Szenario: Sumpfkrieg
Das Szenario, das den Pardah-Sumpf einnimmt, ist nicht weniger als ein Krieg zwischen zwei Parteien: Einem Clan von magischen Fröschen und Schlangen, angeführt von der Ifritin Azura, und einem Clan von Spinnenmenschen, angeführt von niemand anders als Aazitoh Whukazif, dem Bräutigam der guten Sebah
Organisation: Spinnenclan
In der offiziellen Splittermond-Mythologie sind Spinnenmenschen eigentlich Spinnenfrauen. Verdammt, hab ich das nicht schon irgendwann mal in dieser Story geschrieben?Tatsächlich, hier:
Der Clan von Spinnenmenschen, für den wir uns interessieren, lebt seit etwa dem Mondfall in den Pardah-Sümpfen. Das genaue Datum oder gar Jahrhundert ist nicht so relevant, nur eine Sache ist für die Geschichte wichtig: Sie waren vor Azura da.
Organisation: Azuras Schlangenclan
Etwa im Jahr 200 lunarischer Zeitrechnung bricht die Feenwelt Eshara zusammen und die Ifritin Azura landet in Farukan. Eine wichtige Eigenschaft des Szenarios um die Feenwelt Eshara ist, dass die vier mit ihr verbundenen Ifrite die ganze Geschichte um Eshara eigentlich lange hinter sich gelassen haben und sich anderen Dingen zugewandt haben (bis die Helden die Luft-Ifritin Zahra befreien und dadurch die Geschichte wieder ins Rollen bringen): Feuer-Ifrit Dariush betreibt nun seine Feuerfeen-Wellness-Oase, Erd-Ifrit Ravand ist als Edirri in die Stadtpolitik Nahashtabs gegangen. Und Azura? Sie ist die letzte, die von mir eine neue Beschäftigung erhält, nämlich im Wesentlichen: 1. Buch Mose 9, 7
Azura beschließt also, sich fortzupflanzen. In den Pardah-Sümpfen trifft sie auf einen Clan von Schlangen und Fröschen -- keine magischen Wesen, sondern ganz normale Tiere -- die für diesen Zweck geeignet sind. (Weil in dieser Kampagne noch nicht genug weirde Dinge passierenSeid fruchtbar und mehret euch und reget euch auf Erden, dass euer viel darauf werden.) Die Tiere werden durch Azuras Feenblut gestärkt (sind aber, bis auf wenige Ausnahme, weiterhin von tierischer Intelligenz) und Azura wird zur Matriarchin des Schlangenclans. Auch Azuras Unterstützung für Limnurim, die Wasser-Feen unter Nahashtab, ist auf eine ähnliche Motivation zurückzuführen, denn aus einem "Mutterinstinkt" heraus will sie den Feenwesen gerne helfen, sich aus der Unterdrückung zu befreien. Sie handelt mit Mahaba außerdem aus, dass die Limnurim sich Azuras Clan anschließen werden, sobald sie befreit sind, und dass Mahaba sie dann im Kampf gegen die Spinnen unterstützen wird. Mit dieser Übermacht werden die Spinnen vermutlich keine Chance mehr haben
Achtung Spoiler:
Der Konflikt
Die Gründe für den Konflikt zwischen den Spinnen auf der einen und den Schlangen/Fröschen auf der anderen Seite sind simpel: GebietsansprücheKämpferische Auseinandersetzungen gab es schon, bevor Azura auftauchte. Seitdem haben sich die Konflikte aber verschärft, weil Azura magische Maßnahmen ergreift, um die Sümpfe weiter zu vernässen, was den Spinnen gar nicht gefällt.
Und das ist eigentlich auch schon alles.
Die Rolle Aazitohs
Unser Bräutigam Aazitoh ist Anführer des Spinnenclans:
In den fünf Jahren, in denen er den Clan angeführt hat, hat er strategisches Geschick bewiesen und konnte bereits ein paar bedeutende Erfolge gegen Azuras Schlangen und Frösche erzielen. Das hat ihm den Ehrennamen "Schlangentod" eingebracht, mit dem seine Untertanen ihn respektvoll anreden.
Zur Lösbarkeit des Konflikts
Azura hat wenig Respekt vor Sterblichen und ihrem Leben. Als Individuum ist sie weitaus mächtiger als jeder Spinnenmensch im verfeindeten Clan, aber sie greift nur selten selbst in den Konflikt ein, um sich keiner unnötigen Gefahr auszusetzen. Sie hat wenig Interesse an Frieden und wird bei Möglichkeit versuchen, die Helden für ihre Seite anzuheuern.
Aazitoh wäre für einen Frieden zu haben, hält das aber nicht für realistisch und kämpft deshalb mit harten Bandagen.
Ich baue keine offensichtlichen Hebel ein, an den die Helden ansetzen können, um diesen Konflikt zu lösen. Gerne können sie versuchen, auf diplomatischem Weg einen Frieden zu vermitteln, aber dafür wird es mehr brauchen als eine erfolgreiche Überredungsprobe. Vielleicht schlagen sie sich auch auf eine der beiden Seite. Vielleicht wollen sie sich aber einfach raushalten und der Konflikt bleibt Hintergrundgeschichte. Da diese Hintergrundgeschichte an zwei bereits in anderen Szenarien etablierte und wichtige NPCS anknüpft -- Azura und Aazitoh -- stehen auch in diesem Fall die Chancen gut, dass die Geschichte irgendwann später wieder ins Spiel zurückkommt.




Tatsächlich, hier:
Ich sehe eine realistische Chance, dass die Gruppe dies im Laufe der Kampagne herausfindet. Und dann lehne ich mich zurück und warte darauf, dass irgendjemand die Frage in den Raum wirft: "Ähm... Was bedeutet das eigentlich für Sebahs Baby?
"
) Sie fressen vorwiegend Tiere, aber auch intelligente Völker. Sie paaren sich mit einem männlichen Menschen oder Alben, betäuben ihn danach mit ihrem Gift, wickeln ihn ein und legen ihre Eier unter seiner Haut ab. Diese schlüpfen nach drei Wochen und verzehren den Vater dann von innen. Lecker lecker 
Sebahs Liebe zu Aazitoh wird von diesem erwidert und sie hat von ihm nichts zu befürchten. Zumindest nicht von ihm persönlich. Aazitoh ist halt immer noch Warlord in einem Sumpfkrieg ist, was sicherheitstechnisch ein nicht ganz unwichtiges Detail ist und eines, von dem man seiner zukünftigen Frau vielleicht irgendwann mal erzählen sollte 
Kämpferische Auseinandersetzungen gab es schon, bevor Azura auftauchte. Seitdem haben sich die Konflikte aber verschärft, weil Azura magische Maßnahmen ergreift, um die Sümpfe weiter zu vernässen, was den Spinnen gar nicht gefällt.
Zitieren
Abazu Zafuk kann fliehen. Der vom Stamm bewachte Eingang zur Feenwelt der Dryaden, der von der Magie des Hexaeders stabilisiert wurde (eigentlich sind dauerhafte Übergänge in eine Feenwelt sehr selten), kollabiert. Der Große Vater kann ohne seine Partnerin zunächst nicht weiter in dieser Form existieren und verwandelt sich unwillkürlich in einen Vogel, der seinen tierischen Instinkten folgt und davonfliegt (damit, aus SL-Sicht, die Spielercharaktere später auf diesen Vogel treffen können...). Der Stamm der Pistazie löst sich auf: Die Varge um Taray kehren (zumindest vorläufig) in die Wüste Surmakar zurück, während der Rest des Stammes seinem Schamanen
) Das gefällt der Gruppe überhaupt nicht. Ist das ein Spion? Ein Attentäter? 

