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Thema: [BG-Kurzgeschichte] Lukrezia von Candlekeep

  1. #76
    d73070d0
    Gast
    Das Gebäude des Eisenthrones ist schräg gegenüber der Sieben Sonnen, wenn auch in einem anderen Gebiet. Das ist ein riesiger Turm.



    So ähnlich sehen alle weiteren Stockwerke auch aus:



    Drinnen spricht ein Kaufmann in heller Aufregung Lukrezia an. Es scheint, als wären die Kaufleute mit Sarevoks und seiner Spießgesellen Machenschaften alles andere als Einverstanden.



    In der Halle stoppt ein Wächter Lukrezia und fragt nach ihrem Begehr. Mit einer ehrlichen Antwort kann der Mann nicht umgehen und greift an.



    Ups, ich habe nach den letzten Kämpfen gar nicht gerastet, so daß Lukrezia nichts zum Zaubern hat. Also erstmal raus aus der Stadt und pennen. Im Brückenviertel geht das völlig risikolos.

    Am nächsten Morgen ist Lukrezia wieder da und hat ihre Hunde mitgebracht. die machen sich über die Wache her und schlachten dann auch noch die Kaufleute. Ups.

    Im hinteren Teil der Halle geht es dann nach oben:

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  2. #77
    d73070d0
    Gast
    Im nächsten Stock quasselt wieder ein Wächter Lukrezia an, kann aber mit geschickter Dialogauswahl eingeschüchtert werden. Weiter noach oben.



    Dort kommt wieder ein Wächter, der Streit anfäng.



    Kaum ist der besiegt (die Hunde jagen wieder Kaufleute), kommt noch so eine Type und will eine AUskunft. Lukrezia ist doch keine Auskunftei. Weiter nach oben.



    Auch im zweiten Obergeschoß geht das Gelaber weiter. Irgend so eine Tante verlang von mir, daß ich sie "Emissary Tar" nenne. Bei der piept's wohl. Kaum habe ich ihr die Treppe nach oben gezeigt, geht sie runter in den zweiten Stock. Weiter nach oben.



    Im dritten Stock läßt man Lukrezia endlich einmal in Ruhe. Weiter nach oben.

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  3. #78
    d73070d0
    Gast
    Im obersten Stockwerk wird Lukrezia von Feinden erwartet. Nach einem kurzen Wortgefecht sprechen die Waffen. Da wären zwei Priester rechts, zwei Nahkämpfer links und der Anführer mit einem Bogen, sowie einige Gestaltwandler. Diese Kombination und die Qualität der Gegner macht den Kampf zum schwersten des Spiels (jedenfalls wenn man in Unterwäsche und alleine rumläuft).



    Am gefährlichsten ist der Anführer, der mit einem einzigen guten Schuß Lukrezia totschießen kann (auf höchstem Schwierigkeitsgrad wir der Schaden gegen Spielfiguren verdoppelt). Das wird leider wieder eine Hit-And-Run-Orgie mit zahlreichen Übernachtungen werden, aber anders geht es nicht. Das ganze läuft immer wieder so ab:

    1. Rindenhaut zum Schutz aktivieren.

    2. Die rechte Treppe hochlaufen und sofort wieder runter. Dabei fangen die Priester an zu Zaubern, verlieren aber ihr Ziel und somit den Zauber. Das wird wiederholt, bis ihnen die Sprüche ausgehen. Das Problem dabei sind die Pfeile. Auf dem Bild sieht man links von Lukrezia einen im Fluge. Bevor Lukrezia abhauen kann, steckt sie 36 Schaden durch zwei Pfeile ein.



    Nach fünf Wiederholungen gehen den Feinden die Zauber aus.

    3. Hochlaufen und Tiere beschwören was das Zeug hält. Das wird natürlich durch zuhauende und schießende Feinde erschwert.

    Man darf sich das jetzt aber nicht wie eine Siegertaktik vorstellen. Ich mußte alleine siebzehnmal neu laden, bevor ich auch nur eine einzige Beschwörung hingekriegt habe, ohne daß Lukrezia sofort dabei stirbt. In zahn Minuten konnte genau ein Schadenspunkt bei einem der Gegner angerichtet werden.



    Schließlich gehen dem Bogenschützen die Pfeile aus, aber da schießt noch jemand mit Brandpfeilen.



    Damit die Tiere weiterkämpfen nimmt Lukrezia den anderen Aufgang und flieht immer im Kreis vor den Nahkämpfern. Aber irgendwer kann da noch zaubern, und einen unsichtbaren Assassinen gibt es auch. Die Tiere werden in Rekordtempo geschlachtet, aber jeder verlorene Lebenspunkt der Feinde ist unwiederbringlich verloren. Die regenerieren nämlich nicht.

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  4. #79
    d73070d0
    Gast
    Der Assassine fängt nun an, mit magischen Geschossen zu werfen, was mich einige Male Laden kostet. Das Treppenspielchen muß wiederholt werden, bis der auch keine Zauber mehr hat.



    Fünfmal mache ich das, dann fängt der Assassine an, mit Messern zu werfen. Da waren mir die Zauber lieber. Dann sind die Beschwörungen langsam vorbei, und nach dem letzten Treffer hat sie auch nur noch einen Lebenspunkt. Bisher konnte ich einen Gegner leicht verletzen, einen (harmlosen) Gestaltwandler töten und mußte 24-mal laden. Mühsam.

    Nach vierundzwanzig Stunden Rast fängt die Geschichte wieder von vorne an, nur daß den Gegnern ihre Geschosse fehlen und einige Lebenspunkte. Daß der Bogenschütze nichts mehr hat, erleichtert die Sache aber enorm. Den Treppentrick ziehe ich diesmal nicht ganz so oft. Daß der Kleriker keine Zauber mehr hatte und zum Nahkampf überging war im ersten Teil sehr lästig. Ein paar Wildhunde löschen den Kleriker aus, so daß Lukrezia sich nun um den Anführer kümmern kann. Sonst ist nämlich niemand in Sicht, und das ist ein durchaus angenehmer Zustand.



    Aber obwohl er 70 Schadenspunkte einkassiert, metzelt der Anführer sämtliche Tiere aus sechs Beschwörungen nieder. Lukrezias Pulver ist verschossen; sie muß wieder übernachten. Immerhin ging das jetzt ohne Laden.

    Die Ausgangssituation hat sich stark vereinfacht: Nur noch ein Gegner ist in Sicht, und der ist weit genug weg für eine Beschwörung.



    Doch dieser Versuch geht in die Hose. Ein Zauberer mischt sich in den Kampf ein und verwirrt Lukrezia. Bevor sie die Kontrolle zurückerlangt sterben ihre Tiere und zum Schluß sie selbst.

    Im nächsten Anlauf gibt es wieder eine Riesenschlacht. Auch wenn wieder alle Tiere sterben; die Gegner sind weiter geschwächt.

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  5. #80
    d73070d0
    Gast
    Im nächsten Anlauf segnet der Assassine das Zeitliche. Sein Körper windet sich in Todeszuckungen (links unten).



    Dann fällt auch endlich der Anführer:



    Mangels Tieren muß noch einmal übernachtet werden, dann sind die Feinde besiegt.

    Beim Leichnam des Anführers findet sich ein Brief von Sarevok:



    Gut, Sarevok will mich tot sehen; das ist sein gutes Recht. Besonders erhellend ist der Brief aber nicht. Wo ist Sarevok hingegangen? Herzog Eltan ist jedoch mit den Beweisen zufrieden und schickt mich mit einem wertvollen Buch nach Candlekeep, wo Rieltar mit weiteren Beweisen stecken soll.

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  6. #81
    d73070d0
    Gast
    Kapitel 6

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  7. #82
    Raistlin-ak der Lodernde Avatar von Sarim
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    Sobald ich mein aktuelles Spiel durch hab, muss ich sowas auch mal ausprobieren.
    Aber ohne XP-Cap. Einfach zum schauen, welches Level man am Ende hat.
    With a crew of drunken pilots, we're the only Airship Pirates!
    We're full of hot air and we're starting to rise
    We're the terror of the skies, but a danger to ourselves


    Abney Park - Airship Pirates

  8. #83
    Seufz Avatar von GarfieldMcSnoopy
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    Zitat Zitat von d73070d0 Beitrag anzeigen
    Aber man lernt auch eine Menge dabei über Schwächen der Gegner und über effizienten Einsatz von Zaubern. Im übrigen behaupte ich einfach mal, daß ich in diesem Spiel durchaus seltener einen alten Spielstand lade als mit einer voll ausgerüsteten Gruppe mit sechs Helden.
    Also, wimre kommen vor allem bei Übernachtungen in Dungeons fast immer "streunende Monster". Ich stell mir das eher als Neulade-Orgie vor
    Das ist alles, was wir tun können: immer wieder von neuem anfangen, immer und immer wieder. (Thornton Wilder)

  9. #84
    d73070d0
    Gast
    Nun ja, das passiert ja unabhänig davon, ob man alleine oder mit mehreren da ist. Mir ist einfach die Zeit zu schade, immer durch x Ebenen irgendwo hinzulaufen, wo man gefahrlos übernachten kann. Das macht das Spiel nicht spannender und kostet jede Menge Zeit. Im übrigen muß Lukrezia seltener übernachten und weniger heilen als eine normale Gruppe.

    Ich weiß, daß es unglaublich klingt, aber ich finde, das Spiel ist mit einem Helden leichter zu lösen als mit sechs (zumindest wenn der Gegenstände verwendet). Der hat dann nämlich die ganze Zeit eine sehr hohe Stufe. Ein paar Kämpfe muß man dann eben mit Grips erledigen. Einen Sololauf mit einem Magier stelle ich mir recht einfach vor, sobald der erstmal Unsichtbarkeit hat. Wie leicht man an die dafür nötigen 20000 Punkte kommt, habe ich ja schon demonstriert.

  10. #85
    d73070d0
    Gast
    Nach genau 90 Tagen ist Lukrezia also wieder zu Hause. Der Torwächter verlangt ein Buch von hohem Wert, um sie einzulassen. Lukrezia überreicht das Buch von Herzog Eltan und betritt Candlekeep.



    Bei einem kleinen Abstecher in den Tempel entledigt sich Lukrezia von unnötigen Ballast in Form von 4000 Goldstücken. Das Zeug ist auch ganz schön schwer. Trotdem wird sie verdächtigt, nur wegen des Goldes zu arbeiten.



    Im Klostergarten kommt noch eine Romanfigur aus den Forgotten Realms angelaufen und will plaudern. Das Gespräch wird aber abgeblockt. Das sind so die Teile des Spieles, die die Entwickler sich getrost hätten schenken können: Cadderly, Elminster, Volo - lauter seltsame Fritzen, in denen irgendwelche Entwickler der Forgotten Realms sich oder ihre Spielfiguren verewigt haben. Leider merkt man das diesen Charakteren sowohl in Büchern als auch in Spielen deutlich an. Sie passen einfach nicht in eine Fantasywelt.



    Nun denn, Lukrezia betritt zum ersten mal in diesem Spiel die Bibliothek:



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    Geändert von d73070d0 (01. Juli 2010 um 11:59 Uhr)

  11. #86
    d73070d0
    Gast
    Drinnen kommt ein Typ an und will Lukrezia in Gespräche darüber verwickeln, wie er sie damals in Windeln gewickelt hat. Die Leute leben hier eindeutig in der Vergangenheit. Nach einer genervten Abfuhr hat er aber doch noch etwas wichtiges zu sagen:



    Ein Mann, dessen Name verdächtig wie Sarevok rückwärts gelesen aussieht, besuchte die Bibliothek, um die Prohezeihungen des Sehers Alaundo zu lesen. Diese entdecke ich nach kurzer Suche in einem der Regale:



    Langsam wird die Sache klar. Vor einigen Jahren hatte der große Obergott Ao die Götter aus den Ebenen hinab in die Forgotten Realms verstoßen, weil sie seine heiligen Gesetzestafeln gestohlen hatten. Dort wandelten die Götter in Gestalt ihrer Avatare; einige wurden vernichtet, bevor die Gesetzestafeln gefunden wurden. Für die Bewohner der Forgotten Realms war dies eine schlimme Zeit des Chaos, die nun als "Time of Troubles" bekannt ist, oder zu Deutsch anscheinend als Zeit der Avatare. Einige Sterbliche nahmen den Platz der toten Götter ein: Cyric, Kelemvor und Midnight. Nachzulesen ist dies in den Romanen der Avatar-Trilogie.

    Die Prophezeihung weist nun darauf hin, daß Bhaal, der damalige Gott des Todes und des Mordens, sein Ende vorausgesehen und eine große Anzahl sterblicher Nachkommen gezeugt hat. Es steht geschrieben, daß eines Tages seine Erben die Schwertküste in Blut tauchen werden, und daß einer davon das Erbe des Bhaal antreten wird.

    Ein feiner Schauer läuft Lukrezia den Rücken herunter, als sie begreift, daß sowohl sie als auch Sarevok solche Kinder des toten Gottes sein müssen. Kein Wunder, daß Sarevok sie töten will.

    Im ersten Stock kommt es endlich zur Begegnung mit Koveras, auch bekannt als Sarevok. Aber im Augenblick will er nur reden und nicht kämpfen:



    Ähm, wie kommt der an Gorions Ring? Das ist sehr verdächtig. Auf Nachfrage gibt er zu, Gorions letzten Kampf beobachtet zu haben. Als Lukrezia das hinterfragt, wird er frech und verlange Vertrauen. Hat der sie nicht mehr alle? Außerdem droht er unverhohlen mit Lukrezias Tod durch die Hand des Eisenthrones.

    Im zweiten Stock entdeckt Lukrezia Rieltar, den Ziehvater Sarevoks. Diesmal möchte sie es aber nicht zur Konfrontation kommen lassen; offensichtlich hat Rieltar sie nicht erkannt.

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    Geändert von d73070d0 (01. Juli 2010 um 12:04 Uhr)

  12. #87
    d73070d0
    Gast
    Lukrezia geht erstmal nach draußen, um einen Plan zu schmieden, wie sie an die Beweise kommen kann. Doch dort wird sie von einer Wache verhaftet, die ihr Mord an Rieltar und seinen Spießgesellen vorwirft. Das muß Sarevok eingefädelt haben. Irgendwas muß er Lukrezia geklaut und bei den Leichen hinterlassen haben.



    Lukrezia wird in den Knast gesteckt.



    Die Bibliothek wird wohl von den beiden Chefs Ulraunt und Tehtoril geleitet. Die tauchen nach kurzer Zeit beide auf. Zuerst Ulraunt, der von Lukrezias Schuld überzeugt ist und mit haarsträubenden Verschwörungstheorien kommt. Wahrscheinlich ist der mal wieder besoffen.



    Er ist gerade weg, da schleicht sich auch Tehtoril herein, um Lukrezia entkommen zu lassen. Was der jedoch damit meint, daß er ihre Besitztümer mitgebracht hätte, bleibt ein Rätsel. Die Unterwäsche haben sie ihr ja nicht weggenommen.

    Was will er wohl sagen mit: "Jetzt ist es an der Zeit, daß Ihr zu Lukrezia gehst"? Jedenfalls teleportiert er sie in eine geheime Bibliothek in den Katakomben unter Candlekeep.



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  13. #88
    d73070d0
    Gast
    In den Katakomben wimmelt es von Gestaltwandlern, die sich als Klosterbewohner getarnt hatten. Dazu gibt es leider keine Bilder, da Irfanview nicht lief.

    Nachts wird Lukrezia wieder von geheimnisvollen Träumen ihrer Vergangenheit geplagt.



    Etwas weiter warten noch mehr Gestaltwandler, die sich als Elminster, Gorion und Tehtoril ausgeben. Aber Lukrezia hört überhaupt nicht zu. Trotzdem sind die drei Gestaltwandler ziemlich fit, so daß Lukrezia zwischendurch zum Heilen fliehen muß.



    Als Lukrezia aber zurückkehrt, sind die Herrschaften verschwunden, doch es gibt noch genug Gegner, die den Weg zum Ausgang bewachen.

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    Geändert von d73070d0 (01. Juli 2010 um 12:06 Uhr)

  14. #89
    d73070d0
    Gast
    Es geht in eine Grotte, in der sich Söldner, Spinnen und Basilisken tummeln. Also das Standardprogramm: Hack-And-Slay.



    Mit den Kämpfen ist auch die Erfahrungspunktgrenze von 161000 Punkten erreicht. Am Ausgang steht noch ein einsamer Wächter, der bereitwillig über Sarevoks Pläne Auskunft gibt. Dieser will in Baldur's Gate die Macht übernehmen. Nichts wie hin.



    Der Tunnel führt hinter den Mauern Candlekeeps ins Freie.

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    Geändert von d73070d0 (01. Juli 2010 um 12:07 Uhr)

  15. #90
    d73070d0
    Gast
    Kapitel 7



    Lukrezia hat wieder einen Traum, der ihr von Bhaals Blut eingegeben wird. Damit ist also alles klar. Auf nach Baldur's Gate. Tod dem Sarevok!

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