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Thema: [Interaktive Story] - Who will stand and who will fall?

  1. #16
    bisschen schräg
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    Kleine Änderung:

    Die Entscheidungen ab jetzt bitte per PN an mich senden. Denke dass es dann teilweise spannender für die anderen/Mitleser ist, wenn sie nicht sofort erfahren was die Entscheidung von der Person ist. Das gilt natürlich nur bei Einzelentscheidungen. Wenn mal 2 oder mehr Mitspieler gemeinsam entscheiden sollte hier direkt diskutiert werden.

    Ach und als kleiner Hinweis: Falls ihr hier diskutiert und zu einem ergebnis kommt, kann man mir klarerweise auch eine PN schreiben und dann sagen, was ihr tatsächlich tut, falls ihr nicht das besprochene tun wollt. Wenn keine PN kommt bei einer gemeinsamen Entscheidung werde ich davon ausgehen, dass ihr nach der gemeinsamen Entscheidung geht.


    So finde ich das Entscheidungs-System etwas besser - wie findet ihr das?

  2. #17
    Registrierter Benutzer Avatar von Paidos
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    Gute Idee

  3. #18
    Leiter von Lichterstaub Avatar von Oddys
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    Finde ich auch, für die erste Entscheidung aber wohl zu spät.

  4. #19
    bisschen schräg
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    Zitat Zitat von Oddys Beitrag anzeigen
    Finde ich auch, für die erste Entscheidung aber wohl zu spät.
    das macht nichts....ich bin jetzt nämlich ein wenig gemein (jetzt=gleich=bald )

  5. #20
    bisschen schräg
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    Kapitel I: Leland von Ferrant / Franziskus

    Leland überdachte kurz seine Optionen, der Gefangene war zu wertvoll um ihn einfach hierzulassen. Sie konnten es aber auch nicht riskieren, dass er sich bemerkbar machte. "Schlagt ihn bewusstlos, aber lasst ihn möglichst am Leben. Anschließend fesselt und knebelt ihn. Das sollte dafür sorgen, dass er keine Chance hat die Feinde auf uns aufmerksam zu machen", raunte er leise seinen Männern zu.

    Richier nickte und gerade als er mit dem Knauf des Schwertes zuschlagen wollte versuchte der Gefangene sich lautstark zu befreien. Richier schlug erzürnt auf die Stirn, sodass sofort Blut hervorquoll. Doch es war zu spät. Leland hört gerade noch, wie Schwerter gezogen als die ersten Soldaten durch die Büsche zu ihnen durchstürmten.



    Franziskus


    Wie üblich saß Dacius I., Ordensoberhaupt der Invictus in einem nahezu verdunkelten Raum. Nur ein paar wenige Kerzen spendeten gerade noch genug Licht um sehen zu können. Franziskus betrat das Zimmer während Dacius mitten im Raum auf dem Boden saß und Gebete sprach.
    Franziskus blieb im Raum stehen und wartete geduldig.
    Wenige Minuten später wandte sich Dacius an ihn ohne aufzustehen oder auch nur aufzusehen.
    „Franziskus. Ich weiß, dass du immer an meiner Seite warst und ich an deiner. Du bist meine Hand sowie mein Auge – und dennoch habe ich dir seitdem wir nach Kor gekommen sind nicht alles erzählt. Ich habe deine Bitten ignoriert dich einzuweihen in dem was vor sich ging. Aber du wirst bald schon sehen und verstehen, wieso ich diese Schritte unternehmen musste. Die Zukunft unseres Ordens, unserer Leben und unserer gesamter Welt stehen am Spiel. Du musst dich immer daran erinnern, egal was die Zukunft bringen mag.“

    Der alte Mann stemmte sich auf und drehte sich nun zu Franziskus.
    „Ich muss leider zugeben, dass ich nicht weiß, ob das was ich versuche erreicht werden kann, aber ich werde es versuchen müssen. Es hängt das Schicksal von uns allen daran Franziskus. Vergiss das bitte nicht.“

    Dacius Augen, die fast schon von seiner Kapuze verdeckt wurden, blickten direkt in die von Franziskus, welcher eine Mischung aus Angst, Verzweiflung aber auch Hoffnung darin erkennen konnte. Er wartete bis Dacius erneut das Wort ergriff, aber nach einigen Momenten der Stille durchbrach Franziskus diese.

    „Ich wurde von Ihnen hierher bestellt, doch erfahre ich nur was ich bereits gehört habe. Was ist der Grund Herr?“

    Dacius drehte sich erneut um und sein Blick sank zu Boden.

    „Franziskus … du weißt, dass der Kaiser noch nie positiv auf uns gesehen hat. Oftmals standen wir kurz davor von verschiedensten Kaisern verfolgt zu werden und einige Ordensbrüder wurden in der Vergangenheit mit Lügen beschuldigt und hart bestraft. Ich wollte dir mitteilen, dass die Zeit sich ändern wird. In Kürze wird die Münze, welche auf ihrem Rande wankt auf eine Seite fallen. Und ich hoffe, dass es die richtige sein wird.
    Ich wollte dir sagen, dass du dich auf alles vorbereiten sollst. Falls ein Unglück geschieht – und du wirst es früh erkennen – reise so schnell aus Kor ab wie du kannst. Zurück nach Dracus.“

    Franziskus nickte besorgt und bevor er eine Frage stellen konnte würgte ihn Dacius schon ab. „Ich kann dir keine Antworten geben im Moment. Du musst mir vertrauen und Glauben schenken. Du wirst verstehen – nun geh. Ich brauch noch meine Zeit alleine.“

    Franziskus nickte erneut, ging aus dem Zimmer und schloss die schwere Türe so leise es ging hinter sich. Im Gang vor ihm wartete schon Ordensbruder Aelius auf ihn.

    „Franziskus, da bist du ja.“ Aelius winkte ihn zu sich. „Ich weiß, dass du besorgt bist was mit Dacius los ist und weshalb wir überhaupt hier in Kor sind.
    Ich habe vielleicht einen Hinweis gefunden. Also nicht ich, sondern eine Schwester von uns. Ich treffe sie heute noch und sie meinte, dass sie Notizen in die Hände bekommen hätte, die besorgniserregend sind. Mehr wollte sie mir leider nicht verraten. Kommst du mit? Heute Abend?“

    Franziskus wirkte unsicher – er fühlte sich unwohl dabei. Das hörte sich alles mehr als suspekt an.
    „Aelius, willst du da wirklich hin?“

    „Klar!“ Aelius war schon immer impulsiv, manchmal ein wenig kindisch, aber immer sehr fröhlich, wofür ihn viele schätzten.
    „Kommst du mit? Sonst musst du mir nachher eventuell noch einen Gefallen tun, damit du erfährst was los ist.“

    ____________

    Achtung Spoiler:
    Wiwi darf jetzt wählen was er machen will

  6. #21
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    Ich muss erstmal alles lesen, das kann dauern

    Sorry

  7. #22
    bisschen schräg
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    Kein Stress

  8. #23
    bisschen schräg
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    Wie siehts aus Wiwi?

  9. #24
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    Heute Nachmittag/Abend habe ich mir vorgenommen zu lesen und zu posten

  10. #25
    bisschen schräg
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    okay

  11. #26
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    Epi du hast Post

  12. #27
    bisschen schräg
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    Sorry an alle ... die letzten Tage waren extremst stressig. Heute wird es weitergehen.

  13. #28
    bisschen schräg
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    Kapitel I: Franziskus

    Franziskus schüttelte den Kopf. „Dacius wird mir alles zur rechten Zeit erklären. Ich werde ihn nicht verraten.“, dachte er sich. Aelius schnaufte kurz, grinste dann aber schnell wieder. „Aber beschwer' dich nachher nicht.“, und daraufhin eilte er auch schon davon. Franziskus ging nun den erhellten Gang entlang zu seiner Unterkunft. Er dachte über das nach was Dacius ihm erzählte, doch er konnte sich wenig erklären – es machte alles zu wenig Sinn im Moment.

    In Gedanken versunken ging Franziskus an seinem Raum vorbei und fand sich sehr bald am Ende des Ganges wieder. Kurz war er verwirrt, bemerkte dann aber dass er lediglich zu weit gegangen war. Als er sich umdrehte bemerkte er ein Papier vor der Tür eines Raumes liegen. Der Raum gehörte einem Ordensbruder, aber Franziskus war sich nicht sicher, wer darin untergebracht war.

    Er nahm das Papier in der Hand und wollte schon an der Tür klopfen um den Brief zu überreichen, da sah er ein paar Wörter und las sich daraufhin den kurzen Text durch.

    „Bruder,

    Fragst du dich nicht auch, wieso Dacius uns hier her gebracht hat? Was wir hier für eine Aufgabe zu erfüllen hätten? Dacius verschweigt dir den Grund.

    Ich kann nicht mehr erklären. Triff mich heute Nacht am Dock Nummer 14 im Marktdistrikt.
    Es wird Zeit die Wahrheit zu verbreiten.

    Gez.
    Schwester“

    Franziskus stockte kurz der Atem. Dieser Raum gehörte auf keinen Fall Aelius. War dies derselbe Brief den Aelius vielleicht bekommen hatte als „Hinweis“. Franziskus wurde schwindlig. Er konnte sich nicht erklären was genau hier ablief, aber er hatte das Gefühl, dass es nicht mit rechten Dingen zuging. In dem Moment riss jemand die Tür vor Franziskus auf und ein dünner Ordensbruder trat auf den Gang heraus. Er starrte Franziskus erschrocken an und riss ihm daraufhin den Brief aus der Hand. „Ich denke, dass das für mich war.“, meinte er mit giftigem Unterton und ging mit großen Schritten den Gang fort von Franziskus. Franziskus stand perplex im Gang und konnte erst nach wenigen Sekunden einen klaren Gedanken fassen, welcher jedoch das Chaos, welches sich in seinen Gedanken gebildet hatte auch nicht ordnen konnte. Schlussendlich ging Franziskus in seinen eigenen Raum und setzte sich auf sein Bett. Er wusste nicht, was er tun sollte. Stand die Wahrheit in diesem Brief? Nein, das konnte nicht sein. Aber wer käme auf die Idee solche Lügen zu verbreiten? Sollte er Dacius informieren? Dacius wollte Zeit alleine und jeder im Orden wusste, dass Dacius keinen Spaß verstand, wenn er dabei gestört würde.
    Franziskus war sich unsicher. Gedankenversunken starrte er aus dem Fenster in dem vom Sonnenuntergang geröteten Himmel, während im Hintergrund Raben krähten.

    ________

    Achtung Spoiler:
    Wiwi, du darfst gleich noch einmal entscheiden, ob beziehungsweise: was du tun willst.

  14. #29
    bisschen schräg
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    Kapitel I: Bernar

    Bernar


    Bernar lehnte an dem Totenwagen von Velsar, gemeinsam mit drei weiteren Soldaten, welche Velsar gedient hatten. Bernar konnte nicht fassen, dass Velsar gefallen war. Man hatte ihm erzählt, er habe wie ein Held gekämpft als er schon von dutzenden Pfeilen getroffen und er erst durch erneut so viele Pfeile gefallen war, was Bernar keinesfalls glaubte. Er hatte den Körper nur kurz gesehen, dennoch konnte er deutlich sehen, dass seine Kehle durchgeschnitten war. Pfeilwunden konnte er ebenfalls keine erkennen, jedoch konnte er diese auch übersehen haben in den kurzen Moment in welche er die Leiche zu Gesicht bekommen hatte.
    Nichtsdestotrotz musste Bernar seiner Pflicht nachkommen die sterblichen Überreste von Velsar zurückzubringen – egal wie er nun gefallen war.

    Er war froh das Lagerleben für einige Zeit hinter sich lassen zu dürfen. Zu lange hatte er es ertragen müssen und er bedauerte jeden einzelnen Soldaten der weiterhin in diesem Lager seinen Dienst erbringen musste, genauso wie diejenigen welche erneut in den Norden vorgestoßen waren.

    Die übrigen drei Männer, welche an Velsars Seite gekämpft hatte kannte Bernar nicht. Er hatte nur mitbekommen, dass sie Seite an Seite mit Velsar gekämpft hatten. Kurz versuche er einen Draht zu ihnen aufzubauen, jedoch lehnten sie jegliche Konversation ab. Bernar erklärte sich die Ablehnung damit, dass er seine eigene Truppe führte während sie direkt mit Velsar kämpfen durften.

    Der Wagen wurde einstweilen mit Proviant für die Reise ausgestattet, wenn auch nur einfach gewöhnliches Essen des Heeres. Wenn Bernar sich auf eine Sache am meisten freute war es besseres Essen zu bekommen, wenn er wieder zurück auf Burg Velsar war.

    Wenige Stunden später machte sich der Wagen auf den Weg nach Süden. Doch schon nach wenigen Metern wurde er wieder gestoppt. Zwei Wachen des Generals standen vor den Pferden. Eine weitere trat an den Wagen heran. „Auf den Weg nach Süden müsst ihr nachdem ihr Ritter Velsar überbracht habt weiter nach Kor reisen: Euch wird eine Krankenschwester aus Kleven begleiten, welche nach Kor überbracht werden muss. Sie hat in Kleven während der Belagerung einem Cousin des Kaisers das Leben gerettet. Der General und auch der Kaiser will, dass sie ohne Kratzer im Palast ankommt.“

    Einer der Soldaten im Wagen stieg herab „Und wo ist die hübsche Lady?“ und grinste daraufhin.
    Die Generalswache starrte dem Mann in die Augen. „Sie wird jederzeit hier sein“ er machte eine kurze Pause „und wenn einer von euch Bastarden auch nur daran denkt sie anzufassen dann würdet ihr euch wünschen am Kaiserrad zu verrecken. Verstanden?“

    Mit einem verächtlichen Ton steig der Mann erneut auf den Wagen auf und setzte sich auf seinen Platz, woraufhin auch sofort weitere Soldaten in Begleitung mit der Krankenschwester eintrafen.
    Daraufhin verstaute Bernar sein Kettenhemd, welches neben ihm lag unter seinem Sitz um Platz für die Frau zu machen, welche sich daraufhin still auf den Platz setzte.

    Mit einem Ruck begannen die Pferde erneut den Wagen Richtung Süden zu ziehen und der Weg würde nicht schnell vorbei sein. Da er sich von den drei Männern keine angenehme Konversation erwarten konnte, drehte sich Bernar an die Frau neben sich. „Der Weg wird lange. Es wäre doch sicherlich besser, wenn ich mich zumindest mit ihr unterhalten könnte, damit die Zeit schneller vergeht.“ Bernar räusperte sich kurz, woraufhin die Frau ihren Kopf drehte und Bernar fragend anblickte.


    ________________________

    Achtung Spoiler:
    Paidos und maxim_e : Ihr könnt euch nun unterhalten - wenn ihr wollt.


    @all: Ich habe im "Einleitung"-Post eine vorläufige Karte der kaiserlichen Haupstadt angehängt. (im Spoiler) - ich hoffe ich komm in der nächsten Zeit dazu eine bessere anzufertigen. Aber fürs erste wollte ich mal zumindest eine Karte anhängen, damit zumindest eine ungefähre Vorstellung der Stadt vorhanden ist

  15. #30
    Geschichtsmeister Avatar von maxim_e
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    Sollen wir unsere Kommunikation über PN miteinander absprechen und letztlich veröffentlichst du (Epidemaïs) es, über dich als Kontaktstelle alles laufen lassen oder einfach so im Thread frei herumspinnen?
    Cancel Culture ist ein Synonym für kritische Gesellschaft.
    Wokeness ist ein Synonym für Anstand.

    The sad truth is/you'd rather follow the school into the net
    cause swimming alone in the sea/is not the kind of freedom that you actually want
    Re-gaining Unconsciousness (NOFX)

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