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Thema: [DMS] - Römisches Erbe am Schwarzen Meer

  1. #1
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    [DMS] - Römisches Erbe am Schwarzen Meer

    Ausgenommen Jon, Klink und emm, meiner Wenigkeit, alle raus!



  2. #2
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    Im Sinne der Annäherung unserer beider Länder ist die Überlegung sie in einen Staatenbund zu überführen, ähnlich dem deutschen Versuch. Orientierung bietet dabei allerdings das wahre Rom

    Daher mal Fragen (Plural falls noch weitere kommen) an Jon:
    1) Wie ist bei der Bevölkerung aktuell die Beziehung zwischen Izmir und Trapezunt? Ist die noch recht gut aufgrund des langen Bündnisses oder ist das schon wieder abgekühlt.
    2) Sollte es zu einer Heiratsverbindung unserer Dynastien kommen, müsste dann ein Heiratspartner konvertieren?


    Unsere Gedanken waren die Länder vorallem auf der Ebene staatlicher Organisierung/Institutionen zusammenzubringen. Vereinheitlichungen im Bereich Recht und Verwaltung so als erste Schritte.

    3) wäre es denkbar, gemeinsam einen RechtsSP auszuarbeiten, oder ist das ähnlich wie beim Handelsrecht eher mit fragwürdigen Erfolgsaussichten?



    Welche Fragen müssten von deiner Seite aus für dieses Projekt vor allem geklärt werden, @Jon?

  3. #3
    Zurück im Norden
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    1) Das ist natürlich schwer zu sagen, zumal "die Bevölkerung" nicht gerade eine einheitliche Gruppe darstellt. Wen genau möchtest du fragen?
    2) Es gab schon beide Möglichkeiten, aber zumindest die Frage der Kindererziehung dürfte ein Thema werden.
    3) Recht ist insofern immer eine kritische Sache, als damit auch Einfluss verbunden ist. Wer vor Ort etwa als Adliger Recht sprechen darf, möchte diese Möglichkeit natürlich nicht einfach hergeben. Mit etwas Vorarbeit kann man aber zumindest in diese Richtung gehen, wie es Hellas ja auch gezeigt hat.

    Von mir her muss aber nichts vorab geklärt werden, ich kann einen solchen Bund leicht einbauen.

  4. #4
    zurück aus dem Exil Avatar von Kaiser Klink
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    1) Das ist uns klar. Vielleicht fangen wir mit Adel und Klerus an die Gruppen zu denen am ehesten der direkte Draht besteht. Wie ist da das Verhältnis zueinander?

    Zu 2) habe ich etwas recherchiert, wie Zeri es damals mit dem Scherifen gemacht hat. Tatsächlich musste die Tochter von ihm nicht zum Islam konvertieren. Bei den Kindern wurde es so geregelt, dass die Söhne muslimisch und die Töchter christlich erzogen wurden. Eine interessante Regelung, da wir da immerhin vom Herrn von Mekka sprechen. Eine Region, in welcher die Religion nochmal eine besonders große Rolle spielen dürfte.
    Schade, dass Scherif Hussein starb. Er war wirklich cool.

    zu 3) Verstehe das Hauptproblem bei Rechtsreformen ist, dass man damit ins Wohlfühlgehege des Adels vordringt. Das heißt wir beide müssten uns eine Vorgehensweise überlegen, bei welcher sich der Adel nicht überrumpelt fühlt. Hellas' alte Sps werde ich mal später durchforsten. Vermutlich wäre es nicht verkehrt in Rechtskommissionen dem Adel eine entsprechende Repräsentation zu geben. Wenn sie daran mitwirken können, ist die Bereitschaft höher.
    Bei meinem Adel könnte man zum Teil auch über en patriotismus gehen, wenn die Rechtsreform auch Bezug auf alte byzantinische Gesetzes- und Rechtsquellen nimmt. Bei Izmirs Adel ist ein Teil griechisch, aber der türkische Part wird damit nicht zu locken sein. Naja ich schaue mal, wie Hellas das gemacht hat. Er hatte ja auch die Neapolitaner mit ins Boot geholt.


    @TT: Ein Thema, zu dem ich was schreiben wollte in der PN, aber vergaß, war der Senat. Ich teile dein Unbehagen uns einen richtigen Senat anzulachen der uns auch einen Strich durch die Rechnung machen kann. Ein solches Gremium wäre nicht wünschenswert, siehe Tirol.
    Beratende Adels- und Bürgerversammlungen hingegen oder zu festgesetzten Abständen z.b. einmal im Jahr stattfindende große Versammlungen wie der syrische Kuriltai könnten hingegen mehrfach nützlich sein. Zum einen um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und zum anderen auch als Stimmungsbarometer für uns zu dienen. Aber bei Vorschlägen von mir diesbezüglich ist daran zu denken, dass ich eher militärisch als politisch versiert bin.


    Ansonsten, wenn ich mich so an die Vorgeschichte erinnere. ja zwischen Izmir und Hellas dürfte das Verhältnis belasteter sein. Ihr seid euch mehrmals ins Gehege gekommen während hingegne bei Trapezunt und Izmir die Zusammenarbeit lange gut war und nur im Nachspiel an die Schlacht von Täbriz mal eine Abkühlung erfuhr, ohne dass aber irgendwas Schwerwiegendes passiert ist. Das kommt auch mal unter den besten Freunden vor.

  5. #5
    Zurück im Norden
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    1) Soll ich das offen hier für beide sagen oder wollt ihr es jeder für sich wissen?
    2) Ja. Hier hat Zeri aber auch gezielt eine Konversion seiner Dynastie angestrebt, so dass die Regelung aus Sicht des Scherifen (der das natürlich nicht wusste) sehr vorteilhaft war. Der Kronprinz selbst war dabei nicht verheiratet. Also, je weiter die Ehepartner vom Thron weg sind, desto leichter lässt sich das frei gestalten.
    3) Des Adels und auch anderer Gruppen. Das Mittelalter (und auch die Frühe Neuzeit) war eine Epoche der Privilegien, was anders als heute nicht als unangemessen galt. Es kann also auch ein Stadtrat, eine Gilde oder sogar ein Dorf irgendwelche Sonderrechte haben. Aus Sicht des Gesamtstaates mag das nicht immer vorteilhaft sein, aber jede Gruppe hält nun einmal zäh an dem fest, was sie für ihre "wohlerworbenen Rechte" hält.

  6. #6
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    1) Mein Teil muss nicht geheim sein

    3) Der Adel soll sich mal nicht so anstellen ich hätte da schon Reibungspunkte in Kauf genommen bei meinem RechtsSP

  7. #7
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    Ich habe die Sache mit den Rechtssetzungen nochmals ein wenig ausführlicher erläutert (bei Tipps/Nachtrag 4).

  8. #8
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    Wenn man aber ne Remineszenz an das alte Rom haben möchte, dann muss man wohl irgendwann mal in den sauren Apfel beißen und versuchen das zu vereinheitlichen. Für eine effektive Verwaltung schadet es vermutlich auch nicht.
    Außerdem will Osman ja die phrygischen Ideale umsetzen in das Recht

  9. #9
    Schreckensgestalt Avatar von Baldri
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  10. #10
    zurück aus dem Exil Avatar von Kaiser Klink
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    Zitat Zitat von Tim Twain Beitrag anzeigen
    Wenn man aber ne Remineszenz an das alte Rom haben möchte, dann muss man wohl irgendwann mal in den sauren Apfel beißen und versuchen das zu vereinheitlichen. Für eine effektive Verwaltung schadet es vermutlich auch nicht.
    Außerdem will Osman ja die phrygischen Ideale umsetzen in das Recht
    Tausend Sonderrechte und eine effiziente Verwaltung beißen sich in der Tat. Das heißt da müssen wir ansetzen, vermutlich mit mehreren SPs. Zur Anregung habe ich mal die Aktionsposts von Hellas zusammengefasst die sich um Verwaltung und Rechtssprechung handeln. Ich will ihn nicht kopieren aber Anregungen kann man sich da gut holen.

    1411
    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Biogefährdung Beitrag anzeigen
    Khanat Hellas, Jahreszug für das Jahr 1411:

    Schwerpunkt:

    Der Hof zu Athen

    Die Akropolis, die "Oberstadt Athens" wird als Regierungszentrum ausgebaut und als aufwändiger Hofstaat aufgezogen. Yesun Khan IV. hat das Ziel sich stärker als zuvor der griechischen Kultur zuzuwenden und lädt daher zahlreiche griechische Gelehrte ein. Diese sollen dabei helfen die Führungselite, also den Khan, den Adel zu Hofe, aber auch die Erben verstärkt durch den griechischen Geist zu erhellen um das Land, wie auch die Untertanen besser zu verstehen und so zu einer kulturellen Einheit zu verschmelzen. Ein christlich-hellenistischer Geist, das Verständnis lokaler Traditionen und die Weisheit, wie auch Schönheit griechischer Schaffenskraft längst vergangener Zeit warten darauf erkundet zu werden. Außerdem soll die historische Stätte im neuen Glanz erstrahlen um die wahren Herrscher dieser Lande ein Zuhause zu bieten. Die weisen Männer der Griechen sind aufgerufen ihren Khan dort zu beraten, wie einst in vergangener Zeit. Auch italienische Gelehrte sind willkommen, um den Erben die Sprache ihrer Heimat zu lehren. Zukünftige Generationen werden vertraut mit den Sprachen und Traditionen ihrer Völker sein.

    Dazu werden einmalig 200.000 S bereitgestellt.

    Auswertung:

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Khanat Hellas

    Der Versuch Yesun Khans, sich stärker der griechischen Kultur zu öffnen, wird von den meisten Einheimischen noch recht misstrauisch beäugt. Dennoch gibt es viele Griechen aus dem Land selbst und auch aus ehemals byzantinischen Gebieten, die sich am Aufbau des neuen Hofs beteiligen möchten und sich gern vom Khan verpflichten lassen. Dazu gehören auch einige sehr renommierte Gelehrte aus Konstantinopel, so dass die dortige Universität einen echten Aderlass zu verkraften hat. Der Ausbau der Akropolis erweist sich zunächst als schwierig, weil die Zuleitung von Wasser ein Problem darstellt. Schließlich entscheidet man sich, neue Gebäude etwas unterhalb der klassischen Ruinen zu errichten und sich dann allmählich nach oben vorzuarbeiten. Da sich die Fertigstellung wegen der Komplexität der Aufgabe ohnehin noch etwa zwei Jahre hinziehen würde, bitten die Architekten den Khan um eine Entscheidung. Entweder könnte man die Arbeiten unterhalb der Akropolis fertigstellen und dort das neue Regierungszentrum einrichten. Dazu wären nur noch etwa 50000 S zusätzlich nötig. Man könnte aber auch den Hügel ganz in Angriff nehmen und hätte dann praktisch eine neuerstandene Akropolis, die allen Ansprüchen genügen würde. Dafür wären allerdings etwa 550000 S nötig.

    Etwas kritisch ist die Lage gegenwärtig in Süditalien und auf dem Balkan. Die dort lebenden italienisch- und slawischsprachigen Niederadligen fühlen sich durch die Hinwendung zum antiken Griechenland etwas an den Rand gedrängt. Auch einige mongolische Adlige, die mit dem gewählten Weg nicht einverstanden sind, ziehen sich auf ihre Güter zurück. Die hohen Investitionen mildern die Unzufriedenheit aber ein wenig, weil sie Händlern und Handwerkern Arbeit geben.


    1412

    Achtung Spoiler:

    Zitat Zitat von Biogefährdung Beitrag anzeigen

    Neapel - wichtigste Metropole des Khans in Italien


    Khanat Hellas im Jahre 1412



    Reaktion: Der Hof wird wie angekündigt groß aufgezogen und soll entsprechende finanzielle Möglichkeiten erhalten um dem gerecht zu werden. Hierfür werden dieses Jahr 250.000S bereit gestellt. Im kommenden Jahr werden weitere 200.000S eingeplant.



    Aktion: Die Neapolitanische und Makedonische Kunstschule

    Ehre im Krieg verschafft der Kampf, Mut und schlussendlich der Sieg, aber um dem Hause des Khans Ehre zu verschaffen muss für den Frieden etwas anderes gefunden werden. Der Khan, der in letzter Zeit das eine oder andere Werk liest und besonders über die Ilias schwärmt möchte sich zum Ruhme seiner Dynastie als Mäzen betätigen und hat daher folgenden Plan zu Hofe entworfen. Um die neuerstandene Akropolis auch prächtig auszuschmücken müssen große Künstler noch größere Werke schaffen und die Vielfältigkeit seines Reiches unterstreichen sodass im Geiste des Wettbewerbes zwei Kunstschulen wie im Kriege gegeneinander antreten und sich stetig übertreffen. Ihr Schlachfeld ist der Marmor und die Leinwand, ihre Waffen sind Pinsel und Meißel.

    Die Neapolitanische Schule soll sich eher in religiösen Fragen spezialisieren und gottgefällige Werke schaffen. Es steht ihnen aber auch frei regionale und kulturelle Aspekte ihrer Heimat beizusteuern, sodass der Ruhm ihrer lokalen Heimat den Ruhm ihrer khanatischen Heimat mehrt. Der Khan gibt ein Werk in Auftrag, dass den lokalen Heiligen Januarius zeigt. Die Schule hat ihren Kern in Neapel und soll dort die Künstler der Region versammeln.

    Die Makedonische Schule hat dagegen ihren Schwerpunkt auf historische und epische Darstellungen und nimmt dabei alle griechischen Aspekte, aber auch anderer Gruppen des östlichen Khanats auf. Hier ergeht der Auftrag ein Werk zu Ehren Achills zu schaffen, den der Khan nach seiner Lektüre mehr und mehr schätzte. Zentrum der kulturellen Bewegung soll Thessaloniki sein und von dort auch das makedonische Erbe glanzvoll darstellen. Der Auftrag hier zielt darauf eine Reihe von Helden als Gesamtkunstwerk zu schaffen. Neben Achill soll später auch Alexander der Große, den Yesun Khan IV. für seine schlagkräftige Kavallerie schätzt, wie auch eine Reihe von Großkhane und eigene Vorfahren dargestellt werden, die gemeinsam verdeutlichen wie die Symbiose der Helden zu Pferd das Land zum Sieg führt.

    Beide Schulen können natürlich ihre Kassen mit Auftragswerken aufbessern und dem Adel und Klerus in Süditalien und im hellenistisch/makedonischen Teil des Khanates ihre Dienste anbieten. Die Hoffnung zielt natürlich darauf durch die Einbindung italienischer, mongolischer, mythischer, regionaler und religiöser Elemente die wichtigen Bestandteile des Reiches am Hof würdevoll zu repräsentieren.

    Jährlich werden 25.000S bereitgestellt um Auftragswerke zu vergüten und die Ausbildung und Förderung voranzutreiben.
    Auswertung:

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Khanat Hellas

    Die neapolitanische und makedonische Kunstschule findet großen Zuspruch beim Adel und bei gebildeten Bürgern der beiden Landesteile. Generell erweist sich der Bezug auf die Antike als erfolgreiches integratives Konzept, auch wenn viele der Mongolen nicht viel damit anfangen können. Die Entscheidung für den Ausbau der Akropolis im großen Maßstab trägt ebenfalls dazu bei, den Ruf des Khanates als kultureller Metropole zu steigern.

    Alexander der Große erweist sich zudem tatsächlich eine geeignete „Galionsfigur“, denn auch die Mongolen kennen ihn als Welteroberer und Weltenherrscher, der als eine Art Vorläufer der Großkhane angesehen werden kann.

    Eine gewisse Grenze ergibt sich allerdings aus den – im Vergleich zu anderen Reichen des östlichen und zentralen Mittelmeerraumes – recht geringen Aufwendungen für den Hof in Athen. Selbst das lange belächelte Tunis ist hier deutlich an Hellas vorbeigezogen, so dass sich einige Gelehrte nun lieber dort oder an den glanzvollen Höfen von Alexandria, Rom, Damaskus oder Konstantinopel ihr Brot verdienen.




    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Biogefährdung Beitrag anzeigen


    Kaiser Justinian - der oströmische Kaiser auf den der Corpus Iuris Civilis zurückgeht


    Khanat Hellas im Jahre 1413



    Reaktion: Zum Abschluss der Bauarbeiten an der Akropolis wird eine große Feierlichkeit zur Eröffnung angesetzt. Gleichzeitig wird das Budget für den Hof erhöht um angemessen herrschen zu können. Die Grundausgaben steigen auf 150.000S, wobei zusätzlich 25.000S für das Mäzenatentum fließen, sowie weitere 25.000S in der folgenden Aktion regelmäßig hinzukommen.

    Aktion: Das neue (alte) Recht


    Yesun Khan der IV. liest in letzter Zeit reichlich und wendet sich immer mehr der Frage zu, was man aus den Schriften der Vergangenheit für die Aufgabe des Herrschers der heutigen Zeit gewinnen kann. Sein Augenmerk fiel, vermutlich durch den Einfluss eines Gelehrten aus Konstantinopel auf Kaiser Justinian und seinen Einfluss auf das Recht. Nicht nur, dass man vom römischen Recht reichlich lernen kann, auch die Methodik der Kodifizierung und der Vereinheitlichung haben einen unglaublich modernen Eindruck entfacht, dem es nachzueifern gilt. Die Akropolis soll für Rechtsgelehrte ein neues Zentrum werden und Männer begeistern, die der neuen Aufgabe nachgehen, ein neues Zeitalter des Rechts anzustoßen. Das Zentrum des Reiches soll zur Diskussionsstätte westlicher, also italienischer und östlicher, griechischer Gelehrter werden, die gemeinsam mit Experten der mongolischen Juristerei das alte Recht Roms wiederentdecken im CIC und in einer Symbiose mit den Traditionen und Auffassungen der Mongolen stellen. Die zu erarbeitende Lex Yesun Khan wird, so der Plan des Khans, dem Khanat Einheit, Rechtssicherheit und Stabilität bringen.

    Für dieses Unterfangen werden kontinuierlich 25.000S aufgewendet, wie auch 12.000S als erste Handgelder für die Anreise von Gelehrten aus fernen Winkeln des Reiches aufgewendet.
    Auswertung:

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Khanat Hellas

    Der Versuch einer Neukodifizierung und Vereinheitlichung des Rechts erweist sich als große Aufgabe für die Gelehrten und Juristen. Nicht nur gilt es, verschiedene Rechtstraditionen zusammenzuführen, man muss auch versuchen, das Rechtsempfingen der Bevölkerung wenigstens zum Teil zu berücksichtigen, um eine gewisse Akzeptanz zu schaffen. Einige Rechtskundige geben sogar auf und verlassen ihren Dienst, weil sie von den ständigen Diskussionen entnervt sind. Andere sind dagegen von der Vorstellung fasziniert, an einem Jahrhundertwerk mitzuwirken, das wie der Codex Justinianus noch spätere Generationen prägen wird. Am Ende des Jahres ist man jedoch noch immer mit der Sichtung von Gesetzen und Vorschriften beschäftigt, die kaum alle zu vereinheitlichen sein dürften.

    Schließlich schlagen die Mitglieder der Kommission Yesun Khan vor, es entweder bei einer regionalen Vielfalt von Rechtssystemen zu belassen und diese besser zu ordnen oder zunächst nur geltende Gesetze zu sammeln und erst später den Versuch einer Vereinheitlichung zu unternehmen.

    Der Abschluss der Arbeiten an der Akropolis und der Ausbau des Hofes erfüllt die alte Metropole Athen mit neuem Glanz und scheint erstmals so etwas wie Stolz auf einen gemeinsamen Staat zu bewirken.



    1418

    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Caporegime Beitrag anzeigen
    Achtung Spoiler:






    Achill - Einer der vielen Helden des Khanates


    Khanat Hellas im Jahre 1418




    Aktion: Hellenisches Epos


    Am Hof wird ein großes Werk in Auftrag gegeben. Es soll sich dabei um ein bzw. gern auch eine Reihe von Schöpfungen handeln, die antike Helden wie Achill mit großen Führern wie Alexander dem Großen und den mongolischen Reiterhelden in Einklang bringen und die Herrschaft der Dynastie als schicksalshafte Fügung begründen. Im Mittelpunkt der Bemühung steht aber ein gemeinschafts- und sinnstiftendes Kulturgut zu erschaffen, indem sich sowohl der italienische, griechische und auch slawische wie arabische Landesteil wiederfindet. Als kulturelles Bindeglied soll es das Land verbinden und Tradition, Geschichte wie aktuelle Macht verknüpfen zu einer neuen hellenischen Identität.



    Auswertung:
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Khanat Hellas


    Das Hellenische Epos (auch als „Epos der hundert Helden“ bezeichnet) findet im gesamten Mittelmeerraum große Aufmerksamkeit und wird in vielen Teilen des Landes vorgeführt oder vorgetragen. Die Gouverneure der einzelnen Provinzen berichten, dass der Einbezug von Helden aller Landesteile tatsächlich zu einer wachsenden Identifikation mit Hellas und dem Khanat führt. In mehreren Städten beginnen Adel und Bürgertum eigenständig mit dem Bau neuer Theater, um das Werk aufführen zu können. Der Autor des Epos, der Grieche Ion Gregoras, welcher ein Großneffe des Universalgelehrten Nikephoros Gregoras ist, gewinnt durch seine Dichtung hohes Ansehen im ganzen Land und weit darüber hinaus.



    1419

    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Caporegime Beitrag anzeigen




    Khanat Hellas im Jahre 1419




    Aktion: Traktat - Über das kommende hellenistische Jahrzehnt


    Es wird für den wachsenden Hof in Athen ein Auftrag ausgeschrieben. Ziel soll die Erarbeitung eines politischen Traktates sein, dass für das kommende Jahrzehnt Entwicklungsoptionen des Khanats ersinnt und als Leitfaden für lokale Verwaltungsmänner und Adelige des Khans, wie auch für ihn selbst dient. Das Khanat soll administrative, wie politische Mechanismen erkennen und benutzen, um effizienter und stabiler von der kleinsten Verwaltungsebene an zu arbeiten. Ausflüge in rechtsphilosophische Gebiete (i.V.m. der bereits laufenden Rechtskodifizierung) sind ebenso erwünscht, wie praktische Organisationsempfehlungen, um das junge Khanat weiter zu festigen und in sich zu modernisieren.



    Auswertung:

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Khanat Hellas


    Der politische Traktat „Über das kommende hellenische Jahrzehnt“ wird von einer Gruppe gelehrter Männer aus verschiedenen Teilen des Reiches verfasst. Auch einige Dozenten der Universität von Konstantinopel treten in den Dienst des kulturell aufblühenden Reiches, das sich so intensiv mit seinem griechischen Erbe befasst und edle Gelehrsamkeit besonders zu schätzen scheint.

    Inhaltlich gehen die Autoren vor allem auf drei Bereiche ein: Rechtssicherheit, politische und wirtschaftliche Verlässlichkeit und religiöse Toleranz. Ein aus vielen verschiedenen Nationen und Völkern zusammengesetztes Reich wie das Khanat Hellas müsse für alle Untertanen und auch für Adel und Klerus sicherstellen, dass ihnen ihr Recht nicht genommen werde. Die in den letzten Jahren errungenen Erfolge bei der Sammlung und Kodifikation verschiedener im Lande geltender Gesetze habe hier bereits eine wichtige Grundlage gelegt. Es gebe aber einige Bereiche, in welchen noch Verbesserungen möglich seien. Im Hinblick auf politische und ökonomische Sicherheit habe das Khanat ebenfalls deutliche Fortschritte erzielt. Einige der Autoren regen aber an, Rat und Hilfe des Adels und der führenden Bürger, welche für die Prosperität des Landes große Bedeutung haben, auch institutionell stärker einzubinden. Im Bereich der religiösen Toleranz sei Hellas ebenfalls auf einem guten Weg; vielleicht könnte man hier manchmal vom nordöstlichen Nachbarn Izmir lernen, wo diese Toleranz geradezu ein zentraler Bestandteil der Politik des Herrschers geworden sei.

    Das Traktat stärkt die Reformkräfte bei Hofe und im Adel und ermöglicht es den Beamten, in vielen Bereichen bessere Arbeit zu leisten. Dadurch verbessert sich in diesem Jahr besonders die Steuer- und Zollerhebung. In den kommenden sechs Jahren (1420-1425) sind außerdem Schwerpunkte im Bereich der Verwaltung, der Rechtspflege und der Gestaltung politischer oder ökonomischer Rahmenbedingungen besonders effektiv.



    1420

    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Caporegime Beitrag anzeigen


    Khanat Hellas im Jahre 1420




    Aktion: Das Athener Stadtrecht




    In Athen soll ein neues Stadtrecht geschaffen werden, was die Grundlage für die ökonomische und politische Entwicklung setzen soll. Die Hauptstadt soll dabei die Speerspitze der Entwicklung darstellen und den anderen Städten die Möglichkeit geben es im Nachzug zu adaptieren.

    Im Stadtrecht soll die Stellung des Bürgertums starke Beachtung finden. Sie sollen an den politischen Prozessen in der Stadt beteiligt werden und selbst bei der Stadtentwicklung ein Mitspracherecht entfalten. Auf Intitiative der Bürger wird dazu auch eingeräumt eine Örtlichkeit zu schaffen, an der ein Rat der Stadt zusammentreten kann um Akzente zu setzen.

    Darüber hinaus sollen geregelt werden:

    -Eine städtische Prozessordnung, die Rechtssicherheit schafft, sowohl für die Bürger, als auch für Reisende mit einem Gastrecht.
    -Das Kaufmannsrecht und etwaige Haftung, wie auch Buchführungsauflagen
    -Das Ehegüter- und Erbrecht, mit dem Schwerpunkt auf größere individuelle Freiheit
    -Das städtische Strafrecht, mit Verzicht auf Sippenhaft und stärkeren Fokus auf unabhängige Richter

    Ein wichtiger und zentraler Punkt soll auch die Regelung für Finanzgeschäfte sein. Im Athener Stadtrecht sollen Schranken im Sinne des Zinsverbotes fallen bzw. stark eingeschränkt werden um die Stadt zu einen attraktiven Standort für Kreditgeber und Banken zu machen.

    Die Bürger der Stadt sind mit den Gelehrten der Akropolis gemeinsam aufgerufen diesem Vorhaben ihre Kräfte zu leihen und es mit Leben zu füllen. Sie können auf die umfangreiche Rechtssammlung zurückgreifen und so die besten Rechtsinstrumente des gesamten Khanates kombinieren und studieren.

    Man stellt 50.000S zur Verfügung.





    Auswertung:
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Khanat Hellas


    Die Rechtskodifikation für Athen geht wie geplant voran. Das eigentliche Stadtrecht ist schon zu Jahresbeginn ausgearbeitet und kann daher Anfang 1421 in Kraft treten, wenn der Khan seine Zustimmung gibt. Allerdings ist die Stellung und Zusammensetzung des Rates noch umstritten. Der Adel konnte bei der Ausarbeitung eine starke Position sichern und hätte im geplanten Gremium die Mehrheit. Einige der wohlhabenden Kaufleute verlangen hingegen, dass mindestens die Hälfte der Sitze über die Gilden und Zünfte vergeben wird. Immerhin seien es sie, die den Reichtum in die Stadt brächten. Möglicherweise wäre es sinnvoll, eine Versammlung aller Stände der Stadt einzuberufen, um unter Vorsitz des Khans über das Thema zu sprechen.
    Das Prozessrecht zieht sich hingegen noch etwas hin, weil dabei viele Privilegien tangiert und vielleicht sogar gemindert werden könnten. Außerdem leisten die häufig dem Klosterleben entstammenden Bischöfe starken Widerstand gegen eine offizielle Förderung der vielfach unter dem Verdacht der Wucherei stehenden Geldgeschäfte. Zwar hat sich in den letzten Jahrhunderten die Lehrmeinung durchgesetzt, Zinsen seien als eine Art Gebühr für die „Abnutzung“ des Geldes legitim, aber gerade die Handwerker und Bauern fürchten, um Haus und Hof gebracht zu werden. Hier bildet sich eine gewisse Allianz mit dem Adel, der – zum Teil aus religiöser Überzeugung, zum Teil aber auch aus wohlverstandenem Egoismus heraus – gegen eine Förderung des wohlhabenden Finanzbürgertums Stellung bezieht. Da sich bei Hofe aber mittlerweile eine echte „Refompartei“ juristisch geschulter Bürgersöhne gebildet hat, finden auch die Kaufleute beträchtlichen Rückhalt. Auch hier könnte eine für alle Stände Athens sprechende Versammlung möglicherweise Klarheit bringen, und vielleicht wäre sogar eine Art „Handel“ in Bezug auf die Stadtregierung möglich.

    Die eher offensive Außenpolitik in Bezug auf Rhodos fand bei den städtischen Handwerkern und einigen Seeleuten großen Rückhalt. Die Fernhandelsgilden waren hingegen oft geteilter Meinung, weil viele Kaufleute vom Warenaustausch mit Ägypten oder Konstantinopel leben. Diese Frage spielt aber zum Jahresende hin keine große Rolle mehr, da die Situation offenbar wieder normalisiert werden konnte. Man ist nun sehr froh, dass – auch dank der Flotte des Khanats – der Friede im Mittelmeerraum gesichert erscheint.





    1421:

    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Caporegime Beitrag anzeigen
    Auswertung:




    Khanat Hellas im Jahre 1421




    Reaktion: Zins und Wucher



    Man setzt für Mai eine große Athener Ständeversammlung an und hofft dabei die Differenzen aus der Welt zu schaffen.


    Aktion: Der hellenische Senat




    Man plant in diesem Jahr die Einrichtung von legislativen Häusern. Dafür soll auf dem Aeropag in Athen, der als historischer Ort der Versammlung gilt der hellenische Senat errichtet werden und als eine Art ständiger Kurultai fungieren. Dieser steht über den Provinzen (dazu später mehr) und hat eingeschränkte Möglichkeiten Einfluss auszuüben. Sein Hauptwerkzeug soll darin bestehen Richtlinien vorzugeben, die später in den Provinzen, je nach lokalen Gegebenheiten umgesetzt werden. In bestimmten Gebieten soll er aber auch durch Beschluss bindendes Recht schaffen können, wozu vor Allem die Steuerpolitik gehört.

    Stärkeren Einfluss erhalten dagegen die Provinzsenate. Die Provinzen des hellenischen Khanates sollen sein:

    -Attika/griechische Inseln
    -Makedonien
    -Peleponnes
    -Mittelgriechenland
    -Epirus
    -Thessalien
    -Albanien
    -Kampanien
    -Molise
    -Apulien
    -Basilikata
    -Kalabrien

    Der Adel erhält das Privileg diese Provinzsenate zu besetzen und dort somit im Dienste des Khanates die legislative Ordnung zu bestimmen. Ausgenommen von der Senatsordnung werden die freien hellenischen Städte, also Städte die das Athener Stadtrecht verliehen bekommen haben. Man plant damit einen Kompromiss bei der Athener Ständeversammlung erreichen zu können, nachdem der Adel in den Provinzen und die Gilden und Zünfte in den freien Städten die Oberhoheit innehaben.

    Die Integration des Klerus in dieses System würde dabei auf dessen Wunsch hin ermöglicht. Man bietet hier die Freiheit an Teil des Senatssystems mit entsprechenden Privilegien zu sein oder auf eigenem Land selbst Recht, natürlich im Rahmen der hellenischen Ordnung zu setzen. Man erhofft durch diese Freiheit ein Zugeständnis für die Findung eines zukünftigen Kompromisses gemacht zu haben.



    Auch hier soll die große Athener Ständeversammlung im Mai Abhilfe schaffen.



    Auswertung:

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Khanat Hellas


    Der Aufbau der Provinzsenate erweist sich als schwierig, kann angesichts der bisherigen, in Teilen sehr erfolgreichen Verwaltungsmaßnahmen aber dennoch in Angriff genommen werden. Besonders in Süd- und Mittelgriechenland ist es sogar möglich, die Konstituierung bereits Anfang 1422 vorzunehmen. Auch in den fünf Provinzen Süditaliens hofft man darauf, 1422 oder spätestens 1423 die Einrichtung der Senate abschließen zu können. In den recht armen nordgriechischen Regionen und auf den noch sehr eigenständigen Inseln könnte sich die Reform hingegen noch etwas hinziehen. Die albanischen und makedonischen Vasallen bitten hingegen darum, sie nicht in das System zu integrieren. Sie haben seit alters her Privilegien und Sonderrechte verliehen bekommen und möchten auf diese nicht verzichten, weil sie den Verlust ihrer Eigenständigkeit befürchten.

    Der Klerus des Landes ist dem Khan durchaus dankbar für die Möglichkeit, selbst über seine Rechtsstellung im Rahmen der künftigen Provinzialordnung zu entscheiden. Hierbei zeigt sich eine deutliche Trennung zwischen Griechenland und Süditalien. Der italienische Klerus ist in aller Regel eng mit den dortigen Adligen verbunden und votiert mit großer Mehrheit für die vollständige Integration in das Provinzsystem und die Senate, während in den griechischen Regionen überall Mehrheiten für eine eigene Rechtssetzung bestehen. Des könnte auch mit der starken Position der griechischsprachigen Eremitenklöster zu tun haben, die traditionell eine starke Eigenständigkeit vom Adel pflegen.

    In Bezug auf das Athener Stadtrecht und Prozessrecht kann ein Kompromiss zwischen Adel, Finanzbürgertum, Bauern und Handwerkern erzielt werden. Der nach einem komplizierten, dafür aber sehr ausgewogenen System gewählte Stadtrat wird demnach künftig von einer dem Bürgertum entstammenden Mehrheit geprägt sein, wobei die Handwerkerzünfte, die Bauerneinungen und die Handelsgilden über festgelegte Sitze verfügen. Adel und Klerus der Stadt verzichten auf die erreichte Majorität, erhalten aber ebenfalls feste Mandate und ein Bündel von Privilegien bei Gerichtsverfahren, darunter vor allem auch das Vorrecht, nur von Standesgenossen gerichtet zu werden. Auch das Prozessrecht kann voraussichtlich Anfang bis Mitte 1422 eingeführt werden. Dabei machen die Handelsgilden einige Konzessionen, so dass es wohl eher schuldnerfreundlich geprägt sein wird.

    Der gemeinsame hellenische Senat wird ebenfalls eingerichtet und von den Provinzen (auch denjenigen, in denen sich die Wahl der Provinzsenate verzögert) eifrig beschickt. Dabei sind Adel und Klerus deutlich in der Mehrheit, zumal Handwerker, Bauern und Kaufleute kaum längere Zeit in Athen verweilen können. Selbst die Albaner und Makedonen wären bereit, dem „neuen Areopag“ als beobachtende und beratende Mitglieder beizutreten.

    Insgesamt gilt die Reform damit als Erfolg und dürfte die Rechtssicherheit der Untertanen des Khans deutlich verbessern und damit auch zu einer besseren Identifikation mit dem Reich beitragen.

    Die Löwen von Piräus und das Flottenoberkommando melden, dass die Piraterie im östlichen Mittelmeer wieder etwas zugenommen habe. Man verdächtigt sogar die Bevölkerung einiger Inseln, mit den Seeräubern zusammenzuarbeiten, hat aber keine handfesten Beweise dafür. Außerdem scheint auch das Banditenwesen wieder zugenommen zu haben, ohne allerdings wirklich bedrohlich zu sein.

    In vielen Teilen des Landes – vor allem in Süditalien – unterstützt der Adel die Außenpolitik des Khans nach Kräften. Offenbar wird es durchaus als legitimes Ziel angesehen, Sizilien von der Herrschaft des Kalifen zu befreien. In dieser Schicht dürfte der Rückhalt des Großkhans nun stark gesunken sein. Beim Bürgertum ist das Echo hingegen etwas gemischter, was vielleicht auch mit unterschiedlichen Handelsinteressen zu tun hat.




    1422

    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Caporegime Beitrag anzeigen



    Khanat Hellas im Jahre 1422



    Reaktion: Die Vasallen haben das Recht zur Beteiligung am Senatssystem, aber nicht die Pflicht, weswegen es ihnen freisteht die Entscheidung jederzeit zu ändern und doch eine Beteiligung anzustreben.

    Aktion: Der Hellenische Verteidigungsrat






    Der Khan wünscht, dass der neue Areopag, also der Große Hellenische Senat einen ersten dauerhaften Ausschuss bildet. In diesen dauerhaften Ausschüssen sollen Gesetzesvorlagen ausgearbeitet werden und dann durch Diskussionsrunden gehen und letztlich zur Durchsetzung durch Abstimmung im Großen Senat gelangen. Nach den zahlreichen zivilen Verwaltungsmühen soll nun in Anbetracht der steten Bedrohung durch Rebellen, Räuber und Andere die Militäradministration gestärkt bzw. geschaffen werden.

    Dieser erste Ausschuss wird der Hellenische Verteidigungsrat, der Gesetze und Konzepte zur Sicherung des Khanates ausarbeiten soll. Die Besetzung erfolgt durch versierte Experten des Hofes, Abgeordnete aus dem Senat und bereits im Dienste stehende Militärs. Der Khan regt diesen an den Fokus zuerst auf die lokale Bewaffnung zu setzen und eine mit den Senaten verwobene meritokratische und auf Einheimische gestütze schlagkräftige Miliz zu bilden. Es sollen mehr Männer an die Waffe gebracht werden um in Zukunft die Verteidigung auch ohne Söldner organisieren zu können. Diese lokale Miliz soll besonders auf den lokalen Schutz, die Verteidigung von befestigten Stellen und auf das Ausnutzen ihres heimatlichen Geländes fokussiert werden. Dies ist natürlich nur ein Vorschlag, wobei man offen für andere Konzepte ist, schließlich übergibt man das Thema nicht umsonst Experten und Abgeordneten aller Landesteile. Man hofft auf vielfältige Ideen um letztlich die beste Lösung zu finden.

    Der Khan wird selbst den Diskussionen beiwohnen und den Verlauf verfolgen (soweit seine Abwesenheit zum Kurultai das zulässt). Ich möchte auch schauen dass der Ausschuss jedes Jahr neue Verbesserung auf dem Gebiet der Verwaltung des Militärs berät und als Gesetze einbringt, weswegen es schön wäre etwas über Machbarkeit und Kosten zu erfahren.




    Auswertung:

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Khanat Hellas


    Der hellenische Verteidigungsrat wird im Mai wie geplant gegründet und nimmt rasch seine Arbeit auf. Zahlreiche Ideen werden durchdacht und zum Teil für gut befunden, zum Teil aber auch verworfen. Letztlich kristallisieren sich zwei realistische Möglichkeiten heraus: Es wäre möglich, die Einberufungspraxis zu verbessern, um die verfügbaren Truppen in etwas kürzerer Zeit aufbieten zu können. Dadurch könnte man auf Bedrohungen schneller und effektiver reagieren. Eine andere Möglichkeit wären regelmäßige Übungen der bewaffneten Bürger und Bauern mit den übrigen freien Männern ihrer Region nach böhmischem Vorbild. Dies würde vor allem bei der Banditenbekämpfung helfen, weil man dann deutlich besser aufeinander eingestellt wäre. Da beides zusammen eine zu große Belastung für die (in der Regel als Handwerker oder Bauern tätigen) waffentragenden Männer wäre, müsste sich der Khan allerdings für eine Möglichkeit entscheiden.



    1423:

    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Caporegime Beitrag anzeigen

    Khanat Hellas im Jahre 1423



    Reaktion



    Man entscheidet sich für regelmäßige Übungen.



    Durch eine weitere Bestellung ändert man es auf folgende Vorgaben:

    Die im Zuge dieses ersten Schrittes bestellten Schiffe sollen regulärer Produktion sein. Die Ortsrestriktion wird aufgehoben, wobei Hellas natürlich bevorzugt wird.

    Die explizit in Venedig bestellten Schiffe (zweiter Schritt) müssen die verbesserten Varianten sein und können entsprechend Zeit in Anspruch nehmen.



    Die Flotte wird zum Teil umgestellt um mit der Bedrohung arbeiten zu können. Der Flottenausbau und die weiteren Anstrengungen sind zudem als Reaktion auf das Problem gedacht.



    Man hat eine neue Söldnertruppe angeheuert dafür.

    Aktion: Recht der Hofbeamten



    Mit den höfischen Juristen und Beratern soll ein neues Beamtengesetz entworfen werden. Darin sollen Ränge, Titel, Aufstiegsmöglichkeiten, Voraussetzungen etc. geregelt werden. Nachdem die Position aller Stände in der hellenischen Ordnung bedacht wurde soll hier ein möglichst meritokratischer Ansatz gewählt werden. Der Khan will die fähigsten Berater und Beamte um sich scharen.

    Kosten: 50 000 S


    Kalender des Khan


    Der Khan nimmt sich die ersten Monate des Jahres ganz für die Familie und das Hofleben. Zur Schifffahrtseröffnung in Athen wird er traditionell anwesend sein und seinen Matrosen beiwohnen. Darauf verreist er nach Makedonien um dort mit dem Adel ins Gespräch zu kommen. So wie auch bei seiner darauffolgenden Station Südalbanien, dankt er den Vasallen für den schnellen und kompetenten Einsatz der Truppen. Man nimmt Geschenke im Wert von 4 500 S mit.

    Anschließend geht es zurück auf die Akropolis, wo rege über makedonische und albanische Kultur diskutiert werden soll und generell überlegt wird, wie man stetig Beziehung und Bindung des Khanates mit den beiden Regionen verbessern kann.


    Auswertung:
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Khanat Hellas


    Die Rangordnung wird wie geplant eingeführt und umfasst insgesamt 22 Rangstufen. Diese stehen aber zunächst noch neben den höfischen Rängen, die dem Adel vorbehalten bleiben und den übrigen (teils informellen) Abstufungen einer Ständegesellschaft. Dennoch dürfte ein gewisser Leistungsgedanke nun stärker Einzug halten.

    Das gewaltige Flottenbauprogramm wurde weitgehend abgeschlossen und gibt in diesem für viele Menschen schwierigen Jahr dringend benötigte wirtschaftliche Impulse und damit auch Lohn und Brot. Es ist zu hoffen, dass die Piraterie damit besser bekämpft werden kann, denn angesichts der Teuerung nahm die Zahl der Überfälle deutlich zu.

    Wirtschaftlich war das Jahr wegen der Nahrungsmittelkrise wie fast überall sehr schwierig. Selbst das fruchtbare Niltal konnte nicht alle Regionen versorgen, und besonders die arme Bevölkerung leidet schwer unter der Notlage. Man hofft und betet, dass das nächste Jahr wieder bessere Erträge mit sich bringt. Angesichts der Situation halten sich die Klagen über die gestrichenen Aufwendungen für Architektur, Mäzenatentum und Rechtskodifikation in Grenzen, und viele Gelehrte bleiben sogar als Hauslehrer in Athen oder Neapel, weil sie nur geringe berufliche Perspektiven im Ausland sehen, solange die Krise andauert. Es wäre also wahrscheinlich möglich, die meisten von ihnen zurückzugewinnen, wenn die Zahlungen in den nächsten Jahren wieder aufgenommen werden sollten.

    Der Bürgerkrieg im Mongolischen Reich scheint Hellas bislang trotz seiner geographischen Lage kaum zu tangieren. Offenbar ist die Loyalität des Adels und erst recht des wachsenden Bürgertums zum Großkhan nicht besonders hoch, so dass auch Gerüchte über eine geplante Sabotage der Kriegsführung in Judäa kaum Wellen schlagen. Da man die beiden Regimenter wie erbeten nach Jaffa entsandte, erhält man sogar eine Sonderbeihilfe des Großkhans von 20000 S.

    Der nominelle Bevölkerungsverlust ist dieses Jahr relativ hoch, weil die Bevölkerung Kretas jetzt offiziell Venedig zugerechnet wird.



    1424:

    Achtung Spoiler:
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    Khanat Hellas im Jahr 1424

    Schwerpunkt:




    Lex Demeter

    Der Hof und der Große Hellenische Senat sollen eine Gesetzessammlung ausarbeiten. Ziel ist eine Reform, um die Rechte der Bauern näher zu bestimmen und Ihnen das Arbeiten in Zukunft zu erleichtern.

    Der Khan selbst diskutiert auch mit und regt an das Erbrecht zu verbessern. Die Aufteilung von Land unter den Söhnen führt nicht selten dazu, dass keine der Flächen es vermag eine Familie zu ernähren. Grundsätzlich aber muss der Bauernstand es schaffen seinen Wohlstand in geordneten Bahnen zu mehren und für diesen Rahmen trägt der Khan die Verantwortung. Weitere Punkte könnten sein:
    - Die Bodennutzung und Verteilung
    - Modernisierungsbestrebungen
    - Deckelung von Abgaben
    - Steuererleichterung und Erlass durch den Khan, falls das Geld in Werkzeug investiert wird

    Er setzt sich zudem persönlich dafür ein, dass ein gutes Maß zwischen Adel und Bauern erreicht wird. Beiden Gruppen sollte es an einem guten Auskommen gelegen sein.

    Im Allgemeinen ist wieder jeder Vorschlag willkommen und die Lösung des großen Senates vermag dann jeder Provinzsenat so zu adaptieren, wie es die lokalen Gegebenheiten sinnvoll erscheinen lassen. Lasst uns in dieser Not gemeinsam nach Lösungen suchen!

    Für Redebeiträge usw. stellt der Khan eine Entschädigung zur Verfügung, sodass jede Gruppe ungeachtet des Geldes mitwirken kann: 14 000 S

    Auswertung:

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Khanat Hellas


    Die Demeter-Kommission legt einen ausführlichen Bericht vor. Darin sind drei grundlegende Wege enthalten, die man künftig einschlagen könnte:
    1) Wie vom Khan angedacht könnte versucht werden, auf das Einerbenrecht und den Erwerb von besseren Gerätschaften hinzuwirken. Dies würde voraussichtlich zu einer Konzentration des Besitzes und zu einer rationelleren Produktionsweise führen, aber auch die ländliche Unterschicht stark vermehren.
    2) Es wäre auch denkbar, nach syrischen Vorbild auf eine Plantagenwirtschaft hinzuarbeiten. Dadurch käme es voraussichtlich zu einer gewissen Abwanderung der Bauern in die Städte und vielleicht auch zur Bildung einer ländlichen Schicht von Kaufleuten. Hiervon dürften vor allem der landsässige Adel und das Stadtpatriziat profitieren, aber die Produktion von Grundnahrungsmitteln würde wohl eher sinken.
    3) Man könnte die Rechte und Pflichten der Bauern genauer fassen und dadurch die Macht des Adels einschränken. Dies dürfte zu einer stärkeren Ausrichtung auf die Produktion von Grundnahrungsmitteln führen und die ländliche Unterschicht schützen. Zugleich wäre aber auch damit zu rechnen, dass die Zahl der sehr kleinen Höfe anwachsen würde, die sich auf die Subsistenzwirtschaft konzentrieren.
    Angesichts der starken Position des Adels wird damit gerechnet, dass Vorschlag 2) wohl die Mehrheit im Senat erreichen wird. Der Khan wäre aber zweifellos imstande, durch seinen Einfluss auch einem anderen Konzept eine gute Chance einzuräumen.

    Umgruppierung und Ausbau der Flotte sind zum Jahresende vollständig abgeschlossen. Man blickt mit Selbstbewusstsein in die Zukunft, da man über eine schlagkräftige Marine verfügt und sich gegen jeden Feind verteidigen kann, wie man hofft.

    Das Banditentum und die Piraterie wuchsen in diesem Jahr wie befürchtet an, man konnte dieses Wachstum aber dank der starken Truppenpräsenz zu Lande und zur See begrenzen. Nur im Süden der Inselwelt tut man sicher wegen der weiten Wege und der Vielzahl der versteckten Buchten weiterhin schwer, die Seeräuberei einzudämmen.

    Wirtschaftlich war das Jahr 1424 erneut eher schwierig. Zwar war die Ernte recht gut und die Fischereisaison hervorragend, was die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sicherstellt. Zugleich gerät man aber in der Konkurrenz zu den Kaufleuten anderer Nationen ein wenig ins Hintertreffen. Offenbar sind die Italiener (die in syrischen Häfen zahlreiche Vorrechte genießen) und die Händler aus Trapezunt (die den schrumpfenden Handel mit West-Taman zunehmend dominieren) eine sehr starke, nicht selten zu starke Konkurrenz. Dieses Problem zeigt sich besonders in den Jahren, in denen das Handelsvolumen insgesamt eher abnimmt, was die trotz der guten Gesamtsituation nur sehr langsam wachsenden Steuer- und Zolleinnahmen erklären dürfte. Die Gilden hoffen darauf, dass der Bürgerkrieg bald beendet ist.

    Eine schlechte Nachricht kommt aus Sarai: Wegen des Rückzugs aus Arabella während einer Schlacht wird eine Strafe von 150000 S gegen das Khanat verhängt. Da Hellas aber später sogar mehr Kämpfer als verlangt entsandte, wird die Summe zunächst „zur Bewährung“ ausgesetzt.

    Die Provinzsenate sind mittlerweile vollständig aufgebaut und haben offenbar überall dazu beigetragen, den Zusammenhalt innerhalb der Regionen zu stärken.

    Reaktion:

    Zitat Zitat von Caporegime Beitrag anzeigen
    Khanat Hellas im Jahr 1425

    Reaktion - Lex Demeter

    Man unterstützt die Option 2 und führt einen regionalen Fond ein um diese Entwicklung zu stärken. Die gestärkten Provinzen wird man variieren.



    Danach kamen hauptsächlich Handels-SPs.

    Was man grundsätzlich von Hellas mitnehmen kann:

    1) Der erste Versuch einer großen Rechtsreform scheiterte noch daran, dass in dem Sp zu viel auf einmal erreicht werden wollte. Als anfänglicher Sp wäre es vermutlich nicht verkehrt die bestehenden Kodexe, Gesetzestexte Verordnungen und auch privilegien und Sonderrechte zu sammeln. Damit ist ein Überblick über den Status Quo gegeben, den wir brauchen. Das könnten Trapezunt und Izmir z.B. im näschten oder übernächsten Jahr angehen indem wir gleichzeitig den Sp legen um unseren Status Quo in Erfahrung zu bringen.
    2)
    Kulturelle Sps können helfen, da se identifikation mit Land und Herrscher stärken und somit die Kooperationsbereitschaft des Adels und anderer relevanter Schichten erhöhen. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn wir auch Sonderrechte im späteren Verlauf abbauen. Deswegen habe ich in die Sammlung auch die Kultur Sps eingebaut. Wir könnten vielleicht ein Epos über die modernere byzantinische und türkische Geschichte schaffen, da man ja zum Teil gegeneinander kämpfte angelehnt an Homers Ilias die beide Seiten ehrenhaft darstellt. Und natürlich im Rahmen dieses Epos im letzten Teil auch auf das Verbindende eingehen z.B. zwischen Griechen und Türken in Izmir oder die gemeinsame Verteidigung von Konstantinopel gegen die Kreuzfahrer oder den Kampf in der ersten Schlacht von Täbriz für das Großreich. Das war glaubei ch die Schlacht, in welcher Osman einen bedeutenden Anteil an der erfolgreichen Taktik hatte.

    3) Erfolgreich verlief es wenn er Gesetzes SPs für einzelne spezifische Bereiche wie z.B. das Stadtrecht, höfische Recht/Beamtenrecht oder das Landrecht legte. Auch der Verteidigungsrat war nicht verkehrt.

    4) Das hellenische Traktat war vorbildlich, da es Rechts- und Verwaltungsreformen generell erleichterte.

    5) Sein Senatsystem ist eine andere Sache. Es stärkte den Zusammenhalt und die innenpolitische Position seines Herrschers, aber die Frage ist, ob man sich einen Senat ans Bein binden will. Evtl. würde eine große Reichsversammlung nach der offiziellen Gründung Sinn machen die einmal im Jahr in Konstantinopel tagt, uns in Reichssachen beraten soll und gegebenenfalls auch in bestimmten Bereichen für die Detailerarbeitung Entscheidungskompetenz bekommt. Ob man das dann mit Provinzsenaten kombinieren will, weiß ich selber nicht. Aber ein Regionalverwaltungssystem, wie das alte Themensystem würde Sinn machen wieder zu beleben. In dem Zusammenhang wäre es nicht verkehrt regional nicht nur einen Statthalter, Strategen oder Oberadligen zu haben, der in der Region alleine alles zu entscheiden hat und es dementsprechend leichter hätte zu rebellieren, sondern Provinzialsenate für die Klärung von regionalen Verwaltungsaufgaben einzusetzen, in denen sich die bedeutenden Schichten die Verantwortung teilen und die Provinzverwaltung auch kontrollieren. nachteil wäre, dass das den Druck erhöhen könnte ein Gremium auf Reichsebene mit mehr Befugnissen zu schaffen.
    Deine Vasallengebiete würden ähnlich wie die von Hellas vermutlich einen direkten Einbezug in das System ablehnen. Da muss man dann sehen (vor allem du, da es deine Vasallen sind), ob du ihren Vasallenstatus langfristig aushebeln willst oder ihnen eine Sonderregelung zugestehst.

  11. #11
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    Osman würde mit Beginn der Schifffahrtssaison nach Trapezunt aufbrechen

  12. #12
    zurück aus dem Exil Avatar von Kaiser Klink
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    Passt sogar sehr gut, dann kann er Ehrengast auf meiner Krönung sein. Es wird mehrere philosophische Gespräche und Gespräche über die Wiederaufnahme der alten Beziehungen zwischen usneren Staatsoberhäuptern gehen.

    Im Anschluss an den Besuch würde meine Figur zum Kuriltai aufbrechen. Ursprünglich wollte ich in Trapezunt bleiben, aber Jon meinte dass es sinnvoll ist, da der Kuriltai in Sarai stattfindet, wo Despot Manuel begraben wurde. Da kann ich dann dessen Grab besuchen. Vielleicht wäre es sogar gut, wenn du selber zum Kuriltai reist, dass wir das gemeinsam machen. Wenn nicht, könnte sich vielleicht jemand aus Osmans Gefolge anschließen. Das wäre auch gute Symbolpolitik, wenn wir gemeinsam die Grabstätte aufsuchen. Was denkst du?

  13. #13
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    Ich würde die Krönung ja eher nach dem Kuriltai machen.

  14. #14
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    Roesti hat mal vorsichtig angefragt was wir hier machen, was mich auf die Idee bringt, dass man das ganze ja auch als definierteren Anatolienbund gestalten könnte. Reminiszenzen an Rom kann man ja trotzdem einbaun, Syrien war da auch durchaus bedeutend

  15. #15
    zurück aus dem Exil Avatar von Kaiser Klink
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    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Ich würde die Krönung ja eher nach dem Kuriltai machen.
    Okay dann werde ich das ändern.




    Zitat Zitat von Tim Twain Beitrag anzeigen
    Roesti hat mal vorsichtig angefragt was wir hier machen, was mich auf die Idee bringt, dass man das ganze ja auch als definierteren Anatolienbund gestalten könnte. Reminiszenzen an Rom kann man ja trotzdem einbaun, Syrien war da auch durchaus bedeutend
    Hätte der Zeitpunkt meiner Krönung Einfluss darauf, wann du mich besuchen willst?

    Zu Roesti: Ich hatte mir schon gedacht, dass wir mit ihm das Bündnis beide eingehen. Im Gegensatz zum Kalifat müsste ich dabei auch keinen alten Weggefährten backstabben, weswegen das Syrienbündnis absolut okay ist für mich einzugehen. Evtl. können wir ihn von einer Vollmitgliedschaft im Oströmischen Reich* überzeugen oder als assoziertes/eng-verbündetes Mitglied. Der Nachteil bei ihm ist natürlich, dass er keine nennenswerten Bevölkerungsschichten hat, die noch mit Rom emotional verbunden sind da es bei ihm keine Griechen gibt.

    *Anatolienpakt oder Anatolischer Bund oder Anatolische Liga (angelehnt an die alten Griechischen Bünde) wären gute Zwischennamen.
    Geändert von Kaiser Klink (11. Januar 2021 um 04:44 Uhr)

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