Kurze Frontbericht
Die Situation ist folgende: Raumschiff ist abgestellt und keine Siegoption. Ich spiele gerade auf Kaiser und es ist 1750.
Ich liege zwar in der Forschung und bei Truppen im Mittelfeld, aber ich habe die stärkste Industrie und stelle gerade auf Militär um. Die Franzosen haben vor einiger Zeit den Panzer erfunden und beginnen mit der Produktion. Ich werde in 10 Runden die Mech.Infanterie erfinden. Über die Jahrhunderte habe ich meinen Kontinent (fast) vollständig erobert und die Franzosen sitzen alleine auf ihrem Kontinent. Unsere Kontinente sind nur eine Ozeanmeile entfernt und das Verschiffen von Truppen geht also ziemlich einfach und schnell; sowohl für mich, als auch für ihn.
Bevor die Franzosen also massenweise Tanks bauen, plane ich den Angriff.
Ich habe mit 6 Transportern 24 Einheiten auf dem feindlichen Kontinent abgesetzt (4 Artillerie, 4 Marines, 4 SAMs und 12 Infanterie). Und jetzt kommt der Unterschied:
Variante Eins:
Meine Truppen sind gelandet und die Stadt ist nur noch eine Meile von mir entfernt. Ich schicke also meine Truppen das nächste Jahr los und stehe vor der Stadt. Es erfolgen vier Angriffe der Franzosen, die alle zurückgeschlagen werden können. Im nächsten Jahr kann ich die 4 Verteidiger ohne Verluste überwältigen und erobere die Stadt. Der Gegenangriff der Franzosen vernichtet alle(!) meine Truppen mit geringen feindlichen Verlusten und ich verliere die Stadt wieder. Ich habe nicht mit der Wucht des Gegenangriffes gerechnet und stand ziemlich blöd da. Die zweite Angriffswelle mit 20 Einheiten landet etwas später auf dem feindlichen Kontinent und arbeitet sich wieder ohne eigene Verluste vor, bis sie nach der Stadteroberung wieder restlos aufgerieben werden.
Frustriert habe ich ein Save neugeladen.
Variante Zwei:
Meine Truppen sind auf dem feindlichen Kontinent gelandet. Wie gewohnt passiert erstmal nix. Die Franzosen müssen wohl den Schock des Krieges erst verarbeiten. Einige Truppenteile graben sich ein und der Hauptteil meiner Streitkräfte rückt auf die Stadt vor. Es erfolgen wie gewohnt Angriffe der Franzosen auf meine Sturmspitze, die alle abgewiesen werden. (Eigentlich alles wie gehabt). Jetzt erfolgt der Angriff auf die Stadt. Alle Verteidiger werden aufgerieben, bis auf eine. Die angeschlagenen eigenen Truppen werden wieder zur Küste zurückverlegt und später ins Ruhelager ausgeschifft, gleichzeitig wird über den Seeweg Nachschubtruppen herangeschafft.
Die Franzosen erkennen, dass die Stadt in Gefahr ist und wissen offenbar nicht, wie sie sich am besten verhalten sollen. Die Stadt wird mit 4 frischen Einheiten aufgefüllt und es erfolgen 4 Angriffe auf die Belagerungstruppen. Die eigenen Verluste sind gering.
Zuerst erfolgt ein Angriff auf die feindlichen angeschlagenen Truppen außerhalb der Stadt (ohne mein Feld zu verlassen) und anschließend wird die Stadt wieder angegriffen – auch diesmal wird nur eine Einheit in der Stadt verschont.
Die Variante zwei ist zwar mühsam und erinnert ein wenig an Battle Isle, aber die eigenen Verluste waren bisher extrem gering und führten zu einem massiven Truppenverlust beim Gegner. Ohne diese erscheint die spätere Eroberung von Städten überhaupt erst möglich.


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Nur wirklich wichtige Städte halten, die nach der Übernahem auch in absehbarer Zeit produktiv werden. Weitere Städte belasten nur den Staatshaushalt. Also ökonomisch denken, d.h. auch wenn die Stadt an sich passabel ist, aber sie zu verteidigen Unmengen von Truppe bräuchte -> zerstören.