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Ergebnis 301 bis 308 von 308

Thema: (RL)...and the Tronde goes to....Trondes Kino Lounge goes 2016

  1. #301
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    Hui, hier ist ja schon eine Weile Pause

    Ich kann aber versichern, es geht weiter. Ich habe inzwischen drei weitere Filme aus dem Jahr 2016 gesehen (ist gefühlt ein Jahr mit vielen Filmen die ich sehen will - weil es fehlen ja immer noch einige ) und werde die in den nächsten Wochen hier auch bewerten. Vielleicht ändert sich ja etwas an den Top 10!

  2. #302
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    Allied - Vertraute Fremde

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    Der Trailer



    Der Plot

    Max Vatan ist ein kanadischer Nachrichtenoffizier und hat Anfang der 1940iger Jahre den Auftrag, den deutschen Botschafter in Tunesien zu töten. Hierfür benötigt er die Hilfe der französischen Freiheitskämpferin Marianne Beausejour, die sich dort bereits eingelebt hat. Zu Beginn spielen sie das Liebespaar, später wird daraus mehr als man erwarten konnte...

    Die Bewertung:

    Mit Brad Pitt und Marion Cotillard besitzt der Film zwei sehr bekannte Hauptdarsteller. Allerdings muss ich zugeben, dass hauptsächlich Cotillard der Grund war, wieso ich mir diesen Film überhaupt angeschaut habe. Da sie eine vorzügliche Darstellerin ist, wollte ich auch dieses Werk von ihr sehen - da sie normalerweise den Filmen ihre Note aufdrückt. Klappt das auch hier? Um es kurz zu machen - ja. Cottilard spielt ihre Rolle überzeugend und macht den Film somit ein gutes Stück besser, als er es ohne sie gewesen wäre. Allerdings reicht das nicht, um ihn zu einem wirklich guten Film zu machen. Der Film spielt zuerst in Tunesien und geht dort eher in Richtung Spionagefilm mit Actionelementen, um nach dem Ortswechsel plötzlich ein Liebesdrama mit einigen Spionageelementen zu werden. Somit wird der Ton des Films stark verändert. Dies kann funktionieren, so wirklich tut es das aber nicht. Pitt hat mich in der Rolle nicht gänzlich überzeugen können. In den Phasen als er den Film hätte tragen müssen (insbesondere im 2. Teil des Films), gelingt ihm das nicht wirklich und es gibt einige eher langweilige Momente. Von den Bildern ist der Film durchaus überzeugend, die Sexszene zwischen den Hauptdarstellerin ist over the top und sollte wohl die Zuschauer an "Mr. and Mrs Smith" erinnern (bzw. das was sich daraus entwickelt hat). Allerdings passte dies eher nicht zu dem Film. Zum Ende hin gelingt es dem Film, dank Cotillard, nochmal soetwas wie Spannung und Mitgefühl für die Situation der Darsteller beim Zuschauer zu erzeugen - für den kompletten Film reicht das dann aber eben doch nicht.


    6,50 Tronde
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  3. #303
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    Zitat Zitat von Tronde Beitrag anzeigen
    Suicide Squad

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    Der Trailer



    Der Plot

    Nach dem Tod von Superman ist man sich bei den Sicherheitsorganisationen in den USA nicht sicher, ob man zukünftige Gefährdungen etwas entgegenzusetzen hat. Amanda Waller sieht ihre Chance eine Idee von früher nun zur Ausführung zur bringen und schlägt vor, dass ein Team aus hochkarätigen Verbrechern zusammengestellt wird. Dieses Team soll in Zukunft riskante Aufträge übernehmen. Kaum wird daran gearbeitet das Team zusammenzustellen, ergibt sich schon der erste Auftrag…

    Die Bewertung:

    „Suicide Squad“ gehört zum DC Extended Universe und ist der dritte Teil der Reihe (nach „Man of Steel“ und „Batman vs. Superman“). Wie schon bei Batman vs. Superman wird versucht eine Geschichte mit vielen „wichtigen“ Figuren zu verfilmen, bei dem man viele (in diesem Fall quasi alle) Figuren das erste Mal zu sehen bekommt. Zu Beginn des Films gibt es deswegen eine „Einführungsrunde“, in welchem die einzelnen Mitglieder dem Zuschauer vorgestellt werden. Das ist teilweise auch gelungen.
    Ansonsten sieht man in diesem Film viel Action, gepaart mit Humor und einigen Schauwerten. Die Figuren von Will Smith und Margot Robbie werden stärker beleuchtet und tragen, zu einem recht großen Teil, zur Unterhaltung bei.
    Allerdings hat der Film imo viele Schwächen. Zum einen ist die Einführungsrunde nicht für alle Figuren gelungen. Manche werden nur sehr kurz erwähnt, andere überhaupt nicht. Das liegt womöglich am Schnitt – da der Film ansonsten zu lang und auch nicht passend fürs (erwünschte) Publikum gewesen wäre. Dem Film fehlen aber eben nicht nur zu Beginn einige Szenen, die Story wirkt auch ansonsten sehr durcheinander – als hätte man desöfteren die Schere auspacken müssen. Somit besitzt der Film keinen wirklichen roten Faden und kaum eine Entwicklung der Figuren ist nachvollziehbar, noch wieso sich das Team zum Ende hin als „Team“ begreift. Ein heilloses durcheinander. Die Bösewichte sind so zahnlos wie man es von der Konkurrenz (MCU) gewohnt ist.

    Insgesamt bekommt man eine solide Unterhaltung mit guten Schauwerten. Dazu ab und an gelungenen Humor und einen Film der nie wirklich „rund“ läuft. Ob eine erweiterte Fassung einige der Schwächen ausmerzen kann? Man wird es sehen.

    6,0-6,50 Punkte
    Ich habe die erweiterte Fassung dieses Films gesehen, immerhin 12 zusätzliche Minuten.
    Leider ändern diese Minuten wenig an den Problemen des Films. Es gibt ein paar Szenen mehr zwischen dem Team, ansonsten noch ein paar Szenen zwischen dem Joker und Hailey. Der "Flickenteppich" den die Story bietet, wird dadurch aber nicht gelöst. Er wirkt immer noch sehr unrund zu Beginn und wird in der Summe nicht besser.

    Insofern bekommt der Film nun eine endgültige Note. Ich hatte ja 6,0 bis 6,5 nach dem Kinobesuch gegeben. Das war noch recht freundlich. Damit ich im Rahmen bleibe, gebe ich ihm 6,0.

  4. #304
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    Girl on the Train

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    Der Trailer



    Der Plot

    Rachel Watson fährt täglich, mit dem Zug, zur Arbeit nach Manhatten. Dabei beobachtet sie immer ein Ehepaar, in einem bestimmten Vorort. Wie sie leben und lieben. Eines Tages macht sie eine überraschende Beobachtung, kurz danach gibt es einen Mord und Rachel ist eine Tatverdächtigte...

    Die Bewertung:

    Girl on the Train ist im Genre Thriller einzuordnen, zwar gibt es auch Krimi Elemente aber insgesamt ist der Film ein reiner Thriller. Mit Justin Theroux, Luke Evans, Rebecca Ferguson, Allison Janney, Lisa Kudrow, Edgar Ramirez, Laura Prepon und allen voran Emily Blunt hat man einen sehr "tiefen" Cast verpflichtet - was sich durchaus bei den darstellerischen Leistungen bemerkbar macht. Emily Blunt spielt die Rolle der Rachel Watson sehr stark. Nach und nach werden mehr Dinge über diese Figur bekannt und Blunt schafft es jederzeit diese Entwicklungen in ihrem Spiel einzupflegen. Die Figur hat mich durchaus erreicht in seiner Entwicklung, bei einem Thriller ist das ja nicht immer der wichtigste Punkt (abgesehen davon, dass einem eine Figur "wichtig" ist).
    Nach und nach wird der Film immer komplizierter, er arbeitet mit mehreren Zeitebenen und somit erfährt man immer wieder etwas neues, ein Puzzleteil nach dem anderen setzt sich zusammen. Meiner Meinung nach wird die Geschichte gut erzählt, man bekommt immer wieder kleine Bruchstücke, die einem auf eine falsche Fährte locken können. Die Auflösung ist am Ende ebenfalls ganz gut gelungen, in den knapp 110 Minuten gibt es keine Tempoprobleme und somit kommt keine Langweile auf - auch wenn es wenige hochklassige "Thrill" Momente gibt.
    Der Regisseur Tate Taylor hat bisher relativ wenig Filme gedreht, ich selbst kenne nur "The Help" - der mir auch gut gefallen und der ebenfalls von seinen starken Darstellern profitieren konnte - scheint so als würde Taylor für Schauspieler ein gutes Pflaster zu sein

    Sicherlich hat der Film keine unglaublich großartige Botschaft (abgesehen das man erst alle Puzzleteile benötigt, bevor man ein Urteil fällen sollte) und man hätte vielleicht noch ein paar "spannende" Momente mit einbauen können, insgesamt aber trotzdem ein gelungener Film.

    7,5 Tronde
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  5. #305
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    Der klingt interessant. Habe den nun mal bestellt, nur aufgrund deiner Story! Brauchte eh noch eine BR für Gratisversand.
    [x]Für ein Forum, in dem wir gut und gerne posten.

  6. #306
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    Dann hoffe ich mal, mein bisheriger Lauf bei dir hält an

  7. #307
    Schläfertroll Avatar von Grauni
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    Das Buch war total spannend. Meistens traue ich mich aber nicht an Verfilmungen, zumindest wenn ich das Buch selber gelesen habe und es sich um Thriller oder Krimis handelt, da man die Wendungen ja schon kennt. Vielleicht lohnt es sich hier doch...

    Die Stärke des Buchs war die Ungewissheit, wie die Handlung verläuft. Es war absolut unvorhersehbar. Ist das bei dem Film auch so?
    Die Essenz des Hegel'schen Gesamtwerkes: "Denken ist wichtig!"

    "Kinder haben ein Recht auf den heutigen Tag. Er soll heiter sein, kindlich, sorglos." ~ Janusz Korczak

  8. #308
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    Die ein oder andere Wendung fand ich schon überraschend bzw. man konnte sich nicht sicher sein wie Personen handeln. Natürlich gab es in manchen Situationen nur zwei Möglichkeiten und somit war die Chance "groß" das "vorherzusehen" aber das man das wirklich sicher erwarten konnte? Fand ich nicht.

    Allerdings ist bei diesem Film etwas eingetreten was im Wertungsbereich von IMDB zwischen 6,0-7,5 mir eher selten passiert. Ich bewerte den Film deutlich besser als es die durchschnittliche Userwertung (6,5) bei IMDB tut.

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