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Thema: [Unreal World] Überleben in der Wildnis

  1. #1
    alias Olax Avatar von Olannda
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    [Unreal World] Überleben in der Wildnis

    Dies ist das Reisetagebuch von Keldro vom Clan der Driikiläinen.

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    Mein Vater, ein erfolgreicher Händler, hat mich gezwungen diesen Winter eine Karavane nach Nordost zum Owl-Stamm zu begleiten. Er meinte dass ich auf der Reise einiges fürs Leben lernen könnte, den ich wäre dumm wie ein Holzeimer und zu nichts zu gebrauchen. Wenn ich ihm dann sage das ich gerne Holz bearbeite lacht er immer nur und sagt, dass man davon nicht satt wird.

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    Reisetag 1
    Der Tag der Abreise ist gekommen. Ich verabschiede mich von meinen Eltern und meinen 5 älteren Geschwistern und folge meinem Karavanenführer.

    ...

    Reisetag 8
    Wir haben nun das zwölfte Koivula Dorf verlassen und ziehen weiter Richtung Nordost.

    ...

    Reisetag 20
    Nach einer langen Reise durch die Wildnis sind wir auf ein Dorf der Kiesse gestossen und haben dort ein Nachtlager aufgeschlagen.

    ...

    Reisetag 25

    Wir sind den ganzen Tag gelaufen. Meine Beine schmerzen und diese Kälte wird immer schlimmer. Für heute machen wir Rast. Der Karavanenführer sagt, das es nur noch ein paar Tage bis zum Owl-Stamm sind. Ich lege mich ans Lagerfeuer und werde nun schlafen.

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    Diese verfluchten Njerpezit Krieger. Sie haben uns mitten in der Nacht angegriffen. Ich wurde aus dem Schlaf gerissen und bevor ich wusste was los war wollte mich schon jemand umbringen. Glücklicherweise wurde mein Angreifer von irgendjemand abgelenkt und ich konnte mich befreien. Dann bin ich gelaufen, ich weis nicht wohin aber ich wollte nur weg. Nach mehreren Minuten bin ich einfach zusammengebrochen.
    Als ich wieder wach wurde ging gerade die Sonne auf. Ich lag mitten im Wald. Keine Ahnung aus welcher Richtung ich gekommen bin.

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    Mein Körper ist übersät mit Wunden. Zum Glück blutet keine von ihnen stark.

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  2. #2
    alias Olax Avatar von Olannda
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    Jetzt steh ich hier allein im Wald und alles was ich habe ist meine halb zerrissene Schlafkleidung und mein Jagdmesser. Alles andere habe ich bei der Flucht zurückgelassen.

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    Mir ist verdammt kalt. Ich muss ein Feuer machen, sonst erfriere ich. Ich schneide ein paar Äste von den Bäumen, dass sollte als Feuerholz reichen.

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    Nach mehreren Versuchen gelingt es mir ein Feuer zu entzünden.

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    Wärend ich mich am Feuer wärme lege ich noch ein paar Äste nach und überlege was ich nun tun soll.

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    Erklärung zum Interface und Anmerkungen:

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    Die Anzeigen rechts sollten selbsterklärend sein, ansonsten einfach fragen.

    Was man erwähnen sollte ist, das man eine gewisse Zeit ohne Nahrung auskommen kann, allerdings muss man regelmässig trinken.
    Jede "Aktion" braucht Zeit. Für Feuerholz sammeln und Feuer machen habe ich jetzt knapp eine "ingame" Stunde gebraucht. Da mein Survivalskill nur 22% beträgt musste ich 3 versuche starten um Feuer zu machen, was das ganze in die länge gezogen hat.
    Die Lila Fraktion (Njerpezit) sind immer Feindlich und töten alles und jeden. Man kann ihnen überall auf der Karte begegnen.

    Der Start, den ich gewählt habe ist extrem schwer. Ich denke nicht, dass es eine sehr lange Story wird...
    aber ich spiele jetzt erstmal weiter.
    Ach ja, in dem Spiel kann man nicht laden, wenn man tot ist, ist man tot. Drum wünscht mir glück, das ich nicht gleich erfriere, verdurste, verhungere oder von Bären/Wölfen/Banditen getötet werde.
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  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von AndreaDoria
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    Zitat Zitat von Olannda Beitrag anzeigen
    Der Start, den ich gewählt habe ist extrem schwer. Ich denke nicht, dass es eine sehr lange Story wird...
    Mit deinen Klamotten, pardon Nachthemd
    ohne Nahrung,
    ohne Waffen,
    dürftigen Attributen und Skills
    und schwer verletzt

    könnte man ja mit ach und Krach noch durchkommen aber im Winter

    Ich geb dir 48 Stunden

  4. #4
    alias Olax Avatar von Olannda
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    Zitat Zitat von AndreaDoria Beitrag anzeigen
    Mit deinen Klamotten, pardon Nachthemd
    ohne Nahrung,
    ohne Waffen,
    dürftigen Attributen und Skills
    und schwer verletzt

    könnte man ja mit ach und Krach noch durchkommen aber im Winter

    Ich geb dir 48 Stunden
    Na ja, der Start ist garnicht so schlecht. Immerhin habe ich keine blutenden Wunden und kann noch stehen/laufen. Mein erster Versuch war nach 6 Stunden beendet, weil ich eine Blutung nicht stillen konnte und verblutet bin.

  5. #5
    alias Olax Avatar von Olannda
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    Da ich nicht sagen kann aus welcher Richtung ich gekommen bin bleibe ich erstmal hier. Vielleicht suchen sie ja nach mir, falls überhaupt noch jemand am Leben ist.
    Aber ich kann hier nicht einfach rumsitzen und warten, also fälle ich einen jungen Baum für mehr Feuerholz. Mit meinem Jagdmesser dauert das allerdings eine ganze Weile.

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    Leider ist in der Zeit mein Feuer ausgegangen und ich muss ein neues entfachen. Immerhin habe ich jetzt erstmal genug Holz. Dem Sonnenstand nach ist es wohl um die Mittagszeit. Noch immer keine Spur von den anderen.
    Meine Wunden schmerzen, aber hier gibt es nicht einmal Wasser um sie auszuwaschen. Ich muss mich ablenken, als schnitze ich mir einen Wurfspeer.

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    Ich habe die Spitze im Feuer gehärtet, so wie mir das einer der Karavanenwachen gezeigt hat. Ich denke damit kann ich mich im Notfall zur Wehr setzen. Die Sonne ist nun schon am untergehen und meine Hoffnung auf Rettung schwindet. Außerdem knurt mir der Magen, aber die Pilze die hier wachsen sind giftig, wenn man sie nicht kocht und ich habe weder Wasser noch einen Topf.

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    Ich entferne mich etwas vom Feuer und finde ein paar Kreuter. Das muss erstmal als Abendessen reichen.

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    29 Kreuterbüschel habe ich gefunden, die Hälfte davon habe ich gegessen.
    Da es nun schon fast Nacht ist lege ich die restlichen Holzstücke ins Feuer und schlafe langsam ein.

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    Tag 2 Nach dem Überfall:

    Die Sonnenstrahlen wecken mich, oder war es der Hunger? Ich habe einen Tag lang alleine in der Wildnis überlebt. Jetzt würde ich gern wieder abgeholt werden. Aber es kommt wohl niemand mehr...
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  6. #6
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    Irrer Zufall ...

    Heute Nachmittag (nach dem Lesen im Hunter-Forum) kam mir der Gedanke, ob es nicht auch eine vernünftige Survival-Simulation geben würde. Google brachte leider kein brauchbares Ergebnis ... und dann lese ich wenig später hier den ersten Beitrag!

    Vielen Dank, allein dafür.

    Ich lese gespannt mir

  7. #7

  8. #8
    alias Olax Avatar von Olannda
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    Danke für euer Interesse. Falls ihr irgendwelche Fragen zum Spiel habt, könnt ihr sie gerne stellen.

    --------------------

    Zum Früstück gibt es wieder Kräuter. Nicht gerade sehr nahrhaft. Außerdem habe ich Durst, aber ich finde nirgends Wasser. Ich muss hier weg und Wasser finden, sonst werde ich hier nicht alt. Vorher pflücke ich aber noch ein paar Kräuter.
    Ich habe jetzt 53 Pflanzen, dass wird zwar nicht lange reichen aber besser als nichts. Dann erinnere ich mich an meine Mutter. Sie sagte immer man müsse den Göttern für das danken, was man hat. Also opfere ich den Göttern ein paar Kräuter und ziehe dann los.
    Mein Dank hat die Götter wohl erfreut, den mehrere hundert Meter weiter finde ich ein paar Streucher mit Saftigen Beeren.

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    Beim Pflücken fährt aber wieder die Kälte in meinen Körper und ich muss erneut ein Feuer machen um nicht zu erfrieren.

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    Nachdem ich alles gepflückt hatte und auch einige sofort gegessen bin ich weitergelaufen. Immer in Richtung Nordost, dort wollten wir mit unserer Karavana ja hin. Ich habe inzwischen die Hoffnung aufgegeben noch jemanden zu finden und versuche lieber auf ein Dorf der Owl zu treffen.
    Durch die Kälte komme ich nicht wirklich vorwärts. Ständig muss ich anhalten um ein Feuer zu machen damit mir meine Finger nicht abfrieren. Auch von den Beeren ist nicht mehr viel übrig.
    Mein Durst bringt mich um.
    Wärend ich durch den Wald taumel entdecke ich einen Fuchs.

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    Ich werfe meinen Speer nach ihm, aber ich verfehle ihn um mehrere Meter. Ich war noch nie wirklich gut im Jagen.
    Am späten Nachmittag finde ich nochmal ein paar Beeren und giftige Pilze.

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    Wegen der verdammten Kälte habe ich Frostbeulen am linken Unterarm bekommen.

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  9. #9
    alias Olax Avatar von Olannda
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    Bibbernd versuche ich Feuer zu machen aber es dauert ewig bis es mir gelingt. Mein Magen knurrt und der Durst ist unerträglich.

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    Ich esse nochmals Beeren, aber meinen Durst können sie nicht mehr stillen. Wasser! Wo ist bloß Wasser?
    Aber ich brauche auch Feuerholz und so fälle ich nochmal einen kleinen Baum mit meinem Messer. Das dauerte Stunden. Ich bin total ausgebrannt. Hab nochmal ein paar Beeren gesammelt und gegessen. Jetzt werde ich schlafen.

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    Tag 3

    Bin mitten in der Nacht aufgewacht. Es ist noch nicht hell drausen. Dieser Durst bringt mich um. Ich muss Wasser finden. JETZT! Die Beeren die ich esse nützen nichts, ich hab sowieso nur noch ein paar davon übrig. Ich laufe hinein in die Nacht.

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    In der Nähe ist ein Hügel auf den ich klettere. Man sieht nur wenige hundert Meter weit aber egal wohin man blickt, nur Bäume.

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    Blindlings stolpere ich weiter durch den Wald. Seit Tagen nichts getrunken außer ein bischen Beerensaft.
    Im Norden wird der Wald lichter. Ein See! Wasser! WASSER!!!

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    Anmerkung:
    An den letzten 2 Bildern kann man gut erkennen, wie schlecht es Keldro inzwischen geht. Nach nur einem Kilometer Fußmarsch ist der Hunger schon wieder stark gewachsen. Das liegt an der schlechten Nahrungsversorgung. Das lässt mich nicht nur schlechter vorrankommen, sondern gibt auch Abzüge bei allen Aufgaben, wie Feuermachen oder Holz sammeln. Es dauert alles länger oder schlägt sogar fehl (z.B. Feuer machen).
    Den See zu finden war reine Glücksache, sonst wäre das Spiel bald vorbei gewesen.
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  10. #10
    alias Olax Avatar von Olannda
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    So nah am Ziel und doch noch so weit weg. Der See ist zugefroren.

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    Ich versuche mit meinem Speer ein Loch ins Eis zu schlagen, aber das Eis ist dick und meine Kräfte schwinden.
    Als ich endlich durch bin ist es schon hell geworden.

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    Der Durst ist für's erste gelöscht, dafür schleicht sich die Kälte wieder in meinen Körper. Ich esse noch ein paar Beeren und dann suche ich nach Holz.

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    Ich wurde fündig und habe ein Lagerfeuer entzündet. Hunger habe ich auch schon wieder.

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    Noch 2 Beeren und ein paar Kräuter sind übrig. Das reicht höchstens bis Mittag. In dieser Gegend wächst nichts aber ich muss mich erstmal aufwärmen, bevor ich wieder auf Nahrungssuche gehen kann.

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  11. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von TeeRohr
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    Coole Sache. Ich glaub hier lese ich mal mit.

  12. #12
    alias Olax Avatar von Olannda
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    Wärend ich am Feuer sitze bemerke ich Fische die immer wieder an dem Loch im Eis vorbeischwimmen. In meiner Verzweiflung versuche ich mit meinem Speer einen zu fangen.

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    Nach gut 2 Stunden habe ich nichts gefangen, dafür meldet sich mein Magen wieder.

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    Ich versuche mein Glück weiter, aber ohne Erfolg. Nebenbei habe ich noch meine Wunden gewaschen.

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    Bandagen kann ich keine Anlegen, dazu müsste ich mir Stofffetzen aus den Kleidern reißen. Aber meine Kleidung ist durch den Kampf sowieso schon mitgenommen und hält mich kaum warm. Das wäre keine gute Idee. Auch die Menge an Frostbeulen auf meinem Körper hat sich erhöht.

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    Meine letzten Kräuter sind verzehrt und es wird langsam dunkel. Ich werd es doch wohl schaffen so einen blöden Fisch zu fangen.

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  13. #13
    Puhuhu Avatar von Slaan
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    SdM Dez16 - XCOM2 Make Humanity Great again

  14. #14
    alias Olax Avatar von Olannda
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    Ich muss vor Erschöpfung eingeschlafen sein. Als ich zu mir komme ist es um mich herum stockfinster. Man sieht kaum seine eigenen Hände. Das Feuer ist erloschen und die Kälte umarmt mich mit all ihrer Kraft.

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    Es ist so dunkel, das es mir nicht gelingt Feuerholz zu sammeln und ich irre ziellos umher.

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    Etwas später steht der Mond so hoch am Himmel, dass man wieder etwas sieht.

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    Ich bin kurz vor dem erfrieren und mach ein Feuer. Danach wird mehr Feuerholz gemacht und es gibt ein schön großes Feuer.

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    Noch etwas die Erfrierungen behandelt und dann lege ich mich wieder hin.

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  15. #15
    alias Olax Avatar von Olannda
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    Tag 4

    Bin erst um die Mittagszeit aufgewacht. Habe ein paar Beeren gefunden, aber nichts um meinen Hunger wirklich zu stillen. Mein Nachtlager habe ich dann an einem See aufgeschlagen. Ich bin so hungrig...

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    Tag5

    In der nähe meines Nachtlagers habe ich wieder ein paar Beeren gefunden. Besser als garkein Frühstück. Dann schleppe ich mich weiter durch die Wälder.
    Am Nachmittag dann ein Lichtblick. Ich sehe eine Siedlung am Horizont auftauchen.

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