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Das ist übrigens die Rückmeldung des Ordens an den Kaiser: Der Deutsche Orden hat inzwischen zwei eigene Vertreter auf dem schwedischen Reichstag und kennt daher die Vorschläge Italiens im Detail. Urus Khan bietet ein halbes Regiment Feldartillerie als Geschenk an. Zugleich würde er sich über ein „Entgegenkommen“ freuen, welches aber nicht als Gegenleistung verstanden werden solle (die Geschütze würden in jedem Fall auch bedingungslos übergeben, wenn Schweden einwillige). Beispiele für ein solches Entgegenkommen seien Handelsprivilegien oder Stationierungsrechte für die italienische Kriegsflotte. Auch über eine Garantie Mailands für die Unabhängigkeit Schwedens könne gesprochen werden. Der Orden wirbt hinter den Kulissen für die vollständige Ablehnung der Vorschläge, bittet aber um strikte Vertraulichkeit.
Man war da vollkommen offen, es ist also das tatsächliche Angebot, das auf dem schwedischen Reichstag besprochen wurde. Man weiß zudem von Finnland, der Hanse und Brandenburg, dass eine italienische Präsenz in der Ostsee sehr kritisch gesehen würde, so dass man sie bislang zu verhindern suchte. Anfang Juli wird der Reichstag dann wieder zusammentreten, du könntest die Position des Ordens also auch noch verändern, wenn du möchtest.
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An der Linie würde ich auch festhalten. 
Mir macht aktuell die Zukunft zwischen Dänemark und Schweden sowie Norwegen etwas Sorgen. Gibt es bei den Schweden Erwägungen wie man einen Konflikt ausschließen kann, weil Dänemark Kalmar wiederbeleben will?
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Beim letzten Mal, als burgundische, merinidische und französische Truppen vor Ort waren, war es vor allem die Initiative des Kaisers und des Deutschen Ordens, die einen direkten Angriff verhinderte. Im Augenblick stehen beide Reiche auch noch recht eng zusammen, was aber nicht unbedingt so bleiben muss. Dänemark allein ist den beiden anderen Reichen auch nicht unbedingt überlegen.
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Mein Draht nach Norwegen ist nicht so intensiv aber dennoch positiv, oder?
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In Schweden hast du halt deinen Hauptsitz, Männer aus zahlreichen Adelshäusern in deinen Reihen und mittlerweile sogar zwei Sitze auf dem Reichstag. Norwegen ist demgegenüber eher befreundetes "Ausland".
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Gut, am Einfluss in Norwegen kann und will ich dann noch arbeiten. Bislang zieht man ja ohnehin am gleichen Strang.
Ich sehe da auch eine mögliche Partnerschaft mit Westfalen, da sich Burgund recht antagonistisch aufspielt
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Der Orden wird dem Wunsch von König Waldemar IV. von Schweden nicht widersprechen und wünscht den Gesandten gute Reise!
Anbei würde mich interessieren wie die diplomatische Lage aktuell von Schweden bewertet wird.
Befindet man sich im Krieg mit Dänemark?
Wie wird man kurz- und mittelfristig mit Gebietsfragen umgehen, z.B. mit Blick auf den Ort Kalmar?
Ich denke es ist klar, aber man kann versichern, dass bei einer Eskalation die Schweden auf den Orden zählen können. Außerdem bin ich geneigt einen passenden Moment auszunutzen um Fakten zu schaffen. Das militärische Gewicht dafür ist beim Orden ja vorhanden.
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Man sieht sich nicht im Krieg, sondern in einer unklaren Situation. Im Augenblick ist Schonen noch besetzt, wird aber zugleich auch geschützt (vor Banditen wie auch vor feindlichen Mächten). Man würde die Halbinsel gern zurückgeben, sobald die Trennung einvernehmlich geregelt ist. Kalmar selbst (also Stadt und Schloss) sieht man als schwedisch an, wobei die Residenz seit 1651 keinem Reich mehr zugeordnet war.
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Warum auf eine so wichtige Region wie Schonen verzichten, zumal der Orden dort nun eine Ballei errichtet? Selbst bei einem Tausch mit Kalmar könnte das ein schlechtes Geschäft sein
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Das ist eine Frage, die man vielleicht eher unter der Hand stellen sollte.
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Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so recht wie man zu der Annahme kommt, dass Dänemark die Politik gegen Schweden und Norwegen aufgegeben hätte. Wenn ein militärischer Konflikt jetzt gerade nicht entbrennt, dann sicherlich wegen der Umstände mit Italien/Kanaren. Darüber hinaus posaunt man aber noch die Union, kündigt einen Kampf zur Vereinigung an und erkennt, soweit ich weiß, nicht Schwedens Unabhängigkeit an. Warum dann Land abtreten?
Das kann man gerne da fragen, wo man sich eine Antwort erhofft
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Vielleicht direkt beim König? Man muss halt aufpassen, dass der Orden auf dem Reichstag nicht als Kriegstreiber oder Anstifter zu ungerechter Expansion erscheint, und mit Waldemar IV. hat man gute Kontakte.
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Dann gern beim König. Es muss ja auch keine Frage der Expansion/Annexion sein, sondern ein Verhandlungsgegenstand. Bevor man den Dänen entgegenkommt, könnten die Dänen auch Schweden und das Ende der Union anerkennen oder Kalmar zurückgeben. Dem Vorwurf der Kriegstreiberei oder ungerechtfertigten Expansion könnte man begegnen, indem der Orden den Schutz des Gebietes übernimmt, bis Schweden und Dänemark sich einig sind über die Fragen Anerkennung und Kalmar. 
Der Konflikt ist aus meiner Sicht jedenfalls noch nicht vom Tisch, dazu hat Dänemark schon zu klare Ansagen gemacht.
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Schonen: Soweit ich das sehe sind dort schon deutsche Ordensritter im Einsatz. Wenn Schweden abziehen muss und will, dann kann es das machen. Die Ritter sind ja ohnehin durch die neue Ballei dort und niemand fordert sie zum gehen auf 
Kalmar: Für meine Begriffe muss jemand der in den Landtag will diesen dann auch anerkennen. Wenn Graf Haakon also anerkennt, dass der Landtag ein unabhängiges Schweden mit eigenem König als Oberhaupt repräsentiert und Kalmar ein Teil dieses Königreiches ist, dann kann er dort auch einen Teil des Reiches repräsentieren. So wie ich die Dynastie verstehe wird aber keiner dieser Punkte anerkannt. Warum sollte der dann also ein Stimmrecht erhalten?
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In Schonen sind bislang noch keine Ordensritter im aktiven Dienst. Der Aufbau der Ballei scheint bislang aber nicht in der Kritik zu stehen.
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