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Thema: [DRP] Роскосмос - Anarchia-Mama liebt ihre Söhne

  1. #301
    Militares Sin Fronteras Avatar von [VK]
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    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit der Konferenzteilnehmer war der Meinung, dass das möglicherweise alternativlos sei. Denn der freiwillige Ansatz, bei der die Länder die Beschlüsse selber in Gesetzesform umsetzen müssen, habe erwiesenermassen nicht funktioniert.
    Der freie Markt regelt das! Emoticon: rede

  2. #302
    Militares Sin Fronteras Avatar von [VK]
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    Was mich auch ein wenig generell interessieren würde: in wie weit würde mir das Terraforming des Mars was bringen? Kann es nicht sogar Nachteile haben? Bin da etwas unsicher ob ich das generell unterstüzen soll.

    Im Grunde könnte der Mars recht gut dazu taugen Nahrung zu produzieren. Von einem Sturz der Preisefur Nahrung würde ich durchaus profitieren. Man es aber Nachteile haben, die ich nicht sehe?
    Geändert von [VK] (30. September 2022 um 12:20 Uhr)

  3. #303
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    Die Frage ist, auf welchen Zeithorizont du da abzielst:

    Der Mars ist insofern in einer interessanten Lage, dass bei ihm vollständiges Terraforming mit einem „vernünftigen“ Aufwand überhaupt möglich ist. Und es macht von der Leistungsfähigkeit der Kolonien einen erheblichen Unterschied, ob sie sich in einer vollständigen Biosphäre befinden. Wenn sie das nicht sind, könnte der Mars auf absehbare Zeit ein besserer Bergbau- und Forschungsaussenposten bleiben. Klar ist das für dich möglicherweise ein Vorteil, weil der Mars so in vollständiger Abhängigkeit von der Erde bleiben würde. Andererseits ist es wirtschaftlich womöglich viel interessanter wenn du eine vollständig entwickelte globale Volkswirtschaft vor der Nase hast, anstatt dass du bloss Nahrung an eine Handvoll Minenarbeiter verkaufst.

    Andere mögliche Nachteile… nun ja, eine dichtere Atmosphäre würde beispielsweise den Tether viel stärker abbremsen. Wobei man für das Problem vielleicht mit verbesserter Werkstofftechnik bereits eine Lösung gefunden hat, bevor das überhaupt auftritt.

    Es hat bisher niemand eine Umfrage durchgeführt, aber unter den marsianischen Kolonisten gibt es wohl eine relativ stabile Mehrheit für das Terraforming. Aber es gibt unter ihnen auch durchaus sogenannte „Rote“, welche den Planeten lieber in der jetzigen Form erhalten möchten. Die Position ist insbesondere bei den privaten Missionen verbreitet.
    Not all those who wander are lost.

  4. #304
    Militares Sin Fronteras Avatar von [VK]
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    Was ist die Meinung der IMM?

  5. #305
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    An wen bei der IMM geht die Frage?
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  6. #306
    Militares Sin Fronteras Avatar von [VK]
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    An wen bei der IMM geht die Frage?
    An wen es Betrifft

    Ich bin am überlegen ob wir den Prozess kickstarten sollen. Dazu bräuchte ich aber wohl ein Forschungsprojekt der IMM und der Kasimir. Deshalb die Frage ob man da Interesse besteht und man etwas machen soll.

  7. #307
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    Der freie Markt regelt das! Emoticon: rede
    Um darauf nochmal zurückzukommen: Tendiere inzwischen echt dazu, dass der Markt das regeln wird. Wenn ich den Lift gebaut bekomme, dann folgt die Kolonisierung der Venus höchstwahrscheinlich sehr schnell. Die Venus eignet sich vergleichsweise schlecht zur Besiedlung durch Staaten, da man in Grunde nur fliegende Städte hat. Das ist für reiche Individuen ziemlich nett, für Staaten aber vergleichsweise unattraktiv. Dazu hat die Venus zwar weniger Mineralien, aber extrem viel Co2. Damit gibt es eine massive Marktnische, die verwendet werden kann. Ein weiterer Vorteil der Venus ist die mehr oder weniger unendliche Energie die dort sehr leicht angezapft werden kann. Wer also eine sinnvolle Möglichkeit findet aus dem Co 2 was brauchbares zu machen, wird also gut Geld machen können. Man sollte also nicht zu stark in die GEA rein rutschen.

    Interessanterweise ergänzen sich Venus und Mars ziemlich gut. Die Venus wird die eigene Atmosphäre anzapfen und exportieren, was den Mars etwas bringt und der Mars wird Metalle und andere harte Rohstoffe zur Venus exportieren können. Ein Vorteil der Venus ist, dass die für Tourismus ziemlich geil wäre.

    Wobei die Erde im interplanetaren Handel im Grunde relativ uninteressant wird. Sie wird zwar einen hohen Import haben, aber in Grunde nur Menschen exportieren können.

    Also mir als Anarchisten widerstebt es ziemlich, sich dem Ding unterzuordnen. Gerade wenn die Chinesen und Amis dort das Sagen haben
    Geändert von [VK] (30. September 2022 um 19:01 Uhr)

  8. #308
    Premier der MCR Avatar von Azrael
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    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    An wen es Betrifft

    Ich bin am überlegen ob wir den Prozess kickstarten sollen. Dazu bräuchte ich aber wohl ein Forschungsprojekt der IMM und der Kasimir. Deshalb die Frage ob man da Interesse besteht und man etwas machen soll.
    Interesse besteht durchaus bei der Kolonieleitung. Freilich müsste man dafür nicht nur die IMM ins Boot bekommen, sondern auch möglichst viele der anderen Kolonien. Die marsianische Forschungskooperation geht mit dem Flechten-Projekt geht ja in eine ähnliche Richtung und SpaceX hat sich, so wie man von einigen der Kolonisten dort hört, sich in jüngster Zeit mit Schwefelhexafluorid befasst, einem Klimagas und als Stickstoff-Alternative geeigneten Gas.

    Um darauf nochmal zurückzukommen: Tendiere inzwischen echt dazu, dass der Markt das regeln wird. Wenn ich den Lift gebaut bekomme, dann folgt die Kolonisierung der Venus höchstwahrscheinlich sehr schnell.
    Naja, muss man mal schauen. Wie du unten schreibst, die Venus hat ein Stück weit das Problem, dass du dort auf absehbare Zeit keinen festen Boden kolonisieren kannst. Der Kommentar des Missionskommandanten von Persephone ist schon nicht ganz unberechtigt, die Jupitermonde wären ironischerweise schon fast die nächstbesten Kandidaten.

    Die Venus eignet sich vergleichsweise schlecht zur Besiedlung durch Staaten, da man in Grunde nur fliegende Städte hat. Das ist für reiche Individuen ziemlich nett, für Staaten aber vergleichsweise unattraktiv. Dazu hat die Venus zwar weniger Mineralien, aber extrem viel Co2. Damit gibt es eine massive Marktnische, die verwendet werden kann. Ein weiterer Vorteil der Venus ist die mehr oder weniger unendliche Energie die dort sehr leicht angezapft werden kann. Wer also eine sinnvolle Möglichkeit findet aus dem Co 2 was brauchbares zu machen, wird also gut Geld machen können. Man sollte also nicht zu stark in die GEA rein rutschen.
    Nun... viel Kohlendioxid kann man zu viel Sauerstoff machen.

    Interessanterweise ergänzen sich Venus und Mars ziemlich gut. Die Venus wird die eigene Atmosphäre anzapfen und exportieren, was den Mars etwas bringt und der Mars wird Metalle und andere harte Rohstoffe zur Venus exportieren können. Ein Vorteil der Venus ist, dass die für Tourismus ziemlich geil wäre.
    Ich weiss gar nicht, was den Tourismus angeht. In den hypothetischen Wolkenstädten sieht man doch nur eine milchige CO2-Suppe, so prickelnd finde ich die Aussicht gar nicht.

    Wobei die Erde im interplanetaren Handel im Grunde relativ uninteressant wird. Sie wird zwar einen hohen Import haben, aber in Grunde nur Menschen exportieren können.
    Die Erde hat halt eine funktionierende Industrie mit grossen Kapazitäten. Falls der Transport von Waren in den Orbit aufgrund von Tethern und/oder Weltraumliften nicht mehr ein Problem wäre, ist sie allein deswegen nicht zu vernachlässigen.

    Also mir als Anarchisten widerstebt es ziemlich, sich dem Ding unterzuordnen. Gerade wenn die Chinesen und Amis dort das Sagen haben
    Der Mars muss sich der GEA sowieso nicht unterordnen, das ist ja erst mal eine Organisation auf der Erde. Und Chinesen und Amerikaner scheinen dort, obwohl sie die Sache angestossen haben, dort offenbar nicht so recht das Sagen. Die asiatische Ländergruppe hat ja z.B. mit Erfolg verhindert, dass man die GEA den Vereinten Nationen unterstellt hat. Dort wäre der Einfluss der USA und der Volksrepublik viel höher gewesen.
    Not all those who wander are lost.

  9. #309
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    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Interesse besteht durchaus bei der Kolonieleitung. Freilich müsste man dafür nicht nur die IMM ins Boot bekommen, sondern auch möglichst viele der anderen Kolonien. Die marsianische Forschungskooperation geht mit dem Flechten-Projekt geht ja in eine ähnliche Richtung und SpaceX hat sich, so wie man von einigen der Kolonisten dort hört, sich in jüngster Zeit mit Schwefelhexafluorid befasst, einem Klimagas und als Stickstoff-Alternative geeigneten Gas.



    Naja, muss man mal schauen. Wie du unten schreibst, die Venus hat ein Stück weit das Problem, dass du dort auf absehbare Zeit keinen festen Boden kolonisieren kannst. Der Kommentar des Missionskommandanten von Persephone ist schon nicht ganz unberechtigt, die Jupitermonde wären ironischerweise schon fast die nächstbesten Kandidaten.



    Nun... viel Kohlendioxid kann man zu viel Sauerstoff machen.



    Ich weiss gar nicht, was den Tourismus angeht. In den hypothetischen Wolkenstädten sieht man doch nur eine milchige CO2-Suppe, so prickelnd finde ich die Aussicht gar nicht.



    Die Erde hat halt eine funktionierende Industrie mit grossen Kapazitäten. Falls der Transport von Waren in den Orbit aufgrund von Tethern und/oder Weltraumliften nicht mehr ein Problem wäre, ist sie allein deswegen nicht zu vernachlässigen.



    Der Mars muss sich der GEA sowieso nicht unterordnen, das ist ja erst mal eine Organisation auf der Erde. Und Chinesen und Amerikaner scheinen dort, obwohl sie die Sache angestossen haben, dort offenbar nicht so recht das Sagen. Die asiatische Ländergruppe hat ja z.B. mit Erfolg verhindert, dass man die GEA den Vereinten Nationen unterstellt hat. Dort wäre der Einfluss der USA und der Volksrepublik viel höher gewesen.
    Nur kurz zur IMM: ich würde gerne dem Mars ein künstliches Magnetfeld verpassen um vor kosmischer Strahlung zu schützen und zu verhindern, dass die Atmosphäre weg gebrannt wird. Das ginge wohl relativ billig wenn ich das richtig verstanden habe wenn man am L1 einen Magneten platziert. Ich würde Material und Flug bereitstellen. Die IMM den Schwerpunkt und die Forschungsergebnisse. Das wäre so mein Plan.

    Anscheinend soll das auch schon helfen, dass sich der Mars etwas erwärmt und der Druck der Atmosphäre steigt und eventuell auch Co2 freisetzt.

  10. #310
    Militares Sin Fronteras Avatar von [VK]
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    Naja, muss man mal schauen. Wie du unten schreibst, die Venus hat ein Stück weit das Problem, dass du dort auf absehbare Zeit keinen festen Boden kolonisieren kannst. Der Kommentar des Missionskommandanten von Persephone ist schon nicht ganz unberechtigt, die Jupitermonde wären ironischerweise schon fast die nächstbesten Kandidaten.
    Das ist nur bedingt ein Problem. Die Atmosphäre ist dicht genug das eine Kugel mit einer Erdatmospähre dort in 50km Höhe schweben kann. Der fehlende Boden ist also kein Ausschlusskriterium, der lässt sich relativ leicht selbst bauen. 50km Höhe erlaubt einem im Grunde im Taucheranzug draußen rumzulaufen. Das ist deutlich angenehmer als im fetten Raumanzug. Der Druck ist auch ähnlich genug, dass ein Leck im Ballon keine Explosion verursacht sondern einfach wieder zugemacht werden kann.


    Nun... viel Kohlendioxid kann man zu viel Sauerstoff machen.
    Wäre auch einer der Hauptexporteure der Venus. Sauerstoff bringt aber auf der Erde nicht viel. Dafür deutlich mehr auf dem Mars und potentiell auch Ceres. Das finde ich mit meinen Orbit-Plänen durchaus interessant.

    Und hier kommt noch ein interessanter Punkt: Wenn man den Hohmanntransfer verwenden will, so kann man Erdjährlich zwischen Mars und Venus fliegen. Während man nur alle zwei Jahre zum Mars fliegen kann.

    Und die Venus hat auch ein Haufen Deuterium. Das ist für Fusionskraftwerke der ersten Generation interessant. Dazu noch "unendlich" Energie für allerhand Prozesse. Was der Venus halt fehlt ist harte Materie. Also das, was die Asteroiden und teilweise Mars bieten. Und was dem Mars fehlt, hat die Venus. Deshalb halte ich es für sinnvoll da in beide Töpfe zu investieren. Und sollte das mit dem Lift klappen, besteht dazu auch Kapazitäten. Und das ist auch woran ich Interesse habe. Transportkapazitäten verkaufen. Dabei ist es egal ob Venus oder Mars. Je höher die Nachfrage, desto höher der Preis


    Ich weiss gar nicht, was den Tourismus angeht. In den hypothetischen Wolkenstädten sieht man doch nur eine milchige CO2-Suppe, so prickelnd finde ich die Aussicht gar nicht.
    Man kann da leichter fliegen. Und wie oben geschrieben, Temperatur, Druck, Gravitation, Dauer und ähnliches sind deutlich näher an der Erde dran. Und die fliegenden Städte sind ja mobil. D.h. man könnte ein Las Vegas haben, in dem es permanent Nacht ist. Es ist eine komplett andere Art von Kolonie als sie auf dem Mars funktionieren würde.
    Die Erde hat halt eine funktionierende Industrie mit grossen Kapazitäten. Falls der Transport von Waren in den Orbit aufgrund von Tethern und/oder Weltraumliften nicht mehr ein Problem wäre, ist sie allein deswegen nicht zu vernachlässigen.
    Diese Kapazität bringt halt nichts, wenn man man durch einen Flaschenhals muss und dieser noch extrem teuer ist. 20k für einen CD-Spieler ist halt extrem teuer. Sobald die Möglichkeit besteht auf dem Mars zeug herzustellen, wird das gemacht. Die wichtigsten Exportprodukte die ich auf der Erde sehe sind:
    1) Menschen, d.h. Kolonisten und Touristen.
    2) Biomasse, also Samen, Embryos und sonstiges Genetisches Material.
    3) Technologie, dazu zähle ich jetzt auch mal Bildung und Software
    4) Kulturgüter, d.h. darunter fällt für mich alles Kreative und Unterhaltsame.

    Von diesen sind im Grunde nur Menschen und vielleicht Biomasse interessant. Letztere lässt sich aber potentiell Mittelfristig auch künstlich auf dem Planeten herstellen. Dann reicht es nur den DNA-Code zu schicken. Wirklich langfristig, wären sogar möglicherweise Menschen über diesen Weg transportierbar. Man lädt sein eigenes Bewusstsein hoch und verschickt sich zum Mars, wo man paar Wochen in einem Roboter Urlaub macht, bis man sich zurück auf die Erde funkt.
    Die Erde hat ein ziemlich großes Importpotential, aber an Materiellen Gütern, hat sie kaum was zu exportieren.
    Gasige Ware lässt sich auf von der Venus leicht beschaffen. Harte Ware (Dazu zähle ich auch Wassereis) kriegt man besser vom Asteroidengürtel oder Merkur. Dann gibt es noch die Gasmonde. Nahrung wohl vom Mars.

    Wobei ich auch sagen muss, dass ich noch etwas unsicher bin, wie es mit den Lifts aussieht. Meiner Rechnung zur Folge, Ist der Phobos-Mars-Lift aktuell der teuerste. Und wird es wohl lange bleiben. Er ist aber auch der längste der an einem Stück gebaut wird. Der Erdtheter muss aufgetrennt werden, damit er überhaupt funktionieren kann. Kann aber auch als Krücke verstanden werden und okay, es braucht auf jeden Fall Asteroiden.

    Der Mars muss sich der GEA sowieso nicht unterordnen, das ist ja erst mal eine Organisation auf der Erde. Und Chinesen und Amerikaner scheinen dort, obwohl sie die Sache angestossen haben, dort offenbar nicht so recht das Sagen. Die asiatische Ländergruppe hat ja z.B. mit Erfolg verhindert, dass man die GEA den Vereinten Nationen unterstellt hat. Dort wäre der Einfluss der USA und der Volksrepublik viel höher gewesen.
    Ich meinte Russland, aber ich habe einfach mal Vertrauen in Antonow und hoffe, dass er weiß, was er macht
    Geändert von [VK] (30. September 2022 um 22:28 Uhr)

  11. #311
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    Wäre auch einer der Hauptexporteure der Venus. Sauerstoff bringt aber auf der Erde nicht viel. Dafür deutlich mehr auf dem Mars und potentiell auch Ceres. Das finde ich mit meinen Orbit-Plänen durchaus interessant.
    Das habe ich auch gemeint. Die Atmosphäre der Erde ist ja in Ordnung, die braucht nicht mehr Sauerstoff oder Kohlendioxid, besser wäre weniger von zweiterem. Aber Terraforming-Kandidaten oder generell menschliche Aussenposten anderswo, wo die Atmosphäre dünn ist, könnten es gebrauchen.

    Gasige Ware lässt sich auf von der Venus leicht beschaffen. Harte Ware (Dazu zähle ich auch Wassereis) kriegt man besser vom Asteroidengürtel oder Merkur. Dann gibt es noch die Gasmonde. Nahrung wohl vom Mars.
    Das stimmt zwar alles, setzt aber natürlich auch voraus, dass man das alles so einfach fördern kann. Der Merkur oder auch Asteroiden oder die Venus stellen ja durchaus noch eine gewisse technische Hürde dar. Das Problem bei der Erde ist nur der von dir erwähnte Flaschenhals und es ist ja nicht gesagt, dass dessen Behebung zwangsläufig später erfolgt als der technische Fortschritt für die Förderung von Ressourcen auf dem Merkur. Aber schauen wir mal wie es sich entwickelt.

    Wobei ich auch sagen muss, dass ich noch etwas unsicher bin, wie es mit den Lifts aussieht. Meiner Rechnung zur Folge, Ist der Phobos-Mars-Lift aktuell der teuerste. Und wird es wohl lange bleiben. Er ist aber auch der längste der an einem Stück gebaut wird. Der Erdtheter muss aufgetrennt werden, damit er überhaupt funktionieren kann. Kann aber auch als Krücke verstanden werden und okay, es braucht auf jeden Fall Asteroiden.
    Ja, der Phobos-Tether ist der mit Abstand grösste, aber wenn das obere Ende fertig gebaut ist, bringt er halt auch am meisten. Mit dem Schwung von Phobos kannst du danach ja fast treibstofflos Frachter durchs halbe Sonnensystem schleudern, was den kleinen Marsmond zu einem Knotenpunkt des interplanetaren Handels machen würde.

    Ich meinte Russland, aber ich habe einfach mal Vertrauen in Antonow und hoffe, dass er weiß, was er macht
    Man wird sehen...
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