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Thema: [AC] Das Leben des Ezio Auditore da Firenze - Parte prima

  1. #46
    Sachse in der Diaspora Avatar von Hephaistos
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    09_Flucht aus Florenz


    Die Sonne wärmt wohltuend nach all den schrecklichen Ereignissen. Ezio weiß, dass er nicht in Florenz bleiben kann. Aber wohin? Mutter und Schwester können ja auch nicht auf Dauer in einem Puff leben. Da fällt ihm sein Onkel ein, ein altgedienter Krieger. Er hat nicht allzu weit von Florenz ein Anwesen. Ja, Onkel Mario in Monteriggioni, das ist es. Dort werden sie, zumindest für eine Weile, untertauchen können.

    Mit diesem Entschluss geht er zurück ins Freudenhaus, um Maria und Claudia abzuholen. Dort läuft er Paola in die Arme.



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    Ezio: Ich werde Florenz wohl besser verlassen.

    Paola: Wohin wollt Ihr gehen?

    Ezio: Mein Onkel Mario hat eine Villa nahe Monteriggioni.

    Paola: Ihr werdet noch immer gesucht, Ezio.

    Ezio: Was würdet Ihr mir dann raten?

    Paola: Ich habe im ganzen Bezirk Steckbriefe gesehen. Reißt sie ab und die Stadt wird Euer Gesicht vergessen. Ohne Zweifel werden auch die Herolde die Menge aufwiegeln. Bestecht sie, damit sie andere Dinge verkünden. Oder Ihr könnt auch die jagen, die falsch gegen Euch aussagten. Sie tauschten ihre Ehre gegen bare Münze. Ihr Verlust würde nicht bereut. Erledigt einige dieser Sachen und Ihr könnt die Stadt verlassen.

    Sie hat Recht, wieder einmal. Mit Claudia und Maria im Schlepptau kann Ezio nicht über die Dächer schleichen, sondern muss die Gassen und Straßen benutzen, in denen an jeder zweiten Ecke Wachen stehen. Und durch das gut bewachte Stadttor kommen sie so erst recht nicht durch. Ezio entfernt etliche Steckbriefe und erwischt sogar einen der falschen Zeugen.
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  2. #47
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    Paola: Willkommen zurück Ezio. Wart Ihr erfolgreich?

    Ezio: Ja.

    Claudia kommt die Treppe herunter gestürmt und fliegt in Ezios Arme.


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    ... Haus verließen. Vater wird einiges klären müssen... Sie stockt. Wo ist Vater? Und Federico? Und Petruccio?

    Ezio fällt es schwer, ihr die Wahrheit zu sagen: Es ist was... passiert.

    Claudia: Was meinst du?

    Ezio bringt es nicht über's Herz. Doch Claudia versteht sein beredtes Schweigen. Sie reißt entsetzt ihre Augen auf: Nein! Unmöglich... Ezio schweigt betreten. Sie wendet sich ab und verbirgt ihr Gesicht in den Händen.


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    Ezio: Ich tat alles, was ich konnte, piccina. Er zieht sie zu sich heran und schließt sie in seine Arme. Hör zu, jetzt ist nur wichtig, dass wir uns in Sicherheit bringen. Aber dafür musst du dich zusammenreißen. Verstehst du? Claudia überwindet langsam ihren Schmerz. Gut. Passt du für mich auf Mutter auf? Sie nickt.

    Ezio wendet sich an Paola: Dann sind wir bereit. Nochmals danke, für alles.

    Paola küsst ihn auf die Wange: Passt auf Ezio. Bleibt wachsam. Ich glaube, Euer Weg wird ein langer sein.
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  3. #48
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    Ohne von jemandem belästig zu werden, gelangen die drei verbliebenen Auditore gen Stadttor. Und auch die Wachen dort lassen sie passieren.

    Draußen vor der Stadt deutet Ezio auf den Weg, der nach rechts abbiegt:
    Folgt mir nach.

    Claudia: Wie konnte uns das nur passieren?

    Ezio: Ich weiß nicht.


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    Ezio: Ich weiß nicht...

    Claudia: Was passiert mit unserem Haus?

    Ezio gereizt: Ich weiß nicht.

    Claudia: Wurden sie... hatten sie ein anständiges Begräbnis?

    Ezio unwirsch: Ja, hatten sie.
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  4. #49
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    10_Monteriggioni


    Der Fußmarsch nach Monteriggioni dauert den ganzen Tag. Erst spät am Abend, als es schon dunkel ist, erreichen sie den Ort. Doch kurz vor dem Tor werden sie aufgehalten. Von einem alten Bekannten...



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    ...Wie kannst du Florenz verlassen, ohne dich richtig zu verabschieden?

    Ezio grimmig: Was willst du, Vieri?

    Vieri: Oh, so viele Dinge... einen größeren Palazzo, zwei neue Hengste, eine hübschere Braut. Oh, ach ja... und dein Leben. Er zieht sein Schwert.

    Zwei Wachen scheinen auf dieses Signal gewartet zu haben, denn sie stürmen auf die drei Auditore los. Während Ezio versucht, sie von den Frauen fernzuhalten, macht Vieri dumme Sprüche: Mein Beileid für den Verlust deines Vaters und deiner Brüder... Ich habe wunderbare Dinge mit deiner Mutter und deiner Schwester vor.

    Als Ezio die beiden erledigt hat, wird Vieri ungehalten: Ach, das wird mir zu langweilig! Erledigt ihn! Und schont die Frauen nicht!

    Weitere Wachen rennen los, doch plötzlich fliegen Pfeile und strecken einige der Wachen nieder.

    Vieri schaut sich verwundert um: Was ist das für ein Zauber?

    Eine Stimme meldet sich: Keine Zauberei, Junge. Können!

    Vieri wütend: Zeigt Euch jetzt!

    Die Stimme erwidert: Wie du willst! Ein Mann mit einer langen Narbe im Gesicht tritt mit ein paar Männern aus den Büschen.


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    Er wirft Ezio ein Schwert zu.


    Vieri: Tötest sie! Tötet sie alle!

    Wie schon bei der Staßenschlacht schickt Vieri nur seine Leute in den Kampf, hält sich selbst aber im Hintergrund. Was für ein Feigling! Die Wachen schrecken tatsächlich nicht davor zurück, auch auf die wehrlosen Frauen loszugehen. Gott sei Dank sind die erledigt, bevor Claudia und Maria ernsthaft zu Schaden kommen.


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    Als Vieri merkt, dass er auf verlorenem Posten steht, nimmt er die Beine in die Hand.

    Ezio kniet vor seinem Retter nieder und will ihm das Schwert zurück geben:
    Ich schulde Euch Dank.

    Narbengesicht: Behalte das Schwert, Ezio.

    Ezio überrascht: Kenne ich Euch von irgendwoher?

    Narbengesicht: Erkennst du mich nicht?


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    Ezio zaghaft: Onkel Mario?

    Mario breitet die Arme aus und drückt Ezio an sich, dass seine Rippen krachen: Zu viel Zeit ist vergangen, Neffe. Viel zu viel! Ich hörte, was in Florenz passiert ist. Furchtbar. Komm, bringen wir euch hier weg.
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  5. #50
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    Sie gehen durch das Tor in den kleinen Ort hinein und steuern auf die Villa, die etwas über dem Ort thront, zu. Mario ist neugierig:
    Also, erzähl mir alles!

    Ezio: Sie haben Vater wegen Verrats gehenkt. Federico und Petruccio auch. Dann wollten sie mich.

    Mario: Weißt du, warum?


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    ...Ich kann einfach nicht glauben, dass sie tot sind.

    Mario: Keine Sorge, wir geben ihren Toden einen Sinn.

    Ezio: Hätte ich nur auch so viel Zuversicht...

    Mario: Komm schon, halt Schritt. Wir sind fast da. Ich glaube, vieles in Monteriggioni wird dir gefallen.

    Ezio: Ich dachte, Monteriggioni wäre ein Feind von Florenz.

    Mario: Jetzt. Nächstes Jahr wieder Freunde. Das Jahr danach wieder Feinde. Und so weiter... Ich komme nicht mehr mit. Also versuche ich es gar nicht. Er schlägt mit dem Arm einen Bogen um sich herum. Das sind ehrliche, hart arbeitende Leute. In den Läden gibt es vielleicht nur einfache Dinge, aber dafür gut gemacht und verlässlich. Hier ist auch eine Kapelle. Der Priester scheint sehr nett zu sein, aber ich war noch nie ein Mann des Glaubens. Eine breite Treppe führt hinauf zu Villa.


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    ... mit vielen Geheimnissen. Halte deine Augen offen. Vielleicht entdeckst du ein paar davon. Wegen der ständigen Kämpfe fehlt dem Ort leider ein wenig der letzte Schliff. Ich wünschte, ich könnte etwas tun, aber ich habe weder Zeit noch Geld, um es reparieren zu lassen. So ist wohl das Leben...

    Inzwischen sind sie oben angekommen. Man sieht der Villa ihre frühere Pracht noch an, doch etliche Fenster sind mit Brettern vernagelt und der Fassade würde eine Auffrischung auch mal gut tun.


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    Ezio: Sehr beeindruckend, Onkel.

    Mario: Sie hat wohl bessere Tage gesehen. Glaub mir, ich würde sie erstrahlen lassen... wenn ich nur die Zeit hätte. Mario bleibt stehen. Da ich dir nun alles gezeigt habe, mein Neffe, solltest du gehen und dich einkleiden. Meine Leute auf dem Markt erwarten dich. Komm wieder, wenn du soweit bist. Dann fangen wir an.

    Ezio: Anfangen? Womit denn?

    Mario: Ich dachte, du kämst, um zu lernen...

    Ezio: Nein, Onkel. Ich kam, um aus Florenz zu flüchten. Und ich will meine Familie noch weiter weg bringen.

    Mario: Und dein Vater? Er wollte sicher, dass du sein Werk beendest.

    Ezio: Welches Werk? Mein Vater war Bankier...

    Mario: Warte... Er hat dir nichts erzählt?

    Ezio: Ich habe keine Ahnung, wovon Ihr sprecht.

    Mario: Wo soll ich denn anfangen... Geh und hol dir das Zeug vom Markt. Dann habe ich Zeit zum Denken... Ezio will widersprechen, doch Mario akzeptiert keine Wiederworte. Kein Aber. Wir sprechen später weiter. Er überreicht Ezio einen gut gefällten Geldbeutel. Etwas Taschengeld, falls du es brauchst. Und wenn du dich mal erholen willst, habe ich dir ein Zimmer in der obersten Etage de Villa eingerichtet.

    Mario verschwindet mit den Frauen in der Villa. Ezio dagegen geht wieder hinab in den Ort zu den Läden, an denen sie vorhin schon vorbeigekommen sind. Beim Schmied besorgt er sich neue Stiefel und einen Dolch. Und in der Apotheke etwas Medizin, falls er sich mal verarzten muss und kein Arzt in der Nähe ist. Als er wieder hinauf zur Villa steigt, fällt ihm eine kleine schimmernde Statue auf, die an einem Giebel einen Hauses angebracht ist. Ezios steigt hinauf, um sie sich aus der Nähe anzuschauen.


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    Ezio identifiziert sie als griechische Göttin. Sie ist kunstvoll und sehr detailreich gearbeitet. Ein Meisterwerk. Ezio kann nicht widerstehen und steckt sie ein. Nicht weit entfernt findet er eine weitere Statue dieser Art. Jetzt ist der Sammlertrieb endgültig geweckt. Er durchsucht den ganzen Ort und hat schließlich 8 dieser Kleinode gefunden.


    Hinter der Villa stößt er bei seiner Suche auf Marmorsockel, auf die die Statuen perfekt passen. Zwei Stück pro Sockel. Ezio setzt bei einem Sockel die Statuen probehalber ein. Da hört er das Klacken eines sich entriegelnden Schlosses und die Platte, auf der die Statuen sich befinden, öffnet sich etwas. Ezio schiebt die beiden Hälten weiter auseinander, damit er sehen kann, was sich im Inneren des Sockels verbirgt.


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    Ein dicker Beutel, gefüllt mit 2000 Florin. WOW! Natürlich werden die anderen Sockel auch alle geöffnet und geplündert. Das ist wohl eines der Geheimnisse von Marios Urgroßvater gewesen.


    Mit den hinzugewonnenen 8000 Florin geht Ezio in die Villa, um endlich die Dinge über seinen Vater von seinem Onkel zu erfahren, die der vorhin noch verschwiegen hatte.
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  6. #51
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    Drinnen schaut es nicht so heruntergekommen aus - im Gegenteil. Mutter und Schwester warten bereits auf ihn.


    Ezio: Keine Sorge, hier bleiben wir nur eine kurze Weile.


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    Ezio: Ich weiß.

    Mario wartet in der Bibliothek.


    Ezio: Hallo Onkel. Ich tat, was ihr sagtet.

    Mario: Und auch schnell. Ben fatto! Und jetzt bringe ich dir bei, wie man kämpft.

    Ezio: Nein. Wie schon gesagt, wir ziehen weiter.

    Mario: Ezio! Du hast es kaum gegen Vieri geschafft. Auf der Straße wirst du keine Woche überleben. Wenn du gehen willst, na gut. Aber dann wenigstens mit der Fähigkeit und dem Wissen gewappnet, dich zu verteidigen. Wenn nicht für mich, dann für deine Mutter und Schwester.

    Ezio willigt schließlich ein. Marios Argumenten hat er nichts eingegenzusetzen.

    Gleich am nächsten Morgen beginnt das Training in einer kleinen runden Arena. Mario steht draußen und erklärt. Einer seiner Männer dient als Sparringspartner.

    Mario: Ein Schwert kannst du schwingen, sicher. Doch Angriff allein gewinnt keinen Kampf. Du musst überleben, um zuzuschlagen. Ich bringe dir bei, wie man ausweicht.

    Während Ezio mit dem Söldner übt, beginnt er Mario auszufragen: Ihr sagtet, mein Vater war mehr als ein Bankier?

    Mario: Bringt wohl nichts, mich zu winden, was? Dein Vater war ein Assassine, Ezio.

    Ezio glaubt ihm nicht: Ich sagte doch bereits: Mein Vater war ein Pfeffersack.

    Mario: Nein. Er wurde zum Töten geboren und erzogen.

    Ezio: Das kann ich schwer glauben.

    Mario: Was ist mit der Liste? Glaubst du, es wäre ein Schuldenkatalog? Das sind die Namen der Verantwortlichen für den Tod deines Vaters.

    Ezio: All das über Assassinen und Templer. Das riecht nach Fantasie...

    Mario: Wie etwas von einem alten Pergament, das mit obskurer Schrift bedeckt ist?

    Ezio: Woher wusstet Ihr?

    Mario: Du hast deines Vaters Klinge. Also dachte ich mir, dass du auch seine Kodex-Seite haben wirst.

    Ezio: Kodex?

    Mario: Si! Eine Beschreibung der Arbeit des Ordens. Sein Ursprung, der Zweck und die Techniken. Unser Credo, wenn du so willst. Dein Vater glaubte, der Kodex enthielte ein mächtiges Geheimnis. Etwas, das die Welt verändern würde. Vielleicht haben sie ihn deshalb geholt...

    Ezio: Assassinen, Templer, Kodexseiten... das ist alles sehr viel auf einmal.

    In den nächsten Tagen trainiert Ezio weiter mit dem Kampfmeister Angriff und Ausweichen beim Schwertkampf. Bis Mario zufrieden ist und zur nächsten Lektion übergeht.


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    Neben dem Training, in dem er weitere Taktiken von Mario erklärt bekommt, erkundet Ezio weiter den Ort und die Umgebung. Und er schaut sich auch in der Villa um und holt sich immer wieder Bücher aus der umfangreichen Bibliothek.

    Einige Zeit später kommt Mario mal wieder zum Kampftraining:
    Ich sah sehr wohl, wie du meine Bibliothek seziertest. Glaubst du mir also jetzt?

    Ezio: Ja. Mein Vater war Assassine. Aber weshalb diese Heimlichtuerei?

    Mario: Kennst du den Templerorden? Einer von vielen Ritterorden, die während der Kreuzzüge entstanden sind. Die Chroniken sagen, dass er fast vor 200 Jahren in Frankreich aufgelöst wurde. Aber das stimmt nicht. Nur in den Untergrund gedrängt, von wo er sein ruchloses Werk fortsetzte.

    Ezio: Welches Werk?

    Mario: Die Templer wollen die Menschheit unterwerfen. Und wir, die Assassinen, haben geschworen, sie zu bekämpfen.

    Ezio: War Uberto einer von ihnen?

    Mario: Ja.

    Ezio begreift: Und die anderen Namen auf Vaters Liste?

    Mario: Genauso Templer.

    Ezio: Das heißt, Vieri...

    Mario: Wie sein Vater Francesco. Wahrscheinlich wie die ganze Pazzi-Familie.

    Ezio: Das würde vieles erklären.

    Mario steigt schließlich selbst in den Ring, um Ezios Fortschritt zu prüfen. Mario steckt eine Menge ein, doch Ezio kann im beweisen, dass er ein guten Schüler ist.


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    Am Ende des Kampfes erhebt sich Mario schnaufend: Gut so, Neffe! Du hast dich wirklich gemacht.

    Ezio: Danke, Onkel. Für alles, was Ihr mir gabt.

    Mario: Du bist Familie. Es ist meine Pflicht und mein Wille.

    Ezio: Ich bin froh, geblieben zu sein.

    Mario: Gut, du hast dich gegen Abreise entschieden.

    Ezio wendet sich verlegen ab: Wir segeln nach Spanien. In drei Tagen.

    Mario: Aber Neffe, ich lehrte dich diese Dinge, damit du besser vorbereitet gegen unsere Feinde kämpfen kannst.

    Ezio: Wenn sie mich finden, werde ich bereit sein.

    Mario wird wütend: Du willst gehen Ezio? Alles wegwerfen, wofür dein Vater kämpfte und starb? Dein Erbe leugnen? Fein! Wie du willst. Arrividerci e buona fortuna. Empört wendet er sich um und eilt davon.

    Ezio ruft ihm hinterher: Onkel, wartet. Doch Mario stürmt davon.

    Er wendet sich an den Ausbilder, der noch nebem ihm steht: Warum ist er so wütend?


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  7. #52
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    Vieris Ende


    Ezio beschließt, seinem Onkel etwas Zeit zum Abkühlen seines erhitzten Gemüts zu geben und später mit ihm zu sprechen. Doch als er in Marios Arbeitszimmer geht, findert er dort nur einen Söldner.


    Ezio: Wo sind denn alle?

    Söldner: Sie sind nach San Gimignano, um diese Schlange Vieri zu töten.

    Ezio: Ich will dabei sein.

    Söldner: Bei den Ställen findet Ihr, was Ihr braucht.

    Bevor Ezio nach San Gimignano aufbricht, schaut ein noch bei Claudia vorbei.

    Claudia: Ezio, schau sie an! Sie deutet auf ihre Mutter, die vor einem Bett kniet und Löcher in die Luft starrt. Ich bringe sie immer noch nicht zum Reden. Sie verbringt Tag und Nacht vor den Federn, die Petruccio sammelte. Sie kann nicht loslassen. Ich weiß nicht, was ich tun soll.

    Ezio: Keine Sorge, sie wird wieder zu uns kommen. Ich weiß es.

    Er verabschiedet sich. Auf dem Weg zum Tor springt ihm wieder der Verfall des Ortes in's Auge. Überall zugenagelte Fenster, löchrige Dächer, die menschenleeren Straßen voller Unrat. Man müsste wirklich was dagegen tun...


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    Gleich links vom Tor befindet sich ein Stall. Er schwingt sich auf ein bereit stehendes Pferd und jagt davon. Der Ritt geht duch Wiesen und Wälder, hinein in eine hügelige Landschaft. Am Horizont lassen sich schon die Türme von San Gimignano erspähen.


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    In einem Gut nahe bei der Stadt findet er schließlich Mario, der gerade den Überfallplan mit seiner Truppe durchgeht.



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    Ezio: Verantwortung übernehmen. Vieri belästigt Euch nur wegen mir.

    Mario winkt ab: Vieri belästigt uns, weil er Templer ist, und wir Assassinen.

    Ezio: Wie auch immer, ich möchte helfen.

    Mario: Va bene. Dann hör gut zu: Zuerst müssen wir einen Weg in die Stadt finden, obwohl Vieri uns scheinbar erwartet. Er hat die Tore verschlossen und seine Männer als Wache geschickt. Glücklicherweise ist die Stadt größer als sein Heer. Das Südtor ist leichter bewacht. Also werden wir dort zuschlagen.
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  8. #53
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    Die Männer warten bis es dunkel geworden ist, um ungesehen an die Stadtmauer zu kommen.



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    Unterhalb einer schadhaften Stelle in der Stadtmauer versammeln sich alle zur letzten Besprechung.

    Mario: Nun gut, Ezio, hier ist der Plan: Meine Männer und ich lenken die Wachen ab. Sobald wir angegriffen haben, klettere du über die Mauer und finde einen Weg, das Tor zu öffnen. Nimm dir diese Wurfmesser. Erledige damit die Bogenschützen.

    Ezio: Bereit, wenn Ihr es seid.

    Mario: Dann lasst uns beginnen!

    An der beschädigten Stelle der Mauer ist es Ezio ein Leichtes hinaufzukommen. Auf einem Dach gleich gegenüber steht ein Bogenschütze und beobachtet den Aufruhr am Tor, den Mario und seine Männer vor dem Tor verursachen. Ezio wirft das Messer mit tödliche Präzission.


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    Schnell springt her hinunter, rennt zur Seilwinde neben dem Tor und zieht das Fallgitter nach oben.


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    Als das erledigt ist stürmt er nach draußen, um Mario gegen die Wachen zu unterstützen.


    Etwas weiter drinnen in der Stadt, stoßen sie auf ein eine größere Gruppe Gegner. Mario möchte ein Ablenkungsmanöver starten und bittet Ezio: Ich möchte, dass du diese Wachen ablenkst und sie hinderst, Alarm zu schlagen. Hoffentlich verschafft mir das genug Zeit, um Vieri zum Schweigen zu bringen. Nimm ein paar meiner Männer mit... nur zur Sicherheit. Komm zu mir, sobald du es erledigt hast.

    Die Truppe trennt sich also. Ezio geht mit 4 Söldnern die Wachen ablenken, während Mario mit dem größeren Teil nach Vieri sucht. Die Attacke auf die Wachen ist schnell und effektiv. Keiner von ihnen kann fliehen.

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    So dringen die fünf tiefer in die Stadt, um sich wieder mit Mario zu vereinen. Ein Stück weiter finden sie einen der ihren, der verwundet an einem Brunnen gelehnt sitzt.

    Verwundeter: Ezio! Euer Onkel wird angegriffen und braucht Hilfe. Geht zu Ihm!

    Sie stürmen los und finden Mario und seine Männer im Kampf gegen zahlenmäßige Übermacht. Mario bemerkt Ezio: Ah, Neffe. Da bist du ja! Mein Plan stößt auf Schwierigkeiten... Vieris Männer haben uns einen Hinterhalt gelegt und wir haben alle Hände voll zu tun. Aber meine Brüder und ich kümmern uns schon um die Wachen. Geh du weiter und finde diese Schlange Vieri. Sieh zu, dass der Gerechtigkeit genüge getan wird!

    Doch Ezio mag seinen Onkel nicht auch noch verlieren und hilft, die Übermacht zu reduzieren. Mario wird schließlich ungehalten und ermahnt Ezio nochmals, sich endlich auf die Suche nach Vieri zu machen.
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  9. #54
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    Der Weg zu Vieri führt mal wieder über die Dächer. Ezio findet ihn am Nordtor zusammen mit einigen anderen Männern: Vieris Vater Francesco, einen Gesitlichen und den Spanier, der bei der Hinrichtung seines Vaters neben Alberti auf dem Podest stand. Ezio lauscht.



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    Der Spanier: Also beschlossen: Vieri, Ihr bleibt hier, um die Söldner zu führen. Francesco organisiert unsere Truppen in der Stadt und sagt Bescheid, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Jacopo, Eure Aufgabe ist es, die Bürger nach der Tat zu beruhigen.

    Vieri: Und dieser Trinker? Mario? Er macht ständig Ärger und ich befürchte, dass er herausfinden könnte, was wir planen.

    Francesco: Er hat immer Ärger gemacht. Genau wie sein elender Bastard von Bruder.

    Vieri: Dann lasst sie mich zusammenfühen, Vater.

    Spanier: Es wird noch Zeit genug geben, den Müll zu beseitigen, wenn wir fertig sind.


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    Nun, gibt es sonst noch was? Keine Antwort. Muy bien. Möge der Vater des Verstehens Euch leiten.

    Die anderen wiederholen den Gruß und verschwinden dann, bis auf Vieri, durch das offene Tor.

    Kaum sind sie draußen, kommt eine Wache angerannt: Commandante, Commandante!

    Vieri dreht sich um: Was?

    Wache: Mario Auditore ist in die Stadt eingedrungen und er sucht nach Euch!

    Vieri: Dann lassen wir ihn nicht warten.

    Die Wachen bilden eine Reihe an den Zugängen zu dem kleinen Platz vor dem Tor, um Mario und seine Söldner zu empfangen. Vieri verdünnisiert sich wie üblich. Diesmal auf die Spitze des Wachturmes neben dem Tor. Da kommen auch schon Marios Männer angestürmt. Bild


    Ezio weiß, dass sie ihn da unten nicht brauchen werden. Er klettert an der Außenwand der Turmes nach oben und erklimmt die Plattform in Vieris Rücken. Diesmal wird Vieri nicht entkommen können.


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    Kaum ist er oben, lässt er seine Klinge hervorschnellen und rammt sie in den Rücken seines Widersachers. Die beiden Wachen, die Vieri mit nach oben genommen hatte, können ihm nicht mehr helfen.


    Ezio versucht noch, Informationen aus dem sterbenden Vieri herauszubekommen: Was planst du mit deinen Verbündeten? Ist es das, was mein Vater entdeckte? Wurde er deshalb getötet?

    Vieri: Entschuldige. Hoffst du etwa auf ein Geständnis?

    Ezio schüttelt ihn: Du Dreckschwein! Du sollst in der verdammten Gosse verrotten, du Hund! Wenn du nur noch mehr gelitten hättest! Ich hoffe, du...

    Mario: Genug Ezio! Ein wenig Respekt.

    Ezio: Respekt? Nach allem, was passiert? Glaubt Ihr, er hätte einem von uns Respekt entgegen gebracht?


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    Mario beugt sich zu Vieri hinunter und schließt ihm die Augen: Möge der Tod dir den gewünschten Frieden bringen. Requiescat in pace.
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  10. #55
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    Mario zieht einen Brief hervor und übergibt ihn Ezio:
    Nimm dies. Lies es, wenn du Zeit hast. Wir sind hier jetzt fertig. Kehren wir zur Villa zurück.

    Ezio öffnet den Brief und liest.

    Signor Pazzi,

    Ich tat wie mir geheißen und sprach mit Eurem Sohn. Ich stimme mit Eurer Beurteilung überein, allerdings nur zum Teil. Ja, Vieri ist dreist und handelt oft gedankenlos. Und er hat die Angewohnheit, die Söldner wie Spielzeug zu behandeln. Ich habe Berichte von midestens drei Leuten, die als Ergebnis verstümmelt wurden. Aber ich halte ihn nicht, wie Ihr sagt, für hoffnungslos. Eigentlich denke ich, dass es sogar eine sehr einfache Lösung gibt.

    Er sucht Eure Anerkennung, Eure Aufmerksamkeit. Seine Ausbrüche sind ein Resultat der Unsicherhiet, die aus einem Gefühl der Unzulänglichkeit entsteht. Er spricht oft und liebevoll von Euch und drückt den Wunsch aus, Euch näher zu sein. Wenn er sich also laut, garstig und wütend gibt, tut er das nur, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Er will geliebt werden.

    Handelt, wie Ihr es nach diesem Bericht für richtig haltet. Aber ich muss Euch darum bitten, dass wir unsere Korrespondenz beenden. Sollte er den Grund dafür erahren, muss ich um mich fürchten.

    Vertrauliche Grüße,

    Fra Giocondo

    Zurück in Monteriggioni wird Ezio schon von Mario und einer handvoll Söldner an der Trainingsarena erwartet.

    Mario: Und hier ist er! Nostro campione, Ezio!

    Die Söldner jubeln: Es lebe Ezio!

    Ezio: Ihr verschwendet keine Zeit mit dem Beginn der Feierlichkeiten.

    Mario: Warum denn auch? Du hast uns einen großen Dienst erwiesen. Durch Vieris Tod wird die Toskana endlich wieder friedlich sein. Weiß du, was das bedeutet?

    Ein Söldner nimmt ihm die Antwort ab: Nie mehr Arbeit! Ein anderer stimmt ein: Wir können den ganzen Tag mit Saufen verbringen! Und ein Dritter fügt hinzu: Und mit Huren!

    Während die Söldner ihre Becher heben, gibt Mario Ezio einen Wink, ihm zu folgen.


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  11. #56
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    12_Erklärungen

    Ezio platzt gleich mit dem heraus, was er erlauscht hat: Die Pazzi unterstehen einem anderen, einem Spanier.

    Doch Mario weiß schon Bescheid: Das ist Rodrigo Borgia, einer der mächtigsten Männer Europas und Großmeister des Templerordens.


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    Mario: Ja. Und er wird auch dich töten, wenn er kann.

    Ezio: Dann muss ich gegen ihn kämpfen, wenn ich frei sein will. Doch erst, wenn jeder andere Templer meine Klinge gekostet hat. Vaters Liste wird mich führen.

    Mario: Wohin gehst du als nächstes?

    Ezio: Florenz. Francesco de' Pazzi wird das Schicksal seines Sohnes teilen.

    Mario: Ein kluger nächster Schritt. Kein Zweifel, dass er Böses im schiulde führt. Gut, Genug der ernsten Gespräche. Ich bin in meinem Büro, wenn du mich brauchst.

    Ezio geht gleich hinter seinem Onkel her. Er findet ihn vor einer Tafel stehend, die ihm schon während seiner Studien in der Bibliothek aufgefallen war. Darauf befinden sich ein paar Blätter, die so ähnlich ausschauen, wie die Kodexseite von seinem Vater. Die, mit deren Hilfe Leonardo die Klinge reparieren konnte.


    Mario zeigt auf die Tafel: Sieh bekannt aus?


    Bild


    Mario: Ja. Dein Vater konnte einige finden und übersetzen, bevor er... Er bricht ab und beide schauen sich betreten an.

    Ezio reicht ihm die Seite, mit deren Hilfe Leonardo die versteckte Klinge repariert hatte.

    Mario wundert sich: Das ist nicht die Arbeit deines Vaters. Jemand anderes hat das übersetzt.

    Ezio: Leonardo da Vinci. Ein Freund.

    Mario heftet sie and die Tafel neben eine andere Seite und bekommt große Augen: Siehst du, wie die Wörter von einer Seite auf die nächste kreuzen?

    Ezio: Da ist irgendetwas drunter. Irgendeine Art Karte. Wohin soll die wohl führen?

    Mario: Dein Vater und ich konnten Teile einer Prophezeiung auf diesen Seiten entschlüsseln. Geschrieben wurde sie von einem Assassinen wie uns, der einst einen Edensplitter besaß. Sein Name war Altair...


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    Ezio: Was ist es?

    Mario: Ja was,... Genau um dieses Geheimnis zu lösen, haben wir diese Seiten gesammelt.

    Ezio: Dann lasst mich helfen. Ich sollte die Arbeit meines Vaters fortführen. Und zwar jetzt. Ich beginne mit der Seite, die ich von Vieri habe. Leonardo wird sie entschlüsseln.

    Mario: Bene. Komm wieder, wenn du Zeit hast, und wir fügen sie zur Wand hinzu.
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    Geändert von Hephaistos (15. März 2013 um 22:01 Uhr)

  12. #57
    Sachse in der Diaspora Avatar von Hephaistos
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    Im Nebenzimmer findet er seine Schwester an einem Schreibtisch sitzend und über ein Buch gebeugt.


    Ezio: Hallo Claudia.

    Claudia schimpft: Unser Onkel ist ein Monster! Das ist ja unerhört!!

    Ezio: Was ist geschehen?


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    Ezio amüsiert sich: Und wie lauten die Bedinungen dieser "Versklavung"?

    Claudia: Da Jemand entschieden hat, hierzubleiben, hat Onkel Mario vorgeschlagen, dass wir Geld verdienen, um die Villa zu reparieren. Aber es gibt kein Geld.

    Ezio: Ich wette, dass ich dir Geld bringen kann.

    Claudia: Oh, klasse... mehr Arbeit für mich. Nun gut. Wenn du anfängst, für Verbesserungen in der Stadt zu zahlen, werde ich alles in diesem Buch festhalten. Und da ich nichts Besseres zu tun habe, notiere ich auch alles, was du von woanders mitbringst. Wenn du es schaffst, diesen Ort ans Laufen zu bringen, werden Reisende zu Besuch kommen und Geld ausgeben. Obwohl viele den Weg aus der Stadt scheuen werden. Aber wenn sie kommen, sammle ich alles verdiente Geld in dieser Kiste. Sie weist auf eine Schatulle, die hinter ihr auf einer Kommode steht. Du wirst selbst herkommen müssen, um das Geld zur Bank zu bringen. Wenn die Kiste voll ist, nehme ich mir sonst selbst den Überschuss. Capito?

    Ezio: Abgemacht.

    Gerade als sich Ezio zum Gehen wendet, betritt ein Mann den Raum und bittet um ein Gespräch. Er stellt sich als Architekt vor und sagt, dass Mario ihn hätte kommen lassen. Der Architekt hat bereits alles Nötige dabei, Baupläne, Aufstellungen von benötigtem Baumaterial, Preislisten... Ezio schaut sich das alles aufmerksam an.


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    Einen Schmied und einen Arzt gibt es bereits. Mit ein wenig Starthilfe könnte man dazu noch Schneider, Bank und Kunsthändler ansiedeln. Außerdem gibt es etliche Gebäude, die dringend einer Sanierung bedürfen, u.a. eine kleine Kirche, eine Kaserne und ein Bordell. Vor allem Letzteres würde sicher eine Menge Besucher anlocken, die vielleicht auch in einem der Geschäfte ein paar Florin lassen. Und das wiederrum würde dann Claudias Schatulle füllen.

    Viel kann momentan nicht in Auftrag gehen, denn von den 8000 Florin aus den Statuen ist etliches beim Schmied für bessere Rüstung geblieben. Bis auf eine Notreserve drückt Ezio dem Architekten seine restliche Barschaft in die Hand, lediglich mit dem Auftrag, es nach eigenem Ermessen zu verwenden.
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  13. #58
    Sachse in der Diaspora Avatar von Hephaistos
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    Ezio geht nochmal in Marios Arbeitszimmer.


    Mario: Ezio, mein Junge! Ich glaube, ich sollte dir endlich etwas zeigen.


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    Er berührt ein bestimmtes Buch in dem riesigen Regal. Ein Teil des Regals bewegt sich nach erst hinten und verwindet dann hinter dem daneben stehenden Regal. Die Geheimtür gibt den Blick auf eine breite Treppe frei. Mario geht hinunter und winkt Ezio hinter sich her. Die Treppe macht mehrere Biegungen und öffnet sich endlich in eine große mit Marmor ausgekleidete Halle.



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    ... ehren und ihre Geheimnisse zu schützen. Sieh dich um!

    Sieben Nischen hat der Raum. In jeder befindet sich ein marmornes Abbild einer bedeutenden Persönlichkeit aus den vergangenen Jahrhunderten.

    Mario erklärt weiter:
    Das sind die Assassinen, die in der Stunde der Not die Freiheit der Menschen schützten.

    Die Nische in der Mitte ist mit einem Gitter verschlossen.



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    ...würde sie dir geben, aber ich weiß nicht wie. Mein Urgroßvater erzählte mir, dass sie verschlossen blieben würde, bis all ihre Beschützer wieder komplett wären.

    Ezio schaut sich die Statuen nochmal genau an. Mit "Beschützern" können eigentlich nur die 6 unvergitterten Assassinenstatuen gemeint sein. Ezio fällt auf, dass jeder von ihnen einen charakteristischen Gegenstand bei sich trägt - Pfeil und Bogen, eine Klinge, eine Phiole ect. - und eben jene Gegenstände finden sich am Gitter vor Altairs Nische wieder. An den Statuen der Beschützer scheint etwas zu fehlen. Wenn es gelänge, die fehlenden Teile zu finden und einzusetzen, könnte man vielleicht das Gitter öffnen.

    Mario bestätigt die Vermutung: Ich hörte Gerüchte über Krypten in ganz Italien. Versteckte Gräber mit Schätzen gefüllt, in denen diese sechs vor Jahrhunderten begraben wurden. Vielleicht hat das was damit zu tun... Als ich jünger war, suchte ich selbst nach den Sechs. Ohne Erfolg. Vielleicht hast du mehr Glück.
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