Session 2 Post 2: Siege zu Land und in der Luft
Roleplay
Bericht des Admirals der Flotte Zidlaxi an seine Kaiserliche Majestät Calthiox Xiza III.,
Es ist mir eine Freude euch berichten zu können, dass die Kämpfe nach ersten Problem nun mehr als reibungslos verlaufen sind. Nachdem der Feind die Kolonie im Marathsystem zerstören konnte, haben wir das feindliche Flotte Kreuz und Quer durch diesen Arm der Galaxis gejagt und ihn schließlich gestellt. Unsere eigenen Verluste sind minimal, die feindlichen Schiffe hatten den unseren kaum etwas entgegenzusetzen. Einige ihrer Waffen waren uns zwar von ihrer Funktionsweise her unbekannt, aber eine eingehende Analyse der Trümmer sollte uns hier tieferen Einblick geben. Fraglich ist, ob es sich lohnen würde, zumindest uns hatten diese Waffen ja kaum etwas entgegenzusetzen, lediglich ein einziges Schiff wurde bei den Gefechten zerstört.
Die anschließende Bombardierung von Chalib schwächte die dortigen Verteidigungsanlagen und obwohl unsere Feinde hier große Mengen an Truppen stationiert hatten, konnte unsere Armee den Planeten im Sturm erobern. Die eigenen Verluste waren dabei minimal, da die im Orbit befindliche Flotte auch weiterhin massive Feuerunterstützung gegeben hat, dem Feind wurde so effektive Gegenwehr unmöglich gemacht.
Ich möchte in Anbetracht dieser Entwicklung auch darauf hinweisen, dass diese Angelegenheit gezeigt hat, was die Aufgabe der Armee im Weltraumzeitalter ist: Sie ist ein Geschoss, dass von der Flotte abgeschossen wird.
Nach der Zerstörung sowohl der Feindlichen Flotte, als auch der Armee bin ich mehr als zuversichtlich, dass der Feind sich unseren Bedingungen beugen wird, er hat keine Kampfkraft mehr übrig.
Gez. Zidlaxi Großadmiral
Das Dokument war im kaiserlichen Rat verlesen worden und alle Anwesenden nickten zufrieden. Der letzte Krieg hatte die Gesellschaft schon zusammengeschweißt und zwar hatten die Verbündeten Planeten verloren, aber der Feind ja noch mehr. Die Stellung des „Spawn“ vor der eigenen Haustür war zerstört worden und auch sonst war das mindestens ein Vorteilhaftes unentschieden gewesen. Nun mit diesem klaren Sieg würde die Stellung des Kaisers erheblich gestärkt werden. Selbst die Priester würden das ganze wohl nicht kritisieren müssen und schon seit einiger Zeit schien die große Begeisterungswelle für den Hohen Propheten wieder abgeebbt zu sein. „Nun Majestät, vielleicht können wir dieses Reich im Moment nicht zur Gänze erobern, aber früher oder später wird unsere Position vor Ort gefestigt genug sein. Im kommenden Frieden sollten wir also darauf abzielen diese Leute stark genug zu schwächen, damit sie uns nicht widerstehen können. Relevante Verbündete gibt es in vor Ort auch nicht, die ihnen in Zukunft zu Hilfe eilen könnten.“ Natürlich war, dass alles wahr, aber den Kaiser interessierte erst einmal stärker, was sich im Reich selbst für Möglichkeiten aus dem neuen Sieg ergaben. Er hatte nicht vergessen, wie der Hohe Prophet einen seiner Ritter hatte foltern lassen, bis der Mann ein Krüppel geworden war, dem auch die moderne Medizin bestenfalls Linderung, aber sicherlich keine Heilung mehr verschaffen konnte.
„Es ist an der Zeit die Priester, dass sich die Priester aufs Beten beschränken, wir wollen doch nicht, dass sich die hehren Geistlichen mit der Profanität der gewöhnlichen Politik herumschlagen müssen. Wir werden wohl damit rechnen müssen, dass der Hohe Prophet das nicht so ohne weiteres hinnehmen wird und mit einigen Auseinandersetzungen ist bei so etwas wohl durchaus zu rechnen, aber…“ der Kaiser seufzte „nun sagen wir, die Priester haben schon im ‚letzten Krieg‘ bewiesen, dass sie vom Führen eines Staates nichts verstehen.
Gameplay
Der Krieg verlief insgesamt wie erwartet, es dauerte eine Weile, bis ich dank neuer Wurmlöcher alle relevanten Systeme abdecken konnte und sobald das erledigt war, konnte ich eigentlich tun und lassen was ich wollte. Bevor das passiert war, konnte leider eine im Aufbau befindliche Kolonie zerstört werden: bevor die Kolonie nicht voll etabliert ist, kann sie durch eine Flotte extrem schnell komplett zerstört werden. Mit den Wurmlochstationen konnte ich seine Flotte dann aber jagen und schließlich stellen.
Achtung Spoiler:
Einheit grub sich dann auf einem seiner Planeten ein, was mich dann doch dazu zwang eine ziemlich große Armee auszuheben, aber da der Angreifer 100% Bonus bekommt, wenn die gesamte Planetenverteidigung zerstört ist und ich dank militärischem Ethos so viel Bombardieren kann wie ich will, ging das dann doch schneller als erwartet und dabei ging nicht einmal eine meiner Armeen verloren.
Achtung Spoiler:
Einheit ging danach auf den zu diesem Zeitpunkt durch die KI gespielten Spawn, der Krieg im „Osten“ ging somit gewonnen und ich erhielt 3 Planeten. Eigentlich hatte ich 4 gefordert und die Kapitulation war bedingungslos, aber … vielleicht war’s ein Bug, vielleicht hatte ich einen Fehler gemacht, keine Ahnung.
So zumindest die Lage im Osten nach dem Friedensschluss:
Achtung Spoiler:
Natürlich waren meine neuen Untertanen sehr undankbar und nicht allzu zufrieden mit der neuen Herrschaft, wodurch durch die Eroberungen zumindest erst einmal keine große Stärkung meines Reiches erreicht wurde. Das kommt erst in der Zukunft.
Achtung Spoiler:
Kommentar
Ursprünglich hatte ich mich mit Einheit darauf geeinigt, dass er nur einen seiner Planeten verlieren würde und dafür Vasall werden würde. Leider hat das Friedenssystem uns nicht wirklich erlaubt das schnell abzuhandeln, sondern der Planet musste besetzt werden. Der Krieg wurde somit erheblich in die Länge gezogen, was sein Reich, das er ja ohnehin in der ersten Session als Nachzügler übernommen hatte, also ein "aufgestiegenes" Reich ( erst primitiv, dann FTL Zivilisation) weiter schwächte. Durch den Krieg der durch das Spiel, bzw. die Beschränkungen verlängert wurde, war er in einer ziemlich miesen Lage und überließ das Reich daher der KI und damit holte ich mir natürlich mehr als einen Planeten. Sowohl er als auch ich waren auch davon enttäuscht wie einfach die Eroberung des Planeten durch meine Landungstruppen war, obwohl er eine Menge Armeen gebaut hatte, Generäle hingesteckt hat und die Armeen mit Schilden aufgerüstet hatte, haben sie wie erwähnt nicht eine meiner Angriffsarmeen erledigen können.
Im Landkampf sind Verteidigungsarmeen bestenfalls eine kleine Zeitverzögerung für den Gegner, aber sie sind nie ein unüberwindliches Hindernis. Umgekehrt ist es auch nicht nötig beim Angriff auf möglichst Starke Armeen zu achten, weil der Angreifer ja so viele Truppen schicken kann wie er will. Somit ist "schwach" vermutlich eines der weniger schädlichen Rassetraits und "Stark" bzw. "Sehr Stark" vergleichsweise unnütz. Zumindest solange sich der Landkampf nicht erheblich ändert.


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