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Thema: [RT2] The People's Train + Folgende Szenarien

  1. #181
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    @ Shadow: Kann ich mir gut vorstellen, dass man da schnell die Lust verliert. Ich habe, wie gesagt, hier auch wieder 3-4 Starts versucht bis ich einen brauchbaren gefunden habe...

    Der Boom sowie die Sukzessive Erweiterung meines Fuhrparks tragen langsam Früchte und ich kann zum Ende des Jahres 1950 endlich die Osterweiterung starten.

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    als erster Schritt wird das Städtchen Abakan an mein Streckennetz angeschlossen. Hier gibt es örtlich einige Viehzüchter, denen ich auch gerne einen eigenen Bahnhof spendiere. Das Vieh wird in Verbindung mit der örtlichen Lebensmittelindustrie in Abakan für ordentliche Profite sorgen.

    Da ich nun eine weiter entfernte Stadt im Osten habe wird auch direkt einer der beiden zur Zeit aktiven Personenzüge nach Abakan gesandt um die Nachfrage zu befriedigen.

    So vergehen dann auch die Jahre 1950 und 1951

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    In beiden Jahren gab es dank des Booms ordentliche Profite, welche weiterhin in die Osterweiterung investiert wurden. So kann ich im Jahr 1952 endlich Irkutsk an mein Streckennetz anschließen und beginne nun auch mit dem Erfüllen der Bronze Siegbedingung. Hierfür werden zunächst die Kohle und Eisenmienen in unmittelbarer Nähe zu Irkutsk erschlossen und ein Zug mit jeweils 3 Kohle und Eisen zum Stahlwerk gesandt.

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    Im Laufe der nächsten Jahre werden hier weitere Mienen angebunden und die Zahl der Stahlzüge immer weiter erhöht. Auf Grund der großen Entfernung zu Omsk bringt der Stahl auch gute Profite und wird schon bald meine weitere Ostexpansion finanzieren können (So ist zumindest der Plan). Dies ist auch einer der Hauptgründe warum ich nicht auf Dieselloks gesetzt habe. Ich versuche das Geld durch Stahl und Nahrung zu machen. Außerdem wird jeder Stahlzug der in Omsk ankommt dort 6 Ladungen Stückgut entgegennehmen können und an die Städte der Umgebung verteilen.

    Dann ist das Jahr 1952 auch schon wieder zu Ende.

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    Der weitere Weg ist erst einmal klar und wird jetzt konsequent verfolgt.
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  2. #182
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    Nun wo Irkutsk angeschlossen ist bin ich schon zu 50 Prozent durch. Ich habe noch weit über 10 Jahre Zeit und endlich das erste Stahlwerk ist angeschlossen. Somit kann ich endlich anfangen mich um die Bronzebedingung zu kümmern.

    Zur Verdeutlichung meiner Strategie hier nochmal ein Überblick über meine Züge Anfang 1953.

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    Ich verfüge mittlerweile über 10 Lokomotiven, von denen nur 2 für den Personen und Postverkehr genutzt werden. Der Großteil meiner Investitionen geht eher in den Ausbau meines Streckennetzes zur Belieferung der Industrien und Städte mit benötigten Gütern. Hier bin ich nicht so stark auf schnelle Lokomotive angewiesen. Das passt mit bei dem Angebot an Loks sehr gut.

    Die nächsten Jahre sind von einem stetigen Abschwung der Wirtschaft geptägt.

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    Da ich die Zeiten des Booms aber gut genutzt habe und die Industriezüge meines Erachtens nicht so abhängig von der Wirtschaftslage sind (Personen und Post Angebot in den Städten richtet sich meiner Meinung nach stark nach der aktuellen Wirtschaftslage. Zu Boomzeiten hat man fast überall genug und bei schlechterer Wirtschaftslage sieht es ab und an schon sehr mau aus an den Bahnhöfen.)

    So ziehen die Jahre 1953 und 1954 dahin ohne, dass ich die abflauende Wirtschaftslage anhand meiner Umsätze oder Gewinne merklich spüre...

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    Wie gut zu sehen ist haben sich bis zum Ende des Jahres 1954 ordentliche Mengen Bargeld angesammelt. Es wird also demnächst Zeit weiter nach Osten zu expandieren. Der Weg nach Wladiwostok ist noch immer weit. Da ich leider keine Rechte in China erwerben kann (kosten 45 Millionen) muss ich einen großen Bogen bis zur Zielstadt in Kauf nehmen und nebenbei eine Menge Flüsse überqueren.
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  3. #183
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    Weiter geht es mit dem Jahr 1955. Nachdem ich die letzten Jahre eher die Füße still gehalten hatte und das bestehende Netz lediglich mit weiteren Zügen und dem ein oder anderen Bahnhof entlang der Hauptstrecke zum Anschluss von Rohstoffen versorgt habe, wird nun endlich wieder nach Osten gebaut.

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    Hierfür baue ich ein eingleisige Strecke zur nächsten größeren Stadt im Osten. Leider habe ich hier nicht mitgedacht und die Steinbrücke über den Fluss auch eingleisig gebaut. Damit habe ich 200k verschenkt. Aber gut manchmal denkt man leider nicht soweit mit.

    Aber wie dem auch sei. Da ich nun eine weitere „Großstadt“ im Osten angeschlossen habe und die schicke Ae Lokomotive demnächst nicht mehr verfügbar ist, nutze ich die Gelegenheit und Erwerbe direkt noch eine Lok um ein paar Personen und Postsendungen nach Omsk zu befördern.

    Der Wirtschaft geht es derweil immer noch nicht besser...

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    Aber damit muss ich leben. Ich hatte in den ersten Jahren genug gute Bedingungen um auch eine Rezession problemlos überstehen zu können.

    Während meine ersten Stahltransporte in Omsk ankommen tritt die DDR dem Warschauer Pakt bei und beschert mir um 15 Prozent erhöhte Erlöse aus meinen Stahltransporten. Das kommt mir natürlich entgegen.

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    Ansonsten wird es zum Jahresende auch langsam Zeit einen ersten Blick auf die Siegbedingungen zu werfen.

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    Wie bereits angekündigt, ist die dritte Bedingung mit den Profiten kein wirkliches Hindernis. An dieser Stelle habe ich bereits die 10 Millionen geknackt und muss jetzt für Gold nur noch weitere 10 Millionen in den kommenden 11 Jahren schaffen. Das wird an der Stelle also ein selbstläufer.

    Die anderen Bedingungen sind erwartungsgemäß noch nicht so weit. 12 Ladungen Stahl nach Omsk sind immerhin ein Anfang. Die Transporte zwischen Wladiwostok und Omsk können natürlich erst gefahren werden, wenn ich die beiden Städte verbunden habe. Das wird somit auch mein Hauptziel in den nächsten Jahren sein.
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  4. #184
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    Schritt für Schritt geht es jetzt dem (hoffentlich) Sieg entgegen. Wie angekündigt baue ich in den folgenden Jahren immer weiter Richtung Osten. So schließe ich im Jahr 1957 endlich das zweite Stahlwerk an.

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    Hier werden sobald die Gelder reichen natürlich auch schnellstmöglich mindestens 2 Kohle und Eisenmienen angebunden um den stetigen Fluss an Stahl in Richtung Omsk zu gewährleisten.

    Ansonsten möchte ich mich hier aber nicht lange aufhalten und baue weiter gen Osten.

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    So schaffe ich es gut ein Jahr später dann auch die geforderte Verbindung nach Wladiwostok fertigzustellen. Insgesamt sind immer noch 8 Jahre Zeit die geforderten Siegbedingungen zu erreichen. Da ich jetzt die nächsten 2-3 Jahre immer wenn das nötige Geld und Angebot in den Zielstädten vorhanden ist neue Züge einsetze um die Strecke zwischen beiden Städten ab zufahren, mache ich mir um das Erfüllen der Bedingung mit den 20 Ladungen zwischen beiden Städten eigentlich keine Sorgen.

    Hier ein kurzer Blick auf den Status der einzelnen Bedingungen zum Ende des Jahres 1958.

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    Es fehlen logischerweise noch die 20 Ladungen. Die sind aber, wie eben beschrieben, bereits fest eingeplant. Die 20 Millionen habe ich auch in der Tasche. Es hängt somit nur noch an den Stahltransporten. Hier habe ich mittlerweile aber auch mindestens 8 Züge in Betrieb, die jeweils 6 Stahlladungen nach Omsk transportieren. Daher mache ich mir hier auch keine Sorgen mehr.

    Das Spiel kann also an der Stelle wieder für Gewonnen erklärt werden. Ich werde daher auch zusehen, dass ich das Szenario im nächsten Posting abschließen kann.

    Hoffentlich passiert nichts unerwartetes...
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  5. #185
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    Schöne Story, erinnert mich an meine Kindheit, wo ich RT 2 gerne gespielt habe, aber mir immer lieber Geld ercheatet habe um dann mit einem Streckennetz alle Städte auf der Karte anzuschließen. Schön mal zu lesen, wie ich es richtig angestellt hätt.

  6. #186
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    @ Aurangzeb: Vielen Dank für dein Feedback. Schön wenn es dir gefällt und angenehme Erinnerungen hervor ruft. Ich hab mich auch schon x mal gefragt, warum ich das Spiel nicht schon vor 15 Jahren entdeckt habe

    Es geht dem Ende entgegen... und ich erreicht nach und nach die gesteckten Ziele.

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    Die Finanzen stimmen schon mal und der Stahl ist auch fast zur Hälfte geliefert.

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    Ging sogar schneller als ich dachte aber hier sind nun auch die 20 Ladungen zwischen beiden Städten erledigt. Der letzte Stahlzug steht in Omsk leider noch beim Zoll. Sonst wäre ich schon 1963 fertig geworden. Aber nach dem Zwischenstand ist es sicherlich nicht verwunderlich, dass die Sache dann Anfang Januar durch ist...

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    Da Szenario hat mir auf jeden Fall eine Menge Spaß gemacht. Es war mal was anderes ganz ohne den Kauf von Industriegebäuden und der Aufnahme von Anleihen zu spielen und sich wirklich ausschließlich auf den profitablen Aufbau einer Eisenbahngesellschaft die nur Waren von A nach B transportiert zu konzentrieren.

    Die Siegbedingungen sind denk ich auch nicht zu lasch gewählt und wenn man sein Ziel hier nicht klar vor Augen hat kann einem die Zeit hier schnell davonlaufen.

    Ich hätte in der Gegend von Omsk zu einer Menge schöner Städte expandiere können. Das wäre aber alles zu Lasten meiner Ostexpansion gegangen und wenn ich hier nur ein paar Jahre verloren hätte, wäre das ganze Szenario wahrscheinlich verloren gewesen.

    Mein Lösungsweg war mit der starken Fokussierung auf Industriegüter sicherlich nicht unbedingt der effektivste (grade ohne den Kauf von Industrien). Es hat mir an der Stelle aber Spaß gemacht das Szenario auf diese Weise anzugehen und die Karte gibt das auch gut her.

    Wie bei den meisten Szenarien gibt es viele Wege die zum Ziel führen. Man muss sich nur für einen entscheiden und den dann ohne große Umwege verfolgen. Ich hatte in meinem „Probespiel“ das Problem, dass ich mich nicht klar für eine Strategie entscheiden konnte und dadurch viele unnötige Streckenkilometer gebaut hatte, welche mir unterm Strich nur Zeit kosteten. Hier habe ich das Ganze nun etwas Zielführender gestaltet und bin ohne große Probleme rechtzeitig fertig geworden. (Im Probespiel war die Goldmedaille extrem knapp)

    Soviel erst einmal hierzu. Jetzt geht es nach Berlin zu einem diesmal wirklich extrem fummeligen Fahrplanspiel. Die letzten Fahrplanspiele waren auf Grund der Vielzahl von zur Verfügung stehenden Loks noch recht angenehm zu spielen und hatten viele verschiedene mögliche Routen zum Sieg. Hier habe ich nur 2 Lokomotiven und muss den Plan also wirklich optimieren. Wahrscheinlich gibt es für Gold nur 1-2 mögliche Kombinationen und man brauch sicherlich auch Glück mit den Pannen. Wenn ein Zug hier liegen bleibt kann man sofort neu starten... Ich wäre hier jedenfalls mit Bronze mehr als zufrieden.
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  7. #187
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    So ich habe mich durch das Szenario durch gequält. Viel Spaß hat es aber nicht gemacht.

    Vorab kurz die Boni:

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    Ich entscheide mich hier für den Geschwindigkeitsbonus. Ich denke der wird mir am ehesten weiterhelfen.

    Die Aufgabenstellung sieht wie folgt aus:

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    Für Bronze 8 Nahrung, 5 Diesel und 4 Truppen. Silber will zusätzlich 3 Stahl und Gold weiterhin 2 Waffen und 2 Munition.

    Kurz zum Setting:

    Die einzelnen Städte in Westdeutschland, Frankreich und Österreich bieten jeweils nur eine Ware in bestimmter Menge (maximal 2 Nahrung bzw. Diesel) an.

    Ich verfüge über 2 Dampflokomotiven. Die schnelle Mallard sowie die kräftige T1. Hier stellt sich dann schon das erste Problem. Wenn die Mallard voll beladen ist kriecht sie nur noch durch die Gegend. Die T1 ist zwar stärker hat aber starke Geschwindigkeitsnachteile. Es ist also mit Bedacht zu planen welcher Zug an welcher Stelle welche Waren aufnimmt. Ich muss also zumindest auf den schwer beladenen Rückwegen die Nordroute wählen und dafür erhebliche Umwege in kauf nehmen.

    Erschwerend kommt hinzu, dass im Gebiet der DDR keine Bahnhöfe anzufahren sind, wo ich Wasser und Sand auffüllen kann. Nach Süden sind die ersten Bahnhöfe an der Bayrischen Grenze oder in Göttingen. Damit ist der Weg hier aber so weit, dass die Lokomotiven unterwegs kein Wasser mehr haben und extrem verlangsamt werden. Es bleibt nur die Nordroute, wo ein Bahnhof direkt an der Grenze in Reichweite von Berlin steht.

    Ansonsten ist das Ganze halt eine einzige Fahrplantüftelei und nicht sonderlich spannend.

    Nachdem ich mich kurz mit der Karte befasst habe und 1-2 Testläufe gemacht habe, hab ich Gold direkt aufgegeben. Das ist sicherlich möglich aber ohne sich Stundenlang mit Optimierungen aufzuhalten wird das wahrscheinlich nichts.

    Nach 2-3 Versuchen habe ich Bronze dann geschafft gehabt.

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    Nachdem das halbwegs ging habe ich zumindest noch versucht auch die Silberbedingung zu schaffen. Ein paar Umstellungen bei den Fahrplänen sowie einige Versuche um ohne Pannen durchzukommen und auch dieses Ziel konnte erreicht werden.

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    Mehr ist aber für mich wirklich nicht drin und ich habe auch keine Lust mehr gehabt hier weiterzuspielen.

    Falls jemand eine Goldroute kennt bin ich ganz Ohr und würde diese sogleich adaptieren . Aber ansonsten muss es halt bei Silber bleiben.

    Damit habe ich jetzt also den ersten großen Teilbereich der Second Century Kampagne hinter mir.

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    Als Ganzes betrachtet, waren die Missionen schon sehr abwechslungsreich. Grade die Szenarien in England und Russland waren bei näheren hinsehen nicht so schlimm wie ich es befürchtet hatte und das Russlandszenario ist mir von den 3 Fahrplanspielchen das liebste gewesen. Hier kam es im Vergleich zu den anderen beiden mehr darauf an die Züge sinnvoll einzusetzen und auf den Vormarsch der Deutschen zu reagieren. Bei England war es eigentlich nur ein Fahrplan einstellen und mit kleinen Änderungen abwarten bis Gold aufploppt. Von dem Berlinszenario habe ich in dem Post ja schon genug geschrieben. Das ist allgemein vom Spielspaß das Schwächste gewesen.

    Die 3 Aufbauszenarien haben mir mit leichten Abstrichen für Alaska dagegen sehr gut gefallen. Grade Österreich und Sibirien waren angenehm fordernd ohne zu überfordern. Die Karten sind eigentlich auch ganz nett gestaltet gewesen und es gibt jeweils genug Möglichkeiten um ans Ziel zu kommen.

    Ich bin gespannt ob der zweite Teil der Kampagne hier anschließen kann. Die Metroszenarien finde ich auf dem ersten Blick stark verwirrend. Aber ich bin guter Dinge und werde das Ganze in den nächsten Tagen angehen.
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  8. #188
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    Nachdem das erste Drittel der Kampagne nun geschafft ist, wende ich mich langsam dem zweiten Kampagnenabschnitt zu. Hierbei geht es nun, wie bereits im Eingangsposting zu TSC erwähnt vorrangig um den Aufbau moderner Transportsysteme.

    Unter anderen finden sich hier 2 „Metro-Szenarien“ die sich ganz anders spielen lassen als die normalen Karten, die einem sonst vorgesetzt werden. Hier muss der Nahverkehr in Seattle und München organisiert werden. Industriegüter fallen komplett weg und es gibt statt einfachen Passagieren mehrere verschiedene Arten von Passagieren.

    Grade vor diesen habe ich enormen Respekt. Ich habe überhaupt noch kein Gefühl wie das Ganze funktioniert. Aber bevor ich mich damit herumärgern muss, geht es vorerst nach Frankreich zu den Anfängen der Hochgeschwindigkeitspersonenbeförderung. Stichwort TGV...

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    Mein Ziel ist es letztendlich in Frankreich eine Linie aufzubauen, die sich ausschließlich auf die Beförderung von Personen und Post spezialisiert und diese mit möglichst höher Geschwindigkeit von A nach B befördert. Entsprechend sind sämtliche andere Frachtarten in diesem Szenario deaktiviert.

    Dies führt zu einer sehr kargen Karte, da hier außer Häusern nichts zu finden ist.

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    Aber kurz zu den einzelnen Bedingungen für die Medaillien.

    Bronze: Hier werden nur 5 Millionen Buchwert innerhalb von 20 Jahren gefordert. Das hört sich jetzt nicht umwerfend viel an und sollte auf jeden Fall erreicht werden können (man startet mit etwa 2 Millionen Vermögen).

    Silber: Hier kommt der Transport von 200 Ladungen Passagiere sowie eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 Meilen pro Stunde hinzu. Auch diese Bedingung sollte innerhalb von 20 Jahren zu nicht all Zuviel Problemen führen.

    Gold: 10 Millionen Buchwert und 5 Millionen Privatvermögen sowie der Anschluss diverser Städte an das Streckennetz. Hört sich im ersten Moment auch nicht so schwierig an. Aber grade das Privatvermögen ist in diesem Szenario doch eine nicht unerhebliche Hürde. Zumindest in meinem kurzen Probespiel hatte ich einige Probleme das Privatvermögen ausreichend zu steigern. Die anzuschließenden Städte stellen ein zusätzliches Problem dar, da jede dieser Städte als eigenes Territorium zählt und ich mich hier zunächst einkaufen muss (in meinem Testspiel hat jede Stadt im Schnitt 1 Million für die Rechte gewollt. Das sind alleine schon 4 Millionen Dollar. Da in diesem Szenario das Geld leider nicht auf Bäumen wächst ist das Ganze nicht so einfach, wie es auf den ersten Moment scheint.

    Möglich sollten diese Siegbedingungen aber allemal sein wenn ich mich nicht zu sehr verzettel.

    Dann will ich auch langsam loslegen. Anbei ein Bild der möglichen Boni.

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    Hier habe ich lange geschwankt zwischen den geringeren Treibstoffkosten (die modernen Hochgeschwindigkeitszüge kosten wirklich eine Menge) und den geringeren Streckenbaukosten. Letztendlich habe ich mich dann aber doch für die Treibstoffkosten entschieden, da diese meine Profite und somit den Buchwertgewinn direkt beeinflussen. In der Regel würde ich aber dennoch auf die Streckenbaukosten setzen. In diesem Fall hoffe ich hier keinen Fehler gemacht zu haben. Das wird sich dann im Laufe der Jahre zeigen.

    Nachdem der Bonus gewählt ist muss nun nur noch eine Gesellschaft gegründet werden und das Spiel geht los.

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    Ich nehme zur Gründung nicht den vollen möglichen Betrag sondern nur insgesamt 1.900.000 Dollar. Dies hat den Grund, dass ab 2 Millionen Dollar auf dem Aktienmarkt direkt mit 40000 Aktien gestartet wird. Bei weniger als 2 Millionen sind es nur 20000 Aktien. Somit kann ich vor dem ersten Split noch ein paar Aktienpakete kaufen und direkt meinen Anteil an der Gesellschaft deutlich steigern. So zumindest der Plan. Ich hoffe für eine brauchbare Strecke zum Start reicht auch das etwas geringere Kapital aus.

    Im nächsten Posting wird dann die erste Strecke von Paris aus gebaut. In welche Richtung ich diese bauen werde ist noch nicht endgültig entschieden. Ich tendiere aber nach Norden.
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  9. #189
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    Naja, aus dem Szenario hätte man viel machen können, wenn in RT2 Passagiere Ziele hätten und nicht wie Fracht behandelt würden. So fand ich es etwas langweilig, nur auf einen "Fracht"-typ beschränkt zu sein.

    Das Russland-Szenario sind wir ja komplett verschieden angegangen. Ich hatte auf Diesel und Passagiere gesetzt, Fracht nur im Umkreis von Omsk transportiert und die 100 Ladungen Stahl teils als Verlustgeschäft über das nahe Stahlwerk transportiert... aber schön, dass beide Wege zum Ziel führen.

  10. #190
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    Warum endet das Szenarion vor der Einführung des TGV (1982)? Damit die Geschwindigkeit nicht zu einfach zu erreichen ist? Oder kommt der im Spiel früher?

  11. #191
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    Das ist tatsächlich eine gute Frage. Ich hatte noch gar nicht drüber nachgedacht. Es ist aber tatsächlich so, dass in dem Spiel bereits zu 1955 ein erster TGV Prototyp zur Verfügung steht. Nach kurzem Nachschlagen im Internet war der erste Prototyp aber erst in 1972 gebaut worden. Dieser ist auch im Spiel als neuer Zug integriert.

    An der Stelle ist das Ganze schon sehr unlogisch. Es hätte sicher niemanden geschadet das Zeitfenster für das Szenario einfach zu verschieben und sich an die historischen Daten zu halten. Ich werde im nächsten Post mal kurz die verschiedenen Lokomotiven zeigen.

  12. #192
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    "Ich bin ein Berliner" gehört nicht zur Berlin-Blockade, sondern zum Mauerbau.
    Die Berlin-Blockade begann am 24. Juni und traf die Westalliierten weitgehend unvorbereitet. Der Inhalt des Szenarios (Karren wir Zeug ran, bevor die Blockade losgeht!) ist also kompletter Unsinn.
    Zitat Zitat von Jerry Demmings
    Nun, in der Tat bleibt mir meine eigene Meinung doch manchmal recht mysteriös
    Zitat Zitat von Tiramisu Beitrag anzeigen
    Ihr kennt mich ja. Ich bin ein strenger Verfechter des Ontopics.

  13. #193
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    Schlimm genug, wenn sich das Spiel mit historischen Daten vertut, aber dass es als Eisenbahnspiel nicht einmal die Eisenbahngeschichte richtig beachtet

  14. #194
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    Wie versprochen gleich mal ein Bild des zur Zeit verfügbaren TGVx.

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    Der Zug ist aus Spieltechnischer Sicht mal abgesehen von der Zuverlässigkeit und den Beschleunigungswerten wirklich Top und übertrifft den erst in 12 Jahren verfügbaren TGV1 (Bild reiche ich zu gegebener Zeit nach) Geschwindigkeitstechnisch in allen Belangen. Alles in allem hat man hier einen, für diese Zeit, wirklich unverhältnismäßig starken Zug zur Verfügung.

    Die Alternativen sind allerdings auch nicht wirklich erfreulich. Die einzige Lokomotive, die mich wahrscheinlich annähernd an die 60 mph Durchschnittsgeschwindigkeit heranbringen würde, ist die V200. Ich werde aber dennoch den vom Spiel vorgegebenen Weg gehen und mich für den TGVx entscheiden. Alle anderen Züge sind einfach für die Zeit zu langsam und verlieren daher einfach viel zu viel Wert beim Ladungstransport. Für Industrierouten wären die anderen Züge optimal. Aber für Passagiere sind die Müll.

    Dann ein kurzer Blick auf die verfügbaren Manager.

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    Da der TGVx schon mit dem eingestellten Manager Siemens über 550k kostet verzichte ich hier dankend auf die Alternativen, da diese mich auch nach dem Kauf des Zuges nicht wirklich voranbringen.

    Der Aktienmarkt wird in diesem Spiel wahrscheinlich wieder eine wichtigere Rolle spielen. Da ich aber trotz des Ziels mit den 5 Millionen Privatvermögen am Aktienmarkt allein unterwegs bin, ist hier auch nicht so viel Spannung zu erwarten.

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    Hier werde ich vorerst abwarten bis kurz bevor mein erster Zug eintrifft und dann ein Aktienpaket erwerben. Mit ganz viel Glück reicht es in 1960 noch für ein weiteres Aktienpaket vor dem zu erwartenden Split. Aber das ist leider nicht so sicher. Ich werde ab und an einen Zwischenstand veröffentlichen.

    Ansonsten wollte ich ja auch endlich meine erste Strecke in Betrieb nehmen und habe mich hier für eine Strecke von

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    Paris nach

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    Lille entschieden.

    Ich denke hier habe ich für den Anfang die besten Optionen und kann relativ zeitnah auch nach Antwerpen in Belgien expandieren (Rechte kosten 150k und Zölle gibt es in diesem Szenario nach meinen Testerfahrungen nicht). So kann ich anschließend immer abwechselnd zwischen Paris und Lille sowie Paris und Antwerpen pendeln und verhindere so zumindest bei den beiden Städten ein einbrechen der Nachfrage. Wie sich die Nachfrage in Paris entwickelt bleibt abzuwarten. Ich hoffe aber relativ schnell weitere Städte ins Netz aufzunehmen und mir somit weitere Alternativen zu schaffen.

    Problematisch ist in diesem Szenario vor allem, dass viel kürzere Strecken als die von mir jetzt gebaute einfach extrem unrentabel sind. Ich muss mich also möglichst nach Städten umsehen, zu denen Mittelstreckenzüge möglich sind. Erschwerend kommt hier auch die Bedingung hinzu, dass eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 mph erreicht werden muss. Theoretisch reicht es zwar, diesen Wert zum Ende des Szenarios zu erreichen. Aber es ist hier essentiell wichtig, jedes Jahr die 60 mph zu übertreffen. Mehr hierzu dann im nächsten Beitrag.
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  15. #195
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    Nach etwas längerer Pause geht es nun weiter mit dem ersten Jahr. Die folgenden Jahre werde ich allerdings nicht so ausführlich beschreiben, da das Szenario im Allgemeinen doch recht eintönig ist.

    Ich hatte im letzten Posting bereits meine erste Strecke gebaut eine Lok erworben. Diese schicke ich zuerst von Lille nach Paris, da in Paris auf Grund der Größe der Stadt die Nachfrage etwas höher ist und ich somit mit der ersten Fahrt direkt höhere Erlöse erzielen kann. Das noch vorhandene Restgeld wird in ein kleines Hotel investiert um die Passagiereinnahmen ein wenig zu vergrößern.

    Im April trifft der erste Zug dann auch endlich in Paris ein.

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    Obwohl ich 5 Wagons gezogen habe hat der Zug dennoch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 76 Meilen pro Stunde erreicht. Dies bedeutet, dass ich mir wenn alles glatt läuft keine Sorgen um die Bedingungen mit den 60 mph machen muss.

    Insgesamt schaffe ich im Jahr 1960 noch 2 weitere Zugankünfte. Die hieraus erhaltenen Gelder werden zum Teil zur Erhöhung des Privatvermögens in die Dividende gesteckt (Je früher ich meinen Anteil an der Gesellschaft vergrößern kann um so besser).

    Das restliche Geld wird direkt reinvestiert. Wie bereits angekündigt, erwerbe ich die Rechte in Belgien

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    um auch Antwerpen an mein Streckennetz anzubinden.

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    Der Zug wird daraufhin direkt von Paris nach Antwerpen geschickt und die Nachfrage in Lille kann sich somit erholen.

    Nach diesen Tätigkeiten ist das Jahr dann auch schnell um und es wird Zeit aufzuklären warum es so wichtig ist die 60 mph in jedem Jahr zu übertreffen.

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    Am Ende eines jeden Jahres wird geprüft ob meine Züge im Schnitt schneller als die geforderten 60 mph unterwegs waren. Ist dies der Fall, so erhalte ich einen Bonus in Höhe von 5% auf die Fahrgastanzahl. Gefühlt ist dieser Bonus aber bedeutend größer. Wenn ich zum Jahreswechsel in die einzelnen Städte schaue, so stehen nach dem Event immer deutlich mehr Wagons bereit als zuvor. Wenn ich den Bonus hier nur ab und an nicht erreiche, dann werde ich vor allen bei den kleineren Städten in Zukunft oft Leerfahrten beziehungsweise Fahrten mir nur 1-2 Wagons in Kauf nehmen. Also wird mein Ziel hier entgegen meiner sonstigen Strategien sein nur so wenig Züge wie unbedingt notwendig zu beschäftigen sowie ausschließlich auf reine Hochgeschwindigkeitszüge zu setzen.

    Die Jahresübersicht im ersten Jahr liest sich ganz angenehm und ich habe einen Gewinn von fast 1 Million Dollar erreichen können.

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