es vergehen einige Minuten des Wartens. Bedenkzeit verstreicht und womöglich dauert die Übertragung über den Subraum auch eine gewisse Zeit. Schließlich findet hier eine Kommunikation wohl über einige Lichtjahre hinweg statt.
Doch die endlos erscheinenden Stille wird unterbrochen, als das nächste Signal ankommt: „Nun Nadia Vladimirovna sie müssen entschuldigen, wenn sie uns hier etwas verwirrt haben… wir hatten wohl eine andere Entwicklung auf der Erde erwartet. In Anbetracht dessen würden wir es begrüßen unsere Zusammenarbeit mit dem Austausch von Informationen zu beginnen, es scheint uns fehlen die letzten Jahrhunderte der menschlichen Geschichte … umgekehrt haben wir wohl unsere eigene Geschichte zu bieten.“ Erleichterung macht sich unter den Anwesenden breit und Nadia übermittelt die Bestätigung zu dem Angebot.
Nachdem die ersten Formalitäten ausgetauscht wurden und einer Zusammenarbeit nichts im Wege steht, wurde auch ein Informationsaustausch vereinbart. Vorerst gedenkt der Oberste Sowjet es noch vor den anderen Militärs und vor allem vor der Partei geheim zu halten. Nur der engste Kreis und insbesondere die Wissenschaftler erfahren von dem Kontakt und der Zusammenarbeit mit dem Psychischen Korps. Doch ist den meisten Beteiligten nicht klar, wie eine Zeitreise überhaupt funktionieren soll geschweige, wieso es anscheinend zwei verschiedene Zeitlinien gibt? Doch ein Freund des großen Stalins seinerzeit wird auch ein Freund der heutigen Sowjetunion und des Kommunismus sein.
Achtung Spoiler:
Nachdem die Kommunikation beendet wurde, seufzte der Oberste Sowjet leicht auf. Viele fremde Schiffe wurden bereits angetroffen und ausgerechnet andere Menschen knüpfen den ersten Kontakt mit ihnen. Und auch noch Menschen, die ebenso dem Kommunismus folgen und mit einem Zusammenarbeiten wollen. Ein großer Tag für die Sowjetunion, zweifelsohne.
Achtung Spoiler:
Diese Erleichterung verflüchtigt sich rasch bei Nadia, als sie einen Bericht der SKS Lagrange im Strom-System erhält. Es wurden Überreste einer sechs Millionen Jahre alten Zivilisation entdeckt, deren Bevölkerung aus insektenartigen bis zu hundert Meter langen Wesen bestand und sich selbst die Yuht nannten. Wissenschaftler sprechen sich bei ihr dafür aus, weitere Artefakte zu bergen, um eventuell die ehemalige Heimatwelt dieses verlorenen Reiches finden zu können.
Achtung Spoiler:
Der nächste Erstkontakt lässt nicht lange auf sich warten. Und im Gegensatz zum letzten handelt es sich bei dieser fremden Spezies eindeutig um Feinde der Sowjetunion. Es handelt sich um die Vereinigte Immutharische Liga, einer Militärrepublik, bei der ein jeder einzelne was zählt. Kollektivismus ist ein Fremdwort und das Wohl aller soll sich durch das Wohl eines jeden Einzelnen einstellen. Derartige Denkweisen gab es auf Terra zuletzt im 21. Jahrhundert in der USA, der letzten Bastion des Kapitalismus. Da die Sowjetunion nun mal auch die Kapitalisten im Kosmos als Feinde sieht, wurde am nächsten Parteitag mehrheitlich dafür gestimmt diesen Feind zu rivalisieren und alles dafür zu tun ihn entweder auf den richtigen Weg des Kommunismus zu führen oder ihn auszulöschen.
Achtung Spoiler:
Nach etwa einem Jahr des Zwischenfalls im benachbarten Spiralarm erhält Nadia endlich den langersehnten Bericht über die erste Kolonie. Die erste Kolonie der Menschheit, nein der Sowjetunion!
Achtung Spoiler:
Logbugeintrag: Doktor Stewart, 08.09.2206
Bei der Untersuchung des Sternensystems Huntur, genauer des Planeten Huntur Primes, wurde eine fremde Spezies entdeckt. Im Gegensatz zu den bisherigen Funden scheint diese aber noch nicht über fortgeschrittene Antriebstechnik zu verfügen. Ich würde sogar über die ersten Erkundungsmissionen auf dem Planeten behaupten, dass diese Spezies sich gerade einmal im Mittelalter befindet. Es wäre im Sinne der Sowjetunion und ihrer Überzeugung, wenn wir möglichst schnell ihnen die Vorzüge des Kommunismus zeigen.Achtung Spoiler:
Logbugeintrag: Doktor Stewart, 01.02.2207, Nachtrag.
Es wurde im selben Sternensystem Huntur ein Spähposten des verlorenen Yuht Reichs ausgemacht. Auf dem Planeten Huntur II wurde eine mehr oder weniger intakte Anlage entdeckt, die vor kurzem von einer Spezies genutzt werden musste, wobei vor kurzem relativ zu sehen ist. Die Vermutung liegt bei etwa vor 500.000 Jahren. Zwar ist die Kommunikationsanlage nicht mehr intakt, doch sind noch einige Computer in der Lage benutzt zu werden. Wir werden versuchen alles Mögliche zu bergen.Achtung Spoiler:
Mit den ersten Erfolgen und Fortschritten aus den Forschungsabteilungen wurden auch entsprechende Beförderungen bzw. Ernennungen gefeiert. Fast alle beteiligten Wissenschaftler können sich nun Kandidat ihrer jeweiligen Wissenschaft nennen und erhalten damit die Chance ihren Doktor zu machen. Der Oberste Sowjet interessiert sich allerdings nur für die Fortschritte. So erfreut es sie, dass bessere Biolabore und neue Erkenntnisse in der Biologie sowie die Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz wohl zu noch mehr Fortschritt führen werden. Insbesondere die Aussicht auf neurale Implantate für etwaige Abweichler in den eigenen Reihen erweckt ihr Interesse.
Achtung Spoiler:
Logbucheintrag: Doktor Stewart, 08.09.2207, Nachtrag.
Erneut können wir im Huntur System ein Anzeichen für die Yuht ausmachen. Um Huntur V wurden die Überreste eines Yuht Kreuzers ausfindig gemacht. Es wurde von Feindfeuer schwer beschädigt und wohl bewegungsunfähig zurückgelassen. Die Analyse des Wracks zeigt jedoch, dass diese Zivilisation wohl über keinen SD-Antrieb verfügt. Umso erstaunlicher ist es, dass sie über derartig große Schiffe verfügen können und diese auch noch fernab ihrer Heimat mit Sublicht-Antrieben eingesetzt haben.Logbucheintrag: Doktor Babkina, 08.09.2207
Im Ijaagin-System wurde auf dem Mond um Ijaagin III etwas Bemerkenswertes festgestellt. Zur Nachtzeit finden sich alle Lebewesen zusammen, egal welcher Art und welcher Beziehung zueinander, und fangen an zu singen. Ein Chor verschiedener Klänge entsteht dabei. Das ist eindeutig ein Zeichen von Einfluss einer anderen Spezies. Auch wenn es nicht klar ist, zu welchem Zweck das dient, können wir dennoch dieses Verhalten und die Herkunft studieren.Achtung Spoiler:
Geändert von PCGamer (02. Juli 2016 um 11:07 Uhr)
„Politkommissar Keith Thalionrog meldet sich zur Stelle. Wie kann ich ihnen dienen, Genossin Nadia Vladimirovna?“ „Ah, Guten Tag Genosse. Setzen sie sich.“ „Sehr wohl.“ Was will sie, der Oberste Sowjet, von ihm, einem kleinen Politkommissar, der bisher in einer unbedeutenden Region Nordamerikas stationiert ist? Hat er etwa seine Aufgabe nicht zufriedenstellend erfüllt? In seine Region ist die Quote in allen Belangen ausgezeichnet gewesen. Oder ist das der Grund wieso er sich einfinden sollte? „Sie werden sich sicher fragen, wieso sie hier sind. Das ist ganz einfach. Sie haben in ihrer Region ausgezeichnete Resultate erzielt und ich kann mich für den neuen Auftrag keinen besseren vorstellen als denjenigen, der ausgezeichnete Effizienz erzielen kann.“ „Wenn ich fragen darf…“ „Dürften sie, aber ich komme sowieso zur Aufklärung. Wir haben eine neue Kolonie gegründet im Korona System. Die neue Kolonie Korona III benötigt einen Verwalter… und ich möchte entsprechend dort eine neue Leitung der Partei einsetzen. Und jetzt kommen sie ins Spiel. Mit ihrer Effizienz und ihrem Talent hinsichtlich Architektur und Konstruktion von Städten, kann ich mir keinen besseren vorstellen als sie, der diesen Auftrag übernehmen soll. Ich ernenne sie hiermit zum Ersten Sekretär der Partei auf Korona III. Sie erhalten ihre Befehle und führen sie wie gewohnt aus. Nur dieses Mal müssen sie über einen ganzen Planeten wachen.“ Mit Erleichterung steht er auf und salutiert vor ihr. „Jawohl, ich werde mein Bestes für die Sowjetunion geben.“ „Das freut mich zu hören. Es kann auch sein, dass sie aufgrund ihres Talents auch gelegentlich als Spezialist auf weiteren Welten fungieren werden. Doch Korona III ist ihr Hauptanliegen. Wegtreten.“
Achtung Spoiler:
Logbucheintrag: Konteradmiral Shirokova, 03.06.2208
Unsere ausgebaute Kampfflotte hat einen Notruf von der Wurmlochstation erhalten. Zur gleichen Zeit haben wir auch den entsprechenden Befehl erhalten sofort die Flotte zur Station zu bewegen. Angeblich ist ein riesiges unbekanntes Ungetüm bei der Station aufgetaucht und greift diese an.Logbucheintrag: Konteradmiral Shirokova, 08.08.2208, Nachtrag.
Gut, dass wir noch rechtzeitig eingetroffen sind und eingreifen konnten. Bei diesem Ungetüm handelte es sich womöglich um eins dieser fremdartigen Kosmostiere. Um ein Vielfaches größer als die Station selbst haben wir es mit allen uns zur Verfügung stehenden Atomraketen beschossen. Doch die immense Kraft der Energiepulse von diesem Ding sorgte dafür, dass zwei unserer Korvetten zerstört wurden. Alle Beteiligten wurden für ihre hervorragende Leistung in diesem knappen Kampf ausgezeichnet. Doch werde ich der Admiralität den Vorschlag unterbreiten, die Kampfflotte mindestens auf das Doppelte zu verstärken, um derartigen Gefahren besser entgegenzutreten.Achtung Spoiler:
Es dauerte nicht lange und der Vorschlag der Frau Konteradmiral wurde von der Admiralität besonders in Erwägung gezogen. Nach den Verlusten im Kampf gegen dieses Kosmostier haben sich Deserteure mit einigen Kampfschiffen, die in Produktion waren, aus dem Staub gemacht und eine Basis errichtet. Von dieser aus terrorisieren sie nun die Kolonien und Raumstationen. Entsprechend werden weitere Kampfschiffe in Bauauftrag gegeben und die Besatzungen der Kampfflotte auf die bestehenden Raumschlachten eingestimmt.
Achtung Spoiler:
Logbucheintrag: Doktor Babkina, 15.05.2209
Wir erhielten den Auftrag die im 20. Jahrhundert zur Venus geschickten Sonden und andere Raumfahrzeuge zu bergen und zu analysieren. Bei der genaueren Untersuchung der Atmosphäre von der Venus ist uns ein Wrack eines alten Schiffs aufgefallen. Es handelt sich dabei um ein Solarsegler, ein Raumschiff mit Sublicht-Antrieb, dessen Segler jedoch stark beschädigt aussehen. Anscheinend war es ein unbemanntes Fahrzeug, denn es konnten nichts Biologisches geortet werden. Das technische Design könnte aber von Interesse sein.Achtung Spoiler:
Während die Mittel zum Ausbau der Kampfflotte gesammelt werden, gibt es neue Errungenschaften aus den Forschungsabteilungen. Während die Physiker nun neue Labore entwickelt haben, um bessere und vor allem schnellere Ergebnisse erzielen zu können, so berichten die Ingenieure von der Entwicklung einer Werft zur effizienteren Konstruktion von Korvetten. Auch wenn diese Erfolge natürlich wichtig für die Sowjetunion sind, so stellt sich Nadia die Frage, ob dies nicht noch schnell geht. Entsprechende Befehle zur Konstruktion weiterer Forschungslabore werden an die Kolonien weitergegeben.
Achtung Spoiler:
Doch werden diese Maßnahmen fruchten? Wird die Sowjetunion weiter expandieren können und sich behaupten können? Oder lauert in den tiefen Weiten des Kosmos ein Feind, der nur darauf wartet loszuschlagen und die Sowjetunion zu vernichten? Fragen, die sich der Oberste Sowjet in letzter Zeit immer öfter stellt, obwohl sie weiß, dass die Sowjetunion bisher noch keinem Feind unterlag.
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Wir sind am Ende von Kapitel 2. Kapitel 3 erscheint wohl am Samstag.
Musikalische Einstimmung:
Kapitel 3 - Konflikte im Kosmos
Logbucheintrag: Konteradmiral Shirokova, 10.09.2209
Ein Notruf einer Bergbaustation im Barnards System wurde von uns verfolgt. Es wurde bereits erneut mit einem möglichen Angriff eines Kosmostieres gerechnet. Doch es handelte sich lediglich um die Deserteure und der gekaperten Kampfschiffe. Im Kampf waren wir überlegen, mussten jedoch ein Schiff opfern, um die anderen möglichst unversehrt in den Raumhafen zurück zu bringen. Die tapferen Offiziere und Mannschaften werden stets von uns in Ehren gehalten.Achtung Spoiler:
Logbugeintrag: Doktor Babkina, 27.08.2209
In einem Untersuchungsbericht von Io, dem Mond um Jupiter, vor einigen Jahren wurde etwas Merkwürdiges aufgelistet. Wir gingen der Sache nun nach und haben ein altes Yuht Raumschiff entdeckt. Möglicherweise handelt es sich dabei um ein Kolonieschiff. Die Kreuzer der Yuht sind bereits groß und konnten lediglich einige wenige beherbergen, doch dieses Schiff hat ein Dutzend Cryokammern, wodurch die Idee naheliegend ist. Wir werden eine Untersuchung durchführen.Logbugeintrag: Dozent Dr. Babkina, 06.03.2210, Nachtrag
Wir konnten aus dem Wrack des Kolonieschiffs den Sublicht-Antrieb bergen. Anscheinend konnten die Yuht niemals schneller als das Licht reisen, wodurch sie sich auf die Cryo-Technik verlassen haben. Die ersten Berichte über die Untersuchung haben bereits dazu geführt, dass ich dazu eingeladen wurde diese Erfahrungen vor Absolventen und Kandidaten der Wissenschaften zu berichten.Achtung Spoiler:
Logbugeintrag: Dozent Dr. Babkina, 13.01.2211
Die Untersuchung des Yuht Kreuzers über Huntur V hat uns weitere Erkenntnisse über die Yuht Physiologie gebracht. Auf dem gesamten Schiff wurden zwei Cryo-Kammern entdeckt sowie Logbücher über die Lebensaufzeichnung der auf dem Schiff sich aufgehaltenen Yuht. Womöglich können wir damit weitere Erkenntnisse über die Yuht gewinnen.Achtung Spoiler:
Nadia sitzt in ihrem Geschäftszimmer und überblickt wie üblich die verschiedenen Berichte, die sie tagtäglich in Massen erhält. Berichte von den Wissenschaftlern auf ihren Forschungsreisen, Berichte über die Einsätze der Kampfflotte oder der Kolonialverwaltung. Aber auch die Berichte aus den Forschungsabteilungen. Diese waren in den Jahren stets rar oder sehr knapp formuliert. Scheinen die Wissenschaftler keine Fortschritte zu erzielen? Immerhin die Entwicklung eines größeren Kampfschiffes schien interessant zu sein, doch neue Waffensysteme scheinen auch weiterhin nicht im Bereich des Möglichen zu sein.
Achtung Spoiler:
Logbugeintrag: Generalmajor Serenamoun, 14.04.2211
Wir haben den Befehl erhalten mit den frisch rekrutierten und gerade mal mit der Grundausbildung ausgestatteten Truppen einen Angriff auf eine fremde Welt zu starten. Berichten zu Folge sollen diese sich erst in einer Epoche ähnlich unserem historischen Mittelalter befinden. Mit unseren fortschrittlichen Waffen haben wir daher die indigene Bevölkerung problemlos besiegen können. Die meisten sind sogar vor uns geflohen, als sie bloß unsere Waffen haben feuern hören. Meine Truppen sollen bis auf weiteres auf der eroberten Welt stationiert bleiben, um eventuelle Aufstände zu unterdrücken. Des Weiteren übernehme ich laut Befehl bis auf weiteres die Militärregierung über diese Welt, um den Ausbau zu überwachen.Achtung Spoiler:
Der Ausbau des von der Sowjetunion beanspruchten Raumes geht weiter voran. Die neue eroberte Welt wurde eingegliedert und umbenannt, weitere Stationen und Schiffe gebaut. Eines Tages wird die Vermutung einer Zivilisation nördlich von der Sowjetunion bestätigt. Die sogenannte Jiyû Republik hat scheinbar die Sprache der Sowjets übersetzt und mit ihnen einen Kontakt herstellen können. Doch bis auf Drohungen und man solle fernbleiben findet kein Wortwechsel mehr statt. Der Oberste Sowjet fragt sich langsam, ob alle Zivilisationen in dieser Galaxis feindselig sind? Bisher haben sie nur die anderen Menschen des Psychischen Korps als freundlich kennenlernen dürfen.
Achtung Spoiler:
Logbucheintrag: Konteradmiral Shirokova, 28.09.2212
Es ist einige Jahre her, dass wir die Deserteure im Barbards System gestellt haben. Doch sie lernen nicht aus. Erneut ging ein Notruf von der Bergbaustation einher. Erneut wurden wir losgeschickt, um ihnen zu helfen und erneut konnten wir die Feinde der Sowjetunion problemlos ausschalten.Achtung Spoiler:
Logbucheintrag: Konteradmiral Shirokova, 28.07.2213
Es vergeht kein weiteres Jahr, da müssen wir erneut die Kampfflotte mobilisieren und wieder dieselbe Bergbaustation vor den Deserteuren retten. Mittlerweile habe ich ein Gesuch an die Admiralität weitergeleitet, dass die Kampfflotte weiter verstärkt werden sollte oder man zumindest was gegen die Feinde unternehmen solle. Doch eine Reaktion bleibt aus.Achtung Spoiler:
„Genossin Perez, erklären sie mir, wie sie diese Implantate nun einbauen bzw. einpflanzen möchten.“ „Im Grunde ist es einfach: Abweichler oder im aktuellen Fall beispielsweise auch die eroberte fremde Spezies kann durch das Einpflanzen derartiger Implantate so beeinflusst werden, dass diese entweder sich mit ihrer Lage abfinden oder sogar sich unserer Ideologie anschließen können. Wir müssen zwar noch einige Feldtests machen, sind aber guter Dinge sie bald einsetzen zu können.“
Achtung Spoiler:
Ein weiterer Erstkontakt findet im Jahr 2216 statt. Im anderen Arm hinter der Vereinigten Immutharischen Liga befindet sich die Koalition der Gy-Blova. Es handelt sich um eine Handelsoligarchie zu handeln, eine Art Handelsrepublik, die sich ausschließlich für Profit interessiert. Also typische Kapitalisten. Die Entdeckung dieser fremden Spezies hat erneut zu einer heftigen Diskussion im Großen Rat geführt, was den gegen diese Kapitalisten unternommen werden müsse. Doch der Kommunismus in Form der Sowjetunion ist aktuell noch nicht bereit einen großen Krieg gegen so viele Feinde führen zu können.
Achtung Spoiler: