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Thema: Kriege in der Antike sinnvoll ?

  1. #1
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    Civ3-Conquest Kriege in der Antike sinnvoll ?

    Hi Leute,

    bevor ich zur eigentlichen Frage komme, kurz mal meinen Hintergrund:
    Ich hab vor ner Weile aktiver CIV III gespielt und hab mich dank der Hilfe hier im Forum von "Prinz" auf "Kaiser" hochgearbeitet. Am Schwierigkeitsgrad "Halbgott" bin ich dann aber kläglich gescheitert und hab aus Frust und privaten Dingen CIV III erstmal wieder im Schrank verstaut.
    Vor ner Weile hats mich aber wieder gekribbelt und nachdem bei den ersten wieder-randtast-Spielen auf "Kaiser" ziemlich schnell klar war, dass ich sie dominiere, hab ich dann doch wieder n "Halbgott"-Spiel angefangen.

    Damals war ich immer bestrebt, mich in der Antike möglichst friedlich aufzubauen und die wichtigen Stadtentwicklungen der Antike möglichst schnell zu bauen. Aggressive Expansion war erst im Mittelalter geplant. Meist war ich dann aber schon so technologisch abgeschlagen, dass ich kaum mehr ne Chance hatte.
    Jetzt hatte ich aber ein Spiel, indem sich der Gegner pratschig vor meine Nase gesetzt hat und mir kaum noch Raum übrig lies. Er ist mir damit so auf n Geist gegangen, dass ich Ihn dann mit Pfeil und Bogen verdroschen hab und mir für Frieden Technologien überlassen hatte. Nachdem ich ihn dann vollständig geschluckt hatte, lief das Spiel überraschend einfach von der Hand, auch wenn es zum Schluss nochmal knapp wurde ;-)

    Nachdem ich jetzt in nem zweiten Spiel (grad Anfang Mittelalter) in einer ähnlichen Situation mit derselben Taktik genauso durchschlagenden Erfolg hatte, stellt sich für grad die Frage, ob die aggressive Expantion in der Antike generell das Mittel der Wahl auf höheren Schwierigkeitsgraden ist oder ob das jetzt nur Zufall/Glück war ?

    Die Spiele waren jeweils C3C, kleine Welt, Kontinente (70%) mit Standartregeln.

    Schonmal Danke

    Koljaz

  2. #2
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    Das hängt von der Karte ab und vor allem von der Korruption. Wenn du dir durch Krieg Städte sichern kannst, deren Erträge die vorherigen Rüstungsinvestitionen klein aussehen lassen ist Krieg die richtige Entscheidung. Wenn du dir aber bereits einen korruptionsarmen Kern gesichert hast sind Rüstungsinvestitionen auf Kosten der Forschung eine zweifelshafte Investition. Eine Armee aufzustellen die veraltet ist bevor sie den Gegner erreicht ist keine gute Idee.

    Als Faustregel gilt für mich, dass man möglichst schnell Militärwesen und Magnetismus erforscht haben sollte. Mit Kavs lassen sich Landkriege effizient führen und Galeonen erlauben Invasionen auch über Hochsee und sie beiten Platz für Truppenverbände mit je 3 Militäreinheiten. Durch dieses Gesamtpaket werden Kriege erst attraktiv. Vor Erreichen dieser Techs muss man folglich durchrechnen, ob Kriege das Erreichen dieser Techs eher beschleunigen oder eher hemmen. Kluge Diplomatie kann die Effizienz der jeweiligen Strategie erheblich erhöhen. Wenn die KI massenweise Truppen aushebt ist das meist nicht in deinem Interesse. Wenn die KIs sich gegenseitig diese Truppenmassen niedermetzeln ist es in deinem Interesse. Wenn jedoch nur ein Teil der KIs so behindert wird und beispielsweise auf einem anderen Kontinent sich die KIs prächtig entwickeln können ist dies nicht unbedingt in deinem langfristigen Interesse. Da muss man abwägen.

    Emoticon: jein
    Zitat Zitat von d73070d0 Beitrag anzeigen
    Ach, das darfst Du nicht so eng sehen. Aus justanick kriegt man nur eine konkrete Antwort raus, wenn man Müll erzählt und dann zurechtgewiesen wird. Wenn Du also was von ihm willst, frag' nich, sondern stell' falsche Behauptungen in den Raum - die werden dann umgehend korrigiert. ;)

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