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Thema: [RT2] The People's Train + Folgende Szenarien

  1. #46
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    Aloha,

    vielen Dank für eure Kommentare

    Hat mir mal die nächste Mission angeschaut. Spielt in Australien und hat das Ziel innerhalb eines bestimmten Zeitraums für 3 Jahre in Folge mehr als eine Million Gewinn zu erwirtschaften. Denk die ist nicht so wild wie die Mission in China. Die Startvoraussetzungen sind interessant und es gibt denk einige von Grund verschiedene Wege die einem ans Ziel führen können. Wenn Interesse an einer kurzen Story hierzu besteht einfach mal Bescheid geben bitte. Dann würde ich den Faden hier noch ein wenig weiter nutzen. Wäre ja schade, wenn der nach 4 Tagen schon wieder tot ist.

  2. #47
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    Immer weiter...
    Zitat Zitat von Jerry Demmings
    Nun, in der Tat bleibt mir meine eigene Meinung doch manchmal recht mysteriös
    Zitat Zitat von Tiramisu Beitrag anzeigen
    Ihr kennt mich ja. Ich bin ein strenger Verfechter des Ontopics.

  3. #48
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    Dilemma Down Under

    Nachdem ich das Szenario „The People's Train“ erfolgreich abschließen konnte habe ich mich entschlossen die letzten beiden Szenarien der Kampagne auch noch kurz in der Story hier unterzubringen.

    Zuerst geht es hierfür zurück nach Australien. Genauer gesagt den Osten des Landes. Das Szenario nennt sich „Dilemma Down Under“ und ist meines Erachtens im Vergleich zum vorherigen Szenario recht simpel (wird peinlich, wenn ich die Sache nicht schaffe auf Gold...).

    Bevor ich weiter auf einzelne Details eingehe werde ich erst einmal eine Menge Bilder von den möglichen Boni, der Aufgabe sowie der Startposition und dem Aktienmarkt zeigen. Ohne diese Infos sind die Ausführungen zu möglichen Taktiken recht haltlos.

    Die Boni:

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    Die Aufgabenstellung:

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    Die Startposition:

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    Der Aktienmarkt

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    Die Aufgabe selbst stellt sich sehr simpel da. Ich muss lediglich in 3 aufeinanderfolgenden Jahren einen Gewinn in Höhe von mehr als 1 Million erreichen. Für Gold muss dies bis zum Jahr 1972 erreicht sein. Das sind immerhin 16 Jahre Zeit.

    Die Schwierigkeit der Karte zeigt sich wenn man sich die Startposition anschaut. Man startet irgendwo im hintersten Kleinstädtchen Australiens und hat in der näheren Umgebung wenige Orte die die Bezeichnung Kleinstadt verdienen (mindestens 4 Häuser). Die einzige brauchbare andere Stadt die unmittelbar erreichbar ist, ist Ivanhoe im Osten.

    Weiterhin verfügt man schon über ein kleines Streckennetz, welches sich vorrangig durch seine Aneinanderreihung von Kurven auszeichnet. Da die Lokomotiven in jeder Kurve stark abbremsen ist dies gelinde gesagt suboptimal.

    Die Gesellschaft verfügt zum Start über 3 Bahnhöfe. Zum einen den Bahnhof in Broken Hill, der zuvor genannten Kleinstadt, weiterhin ein kleiner Bahnhof im Osten bei den beiden Schafzüchtern vor der Brücke und ein weiterer kleiner Bahnhof weit im Süden der lediglich eine Konservenfabrik anschließt, welche aus Aluminium und Früchten Nahrung herstellen kann.

    Ein kurzer Blick auf den Aktienmarkt zeigt, dass ich in diesem Szenario mit 3 Konkurrenten zu tun habe. Diese haben jeder bereits eine Gesellschaft und sitzen jeweils in den Großstädten des Ostens (Melburne, Sidney und Brisbane).

    Für mich viel interessanter ist aber der Blick auf meine eigene Kaufkraft. Diese ist in diesem Szenario im Vergleich zu vielen anderen Szenarien mit 415k enorm hoch. Hier ergeben sich somit einige Möglichkeiten.

    Soviel erst mal zur Ausgangslage. In der Folge werde ich die Lösungsstrategien die für mich auf den ersten Blick in Frage kommen kurz vorstellen.
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  4. #49
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    Strategie 1

    Für den ersten möglichen Lösungsweg möchte ich mich mit meinen Gegenspielern befassen,

    Hierzu anbei die jeweiligen Startpositionen meiner Gegner:

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    Wenn es um die Computergegner geht ist der Blick auf den Aktienmarkt immer wichtig. Ich poste daher nochmal das Bild aus dem ersten Posting damit wir die Werte direkt vorliegen haben.

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    Hierzu ist anzumerken, dass jede der vier Gesellschaften bisher nur insgesamt 10000 Aktien ausgegeben hat. Das bedeutet, dass ich nur 6000 Aktien benötige um eine so große Mehrheit zu erreichen, dass eine „billige“ Übernahme zum Buchwert angestrebt werden kann.

    Mit Blick auf meine Kaufkraft und die Aktienkurse der Konkurrenz ist hier leicht abzusehen, dass mein Startvermögen bereits ausreicht um dies beispielsweise bei der Gesellschaft in Brisbane zu erreichen.

    Weiterhin ist meine eigene Aktie bei einem Wert von 177k ich besitze momentan 3000 Aktien. Wenn ich hier direkt 1000 zu diesem Preis verkaufe habe ich mehr als genug Mittel um die Mehrheit an der Brisbane zu erreichen ohne mich selbst sonderlich stark zu verschulden.

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    Zur weiteren Planung ist die Gesellschaft in Sidney interessant. Diese hat als Startstrecke die Metropole Sidney mit einem Dorf im Gebirge verbunden. Da dieses Dorf weniger als 4 Häuser hat ist hier keine Nachfrage für Passagiere und Post gegeben. Da die Strecke von Sidney ins Gebirge führt werden die Züge ewig unterwegs sein und so gut wie keinen Profit erwirtschaften. Sofern der PC hier nicht direkt eine andere Stadt anschließt wird der Kurs dieser Aktie innerhalb der ersten Jahre sehr stark fallen. Die Chance für mich mich hier einzukaufen und die Gesellschaft billig zu übernehmen.

    Diese Strategie zielt letztendlich darauf ab in meinem Startgebiet eine kleine Strecke zwischen Ivanhoe und Broken Hill zu errichten und ein paar Passagiere und Post hin und her zu fahren. Das hieraus entstehende Geld wird gespart. Sobald der Kauf der Brisbane erschwinglich ist und die Sidney weit genug runter gewirtschaftet ist werden die beiden Gesellschaften nacheinander übernommen. Hierzu sollten die Erlöse aus der einfachen Strecke ausreichen (jährlich werden natürlich neue Aktien auf den Markt gegeben um die Barbestände zu erhöhen). Anleihen können sofern nötig auch erworben werden (hierzu ist die um 1 erhöhte Kreditwürdigkeit als Startbonus sicherlich nicht verkehrt.

    Ist dies geschehen wird eine Verbindung zwischen Sidney und Brisbane an der Küste errichtet (Verbindung ohne relevante Steigungen möglich) und durch die schiere Größe beider Städte sollte die Siegbedingung mit Personen und Post Expresszügen zwischen beiden Städten problemlos erfüllt werden können.

    Die Lösung ist mir, wenn ich mich nicht irgendwo total verkalkuliert habe, aber eigentlich zu einfach. So dass ich einen anderen Weg gehen möchte. Mehr hierzu im nächsten Posting.
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  5. #50
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    Habe das Ganze, wie oben beschrieben, einmal kurz durchgespielt.

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    Funktioniert ohne großen Aufwand. Hatte ein-zwei mal etwas Pech, dass die Züge zu spät ankamen und ich dann in einem Jahr den Wert nicht ganz erreicht habe. Aber dennoch rechtzeitig geschafft. Zwischendurch auch Rezession, Depression und alles durch gehabt.

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    Da ich das Ganze nicht ernsthaft angegangen habe auch nur insgesamt 5 Züge. Daher waren die Einnahmen ab und an doch etwas knapp. Aber es hat dennoch gereicht. Wenn ich mir noch 2-3 Züge mehr hole und zumindest auf der Heimstrecke etwas Industriegüter hin und her fahre ist der Sieg denk ich viel schneller drin.

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    Morgen werde ich dann den in meinen Augen eleganteren Weg vorstellen. Die hier gezeigte Vorgehensweise ist mir irgendwie zu einfach und man kann das Szenario gar nicht richtig genießen da man die eigentlich recht interessante Ausgangslage einfach ignoriert und die Gewinne ganz woanders einfährt.
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  6. #51
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    Ohh, jaa. Ich erinnere mich an das Szenario.
    Da bin ich mal auf die anderen Strategien gespannt.

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    Zitat Zitat von Tiramisu Beitrag anzeigen
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  7. #52
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    Strategie 2

    Hier kommen wir nun zu der Strategie, mit der ich das Szenario spielen möchte. Hierfür werde ich die anderen Gesellschaften, sofern Sie mir nicht dazwischenfunken größtenteils außer acht lassen und versuchen aus meiner Startposition das bestmögliche rauszuholen.

    Erste Erlöse werde ich hierbei auch mit Passagieren und Post realisieren. Da soweit im Hinterland aber nicht genug Nachfrage nach Personenverkehr besteht, muss ich hier umdenken.

    Dafür lohnt ein Blick auf die nähere Umgebung.

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    In realistischer Reichweite liegt erst mal, neben den schon genannten beiden, nur eine weitere Ortschaft mit mehr als 4 Häusern. Ein weiterer Grund sich nicht zu sehr auf Passagierverkehr zu verlassen.

    Es ist aber gut zu erkennen, dass ich in der näheren Umgebung mit Hilfe von Schafen → Gütern und Bauxit → Aluminium → Gütern sowie Aluminium + Früchte → Nahrung und Getreide/Zucker → Nahrung eine Vielzahl von Möglichkeiten habe Fracht hin und her zu fahren.

    Die zweite Strategie zielt also statt auf die enorme Effizienz von Fernstrecken Expresszügen zu setzen vielmehr darauf ab die örtlichen Industrien mit den nötigen Gütern zu versorgen und die Güter in die umliegenden Kleinstädte zu transportieren. Da hier sicherlich recht bald die Nachfrage befriedigt sein wird, werden große Gewinne allein durch den Bahnverkehr nicht möglich sein. Wenn die Industrien aber effizient arbeiten kann ich eine nach der anderen aufkaufen und die Siegbedingungen letztendlich vorrangig über Industriegewinne erreichen. Hierdurch bin ich auch erheblich weniger anfällig für etwaige Rezessionen.

    Dieser Weg ist sicher etwas umständlicher zu spielen als der erste vorgestellte, birgt für mich aber den größeren Spielspaß.

    Im nächsten Posting geht es dann endlich wirklich los mit dem Szenario. Ich denke als Vorgeschichte sind die Ausführungen mehr als ausreichend. Die grundlegende Vorgehensweise ist klar jetzt muss ich diese nur noch umsetzen.
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  8. #53
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    Erste Schritte

    Als Bonus habe ich mit Blick auf das Ziel den einzigen Bonus gewählt der direkt meinen jährlichen Gewinn beeinflusst. Die 20% geringeren Treibstoffkosten. Günstigere Loks sind auch toll. Das Kreditrating ist denke ich nicht unbedingt notwendig. Letztendlich ist es aber fast egal was man nimmt. Da ich zur Industrialisierung der Gegend wahrscheinlich eine Menge Loks benötige die auch viel Treibstoff benötigen gleichen sich die beiden Boni sicherlich mehr oder weniger aus. Ich nehme trotzdem den Treibstoff da der Lokerwerb so oder so den Gewinn nicht beeinflusst.

    Dann schaue ich auch hier zuerst auf den Aktienmarkt.

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    Statt aber jetzt wieder eine der anderen Gesellschaften aufzukaufen kauf ich nur ein Paket meiner Aktien um den Aktienwert nach oben zu treiben.

    Anschließend werden neue Aktien ausgegeben. Durch den höheren Buchwert bekomme ich so etwas mehr Geld von den Investoren.

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    Als nächstes wird die Achterbahn begradigt. Hierfür nutze ich die bestehenden Strecken soweit sinnvoll und Verlängere die Geraden so das nur noch die tatsächlich nötigen Kurven bestehen bleiben. Diese Korrektur erhöht die Durchschnittsgeschwindigkeit meiner Loks und somit meinen Profit enorm.

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    Weiterhin wird, wie bereits angekündigt Ivanhoe an das Netz angeschlossen.

    Soweit zu den Vorbereitungen. Nun muss ich langsam in das Operative Geschäft einsteigen. Hierzu benötige ich zuerst Lokomotiven. Auf Grund des fortgeschrittenen Zeitpunkts sind fast keine Dampflokomotiven mehr zu haben. Meine geliebte T1 ist zwar noch zu erwerben, in diesem Szenario werden aber die Leistungsstärkeren und im Unterhalt günstigeren Dieselloks von mir bevorzugt.

    Hier habe ich momentan 2 realistische Alternativen.

    Die Alco PA1
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    sowie die GP9
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    Die GP9 ist günstiger im Unterhalt und um einiges Zuverlässiger. Ich entscheide mich aber für die im Flachen bedeutend schnellere Alco. Der Geschwindigkeitvorteil sollte die genannten Nachteile meines Erachtens ausgleichen und beim Erwerb spare ich auch immerhin noch 25.000 Dollar.

    Ich werde mein noch vorhandenes Kapital also in den Erwerb von 2 Lokomotiven des Typs Alco PA1 investieren.

    Weiter dann im nächsten Posting.
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  9. #54
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    Falls jemand aus der Leserschaft dieses Szenario spielt und sich wundert, warum keine Siegmeldung erfolgt:
    Siehe hier

    Torqueor zeigt, wie man das Ding trotzdem nach Hause fährt.

    Ivanhoe anschließen und Strecken begradigen sind auch aus meiner Sicht der effektive Start. Du kannst einen kleinen PP-Zug zwischen Broken Hill und Ivanhoe pendeln lassen, aber ansonsten sind die Industriewaren der Schlüssel zum Sieg. Glücklicherweise hat das Szenario eine sehr ausgewogene Angebot-Nachfrage-Struktur. Wäre der Fehler nicht, könnte man von einem perfekten Szenario sprechen.
    Zitat Zitat von Jerry Demmings
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  10. #55
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    Hm das ist interessant. Ich werde das mal beobachten. Hatte das vorab schon einmal fix durchgespielt gehabt mit einer Mischtaktik ohne klare Strategie. Da hatte ich auch weit über 500k Industriegewinne in den Erlösen. Aber müsste mal schauen ob meine Profite nicht auch ohne diese höher gewesen wären.

  11. #56
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    Los geht’s.

    Die beiden Lokomotiven werden wie angekündigt gekauft. Die erste fährt die Strecke Broken Hill – Ivanhoe als Expresszug ab und sammelt an beiden Seiten alles was an Passagieren und Post vorhanden ist ein.

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    Zum Anfang ist dies noch eine profitable Vorgehensweise. Innerhalb der ersten Jahre nimmt der Passagierverkehr aber so stark ab, dass die Züge entweder Ewigkeiten im Bahnhof auf Passagiere warten oder Leerfahrten unternehmen müssen. Solange sich die Sache aber rechnet werde ich die Linie betreiben. Als Startkapital ist der Erlös nicht zu verachten.

    Die zweite Lok verfolgt direkt die von mir beschriebene Strategie und fährt Wolle nach Broken Hill um diese dort zu verarbeiten und die fertigen Güter in Ivanhoe zu veräußern.

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    Nach 1-2 Jahren sollte sich diese Linie langsam rentieren und die dazugehörigen Betriebe müssen erworben werden. Wenn ich hier zu lange mit dem Erwerb der Betriebe warte werden sich die Gegenspieler bedanken und mir die Lukrativen Gebäude vor der Nase weg kaufen. Hier werde ich auch zur Not auf Anleihen zurückgreifen. Ein ordentlich angefahrenes Industriegebäude macht in der Regel zwischen 15 und 20% Gewinn pro Jahr. Selbst die teuersten Bonds haben weniger Zinsen. Somit ist hier der Kauf auf Pump immer noch rentabel. Schöner ist es natürlich so wenig wie möglich auf Anleihen zurückgreifen zu müssen und diese nur aufzunehmen wenn die Zinsen unter 7% sind.

    Das folgende Ereignis hilft mir zusätzlich meine Industrielinien halbwegs profitabel zu gestalten.

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    Auch die Wirtschaft im Aufschwung und möchte mir in der gemächlichen Startphase unter die Arme greifen.

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    Ansonsten bleibt nicht viel zu tun und ich warte die erste Zugankunft ab.

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    Das Geld wird in ein kleines Restaurant und kleines Hotel in Broken Hill investiert. Den Saloon hatte ich schon vom übrigen Startkapital erworben. Viel mehr werde ich an Bahnhofsgebäuden für Passagiere an der Stelle auch nicht erwerben. Es lohnt sich in den kleinen Ortschaften einfach nicht hier mehr Geld zu investieren.

    Für den Anfang gibt es durch die genannten Gebäude aber immerhin noch einen ordentlichen Einnahmenschub.

    So geht das erste Jahr dann auch dahin und ich schließe dieses mit einem geringen Verlust im einstelligen Bereich ab.

    Ab dem nächsten Jahr wird die Sache aber langsam an Fahrt aufnehmen hoffe ich.
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  12. #57
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    Weiter geht’s

    Das nächste Jahr bricht an und ich schließe direkt den Getreidehof südlich von Ivanhoe ans Netz an um das dortige Getreide bei der örtlichen Bäckerei zu Nahrung zu verarbeiten und nach Broken Hill zu liefern.

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    Die Konjunktur meint es weiterhin gut mit mir.

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    Der folgende Zeitungsausschnitt führt auch nicht unbedingt zu einer Steigerung der Passagiereinkünfte.

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    Ansonsten baue ich mich langsam weiter auf. Setze wenn Geld vorhanden ist neue Frachtzüge mit Wolle oder Getreide ein und binde bei Ivanhoe eine weitere Schafsfarm an das Streckennetz an.

    Zum Jahresende ergibt sich das folgende Bild

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    Damit wäre das erste Jahr mit einem Profit über einer Million schon geschafft. Nun die nächsten 2 Jahre Gas geben und Gold abholen.

    Natürlich nicht ganz ernst gemeint. Die hohen Erlöse stammen in erster Linie aus der Boom Zeit und aus der Tatsache, dass ich insgesamt 4 Fahrten zwischen Ivanhoe und Broken Hill mit dem voll beladenen Personen/Post Expresszug durchführen konnte in den ersten beiden Jahren. Danach war die Luft aber raus und fast keine Passagiere oder Post mehr zu haben.
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  13. #58
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    Die Jahre 1959 und 1960

    Im Jahr 1959 nutze ich die gute Wirtschaftslage und nehme Anleihen auf um Milparinka im Norden an das Streckennetz anzubinden.

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    Fortan wird das Bauxit aus Ivanhoe nach Milparinka gebracht um dort zu Aluminium verarbeitet zu werden. Dieses geht dann nach Broken Hills wo Güter daraus gefertigt werden, welche wiederum in Ivanhoe verkauft werden.

    Ansonsten ist der Boom leider schon wieder vorbei.

    Bild

    Im Übrigen verläuft das Jahr 1959 und auch das Jahr 1960 nicht sonderlich ereignisreich. Wenn Gelder da sind werden diese in die bereits lukrativen Industrien investiert oder neue Züge eingesetzt. Das Streckennetz wird nebenbei auch langsam erweitert um immer neue Produktionsbetriebe anzuschließen von denen die Güter zu den bekannten Fabriken in den 3 Städten gefahren werden können.

    Nach dem Ende der beiden Jahre stellen sich die Profite wie folgt dar:

    Bild

    Das Jahr 1959 lief erwartungsgemäß nicht so gut. Hier wurden weit unter einer Million Gewinne realisiert. Dafür lief es im Jahr 1960 schon viel besser.

    Die nächsten 2 Jahre dann im nächsten Posting
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  14. #59
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    Die Jahre 1961 und 1962

    Kurz erwähnen möchte ich noch, dass ich natürlich jährlich sobald es möglich ist neue Aktien auf den Markt werfe um die dadurch erzeugten Gelder zu nutzen. Da mein Privatvermögen in diesem Szenario egal ist habe ich hieraus keine negativen Auswirkungen.

    Ansonsten habe ich in diesen Jahren verstärkt neue Anleihen aufgenommen um einerseits die Industrien zu kaufen und andererseits auch mit kleinen Erweiterungen des Streckennetzes weitere Betriebe anbinden zu können und neue Züge einzusetzen um die Rohstoffe von A nach B zu befördern. Wenn die Industriestrecken erst mal eingerichtet sind ist hier eigentlich auch keinerlei Mikromanagement notwendig.

    Ab und an schaue ich wie der Stand bei den Passagieren in den einzelnen Städten ist und fahre wenn es sich lohnt ein paar Passagiere von A nach B spazieren.

    So vergeht die Zeit und die Jahre. Anbei die Gewinnermittlung für die Jahre 1961 und 62

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    Wie unschwer zu erkennen ist habe ich in beiden Jahren einen Profit von über einer Million Euro. Diesen habe ich jeweils nur erreicht, weil mich die Industriegewinne über die Grenze gehoben haben.

    Der von Wilbur erwähnte Bug scheint aber glücklicherweise behoben zu sein, so dass nach dem Jahreswechsel der bereits bekannte Bildschirm auftauscht.

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    Abschließend nochmal eine Übersicht aus der die Gewinne der letzten 4 Jahre von allen Gesellschaften hervorgehen.

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    Wie zu sehen ist ist der Gegenspieler in Melburne der einzige, welcher es schafft langfristig eine zumindest halbwegs profitable Gesellschaft zu betreiben. Ein Einkaufen und Übernehmen der Gesellschaften in Sidney und Brisbane wäre also ein leichtes gewesen.

    Abschließend kurz noch ein paar Worte im Rückblick.

    Ich finde die Karte wirklich spannend und es macht Spaß mal nicht ausschließlich auf Passagiere setzen zu können sondern auch darauf angewiesen zu sein ein profitables Netz aufzubauen welches in erster Linie davon lebt, dass die benötigten Rohstoffe an die Industriegebäude geliefert werden. Schade ist nur, dass die Siegbedingungen so gering ausfallen, dass der Sieg schon erreicht ist bevor das Spiel richtig los geht. Aus der Karte könnte man sicherlich eine Menge herausholen wenn man 10 Jahre länger spielt.

    Aber es ist wie es ist. Das Szenario ist somit mit beiden Strategien lösbar und ich werde mich in den nächsten Tagen dem letzten Szenario der Kampagne des Grundspiels zuwenden.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  15. #60
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    Cape to Cairo

    Nachdem in Australien alles wieder im Lot ist gehe ich an dieser Stelle noch die letzte Karte der Kampagne an. Dabei geht es um folgendes:

    Bild

    Mein Ziel für Gold ist es also eine Eisenbahn zwischen Kairo und Kapstadt zu bauen und bis in das Jahr 1902 mindestens 8 Ladungen Fracht/Passagiere zwischen beiden Städten zu transportieren.

    Ich habe also ein Zeitfenster von 13 Jahren und muss bei der großen Entfernung bedenken, dass die Züge sicherlich ein paar Jahre unterwegs sein werden. Grundsätzlich hört sich die Sache im ersten Moment nicht so simpel an.

    Erst mal ein kurzer Blick auf die Boni

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    Hier wähle ich auf Grund des Zeitlimits die 15% höhere Geschwindigkeit. Dieser Bonus kann im Zweifel die Zeit die meine Loks zwischen Kairo und Kapstadt unterwegs sind entscheidend verkürzen.

    Die andern Boni sind zwar nett aber wirken auf mich nicht wirklich verlockend.

    Dann wollen wir mal loslegen. Zu Beginn des Szenarios verfüge ich bereits über eine Eisenbahngesellschaft sowie 1.500k Startkapital. Ein Streckennetz ist noch nicht vorhanden. Ich habe also die freie Wahl wo ich mich niederlassen möchte (bestehende Zugangsrechte vorausgesetzt).

    Bevor ich mich hier weiter befasse wird aber erst mal ein wenig Kapital auf dem Aktienmarkt besorgt.

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    Es ist allerdings wirklich wenig...

    Jetzt ein kurzer Blick auf meine beiden Zielstädte. Auf der einen Seite Kapstadt und auf der anderen Seite Kairo.

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    Beide Städte liegen in britischen Gebiet für das ich alle Zugangsrechte besitze und bieten sich somit als Startstädte an. Grundsätzlich sollte es auch möglich sein, dass Szenario sowohl mit Start in Kapstadt als auch mit Start in Kairo zu gewinnen. Im nächsten Posting komme ich kurz zu den Möglichkeiten bei den jeweiligen Startstädten für eine erste Route.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

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