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Thema: Das Vereinigte Königreich

  1. #106
    Curse of Monkey Island Avatar von Comi
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    Da bin ich mal gespannt, wie das noch weitergeht.
    "Hinter dir, ein dreiköpfiger Affe!" - Guybrush Threepwood

  2. #107
    Moderator Avatar von Kathy
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    Nun, ihr könnt gerne ein paar Prognosen abgeben.

    508 n. Chr.
    Als nächstes ging es den Truppen an den Kragen, die Cambridge befreien wollten. Hier griff Australiens schwere Kavallerie an uns tötete 1000 Streitkolbenträger und 1000 Waffenknechte.


    Auch in "New Caledonia" schlugen sie zu. Doch dort gerieten ihre Dschungelkämpfer an die Falschen und wurden von der Stadtwache vernichtend geschlagen.


    Doch die Inneren Spannungen nahmen zu. Verblendete Australienfreunde und Republikaner begannen einen Aufstand bei Greenwich, überschritten die Themse und töteten zahlreiche Bauarbeiter und Sklaven im Wald - angeblich, um Königin Kate zu stürzen, tatsächlich eher aus reiner Mordlust.


    510 n. Chr.
    Ungerührt von alledem machte in dieser Zeit nicht etwa die Bewaffnung Fortschritte, sondern das Bauwesen. Lehmbruck brachte eine neue, spezifisch englische Form der Architektur hervor:

    "Das Wort Architektur (vom lateinischen architectura für „Baukunst“) bezeichnet im weitesten Sinne die Auseinandersetzung des Menschen mit gebautem Raum. Das planvolle Entwerfen, Gestalten und Konstruieren von Bauwerken ist der zentrale Inhalt der Architektur. Es gibt eine Vielzahl von Definitionen des Begriffes, die der Architektur verschiedene Aufgaben, Inhalte und Bedeutungen zuschreiben. Einige werden im Folgenden dargestellt.

    Bei dem Wort „Architektur“ handelt es sich um die eingedeutschte Version des lateinischen architectura, das sich vom altgriechischen αρχιτέκτων [architékton] herleitet. Letzteres setzt sich zusammen aus αρχι- [archi-], „Haupt-“ und τέκτων [tékton], „Baumeister“ oder „Zimmermann“ und ließe sich demnach etwa als „Oberster Handwerker“ oder „Hauptbaumeister“ übersetzen. Die Definition dessen, was „Architektur“ heute ist, hängt demnach auch vom Betätigungsfeld des Architekten ab. Der Begriff hat sich im Laufe der Geschichte immer wieder gewandelt und ist in seiner ganzen Tiefe nur historisch fassbar.

    In der engeren Bedeutung des klassischen Architekturbegriffs meint Architektur die Kunst und/oder Wissenschaft des planvollen Entwurfs der gebauten menschlichen Umwelt, d. h. die Auseinandersetzung mit dem vom Menschen geschaffenen Raum und insbesondere der Wechselbeziehung zwischen Mensch, (vom Menschen geschaffenen) Raum und Zeit. Dabei schließt der klassische Architekturbegriff verschiedene Bedeutungsfacetten mit ein. Er steht

    für die Baukunst, die Schaffung und ästhetische Gestaltung von Bauwerken / baulichen Anlagen aller Art. Allerdings ist der Begriff Baukunst heute nicht mehr sehr scharf. In einer Erweiterung des Begriffs steht der Begriff Architektur heute im akademischen Diskurs oft allgemein für die Kunst des Schaffens und Gestaltens von Räumen allgemein.
    als Titel einer Bau-Typologie (hier auch mit Pluralbildung).
    als Bezeichnung für das Berufsfeld des Architekten.
    als Oberbegriff für die Werke der Architekten.
    als Bezeichnung für die Wissenschaft vom Bauen (weniger gebräuchlich Architektonik).

    Über Jahrhunderte hinweg wurde Architektur im allerweitesten Sinne als Bauen jeglicher Art verstanden. Architektur war die Gestaltung von Bauwerken, die Kunst zu bauen, daher der Begriff Baukunst. Architektur beschäftigt sich mit einzelnen Bauwerken, vorwiegend im Bereich des Hochbaus. Die Liste von Bauwerken nach Funktion gibt einen Überblick über die Vielfältigkeit der Aufgaben. In größerem Maßstab beschäftigt sich der Städtebau mit der Gestaltung von Städten und großen Gebäudekomplexen und dem Zusammenspiel von Gebäuden und ihrer Umgebung. Die Landschaftsarchitektur dagegen beschäftigt sich mit der gestalteten Landschaft unter architektonischen Gesichtspunkten. Die Innenarchitektur hat die Gestaltung von Innenräumen zum Ziel, ein Teilbereich ist zum Beispiel der Messebau.

    Diese Definition ist aber insbesondere seit Beginn des 20. Jahrhunderts umstritten. Entsprechend werden die meisten Definitionsversuche nur im Kontext bestimmter Debatten um Inhalt, Aufgabe und Bedeutung der Architektur verständlich, wobei auch das jeweilige zeitgenössische Bauen mit seinen ästhetischen, technischen, ökonomischen und politischen Implikationen zu berücksichtigen ist. Ähnlich wie beim Begriff des Kunstwerkes scheint es beim Architekturbegriff nicht möglich, sich auf die bloße Beschreibung eines Wortes oder einer Sache zu beschränken.

    Jede differenziertere Begriffsbestimmung erweist sich bei näherer Betrachtung als ein Ringen um Definitionshoheit und Geltungsmacht (siehe dazu die Schriften von Michel Foucault). Aufgrund des so implizierten normativen Aspektes bleibt jede inhaltliche Bestimmung von Architektur kontrovers und ist im Kern ideologisch geprägt. Jeder Definitionsversuch – soweit er eine Reflexion enthält – ist bereits Architekturtheorie. Die Definition von Architektur beruht im Wesentlichen auf der jeweiligen Haltung und dem Wertesystem der definierenden Person, sei es Bauherr, Architekt oder Architekturtheoretiker.

    Dass die Bewertungen der jeweiligen Werke der Architekten meist kontrovers ausfallen, ist unvermeidlich, da es sich nicht nur um einen Wettbewerb von Talent und Kompetenz handelt, sondern auch um die Gültigkeit der individuellen Wertesysteme. Durch die Varianz der Architekturauffassungen ist heute ein großer Formenreichtum in der Architektur gegeben.

    Hier sollen einige gängige Definitionen erläutert werden. Die Zitate zeigen jeweils das Spannungsfeld der Diskussion.

    Über die Frage, was „Architektur“ (als Kunst) von bloßem „Bauen“ unterscheidet wird seit langem ein (stark ideologisch gefärbter) Diskurs geführt. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass Architektur durch ihre besondere gestalterische Qualität über einfache Zweckbauten, die maximalem Nutzen verpflichtet sind, hinausgeht und damit zur Baukunst wird (siehe dazu auch Ästhetik).

    Die Vorstellung, was bei Entwurf und Herstellung eines Bauwerkes die eigentliche architektonische Leistung ist und das Bauwerk über das rein Zweckhafte hinaushebt, hat sich im Laufe des vergangenen Jahrhunderts deutlich gewandelt: Bis Ende des 19. Jahrhunderts war es vor allem die Verwendung überlieferter Bauformen – der so genannte Stil – mit meist reichen ornamentalen Ausschmückungen, in denen sich der künstlerische Rang als Mehrwert und Schönheit eines Bauwerkes in bewusster Opposition zu einer Sphäre purer Pragmatik manifestierte.
    Das Bauhaus Dessau

    Hingegen wurde mit dem sogenannten Funktionalismus des 20. Jahrhunderts ein Begriff von Architektur vorherrschend, der auf den ersten Blick nur zweckhaft bedingte Gebäude (auch Ingenieurkonstruktionen) als Architektur verstanden wissen wollte. Dabei wurden die konstruktiven, proportionsgebenden und raumbildenden Aspekte des Bauens zum eigentlichen gestalterischen Thema von Architektur erklärt. Mitunter hat man auch die geringfügigsten gestalterischen Interventionen im Rahmen funktionalistischer Planungen in den Rang einer (bau-)künstlerischen Leistung erhoben. Zugleich wurde mit zahlreichen Proklamationen zur „Modernität“, „Fortschrittlichkeit“ und dem „Ausdruck unserer Zeit“ eine symbolische Überhöhung oder Verklärung der funktionalistischen Architektur angestrebt. Nach mehreren Versuchen, diese Auffassung in der so genannten Postmoderne und dem Dekonstruktivismus zu revidieren, lebte das funktionalistische Architekturverständnis wieder auf.(Wikipedia)

    Die Architektur erlaubt den Bau einiger sakraler Bauten, wie der Hagia Sofia und dem Turm von Pisa. Durch die Ziegelei profitieren jedoch auch alle anderen Bauwerke von diesem Fortschritt."

    Bei Warwick entdeckten Kräutergärtner eine seltene Heilpflanze, die sie versuchte zu kultivieren und zu verbreiten.
    Letzteres scheiterte offenbar, trotz des Einsatz von 24400 Pfund.

    In mindestens zwei Gebieten brannten australische Kamelbogenschützen alle Hütten nieder.

    In Kanada endete ein Krieg und führte zu einem Babyboom der heimgekehrten Soldaten.

    Konsul Gaius Dulius Truppen versuchten, die Australier bei St. Hellier zu stoppen. Ihre Katapulte beschossen zu 600 den angreifenden Trupp und vernichteten dabei die letzten Ballisten, die die Australier mit sich führten.

    Bei einem Ausfall in Richtung Cambridge töteten die Men-at-Arms zumindest 1000 australische schwere Panzerreiter. Aber einen erneuten Vorstoß gegen die Stadt wagten sie nicht.

    Statt dessen wurde noch einmal kräftig in die Rüstung investiert.
    1000 Kurzbogenschützen in St. Hellier wurden mit Kompositbögen bewaffnet, ebenso 1000 in Coventry und 1000 in Birmingham. 1000 Sklaven der Magyaren wurden mit Werkzeugen ausgestattet, die sie zu einem Bautrupp machten, damit sie schneller Ballistenstellungen aufbauen konnten. Auch wurden in Budapest 1000 schwere Speerkämpfer zu Hellebardieren, um einem Reiterangriff besser standhalten zu können. In Motherwell erhielten 1000 Steinbeilkämpfer Langschwerter - der teuerste Posten - und in Brigthon wurde eine Pferdeherde mit schweren Reiterschützen besetzt. 64800 Pfund wurden ausgegeben - bei einem fünfjährlichen Haushalt von 40200 Pfund. Tinbergen klagte schon, dass sich die Schatzkammer zusehends leerte, während andere Kräfte seine Kurzsichtigkeit beklagten und meinten, dass das letzte Hemd keine Taschen habe.
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  3. #108
    Moderator Avatar von Kathy
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    511 n. Chr.
    Im nächsten beschäftigten sich die englischen Truppen vor allem damit, kleinere, leicht aufzuräumende feindliche Verbände zu schlagen. So wurden bei Budapest 500 Elefanten mit 1000 Bogenschützen von Hellebardieren aufgespießt.

    Reiterschützen begleiteten diesen Ausfall, bei dem die Truppen jenseits des Flusses zurückblieben, und besiegten im Hinterland noch eine Truppe Panzerreiter.

    Auch unsere Galeeren unter Führung der EGL Reading schlugen zu und kaperten 3 schottische Triremen.


    Bei Motherwell zerstörten schwere Speerwerfer 200 Ballisten, die sich ohne Schutz der Stadt genähert hatten.


    Um die Kassen zu füllen, lieferte Lehmbruck Baupläne in englischer Architektur an Indira Ghandi.
    Dafür gab es nicht nur 23000 Pfund, Sepp Herberger durfte außerdem indischen Sport und Brauchtum bei uns verbreiten:

    "Ein Brauch (von althochdeutsch bruh ‚Nutzen‘; auch Usus, von lateinisch uti ‚gebrauchen‘) ist eine innerhalb einer Gemeinschaft entstandene, regelmäßig wiederkehrende, soziale Handlung von Menschen in festen, stark ritualisierten Formen. Bräuche sind Ausdruck der Tradition. Sie dienen ihrer Erhaltung und Weitergabe sowie dem inneren Zusammenhalt der Gruppe (Kohäsion, „Wir-Gefühl").

    Im Gegensatz zu Ritual, Ritus und Kult ist der Brauch weit weniger symbolhaft auf ein „höheres Ziel" gerichtet, obgleich sich viele Bräuche im Laufe des Kulturwandels aus kultischen Handlungen entwickelt haben.

    Die Bezeichnung Brauchtum für den Brauchkomplex ist veraltet und wird in der volkskundlichen Brauchforschung kaum noch verwendet. Erwähnt wird er jedoch immer für die Gesamtheit der Bräuche eines Volkes oder einer Volksgruppe.

    Ein Brauch äußert sich als Begleitphänomen bestimmter, als Einschnitte wahrgenommener Lebenserfahrungen. Die menschliche Kultur hat ein reiches Brauchtum entwickelt. Dieses äußert sich in biologischen Erfahrung und Entwicklungen, wie bei Geburt, Sexualität, Tod oder im gesellschaftlichen Bereich durch Jubiläen, Feste, Feiern und letztlich im transzendenten in Formen wie Kultus und religiösen Festen.

    Die Übergangsriten bei Geburt, Aufnahme in die Gemeinschaft, Hochzeit und Tod sind oftmals mit Bräuchen verbunden, wie auch verschiedene Feste und Zeiten des Kirchenjahres, wie Advent, Weihnachten, Dreikönigstag, Fastenzeit und Ostern, Erntedankfest, Leonhardifahrt, Hubertus-, Nikolaus- und Barbaratag.

    Bräuche dienen der Sinn-, Identitäts- und Integrationsstiftung. Sie vereinen und wirken gemeinschaftsbildend. Bei Staatsbesuchen erklingen die Nationalhymnen und in Gestalt der gehissten Flagge wird die jeweilige Nation geehrt. Sport- und Musikvereine, Zünfte und Universitäten, Kindergruppen, Jugendcliquen oder -banden bilden und bewahren regionales wie nationales Brauchtum.

    Ein Brauch ist eine Handlung, die nicht beliebig oder spontan abläuft, sondern einer bestimmten Regelmäßigkeit und Wiederkehr bedarf, ferner einer brauchausübenden Gruppe, für die dieses Handeln eine Bedeutung erlangt, sowie einen durch Anfang und Ende gekennzeichneten Handlungsablauf, dessen formale wie zeichenhafte Sprache der Trägergruppe bekannt sein muss. Bräuche sind zu unterscheiden einmal vom Ritus, der die soziale mit der religiösen Welt zu verbinden sucht, zum anderen von der Gewohnheit, die eine nüchterne zweckmäßige, nicht notwendigerweise soziale Routine darstellt. Das Ritual ist Teil des Brauchkomplexes. Bräuche wirken zudem handlungsorientierend. Sie liefern einen Rahmen, einen Satz von Zeichen und Symbolen, Anweisungen und Rollen und passt diese an. Oftmals stellen Bräuche eine genaue Formulierung für eine bestimmte Gelegenheit bereit, die durch die Beteiligten erwartet wird.

    Im Lauf der Entwicklung können Bräuche ihre Bedeutung verlieren und zum leeren Selbstzweck werden. Hierin sind sie dem Ritual verwandt, bei dem es auch durch die Entkopplung von Form und Inhalt zur Aushöhlung, also Sinnentleerung kommen kann. Bräuche und Rituale werden von den sozialen Akteuren nur dann als sinnerfüllt erlebt, wenn Form und Inhalt zusammengehen.

    Die industrielle Revolution des 19. und 20. Jahrhunderts zeitigte den Übergang von einer überwiegend landwirtschaftlich geprägten zu einer städtisch-industriellen, modernen Gesellschaft. Dieses brachte einen Verlust der Bedeutung vieler kollektiver Gewohnheiten und regionaler Bräuche mit sich, die in der vorindustriellen Welt beheimatet waren. Dies wird häufig als Traditionsverlust bezeichnet und kritisiert. Ein Aufrechterhalten traditioneller Bräuche aus zweiter Hand und zumeist ohne tatsächlichen Bezug zur historischen Bedeutung wird als Folklorismus umschrieben. Umgekehrt stellen Volkskundler fest, dass permanent neue Bräuche entstehen. Diese Bräuche haben oft nicht die gleiche Bindekraft und Lebensdauer wie Bräuche früherer Zeiten. Hintergrund ist, dass die Traditionsketten, die Bräuche überliefern, kürzer werden. Einer Aufstellung und Erfassung von Bräuchen aus unterschiedlichen Bereichen widmet sich das Brauchwiki.(Wikipedia)

    Die Entwicklung und Pflege des Brauchtums erlaubt die Entstehung großer Volksfeste, die die Zufriedenheit im Land steigern."

    Weitere 6000 Pfund konnte er durch Kunstverkäufe nach Kanada erlösen, wo sich nun auch die englische Ästhetik verbreitete. Insgesamt reichten die Erlöse aus, um in Inverness 2000 steinzeitliche Bogenschützen mit Kompositbögen zu bewaffnen.

    512 n. Chr.
    Das beeindruckte Australien wenig. Bei Cambridge eroberten sie ihre verlorenen Pferde ziemlich schnell zurück.

    Und dann begann Andrei Andrejewitsch Wlassow, sich für die Niederlage Heinrichs des Löwen zu rächen, und Neu-Kaledonien aufzubauen. Zunächst einmal kesselte er Budapest ein und begann, Clausewitz Hauptarmee vom Rest Schottlands abzuschneiden. Und dann begann die Belagerung von Magyar.


    Australien:
    Andrei Andrejewitsch Wlassow
    1300 Triboke, 200 schwere Katapulte, 200 Ballisten, 1000 Dschungelkämpfer, 1000 Pikeniere, 1000 berittene Infanteristen, 3000 schwere berittene Bogenschützen, 1000 Langbogenschützen, 1000 Kamelreiter, 2000 Kamelbogenschützen, 3000 schwer gepanzerte Reiter, 1000 schwere Armbrustschützen
    Total: 1700 Wurfmaschinen, 30000 Mann

    Britisches Empire
    Karl Clausewitz (gefallen)
    1000 schwere Reiterschützen (1000 tote), 2000 Männer der Schottland-Armee (2000 Tote), 1000 Kompositbogenschützen des 2. Jersey-Feldzugs (1000 Tote), 2000 Mann des Schottland-Nachschub (2000 Tote), 1000 vandalische Panzerreiter (1000 Tote), 1000 schwere Reiterschützen des Nachschub Jersey (1000 Tote), 10 Belagerungstürme (10 zerstört, 1000 Tote: Jerse-Feldzug), 100 Rammen (100 zerstört, 1000 Tote: Nubien-Feldzug), 5000 Schwertkämpfer (5000 Tote), 1000 Hellebardiere aus Clausewitz Leibgarde (1000 Tote)
    Total: 110 Belagerungsmaschinen (110 zerstört), 16000 Mann (16000 Tote)

    Diese Niederlage war besonders bitter, denn es gelang Clausewitz nicht einmal, zur Ehrenrettung einige Regimenter zu vernichten, ja, nicht einmal ein einziges. Seine Leute hatten dem massiven Beschuss der Triboke nichts entgegenzusetzen, so dass nach wochenlangem Dauerbeschuss kaum noch jemand in der Lage war, sich zu verteidigen. Die Australier schlachteten sie alle ab. Clausewirtz selbst kämpfte bis zum Schluss, wurde aber gefangengenommen und von 1000 schweren Armbrustschützen, die zuvor seine Einheit besiegt hatte, exekutiert.
    Die Australier freuten sich, Budapest befreit zu haben und übernahmen von dort auch das britisch-indische Brauchtum.

    Damit war die letzte Bastion vor Schottland gefallen, wo sich nur noch örtliche Milizen ohne Kommandant, Herzog oder Verbindung zur Mutterland aufhielten. Zugleich bedeutete es auch den Verlust unseres einzigen Kriegsgewinn und damit jeder Verhandlungsposition.
    Im Anschluss wurden die Truppen außerhalb der Stadt - 1000 Hellebardiere und 1000 schwere Reiterschützen - von 3000 australischen Kamelbogenschützen und Reiterschützen überrannt und massakariert. Es gelang ihnen nur, 100 Kamele samt Reitern zu töten und 900 in die Flucht zu schlagen.
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  4. #109
    Moderator Avatar von Kathy
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    513 n. Chr.
    Doch Australien beschränkte sich nicht damit, Clausewitz und seine Armee zu vernichten. In einem schnellen Vorstoß nutzten Stuyvesants Reiter die Gelegenheit aus und griffen das kaum verteidigte Ayr an. 1000 Mann des Nachschub Jersey wurden getötet, 200 Katapulte und das Wissen um die englische Architektur wurden erobert.


    Schottische Streitwagenschützen nutzten es aus, dass die schweren Speerwerfer der "Grenzer Canterbury" Motherwell verlassen hatten, und schnitten ihnen den Rückweg ab. Ehe Motherwells Garnison Verstärkung schicken konnten waren die Männer tot oder gefangen, und Jakob Stuart verkündete, sich an einer schnellen Befreiung Neu-Kaledoniens zu beteiligen.


    515 n. Chr.
    Nur einen schienen die Niederlagen nicht zu beeindrucken. Tamerlan bat - auch, um seine Frau wieder zu bekommen - darum, sich unserem Schutz unterstellen zu dürfen. Doch wir lehnten das ab, schließlich wollten wir keinen fremden Stadtstaat auf unserem Kontinent.

    In Canterbury wurde inzwischen von Kate der "Tower of London", der heimliche Königspalast, eingeweiht. Dadurch wurde auch die Verteidigung der Stadt deutlich gestärkt.
    Zum Tower gehörten auch Gefängnisse, in denen Oppositionelle landeten - wie die Republikaner aus Richmond, die meinten, dass die Korruption der Adeligen dort am Besten mit einem Gerichtsgebäude zu bekämpfen wären. Kates Begründung war: "Prinzipiell richtig, aber im Moment brauchen wir alle Ressourcen für den Krieg." Konsul Konsul Gaius Dulius fürchtete schon, dass England auf dem direkten Weg in eine Diktatur wäre.

    Wir erfuhren, dass sich Magyaren, die mit unserer Herrschaft unzufrieden waren, Bauernmilizen gebildet hatten - doch das war nun nicht mehr unser Problem, sondern Wlassows Sorge. Wir hofften - auch wenn es unrealistisch war - dass die Barbaren den General etwas aufhielten und uns so erlaubten, in Inverness, Dunbar und Motherwell eine Verteidigung zu etablieren.
    Und wieder waren einige Hütten von australischen Kamelbogenschützen geplündert worden.

    In Südafrika setzte sich die neue Staatskirche für eine starke Verbreitung des Buddhismus innerhalb des Reiches ein.

    Auf Druck der Arawaken-Minderheit setzte sich auf den Bahamas nun ein mesoamerikanischer Glaube durch.

    Zenitekes ernannte sich selbst zum König der Kilikischen Seeräuber. Er führte ein drakonisches Strafrecht, Grundherrschaft und die Sklaverei ein. Eine Organisierte Religion und ein Kriegeradel sorgten für Ruhe und Sicherheit, und Fleiß wurde als Wert groß geschrieben.

    Während wir im Norden Gebiete verloren, wagte Konsul Gaius Dulius bei Cambridge einen Vorstoß. 200 Ballisten, 600 Katapulte und 100 schwere Katapulte schossen die Garnison zusammen, dass dem örtlichen Kommandanten Hören und Sehen verging.

    Schließlich töteten 1000 Hellebardiere und 1000 Men-At-Arms die schweren Armbrustschützen in der Stadt, auch wenn die Hellebardiere 100 Mann einbüßten.
    Schwere Speerwerfer besetzten Teile der Stadt und töteten Panzerreiter, andere nahmen sie gefangen, als sie die übrigen Stadtviertel einnahmen.

    Neben Pferden, Sklaven und 800 Pfund brachte die Befragung der australischen Reiter im Tower vor allem Kenntnisse über das australische Rittertum:

    "Ritter (mittelhochdeutsch: Reiter, mittellat. miles, neulat. eques auratus, franz. chevalier, engl. knight, ital. cavaliere, span. caballero, poln. rycerz, slaw. vitez, vityaz, ungar. vitéz) ist ursprünglich die Bezeichnung für die wehrhaften, schwer gerüsteten, berittenen Krieger des europäischen Mittelalters.

    Einen ebenfalls gesellschaftlich herausgehobenen Reiterstand außerhalb des hier behandelten mittelalterlichen Rittertums stellten bereits die römischen „Equites“ dar.

    Ab dem 11. Jahrhundert etablierten sich neben adligen („edelfreien“) Grundherren auch unfreie Hofbeamte (Ministerialen) als Ritter. Sie gingen im 13. und 14. Jahrhundert im niederen Adel auf und wurden zum Kern des Ritterstandes. Im Hochmittelalter schufen sich daneben auch die ministerialen Geschlechter selbst oder sogar Klöster eigene Gefolgschaften, die sich als Ritter bezeichneten. Die meisten dieser Untervasallen (sogenannte niedere Ministerialen) konnten sich jedoch aus wirtschaftlichen Gründen nicht auf Dauer im Adelsstand etablieren. Zahlreiche Burgställe im Umkreis von Burgen oder Ruinen zeugen bis heute von ihrer Existenz.

    Im späteren Mittelalter war die Ritterbürtigkeit, also die Abstammung von adligen, ritterlichen Vorfahren meist die Voraussetzung für eine Aufnahme in den Ritterstand. In einem feierlichen Akt, ursprünglich der „Schwertleite“, später dem „Ritterschlag“, wurde man vom Herrscher oder einem anderen Adligen zum Ritter erhoben, vorausgesetzt, man brachte die erforderlichen Merkmale und Qualitäten mit. Ab dem 13. Jahrhundert bildeten Ritter einen erblichen Stand.

    Bis zum Ende des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation konnte die Anerkennung als Ritter – aufgrund bestandener Ahnenprobe – durch Aufschwörung und Eintrag (Immatrikulation) in entsprechende Adelsregister entscheidend dafür sein, ob ein Recht auf Sitz und Stimme im Landtag oder in einem Domkapitel bestand. Um die Anerkennung gab es erbittert ausgefochtene Rechtsstreitigkeiten wie den „Erbmännerprozess“.

    In Monarchien konnten souveräne Herrscher eine „Nobilitierung“ vornehmen, im Österreichischen Adel war hier auch der Titel Ritter möglich. Dieses Privileg wurde dort 1919 durch die österreichische Republik abgeschafft.

    Das Ideal der Ritterlichkeit und die Ritterorden haben bis heute kulturelle und soziale Bedeutung.

    Die Bezeichnung „Ritter“, abgeleitet von germ. ridare (= reiten) bzw. ital. cavaliere, franz. chevalier hergeleitet von spätlateinisch caballus (= Pferd), verweist auf den Ursprung des Rittertums aus der in Spätantike und Frühmittelalter entstandenen Panzerreiterei. Regional liegen die Ursprünge des mittelalterlichen Rittertums im heutigen Frankreich, das „fränkische (französische)“ Rittertum wurde dann über das niederländisch-lothringische Sprachgebiet nach Osten weitervermittelt. „Ritter“ ist deshalb nach der Ansicht einiger Historiker (etwa Reitzenstein) ein Lehnwort aus dem Niederländischen beziehungsweise dessen niederdeutschen Vorgängerdialekten (Ridder). Von Deutschland aus breitete sich die Ritterkultur bis weit nach Osteuropa aus, besonders Böhmen entwickelte eine späte, aber umso eindrucksvollere Ausprägung. Noch heute ist Böhmen das Gebiet mit der höchsten Burgendichte Europas. Die politische Grundlage des europäischen Rittertums war der Feudalismus. „Rittertum und Feudalismus gehören in ihrer Geschichte unlösbar zusammen“ (Josef Fleckenstein). In einer anderen Gesellschaftsform hätte sich das Rittertum in seinem historischen Erscheinungsbild nicht ausprägen können, beruht es doch auf der gesellschaftlichen Heraushebung des Kriegers (auch des „Beamten“) aus der Volksmasse. Hier lassen sich deutliche Parallelen zur Herausbildung adliger Kriegerkasten in anderen Kulturen erkennen, z. B. der Samurai in Japan.

    Die Ursprünge des mittelalterlichen Rittertums gehen bis in das 8. Jahrhundert zurück. Häufig werden die Entwicklungen mit dem Auftreten neuer Feinde in Verbindung gebracht. Nachdem die Mauren innerhalb von knapp drei Jahren den größten Teil Spaniens erobert hatten und sich anschickten, die Pyrenäen zu überqueren, sah sich das fränkische Reich einer akuten Gefährdung ausgesetzt. Die berittenen arabischen Kämpfer waren viel beweglicher als die schwerfällige fränkische Infanterie und stellten eine echte Gefahr dar. Im Jahr 732 konnten die Franken in der Schlacht von Tours und Poitiers die muslimischen Araber zwar offenbar vor allem durch ihr starkes Fußheer besiegen, doch begann der fränkische Hausmeier Karl Martell seitdem eine neue Truppengattung aufzubauen: Die fränkischen Panzerreiter, die als direkte Vorfahren der späteren Ritter gelten. Ein Zusammenhang zwischen dem Aufbau dieser Truppen und dem Vordringen der Araber wird bisweilen bezweifelt, da arabische Heere ebenfalls erst ab der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts begannen in großem Stil Reiter einzusetzen. Häufig wird die Entwicklung zum Panzerreiter daher der Ausbreitung des Steigbügels zugeschrieben, der sich ab dem 6. bis 7. Jahrhundert langsam in Europa ausbreitete. Er gab den Reitern einen taktischen Vorteil und verlieh ihnen Sicherheit im Sattel. Durch die Übernahme des Steigbügels wurde das Reiten erleichtert und die Kraft des Pferdes konnte direkt auf die Lanze übertragen werden.

    Im Frankenreich der Karolinger wurde der Panzerreiter mehr und mehr zum Träger der Stoßkraft in kriegerischen Aufgeboten, obgleich Fußvolk und leichte Reiterei weiterhin die Masse der Militärmacht stellten.

    Als im 9. Jahrhundert die Wikinger Westeuropa heimsuchten, kam vorrangig den Panzerreitern die Aufgabe zu, die Eindringlinge abzuwehren. Die Wikinger kamen mit Booten auf den Flüssen ins Landesinnere, errichteten Heerlager und starteten von den Lagern aus Reiterangriffe. Den Panzerreitern gelang es häufig, den Feind überraschend zu stellen und zu vernichten.

    Ende des 9. Jahrhunderts begannen die Angriffe der ungarischen Reiterkrieger auf Mittel- und Westeuropa (Ungarneinfälle). Im Ostfränkischen Reich konnte das alte Volksheer den angreifenden Bogenschützen auf ihren schnellen, wendigen Pferden keinen ausreichenden Widerstand entgegensetzen. Daher beschlossen die Großen des Reiches unter König Heinrich I. auf dem Reichstag in Worms (927) die Anlage großer Landesburgen (Ungarnwälle) und den Aufbau einer Elitetruppe aus Panzerreitern nach karolingischem Vorbild. Gegen hohe Tributzahlungen wurde ein Waffenstillstand ausgehandelt. Diese Zeit nutzte man zum Burgenbau und zum Aufbau der Reitertruppe. 933 wurden die Tributzahlungen vorzeitig eingestellt, was natürlich neue Angriffe auf ostfränkisches Gebiet zur Folge hatte. Die ostfränkischen Truppen stellten sich den Magyaren an der Werra und der Unstrut in Thüringen sowie 955 auf dem Lechfeld entgegen und schlugen sie in die Flucht. Die Panzerreiterei hatte ihre große Bewährungsprobe bestanden.

    Auch bei der anschließenden Reconquista, der Rückeroberung der spanischen Halbinsel durch die Christen, kam der leichten iberischen Form von Panzerreitern, den Jineten, eine wichtige, wenn nicht sogar entscheidende Rolle zu.

    Der erhebliche materielle Aufwand, den der einzelne Freie für den Kriegsdienst zu leisten hatte, führte bereits in karolingischer Zeit dazu, dass nur solche Freien, die mehr als 9 Hofstellen besaßen, voll „wehrpflichtig“ waren; ärmere mussten (nach einem detaillierten Schlüssel) zu mehreren gemeinsam einen Kämpfer aus den eigenen Reihen entsenden und seinen Kriegsdienst finanzieren. Dazu gehörten nicht nur Ausrüstung und Bewaffnung, auch für den Lebensunterhalt während des Feldzuges musste der „Wehrpflichtige“ sorgen.

    Noch höher war naturgemäß der Aufwand für den Panzerreiter. Ein schweres und besonders ausgebildetes Kriegspferd (der dextrier) und ein teurer Panzer wurden benötigt, vielfach auch noch Knechte als Begleitpersonal. Entsprechend kamen als Panzerreiter nur Reiche – aus eigenem Besitz (Allod) oder aus königlichen oder hochadligen Lehen − in Betracht. Manchmal wurden hierzu auch Ländereien der von den Ungarn zerstörten Klöster eingezogen und an die Vasallen verteilt.

    Allerdings waren es zu Beginn der Ritterzeit häufig gerade Unfreie (Ministerialen, dazu zählten im Mittelalter z. B. auch ein Gutsleiter oder ein Burgvogt), die von ihren Herren gerne als Ritter verwendet wurden. Sie wurden „Dienstmannen“ genannt und waren anfangs noch von den freien Rittern getrennt. Später hoben sich die Unterschiede auf. Unfreie fanden sich unter den neuen Rittern sehr viel öfter als Mitglieder alter Adelsfamilien. Daraus resultierte ein regelrechter sozialer Schub, der erst gegen Ende des 12. Jahrhunderts ein Ende fand, als Kaiser Barbarossa verbot, Söhne von Priestern und Bauern noch in den Ritterstand zu erheben.

    Durch diese Aufgabenteilung entstand eine „Kriegerkaste“ − das germanische Volksheer der Völkerwanderungszeit blieb nur noch in Resten erhalten und der mittelalterliche Adel bildete sich heraus.

    Die frühen Ritter führten aus unterschiedlichen Beweggründen oft Fehden, unter denen vielfach die Bevölkerung besonders zu leiden hatte. Sie waren kämpferisch geschult und rücksichtslos im Kampfverhalten. Also bildete sich eine Verbindung verschiedener Interessengruppen heraus, die versuchten dem entgegenzuwirken. Eine der mächtigsten dieser Gruppen war die Kirche, die damals eine Reihe von Reformen einführte.

    Zu diesen Reformen gehörte auch die sogenannte Gottesfriedensbewegung, die sich während des 10. Jahrhunderts von Cluny aus formierte. Die Geistlichkeit sicherte sich dazu die Unterstützung des hohen Adels, der ebenfalls die zunehmenden Übergriffe der Ritter mit wachsendem Unmut beobachtete. So gestärkt führte die Kirche, die in diesem Zusammenhang erstmals auch als weltlicher Gesetzgeber auftrat, eine Reihe von Schutzregeln ein, die jeder Christ einhalten musste, wollte er nicht sein Seelenheil gefährden. Die Gottesfriedensbewegung bildete so eine Grundlage für die Entwicklung des ritterlichen Ehrenkodex.

    Zur Blütezeit des Rittertums erforderte die Aufnahme in den Ritterstand eine vieljährige Vorbereitung. Der zukünftige Ritter blieb bis zum siebenten Lebensjahr unter der Obhut der Mutter, die für seine christliche Erziehung sorgte. Dann begann die Ausbildung zum Ritter, indem der Knabe an den Hof eines Fürsten oder auch zu einem Ritter gesandt wurde, dem er als Edelknabe (Bube) diente. Auch sollte er dort die feinen höfischen Sitten kennenlernen. Zugleich wurde er von Geistlichen, altbewährten Knappen und fahrenden Sängern in den Kenntnissen und Fertigkeiten unterrichtet, welche die höhere Bildung der damaligen Zeit ausmachten.

    Eine Hauptaufgabe der Edelknaben lag darin, ihre körperliche Kraft und Gewandtheit auszubilden. Sie übten sich täglich im Laufen und Springen, lernten Reiten und Schwimmen, schossen mit der Armbrust, warfen „den schweren Stein“ und übten sich im Gebrauch von Schild, Schwert und Lanze. Mit vierzehn wurde der Edelknabe zum Knappen erhoben und nach erfolgreich bestandener Knappschaft in der Regel mit 21 zum Ritter, zunächst per Schwertleite, später per Ritterschlag.

    Seit dem Spätmittelalter prägte das Rittertum nicht nur den eigentlichen Ritterstand, sondern auch die Lebensweise des gesamten christlich-europäischen Adels. Ein zentraler Begriff in diesem Zusammenhang ist bis heute die Ritterlichkeit. Ein wichtiger Ausdruck ritterlicher Lebensweise war das Turnier, das sich seit dem 12. Jahrhundert beim Adel großer Beliebtheit erfreute. Es diente nicht nur der Unterhaltung, sondern war auch Übung für kriegerische Auseinandersetzungen.

    Tatsächlich glichen mittelalterliche Schlachten, die nach ritterlichem Kodex ausgetragen wurden, manchmal eher großen Turnieren und forderten vergleichsweise wenig Todesopfer. Die ritterlich kämpfenden Adligen waren nicht selten darauf bedacht, ihre Gegner gefangenzunehmen, um sie gegen ein Lösegeld wieder in die Freiheit zu entlassen.

    Mit dem Aufkommen von Feuerwaffen und schwerer Infanterie verlor die vom Rittertum geprägte Kampfweise ihre Bedeutung. Dennoch hielt die Kavallerie der frühen Neuzeit an den alten Idealen noch fest, als sie schon lange Feuerwaffen benutzte. Selbst die ersten Kampfpiloten des Ersten Weltkriegs, bei denen es sich zumeist um ehemalige Kavalleristen handelte, griffen in ihren auf Fairness und Ehrenhaftigkeit bedachten Zweikämpfen am Himmel noch auf ritterliche Vorstellungen zurück.

    In den geistlichen Ritterorden verbindet sich das Ideal der Ritterlichkeit in jahrhundertelanger Kontinuität bis heute mit dem Ethos der christlichen Nächstenliebe. Die Ritterorden betrieben als Erste vorbildliche Hospitaler und bezeichneten sich als die Diener der „Herren Kranken“. Diese Aufgaben erfüllten sie nicht nur zur Sicherung ihrer militärischen Schlagkraft, sondern, wie z. B. die älteste Gemeinschaft dieser Art, der Malteserorden, für Kranke und Arme aller Nationen und Konfessionen. Solche Ritterorden behielten ihre Anziehungskraft bis heute, sie erfuhren sogar im Rahmen der Globalisierung eine weltweite Expansion. Aus diesem ritterlichen Ethos heraus gründeten sie moderne Hilfsorganisationen und leisten heute einen für die internationale Gemeinschaft unverzichtbaren Beitrag zur Hilfe bei Katastrophen sowie gegenüber Armen und Kranken. Im Gegensatz dazu stehen immer neue Versuche, alte Ritterorden wiederzubeleben oder neu zu gründen mit dem einzigen Ziel, dadurch Ansehen, Auszeichnungen und finanzielle Vorteile zu erreichen.

    Es war nicht, wie oft fälschlich angenommen wird, die Erfindung des Schießpulvers, die das Ende der militärischen Bedeutung der Panzerreiter eingeleitet hat, sondern die Etablierung gut organisierter Fußtruppen. Die Schlacht von Kortrijk/Courtrai 1302 stellt einen diesbezüglichen Wendepunkt dar: Flandrische Fußsoldaten vernichteten das siegessichere französische Ritterheer und raubten ihnen die goldenen Sporen, weshalb die Auseinandersetzung auch als Schlacht der goldenen Sporen bezeichnet wird. Bei diesem Waffengang hatten allerdings noch Landschaft und Witterung die Fußkrieger begünstigt. Als eine der letzten, nach den „alten Regeln“ gefochtene „richtige Ritterschlacht“ gilt die Schlacht bei Mühldorf/Ampfing 1322.

    1386 bei Sempach besiegten Schweizer Bauern die abgesessene österreichische Ritterelite – nach mehreren Anläufen – im Frontalangriff von einem Hügel herunter. Die Eidgenossen mit ihren Spießen und Hellebarden sollten in weiterer Folge zu den erbittertsten Gegnern der Ritter werden. Im Kampf gegen Ritter zu Pferde auf freiem Feld waren sie noch unterlegen – das sollte sich ändern, als sie die Piken verlängerten (Schweizer Langspieß) und die Taktik perfektionierten.

    Bei Grandson, Murten und Nancy 1476/77 besiegten sie mit Burgund jene Macht, die als Inbegriff des Rittertums galt. Bereits während des Hundertjährigen Krieges hatte sich die Verwundbarkeit der alten Ritterheere durch Bogenschützen und eine geschickte Taktik, die auch die Wetterverhältnisse mit einbezog, erwiesen (Azincourt, Crécy). Damit war der Kampf um die Vorherrschaft auf dem Schlachtfeld zugunsten der „modernen Infanterie“ (Pikeniere) und leichten Reiterei entschieden.

    Die schwere Reiterei passte sich den im 14. Jahrhundert aufkommenden Feuerwaffen durch immer noch massivere Rüstungen an, mit denen sie auch ihre Schlachtrösser schützte. Als bezahlten Söldnern (Lanziere) kam den schweren Reitern noch im 16. Jahrhundert eine wichtige taktische Aufgabe zu. Durch die rasche Weiterentwicklung der Waffentechnik erwiesen sich die Panzerreiter aber bald als zu unbeweglich, besonders durch die aufwendigen Rosspanzer. Manchmal wurden sie von den Fußsoldaten einfach mit den Spießen vom Pferd gezogen und gefangengenommen oder getötet.

    Auch veraltete die Ausrüstung vieler ärmerer Ritter. Ein auf Maß gearbeiteter Harnisch ermöglichte eine überraschende Beweglichkeit und guten Schutz. Viele Kämpfer trugen jedoch Kompositharnische, also zusammengestellte Panzerungen verschiedenster Qualität und Herkunft. Diese Rüstungen waren oft von den Vorfahren ererbt, saßen also nicht optimal. Die Kavallerie der frühen Neuzeit begnügte sich darum (und aus Kostengründen) mit dem Halbharnisch, der später auf das Anlegen eines Kürasses reduziert wurde.

    Der wirtschaftliche Niedergang der Ritterschaft steht auch im Zusammenhang mit der Verdrängung der Naturalwirtschaft durch die Geldwirtschaft, was auf militärische Verpflichtungen bezogen die Ablösung von feudalen Bindungen durch finanzielle Bindungen zur Folge hatte. Die Fürsten und Könige des Spätmittelalters wollten sich aus der Abhängigkeit von ihren Untervasallen lösen, weshalb sie verstärkt auf Söldnerheere setzten. Dadurch verloren die Ritter stark an Bedeutung, die zuvor die wichtigste Stütze der feudalen Heeresaufgebote waren.

    Diese Entwicklung stärkte die Macht der Könige und Kaiser und schwächte die Ritter und deren Zusammenhalt. Ein Teil der Ritterschaft verarmte. Um sich selbst noch Bedeutung zu verschaffen und überhaupt eine Überlebensgrundlage zu erhalten, gingen einige Ritter zum Raubrittertum über, indem sie – auch unter Berufung auf das alte Fehderecht – andere Adlige und benachbarte Ritter bekämpften und ausraubten. Sogar die Truppen der Landesherrn oder Städtebünde mussten hier gelegentlich einschreiten und die Burg eines solchen Adligen besetzen und unter Zwangsverwaltung stellen. Allerdings wird der Begriff des „Raubritters“ von vielen Historikern als „ideologisch belastet“ vermieden. Begriffe wie etwa „Räuber“ oder „Raptores“ sind aber eindeutig historisch belegbar. Eines der bekanntesten Beispiele ist wohl Götz von Berlichingen, der „Ritter mit der eisernen Hand“, der es sogar zu literarischem Ruhm brachte. Viele Ritter passten sich aber auch den veränderten Gegebenheiten an, indem sie als hochbezahlte Söldner in eine Lanzierer- oder Kürassier-Einheit eintraten.

    Auch gelang es vielen der alten Dienstmannenfamilien, sich endgültig aus der Abhängigkeit von Hochadel, Klöstern und Hochstiften zu lösen. Diese Niederadelsschicht stieg zur Reichsritterschaft auf, die sich zur Wahrung ihrer Rechte im 16. Jahrhundert zu „Ritterorten“ und „Ritterkantonen“ organisierte und nur den Kaiser als Oberherrn anerkannte. In der Realität blieben sie jedoch den alten Herren meist als Hofräte oder Minister verbunden und behielten ihre privilegierten Sitze in der Kirche. Von einem allgemeinen Niedergang des Rittertums am Ende des Mittelalters kann daher nicht ernsthaft gesprochen werden. Zwar trat die Funktion als Krieger immer mehr in den Hintergrund, für viele Geschlechter eröffneten die neuen Verhältnisse aber völlig neue wirtschaftliche Perspektiven. Die Grundlage des neuen Wohlstandes war der ausgedehnte Grundbesitz so mancher Familie, da die alten Lehen meist längst in Eigentum übergegangen waren. Die alten Burgen wurden verlassen und es entstanden neue Schlösser im Stil der Renaissance.

    Nach der blutigen Niederschlagung der großen Bauern- und Bürgerrevolten des frühen 16. Jahrhunderts erhielten zahlreiche Adelsfamilien hohe Entschädigungssummen von den beteiligten Städten und Gemeinden. Auch diese Geldmittel trugen zum wirtschaftlichen Aufstieg solcher Geschlechter bei und wurden oft zur standesgemäßen Wiederherstellung der alten Burgen oder eben für Neubauten verwendet. Mit dem Ende des Heiligen Römischen Reiches zwischen 1803 und 1806 verlor die Reichsritterschaft allerdings ihre Herrschaftsrechte und Privilegien (vergleiche Reichsdeputationshauptschluss). In einigen Gebieten befinden sich jedoch bis heute umfangreiche Ländereien im Besitz des Landadels.(Wikipedia)

    Das Rittertum als gesellschaftlicher Stand ist Voraussetzung für alle schweren Reiter, die mit Schwert und Lanze kämpfen: Ritter, Paladine und Lanzenreiter. Dazu erlaubt es die Tugend der Tapferkeit zum höchsten Wert einer Gesellschaft zu erheben und die Ausrichtung von Ritterturnieren, die sowohl Unterhaltungswert haben als auch eine bessere Ausbildung berittener Nahkämpfer gewähren."

    Nottingham wurde bedroht, und die dortigen Pferdeweiden geplündert - so standen unseren Reitern nur noch Pferde aus der Zucht von Brigthon zur Verfügung. Die Plünderer wurden von 200 Katapulten und 200 Ballisten beschossen, aber nicht direkt angegriffen.


    Unsere Zuversicht nahm zu, als wir erfuhren, dass in Choctaw nur noch 2000 Langbogenschützen, 2000 Ritter, 100 Triboke und 2000 Kriegsgefangene standen - eine Rückeroberung wie in Cambridge erschien uns möglich, und Erhard Ernst von Roeder erhielt Befehle, diese vorzubereiten.

    London, Palast des repräsentativen Rates, Haushaltsausschuss
    Trotz aller Kämpfe und Notverordnungen musste die Verwaltung des Empire weiterlaufen - ja, auch wenn Kate es missbilligte, die Verwaltung der knappen Ressourcen war sogar notwendig, damit diese richtig zur Anwendung kamen.
    Tinbergen verlas die wichtigsten Eckdaten: "Kassenstand: 72900 Pfund, geschätzte Einnahmen im nächsten Jahrfünft: 44900 Pfund, ein Fünftel der Mittel ist bereits für Forschungsausgaben abgezogen.
    Um etwas mehr Geld in die Kassen zu bringen hat Sammy Davis Jr. eine Tournee ins Ausland geplant, er verbittet sich jeden Verdacht, dass er plane, sich abzusetzen. Wenn wir das indo-englische Brauchtum nach Südafrika bringen wurden ihm Gagen von 16000 Rand versprochen, in Ägypten 8000 Pfund, Lehmbruck sagte zu, er könnte in Kanada mit unserer Ästhetik 7000 Pfund verdienen. Da in keinem Fall eine gegnerische Kriegsmacht gezüchtet würde oder Gefahr besteht, dass Wissen über Dritte an Australien geliefert wird, beantragen wir, die Ausreisesperre für kampffähige Männer in diesem Fall aufzuheben..."
    Keiner im Senat stimmte dagegen.
    "Dann stehen uns nun 103700 Pfund zur Verwendung zur Verfügung. Wir haben Anträge für die Aufrüstung erhalten: 13000 Pfund für den Ritterschlag von 2000 Men-at-Arms im bedrohten Nottingham. 6500 Pfund für weitere Men-at-Arms auf dem Weg nach Nottingham.
    11000 Pfund für den Ritterschlag von 1000 Panzerreitern, die ebenfalls gerade in Nottingham ankommen - ja, das ist mehr als für die Beförderung von Waffenknechten, aber Königin Kate befiehlt, alles Nötige zu tun, um die Stadt zu halten.
    6500 Pfund für 1000 Waffenknechte in Canterbury...
    31000 Pfund für die Aufrüstung von 2000 Keulenschläger in Motherwell zu Bauernsoldaten."
    Letzteres missfiel den meisten Senatoren, sie sahen Schottland als verloren an und wollten kein Geld dort investieren. Aber der Verwendungsvorschlag war von Kate und den Generälen nur als Paket eingereicht worden, und so mussten wir zustimmen - auch wenn die Republikaner protestierten, dass damit das Haushaltsrecht des Rates ausgehölt würde. 68000 Pfund standen auf dem Spiel, als die Abstimmung erfolgte. Aber keiner wollte am Ende derjenige sein, der Nottingham opferte.
    Die Abstimmung hatte gerade begonnen und die hitzige Debatte kühlte aus, als auf dem Korridor schwere Schritte zu hören waren. Soldaten näherten sich dem Ratssaal. Was hatte das zu bedeuten?
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  5. #110
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    Die Tür wurde aufgestoßen, und Bewaffnete kamen herein - Bogenschützen, begleitet von Speertägern mit Schilden, die sie schützen. Wir dachten schon, die Australier wären in die Hauptstadt vorgedrungen, doch es waren englische Truppen. Zwischen ihnen trat ein Mann hervor. "Ironsides, legt an!" Die Soldaten bedrohten nun die Ratsmitglieder mit ihren Bögen. Ich erkannte den eintretenden. "Oliver Cromwell! Was erlauben Sie sich?" "Lordprotektor Oliver Cromwell, wenn ich bitten darf. Im Namen des Volkes: Um die unhaltbare militärische Lage des britischen Empire zu wenden, hat sich die Partei der Republikaner entschlossen, die unselige Monarchie, ein Relikt aus grauer Vorzeit, abzuschaffen. Die königliche Familie samt ihres Anhangs - namentlich Finanzminister Tinbergen - und ihrer Mätressen wird hiermit im Tower von Canterbury interniert. Das englische Reich ist ab dem heutigen Tag eine Republik.
    Punkt 2: Da die militärische Lage der englischen Republik angespannt ist, wird vorläufig der englische Senat suspendiert. Die Abgeordneten haben die Hauptstadt binnen Tagesfrist zu verlassen und in ihre Wahlkreise zurückzukehren, wo sie auf Anweisungen warten. Die alleinige Befehlsgewalt über das Volk und die Armee von England übt von Stund an Lordprotektor Oliver Cromwell aus."

    So begann die Militärdiktatur Oliver Cromwells und meine Zeit im Tower, gegen die die Verbannung durch Königin Guinevera nur ein Urlaub gewesen war. Cromwell föderte massiv die Rüstung und unterdrückte die Kriegsunzufriedenheit, um das Blatt noch einmal zu wenden, verweigerte aber auch dem Volk viele Rechte.
    Einer seiner ersten öffentlichkeitswirksamen Aktionen war die Hinrichtung eines australischen Spions, der in Exeter gefasst worden war.

    516 n. Chr. machten Schwertkämpfer des Jersey-Feldzug den Fehler, vor Motherwell die schottischen Streitwagenschützen, die angeschlagen waren, anzugreifen und aufzureiben. Zwar siegten sich, doch kamen sich nicht so schnell in die Stadt zurück.

    Auf dem Rückmarsch wurden sie von australischen Panzerreitern gefangen genommen. Doch auch für Australien war dies ein Pyrrhussieg, den 2000 Panzerreiter wurden daraufhin von den Bauernsoldaten aus Motherwell vernichtend geschlagen.

    Doch schon 517 n. Chr. begannen die "Ironsides", die Anhänger Cromwells, erste Niederlagen einzufahren. So war das frisch befreite Cambridge nicht zu halten. Schwere Katapulte griffen die Kompositbogenschützen in der Stadt an, während Elefantenbogenschützen die schweren Speerwerfer erschossen.

    Schließlich rückten Langschwertkämpfer ein, nahmen die überlebenden Soldaten gefangen und besetzten die Stadt.
    Zugleich wurde wieder eine englische Gemeinde bis zur letzten Hütte von Australiern ausgeplündert und niedergebrannt.

    Nach der Niederlage griffen nicht nur englische Patrioten bei Cambridge zum Streitkolben, sondern auch Loyalisten und Anarchisten, die bei London gegen den Sturz der Monarchie und des Rates protestierten.
    Cromwell griff daraufhin zum einzigen Mittel, das er beherrschte: Gewalt. Zur Abschreckung wurde im Jahr 518 n. Chr. die Königin Kate Middleton im Tower of London in Coventry enthauptet. Das beruhigte die Proteste nicht.

    520 n. Chr. brach in Kanada Abel Janszoon Tazman zu seinen Erkundungsreisen auf. Bei einem Besuch in England tauschte er seine (nicht sehr hilfreiche) Weltkarte und 6000 Pfund gegen die britischen Kalender.
    Auf den Bahamas begann der Dunkle Zeitalter der Dummheit und Ignoranz.
    Der römische Gelehrte Alexander Graham Bell zahlte 4000 Pfund, um bei Adrien-Marie Legendre die Geometrie zu studieren.

    521 n. Chr. begannen die Ironsides mit einer Modernisierung unserer Armee - was nicht wesentlich anders war als zuvor. 1000 Waffenknechte und 1000 Panzerreiter wurden zu Rittern geschlagen und mit neuen Rüstungen ausgestattet. Dazu kamen 1000 Axtkämpfer, die den Tower bewachten und nun mit teuren Streitäxten ausgestattet wurde. 29100 Pfund kostet der ganze Spaß.

    Nottingham wurde von durchgebrochenen australischen Truppen bedroht, die auch die Pferdeweiden niedergebrannt hatten. Kates Leute hatten sie nicht angegriffen, da die Truppen erst noch zu Rittern gemacht werden musste. Oliver Cromwell prangerte nun diese vermeintliche Zögerlichkeit an und griff mit den gestärkten Truppen an - was er sich nun auch deutlich besser erlauben konnten. 200 Ballisten und 200 Katapulte beschossen die Plünderer zunächst, ehe der Ausfall begann.

    Die Bilanz war durchwachsen. Australien verlor 500 Kriegselefanten und 1000 schwere Reiterschützen, konnte aber auch 1000 der teuren Ritter töten.
    Cromwell ließ darum noch mehr Ballisten auf die Angreifer schießen, und deren Stellungen mit Rittern angreifen. Diesmal konnten nur 500 Elefanten gegen 1000 Ritter abgetauscht werden. Australien blieben 2000 Waffenknechte, 4000 schwere berittene Bogenschützen und 1000 Kamelbogenschützen, alle Einheiten mit mindestens 1/10 Verwundeter, aber zu stark, um sie mit der Garnison Nottinghams einfach aufzureiben.
    Statt dessen ließ er 1000 zurückgebliebene Langbogenschützen von Streitkolbenträgern angreifen, die jedoch klärlich scheiterten. Die Australier konnten sich aber nicht darüber freuen, denn sie wurden kurz darauf von schweren Speerwerfern überrannt. Doch auch das war ein vergänglicher Erfolg, denn schon 522 n. Chr. schlugen die Australier zurück und besiegten die Speerwerfer.

    Exeter wurde von einer australischen Übermacht bedroht, die nicht anzuwehren war. Darum ließ Cromwell alle Katapulte - 100 schwere Katapulte, 600 normale und 200 Ballisten - auf die Truppen schießen, in der Hoffnung, sie zu besiegen. Doch zunächst wurden nur 200 Katapulte und 20 Ballisten auf unserer Seite zerstört und zahlreiche beschädigt.

    Ungeachtet dessen zerstörten die Australier in den nächsten Monaten die Verteidigung Exeters fast komplett.

    Bei St. Hellier konnten die Men-At-Arms zumindest noch 1000 australische Langbogenschützen gefangennehmen.

    Auch diese Kriegsgefangenen wurden 522 gleich wieder befreit.

    525 n. Chr. plünderten australische Kamelbogenschützen ein Bergwerk.
    In Australien wurde die Hagia Sofia eröffnet.
    In Kanada wurden die indianischen Schamanen zur neuen religiösen Leitkultur.
    Schottland führte in seiner Armee ebenfalls Krähenfüße ein.

    Tamerlame ließ sich nun von einem Senat beraten und stellte ein Söldnerheer auf. Zugleich schloss Usbekistan Frieden mit Australien und Amerika - als australischer Vasall. Ich fragte Iskallatu bei einer der wenigen Gelegenheiten, bei der ich sie sehen durfte, ob wir nicht besser Usbekistan als Vasall genommen hätten. Sie hätten Australien lästig sein können, vielleicht Truppen gebunden, wahrscheinlich saßen sie sogar auf einer Insel und wären damit für ein großkontinentales England keine Gefahr gewesen, oder sie wären irgendwann vernichtet worden. So waren sie nun ein weiterer - wenn auch unbedeutender - Gegner.
    Cromwell stellte sich diese Fragen alle nicht. Statt dessen kam es im Tower erneut zu einer Hinrichtung. Katharina Howard, die usbekische Geisel, wurde öffentlich hingerichtet. Auch sie wurde enthauptet, allerdings statt eines ehrenvollen Tod durch das Schwert wurde sie mit einer bäuerlichen Axt geköpft.
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  6. #111
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    526 n. Chr. ließ Cromwell Erhard Ernst von Roeder einen großen Coup durchführen: Mit 200 schweren Katapulten, 200 normalen Katapulten und 400 Ballisten beschoss der Generall das besetzte Choctaw-Gebiet, während die Hauptarmee nicht anwesend war.

    Anschließend überfielen 1000 Langschwertkämpfer und 2000 Ritter das Fußvolk. Die Australier verloren 2000 Langbogenschützen und 1000 Axtwerfer, wir nur 100 Mann.
    Die 2000 Ritter in der Stadt konnten dann den Hellebardieren nichts entgegensetzen. Roeders Leute marschierten im Reservat ein, nahmen 2000 Bauarbeiter und 1000 Pferde gefangen und eroberten einige Geräte, die uns die Belagerungstechnik der Australier einbrachten (eigentlich dachte ich, die hätten wir schon, aber offenbar war dies nicht der Fall).

    Einige Barbaren probten den Aufstand, waren aber nicht auszumachen und wurden daher erst einmal ignoriert. Cromwell hoffte, dass sie vor allem den Australiern Steine in den Weg legen würden.

    Nach dem Sieg griffen die Katapulte und Ballisten von Nottingham um so euphorischer aus der Ferne die Belagerungstruppe der Australier an.

    Die Hellebardiere stürmten in ihre Reihen und metzelten sich durch die Kamelbogenschützen, doch die Australier gaben nicht so leicht auf. Von 2000 Rittern wurden 1100 getötet, während sie einen Trupp schwerer Reiterschützen besiegten.
    Eine zweite Angriffswelle aus Langschwertkämpfern, unseren eigenen schweren berittenen Bogenschützen und Rittern kostet die nächsten 3000 Reiterschützen das Leben, Konsul Gaius Dulius und ein Trupp Kompositbogenschützen erledigten die Waffenknechte der Australier. Auch die Sklaven der Australier wurden von unseren Rittern wieder eingefangen.
    Fernão do Pó, der den Erkundungs- und Plündertrupp angeführt hatte, wurde in den Tower gebracht und dort - wie nicht anders zu erwarten war - geköpft.

    In Nottingham wurden erstmals Kompositbogenschützen für 11900 Pfund mit Armbrüsten ausgestattet, wobei es fraglich war, warum sie nicht gleich schwere Armbrüste erhielten. Auch in Motherwell wurde die Armee für 11500 Pfund mit neuen Reiterschützen verstärkt. In Exeter wurden 6500 Pfund für die Ausstattung von Men-at-Arms zu Rittern bereitgestellt, und 298000 Pfund für die Aufrüstung von Kompostibogenschützen mit 2000 schweren Armbrüsten. Wieder einmal war mehr als der jährliche Haushaltsüberschuss für Aufrüstungen verwendet worden, und doch war unsere Armee klein und die einzelnen Truppen schwach.

    Die Jakobiten rückten mit 400 Katapulten an - ohne Geleitschutz! Eine leichte Beute, vermutete der örtliche Statthalter. Die Langschwertkämpfer von Motherwell konnten immerhin 200 zerstören.

    Beim Versuch, die übrigen 200 zu erobern, kamen jedoch 1000 Bauernsoldaten des Jersey-Feldzugs um, so dass weitere 1000 Mann ausrücken mussten und im Hügelland blieben. Die Garnison wurde so, trotz der frischen Reiter, sehr klein.

    Auch bei Exeter waren die Verteidiger erfolgreich. Ihre 200 schweren Katapulte zerstörten 200 Triboke, und es gab keine Geschütze mehr, die unsere angeschlagenen Katapulte gefährdeten. Also griffen 400 Katapulte und 180 Ballisten die Australier an.

    Doch Widerstand wie Aufrüstung erschienen fast nutzlos, da die Australier mit 47000 Mann stark in der Überzahl waren. Vielleicht wäre es klüger gewesen, die Stadt zu räumen und woanders eine größere Truppe zur Abwehr aufzustellen.

    527 n. Chr. schlugen die Australier überraschend zu - bei Ife-Ife!

    1000 Dschungelkrieger und 1000 schwere Armbrustschützen erschossen die Kompositbogenschützen in der Stadt. Dann legten sie überall Feuer, schlachteten die Vandalen ab. Bishop Gregorius starb als Märtyrer in den Flammen. Und auch England musste leiden: Inklusive Spendengeldern verlor Cromwell 5100 Pfund je fünf Jahre - ein Zehntel seines Haushaltsüberschuss - und bescheidene 900 Pfund für die Forschung.
    Und es zeigte, dass auch Cromwell der australischen Flut nicht gewachsen war.
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  7. #112
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    528 n. Chr.
    Mit dem schnellen Sieg bei Ife-Ife wollte sich Stuyvesant nicht begnügen, also ließ er Cao Cao in Exeter angreifen.


    Die Schlacht von Exeter:
    Australien:
    Kommando: Cao Cao
    3000 schwer gepanzerte Reiter (3000 Tote), 1000 Kamelbogenschützen (1000 Tote), 1000 Elefantenbogenschützen (1000 Tote, 500 tote Elefanten), 1000 Langbogenschützen, 4000 schwere Armbrustschützen, 1000 Langschwertkämpfer, 2000 Streitaxtkämpfer, 2000 Dschungelkrieger, 1000 schwere Reiterschützen
    Total: 16000 Mann (5000 Tote)

    England:
    Kommando: Leutnant Holofernes
    1000 Ritter (1000 Tote), 2000 Streitkolbenträger (2000 Tote), 2000 schwere Armbrustschützen (2000 Tote), 1000 Hellebardiere (1000 Tote), 200 schwere Katapulte (200 zerstört, 2000 Tote), 400 Katapulte (400 zerstört, 2000 Tote), 200 Ballisten (200 zerstört, 1000 Tote)
    Total: 11000 Mann (11000 Tote), 800 Katapulte (800 zerstört)

    Es konnte nicht gesagt werden, dass die Aufrüstung der Truppen in Exeter verschwendetes Geld war. Zumindest die schweren Armbrustschützen machten sich bezahlt, unter Kommando von Leutnant Holofernes schossen sie nahezu die gesamte australische Kavallerie zusammen. Doch leider war das auch alles, was die Verteidiger erreichten. Die Ritter gingen ziemlich schnell unter, die unerfahrenen Streitkolbenträger (Partisanen aus den gefallenen Städten im Umland) sowieso. Am Ende verteidigten sich nur noch die Katapulte, bis auch diese Stellung eingenommen.
    Leutnant Holofernes hatte in diesem Zeitraum schon einige Bürger aufgerufen, nach der Schlacht zu den Werkzeugen zu greifen, da er vermutete, Exeter würde genauso niedergebrannt wie Ife-Ife. Das trat zwar nicht ein, dennoch bewaffneten sich Tausende für den Widerstand.
    2000 der Partisanen wurden von Rittern niedergemacht, die übrigen schworen unter Holofernes Führung Rache.

    Bei Nottingham waren immer noch 1000 Dschungelkämpfer aktiv, die auch gleich die Kompositbogenschützen außerhalb der Stadt töteten oder gefangennahmen und ihre Gefangenen befreiten.


    Die Vandalen - britische wie urvandalische - die sich auf Feldern und in Holzfällercamps außerhalb der Stadt befunden hatten, als das Gemetzel losging, bereiteten sich nun auf den Widerstand vor. Doch auch hier wurden 2000 von Axtwerfern getötet.


    529 n. Chr.
    Nelson Mandela bot Cromwell ein alternatives Regierungssystem an: Die Wahlmonarchie, bei der das Staatsoberhaupt - im Gegensatz zu einer Republik - lebenslang regierte. Der Diktator zeigte sich sehr interessiert daran und ging auf die Forderung nach der Entsendung Lehmbrucks (um die englische Architektur zu verbreiten) und lächerlichen 1000 Pfund ein.

    "Wahlmonarchie bezeichnet eine Monarchie, deren Herrscher nicht durch Erbfolge, sondern durch eine Wahl bestimmt werden.

    Nach dem Tod von Konrad I., dem letzten Karolinger, kam es im Jahr 911 zum ersten Mal zu einer Königswahl im Ostfränkischen Reich. Nach dem Tod setzte sich allerdings zunächst die Erbfolge innerhalb einer Dynastie durch, wobei die Designation des erwünschten Nachfolgers üblich war. Der designierte Nachfolger führte zu Lebzeiten des herrschenden Kaisers den Titel eines „Römischen Königs“. Erst beim Aussterben einer Dynastie war eine neue Königswahl erforderlich. Nach dem Aussterben der Staufer entwickelte sich das Reich endgültig zu einer Wahlmonarchie. Stand ursprünglich das Recht zur Königswahl allen Reichsfürsten zu, setzte sich seit Anfang des 14. Jahrhunderts allmählich das Wahlrecht nur der Kurfürsten durch. Formal wurde es endgültig mit der Goldenen Bulle Karls IV. auf die sieben, ab Ende des 17. Jahrhunderts dann neun Kurfürsten eingeschränkt.

    Seit der Annahme des Titels eines „erwählten römischen Kaisers“ durch Maximilian I. wurde der päpstliche Anspruch auf die Kaiserkrönung zurückgedrängt. Karl V., der 1519 zum römisch-deutschen König gewählt wurde, nahm nach der Königskrönung in Aachen 1520 den Titel „erwählter Kaiser“ an, ließ sich aber 1530 als letzter Kaiser nachträglich durch den Papst (Clemens VII.) krönen. 1531 wurde sein Bruder Ferdinand I., der Nachfolger Karls V., zum König gewählt.

    Generell galt die Wahl zum römisch-deutschen König als Vorstufe zur Erlangung der Kaiserwürde. Dies blieb so bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches. Die letzte Wahl durch das Kurfürstenkollegium fand mit der Wahl von Franz II. am 5. Juli 1792 statt. Erst bei seiner Krönung am 14. Juli in Frankfurt nahm er den Titel „erwählter Kaiser“ an.

    Obwohl die Kaiserwürde seit 1438 mit einer Ausnahme (Karl VII. aus dem Hause Wittelsbach) bis zum Ende des Reiches immer von einem Mitglied des Hauses Habsburg getragen wurde, blieb das Reich formell eine Wahlmonarchie; die Kurfürsten wahrten eifersüchtig ihr Wahlrecht.

    Im Polnisch-Litauischen Reich (1569 bis 1795) wurde der König vom Adel gewählt, der auch gewichtige Mitspracherechte im Sejm besaß. Daher rührt gelegentlich die Bezeichnung Adelsrepublik für das Polnische Reich, da der Adel über 10 % der Bevölkerung ausmachte, deutlich mehr als in anderen Ländern. Meist wurde der Thron mit ausländischen Fürsten besetzt, die wenig Zeit oder Interesse hatten, sich in die inneren Angelegenheiten Polens zu mischen, und zudem über keine Hausmacht in Polen verfügten. Dies führte neben dem Liberum Veto und anderen Faktoren zum Niedergang des Doppelstaates Polen-Litauen gegen Ende des 18. Jahrhunderts.

    Der Sozialanthropologe Max Gluckman hat die regelmäßigen und oft verlustreichen Kämpfe um die Nachfolge in Wahlmonarchien, die in Europa oft den Übergang zur Erbmonarchie befördert haben, in einer ambivalenten Doppelfunktion herausgestellt. Zwar kann es zu mörderischen sozialen Konflikten (Bürgerkriegen) kommen, anderseits sind ebendiese geeignet, die Zentralmonarchie als Institution und damit den Zusammenhalt eines Staatsvolkes und Territoriums immer wieder neu zu bestärken. Politiksoziologisch gefasst, binden diese regelmäßigen Nachfolgestreitigkeiten damit die Eliten (nach Vilfredo Pareto „Elite“ und „Reserveelite“) einer Gesellschaft aneinander und vermeiden Sezessionen.

    Vergleichbare Analyseansätze lassen sich auch auf dynastische Erbkämpfe außerhalb staatsrechtlicher Monarchien übertragen, etwa auf Unternehmen in Familienbesitz. Bekannt sind hier u. a. die Auseinandersetzungen der Nachkommen Richard Wagners um die Leitung der Bayreuther Festspiele.(Wikipedia)

    Die Wahlmonarchie erlaubt es, den Apostolischen Palast zu errichten, wo sie Wahlen für den Papst stattfinden."

    530 n. Chr.
    In Indien wurde in dieser Zeit die Steinschlosspistole bei der Kavallerie populär.

    Zeniketes, der Piratenführer, nahm den indianisch-schamanischen Glauben an, nachdem einer seiner Vorfahren zum Nationalheiligen ernannt worden war.

    Erste Spähberichte der Vandalen berichteten, dass nur 2000 Ritter, 2000 Armbrustschützen und 1000 Kamelbogenschützen Ife-Ife zerstört hatten, sie aber zugleich 700 Triboke mit sich führten. Wenn es gelang, die Eskorte zu überwältigen, würde die Zerstörung oder Eroberung des Kriegsgeräts einen wichtigen Sieg darstellen - auch wenn sie die zerstörte Stadt nicht zurückbrachten.

    Cromwell konnte von Grace o Malley 13000 Pfund erhalten, indem er die irische Innere Kolonisation vorantrieb - vor allem mit englischen Flüchtlingen, die sich dort niederließen und rasch assimilierten.
    Bei den Zulu konnte er 6500 Pfund von den dortigen Priestern eintreiben, die die englische Philosophie studierten, und auf den Bahamas 7000 Pfund für die Ausbreitung der Aristokratie.

    Damit standen wieder fast 100000 Pfund für die Aufrüstung bereit, von denen allerdings schon 44700 für 3000 schwere Armbrüste in Choctaw und Birmingham und 15500 Pfund für neue Reiter für eine Pferdeherde, ebenfalls in Choctaw, ausgegeben wurden. Auch in St. Hellier wurden 2000 Kompositbogenschützen für 29800 Pfund aufgerüstet - die Kasse war damit wieder fast leer.

    Bei Nottingham befreiten sie Ritter einige Kriegsgefangene, konnten aber die Dschungelkämpfer nicht finden.

    Leutnant Holofernes Bauern bekamen den Befehl, bei Exeter möglichst viele gegnerische Truppen "abzurüsten", wie der General es nannte - das war die Voraussetzung, um überhaupt erfolgreiche Rückeroberungsversuche zu starten.

    Erfolgreich waren sie nur bedingt. Für den Sieg über einige Ritter auf einem Hügel starben 1000 Streitkolbenträger, und letztlich mussten Kompositbogenschützen aus St. Hellier sie besiegen.
    Weitere 1000 Bauern starben beim Angriff auf einige Ritter im Flachland, hier mussten unsere Ritter den Sieg vervollständigen.
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  8. #113
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    531 n. Chr.
    Um seine Tapferkeit - weniger seine Erfolgen, denn die waren ausgeblieben - im Kampf um Exeter zu honorieren, wurde Holofernes bei seiner Rückkehr nach St. Hellier zum General und zum Baron of Suther Highlands befördert.


    In Warwick gründete der Prophet St. Augustin die zoroastristische Kirche neu und errichtete den zoroastristischen Schrein. Zugleich wurde er Bishop of Warwick.


    532 n. Chr.
    Australien ließ uns keine Zeit, die Verteidigung neu zu organisieren. Zwar hatte die Armee in Motherwell erfolgreich die schottischen Katapulte geborgen, doch Himilkons Armee, die dort aufmarschierte, war zu stark.

    100 schwere Katapulte schossen die Besatzungsarmee von Motherwell zusammen, während Langschwertkämpfer eindrangen und die Schwertkämpfer des Vandalenfeldzugs abstachen. Langbogenschützen erschossen die Bauernsoldaten vom Nubien-Feldzug, und berittene Bogenschützen die Reiterschützen, die erst kürzlich aus der Pferdeherde ausgehoben worden waren. Zuletzt zerstörten Pikeniere unsere schottischen Katapulte. Vor allem diese, relativ neue, Formation mit ihren langen Speeren versetzte die Verteidiger in Angst und Schrecken, da wir so gar kein Gegenmittel dagegen hatten und die Ritter, die das neue Rückgrat der Armee werden sollten, dagegen machtlos waren.
    In Motherwell lernten die Australier dann auch das Konzept der Wahlmonarchie von den Gefangenen Herrschern der Stadt.

    Auch bei Exeter konnten wir die Pikeniere in Aktion sehen, als sie einen Trupp Ritter auf den Hügeln niederstachen.

    Bei Nottingham dagegen eroberten die elenden Dschungelkämpfer nur unsere Sklaven (ehemals Kriegsgefangene).

    534 n. Chr. tauschten wir mit den Bahamas eine relativ nutzlose Weltkarte aus. Vermutlich enthielt unsere Dank der herumkreuzenden Korvette sogar neue Informationen, die der Bahamas jedoch nicht. Vermutlich lag es daran, dass dort nun auch ein Zeitalter von Sittenlosigkeit und Dekadenz anbrach.

    Statt dessen erfuhr Cromwell, dass irgendwo ein Jägerlager und bei St. Hellier einiges an Schwerindustrie von den Australiern geplündert worden war.

    Torsten N. Wiesel wurde in Australien zu einem wichtigen Arzt, der sich vor allem mit dem Gehirn beschäftigte. Dennoch endete dort ein großes Zeitalter.

    In Irland übernahm Brian Boru als Hochkönig die politische Macht und stürzte die Ratsherrschaft O'Malleys. Statt dessen errichtete er eine Monarchie, die sich auf einen starken Kriegeradel stützte.

    In Usbekistan begann Ptolemäus seine Forschungen.

    535 n. Chr.
    Um seine Herrschaft abzusichern und neues Geld für Rüstungsprojekte zu erhalten verkaufte Cromwell Nutzholz gegen indische Seite. Auch, wenn dort kein Bargeld floss, machte die Seide doch viele Höhergestellte glücklich und sorfte für 1900 Pfund mehr Steuereinnahmen und 500 Pfund für die Forschung.
    In Südafrika wurde britisch-australische Technik für 15000 Pfund verkauft, das südafrikanische Wissen wollte Mandela jedoch nicht teilen, "weil es dann bald den Australiern in die Hände fällt."
    Ägypten zahlte 9000 Pfund für Alchemikalien, Kanada 7000 Pfund für britische Bierrezepte. Brian Boru durfte unsere Weltkarte für 2000 Pfund übernehmen.

    Von diesem Geld wurden unter anderem die letzten 1000 Kompositbogenschützen von St. Hellier mit schweren Armbrüsten bewaffnet, außerdem die eroberten Pferde von Exeter in Coventry mit neuen Reitern versehen.

    Bei Nottingham holten sich die Ritter die Sklaven zurück, die Dschungelkrieger waren aber wieder im Untergrund versteckt.

    Holofernes konnte weiterhin keine wirklichen Erfolge erzielen. Im Kampf gegen australische Ritter verlor er 1000 speziell ausgebildete Ritter bei Exeter.

    Bezeichnenderweise wurde der General aus Jersey abgezogen und ging nach Nottingham, wo er einen Trupp Kompositbogenschützen übernahm und auf eigene Kosten mit schweren Armbrüsten ausstattet.
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  9. #114
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    536 n. Chr.
    Während Cao Cao versuchte, Jersey unter Kontrolle zu bringen, und Himilkon in Schottland Stuyvesants Neu-Kaledonien errichten wollte, schickte der australische Konsul Ügedai Khan, um Erhard Ernst von Roeder zu zeigen, dass niemand ungestraft eine Siedlung dem australischen Reich entreißt.
    Große Mengen Triboke marschierten an der Grenze nach Choctaw auf. Angesichts der Karren mit den darauf gestapelten Bauteilen wurde erstmals der Begriff "Stapel der Verdammnis" - "Stack of Doom" - von Roeder verwendet.

    Australiens Armee fackelte nicht lange. Mit 1000 Triboken und 200 Ballisten, denen die Verteidiger nichts entgegenzusetzen hatten, griffen sie das Choctaw-Reservat an. Fassungslos sah Roeder zu, wie sie in aller Seelenruhe die Maschinen aufbauten, wohl wissend, dass sie außerhalb der Reichweite von Kompositbögen und Lanzen waren. Eine massive Streitmacht schützte die Kriegsmaschinen, die dann mit einem wochenlangen Beschuss begannen, nach dem in der Stadt kein Stein mehr auf dem anderen Stand.
    2000 Elefantenbogenschützen und 500 Kriegselefanten bildeten die Speerspitze und trampelten berittene Bogenschützen, schwere Armbrustschützen und Streitkolbenträger einfach nieder. Die Armee war schon so zerrüttelt, dass die Elefanten schon keine Kollateralschäden mehr anrichten konnten. 2000 Dschungelkrieger erledigten weitere unserer schweren Reiterschützen, 5000 schwere Armbrustschützen erschossen unsere 3000 Ritter, 1000 Hellebardier und schließlich die Truppe von Roeder. Für ihn selbst habe sich Ügedai Khan einiger Hinrichtungsmethoden bedient, die er von seinem Vater, Temüdzin, gelernt hatte.
    Wieder erhoben sich Choctaw-Nationalisten und britische Choctaw, von denen jedoch 2000 gleich gefangen genommen wurden.

    537 n. Chr. irgendwo plünderten die Australier wieder Jägercamps.

    540 n. Chr.
    Willi Messerschmidt träumte in Ägypten davon, den Himmel zu erobern.
    In Südafrika versorgte Peter Kölln die Armee mit den neu erfundenen Haferflocken.
    Im Zulu-Reich wurde Cetshwayc gestürzt. Sein Nachfolger wurde der König Shaka, der sich auf seine aus dem Kriegeradel stammenden, theokratischen Vasallen stützte.
    Der Dubliner Kaufmann Johann Wittenborg wurde Bürgermeister der irischen Hauptstadt.
    All das wurde in England nur am Rande besprochen, wichtiger war die Nachricht: In Cambridge war eine englische Revolte ausgebrochen. Gerüchte zufolge sei Cao Cao dabei verletzt worden oder ums Leben gekommen, jedenfalls hatten Bürger die Hälfte der Garnison vergiftet und alle Stadttore geöffnet.

    Cromwell hatte zu diesem Zeitpunkt Michael Bloomberg aus Südafrika eingeladen und konnte ihm das Geheimnis des Schießpulvers und 5000 Rand abschwatzen. Dafür sollten südafrikanische Reiter in unserem Land die Tugendes des Rittertums erlernen und sogar Klingen aus Damaszener Stahl erhalten. Die Hoffnung, dass sie dabei während ihrer Lehrzeit als Knappen unsere Armee verstärkten, erfüllte sich nicht - und leider auch nicht die Hoffnung, dass wir Pulverwaffen herstellen konnten. Das würde uns zwar gelingen, aber es fehlten Salpetervorkommen, um auch die nötige Munition zu beschaffen.

    Dennoch verkündete Cromwell, dass mit diesem Ereignis eine Wiedergeburt des britischen Empire anstehe: Die Renaissance eines mächtigen England.


    Andere diplomatische Kontakte verliefen weniger erfolgreich. Zwar war Australien nicht mehr "nicht gesprächsbereit", aber Stuyvesant machte gleich beim ersten Besuch klar: England konnte für eine Waffenruhe nichts bieten, was ihn befriedigen würde. Das hieß, auch mit Überlassung aller Städte, die Australien anzunehmen bereit war, war er nicht zufrieden.
    In Kanada konnten immerhin 4000 Pfund durch die Entsendung von Gärtnern verdient werden, die dort den Gartenbau voranbrachten.

    "Ganz wie dieser arrogante Fatzke wünscht! Wenn er keinen Frieden will, werden wir ihm Krieg bringen! Auf nach Cambridge!"
    Dort griffen 100 schwere Katapulte die Garnison offen an und schwächten sie von Nordwesten.

    Von Südwesten fielen ihnen indes schwere Armbrustschützen in den Rücken, die 500 Langbogenschützen töteten (die anderen waren noch von Aufständischen getötet worden). 1000 Meuchler, die An Jung-geun entsandte, wurden dennoch von den Verteidigern überfältigt und hingerichtet. Doch nun konnten schwere Reiterschützen die Streitaxtkämpfer aus der Stadt locken und draußen erschlagen, und Kompositbogenschützen schossen die australischen Langbogenschützen zusammen, die zwar bessere Waffen hatten, aber durch die Ausfälle geschwächt waren.
    Von Norden kamen nun schwere Armbrustschützen hinzu, die 100 schwere australische Katapulte eroberten, 1000 Bauarbeiter festnahmen - und von ihnen die Kunst der Forstwirtschaft erlernten.


    "Die Wald- oder Forstwirtschaft als Teil der Volkswirtschaft bedeutet das planmäßige Handeln des wirtschaftenden Menschen im Wald. Ziel dieser Handlungen sind heute neben der Rohstofferzeugung auch das Erbringen immaterieller Leistungen wie die Erhaltung der Wälder, insbesondere als Schutz- und Erholungsraum.

    Die Ziele der Forstwirtschaft können regional und über die Zeit hinweg stark variieren. In Mitteleuropa hat sich nach jahrhundertelangem Raubbau vor dem Beginn des 19. Jahrhunderts die nachhaltige Form der Holz­nutzung unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Bedürfnisse durchgesetzt.

    In Deutschland sind die Waldbesitzer nach den Bundes- und Landeswaldgesetzen dazu verpflichtet, ihre Wälder „ordnungsgemäß und nachhaltig“ (§11 Bundeswaldgesetz) zu bewirtschaften. Hierbei kommt es darauf an, dass die Funktionen des Waldes nicht nur als Rohstoff­quelle, sondern auch als Grundlage für den Arten-, Boden-, Klima- und Wasserschutz sowie für Freizeit und Erholung der Bevölkerung berücksichtigt werden. Dazu erfordert die heutige Forstwirtschaft ein ständiges Abwägen zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen, um die unterschiedlichen Ansprüche an den Wald berücksichtigen zu können.

    Nach katastrophalen Waldzerstörungen in Mitteleuropa im Mittelalter durch eine Übernutzung der Wälder entwickelte sich der Grundsatz der forstlichen Massennachhaltigkeit: „Man entnehme dem Wald nicht mehr Holzmasse, als gleichzeitig nachwächst“ (s. a.: Geschichte des Waldes in Mitteleuropa und Hauptartikel: Forstliche Nachhaltigkeit). Nachfolgenden Generationen sollen mindestens vergleichbare, wenn nicht bessere Nutzungsmöglichkeiten überlassen werden. Die Nachhaltigkeit der Bewirtschaftung wurde schon im 19. Jahrhundert auf ökologische und später soziale Nachhaltigkeit ausgedehnt. Seit Mitte der 1990er mündet dies in Zertifizierungen wie zum Beispiel FSC (Forest Stewardship Council) oder PEFC (Programme for Endorsement of Forest Certification Schemes).

    Im Zuge von europaweiten Prozessen wurde „nachhaltige Waldbewirtschaftung“ definiert als

    „die Behandlung und Nutzung von Wäldern auf eine Weise und in einem Ausmaß, das deren biologische Vielfalt, Produktivität, Verjüngungsfähigkeit, Vitalität sowie deren Fähigkeit, die relevanten ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Funktionen gegenwärtig und in der Zukunft auf lokaler, nationaler und globaler Ebene zu erfüllen gewährleistet, ohne anderen Ökosystemen Schaden zuzufügen.“

    In dieser in Europa anerkannten Definition kommen die vielen Funktionen des Waldes und das Streben nach nachhaltiger Entwicklung von Natur und Wirtschaft zum Ausdruck. Die waldbauliche Tätigkeit umfasst dabei die zielorientierte Planung, Entscheidung und Umsetzung im Bereich der Erneuerung, Pflege und Sanierung von Waldökosystemen bei gleichzeitiger Betrachtung ökologischer, sozioökonomischer und technischer Erkenntnisse. Die Forstwirtschaft kann dabei die nachhaltige Behandlung und Nutzung der Wälder sicherstellen.

    Dennoch bleibt jede holzwirtschaftliche Nutzung ein Eingriff, der dem Wald permanent Biomasse entzieht, die von Natur aus zur Bodenbildung im Wald verbleiben würde. Überdies kann die „künstliche“ Anlage eines Ökosystems niemals die Perfektion der natürlichen Waldentwicklung erreichen.

    Die Forstwirtschaft bietet in Mitteleuropa trotz der seit Jahrzehnten rückläufigen Tendenz für viele tausend Menschen Arbeit und Einkommen. Über 90 % des Umsatzes eines Forstbetriebes wird durch den Verkauf des erzeugten Holzes erwirtschaftet. Jedoch werden auch andere Erzeugnisse des Waldes genutzt (für den privaten Konsum meist unentgeltlich). Zu diesen Nicht-Holzprodukten zählen Pilze, Beeren, Kräuter usw.

    Die Forstwirtschaft erbringt auch Dienstleistungen (das genannte Beispiel des Waldwegebaus, die Sicherung dieser Wege) und Güter, die jedoch von den Nutznießern normalerweise nicht bezahlt werden müssen, da eine gesetzliche Grundlage dafür fehlt, oder weil die Märkte nicht existieren. Dies sind insbesondere die CO2-Speicherung und -sequestrierung, Tourismus und Naherholung, sowie (besonders im Falle tropischer Regenwälder) Beeinflussung des Klimas und genetisches Material. Auch die Erbringung von Boden-, Luft- und Wasserschutzfunktionen und der Erhalt von Biodiversität werden in der Regel nicht vergütet.

    Der Wald in Deutschland bedeckt mit 11,4 Millionen Hektar 32 Prozent der Gesamtfläche des Landes. In den deutschen Wäldern wachsen rund 90 Milliarden junge und alte Bäume mit einem Holzvorrat von insgesamt 3,7 Milliarden Festmeter. Die deutschen Wälder werden von rund 2 Millionen Waldbesitzern bewirtschaftet.

    Laut Holzmarktbericht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) betrug der Holzeinschlag in Deutschland im Jahr 2014 insgesamt 54,4 Millionen Erntefestmeter ohne Rinde. Davon entfielen 40,1 Millionen Erntefestmeter auf Nadelholz und 14,2 Millionen Erntefestmeter auf Laubholz. 44 Prozent des bundesweiten Holzeinschlags wurden 2014 im Privatwald getätigt, 20 Prozent im Körperschaftswald, 34 Prozent im Staatswald der Länder und 2 Prozent im Bundeswald.

    Die Nutzung und Weiterverarbeitung von Holz und Holzprodukten ist in Deutschland ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und schafft zahlreiche Arbeitsplätze. In Deutschland waren im Jahr 2012 im Cluster Forst und Holz bei einem Umsatz von 181 Milliarden Euro mehr als 1,1 Millionen Menschen beschäftigt.

    Aufgrund der Methodik der statistischen Erfassung wird die Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft nach Meinung einiger unterschätzt. In so genannten Cluster-Studien werden Betriebe der Forst- und nachgelagerten Holzwirtschaft sowie weitere produzierende und verarbeitende Industriezweige wie die Papierindustrie und das Druck- und Verlagsgewerbe, die auf Holz als Rohstoff angewiesen sind, aber auch Zulieferer oder im Holz- und Holzprodukte-Transport arbeitende Unternehmen als „Cluster Forst und Holz“ zusammengefasst. Nach dieser Sichtweise gibt der „Cluster Forst und Holz“ mit rund 1,3 Millionen Beschäftigten mehr Menschen Arbeit als der Maschinen- und Anlagenbau (etwa 850.000 Beschäftigte), die Elektrotechnik oder die Automobilindustrie (knapp 800.000 Beschäftigte) und erzielt jährlich einen Umsatz von ungefähr 181 Milliarden Euro. Im Jahr 2011 belief sich der Umsatz in der Forstwirtschaft in Deutschland auf rund 3 Milliarden Euro.

    Deutschland weist gefolgt von Schweden den höchsten Holzvorrat innerhalb der EU auf. Bei nachträglichen Cluster-Studien wurde dazu noch vorsichtig bewertet.

    Prinzipielle Uneinigkeit herrscht über den tatsächlichen jährlichen Holzeinschlag in Deutschland, seit im Jahr 2006 der Forstwissenschaftler Udo Mantau vom Zentrum für Holzwirtschaft der Universität Hamburg den Holzverbrauch in Deutschland als Berechnungsgrundlage für den Holzeinschlag heranzog. Er berechnete den Einschlag für das Jahr 2005 mit etwa 74 Millionen Festmeter deutlich höher als die für das gleiche Jahr vom Statistischen Bundesamt offiziell genannte Zahl von 56 Millionen Festmeter.

    Die Vermutung eines tatsächlich höheren Einschlags wird damit begründet, dass ein Teil nicht offiziell erfasst wird.(Wikipedia)

    Der Übergang vom unkontrollierten Holzzschlag zu einer geregelten Forstwirtschaft ist der Beginn einer nachhaltigen Nutzung des Waldes. Es erlaubt die Einrichtung von Aufforstungsgebieten, die die Ausbreitung des Waldes fördern. Durch ein besseres Verständnis der Holzqualitäten können nun auch Langbogenschützen, die Spitze der Entwicklung der Bogenschützeneinheiten, ausgebildet werden."

    Für Cromwell bedeutete diese Eroberung eine Hoffnung auf eine Wende. Denn so, wie das Langbogen die Krone der Bogenschützen darstellte, so waren die walisischen Langbogenschützen, bewaffnet mit besten englischen Langbögen, die Krone der Langbogenschützen, also die Krone der Krone. Mit ihren Kampfvorteilen gegenüber anderen Bogenschützen (besonders alle Armbrustschützen) erschienen sie auf den ersten Blick fast nutzlos, doch auf den zweiten Blick konnten sie genau jene Einheiten besiegen, gegen die wir bislang kein Mittel hatten: Die schweren Australischen schweren Armbrustschützen, die Nahkämpfer und schwere Kavallerie auf große Entfernung töten konnten und gegen die unsere schweren Armbrustschützen bestenfalls ebenbürtig waren. Doch nun hatte er eine Hoffnung, sie zurückzuschlagen, zumal Langbogenschützen in Städten endlich auch wieder eine Gefahr für die Triboke boten. Vielleicht brauchten wir doch kein Schießpulver. Vielleicht war eine Wende auch so einzuleiten.

    Cao Cao hatte den Giftanschlag tatsächlich überlebt, und die Verteidigung der Stadt kommandiert. Doch während dieses hatte er den von zwei Seiten angreifenden Truppen nicht entkommen können. Er wurde von einem Armbrustbolzen getötet. Da Cromwell jedoch auf einer Hinrichtung bestand wurde die Leiche im Tower of London noch einmal geköpft.
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  10. #115
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    541 n. Chr.
    Eher aus finanziellen Gründen überfielen unsere Ritter den Anführer des Choctaw-Barbarenaufstandes gegen die Australier. So konnten sie immerhin 5000 Pfund Lösegeld erpressen.


    In Jersey waren, nach dem Verlust von Cambridge, 2000 australische Ritter von ihrem Hinterland abgeschnitten. Bauernsoldaten mit Mistgabeln und reguläre Hellebardiere machten ihnen den Garaus. Cao Caos Armee hatte eine herbe Schlappe erlitten.


    542 n. Chr.
    Das wussten die Verbände wohl auch, also griffen sie die nächstgelegene Stadt an: St. Hellier, Jerseys Hauptstadt.

    Auch, wenn wir nicht siegen, wurde es für die kopflos angreifenden Truppen ein Debakel: Konsul Gaius Dulius of Jersey hatte nur 2000 schwere Armbrustschützen dort, da die Stadt nach dem Fall von Dover, Exeter und Cambridge eine funktionale Exklave war und ohnehin nicht zu halten. Doch diese Armbrustschützen wussten ihr Leben zu verteidigen:
    4000 berittene Infanteristen, 1000 Dschungelkämpfer, 2000 Pikeniere, 1000 Kamelreiter, 1000 Kamelbogenschützen und 2000 schwere Armbrustschützen fielen, ehe Langbogenschützen und Pikeniere das geschmolzene Häufchen gefangen nahmen. 11000 zu 2000 Tote waren eine Quote die, wenn sie in Choctaw oder Schottland erreicht worden wären, die Australier sicher schon zur Aufgabe bewegt hätten.

    Doch es verhinderte nicht, dass St. Hellier fiel und sich neue Aufstände bildeten.
    Der Hinduist William Livingston wurde zum Gouverneur des autonomen Bundesstaats New Jersey bestimmt. Dieses war Teil des australischen Bundesstaates. Durch einige Fehler in der Verwaltung erhielt New Jersey jedoch keine Miliz und kein neues Wissen und war damit auf dem Status des alten Jersey, einer bronzezeitlichen Kultur, zurückgeblieben.

    Der Aufstand war der größte, den es bislang bei einem Gebietverlust gegeben hatte - erfolgreich war er nicht.
    2000 aufständische Streitkolbenträger und 1000 Bogenschützen wurden von den australischen Truppen gleich besiegt. Lediglich einen Trupp Streitkolbenträger konnten die eilig rekrutierten Doppelsöldner schlagen.

    Bei Cambridge fielen 100 von den Belagerern zurückgelassene schwere Katapulte den australischen Armbrustschützen in die Hände.


    545 n. Chr.
    Trotz der massiven Schwächung Australiens im Süden blieb die Lage prekär. Der "Stapel der Versammnis" in Choctaw zählt mindestens 18000 Mann und 2000 Belagerungsmaschinen an Belagerungsgerät - darunter neuartige Waffen, die aus großen Bronzerohren bestanden - und 46000 Mann an Kampftruppen, darunter 20000 schwere Armbrustschützen. Diese Walze konnte von unseren Truppen kaum gestoppt werden, die in Brigthon warteten.

    In Indien führte Indira Ghandi eine strenge Manitu-Theokratie ein.
    Mandela weihte in Südafrika die Westminster Abbey ein, die den Buddhismus in seinem Land und bei seinen Vasallen verbreitete.

    Die Beschaffung von Finanzen im Ausland fiel diesmal sehr karg aus. Rom übernahm das britische System des Frondienstes und zahlte aus den ersten Abgaben einen Zehnt von 4000 Sesterzen an Cromwell.

    Der sah sich nun in seiner Herrschaft bei Nottingham bedroht. 6000 Aufständische aus allen Reichsteilen hatten sich dort zusammengefunden. Sie stammten von verschiedenen Aufständen und hatten sich teils Jahrzehntelang gehalten, da nirgendwo eine Garnison existierte, die stark genug war, die Rebellen zu stoppen. Doch nun liefen sie genau in den Feuerbereich von 200 Katapulten und 400 Ballisten. Cromwell ließ sofort das Feuer eröffen.

    Als der Steinhagel abebbte schossen Holofernes schwere Armbrustschützen in die Menge und töteten 1000 Dreschflegelkämpfer. Gaius Dullius und seine Morgensternkämpfer drangen ebenfalls prügelnd auf die Streitkolbenträger ein. Die Bauernmilizen mit ihren langen Forken wurden gezielt von normalen Armbrustschützen erschossen, so dass schließlich Ritter und schwere berittene Bogenschützen ungestört die letzten Dreschflegelkämpfer töten und 2 führende Monarchisten gefangennehmen konnten. Ihr Vermögen von 10000 Pfund wurde eingezogen, und sie wurden in den Tower gebracht.

    12. August 545 n. Chr.
    Die Tür der Zelle wurde geöffnet, durch die sonst nur Wasser und Brot durch eine Klappe hineingeschoben wurden. Zwei Wächter kamen herein, bei ihnen ein Mann, der Schneiderwerkzeuge bei sich trug, sowie zwei Diener. "Du stinkst vielleicht, Loyalistenschlampe... Wasch dich! Es ist Zeit." Der Schneider nahm meine Maße. "Ich bin nicht anspruchsvoll, was mein Leichentuch angeht", meinte ich. Sie lachten. "So weit ist es noch nicht, Countess Kathy. Aber für morgen steht ein Widersehen mit einer alten Freundin an."
    Die Ironsides gingen, sobald der Schneider fort war, die Diener dagegen bereiteten mir das Bad. Ich wusste nicht, womit ich nach all den Jahren der verschärften Haft diese Erleichterung verdient hatte, aber es war mir Recht, mich wieder als Mensch fühlen zu dürfen.

    13. Augst 545 n. Chr.
    Leider war das nur ein Propagandatrick. Am nächsten Tag brachte mir der Schneider nicht nur ein schwarzes Kleid mit dunklem Schleier, es kam auch ein Bader, der mich ordentlich frisierte, so dass es aussah, als sei ich in Haft ganz ordentlich behandelt worden. In dem Kleid sah ich aus wie eine Witwe - und ich glaube, das sollte ich auch darstellen. Man legte mich in Ketten, und führte mich auf den Hof des Towers. Die Menge wurde von Ironsides in Schach gehalten, doch sie johlte eher freudig - schadenfreudig - und war eindeutig nicht auf meiner Seite. Auf dem Hof stand ein Galgen mit drei Schlingen. Unter den äußeren standen die beiden Loyalistenführer, die Schlinge um den Hals. War der Hohn etwa, dass ich noch nicht mein Totengewand, sondern nur mein das Gewand für die Hinrichtung bekommen hatte? War die mittlere Schlinge für mich?
    Vor dem Galgen stand Cromwell auf einer Tribüne. Er wirkte siegesbewusst. Er glaubte daran, dass im Krieg gegen Australien eine Wende möglich sei. "Im Namen des Volkes: Hiermit verhänge ich, Lordprotektor Cromwell, das Todesurteil wegen Royalismus, Aufwiegelung, Mord, Mordbrennerei, Republikfeindlichkeit, Aufsässigkeit, Befehlsverweigerung und Verletzung republikanischer Soldaten im Zuge des Aufstandes von Nottingham gegen diese beiden Anführer des Aufstandes. Ihre Familien werden der Sklaverei zugeführt bis ind dritte Glied.
    Damit sich solche Vorfälle nicht widerholen, stelle ich klar: Die Monarchie ist abgeschafft, ein für allemal. Und damit das allen verblendeten Royalisten klar ist, wird hiermit das letzte lebende Mitglied der Königsfamilie, Thronprätendentin Iskallatu, ihrer Bestimmung zugeführt." Ich erschrak. Eine Kerkertür wurde geöffnet, und zwei Wächter brachte Iskallatu, die sich sträubte und wehrte - und die weit stärker gefesselt und weniger herausgeputzt war als ich - heraus. Sie wurde zu dem Galgen gebracht und bekam die letzte Schlinge umgelegt. Das führte zu einigen empörten Zwischenrufen aus der Menge, aber die Ironsides fischten die Unruhestifter aus der Menge.
    "Denken Sie nicht, dass dieser imfamen Person, die noch aus der Gefängniszelle heraus die Aufstände schürte, ein edlerer Tod vorbestimmt sei. Es gibt kein edles und unedles Blut. Im Zeichen der Republik sind wir alle gleich. Also werden auch sogenannte Königinnen sterben wie andere Verbrecher auch. Durch den Galgen!" Der Henker legte einen Hebel um, und eine Klappe unter den Verurteilten öffnete sich. Sie fielen herab wie nasse Säcke und wurden dort hängen lassen. Es gab keine Beerdigung, die Raben des Towers sollten sie fressen - und das taten sie.
    Cromwell stieg ungerührt von seiner Tribüne, kam zu mir. "Mein Beileid", sagte er falsch. "Bringen Sie die Countess zurück auf ihr Zimmer." Das war ein Euphemismus für die Zelle, von der aus ich den Hof sehen konnte, in dem Iskallatu nun langsam zerpickt wurde. Es war ein Zeichen, dass ich mich auch bald dort wiederfinden konnte. Und ich konnte es nicht einmal beeinflussen, wann Cromwell auch mich aus meiner Zelle holen lassen würde.
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  11. #116
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    Dieser Cromwell Emoticon: stumm
    Zitat Zitat von Jerry Demmings
    Nun, in der Tat bleibt mir meine eigene Meinung doch manchmal recht mysteriös
    Zitat Zitat von Tiramisu Beitrag anzeigen
    Ihr kennt mich ja. Ich bin ein strenger Verfechter des Ontopics.

  12. #117
    Moderator Avatar von Kathy
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    Ja, im Moment sieht es böse aus. Cromwell ist vermutlich auch nicht gut auf kritische Dichter zu sprechen.

    546 n. Chr.
    Die aus St. Hellier geflücheten Briten griffen zunächst einmal nicht die übermächtige Besatzung der Stadt an, sondern die in der Wildnis stehenden australischen Truppen nahe Cambridge. Dort wurden zunächst einmal 1000 Dschungelkrieger blutig von den Streitaxtkämpfern abgeschlagen.

    Doch durch diese Ablenkung konnten die schweren Armbrustschützen der Stadt die 100 Katapulte, die Australien von uns erbeutet hatte, mit Brandbolzen zerstört werden - eine Rückeroberung scheiterte somit. Doch konnten nun die angeschlagenen Streitaxtkämpfer von den ebenfalls angeschlagenen Doppelsöldnern besiegt werden.
    Um Cambridge zu wappnen wurden dort zudem 1000 Kompositbogenschützen mit Langbögen versorgt und eine Pferdeherde eilig mit Rekruten besetzt.

    Die Karavellen unserer Expedition erreichten inzwischen ein unbekanntes Land. Dort schlugen sie 3 Piratentriremen vernichtend und setzten diese als Erkundungsboote ein.

    Bit 550 n. Chr wurde noch eine weitere Barbarenflotte erobert.

    Sie trafen unter anderem auch die kriegerischen Kelten, die von Brennus angeführt wurden. Leider waren sie eher rückschrittlich und erlaubten keinen Wissensaustausch, der uns gegen Australien nützen würde. Nur eine Öffnung der Grenzen war machbar.


    547 n. Chr. brachte An Jung-geun mal wieder einen blutigen Kopf, von Eindringlingen, die bei Birmingham gestellt worden waren.

    Doch Cromwell verspürte keinen Triumph. Denn zur selben Zeit kamen neue Nachrichten aus Inverness, und die waren nicht erfreulich.

    100 Triboke hatten dort die Besatzungstruppen zusammengeschossen. Dennoch gelang es ihnen, 1000 australische Langschwertkämpfer und 1000 zu besiegen. Die australischen schweren Katapulte schossen die verbleibenden Truppen weiter zusammen, und Dschungelkämpfer erledigten die ersten englischen Kompositbogenschützen. Nach und nach fielen auch die Kompositbogenschützen des "Nachschub Jersey" den Pikenieren zum Opfer. Es folgten weitere 1000 Tote von der Schottland-Armee. Dann wurde das Georgskreuz über Inverness eingeholt und statt dessen die australische Standarte gehisst. Auch die 1000 Rebellen mit ihren Streitkolben überlebten nicht lange, dann wurden sie nach einer Kavallerieattacke versklavt und in die die Steinbrüche geschafft. Damit blieb nur noch Dunbar in britischer Hand. Neu-Kaledonien war so gut wie errichtet.

    Bei Cambridge wurden die gefangenen Streitaxtkämpfer von australischen Eindringlingen befreit, im Gold von Chocaw kaperten Barbaren einige aus Choctaw eroberte Arbeitsboote. Außerdem plünderten australische Armbrustschützen einige Betriebe bei St. Hellier.

    550 n. Chr. erfand Carl von Linde in Rom ein neues Verfahren, um Lebensmittel frisch und kalt zu halten. Es ging auf seine Erfahrung im Bau von tiefen Kellern hervor, die er für den Burgenbau in Rom plante.

    In Exeter brodelte es dagegen unter der Oberfläche, und bald brach unter englischen Nationalisten ein Aufstand aus, dem die australischen Besatzer wenig entgegenzusetzen hatten.

    In Kanada konnten unsere Krieger durch die Verbreitung unserer Sport- und Wettkämpfe gerade einmal 500 Pfund an Wettgeldern verdienen, ehe sich das Verfahren soweit durchsetzte, dass sich die Gewinne die Waage hielten und Kanada eigene Arenen einreichtete.

    An der Nordwestgrenze des britischen Empires kam es zu Scharmützeln zwischen australischen Rittern und englischen Hellebardieren und Bauernsoldaten, die die Australier 2000 Mann kosteten.

    Aus diesem Grund wurden die schweren Speerkämpfer in Brigthon auch mit Hellebarden bewaffnet, während einige Kompositbogenschützen Langbögen erhielten.

    Cromwell plante nun, zurückzuschlagen. In Dover waren nach seinen Berichten nur 5000 Langbogenschützen, 1000 Ritter, 1000 Kamelbogenschützen und 1000 schwere Reiterschützen. Dagegen hatte er in Nottingham 5000 Ritter und 7000 Langschwertkämpfer - eine Truppe, die gemeinsam in der Lage sein sollte, Dover zu befreien, wenn - und das war der Haken - genug Belagerungsgerät vorhanden wäre, dort die Mauern im Handstreich zu zerstören und die Verteidiger zu bombardieren. Doch im Moment hatten sie nur 400 Ballisten und 200 Katapulte dort.
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  13. #118
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    551 n. Chr.
    Da ein Angriff auf Dover ausschied, griffen die Truppen aus Cambridge herumstreunende australische Truppen an. Dabei konnten die Doppelsöldner einige Pferde von einem Trupp Ritter erobern.

    1000 Hellebardiere und 1000 Bauernsoldaten überfielen einen Trupp Elefanten, dabei konnten sie alle Elefantenbogenschützen töten, aber einzelne Elefanten überlebten und töteten die Bauernsoldaten.
    Für die restlichen Elefanten reichten jedoch unerfahrene schwere berittene Bogenschützen.

    Dann folgte die Erkenntnis: St. Hellier hatte keine eigene Armee - aber Australien hatte auch nur einige Armbrustschützen dort zurückgelassen. Also rückten blitzschnell Langbogenschützen vor, nahmen die Australier gefangen, schleppten William Livingston aus seinem Palast und nahmen ihm 700 Pfund von ihm in Besitz.

    William Livingston wurde in den Tower gebracht und umgehend hingerichtet. New Jersey hatte nur kurze Zeit bestanden. Doch 24500 Australier - und ein zweiter Trupp von 4000 Australiern - standen in der Nähe und waren bereit, St. Hellier sofort wieder zurückzuerobern.

    Doch zugleich schlug Konsul Gaius Dulius in Exeter zu.

    4000 Ritter, 2000 berittene Bogenschützen und 1000 Langschwertkämpfer überfielen die durch den Aufstand geschwächten Verteidiger. Zwar starben auch 300 unserer Männer, doch Australien verlor 1000 Axtwerfer, 1000 schwere Armbrustschützen, 1000 Langbogenschützen, 1000 Streitaxtkämpfer, 2000 Ritter und 1000 Kamelbogenschützen.
    In die frich eroberte Stadt rückten auch 200 Katapulte ein, die die australischen Verbände jenseits des Flusses schwächten.

    Zudem konnten einige Ritter gefangen genommen und von ihnen die Fechtkunst erlernt werden.

    "Fechten ist in erster Linie eine Kampfsportart, die sich aus einer Kampftechnik heraus entwickelt hat. Vor ihrer Etablierung als Sportart war die Austragungsform als Duell weit verbreitet. Die historischen Ursprünge gehen auf die Verfeinerung der Waffen und der Bewegungsabläufe gegenüber Schwert- und Säbelkämpfen zurück.

    Heute wird mit Fechten überwiegend das Sportfechten bezeichnet; gefochten wird mit Florett, Degen und (leichtem) Säbel. Offizielle Wettkampfsprache ist Französisch. Anders als beim modernen Sportfechten bezeichnet Historisches Fechten frühere Stile, wie die der Renaissance und des Mittelalters. Dabei wird versucht, diese Stile möglichst originalgetreu nachzustellen.

    Fechten gehört neben Boxen und Ringen zu den ersten Wettbewerben der Menschheit. Eine Art sportlichen Fechtens betrieb man schon in der Antike (im alten Griechenland, im römischen Reich) und in Afrika. Ursprünglich war das Fechten ein bewaffneter Kampf zweier Personen, bei dem Blankwaffen mit langer Klinge sowie Handschutz verwendet wurden. Diese wurden so geführt, dass Angriffe des Gegners abgefangen werden konnten. Mit der Entwicklung effizienter Handfeuerwaffen verloren Blankwaffen ab dem 17. Jh. weitgehend ihre militärische Bedeutung. Das Schwert wurde nur noch gegen zivile Kontrahenten, in Duellen oder zur Selbstverteidigung gegen leicht bzw. ungepanzerte Gegner verwendet und wurde daher vom Gewicht leichter und in der Führung schneller. Von Italien und Spanien ausgehend erlebte in dieser Zeit das Rapierfechten seine Blüte, welches im 18. Jh. durch noch leichtere Formen wie dem Degenfechten abgelöst wurde.

    Die Europäische Duellkultur geht zurück auf das Spätmittelalter, als auch das Bürgertum seinen ersten Aufschwung erlebte. Da zu dieser Zeit sowohl das Tragen einer Waffe als auch Recht und Pflicht des Ehrenhandels (Duell) Privileg des freien (adeligen) Mannes waren, strebten die freien Bürger nach diesen Rechten, um sich dem Adel zu emanzipieren. So entstanden die ersten Fechterbünde, wie z. B. die „Veitsfechter“ zu Prag, die ihre Bundeskonvente im Veitsdom in Prag feierten. Das Wort „Veiterfechter“ formte sich übrigens zum Begriff „Federfechter“ um, der in späterer Zeit als Hinweis auf die Leichtigkeit der modernen Fechtwaffen missverstanden wurde. Gleichzeitig verloren im soldatischen Bereich wegen der Verbreitung und einfacheren Handhabung der Feuerwaffen viele militärische Fechtlehrer Sold und Brot und suchten sich neue Betätigungsfelder als Lehrer bürgerlicher Fechter, jedoch auch als Lohnfechter in Ehrenhändeln. Dabei zogen sie durch die Städte, klopften an die Portale gutbürgerlicher Häuser und Palais und fragten an, ob ein Fechtmeister gebraucht werde: „sie gingen fechten“, um sich ernähren zu können. Auch dieser Ausdruck wird heute noch verwendet, jedoch für direkte Haustürenbettelei. Auch seit dem Mittelalter gab es Versuche, sowohl von der Kirche als auch vom Gesetzgeber, Duelle zu verhindern oder unter Strafe zu stellen. Das Reichsstrafgesetzbuch von 1871 verbot jegliche Art von Zweikampf mit tödlichen Waffen. Trotzdem blieb der gesellschaftliche Zwang zum Ehrenhandel bis nach dem Ersten Weltkrieg weit verbreitet, allerdings wurden Duelle außerhalb der Studentenschaft und der Kavallerie (Säbel) seit dem späten 18. Jh. meist mit Faustfeuerwaffen statt mit Blankwaffen ausgefochten.

    Um 1570 prägte der Franzose Henri Saint Didier die meisten Fechtausdrücke, die auch heute noch verwendet werden. In Deutschland wurde das Fechten vor allem an den Universitäten betrieben, speziell in seiner studentisch vereinfachten Form der Mensur. Eine Förderung erfuhr das Fechten erst wieder durch die Turnerbewegung im 19. Jahrhundert. 1862 entstand der erste deutsche Fechtklub in Hannover (Fechtklub Hannover von 1862), 1896 fanden die ersten deutschen Meisterschaften statt.

    Die im Wettkampf des heutigen Sportfechten zum Einsatz kommenden Waffen sind Florett, Degen und (leichter) Säbel (im Gegensatz zum 1955 im Sportbereich suspendierten „schweren“ Säbel, der nur auf Hieb gefochten wurde). Florett und Degen sind reine Stich-, der Säbel ist eine Hieb- und Stichwaffe. Gefochten wird auf der Fechtbahn (frz. piste für Spur, aber auch Tanzfläche ebenso wie das auch in Deutschland umgangssprachlich verwendete frz. planche für Planke, Diele, Bohle), die etwa 14 m lang und 1,50–2 m breit ist. Demzufolge ist dieser Sport hauptsächlich durch Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen geprägt. Seitwärtsbewegungen sind eingeschränkt und nur auf der Planche selbst erlaubt.(Wikipedia)

    Die Entwicklung der Fechtwaffen beim Übergang vom Mittelalter zur Renaissance erlaubt die Ausbildung in der zweiten Stufe der meisten Beförderungen gegen Einheitenklassen im frühen Spiel. Mithilfe eines militärischen Stadtstaats können außerdem Champions ausgebildet werden."

    Schottland dagegen schien verloren. Schiffe, die sich auch den schottischen Gewässern zurückzogen, berichteten, dass in Inverness 86000 Mann standen - das Stapel der Verdammnis hatte die kleine Stadt überrannt - mehr Truppen, als ganz England aufbieten konnte.

    Cromwell verstärkte denndoch die Ironsides und rüstete in London Kurzbogenschützen mit Langbögen auf.

    552 n. Chr.
    St. Hellier blieb nicht lange englisch. Die Langbogenschützen schafften es zwar, 1000 Dschungelkrieger abzuwehren, aber australische Langschwertkämpfer überrannten die Stellungen und nahmen die Stadt ein. Diesmal wurde sie nicht autonom, sondern blieb Teil des australischen Reichs.
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  14. #119
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    554 n. Chr. übergab Stuyvessant die Stadt Motherwell an Schottland, offenbar war er die Aufstände in Neu-Kaledonien leid.

    In Kanada wurde eine organisierte Religion und ein drakonisches Strafrecht eingeführt.

    Das drakonische Strafrecht setzte sich auch unter Jakob Stuart durch.

    Augustus Cäsar begann Albrecht Ehrenreich Gustav von Manstein als neuen General.

    555 n. Chr.
    Obwohl in Dover kein Volksaufstand uns begünstigte, befahl Cromwell nach den letzten Geländegewinnen, die Stadt anzugreifen. 100 schwere und 200 normale Katapulte beschossen die Stadtmauern und zerstörten sie nicht ganz, während 400 Ballisten und 200 Katapulte die Garnison und ihre Behausungen beschossen.

    7000 Langschwertkämpfer und 1000 Streitaxtkämpfer waren nun am Sturm beteiligt. Zwar starben 1300, und fast 5000 unserer Männer wurden verwundet, aber Australien verlor 4000 Langbogenschützen, 1000 Streitaxtkämpfer, 1000 Ritter und 1000 Kamelreiter. Außerdem nahmen wir 2000 Kriegsgefangene als Sklaven gefangen und eroberten eine Stadt zurück, wodurch das Kernland mehr Zeit fand, sich auf einen Angriff vorzubereiten - und neue Mittel erhielt. Denn von den Bewohnern der Stadt lernten wir nun, dass die Australier vermehrt professionelle Söldner (Schotten, Schweizer, Deutsche) anwarben - und dass diese Einheiten neue Formationen und Taktiken erlaubten:

    "Söldnerheere wie z. B. die Brabanzonen und die Armagnaken tauchten im Spätmittelalter auf, als es sich erwies, dass disziplinierte Söldner in der Schlacht den Rittern überlegen waren, obwohl letztere im Zweifel tapferer kämpften. Besonders augenfällig wurde das in der Schlacht von Crécy.

    Das Söldnerwesen setzte sich in Europa seit dem 14. Jahrhundert allmählich und regional mit unterschiedlichem Tempo gegenüber dem feudalen Kriegswesen durch. Ausschlaggebend war die Durchsetzung der Geldwirtschaft. Die Einführung von Söldnerheeren stellte den mittelalterlichen Personenverbandsstaat vor große finanzielle Herausforderungen. Die Söldner rekrutierten sich meist aus den städtischen und ländlichen Unterschichten. Dies konnten überschuldete Bauern, entflohene Leibeigene, nachgeborene Bauernsöhne, durch die engen Zunftordnungen quasi erwerbslose Handwerksgesellen und arbeitslose Bergarbeiter sein. Söldneranführer wurden meist unter den Familienmitgliedern der Feudalherren und deren Gefolge, mitunter auch innerhalb der Bürgerschaften der Städte angeworben, stets aber im fremden Gebiet auf einem speziell dafür eingerichteten Musterplatz. Fremde Bewaffnete verstärkten die eigene militärische Schlagkraft, mussten aber nicht dauerhaft unterhalten werden.

    Schweizer Söldner, sogenannte Reisläufer, galten bis ins 16. Jahrhundert als besonders effektive Kampfkräfte, bis ihre Formationen durch Artillerie, die in dieser Zeit entwickelt wurde, verwundbar wurden. Die päpstliche Schweizergarde entstammt noch dieser Tradition.

    Die deutschen Landsknechte begannen gegen die Schweizer nach der Schlacht bei Marignano, als in vielen Gegenden der Schweiz die Reisläuferei erschwert oder gar verboten wurde, zu konkurrieren, und wurden eine gefragte Truppe des späten 15. und des 16. Jahrhunderts. Sie wurden von allen Mächten Europas angeheuert und konnten – wie vormals die Schweizer – mitunter die Seiten wechseln. „Niederländische“ Landsknechte waren aus Norddeutschland angeworbene, „oberländische“ aus Bayern, Schwaben und Österreich. Der Dreißigjährige Krieg wurde von allen Kriegsparteien hauptsächlich mit Söldnern ausgefochten.

    Den Söldnern, vor allem denen des Dreißigjährigen Krieges, haftet seit jeher ein äußerst negativer Ruf an. Oft werden sie als gescheiterte Existenzen angesehen, die für Geld töteten und den Bauern ihre Existenzgrundlage nahmen. Auch in der Geschichtswissenschaft wurden die Söldnerhaufen immer wieder als Sammelbecken für Kriminelle, fahrendes Gesindel und Ausgestoßene beschrieben. Erst in der letzten Zeit wird versucht, diese wichtige soziale Gruppe wertneutral zu betrachten und ihre Herkunft, ihre Lebensweise und ihre Motivation, Söldner zu werden, zu ergründen. Auch die simple Zuschreibung der Täterrolle ist zu hinterfragen, da sie in vielen Fällen selber von den Kriegsunternehmern oder ihren Offizieren ausgenutzt wurden.

    Im 16. Jahrhundert bildete sich im Zuge der Aufstellung immer größerer Heeresverbände allmählich ein Offizierkorps heraus, das sich überwiegend aus dem Adel rekrutierte. Meist stammten die Offiziere jedoch aus verschiedenen Ländern, so dass die Gefahr nicht allzu groß war, dass sie den Territorialherren, in dessen Dienst sie standen, entmachten und sich selbst an seine Stelle setzen würden. Traditionelle Herkunftsländer von Söldnern waren über Jahrhunderte die Schweiz, Schottland und Irland; so stellten Männer aus diesen Ländern für Frankreich ganze Regimenter. Im Prozess der Staatenbildung in Europa war nicht so sehr militärische Macht, sondern vielmehr Legitimität und eine funktionierende Finanzverwaltung der Schlüssel zur politischen Macht. Erst mit der Nationalisierung der Armeen im 19. Jahrhundert stieg die Gefahr, die vom Offizierkorps einer Berufsarmee für die politische Elite ausging, wieder an.

    Im 19. Jahrhundert dienten zahlreiche europäische oder nordamerikanische Söldner bzw. Militärspezialisten in außereuropäischen Armeen, so in China und den neuen lateinamerikanischen Staaten. Besonders die lateinamerikanischen Marinen, so Haiti oder Brasilien, benötigten qualifizierte Ingenieure und Heizer zum Betrieb moderner Kriegsschiffe. Der ehemalige preußische Major Carl Pauli diente als Carlos Páuli in den 1890er Jahren bis ca. 1904 in den Armeen von China, Honduras und Peru. Sein Werk Tropenvademecum (1907) ist unter anderem ein Ratgeber für den Aufenthalt europäischer Militärberater in außereuropäischen Gebieten.

    Aus einer historischen Perspektive wurde im Zuge der Herausbildung stehender Heere der Söldner vom Soldaten abgelöst. Der Soldat konnte nicht mehr beliebig oft die Fronten wechseln, wie dies für einen Söldner des 17. Jahrhunderts möglich war, zumal er nicht mehr über eigene Waffen verfügte. Über das stehende Heer aus Soldaten bildete der Staat ein Gewaltmonopol aus. Während der Beruf des Söldners einer der wohl ältesten Lohnberufe ist, gehörte die vaterländische Motivation zum Selbstverständnis und Fremdbild des Soldaten. In den letzten Jahrzehnten entsteht im Zuge des Outsourcings militärischer Aufgaben an gut ausgebildete militärische Fachleute, die als Angestellte von privaten militärischen Dienstleistern weltweit Kampfhandlungen unterstützen, ein neues Berufsbild, das Züge von Soldat und Söldner vereinigt.

    Die heute im 21. Jahrhundert bestehenden privaten Sicherheits- und Militärunternehmen können entgegen der gängigen Medienpraxis durchaus als Söldnerunternehmen bezeichnet werden, da ihre Mitarbeiter zwar nicht direkt von Streitkräften, sondern von der Regierung beschäftigt oder angeworben werden, ihre Verwendung aber durchaus den Tätigkeiten entspricht, die die Genfer Konvention unter Art. 47 zusammenfasst.(Wikipedia)

    Das Söldnertum des Spätmittelalters erlaubt neue Kampfweisen, wie die Einführung des Renaissance-Bidenhänders, Doppelsöldner mit langen Spießen, Banditen, die ihren Auftraggeber verbergen und daher auch ohne erklärtem Kriegszustand angreifen können oder professionelle Musketiere. Allerdings sind diese professionellen Kämpfer teuer, so dass die Einführung des Söldnertums die Inflation um 2% antriebt."

    Aus Brighton kam eine schreckliche Nachricht: Die Besatzungsmacht des Choctaw-Reservats war abgezogen und marschierte nun auf Brigthon zu. Doch Cromwell wusste, diese Nachricht zu einer positiven umzudeuten: Wenn 63000 Mann auf dem Weg nach Brigthon waren - dann waren diese 63000 Mann nicht in Choctaw.
    Also schlug er dort zu. 100 schwere und 200 normale Katapulte schwächten die Mauern, während 400 Ballisten und 200 Katapulte die Garnison beschossen. Der erste Erfolg war hier schon, dass sie dabei 200 Triboke zerstören und 2000 Mann Katapultmannschaften töten konnten.

    4000 Langschwertkämpfer stürmten in das Reservat und erschlugen dort Axtwerfer, Pikeniere, Langbogenschützen und Ritter - bei nur 100 eigenen Toten und zahlreichen Verletzten. Über die Ebene griffen noch 2000 Ritter an, die die Streitaxtkämpfer und Bauernsoldaten der Australier aufmischten. Die letzten beschädigten Triboke sowie 1000 Bauarbeiter wurden von Langbogenschützen besiegt, die aus Veteranen des Vandalenfeldzugs hervorgegangen waren. Das Choctaw-Gebiet war befreit, auch wenn es nicht verteidigt werden sollte - lieber sollten die Australier dort wieder 7000 Mann zurücklassen, die wir in handlichen Truppengrößen besiegen konnten. Um die Rückeroberung zu erschweren stachen unsere Bauernsoldaten außerhalb der Stadt noch 500 Kriegselefanten und 1000 Reiter ab.

    Sehr zufrieden waren auch unsere Wissenschaftler, da sie in der Stadt einige australische Missionare gefangennehmen konnten, die dort das australische Bildungssystem einführen wollten - welches wir auch gleich übernahmen.


    Weiter südlich versuchte Cromwell einen Trupp auszulöschen. Dabei starben 1000 englische Ritter, aber 1000 weitere Ritter, 1000 Hellebardiere und 1000 Bauernsoldaten (die in Australien zurückblieben und schon als verloren galten) besiegten 1000 australische Arkebusiere und 2000 Elefantenbogenschützen.


    Um Brigthon zu schützen, griff Cromwell tief in die Kassen. Neben 1000 Pferden, die an berittene Bogenschützen übergeben wurden, wurden 7000 Streitkolbenträger (meist Rebellen) mit Zweihandschwertern ausgestattet. Auch in Cambridge wurden 3000 streitkolbentragende Rebellen mit dieser neuen Waffe ausgestattet. Auch durften dort 1000 Bogenschützen ihre steinzeitlichen Bögen durch Langbögen ersetzen und 1000 frische Reiterschützen eine dortige Pferdeherde besteigen.
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    Geändert von Kathy (26. Dezember 2015 um 11:24 Uhr)
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  15. #120
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    556 n. Chr.
    Die Truppen in Cambridge konnten St. Hellier noch nicht direkt angreifen, doch sie konnten sich auf die australischen Einheiten außerhalb der Stadt stürzen, auf dass diese sich nicht mit den Truppen in der Stadt vereinigen konnten.

    Mit 1000 schweren Armbrustschützen, 2000 Rittern und 1000 Doppelsöldnern wurde die Reiterei vor der Stadt angegriffen. 1000 schwere Reiterschützen, 2000 Kamelbogenschützen und 1000 Ritter der Australier wurden überrannt.

    Dunbar, die letzte englische Bastion in Schottland, wurde von australischen Spähern bedroht. Doch die 4000 Sklaven, die dort gehalten wurden, hatten in der Zwischenzeit 2 Ballistenstellungen mit 400 Schleudern gebaut, die die Reiter unter Beschuss nahmen.

    Die schweren Armbrustschützen der Stadt erledigten danach mit gezielten Schüssen die Kamelreiter, aber die Reiterschützen mussten sie entkommen lassen. Die Axtkämpfer mit ihren Bronzeäxten waren nicht stark genug - sie wurden erst jetzt mit besseren, stählernen Streitäxten bewaffnet.

    Doch Cromwell hatte noch ein Ass im Ärmel. Die frisch erbeuteten Australischen Technologien besaßen einen hohen Wert - und diesen plante er auf dem Weltmarkt einzulösen.
    So wurden Bildungswesen und Fechtkunst in Indien gelehrt. Dafür erhielten die Briten traditionelle indische Medizin:

    Dadurch wurde es möglich, in Städten mit Schulen Sanitäter auszubilden, die die eigenen Truppen zuverlässiger heilen konnten als die meisten Truppen. Die 64000 Rupien, die dazukamen, verdoppelten dazu fast den englischen Kronschatz.

    Auch Südafrika zeigte großes Interesse an dem neuen "britischen" Wissen. Dort konnten John Wyclif die Bedeutung einer Staatskirche lernen und 15000 Rand verdienen, dafür mussten auch hier britische Fechtmeister und Forstwirte ihr Wissen teilen.
    Edwin L. Drake fand gefallen an südafrikanischen Ferngläsern, die er gegen eine Entsendung von englischen Lehrern und die Lieferung von Benz-Belagerungstechnik eintauschte.

    "Als Staatskirche wird eine christliche Religionsgemeinschaft bezeichnet, die in einem Staat aufgrund geltenden Rechts (meistens mit Verfassungsrang) zur offiziellen Religion bestimmt wurde. Diese Regelung betrifft entweder das ganze Staatsgebiet oder nur einen Teilstaat. Eine Staatskirche leitet sich oftmals aus einer Monarchie ab und ist dabei eng mit der Person des Monarchen verbunden, der in der Regel eine besondere Rolle innerhalb der Staatskirche zukommt. Auch frühere Monarchien, die heute eine republikanische Verfassung haben, haben häufig eine Staatskirche (z. B. Griechenland). Fälschlicherweise werden häufig die Begriffe Staats-, Landes- und Volkskirche synonym verwandt. Die öffentlich-rechtliche Anerkennung einer Religionsgemeinschaft begründet noch nicht deren Erhebung zur Staatskirche.

    Eine Kirche kann sich als Staatskirche auf das Gebiet eines Staates oder Teilstaates beschränken (z. B. Church of England, [früher] Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich) oder sie kann in mehreren Staaten offizielle Kirche sein (z. B. vormals die Katholische Kirche in Spanien, in Italien und Belgien).

    Historisch waren in vielen Fällen Staatsangehörigkeit und Kirchenmitgliedschaft identisch, und einige Staatskirchen sahen Mission als prinzipiell verzichtbar.

    Staatskirchen haben gewöhnlich gewisse staatliche Privilegien (Steuern, Ansehen der Geistlichen), sind aber auch an gewisse Regeln des Staats gebunden. Das Ausmaß der Privilegien und Einspruchsrechte des Staats kann je nach Land und Zeit sehr unterschiedlich sein, z. B. in den deutschen Landeskirchen und im Cäsaropapismus.

    Staatsreligion hat nicht die gleiche Bedeutung wie Staatskirche, denn während erstere selbständige Glaubensgemeinschaften beinhaltet (z. B. Katholische Kirche), bezeichnet zweiteres eine dem Staat angegliederte Kirche.

    Vom 4. Jahrhundert abgesehen, gab es im Römischen Reich immer eine einheitliche Staatsreligion – bis zum Konzil von Arles im Jahre 314 den Kaiserkult, nach 391 den Katholizismus als Reichskirche.

    Die Entstehung der katholischen Staatskirche geht auf Erlasse des Kaisers Theodosius zurück, der 381 den römisch-alexandrinischen trinitarischen Glauben zur offiziellen Religion des römischen Reichs erklärte um die innerchristlichen Streitigkeiten zu beenden, und 391 jeden heidnischen Kult verbot; nur das Judentum durfte unter gewissen Bedingungen weiter bestehen. Nach heutiger Sicht vieler Forscher war es jedoch erst Justinian I., der in der Mitte des sechsten Jahrhunderts im römischen Reich das Christentum tatsächlich gegen das Heidentum durchsetzte. Die römische Reichskirche hatte gegenüber dem Staat nie die Macht der römisch-katholischen Kirche im Mittelalter, sondern war besonders im Osten immer in einem prekären Machtgleichgewicht mit der staatlichen Macht des Kaisers.

    Machtverlust und Untergang des Weströmischen Reiches hatten einen Bruch im staatskirchlichen Denken zur Folge. Augustinus schrieb sein epochales Werk De civitate Dei, das von einem prinzipiellen Dualismus zwischen irdischem Staat und Staat Gottes ausgeht.

    Im byzantinischen Osten entwickelt sich in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends der Cäsaropapismus. Das Papsttum ist im Abendland seit dem 11. Jahrhundert dem kaiserlichen Führungsanspruch entgegengetreten. Der Katholizismus beanspruchte also einen Vorrang seiner geistlichen Autorität vor den weltlichen Gewalten.

    Die Church of England war von ihrer Entstehung her Staatskirche von England. Der König ist bis heute offiziell das Oberhaupt der Kirche und ernennt Erzbischöfe und Bischöfe auf den Rat des Premierministers. Erzbischöfe und Bischöfe sitzen im englischen Oberhaus. Anders ist die Situation in Schottland, wo 1926 der Status der presbyterianischen Church of Scotland von der Staatskirche zur „Nationalkirche“ gewandelt wurde.(Wikipedia)

    Die Entwicklung der Staatskirche erlaubt den Bau von Westminster Abbey, das die Staatsreligion im gesamten Reich und bei allen Vasallen und Alliierten verbreitet wird. Der erste Entdecker der Staatskriche profitiert vorab schon davon, dass 4 eigene Städte konvertiert werden."

    Durch den Wissenszuwachs begann nun, kurz nach dem Beginn der Renaissance, auch das Zeitalter der Entdeckungen in England. Doch durch die Australische Bedrohung schien es eher unwahrscheinlich, dass es auch zu Recht als "Kolonialzeitalter" bezeichnet wurde.
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