Willige Städte verlangen Tribut, willige Einheiten biedern sich an. Bei dieser einen handelt es sich um eine besondere, einen Priester (mit Heilkräften), was man an dem Stab erkennt. Er ist damit ein einzigartiges Geschenk, der Rest der einsammelwilligen Einheiten ist einfacher gestrickt.
Das war dann auch der erste Zug. Ihr seht auf dem Bild: Meine befreite Stadt links oben und eine noch neutrale größere Stadt links unten. Die Windmühl-Höfe sorgen ründlich für Gold, der Turm gibt Aussicht und die Quelle heilt und segnet passierende Einheiten. Was dem Heroes of Might&Magic-Spieler ungewohnt vorkommen sollte: Die Heere sind diesmal deutlich kleiner. Ein Priester ist ein Priester und auch ein Fechter ist nur ein einziger Mann. Bis zu acht Leute (gleich ob Halbling oder Drache) passen auf ein Feld.
(Ihr seht übrigens die Werte der Einheit auf der rechten Seite: Angriffskraft, Verteidigungskraft und Bewegungspunkte auf der linken, Schaden, (Magie-)Resistenz und Lebenspunkte auf der rechten Seite, die Fähigkeiten (und wie ihr an "Gehen" und "Angreifen" seht, wirklich jede) darunter. Wie sie nun genau funktionieren, kann ich euch gar nicht sagen. Das Handbuch schweigt sich über die genauen Mechaniken aus.)
Die Städte sehen von innen nun so aus.
Unter dem Stadtbild seht ihr die errichtbaren Einheiten... und nun wird es kompliziert. Und zwar...
Hinter zwölf Feldern verbergen sich zwölf Einheiten, die allerdings unterschiedliche Stadtgrößen benötigen - meine erste Stadt auf dem oberen Bild hat eine von einem Feld, die neutrale eine von zwei, es geht tatsächlich hoch bis vier. Städte der geringsten Größe, die auf dieser Karte die Mehrheit stellen, können dabei nur auf den Basis-Satz zurückgreifen, nämlich auf einen Bogenschützen, einen Schwertkämpfer (im Spiel "Fechter" genannt), einen Rammbock (gegen Stadtmauern) und eine weitere, noch nicht freigeschaltete stärkere Nahkampfeinheit, die häufig auch andere Besonderheiten besitzt (in diesem Fall fehlen die Spezialtalente, dafür handelt es sich aber um einen Reiter).
Damit kommen wir zur zweiten Mechanik: Alle Einheiten außer diesen linken drei müssen vor der Produktion freigeschaltet werden.
Die dritte Mechanik: Selbst eine Vier-Felder-Stadt beginnt mit dieser Einheitenauswahl. Um weitere Einheiten verfügbar zu machen, muss die Stadt "aufgerüstet" werden, was lange dauert und sehr teuer ist (250 Gold. Zum Vergleich: Für einen Halbling-Schleuderer zahle ich 15.). Danach müssen die "aufgerüsteten" Möglichkeiten allerdings immer noch "installiert" werden.
Unter dem Portrait befinden sich die dazugehörigen Optionen: Man kann bis zu fünf Projekte nacheinander absolvieren, wie in Civ3 Wohlstand produzieren (sorgt für 25% höhere Einnahmen), die Stadt aufrüsten (also diese nicht, da Stufe 1), sie mit Stadtmauern befestigen (gibt es in zwei Stufen und sind generell sehr wichtig), die Stadt zu einer anderen Bevölkerung umsiedeln, sie plündern oder einfach niederbrennen (diese letzten beiden Optionen laufen auf das Gleiche heraus, Erstere bringt nur noch etwas Geld, dauert aber ein wenig länger.). Nichts davon habe ich vor.



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