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Thema: [Tropico 3] - Die Badelieder eines Nichtschwimmers

  1. #16
    d73070d0
    Gast
    Rockmeldung: Einfach mal mit dem Spiel anfangen.

  2. #17
    Geschichtsmeister Avatar von maxim_e
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    Drink Some More

    We drink and we drink and we drink some more
    The only thing better than drinking for me
    Is when I'm drinking with you
    and we're drinking for free


    Real McKenzies - Drink Some More

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    El Maxi stand auf dem hinteren Balkon des Präsidentenpalastes und beobachtete die Straße, als ein Berater an ihn herantrat: "Warum fahren diese Leute dort in den Wald, Sir?"
    "Sieht aus als ob sie etwas bauen wollen, hmm?"
    "Ja, Sir. Aber was soll eine Bar im Wald? Zudem so weit weg, Sir?
    "Das wird keine Bar. Dahin kommt die letzte Mine."
    "Keine Bar, Sir? Sie machen damit nicht nur einen armen Mann in Uniform sehr unglücklich, Sir!"
    "Willst du mich in Frage stellen?"
    "Soetwas käme mir nie in den Sinn, Sir!"

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    "Du erinnerst dich doch sicher an den Frachter, der letztens vorbeikam, nicht wahr?"
    "Natürlich, Presidente hielten ihn für eine der größten Chancen unserer Insel."
    "Das tue ich noch immer. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, momentan unserer einzigen Chance. Aber wie dem auch sei. Der Kapitän hatte versprochen zurückzukehren."
    "..."
    "Genau das ist passiert."
    "Dann ist ihr leidiges Problem mit dem Geld behoben und wir können uns endlich hemmungslos be... den Themen widmen, die die Leute interessieren, Sir?"
    "Nein. Eisen wollte er keines mitnehmen, aber er hat einige Leute hiergelassen."
    "Einwanderer! Potzblitz, Sir!"
    Ein wahrhaft wunderlicher Kerl, dieser Berater aber er hatte recht. Es waren Einwanderer auf der Insel gelandet. Jefferson, Klein, Colombo, Salazar, Romero, Garrido, Reyes. Sieben Namen. Sieben neue Gesichter. Für ihn nichts sonderlich besonderes, da er immernoch nicht mit allen Gesichtern vertraut war, aber wie würden die Leute hier auf sie reagieren?

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    Der Berater hatte zwei Geldbündel in den Händen, als El Maxi ihn vor der Bar stehen sah, deren Außenwand ein Arbeiter gerade zu streichen begann. Auf die Frage, woher dieses Geld stamme fühlte sich der Berater zunächst ein wenig peinlich berührt, da er gar nicht mitbekommen hatte, dass er nähergekommen war. Dann fing er sich jedoch und berichtete, dass die Amerikaner und die Russen Geld geliefert hätten. Der Berater habe das Geld lediglich an ihn liefern wollen, als er für einen Moment durch das neue Haus abgelenkt worden sei.
    Der Mann in Uniform fragte gar nicht erst, was es für ein Gebäude sei, dass dort gebaut worde. Der Arbeiter hatte es zwar noch nicht beschriftet, aber das Schild über dem Eingang war deutlich genug: "Woher haben wir plötzlich das Geld, eine Bar zu bauen, Sir?"
    "Hast du das Schiff nicht bemerkt, dass letztens hier war? Der Frachter war wieder da und hat diesmal tatsächlich Eisen mitgenommen. 2.620 $ haben wir dafür bekommen. Unser erstes selbstverdientes Geld."
    "Das müssen wir feiern, ich lade Sie in die Bar ein, Presidente!"

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    Während sich der Präsident und sein Berater in die frisch eröffnete Bar setzten, begannen vor der Tür schon einige Leute zu protestieren. El Maxi erkannte in den Protestierenden den alten Greis, der wie er heute wusste Celino Silva hieß. Der Protest des alten Mannes wurde von den Rufen einer jungen Frau begleitet. 20 Jahre war sie und hieß Barbara Pena. El Maxi hatte sie bereits kennengelernt. Als laut, nervig und ziemlich religiös.
    "Warum sind die beiden denn heute wieder so laut?"
    "Laut den neuesten Untersuchungen sind sie unzufrieden, Presidente! Hier, die neuesten Statistiken, Sir!"
    "Warum bekomme ich die erst jetzt?!"
    "Sie haben nicht danach gefragt, Sir!"
    "Aber den Leuten geht es scheinbar furchtbar. Warum werden sie da nicht selbst aktiv?"
    "Sonst hat sich noch nie jemand dafür interessiert, wie es den Leuten geht, Sir!"

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    Wie er herausfand hatten die Religiösen noch vorgestern eine Petition an den Palast gebracht. Sie wollten eine Kirche. Laut Katalog kostete diese 6.000 $! Geld das die Insel nicht hatte. Natürlich hätte er sich verschulden können. Aber das passte ihm nicht. Einmal verschuldet war es furchtbar schwierig wieder auf einen grünen Zweig zu kommen. Soviel wusste er noch.
    Trotzdem ging es jetzt darum den Leuten ein paar Wünsche erfüllen zu können. Das größte Problem war die Religion, deshalb brauchte er die Kirche. Und einen Priester. Und so blieb ihm nichts als ein bisschen mehr zu trinken und auf das nächste Schiff zu warten.
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    Cancel Culture ist ein Synonym für kritische Gesellschaft.
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    The sad truth is/you'd rather follow the school into the net
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  3. #18
    Geschichtsmeister Avatar von maxim_e
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    Vielleicht sollte ich mich in Zukunft an meine Idee vom ersten Posting halten und nur noch am Wochenende schreiben. Wenn ich so vollkommen ohne Inspiration abends nach der Arbeit poste, werden die Kapitel einfach nicht gut.
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  4. #19
    Geschichtsmeister Avatar von maxim_e
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    God Gave Rock And Roll To You

    God gave Rock and Roll to you
    (to everyone he gave the song to be sung)
    God gave Rock and Roll to you,
    Gave Rock and Roll to everyone

    KISS - God Gave Rock And Roll To You

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    Es dauerte dann auch gar nicht mehr lang, bis ein Schiff eintraf. Der Kapitän des Schiff nahm dieses mal auch genug Eisen mit. Nun gut. Genug war ein relatives Wort, aber das Schiff ging nicht unter und ein gehöriger Batzen Geld ging in die Staatskasse. Ein Batzen, der groß genug war, davon eine Kirche zu bauen. Diese Kirche sollte die Religiösen ersteinmal ein wenig ruhig stellen.
    Aber genauso wichtig, wie das Eisen, dass der Frachter auf Reisen nahm, war, was er auf der Insel zurückließ. Menschen. Und zwar ein volles Dutzend. 12 neue Leute, die durchgefüttert werden wollten und die das Bild der Insel nocheinmal gehörig verändern sollten. Und sie sollten genauso die Kirchenbänke plattsitzen.
    Bis es jedoch soweit war, sollte noch etwas Zeit vergehen. Die Kirche musste zunächst errichtet werden. El Maxi begutachtete den Bau der Kirche diesesmal nicht persönlich. Ebenso wichtig wie der Bau der Kirche war auch der wirtschaftliche Aufschwung und daher mussten die Minen bestellt werden. Die Leute auf der Insel erfüllten ihren Tagesnorm seltsamerweise um ziemlich genau 387% schneller, wenn jemand im Anzug ihnen dabei zusah. Außerdem packten die Führer der Religiösen Splittergruppe beim Bau der Kirche selbst mit an.

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    Dann musste auch noch ein Priester her, damit die Kirche eröffnet werden konnte. Dieser Priester wurde extra im Ausland angeworben und auf die Insel eingeschifft. Der Grund, der den Musicanten genannt wurde (der Priester sei ein wahnsinnig spiritueller und bedeutender Mann und es sei nicht unwahrscheinlich, dass er bei der nächsten Papstwahl die Insel wieder verlassen könnte) war natürlich an den Haaren herbeigezogen und verdeckte nur die Tatsachen. Dass es a) auf der Insel zu wenig gebildete Menschen gab die Priester werden könnten und b) generell zu wenig Männer auf der Insel waren.
    Als das nächste Schiff ankam, war es ein großer Tag für die Insel und El Maxi gab sich die Ehre die erste Messe selbst zu besuchen. Die Religiösen sollten nun bald zufrieden sein. Auch wenn sie bereits nach der Messe nach weiteren Priestern verlangten.

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    Aber El Maxi hatte für ihre Beschwerden keine Zeit, viel mehr lagen ihm andere Musicanten in den Ohren. Ihre Forderungen waren Wohnungen und Ärzte. Eine angemessene Gesundheitsversorgung war natürlich auch im Sinne El Maxis, aber soetwas ist schwierig und falls es denn irgendwo funktionieren sollte, wäre es wahnsinnig teuer. Das hatten dem Präsidenten die Immigranten aus den Vereinigten Staaten im Einklang berichtet.
    Unter diesem Gesichtspunkt war es nur natürlich ein Haus zu errichten in dem viele Leute leben konnten. Und dieses Mietshaus musste natürlich dort errichtet werden, wo es am meisten gebraucht wurde. Bei den Eisenminen. Außerdem sollte es in der Nähe des Palastes ja in Zukunft besser aussehen. Da passte ein jämmerliches Mietshaus auch gar nicht hin. Zumindest hatte der eine Berater dies behauptet. Der Gedanke gefiel El Maxi nicht sonderlich, aber der Berater hatte sich beschwert in diesem Kapitel gar nicht auf zu tauchen und so ließ er ihn gewähren.

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    Der Präsident hatte sich auch die Bücher, die von einer äußerst gesprächigen Dame geführt worden zukommen lassen. Die Frau freute sich darüber, dass es endlich jemanden gab, der sich für all die Dinge, die sie aufschrieb interressierte und der Präsident freute sich darüber, dass er unproblematisch die Probleme der Leute herausfinden konnte.
    Das größte Problem der Zukunft lag also in der Gesundheitsversorgung - sowas hatte er doch schon einmal gehört - und in der Wohnungssituation. Die Probleme der Religiösen würden sich ja langfristig lösen, wenn es weitere Priester gäb und dafür brauchte er eine Schule und die war teuer. Hatte also Zeit.

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    Auch die Einstellung der Leute hatte sich geändert. Die Kommunisten waren zwar mittlerweile die mit Abstand größte Gruppe geworden, aber sie waren nicht mehr sonderlich überzeugt von ihm als Präsidenten. Aber, und das ist das gute an ihnen, wenn man sie glücklich macht, wählen sie einen. Bei den anderen Gruppen war soetwas schwieriger. Aber mit so vielen Kommis sollte es kein Problem sein, die nächste Wahl zu gewinnen, wenn er nur ein wenig mehr auf das Volk zuging und sich weniger um die Wirtschaft kümmerte.
    Nun, und im Zweifelsfall konnte er auch einfach den Sold ein wenig erhöhen. Militaristen sind wie Kapitalisten bekanntermaßen über Geld glücklicher als darüber es ausgeben zu können. Eine bemerkenswerte Lebenseinstellung eigentlich.
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  5. #20
    hat den Blues Avatar von Elwood
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    Zitat Zitat von maxim_e Beitrag anzeigen
    Nun, und im Zweifelsfall konnte er auch einfach den Sold ein wenig erhöhen. Militaristen sind wie Kapitalisten bekanntermaßen über Geld glücklicher als darüber es ausgeben zu können. Eine bemerkenswerte Lebenseinstellung eigentlich.


    Für den Wohnungsbau würde sich Madness --- Our House anbieten, aber mach natürlich wie du magst

    Geschichten zum Lesen ...

    Der seltsame Fall des William Penn | Col II --- TaC-Mod | abgebrochen
    Wahnsinn mit Methode? | Col II --- TaC-Mod | beendet | SdM April 2012
    Visiting Vvardenfell | TES III Morrowind | pausiert
    Es war einmal (noch) kein Portugal | Civ IV --- PAE-Mod | beendet
    Pack die Thermohose ein ... | Icewind Dale --- Trials of the Luremaster | läuft
    NEU: [RL] ... wie Gott nach Frankreich - Elwoods ??? | Modellbaubericht | läuft

  6. #21
    Geschichtsmeister Avatar von maxim_e
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    Our House ist vorgemerkt

    Aber bevor ich mich wirklich dem Thema Wohnungsbau widme, kommt mindestens ein Kapitel Gesundheitsvorsorge und vielleicht noch ein Kapitel wo ich eine Oberschule und eine Einwanderungsbehörde baue. Gibt es dafür irgendwelche Vorschläge?
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  7. #22
    Geschichtsmeister Avatar von maxim_e
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    Rock You Like A Hurricane

    It’s early morning
    The sun comes out
    Last night was shaking
    And pretty loud
    Scorpions - Rock You Like A Hurricane


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    Katzen und Hunde? Es regnete Tiger und Wölfe! Ein schöner Tag war es wirklich nicht. El Maxi sah aus dem Palastfenster auf die armen Menschen, die trotz dieses Unwetters auf der Straße waren. Hoffentlich wurde es nicht noch schlimmer. Kaum hatte er den Satz zuende gedacht öffnete sich hinter ihm eine Tür. Einer der seltsamen Berater stand in der Tür. Von oben bis unten durchnässt aber glücklich.
    "Wie sehen Sie denn aus? Was ist denn los?" fragte der Präsident den Mann in Uniform.
    "Es regnet ein wenig, Sir! Was los ist? Das Schiff hat angelegt und Waren für einen Wert von fast 14.000 $ mitgenommen. Wir sind reich, Sir! Reich!"
    "Das klingt gut. Anders als das Wetter da draußen, hmm?"
    "Tja, so ist das halt mit Wirbelstürmen, Presidente!"

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    El Maxi war entsetzt. Nicht nur, dass der Wirbelsturm hätte bekannt sein können - eine Unwettermeldung auf einem amerikanischen Radiosender war scheinbar von niemandem gehört worden - das Ergebnis des Sturm war erschreckend! "Angelita" hatte nicht nur vier Häuser, darunter eine der wertvollen Eisenminen, zerstört, sondern auch fünf Menschenleben gefordert. Dass niemand wichtiges darunter sein konnte, wie der Berater betonte, weil die Bar noch geöffnet hatte, konnte El Maxi nicht gelten lassen. Das war nicht, was er sich für seine Insel gewünscht hatte. Die knapp 4.900 $ die ein internationales Hilfskorps geschickt hatte, machten es kaum besser.

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    Aber im Schatten des Sturms wurde neu angesetzt. Die Klinik, die die Leute gesünder machen sollte, wurde an der Stelle gebaut, an der die Baracke stand, in der vier der fünf Sturmopfer wohnten. Als Symbol der ewigen Trauer um die Opfer wurde die Klinik Hurriclinic genannt, dann, weil der Name doof klang in Opferklinik umbenannt und schließlich sich darauf geeinigt, der Klinik den Namen der Ärzte, die dort arbeiten würden zu geben. Das war vermutlich auch gut so, weil auch gegen den Begriff Opferklinik sich Bürgerproteste zu bilden schienen.

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    Da nun noch Geld übrig war, wurde die Mine neu aufgebaut. Auch wenn er eigentlich vorhatte den Menschen Häuser zu geben, konnte er nicht auf das Geld verzichten, dass das Eisen der Insel bringen konnte. Und auf das nächste Schiff musste er sowieso warten. Denn mit diesem sollte der Arzt kommen, der schlussendlich der Klinik einen Namen geben sollte.

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    Und es war auch gar nicht so lange zu warten. Denn schon bald tauchte der alte Frachter am Horizont auf und fuhr in den Hafen ein. An Bord war ein neunzehnjähriger Spanier namens Bautista Silva, der sich für einen Intellektuellen hielt und Uniformen mochte. Achso, und er hatte einen Universitätsabschluss in Medizin und wusste wo Kopf, Arme und Blinddarm waren. Damit eignete er sich perfekt als neuer Inselarzt.
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  8. #23
    Geschichtsmeister Avatar von maxim_e
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    Our House

    Our house it has a crowd
    There's always something happening and its usually quite loud
    Our mom she's so house-proud
    Nothing ever slows her down and a mess is not allowed
    Madness - Our House


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    "Hallo, Presidente! Mein Name ist Carlito Hernandez und ich möchte mit Ihnen sprechen."
    "Sehr erfreut. Was ist denn ihr Problem?"
    "Wissen Sie, ich komme hier aus Musico. Und es ist schön hier zu leben."
    "Ja?"
    "Aber es ist nicht schön hier zu wohnen."
    "Wie meinen?"
    "Schauen sie sich diese Hütte hier an."
    "..."
    "Hier wohne ich, aber ich will es nicht mein Zuhause nennen."
    "Ich glaube ich habe Sie verstanden."

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    Und so machte er sich daran den Leuten Häuser zu bauen. Also, natürlich nicht er selbst. Aber El Maxi war zumindest direkt an der Baustelle als ein weiteres Mietshaus aus der Erde gestampft wurde. Natürlich waren Mietshäuser nicht sonderlich schön. Aber sie waren zumindest trocken. Also meistens. Wenn es nicht grade stürmte. Oder regnete. Aber sie waren besser als die Hütten.

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    Und so beschloss der Präsident, dass ein zweites Mietshaus auch nicht zu verachten wäre. Also sollte noch eines gebaut werden. Während der Bauarbeiten sprach ihn der seltsame Berater wieder an.
    "Was wird das hier, wenn es fertig ist, Presidente?"
    "Wonach schaut es denn aus? Das werden Mietshäuser."
    "Aber ich wohne doch schon in einem Mietshaus, Sir?"
    "Aber es gibt genug Leute, die noch in Hütten hausen müssen."
    "Das gibt sich doch gerade, Sir!"
    "Deshalb werden ja die Häuser gebaut."
    "Ich meinte eigentlich die Leute die ausreisen, Sir."
    "WAS? Wer reist denn aus?!"
    "Irgendwer halt. Ist doch nicht schlimm, wir haben sowieso zu viele Arbeitslose hier und das Schiff nimmt jetzt nicht nur Eisen sondern auch Menschen mit. Ist doch gut, Sir!"

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    El Presidente war nicht davon überzeugt, dass es gut war, wenn die Leute wegzögen. Wer sollte denn dann in den Mietshäuser oder in den Wohnungsblock ziehen?
    Die Leute die es sich leisten konnten, sollten natürlich etwas mehr für die Insel zahlen, als die ärmsten Schlucker. Dafür sollten sie auch etwas besser Leben können. Und Touristen würden verfallende Mietshäuser auch nicht gefallen, da war er sich sicher.

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    Aber noch mehr würden den Touristen sicher die Hütten missfallen, die noch überall standen. Mit den neugebauten Häusern war aber jedem die Möglichkeit gegeben, nicht mehr vom Regen geweckt zu werden. Zumindest nicht im Gesicht.
    "Weißt du? Ich glaube den Leuten wird es bald besser gehen. Und das macht mich froh."
    "Jaja, Sir. Die Leute sollten Sie lieben und einsehen, dass es für die Insel nichts besseres geben kann, als Ihre Herrschaft, Sir!"
    "Danke. Aber wie meinst du das?"
    "Da waren vorhin so ein paar Spinner, Presidente. Von den verschiedenen Fraktionen glaub ich. Die haben irgendwas von Wahlen gesagt, Sir!"
    "Wann wollen sie denn diese Wahlen haben?"
    "Das hab ich sie garnicht gefragt, Sir! Wahrscheinlich irgendwann nächstes Jahr, Sir! Aber wieso fragen sie überhaupt; Sie haben doch nicht etwa vor Wahlen zu veranstalten, Sir?"
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    Geändert von maxim_e (27. September 2013 um 20:56 Uhr)
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  9. #24
    Geschichtsmeister Avatar von maxim_e
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    Tja, jetzt stehen also Wahlen an.

    Das ist der perfekte Zeitpunkt für mich um euch Leser (sind da überhaupt noch welche?) zu fragen, wie es euch bisher gefällt. Kann ich irgendwas verbesern? Mehr Text? Mehr Bilder? Was haltet ihr überhaupt vom Konzept? Gibt es Songs/Bands die unbedingt noch vorkommen müssen? Alles was euch so einfällt.
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  10. #25
    Geschichtsmeister Avatar von maxim_e
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    Hab ich überhaupt noch Leser oder warum reagiert niemand auf meine Frage aus dem letzten Post?
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  11. #26
    Moderator Avatar von Kathy
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    Ich bin mit dem bisherigen Konzept ganz zufrieden, habe mich daher nicht zu Wort gemeldet.

  12. #27
    Registrierter Benutzer Avatar von Thymon
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    Zitat Zitat von Kathy Beitrag anzeigen
    Ich bin mit dem bisherigen Konzept ganz zufrieden, habe mich daher nicht zu Wort gemeldet.
    +1

    Als Lied zu einer Tropeninsel würde mir übrigens noch "Summer Dreaming" von Kate Yanai einfallen.

    Zitat Zitat von Hubabl Beitrag anzeigen
    Ich denke, jeder von uns würde Thymon fressen [Anm.: Eris nicht].
    Mad TV - "Ist alles so schön bunt hier"

  13. #28
    Kampfhamster Avatar von BruderJakob
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    Schöne Bilder
    Zitat Zitat von Brabrax Beitrag anzeigen
    In Forenspielen ist "Systeme nicht verstehen" Volkssport.

  14. #29
    Wishmaster Avatar von Sarellion
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    Zitat Zitat von maxim_e Beitrag anzeigen
    Hab ich überhaupt noch Leser oder warum reagiert niemand auf meine Frage aus dem letzten Post?
    Ach, mach dir da keine Sorgen. Feedback ist manchmal mau. Die X-Com Teile haben glaub regere Beteiligung, da ists aber auch oft so, das einige Leser ja einen Soldaten-Char haben.
    Ich war bei meiner Story nach der zweiten Stadt auch nahe dran zu sagen, "War lustig aber das wars." Aber da sind auf einmal Leser aufgeploppt.

    Also du hast glaub mehr Antworten als ich auf den ersten zwei Seiten. Aber ok, Sim City Societies ist als Spiel nicht grad gut angekommen, husthust.

    Zurück zu Tropico. Hatte immer einen gewissen Charme, Teil 3 kam mir aber immer relativ einfach vor. Wobei ich gestehen muss, das ich immer einen auf braveren Presidente gemacht hatte und eh einige härtere Optionen rausliess. Ist aber glaub eines der Spiele wo ich fast alle Szenarien durch hatte. Normal spiel ich fast immer frei.
    Meine Stories:
    Sim City Societies: England obsiegt, Großkanzler Sutler baut ein neues London
    ANNO 2070: Die Zukunft wird nass
    Fallen Enchantress - Legendary Heroes: Geschichten aus der Gruft

  15. #30
    Geschichtsmeister Avatar von maxim_e
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    Zitat Zitat von Kathy Beitrag anzeigen
    Ich bin mit dem bisherigen Konzept ganz zufrieden, habe mich daher nicht zu Wort gemeldet.
    Das freut mich :-)

    Zitat Zitat von Thymon Beitrag anzeigen
    +1

    Als Lied zu einer Tropeninsel würde mir übrigens noch "Summer Dreaming" von Kate Yanai einfallen.

    Ok, mit dem Wunsch ist wohl beschlossen, dass ich auf Tourismus gehe.

    Zitat Zitat von BruderJakob Beitrag anzeigen
    Schöne Bilder
    Danke.

    Zitat Zitat von Sarellion Beitrag anzeigen
    Ach, mach dir da keine Sorgen. Feedback ist manchmal mau. Die X-Com Teile haben glaub regere Beteiligung, da ists aber auch oft so, das einige Leser ja einen Soldaten-Char haben.
    Ich war bei meiner Story nach der zweiten Stadt auch nahe dran zu sagen, "War lustig aber das wars." Aber da sind auf einmal Leser aufgeploppt.

    Also du hast glaub mehr Antworten als ich auf den ersten zwei Seiten. Aber ok, Sim City Societies ist als Spiel nicht grad gut angekommen, husthust.
    Die Frage war auch ein klein wenig provokativ gestellt - die Zahl der Hits wird ja nicht nur aus Bots und mir bestehen. Ich glaube es ist manchmal auch nicht so leicht was zu einer Story zu schreiben. Hmm... Also in dieser Story sind Songwünsche möglich - falls ich damit noch jemanden locken kann. (Einschränkung: Keine doppelten Interpreten, keine Instumentals und meiner Willkür müssen sie sich im Zweifelsfall auch beugen ;-) )


    Zurück zu Tropico. Hatte immer einen gewissen Charme, Teil 3 kam mir aber immer relativ einfach vor. Wobei ich gestehen muss, das ich immer einen auf braveren Presidente gemacht hatte und eh einige härtere Optionen rausliess. Ist aber glaub eines der Spiele wo ich fast alle Szenarien durch hatte. Normal spiel ich fast immer frei.
    Teil 3 ist wirklich nicht so schwer - und das sag ich, der kaum Games spielt. Aber Tropico eignet sich einfach super für meine Idee - kurzweilige Geschichte mit Musik und schönen Bildchen.
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