Seite 7 von 7 ErsteErste ... 34567
Ergebnis 91 bis 103 von 103

Thema: Kathys Mod: Die vereinigten Staaten von Amerika

  1. #91
    Moderator Avatar von Kathy
    Registriert seit
    11.10.07
    Beiträge
    12.844
    1061 n. Chr.
    Tagebuch von Catherine XLIII., geborene Pilatus.
    Ich gebe ja zu, Großmutter war ein schlimmer Finger. Sie hat es in ihrer Jugend echt toll getrieben, keine Sünde ausgelassen - sogar mit Frauen hat sie es getrieben und auf Orgien war sie ein gerne gesehener Gast. Das war halt eine Zeit. Aber sie war ja auch nicht nur schlecht für unser Land - und mehr Lebensfreude hatte sie damals auch versprüht. Insofern fand ich es etwas ungerecht, dass Petrus sie so dermaßen in Grund und Boden verdammte, als er ihre Grabrede hielt. Jetzt, wo sie sich nicht wehren konnte, wurde sie in den Schmutz gezogen und nur in der Erde bestattete statt in einem der prunkvollen Grabmäler. Zu Lebzeiten hatten alle, auch die Puritaner, ihre Dienste gerne in Anspruch genommen, wenn auch letztere nur als Verhandlungsführerin mit anderen Nationen.
    Um so geschockter war ich nach der Zeremonie, als mein Bruder mir eröffnete, dass ich diesen Mann, Patriarch Petrus, heiraten sollten. Nicht, weil mein Bruder es wollte - er mochte die Puritaner nicht besonders. Sondern, weil Petrus es verlangt hatte, um "meine Seele zu retten" - und weil er andernfalls meine Familie verdammen würde.

    So musste ich Gut Wakefield verlassen und nach New York gehen. Die Stadt war einst prachtvoll gewesen, in den Jahren der Dekadenz aber verfallen. Jetzt dagegen blühte sie wieder etwas auf. Die Puritaner neigten dazu, nicht zu konsumieren, sondern zu investieren, und das tat dem Aufbau des Landes gut. Leider neigten sich nicht dazu, Lebensfreude zu versprühen. Großmutter Cathys Kleider waren ihnen zu prunkvoll gewesen, ich musste mich in grauen, traurigen Kleidern kleiden.
    Der erste offizielle Termin, den ich erlebte, war eine Besprechung mit Admiral Ito Sukeyuki VI., der erklärte, dass Neugranada alles tat, um den Kriegsgrund gegen sie aktuell zu halten.

    So wurde Nord-Noahsylvania von ihren Langschiffen blockiert, und die ganze Philadelphia-Flotte musste auslaufen. Zunächst beschossen die Katapulttriremen - eine Flottille - die Schiffe. Dennoch waren sie stark genug, die ersten 10 leichten Triremen (neugranadische Langschiffe - mit entsprechend rebellierenden Ruderern) zu versenken. Danach konnten die Biremen sie jedoch erobern.

    Auch die Spione waren von ihnen aktiv und entführten unsere führenden Glasbläser, noch ehe diese ihr Kunst dem Papst vorgestellt hatten.

    1065 n. Chr. wollten die Arawak und allen ernstes in ihren Krieg gegen die Pueblo hineinziehen - dabei waren von den beiden Stadtstaaten, gegen die sie kämpften, nur noch einer übrig. Das sollten sie doch alleine schaffen.

    Bei den nordischen Sioux breitete sich das Gurutum aus, durch das besondere religiöse Lehrer ihren Glauben verbreitete.

    Die Maya führten für ihre Bogenschützen eine neue Befiederung mit Gänsefedern ein.

    Auf den Bahamas führte Wooden Rogers das Erbsystem der Kriegerkönige ein und verkündete einen Notstand, um die Diktatur zu rechtfertigen - was wohl bedeutete, dass er der Kopf eines Triumvirats war.

    Unser grönländischer Verbündeter wurde ebenfalls von Dummheit und Ignoranz geplagt.

    Die Entwicklung der Glasherstellung brachte uns direkt nichts - wir hatten weder ein Quarzvorkommen, auf das wir eine Glashütte setzen konnten, noch waren noch Glashütten als nationale Wunder verfügbar.

    Doch es war eine wertvolle Tauschware, da zumindest das aztekische Bündnis noch kein Glas hatte. Zusammen mit unserem Wissen über die Seefahrt konnten wir den Bahamas einige Handwerker und 90000 Dublonen abschwatzen.

    Für uns bedeutete das, dass wir größere Galeeren und neue, gedeckte Belagerungstürme bauen konnten - aber auch, dass der Unterhalt stieg, da gute Handwerker viel Geld für ihre Arbeit verlangten. Vor allem aber war es der Beginn des feudalen Zeitalters und mithin das Ende des dunklen Zeitalters.
    Die Azteken zahlten für die Glasherstellung alleine nicht nur 93000 aztekische Goldmünzen, sondern lehrten Pilatus auch, wie man richtig Politik machte.

    Die erlaubte uns einerseits, den Notstand zu verkünden, andererseits, ein Programm für Brot uns Spiele zu starten. Beides jedoch war derzeit nicht geplant, da die Kosten keinem realen Nutzen entgegenstanden. Unsere Bevölkerung war nicht unglücklich, und Brot und Spiele widersprachen auch dem Denken der Puritaner.
    Eher schon passte zu ihnen die kubanische Philanthropie. Nur aus Menschenfreundlichkeit ließ sich Petrus herab, ihnen unsere Glaser zu schenken und noch 4300000 Pfund nachzuschieben.

    Dafür breitete sich der Gedanke der Philanthropie auch bei uns aus. Neben dem Pazifismus - der jedoch recht teuer im Unterhalt war - war das der Gedanke, Ärzte auf den Hippokratischen Eid zu vereidigen, was neue Standards in der Medizin schaffen und die Kurpfuscherei verhindern sollte. Allerdings brauchten wir noch einen großen Arzt, der diesen Gedanken verbreitete.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    That's why I am here: Mein Mod
    Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude

    Die aktuelle Story zum Mod:
    Die Vereinigten Staaten von Amerika

    Alte Stories zu alten Versionen:
    Alte Storys

  2. #92
    Moderator Avatar von Kathy
    Registriert seit
    11.10.07
    Beiträge
    12.844
    1070 n. Chr.
    Rodrigo de Bastidas VI. wurde als Gouverneur durch Gonzalo Jiménez de Quesada ersetzt. Er verstärkte die feudalistischen Tendenzen, indem er eine Ständeordnung einführte und die Bevölkerung der Leibeigenschaft unterwarf.
    Ich besuchte ihn mit meinen Bruder Pontius im Namen des Papstes Petrus und hieß ihn auf Hispaniola willkommen. Dabei boten wir ihm die Dienste unserer Handwerker an - und er überließ uns einige Lehrer und Philosophen, die Neuengland in der Kunst der Didaktik unterwiesen.

    Dank der neuen Unterrichtsmethoden konnten unsere Wissenschaftler - wenn wir denn einmal welche hätten - Akademien einrichten. Außerdem schenkte er uns bzw. den Besitzern der Handwerker 250000 Dublonen.

    In Tikal fasste eine neue Religion, das koptische Christentum, Fuß. Die Kopten waren fanatisch und verfolgten die Anhänger der polynasischen Mana-Religion bis aufs Blut. Nicht wenige landete auf dem Scheiterhaufen, da sie nicht schnell genug konvertierten.

    Herjólfr machte uns einen Vorschlag, der uns nichts nützte, ihm aber, also warum nicht: Wir tauschte grönländisches Salz (obwohl wir selbst genug Salz hatten) gegen unsere überschüssigen Äpfel.

    Reich mit Schätzen beladen kehrten wir auf den heimatlichen Mound zurück - der bisherige Palast war inzwischen zerfallen und neben der germanisch-keltischen Architektur hatte sich eine indianische Bauweise durchgesetzt, bei der die Häuser auf hohen künstlichen Erdhügeln standen, um besser zu verteidigen zu sein.
    Dort erzählte ich Petrus von unseren Erfolgen - und traf einen aufgebrachten Admiral Ito Sukeyuki VI. an.
    "Ihr habt euch also bei Gonzalo Jiménez de Quesada lieb Kind gemacht - schön. Zugleich zeigt er, was von seiner freundlichen Fassade zu halten ist: Nichts. Immer noch dringen neugranadische Langschiffe über die blaue Grenze bei uns ein, nicht, um Handel zu treiben, sondern um "Zoll" auf unseren Handel zu erheben. Und wieder gab es Tote.

    Ich habe diesen Schiffen mit meine Katapulttriremen eine Schuss vor bzw. in den Bug gegeben. Als sie dann zum Angriff übergehen wollten, musste ich die zuletzt erbeuteten 10 neugranadischen Langschiffe opfern. Die Ruderer haben natürlich wieder rebelliert, sich zum Teil dem Feind angeschlossen, so dass der am Ende mit 5 gut besetzten Langschiffen und 5 beschädigten dastand, insgesamt 480 Mann. Die konnte ich, geschützt auf ihrer Sandbank, nicht so einfach übernehmen, sonst wäre es wie sonst auch gewesen: Eine alte Flottille gegen eine neue. Aber ich musste 10 weitere Beute-Langschiffe in den Sand setzen, ehe die Konteren alles entern konnten. Heißt: Er hat zwar jetzt eine Flottille Langschiffe weniger, aber wir haben am Ende auch eine Flottille unserer leichten Trieren verloren."
    "In der Tat", meinte Petrus. "Kriegspläne liegen seit meinen Namensvetter Petrus Stuyvessant auf dem Tisch, aber niemand will Nägel mit Köpfen machen. Wie ist denn nun die Lagen?"
    Ich räusperte mich. "Mein Herr, meine Großmutter hat bedauerlicherweise mit ihren Spionageaktionen alle unsere Informanten am Hof Neugranadas verbraucht. Wir sind dabei neue zu installieren, aber über ihre Stärke können wir nichts sagen. Ich kann nur einen zuletzt deutlichen Anstieg bei uns feststellen, aber wir sind noch nicht da, wo Neugranada früher mal war."

    "Ich würde einen Krieg sehr bedauern", meinte Außenminister Pontius Pilatus. "Er ist unser bester Handelspartner. Lieber würde ich die Sioux angreifen. Da würden die Herren Admirale dann auch ihren Teil leisten müssen."
    "Die Sioux sind noch stärker als Neugranada, und für die bräuchten wir noch eine Transportflotte", warf Römmel ein. "Die kostet Ressourcen, die beim Heer besser aufgehoben sind."
    "Nun, macht, was Ihr wollt, aber wenn danach niemand mehr mit uns Handeln will und wir technisch zurückfallen - ich wasche meine Hände in Unschuld."
    "Ein Krieg gegen Neugranada, damit sie die Piraterie stoppen, macht auf jeden Fall Sinn", meinte auch Muharram Bey. "Meine Atlantikflotte musste sich auch schon wieder um 20 ihrer Langschiffe kümmern. Vielleicht auch Grönländer, das kann ich nicht so genau sagen, aber es ist unwahrscheinlich, dass die schon über Piraten-Liburnen hinaus sind, auch wenn sie das Wissen dafür haben.

    6 meiner Katapulttriremen haben die erste Flottille der Piraten vor der Küste beschossen. Ich muss sagen, ich hätte hier auch gerne ein paar Ballisten, die die Schiffe unterstützen. Nach dem Beschuss konnten wir sie mit speziell für die Piratenjagd konstruierten Liburnen entern. Aber kaum waren die Liburnen im Hafen in Sicherheit, als eine zweite Flotte von 10 Langschiffen die Beuteschiffe angriffen. Zu meinem großen Erstaunen gelang es aber, sie abzuwehren."
    "Dann also ist die Lage klar: Wir rüsten, um Neugranada eine Lektion zu erteilen."

    1075 n. Chr. kam Ragnar Lodbrok III. zu uns. "Oh, heiliger Petrus. Wie gerne hätte ich, dass meine Bevölkerung mich genauso anhimmelt wie Eure Euch. Lehrt mich, wie Ihr Euren Herrscherkult verbreitet." "Was bietet Ihr?" fragte Petrus, denn Ragnars Vinländer waren fortschrittlicher als wir. "Wir? Nichts. Ein gottgleicher Herrscher gibt nichts... Und ein Wikinger sowieso nicht. Wir sind vom Stamme Nimm." "Dann werdet Ihr auch nichts erhalten, denn auch ich bin ein gottgleicher Herrscher, und ich gebe nichts ohne Gegenleistung."

    Pocahontas III, die dem schon lange ausgestorbenen indianischen Schamanismus angehörte, wurde von einen neuen Herrscher namens Hiawatha gestützt. Hiawatha gehörte der Glaubensrichtung des Tengri-Schamanismus an, zu der auch die meisten anderen Tributstaaten der Maya gehörten.

    Im Namen der kubanischen Philanthropie bat ich Wooden Rogers von den Bahamas, uns für die Didaktik aus Neugranada ein Angebot zu machen. Tatsächlich nutzte er die Gelegenheit, einige Hochadelige zu uns abzuschieben, die er loswerden wollte, und die 5000 Dublonen Vermögen mitbrachten. Allerdings verbreitete sich nicht nur die Didaktik, sondern auch der Gedanke der Philanthropie auf den Bahamas.

    Der Hochadel verbreitete sich durch Heirat, teils aber auch durch Beförderung alter Generalsfamilien, auch bei uns im Reich. Die Hochadeligen stellten eigene Haustruppen mit Streitäxten auf oder legten Schatzkammern an, um ihre Einnahmen vor Diebstählen zu schützen. Das gefiel auch Petrus, der eine solche Schatzkammer in seinem Mound forderte.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    That's why I am here: Mein Mod
    Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude

    Die aktuelle Story zum Mod:
    Die Vereinigten Staaten von Amerika

    Alte Stories zu alten Versionen:
    Alte Storys

  3. #93
    Moderator Avatar von Kathy
    Registriert seit
    11.10.07
    Beiträge
    12.844

    Kapitel 11: Neugranadische Kriege

    1080 n. Chr.
    Als ich Keetowah, die Hauptstadt unseres Feindes, betrat, erfolgte dies zu einem besonderen feierlichen Akt: In Keetowah war ein neuer Aquädukt - der zugleich als Brücke über den Tuckasegee River diente: Die Pont du Gard. Aufgrund der vielen ausländischen Krankheiten war es dringend nötig geworden, etwas gegen die schlechte Gesundheit zu unternehmen, und die Pont du Gard lieferte Wasser in weite Teile Hispaniolas.

    Zur gleichen Zeit erfuhren wir, dass Catamarca im Vizekönigreich Rio de La Plata von einem Erdbeben erschüttert wurde, und dass die Maya das Wunder Tacht-e-Suleiman und das Kolosseum erobert hatten - vermutlich beide in einer Pueblo-Stadt.

    Ferner wurde irgendwo der Orden der Tempelritter gegründet.

    Allerdings war das Maya-Reich nicht ganz ohne Bedrohung, denn barbarische Conquistadores aus Spanien waren bei den Komanchen gelandet und bedrohten dieser Tributstaat.

    Zurück in New York kamen wir fast zeitgleich mit den dänischen Kriegsgefangenen an, die zunächst nach Keowee geschickt worden waren, um dort festzustellen, dass sie eine Gladiatorenschule bauen konnten, die aber in unserer größten Stadt viel sinnvoller wäre. Tatsächlich wurden die Kämpfe in der Arena dadurch professioneller, spannender und - man mochte es kaum glauben - weniger tödlich, da man gute Gladiatoren auch bei einer Niederlage eher begnadigte, um sie für spätere Kämpfe zu erhalten.

    Nicht begnadigt wurde allerdings ein Spion unbekannter Herkunft, der während eines Einsatzes in New York getötet wurde.

    1085 n. Chr.
    Obwohl zwei mächtige Fraktionen gegen sie kämpften, und das Ende der Pueblo nur noch eine Frage der Zeit war, forderte uns Pedro de Cevallos nun ebenfalls auf, in den Krieg einzusteigen. Doch wozu?

    Bei den Comanchen übernahm Nocona die Macht, der einerseits eine Senatsherrschaft anstrebte, andererseits aber das Erbrecht der Kriegerkönig einführte (was dann sofort entfiel). Was noch blieb war das Kastensystem, das den niedrigen Stand mancher Schichten zementierte.

    Trotz des Pont du Gard waren immer noch viele Medizinleute bei uns beschäftigt. Als ich einmal an einer der vielen eingeschleppten Krankheiten erkrankte, rief Petrus den Medizinmann Christian Drosten. Er konnte mich behandeln und zudem die Ausbreitung einer Seuche in Gut Wakefield und Washington eindämmen.

    Dafür wurde er von Petrus zum Leibarzt ernannt. Er leistete jedoch noch mehr: 1090 n. Chr. stellte er in Tanazi den Hippokratischen Eid auf, durch den sich die Gesundheitsversorgung in allen Städten verbessern sollte.

    1090 n. Chr., ich hatte mich wieder erholt, besuchte uns Touissant L'Ouverture IV. Auch er forderte eindringlich, dass wir den Pueblo den Krieg erklären sollten - doch wozu? "Sie haben uns nichts getan, und wir sind ein friedliches Volk." Zumindest wollten wir uns nicht wieder von allen anhören müssen, wir hätten ihren Freunden den Krieg erklärt. Nur, dass sie uns nun vorwarfen, ihnen in Kriegszeiten nicht zur Seite gestanden zu haben. Manchen konnte man es einfach nicht recht machen.

    Herjólfr hatte eine weitere Salzsiede erschlossen und handelte sich damit nun auch Leder von uns ein.

    In diesem Jahr hatten unsere Techniker endlich die Hebelgesetze genauer erforscht und verstanden. Statt einfach nur zu wissen "Kurzer Arm mit schwerem Gewicht hebt langen Arm mit leichtem Gewicht" konnten sie nun genau berechnen, wie das ganze sich zueinander verhielt.

    Die erlaubte den Bau von höheren Türmen, die als Wegweiser für Schiffe dienten, die Wachtürme am Limes und eine neue Art Geschützschiffe: Die Hexere, die mehr Ruderer pro Sektion hatte als eine Katapulttrireme und die mehrere große Geschütztürme tragen konnte.

    In Washington wurde ein Heldenepos geschrieben, über die Barone von Wakefield und den Trail of Tears. Dies sollte mehr junge Männer dazu bringen, sich der Armee anzuschließen, und das tat es auch.

    Hiawatha wurde sehr schnell von Hiawatha II. gestürzt, der eine Grundherrschaft einführte, den Pazifismus verkündete (trotz seiner Kriegstreiberei gegen die Pueblo) und eine Eignungsprüfung für Staatsdiener einführte.

    Atotozli III. baute auch ihren Staat um. Die abhängigen Gebiete wurden über das Vasallentum stärker eingebunden, die Sklaverei wurde wieder eingeführt.

    Dass wir den Krieg mit den Pueblo ablehnten, hatte jedoch keinerlei pazifistische Grundlage. Denn wir rüsteten für den Krieg gegen die Piraten aus Neugranada. In Cartagena das Indias gab es nur 9000 Soldaten und 7000 Matrosen. Dazu hatten wir einen Spion eingeschleust, der uns eine langwierige Belagerung ersparen sollte.

    Wir saßen alle zusammen in der Kapelle von Petrus Mound - warum wir nicht ein gemütliches Besprechungszimmer suchten, war alleine ein Geheimnis des Papstes - und planten den Krieg. "Wir hoffen auf einen erfolgreichen Überraschungsangriff auf Cartagena das Indias. Danach sollen in einem Bogen die Piratenhäfen - Guamo, Medellin und schließlich der Hafen auf dem Kap im Nordosten Neugranadas fallen. Falls unsere Soldaten noch durchhalten, kann auch Bogota fallen, das sicherlich auch Piraten an der Nordküste unterstützt."

    Zum Ende des Jahres erhielt wieder eine Zivilisation den Auftrag, Arenen zu errichten für ihre nationale Sportliga.

    1095 n. Chr.
    Robert Garbe V. kam an unseren Hof und meinte: "Unser Herr würde sich sehr freuen, wenn ich, als sein Hofmechaniker, die Hebelgesetze genauso gut verstünde wie Eure Mechaniker." Leider wollte er uns dafür nichts bieten, und so verlor Neugranada auch bei denen, die es bisher als "unseren besten Handelspartner" bezeichnete, an Sympathien.

    1100 n. Chr. verlangte auch Atotozli die Hebelgesetze für umsonst. Das kam jedoch bei so fortschrittlichen Nationen überhaupt nicht in Frage.
    5 Jahre später sollte sie jedoch zu einem besseren Vorschlag in der Lage sein: gegen einen Zuschlag von 30700 Pfund würde sie uns auch die aztekische Form der Patronage erklären, damit wir unsere Vasallen fester an uns binden konnten.


    Im selben Jahr wurde die Gilde der Braumeister gegründet.

    Das ständige Werben um Kriegsbeteiligung der Anti-Pueblo-Fraktion zeigte Wirkung: Neugranada und Kuba stiegen ebenfalls in den Krieg ein.

    Bei der Erkundung einer Insel zwischen Roanoke Island und der Zuckerinsel fanden 300 Arbeitsboote und 20 große Erkundungsboote 55 große Goldstücke von 550000 Pfund Gegenwert. Das reichte kaum, um die beteiligten Schiffe zu unterhalten, aber die waren ja ohnehin da und konnten so wenigstens einen Teil ihrer Kosten wieder einspielen.

    1105 n. Chr. verkündete Yohl Ik'nal V., dass das Mayareich neuerdings eine Demarchische Republik wäre.

    Zum Ende des Jahres wurde wieder ein Spion gefasst, diesmal bei der Einreise in Boston.

    Die Virginia-Algonkin verlangten nun nur noch eine abgeschwächte Version des Vorgehens gegen die Pueblo: Ein Embargo. Doch auch dazu waren wir nicht bereit.

    Petrus lag im Sterben, als er mir sein "neues Testament" zeigte: Eine Sammlung von Studien, die er in den letzten Jahren gemacht hatte, um die Theologie der Nahuatl aufzustellen.

    Leider kam sie genau 5 Jahre zu spät, denn mit seinem Tod endete das goldene Zeitalter, und die Einführung der Theokratie war damit nur noch mit Bürgerkrieg möglich. Damit aber hatten wir es nicht mehr so eilig, auch wenn es für die Rüstung gut wäre - wir verschoben die Umstellung nun, solange noch mehr als die Hälfte der Städte und Siedlungen Gebäude bauten.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    That's why I am here: Mein Mod
    Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude

    Die aktuelle Story zum Mod:
    Die Vereinigten Staaten von Amerika

    Alte Stories zu alten Versionen:
    Alte Storys

  4. #94
    Moderator Avatar von Kathy
    Registriert seit
    11.10.07
    Beiträge
    12.844
    1110 n. Chr.
    Nach Petrus Tod heiratete ich nicht wieder. Unser Enkel Petrus XXVIII. wurde neuer Papst und Priesterkönig.
    Obwohl das goldene Zeitalter endete, erlebte unser Land in den nächsten Jahren einen enormen gesellschaftlichen Wandel, der aber nur zum Teil auf die Leistung unserer eigenen Nahuatl-Hohepriester und -Philosophen zurückzuführen war und vor allem darin bestand, fremdes Wissen aufzusaugen.

    Auf den Caymans wurde Gouverneur Duncan Taylor V. durch Generalgouverneur William Bodden ersetzt, der dort die Grundherrschaft einführte.

    Wooden Rogers von den Bahamas konnte unsere Generäle dafür begeistern, ihm sowohl die Hebelgesetze wie auch die Nahuatl-Theologie zu bringen. Dafür schenkte er ihnen 40000 Dublonen und brachte ihnen bei, wie sich Heerkönig an die Spitze einer Monarchie setzen konnten.

    Nur war Neuengland keine Monarchie (Altengland schon, aber König Arthus war zu weit weg von uns), insofern konnten sie es nicht umsetzen. Aber sie rüsteten trotzdem auf und entwickelten eine neue Generation gedeckter Rammen, die die bisherigen getragenen Rammen überflüssig machen sollten.

    König He Dog III. von den Sioux fand unsere Theologie, trotz unterschiedlicher Religion, ebenfalls interessant und ließ sich im Austausch für Petrus Schriften zu einer Spende von 420000 goldenen Eagles überreden. Das reichte, um unser Defizit 40 Jahre abzudecken.

    Auch Neugranada konnte mit der Kombination Hebelgesetze + Theologie etwas anfangen und lehrte dafür unsere Landlords, wie man Frondienste von der Bevölkerung auch ohne Sklaverei einforderte.

    Das erlaubte, neben der Einführung der Leibeigenschaft, auch die Rekrutierung von Bauernsoldaten und den Kauf von Kriegersklaven, sofern man einen militärischen Stadtstaat zum Vasallen hatte, der sie lieferte. Innerhalb der Sklaverei erlaubten es die neuen Frongesetze, die Unzufriedenheit durch die Sklaverei abzumildern, indem man den Sklaven einen Sinn vorgab.

    1115 n. Chr. wurde Pedro de Cevallos VII. abgesetzt und Francisco Javier de Elío als neuer Gouverneur eingesetzt - Gouverneur einer Republik Rio de la Plata, denn er führte eine Ratsherrschaft ein.

    Die Pueblo forderten eine Prinzessin für ihren Prinzen, aber in dieses verlorene Land würden wir niemanden schicken.

    Ich empfing Atotozli IV., die Aztekenkaiserin, auf Gut Wakefield - heimlich und ohne meinen Enkel. Ich hatte eigentlich vor, sie jetzt, wo Petrus weg war und die Puritaner ihren Einfluss etwas verloren, zu verführen. Doch sie war zu vorsichtig. Sie erzählte mir aber, was das Geheimnis ihres Lebens war.
    "Ich reise viel", erklärte sie. "Und wie macht man das als Kaiserin? Muss man da nicht in seinem Palast sitzen und von dort aus das Land regieren?" "Im Gegenteil: Im Reisekönigtum kontrolliere ich jede einzelne Provinz. Natürlich ist das auch eine logistische Herausforderung, denn überall müssen Vorräte angelegt werden." Sie erzählte mir, wie das System funktionierte, das auf Kaiserpfalzen überall im Land basierte. Auch sie war sehr an der Nahuatl-Theologie interessiert, und als ich dann noch Anmerkungen machte, wie sie ihr Reisekönigtum mit einer Durchsetzung der Fronarbeit verbinden konnte (was nebenbei das Reisen angenehmer machte, da die Fronarbeiter die Straßen in Stand hielten) war sie hin und weg und schenkte mit 490000 aztekische Goldmünzen.

    Das Reisekönigtum erlaubte es, eine Ständeordnung - weniger streng als das Kastensystem - einzuführen, aber wir blieben bei unserem Polis-System. Auch die im Aztekenland üblichen Waffenknechte konnten wir mangels Pferden nicht aufstellen.

    Vor allem das Jahr 1120 n. Chr. führte zu großen Umwälzungen. Irgendjemand im Mayareich hatte wohl das Pilgertum entwickelt und an alle Mitglieder des Reiches weitergegeben. Seitdem zogen vermehrt Pilger durch ganz Amerika und verbreiteten - oft unbeabsichtigt, manchmal jedoch aus missionarischem Eifer - ohne das Zutun ihrer Landesherren ihr Wissen. Ich beherbergte viele dieser Pilger in Wakefield, wo es mir gelang, einiges Wissen aus ihnen herauszuziehen.

    Mein erster Gast war ein Schlittenlenker aus dem Maya-Reich. Der Maya hatte von den Leuten aus dem unbekannten Land Neufrankreich gelernt, Hundeschlitten zu fahren. Schnee und Eis waren für diese Tiere kein Hindernis, sondern ein besonders geeigneter Weg, um schnell voranzukommen. Er schenkte mir einige Huskys. Auch, wenn wir sie nicht so häufig als Schlittenhunde einsetzten, waren sie auch gute Jagdhunde.
    Ein Mexikaner berichtete von dem in seinem Land üblichen Wanderfeldbau, den sie von den Araukaner übernommen hatten. Der Wanderfeldbau ähnelte dem Plantagenfeldbau, war jedoch älter und weniger aufwändig, so dass eine Plantage schneller fertiggestellt war.
    Eine Arawak-Pilgerfamilie hatte dagegen ihre Hängematten dabei, was es erlaubte, auf Schiffen mehr Leute unterzubringen.
    Eine Virginia-Algonkin erklärte uns den Totemismus, aber dessen Wirkung fiel aus, da dieser nur noch historische Bedeutung hatte und den indianischen Schamanismus verbreitete, eine ausgestorbene Religion.
    Eine Gruppe wandernder Commanche-Hirten lehrte mich den Pastoralismus der Wanderhirten, was die Erträge aller Weiden, Ranchen, Gestüte und Lager weiter erhöhte.
    Ein Reisender aus der Republik La Plata prahlte mit den effektiven Methoden der Zwangsarbeit in seinem Land - und wie man die Unruhen noch besser unterdrücken und die Erträge von Steinbrüchen steigern konnte.
    Ein Equadorianer, der uns für den Krieg gegen die Pueblo einspannen wollte, stellte uns auch die Handwerkskunst von Equador vor, die die Erträge aus Rodungen steigern würde.
    Eine Priesterin von den Caymans lehrte uns den Maya-Kalender, der jedoch wirkungslos blieb: Der Nahuatl-Glaube, den er überall verbreiten sollte, war ohnehin schon überall in unserem Land heimisch.
    Ein Haitianer kritisierte die Hygienischen Bedingungen in unserem Land und brachte uns die Badekultur seines Landes, die nicht nur die Gesundheit, sondern unter Umständen auch die Zufriedenheit mittels der neuen Badehäuser verbessern sollte.

    Nebenbei zogen die Heiligtümer der Maya, Comanche, Equadorianer und Algonkin Pilger an, die ihre Religion verbreiteten - und so kam der germanische Glaube nach Boston, Atlanta und Seattle.

    Für die Azteken - die wie wir von dem Technologieschub profitierten - begann ein goldenes Zeitalter.

    1125 n. Chr. zogen auch mexikanische Heiligtümer Pilgerströme an. Ebenso pilgerten die Leute zu den Arawak, nach Rio de La Plata und auf die Caymans (letzteres wohl eher, um da ihr Geld zu verstecken).

    Edouard Suenson XXII. von Kuba wurde wieder zum Admiral degradiert. Don Luis de Velasco wurde neuer Kriegerkönig von Kuba. Er führte dort auch den Pafizismus ein.

    Popé VI. schloss Frieden mit der Republik Rio de La Plata, kurz darauf auch mit Equador und den Algonkin, die nun, wo sie Panama nicht mehr erobern konnten, in dem Krieg keinen Sinn mehr sahen. Natürlich sahen das die Maya nicht gerne.

    Wooden Rogers besuchte mich erneut. Mittels seiner ausgefeilten Rhetorik und einer Spende von 30000 Dublonen konnte er mich überreden, den Bahamas die Patronage und den Frondienst näherzubringen. Allerdings lehrte er mich und andere Politiker auch, die Rhetorik zu gebrauchen, was allerdings keinen direkten Einfluss auf unser Leben hatte.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    That's why I am here: Mein Mod
    Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude

    Die aktuelle Story zum Mod:
    Die Vereinigten Staaten von Amerika

    Alte Stories zu alten Versionen:
    Alte Storys

  5. #95
    Moderator Avatar von Kathy
    Registriert seit
    11.10.07
    Beiträge
    12.844
    1125 n. Chr.
    Tagebuch von Cathy XLV. Battuta, Petrus Tochter
    Großmutter Cathy war die erste Frau, die sie zur Terrakotta-Armee brachten, aber sie war nun einmal auch die Frau eines Patriarchen gewesen und nicht eines Königs. Damit war es nun an mir, ihr Erbe anzutreten und die graue Eminenz hinter meinem Bruder Petrus zu sein. Während er sich mehr um die Religion kümmerte, kümmerte ich mich um die Politik und trieb für ihn einige Intrigen voran.
    Ich kümmerte mich auch selbst um meine Verheiratung, wobei ich jetzt noch nicht in dem Alter war, wo ich wirklich weitreichende Entscheidungen treffen konnte. Ich hielt es schon für eine ausgefeilte Taktik, Ibn Battuta V. zu heiraten, nur weil er eine schöne Schwester und zwei schöne andere Frauen hatte, die er von seinen Reisen mitgebracht hatte: Eine Maya und eine Algonkin.
    Ich hatte ihn kennengelernt, als er meinem Bruder von seinen letzten Reisen erzählte. Dabei hatten seiner Erkundungsboote vor der Küste Nekwasis eine Insel erforscht, auf der sich geflüchtete Cherokee angesiedelt hatten. Die hatten eine Karte der umliegenden Länder gezeichnet, die allerdings - außer dem bereits bekannten Festland - nur Wasser zeigte. In der Straße von Seattle, vor der Hafeneinfahrt von Washington, wurde ebenfalls eine Insel, die von Duwamish (einem den Suquamish verwandten Stamm) bewohnt waren, erkundet. Von dort brachte er meinem Bruder eine Frau mit, sowie 430000 Pfund in Obsidian und Bernstein.
    Ibn Battuta nahm mein Anliegen gleich an, und ich war froh, nach der Hochzeitsnacht in seinen Harem einziehen zu können, wo ich schnell Anschluss fand.

    1130 n. Chr. ernannte He Dog den Krieger Sumanguru Kannte zu seinem General.
    Ich lernte die beiden kennen, als ich He Dog für 440000 Eagle das System des Patronats erklärte.

    Die Cayman-Inseln forderten eine Handelsmission zur Unterstützung an - dafür würden sie sogar Steuern von den bei ihnen angesiedelten Steuerflüchtlingen erheben und die Mission extra bezahlen.

    In Atlanta landete der Einwanderer Alfred Eugen Ritter aus Schwaben. Was er mitbrachte, überzeugte mich sofort, ihn zum Hofkonditor zu machen: Er hatte die Kakaobohne, die bei den Nahuatl als Speise der Götter galt und bei den Azteken als Zahlungsmittel verwendet wurde (für Beträge, die kleiner als eine Goldmünze waren) in eine neue Form gebracht. Ähnlich wie eine Münze war diese Form genormt, so dass niemand sich beschweren konnte, dass eine Bohne schlecht oder zu klein war. Eine dieser "Münzen" konnte mit einem bequemen Knick in Hälften, Viertel, Achtel und Sechzehntel zerteilt werden. Beworben wurden diese "Tafel-Kakaobohnen" als "Quadratisch, praktisch, gut".

    Bei den Azteken konnten sie sich nur eingeschränkt als Währung durchsetzen, bei uns gar nicht, aber sie waren zumindest lecker.

    1135 n. Chr. baten uns die Maya noch einmal, in den Krieg gegen die Pueblo einzusteigen - aber wir hielten uns daraus. Warum sollten wir uns mit anderer Leute Krieg die Finger schmutzig machen? Und wozu brauchte sie Hilfe? In diesem Jahr hatte sie schon die Sphinx, die Pyramiden und Chichen Itze erobert.
    Popé VI. wurde gefangen. Tomasito, ein Anführer des Taos Pueblo, wurde neuer Anführer. Mit dem Verlust der Pyramiden konnte er seine fortschrittliche Staatsform nicht mehr aufrecht erhalten. Er wurde König einer neuen Erbmonarchie, verkündete zwar noch diktatorisch den Notstand, führte ein Vasallentum auf der Basis eines unüberwindlichen Kastensystems ein und erklärte sich selbst zum Pazifisten.

    Wobei die Equadorianer genau das machten - und sie drängten uns ihre Dienste fast aufdringlich auf. "Ihr solltet Euch ein Söldnerheer zulegen", meinte Gonzalo Pizarro. "Equadorianische Söldner sind das beste, was der Markt hergibt. Keine Söldner zu haben kann arge Konsequenzen haben." "Unsere Adelskrieger haben sich bisher bewährt", meinte ich. Und das würden sie auch wieder tun.

    In diesem Jahr gab es einen Skandal: Ibn Battuta erwischte mich beim Ehebruch. Es war nicht mein erster Ehebruch, ich hatte seinen ganzen Harem und seine Schwester schon genossen, es war nur das erste Mal mit seiner Tochter (von der Algonkin-Frau). Und die meinte, das Erlebnis stolz ihrem Vater erzählen zu müssen, der den Fall auch gleich Petrus vorlegte und die Scheidung verlangte.
    Nun musste die Priesterschaft beraten, ob eine Scheidung statthaft wäre. Leo XXXIV. vertrat die Ansicht, was Quetzcoatl einmal zusammengefügt hätte, dürfte man nicht trennen - Opferung sei die einzige Lösung. Bitte, wenn Battuta sich opfern wollte - ich wollte es nicht.
    Nathan XIV. meinte, dass eine Scheidung nur statthaft wäre, wenn eine Wiederverheiratung ausgeschlossen wäre und die Frau ins Kloster ginge.
    John Smyth XI. meinte, dass eine Scheidung in Ausnahmefällen, wenn die Ehe völlig zerrüttelt wäre - zum Beispiel durch einen Ehebruch oder wegen Unfruchtbarbeit - auch geschieden werden könnte und eine Wiederverheiratung dann möglich wäre.
    Was die drei nicht wussten: Petrus fragte ausgerechnet mich, wie ich entscheiden würde. Ich entschied mich, dass das Kloster in diesem Fall die beste Alternative wäre. Das sorgte zwar für einige religiöse Unruhen, aber es führte dazu, dass die Klöster Zuwachs bekamen und sich dort mehr und dort mehr Ideen entwickelt wurden. In unserem Fall stieg die Forschungsleistung je 5 Jahren um 210000 Pfund.
    Ich suchte mir Kloster in den Bergen aus, in dem vor allem junge Frauen unterrichtet wurden, die mir bald sehr zugetan waren und mich einstimmig zur Äbtissin machten, nachdem wir die alte Äbtissin zur Opferung überredet hatten.

    In einem fernen Land wurde der Felsendom errichtet.

    Eine meiner ersten unabhängigen Entscheidungen war, dass ich Spione ins Sioux-Land schickte. Wenn es nicht möglich war, dieses mit Schiffen zu erkunden, sollten die Agenten dort eine Aufklärungsmission starten - und eventuell auch Wissen stehlen. Dabei bediente ich mich der Schiffe von Guglielmo Embriaco, da mich Battuta nicht unterstützen wollte. Von seiner Frau wurde ich damit zu seiner Konkurrentin.

    1140 n. Chr. verlangten nun auch die Comanchen, dass wir den Pueblo den Krieg erklärten. Siegten sie nicht gerade? Wollten sie wirklich etwas von der Beute abgeben?

    In Roanoke wurde der Nationalepos von Neuengland - im Wesentlichen die Geschichte der Pilgrims von Plymouth - geschrieben. Das ganze wurde religiös überhöht und war nicht unbedingt der Realität entsprechend.

    In Neugranada wurde Abe Hiroaki zum neuen Admiral - ich glaube, er stammte aus der selben Schule wie unser Admiral in Plymouth.

    In einem fernen Land wurde der Konstantinsbogen errichtet.

    Ich hatte den Empfang vorbereitet. Mein Bruder und seine Generäle und Admiräle kamen ins Kloster von Washington, um dort zu beraten. Nonnen, Klosterschülerinnen und ich selbst hatten uns herausgeputzt und leichter Kleidung angelegt. Das hier würde zwar eine militärische Lagesprechung, aber wir würden uns auch amüsieren, so wie ich mich mit meinen Damen immer amüsierte. Großvater Petrus würde sich im Grab herumdrehen, aber das war uns egal. Das Leben war zu kurz, um es in engen Klostermauern zu verbringen.
    Bevor die ersten Gäste da waren, arbeitete ich selbst einige Novizinnen noch ein. Dann kam Petrus. "Schwesterherz, du siehst bezaubernd aus." "Hast du deine Frau dabei?" fragte ich. "Nein, hier sind doch genug Frauen." "Ich dachte, ich könnte sie vielleicht etwas ablenken, während du den Schülerinnen die Reifeprüfung abnimmst. Ich verstehe sowieso nicht, warum du monogam lebst. Nur weil Opa es wollte." "Ich erkläre es dir später."
    Weitere Generäle kamen, die Klosterbewohnerinnen fingen schon an, sich einige auszusuchen. Ibn Battuta kam natürlich nicht - wohl aber sein Sohn (von der Maya-Frau), dem sie den Eid abgenommen hatten, über dieses Treffen zu schweigen, bis die hier besprochenen Pläne in die Tat umgesetzt wurden. Es gab eine kurze Vorstellungsrunde, bei der ich die Generäle bekannt machte.
    Dann kam die Frau, auf die wir alle gewartet hatten: Meine Spionagechefin. Sie war die einzige Frau, die etwas älter als ich war, die ich in meinem Kloster hatte, und sie ging dort ein und aus, wie es ihr gefiel bzw. wie ich es für sinnvoll hielt. "Ich habe endlich wieder Neuigkeiten zur Stärke der Neugranadier.

    Die schlechte Nachricht ist: Die Maya sind uneinholbar in Führung. Warum die die kleinen Pueblo nicht längst zerquetscht haben ist mir ein Rätsel. Die gute Nachricht ist: Obwohl nur die Hälfte unserer Siedlungen rüstet, kommen wir voran. Mehr noch, Neugranada hat einen Einbruch erlebt. Wir haben sie überholt bzw. eher Gleichstand mit ihnen. Auch die Sioux schwächeln, sind uns aber noch voraus. Auch Kuba und Grönland sind gleichauf. Wir haben also ein Kräftegleichgewicht. Wenn wir noch bedenken, dass ihre durchschnittliche Garnison größer ist also unsere, können wir also ihre Feldarmee und eine Garnison in Cartagena das Indias besiegen. Mehr noch: Je nachdem, wo sich ihre Armee befindet, werden wir die Stadt überrannt haben, ehe sie heran sind." "Dann ist es also beschlossen", sagte Römmel. "Wir lassen die Truppen marschieren." "Ja, aber noch nicht heute", sagte Petrus. "Wir sammeln uns in Boston zum Zuschlagen. Aber noch ehe ich abtrete wird es einen Sieg geben. Unsere Kasse ist voll genug, als dass wir uns einen Krieg jetzt leisten können." Wir besprachen noch einige Details, dann nahm jeder sein Mädchen (oder auch mehrere) und ging in eine Klosterzelle.

    Ob unser Treffen durchgesichert war und Gonzalo Jiménez de Quesada auf einen feindseligen Akt reagieren wollte, oder ob es daran lag, dass sie nun eigenes Salz hatten, aber Ende des Jahres stoppte die Versorgung mit Kaninchenfleisch und die Zahlung von 15000 Dublonen für Salz.

    1145 n. Chr. verlangte General Sumanguru Kannte von den Sioux von uns eine Erklärung der Hebelgesetze - ohne Gegenleistung. Das kam gar nicht in Frage, zumal sie doch fortschrittlicher waren als wird.

    Die Irokesen verlangten einen Krieg gegen die Pueblo, die Comanchen nur eine Einstellung des Handels mit ihnen. Hoffentlich siegten sie bald, die ständigen abgelehnten Anfragen verdarben noch unsere Beziehungen zum Maya-Reich und seinen Tributstaaten.

    Eine Neuigkeit brachte der Empfang der Botschafter aber schon: He Dog brachte einen Herrn mit, der Caupolicán genannt wurde.

    "Caupolicán und seine Araukaner stehen unter meinen Schutz. He Dog hat gesprochen", sagte er knapp. Unter diesen Umständen schlossen wir natürlich Frieden. Caupolicán war bereit, seine Grenzen für unsere Händler zu öffnen. Der Stamm war rückschrittlich, aber für 10000 Eagle brachten wir ihnen den Pastoralismus.

    In Mexiko führten die "Kreuzbogenschützen" - was das war, wussten wir nicht - neue Setzschilde ein, die sie bei Belagerungen benutzte.

    Atotozli V. wurde gestürzt. Ihr Sohn Nachfolger Axayacatl erklärte, dass Wissen der oberste Wert eines Volkes sein müsste.

    Nanabozho stützte Cockacoesce VIII. und wurde neuer Häuptling der Algonkin. Er führte dort eine stehende Armee ein.

    In der Sankt-Lorenz-Straße gab es einen Konflikt mit Admiral Arai Ikunosuke IV. (der abstritt, damit zu tun zu haben). Neuenglischen Katapulttriremen beschossen dort 10 Langschiffe, die die Passage blockierten. Beim ersten Angriff wehrten sie 10 leichte Dreiruderer (kolumbianische Langschiffe) ab, die Hälfte von ihnen blieb dabei Kampffähig. Trotzdem konnten die Grönland-Fähren sie danach entern.

    Herjólfr und Arai Ikunosuke wurden daraufhin nach New York zitiert. Petrus schimpfte sehr mit ihnen, drohte auch mir "Opferpyramide" und "Gladiatorenaren" - und meinte hinterher: "Wir können nur auf eine Weise ohne Gesichtsverlust aus der Sache raus." "Und die wäre?" "Indem Ihr behauptet, Eure Leute seien als Söldner von neugranadischen Piraten angeheuert worden." "Oh, ja, ja..." meinte Herjólfr, während Admiral Ikunosuke das nicht ehrenhaft findet. "Dann bietet Euren Admiral an, er möge sich zu Gunsten seines Sohnes selbst entleiben, wenn er nicht mitspielen will. Anderenfalls gibt es heute Abend noch ein Opferfest, wo er als der Pirat und Verräter geopfert wird." Die Betonung, dass wir auch die Piraterie als Verrat empfanden, erinnerte Ikunosuke daran, dass seine Ehre dahin war. Er zog sofort sein Schwert. Unsere Wachen griffen zu den Waffen. Doch Ikunosuke schnitt sich ohne mit der Wimper zu zucken sein Herz selbst heraus. "Seine Ehre ist wiederhergestellt", meinte Admiral Ito Sukeyuki IX. lakonisch.
    "Warum wollt Ihr, dass wir Neugranada die Schuld geben."
    "Darum", sagte er. Ich rollte ein Schaubild aus.

    "Neugranada ist weitgehend isoliert. Einzig Kuba ist mit ihnen verbündet. Pontius..." Pilatus trat vor. "Ich habe hier ein Schreiben vorbereitet.
    Im Namen des großen Quetzcoatl, und seines irdischen Stellvertreters, Papst Petrus, sowie des Königs Arthus von England:
    Hiermit fordern wir Euch auf, ein für alle mal die Piraterie in unseren Gewässern sowie in anderen Gewässern gegen unsere Schiffe zu unterbinden. Die neuenglische Armee wird die Stadt Cartagena das Indias als Hafen, der als Haupthafen der Piraterie bekannt ist, kontrollieren und besetzen, neugranadische Truppen haben diese zu verlassen. Die weiteren Häfen Guamo, und Medellin werden regelmäßiger Kontrolle unterzogen und alle dort festgestellten Langschiffe, Seeräuberboote und Piratenliburnen durch unsere Truppen in Brand gesetzt. Solltet Ihr Euch dem wiedersetzen, werden wir unsere rechtmäßigen Interessen mit Gewalt durchsetzen müssen. Hochachtungsvoll: Pontius Pilatus, Berater für äußere Angelegenheit in Neuengland, und Papst Petrus, Oberhaupt der Nahuatl."

    Zwei Wochen später kam die Antwort aus Bogota:
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Kathy (19. Oktober 2020 um 12:53 Uhr)
    That's why I am here: Mein Mod
    Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude

    Die aktuelle Story zum Mod:
    Die Vereinigten Staaten von Amerika

    Alte Stories zu alten Versionen:
    Alte Storys

  6. #96
    Moderator Avatar von Kathy
    Registriert seit
    11.10.07
    Beiträge
    12.844
    1146 n. Chr.
    Petrus war außer sich vor Wut - oder zumindest spielte er es vor, denn es verlief alles so, wie wir es geplant hatten. "Was? Sie lehnen unser großzügiges Angebot ab? Römmel! Barefoot! Setzt unsere Legionen in Bewegung." "Wir haben keine Legionen, Herr." "Dann die Armee. Ihr wisst, was ich meine. Das bedeutet Krieg!" "Sehr wohl."
    Pilatus schrieb eine förmliche Kriegserklärung an Gonzalo Jiménez de Quesada III., in der er betonte, dass dieser sich den folgenden Krieg selbst zuzuschreiben habe. Er, Pilatus, wasche seine Hände in Unschuld über das, was nun folgen würde. Als sich die 1. Neugranada-Armee in Bewegung setzte, brachen die neugranadischen Händler sofort ihre Beziehungen ab. Das Defizit stieg von 1320000 auf 2020000 Pfund je fünf Jahre, und da war der Nachschub noch gar nicht enthalten. Ich hatte plötzlich Angst, dass die ach so vollen Kassen vielleicht doch nicht so lange reichen würden.
    Als Antwort auf unsere Kriegserklärung kündigte auch Kuba jegliche Beziehung auf. Daraufhin stieg auch Grönland in unseren Krieg ein.

    Wir waren gerade auf dem Weg an die Front, als eine Nachricht eintraf. "Herr! Oh, Herr! Unser Herr, der König Arthus V. von Britannien ist tot", berichtete Pilatus. "Friede seiner Asche, und gratuliert seinem Sohn zum..." "Herr... Sein Sohn ist nicht der neue König. Sie fielen beide in der Schlacht gegen die einfallenden Angelsachsen. Neuer König ist Alfred der Große, und Sachsen, Angeln, Friesen und Jüten unterdrücken die keltischen Briten." "Dann erkennt Alfred förmlich an. Wir können jetzt keine Truppen nach England schicken, um Angelsachsen zu vertreiben." "Ja, Herr. Alfred unterstützt unseren Krieg gegen die ungläubigen Spanier und Nahuatl. Er ist selbst nordischen Glaubens..." "Wir sind es nicht. Und nun, da Arthus weg ist, werden wir auch nicht mehr seine organisierte Priesterschaft unterstützen. Ich wünsche mir eine starke Nahuatl-Theokratie, die mit tapfere Krieger hervorbringt und nicht mehr Geld für Bauwerke aus dem Fenster wirft. Das spart einiges an Kosten. Und führt einen Notstand ein, um die Diktatur zu rechtfertigen." "Ja, Herr", meinte Innenminister Thomas Jefferson XXIII. nickte. "Wird sofort gemacht." Er wendete sein Lama und kehrte nach New York zurück.
    "Vermutlich, Schwesterherz, bekommen wir es jetzt mit einer Revolution zu tun", sagte er fröhlich. "Die alte Priesterkaste wird sich gegen die neue Unterdrückung wehren." "Und warum erfreut dich das?" "Weil die Anarchie bedeutet, dass wir niemanden bezahlen. Unsere Armee wird sich aus dem Feindesland ernähren, und das in dem Jahr, wo wir die höchsten Kosten haben, weil alle Truppen dort auf dem Hügel lagern und abwarten." Ich nickte, wobei man nicht vergessen durfte: In diesem Jahr würden wir auch keine Erträge haben, alles wurde von korrupten Priestern unterschlagen.

    Wir rasteten auf dem Hügel mit Blick auf Cartagena das Indias. Hier mussten wir das Winterlager aufschlagen. Ich fragte mich, warum ich nicht in meinem Kloster geblieben war. Doch Petrus wollte mich dabei haben.
    Die erste Schlacht, vorn der wir erfuhren, war eine Seeschlacht. Muharram Bey hatte Schiffe von Atlanta nach Chicago geschickt, um die dort verlorenen Schiffe zu ersetzen.

    Unterwegs fielen ihnen Langschiffe in die Flanken - vermutlich wieder Grönländer, aber wir erzählten allen, dass es Neugranadier wären. Sie versenkten die 10 leichten Dreiruderer (neugranadische Langschiffe), die die Katapulttriremen eskortierten.
    Die Katapulttriremen schossen zurück, und auch aus Atlanta liefen drei weitere Katapulttriremen (1 Flottille) aus und nahmen die Landschiffe von der anderen Seite unter Beschuss. Danach konnten 10 Liburnen sie entern, am Ende waren wir also mit unseren Schiffen wieder da, wo wir angefangen hatten.

    1147 n. Chr. endete die Zeit der Anarchie. Die alten Priester hatten sich mit 2000 Bauernsoldaten und 100 Tempelwächtern im Wald westlich des Hudson eingegraben. Dort waren sie nur schwer angreifbar, aber die Leibgarde Peter Minuits schoss zumindest mit ihren Ballisten auf die Truppenansammlung.

    Knapp 200 Verletzte waren die Folge.

    Vom Hügel aus, am Vulkan vorbei, konnten wir eine erste Seeschlacht zwischen Admiral Ito Sukeyuki IX. und dem neugranadischen Nauarchen Klearchos VIII. beobachten - die nicht günstig verlief. Klearchos hatte 6 Galeeren, 2000 Mann insgesamt, und diese Galeeren waren den bisherigen Langschiffen deutlich überlegen. Obwohl wir mit 5000 Mann und 43 Schiffen dort waren konnte Sukeyuki nicht viel mehr machen als seine Katapulttriremen schießen zu lassen - immerhin mit 200 Verletzten und 2 leicht beschädigten Galeeren als Folge. Aber die anderen Schiffe, selbst die schnellen Pamphilen, konnten nicht sinnvoll angreifen, und so zog er sich in Richtung Philadelphia zurück, um sich dort im Hafen zu verschanzen und Hilfe von den Hafenballisten zu erbitten.

    Eine Hilfe beim Beschuss von Küstenstädten fiel damit aus.

    Petrus weckte sich. "Aufstehen, Cathy. Es geht los. Die Schlacht von Cartagena das Indias beginnt." Wir verließen das Zelt und sahen auf die Stadt herab. Römmel und Barefoot warteten schon. "Die Mauern sind stark. Müssten wir nicht erst die Stadt belagern?" fragte Barefoot. "Darum habe ich meine bezaubernde Schwester dabei. Cathy, kannst du deinen Spionen ein Zeichen geben?" Ich nickte und wir entzündeten ein Lagerfeuer, von dem aus ich Rauchzeichen losließ. Es sollte so aussehen, als würden wir mit unseren Nachschub kommunizieren, aber das Signal galt der indischen Bevölkerung in der Stadt, beziehungsweise denjenigen unter ihnen, die die Spanier als Unterdrücker betrachteten.

    Neuengland: Oberkommando Magnus Barefoot, weitere beteiligte Offiziere: Römmel
    1 Spionageteam, 1000 aufständische in der Stadt, 200 Ballisten, 600 Katapulte, 40 Belagerungstürme (2 zerstört, 24 beschädigt, 200 Tote, 2400 Verletzte), 3000 Schwertkämpfer (1300 Verletzte), 1000 schwere Speerkämpfer (100 Verletzte), 5000 Kurzschwertkämpfer (100 Tote, 1100 Verletzte), 1000 Axtwerfer, 2000 Axtkämpfer (800 Verletzte), 1000 Kurzbogenschützen, 2000 berittene Infanteristen (200 Tote, 1600 Verletzte), 2000 Kriegsgefangene (2000 gefangen und wieder befreit)
    Total: 26010 Mann (500 Tote, 7300 Verletzte, 2000 Gefangene befreit), 840 Belagerungsmaschinen (2 zerstört, 24 beschädigt), 2000 Lamas (200 Tote, 1600 Verletzte)

    Neugranada: Garnison: Nauarch Klearchos (auf See)
    2000 Waffenknechte (2000 Tote), 1000 berittene Infanteristen (1000 Tote und Verletzte, 1000 Pferde erbeutet), 1000 schwere Bogenschützen (1000 Tote); 1000 Streitaxtkämpfer (1000 Tote), 1000 Hilfstruppen (1000 Tote), 1000 Axtwerfer (1000 Tote), 300 gedeckte Rammen (300 zerstört, 3000 Tote)
    Rebellen: lokaler Rebellenführer
    1000 Bogenschützen (1000 Tote), 6000 Bauernsoldaten (2000 Tote, 2000 Gefangene)
    Total: 17000 Mann (13000 Tote, 2000 Gefangene), 3000 Pferde (2000 Tote, 1000 Gefangen), 300 Kriegsmaschinen (300 zerstört)

    Die Garnison von Cartagena das Indias war nicht auf einen Überfall vorbereitet. Die Verteidigungstruppen waren schwach - nur 1000 Bogenschützen, allerdings schwerere als wir sie hatten - und durch den Aufstand völlig überrumpelt. Vor allem hatten sie keine Katapulte, die unsere Katapulte beschießen konnten. Vom Schiff aus konnte Klearchos die Verteidigung auch nicht gut koordinieren.

    Nachdem die Tore sperrangelweit offen waren, war es nicht nötig, dass unsere Katapulte die feindlichen Mauern beschossen, und so konnten sie die Truppen beschießen. 200 Ballisten und 600 Katapulte leisteten große Vorarbeit. Auch die Belagerungstürme konnten nun freier agieren und wurden an die Mauern herangerückt. Dabei gab es einen Ausfall der neugranadischen Waffenknechten, die 2 Türme zerstören und 18 beschädigen konnten, ehe diese sie mit ihren Pfeilen vertrieben. Auch die berittene Infanterie stürzte 4 Türme, die aber noch repariert werden konnten. Die schweren Bogenschützen beschädigten nur wenige der Belagerungstürme. Damit waren die 4 stärksten Verteidiger aber schon geschwächt.

    "Sieht so aus, als liefe alles glatt", meinte Petrus. Unsere Rammen sahen keine Chancen, aber die Schwertkämpfer zogen gleich los. 3000 von ihnen erschlugen die weniger angeschlagenen Axtwerfer, die Streitaxtkämpfer und die Hilfstruppen in der Stadt. Barefoot selbst sah eine günstige Gelegenheit, 100 gedeckte Rammen zu zerstören. 200 weitere Rammen wurden von Kurzschwertkämpfern zerstört, wobei eine Besatzung sich richtig heftig wehrte und einen wesentlichen Teil unserer Toten verursachte. Römmels Axtwerfer hatten dagegen mit den letzten schweren Bogenschützen leichtes Spiel.
    Weitere Kurzschwertkämpfer erledigten die Reiterei, erst die Waffenknechte, dann die berittene Infanterie. Eine Handvoll berittener Infanteristen konnte gefangen genommen werden.
    Damit war die Stadt gefallen, aber noch nicht gesichert. Im Umland erhoben sich Bauernsoldaten der Spanier und einige Bogenschützen der Chipcha und Muisca - letztere auf unserem Land.

    Die Bogenschützen wurden dann von Kurzbogenschützen der Stadtverteidigung von Boston erschossen.

    Von den Bauernsoldaten versuchten 4000, die Flanke südlich der Stadt abzuriegeln. Sie wurden jedoch zunächst von 2000 Axtkämpfern dezimiert, die sich noch gut bei der Hauptarmee hielten. Die Überlebenden ergaben sich nach heftigen Kämpfen unserer berittenen Infanterie, die sie entwaffnete und sich dann zur Hauptarmee zurückzog.

    Sie wurden von den letzten Bauernsoldaten der Rebellen wieder befreit, aber die Stadt war unser.

    Petrus zog mit uns ein, und wir besetzten das beste Haus der Stadt. Römmel war der erste, der gratulierte. "Ein schöner, sauberer Sieg, und er gibt uns ein gutes Quartier, so dass wir nicht alle Soldaten im freien Feld versorgen müssen. Allerdings sehe ich, dass dies nur ein Auftakt war. Guamo ist ein anderes Problem. 19000 Soldaten, dreimal so viele schwere Bogenschütze, Kriegselefanten, Karrenballisten, und kein Spion, der uns die Tore öffnet."
    "Ach, was. Darum kümmern wir uns später", meinte Petrus. "Zunächst genießen wir den Sieg."

    Er schüttete mir einige goldene Dublonen über den Kopf. "Wie viel hast du aus den schwarzen Kassen für deinen Aufstand genommen?" "357000 Dublonen in Silber." "Hier sind 432000 Dublonen in Gold, die wir geplündert haben. Neben anderen Annehmlichkeiten."
    Auch die gefangenen berittenen Infanteristen wurden uns vorgeführt. Sie erzählten uns, wie die Waffenknechte auf sie herabsahen, und wie der Feudalismus in Neugranada funktionierte. Das half uns dabei, schwere Bogenschützen und Schildknappen (als leichte Kavallerie konnten die auch Kamele benutzen) auszubilden.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    That's why I am here: Mein Mod
    Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude

    Die aktuelle Story zum Mod:
    Die Vereinigten Staaten von Amerika

    Alte Stories zu alten Versionen:
    Alte Storys

  7. #97
    Moderator Avatar von Kathy
    Registriert seit
    11.10.07
    Beiträge
    12.844
    Anhang für Bilder
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    That's why I am here: Mein Mod
    Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude

    Die aktuelle Story zum Mod:
    Die Vereinigten Staaten von Amerika

    Alte Stories zu alten Versionen:
    Alte Storys

  8. #98
    Moderator Avatar von Kathy
    Registriert seit
    11.10.07
    Beiträge
    12.844
    1147 n. Chr.
    Wir saßen zum Frühstück in dem eroberten Haus in Cartagena das Indias. Die Spanier bauten schöne Villen, und sie hatten schöne Töchter, die uns nun bedienten. "Ich habe beschlossen, die eroberten Gebiete hier in eine neue Baronie auszulagern", meinte Petrus gut gelaunt. "Und zwar nennen wir sie die 'Piratenküste', um Neugranada einmal zu sagen, was wir von ihnen halten. Zum Gouverneur mache ich Muharram Bey XXVI., unseren verdienten Admiral - auch wenn dieser Hafen nicht an der Atlantikküste liegt, so wird es doch die Mehrzahl der Häfen sein, wenn wir unseren Sichelschnitt durchgezogen haben." Alle lachten, alle fanden das gut, nur ich mahnte: "Mein Bruder, ich habe die Befürchtung, dass wir einen Fehler gemacht haben, der es uns schwer machen wird, diesen Sichelschnitt konsequent bis zum Ende zu führen." "Und zwar?" "Nun, meine Klosterschwestern entwickeln gerade einige Intrigen für uns. Wenn sie erfolgreich sind, werden wir von allen überlegenen Völkern etwas Wissen erhalten." "Das ist doch gut." "Ja - zu einem anderen Zeitpunkt. Aber ich fürchte, dass wir auch die Aristotelische Logik erhalten und das goldene Zeitalter der Philosophie beginnt, wie es in anderen Ländern der Fall war. Und ein goldenes Zeitalter nutzt man nicht zur Rüstung,sondern um bleibende Werte zu schaffen - gerade, weil wir dann so viele neue Möglichkeiten haben. Wenn wir aber jetzt anfangen, Häuser zu bauen und keine Waffen zu schmieden, bricht der Nachschub ab, gegen einen Gegner, das seinerseits munter Truppen heranschafft. Der Kriegszug könnte zum erliegen kommen." "Könnte, vielleicht. Aber unsere Armee ist groß. Wir werden vorstürmen - und noch haben deine Intrigen ja auch nicht gefruchtet."
    "Was sagen deine Intriganten denn?" fragte Pilatus. "Rodríguez de Fonseca VI. ist nicht mehr Gouverneur von Neuspanien. Hernán Cortés wurde vom spanischen König entsandt - bzw. durch ein Losverfahren bestimmt, weil der Bischof kinderlos starb." Petrus zuckte mit den Schultern. "Ich habe den Sinn der Ehelosigkeit noch nie verstanden." "Das neue Regierungssystem ist entsprechend eine Demarchie, wobei Cortes aus die Unterstützung seiner Klienten vertrauen kann - er hat ein Vasallentum installiert, die Leibeigenschaft und Grundherrschaft eingeführt.
    Die Araukaner sind zu einem Sinnbild von Dekadenz und Sittenlosigkeit verkommen. Es heißt, dass sie das von Caupolicán eingeführte System von Brot und Spielen etwas übertrapazieren. Sie haben allerdings einen ihrer Verstorbenen zum Nationalheiligen gemacht." Pilatus erhob sich. "Ich werde ihnen etwas Mäßigung beibringen. Wenn sie erst lernen, wie man sich asketisch verhält, entsagen sie vielleicht ihrer materiellen Güter." Das lohnte sich kaum, sie gaben ihm 10000 Eagle - aber dafür hatten wir ihnen ein lange schon verbreitetes Wissen gebracht, das ohnehin schon weit verbreitet war.

    "Wir sollten in die Hauptstadt zurückkehren", sagte ich zu Petrus. "Wieso? Gefällt dir unsere Villa nicht mehr." "Wir müssen regieren, Bruderherz. Die Kriegsführung überlassen wir den Generälen." "Aber Zuhause sind wir auch nicht sicher. Römmel als Gouverneur hat den Aufstand der abgesetzten Priester noch nicht niedergeschlagen."

    Tatsächlich hatten die Rebellen den Hudson überquert, aber waren im Wald geblieben. Wieder schossen die Ballisten der Leibgarde Minuits darauf, und diesmal, wo es keine Flussüberquerung gab, wagten auch die Kamelreiter von Vizekönig Babeufs Leibgarde einen Ausfall. Sie konnten knapp die Hälfte der Bauernsoldaten töten.

    Admiral Ito Sukeyuki und seine Philadelphia-Flotte zogen sich in Richtung ihre Heimathafens zurück, jedoch nicht ohne das Flaggschiff auf die verfolgenden Galeeren schießen zu lassen.

    Sie trafen die bereits beschädigten Galeeren, beschädigten sie noch etwas mehr und verletzten 200 weitere Männer, aber einen Angriff wagten sie nicht.

    Da Römmel gerade New York säuberte, unterstanden seine Männer Magnus Barefoot. Der gab ihnen die Chance, etwas Erfahrung zu sammeln, und ließ sie gegen die rebellischen Bauernsoldaten ausfallen. Nachdem sie die erste Hälfte getötet hatten, wurde die zweite Hälfte von 600 berittenen Infanteristen gefangen genommen, ebenso wie die befreiten Kriegsgefangenen.

    Die südliche der beiden Gefangenentrupps ließen wir zurück, sollten sie ihre neuen Sklaven doch abziehen, wir wollten dafür keine Einheit riskieren, die alleine auf dem Feld zurückblieb.
    "Cathy könnte Recht haben", warnten Späher. "Admiral Artoro Prat XXVII., der die Atlantikhäfen für Neugranada kommandiert, hat seine Truppen auf 23000 Mann aufgestockt - 4000 mehr im letzten Jahr. Ohne eine konsequente Rüstung werden wir die nicht besiegt bekommen. Wir haben keine 23000 Schwertkämpfer. Medellin sieht auch nicht besser aus, dort stehen 15000 Mann - die wir mit dem besiegen müssten, was nach der Eroberung von Guamo übrig ist."

    Zu allem Überfluss fielen uns - mutmaßlich - die Grönländer in den Rücken, bzw. in die Flanke. 10 ihrer Langschiffe griffen 3 Katapulttriremen an, die nach Chicago überführt werden sollten, um die Michigan-See-Flotte zu verstärken. Die Schiffe wurden allesamt gekapert und zu überschweren Erkundungsbooten degradiert.


    1148 n. Chr. gab es einen Aufstand in Cartagena das Indias, doch die Chibcha und Muisca wurden von den Spaniern Neugranadas massakriert, so dass wir uns nicht darum kümmern mussten.

    Meine Intriganten berichteten, dass Haitis Behörden einem Verbrecher auf der Flucht vor der Justiz der Algonkin gefasst und / oder geholfen hätten. Nichts genaueres wusste man nicht.

    Die Werbung der Maya um Kriegsteilnehmer hatte endlich Erfolg - bei den Sioux, die zusammen mit ihren Araukaner-Verbündeten in den Krieg einstiegen.

    Nach dem Aufstand wollte Petrus nicht mehr in der Frontstadt bleiben, aber er wollte auch erst nach New York zurückkehren, wenn das sicher wäre.
    Hier meldete Römmel aber Vollzug: Nach einem Beschuss durch die Ballisten konnten die Kamelreiter die zweite Hälfte der Bauernsoldaten ausschalten, auch wenn 500 unserer Reiter verwundet wurden.

    Danach erlegten Kurzbogenschützen der Leibgarde Elisabeth Marias de Breganzas die Leibwächter. Der Kopf des anführenden Priesters wurde uns als Beweis auf einem Silbertablett nach Cartagena das Indias gebracht - und 500000 Pfund warteten in New York auf uns, die von den korrupten Priestern unterschlagen worden waren und nun sichergestellt wurden.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    That's why I am here: Mein Mod
    Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude

    Die aktuelle Story zum Mod:
    Die Vereinigten Staaten von Amerika

    Alte Stories zu alten Versionen:
    Alte Storys

  9. #99
    Moderator Avatar von Kathy
    Registriert seit
    11.10.07
    Beiträge
    12.844
    1148 n. Chr.
    Admiral Ito Sukeyuki empfing uns auf dem Rückweg, als wir in seinem Apfelgut bei Philadelphia rast machten. Er hatte gerade erst die Seeschlacht vor Philadelphia geschlagen, die er als unentschieden bezeichnen würde.

    Neuengland: Ito Sukeyuki
    3 Katapulttriremen, 10 Pamphilen (1 beschädigt, 100 Verletzte), 10 Biremen, 13 Dreiruderer (davon 3 gerade erst gekapert, 13 versenkt: 3 neugranadische Galeeren, 10 neugranadische Langschiffe, 2000 Tote)
    Total: 5000 Mann (2000 Tote, 100 Verletzte), 36 Schiffe (1 beschädigt, 13 versenkt, davon 3 frisch gekapert)

    Neugranada: Klearchos
    12 Galeeren (3 versenkt, 3 gekapert, 1000 Tote, 1000 Gefangene)
    Total: 4000 Mann (1000 Tote, 1000 Gefangene), 12 Schiffe (3 versenkt, 3 gekapert)

    Die Schlacht begann, indem seine Katapulttrireme auf den Galeerenverband feuerte, der schon länger unsere Schiffe jagte und die Gewässer blockierte.

    10 Pamphilen konnten mit leichten Schäden 3 der Galeere versenken, 3 weitere wurden von unseren Biremen gekapert. Um diese zu schützen stellte Sukeyuki noch 10 leichte Triremen (gekaperte neugranadische Langschiffe) ab - und das war gut so. Denn Klearchos hatte inzwischen einen weiteren Verband von 6 Galeeren hinzugezogen, die den Schiffen in die Flanke fielen. Sie versenkten die 3 frisch gekaperten Galeeren und die 10 Langschiffe.

    Die Piraten vor Chicago wurden von den Ballisten, die in Chicago stationiert waren, im Fernkampf angegeriffen. Dazu kam ein Beschuss der Katapulttriremen in Chicago und ein weiterer Bolzenhagel von Ballisten, die aus Jamestown ausrückten.

    Danach konnten 10 dänische Langschiffe, die wir gekapert hatten, diese Langschiffe erobern. Die Beuteschiffe konnten wir nicht kapern, da diese ganz frech unter grönländischer Flagge fuhren.

    Bei Cartagena das Indias herrschte eine relative Ruhe. Vor der Stadt lauerten 850 Elefantenbogenschützen mit ihren 425 Elefanten und 1000 Rebellen, sie sie für uns besiegt hatten.

    Für Barefoot war dies eine Steilvorlage, eine starke Truppe zu besiegen. Er schickte 1000 schwere Speerkämpfer - allerdings nicht seine eigenen, sondern eine andere Truppe, die für die Elefantenjagd ausgebildet war - los, um diese Elefanten zu töten. Die Bauarbeiter beim Türkisvorkommen wurden von Kamelbogenschützen aus dem Nachschub gefangen, die Kamelbogenschützen ließen die Sklaven zurück und schlossen zu den Speerkämpfern auf. Damit diese nicht alleine standen wurden sie von einer größeren Armee begleitet - der Marsch auf Guamo hatte begonnen.

    1149 n. Chr. endlich wieder in New York - und gleich gab es Besuch. König He Dog fragte, ob wie nicht helfen wollten, die Pueblo zu besiegen. "Die Pueblo haben nie Langschiffe gegen uns entsendet", meinte Petrus nur.

    Interessanterweise stand ein Pueblo-Abgesandter einen Tag später im Raum. "Unser Volk weil, was es heißt, ein Martyrium durchzumachen. Wir würden dieses Wissen gerne an euch weitergeben, damit es über unseren Tod gewahrt bleibt. Dafür müsstet ihr uns lehren, Pilgerströme zu leiten, und uns mit 9770000 Pfund unterstützen."
    Petrus sah mich fragend an. "Wir bieten Euch an, nicht nur das Pilgertum zu Euch zu bringen, und Euren Technikern den Flaschenzug zu bringen. Dafür zahlen wir aber nur 1870000 Pfund. Und statt Märtyrern nehmen wir fleißige Böttcher auf." Damit war er einverstanden.

    Und dann kam noch ein Besucher. "Bonjour, ca va? Je m'appelle Jacques Cartier, ´Errscher von Neufrankreisch."

    "Oh nein, ein Froschfresser", meinte Petrus. "Cathy! Was machen Franzosen in der Neuen Welt?" "Hm... Meine Intrigantinnen haben hier etwas vorbereitet..."

    Achtung Spoiler:
    Geheimdienstdossier
    "Joseph Philippe Pierre Yves Elliott Trudeau PC, CC, QC, CH, FSRC (* 18. Oktober 1919 in Montreal, Québec; † 28. September 2000 ebenda, üblicherweise Pierre Trudeau genannt) war von 1968 bis 1984 mit einer Unterbrechung Premierminister von Kanada. Er gehörte der Liberalen Partei an. Sein ältester Sohn Justin Trudeau folgte ihm in seiner politischen Laufbahn und wurde am 4. November 2015 ebenfalls Premierminister Kanadas.

    Geboren wurde Pierre Trudeau in der Provinz Québec. Er besuchte das Jesuitenkolleg Jean de Brébeuf, die Universitäten von Montreal, Harvard und das Institut d’études politiques de Paris sowie die London School of Economics and Political Science. Das Studium schloss er als Jurist und Politikwissenschaftler ab. Er war 15 Jahre alt, als sein Vater Charles-Émile Trudeau 1934 starb.

    Während des Zweiten Weltkriegs wurde er zum Militär eingezogen, jedoch nie in Europa eingesetzt. 1944 trat Trudeau als Jurist und Politikwissenschaftler in die Anwaltskammer von Québec ein. 1961 erhielt er eine Professorenstelle an der Universität von Montreal.

    Für seine Partei, die Liberale Partei Kanadas, erkämpfte Pierre Trudeau 1965 einen Sitz im kanadischen Unterhaus. Bald darauf wurde er 1967 kanadischer Justizminister. Als der amtierende Premierminister Lester Pearson 1968 zurücktrat, wurde Trudeau der 15. Premierminister Kanadas. Dieses Amt bekleidete er – mit einer Unterbrechung von wenigen Monaten – bis 1984, als er sich, inzwischen 65-jährig, aus der Politik zurückzog und wieder als Anwalt wirkte. Als Kräfte der radikalen kanadischen Organisation Front de libération du Québec 1970 zwei Politiker entführten, ließ er in der sogenannten „Oktoberkrise“ das Kriegsrecht ausrufen.

    Wegen einer beginnenden Parkinsonerkrankung zog sich Trudeau im Jahr 2000 vollständig aus der Öffentlichkeit zurück. Am 28. September 2000 starb er mit 80 Jahren an Krebs.

    Mit seiner Frau Margaret Sinclair, mit der er seit 1971 verheiratet war, hatte Trudeau drei Söhne, Justin, seit 2015 amtierender und 23. Premierminister Kanadas, Alexandre und Michel. Michel kam 1998 bei einem Lawinenunglück ums Leben. Das Ehepaar trennte sich 1977 und ließ sich 1984 scheiden. Mit der Rechtsanwältin und Politikerin Deborah Coyne hatte Trudeau 1991 seine einzige Tochter, Sarah Elisabeth Coyne.

    Als eine seiner größten Aufgaben betrachtete Trudeau zeit seines Lebens die Einigung und Versöhnung der anglophonen und frankophonen Teile Kanadas. So war er auch Freund und Förderer der von ihm initiierten bilingualen Schulen. Seinem Einsatz ist es auch zu verdanken, dass das Streben der Provinz Québec nach Souveränität im Jahr 1980 nicht mehrheitsfähig wurde.

    Unter seiner Führung erließ das Parlament 1982 die Kanadische Charta der Rechte und Freiheiten, in der unter anderem die Meinungsfreiheit, Gleichheit, Rechte der Ureinwohner, das Recht, eine der beiden kanadischen Amtssprachen benutzen zu können, sowie der Schutz des Multikulturalismus in Kanada für immer verankert sind.(Wikipedia)"

    "Ähm, Cathy, das ist aber nicht dieser Jacques Cartier. Der Mann, von dem deine Intrigantinnen sprechen, ist noch nicht Premierminister und dieses Kanada kennen wir auch nicht. Das hier ist Jacques Cartier."

    "Entschuldige, Bruder. Also, Monsieur Cartier, was können Sie uns anbieten, was wollen Sie?" "Nun, zum ersten bin ich in meiner Außenpolitik nicht ganz frei, die übermächtigen Maya haben uns unter ihre Kontrolle gezwungen. Aber eine Grenzöffnung könnten wir schon aushandeln.
    Und dann sehe ich, dass Sie, obwohl Sie ein Kirchenstaat sind, keinen Zehnt einziehen. Das sollten Sie ändern. Ich bringen Ihnen bei, was ein Kirchenzehnt ist, und meine Beamte ziehen für Sie schon einmal welchen ein... Ja, ich zahle 900000 kanadische Francs - das ist das selbe in Pfund - Vorschuss. Dafür lehrt Ihr uns das Pilgertum, die Gastwirtschaft und die Geometrie. D'accord?" "Einverstanden."

    Leider kamen wir noch nicht dazu, uns all diese Ergebnisse anzuschauen, denn im selben Moment wurde ich in ein Hinterzimmer gerufen, wo meine Klosterschwestern standen. Sie waren reich beladen mit Papieren und Dokumenten, die sie irgendwo ergaunert hatten. Wie ich erwartet hatten, hatten wir inzwischen genug Fortschritte im Bereich der Intrigen gemacht.

    "Hi, Cathy... Wir haben hier eine Menge Erkenntnisse, die wir euren Feinden abgenommen haben. Aber die müssen wir noch auswerten. Erstmal wollen wir von dir und deinem Bruder unsere Belohnungen." "Tut uns leid wegen des falschen Dossiers, wir hatten viel zu tun", meinte eine andere.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    That's why I am here: Mein Mod
    Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude

    Die aktuelle Story zum Mod:
    Die Vereinigten Staaten von Amerika

    Alte Stories zu alten Versionen:
    Alte Storys

  10. #100
    Moderator Avatar von Kathy
    Registriert seit
    11.10.07
    Beiträge
    12.844
    1149 n. Chr.
    Meine Intrigantinnen zogen sich wieder an. "Das wirkt zwar bei dir, aber für unseren Erfolg mussten wir subtiler vorgehen. Und Hinterhältiger. Und gezielter." "Manchmal - bei manchen Männern wirkt es auch so. Kommen wir nun zur Ausbeute.
    Zunächst einmal das, was ich mir eingehandelt hatte: Dank der Basketmaker der Pueblo können wir nun auch Fässer bauen, die die Versorgung der Armee vereinfachen und zusammen mit Fortschritten im Schiffbau neue Transportschiffe erlauben.

    Der neufranzösische Zehnt erlaubt die Einführung der Grundherrschaft und den Bau prächtiger Jagdschlösser - die allerdings nur in monarchischen Staatsformen Zufriedenheit bringen. Damit immerhin begann für uns der Aufstieg in die Ritterzeit. Und nun zu euch: Was habt ihr?"
    "Nun, zunächst einmal haben die Neufranzosen einiges an Krankheiten eingeschleppt. Sie haben sich den Maya nach einem langen Krieg unterworfen, Frieden mit allen Tributstaaten - sowie den Teilstaaten von Rio de La Plata - geschlossen und den Pueblo den Krieg erklärt.
    Die erste Intrigantin war eine Neugranadierin in unserem Dienst, die sich in Mexiko eingeschlichen hatte. "Ich habe dort die Schriften des Aristoteles abgeschrieben und bringe euch die Logik. Damit beginnt das goldene Zeitalter der Philosophie." "Ja, das hatte ich befürchtet. Ich habe nichts gegen ein goldenes Zeitalter, es kommt nur gerade zur falschen Zeit. Später, wenn wir Teile Neugranadas erobert haben, wäre es besser gewesen.

    "Ich war in Neugranada", meinte eine Indianerin, die sich dort als abtrünnige Cherokee-Verräterin ausgegeben hatte, in Wirklichkeit aber nur dort spionieren wollte. "Ich habe ihre Burgen studiert und einen exemplarischen Plan mitgebracht, inklusive Aufriss der Mauern. Hölzerne Palisaden sind nicht mehr 'state of Art', wir müssen steinerne Burgen bauen, die auch Handelswege sichern." "Ich war in Argentinien", sagte eine blonde Dänin. "Ich habe dort ein neues philosophisches Konzept kennengelernt, die Epistokratie. Derzufolge sollen Philosophen die Welt regieren. Wir könnten das etwas adaptieren, indem wir Wissen zum höchsten Wert in Neuengland erklären." "Ich habe bei den Arawak die Republik kennengelernt. Statt Priestern sollte ein vom Volk bestimmte Rat die Geschicke des Landes leiten, was eine bessere Wirtschaftliche Entwicklung erlaubt." "Ich habe bei die Sioux deren Mischverfassung kennengelernt, die Monarchische, Aristokratische und Demokratische Elemente enthält und stabilisierend wirkt. Mitgenommen habe ich deren Ideen, statt durch Wahlen die Ämter durch das Los zu besetzen." "Ich habe bei den Irokesen die Poesie kennen und schätzen gelernt. Leider fürchte ich, dass es schon zu viele Werke der herzzerreißenden Liebeslyrik gibt, als dass wir noch welche schreiben könnten." "Ich habe von den Azteken der System der Vorratshaltung kennengelernt. Das ist gut für die Versorgung von Schiffen auf Fahrten, die nicht entlang der Küste stattfinden, und interessant für Klöster, die ihre eigenen Kellereien für die Lebensmittelproduktion errichten können. Sollten wir auch in unserem Kloster machen." "Ich habe hier einen Flaschenzug der Maya mitgebracht. Damit haben sie beachtliche Bauwerke errichtet. Wir können ihn im Steinbruch einsetzen, um dort die Förderung zu steigern." "Ich habe einen Bogenbau...er von den Komanchen mitgebracht. Er kann uns Bögen für unsere Kavallerie bauen, die die bisherigen übertreffen. Leider haben wir keine Pferde, um so eine Kavallerie auszubilden, aber langfristig erlaubt das auch die Ausbildung stärkerer Fuß-Bogenschützen." "Ich habe bei den Pueblo deren Themen-Verfassung kennengelernt. Das ist eine Organisationsform der Armee. Wie können nun Föderaten anwerben, wenn wir einen militärischen Stadtstaat als Unterstützer gewinnen - oder ein Bauernheer nach deren Vorbild aufstellen." "Ich habe auf den Bahamas einen Waffenschmied umgarnt, er hat mir seinen gut gebauten, gut ausgebildeten Sohn mitgegeben. Der kann uns neue Katapulte und Hellebardiere ausstatten." "Ich habe mich auf den Caymans in einer Pilgerherberge eingemietet und die Leute da ausgehorcht. Das Pilgertum hat sich nun hier bei uns verbreitet. Einige Pilger haben schon versucht, unseren Glauben weiter im Inland zu verbreiten - was gescheitert ist, da wir schon in allen Städten Nahuatl-Anhänger haben. Der Felsendom existiert auch schon, und wir haben keine Touristenattraktionen, zu denen die Pilger pilgern können. Und sehr zu meinem Bedauern haben die Pilger die Philanthropie gleich nach Grönland gebracht - nicht so schlimm - aber sie sind auch in andere Länder gepilgert. So haben sie die Hängematte zu den Araukanern gebracht." "Wenn das alles ist, das ist vernachlässigbar." "Ich habe in Equador gelernt, wie sie ihre Helden verehren. Das würde uns erlauben, unsere Leute zu fanatischen Nahuatl-Blumenkriegern zu machen." "Auf Haiti haben sie eine interessante Regierungsform, die Meritokratie. Da sollen nur die besten Regieren. Um das zu erreichen, werden Beamte einer Eignungsprüfung unterzogen." "Ich habe mir das Brauchtum der Wikinger in Vinland angesehen. Wenn wir ein großes Volksfest errichten, können wir unser Land mit Bier versorgen. Allerdings bräuchten wir dafür Weizen." "Von den Algonkin habe ich gelernt, wie sie ihre Heiligen Verehren. Wenn wir einen Nationalheiligen ernennen können wir weitere Städte bekehren." "Interessant ist noch, dass sich der Verkauf von Pilgertum an die Pueblo gleich für uns gelohnt hat: Pilger der Pueblo haben die Gastwirtschaft zu uns gebraucht. Damit können wir Brauhäuser als ersten Lebensmittelbetrieb bauen. Leider gab es keine neufranzösischen Pilger, die Wissen zu uns gebracht haben, vermutlich weil wir denen gegenüber nicht mehr als rückschrittlich genug gelte."

    Weitere Erkenntnisse waren, dass für die Bahamas ein goldenes Zeitalter begonnen hatte, für die Azteken eines endete. Die Imker im Maya-Land hatten angefangen, Met zu brauen. Auch in Neugranada begann ein goldenes Zeitalter.

    Das neue Wissen nutzte ich bei einem nächsten Besuch von Axayacatl. Wir führten ihm den Bogen und den Flaschenzug vor und sagten zu, ihm auch die Themenverfassung zu bringen. Dafür erklärte er uns, wie das aztekische Stadtrecht aussah (was unter anderem die Einrichtung von Rathäusern erlaubte, die Unterhalt sparten) und wie sie ihre Schiffe mit Pech abdichteten.

    Damit hatte dieses Jahr uns einen enormen Technologieschub gebracht.

    Im Krieg gegen die Neugranadier gelang es einer Flotte von Muharrams Galeeren, drei Galeeren der Neugranadier im Atlantik zu kapern, die dort den Handel der Grönländer störten.


    Petrus nahm Verhandlungen mit Gonzalo Jiménez de Quesada auf, da wir das goldene Zeitalter natürlich zum Bauen nutzen wollten und nicht zum Rüsten und Kämpfen. Doch der bot nur etwa 100000 Dublonen (und eine Anerkennung der neuenglischen Kontrolle des Hafens von Cartagena das Indias) an, Petrus forderte aber auch Guamo, um die Piraterie im Atlantik genauso zu unterbinden. Darauf ließ sich Quesada nicht ein, auch wenn in den nächsten Jahren die angebotene Entschädigungssumme langsam anstieg.

    Die neuen Galeeren vor Philadelphia wurden daraufhin von unseren Katapulttriremen beschossen. Wir konnten sie aber nicht effektiv angreifen, darum zog Ito Sukeyuki sich in den Hafen zurück.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    That's why I am here: Mein Mod
    Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude

    Die aktuelle Story zum Mod:
    Die Vereinigten Staaten von Amerika

    Alte Stories zu alten Versionen:
    Alte Storys

  11. #101
    Moderator Avatar von Kathy
    Registriert seit
    11.10.07
    Beiträge
    12.844
    1149 n. Chr.
    Petrus schenkte mir als Belohnung für meine erfolgreichen Intrigen einen großen Türkis. "Aus Neugranada - besser gesagt aus unserer Provinz Piratenküste. Die Sklaven, die wir dort gefangen haben konnten 270 Türkise - 270000 Pfund - sicherstellen. Das war uns wichtiger als sie von dort abzuziehen, denn das Gebiet ist noch in Feindeshand. Allerdings müsste der Feind unsere Stellungen umgehen und dort in die Seite fallen um sie einzufangen und stünde dann direkt neben unserem Nachschub.
    Unsere Truppen haben sind vorgerückt und haben die Nordflanke von Guamo besetzt. Wir rechnen allerdings diesmal nicht mit einem schnellen Sieg. Allerdings hat Barefoot schon einmal einen Erfolg erzielt. Am Nordufer des Lago Tolima haben seine Kamele erfolgreich 500 Elefanten und 1000 Elefantenbogenschützen erlegt. Wir hätten vielleicht noch eine Truppe schlagen können, aber dann stünden die Kamele alleine auf freiem Feld."


    Im Atlantik gab es einen Rückschlag, als 3 neugranadische Galeeren die dort frisch gekaperten Galeeren - kampfschwach wie Dreiruderer und mit rebellierenden Gefangenen - versenkten.

    Immerhin mussten sie dazu die Blockaden bei Grönland unterbrechen.

    Irgendwie (vermutlich mittels Intrigen) erbeutete Axayacatl von den Azteken das Pilgertum von uns.

    1150 n. Chr.
    In Sisseton (Sioux) wurden unsere Spione der Sioux-Aufklärungsmission entdeckt und gemartert.

    Obwohl wir gerade mit einem Gegner auf Augenhöhe kämpften, verlangten die Arawaken ernsthaft, dass wir gegen die Pueblo kämpften. "Wenn ihr die immer noch nicht besiegt habt, seid ich selber Schuld", meinte Petrus gereizt.

    Die Caymans forderten von uns die kostenlose Lieferung von Flaschenzügen, dabei waren sie fortschrittlich genug, um uns etwas von ihrem Wissen abzugeben. Also lautete unsere Antwort Nein.

    Sollten wir diesen Krieg verlieren und Cartagena das Indias wieder räumen müssen, so würden wir zumindest in Boston gut verteidigt sein. Dort hatten wir ein neues Verteidigungswerk, den Limes, errichtet. Die dortigen Grenzsoldaten, die Limetai, wurden regelmäßig von germanischen Föderaten (meist Dänen, Angelsachsen oder Grönländer) verstärkt.

    Kanadische Pilger verbreiteten den Glauben der alten Egyptians in Atlanta, Chicago und Miami.
    Auch Pueblo-Heiligtümer zogen Pilger aus fremden Ländern an, die aber nicht zu uns kamen.

    Für Grönland begann ein goldenes Zeitalter - vermutlich hatten aztekische Pilger die aristotelische Logik auch nach dort gebracht.

    Durch eine zufällige Entdeckung kamen die Prediger der Wikinger von Vinland mit ihren Studien zur Heldenverehrung schnell weiter. Da sie kurz vor dem Durchbruch waren, waren wir bereit, ihnen für 10000 wikingische Kronen (100000 Pfund) eine Abschrift unseres Wissens zukommen zu lassen, so dass sie ihre Helden schneller verehren konnten, auch wenn nun einige Geschichten sich kaum von den englischen unterschieden.

    Magnus Barefoot fürchtete, dass wir bei einer langen Belagerung nur verlieren konnten - Neugranada würde weitere Truppen zusammenziehen, und wir würden kaum Verstärkung schicken, da Dank goldenem Zeitalter überall gebaut wurde. Um den Stärkezuwachs nicht zu stark ausfallen zu lassen versuchte er, einer Nachschubtruppe aus Belagerungswaffen in die Seite zu fallen - und löste damit die Schlacht zwischen den großen Seen bzw. die Schlacht am Lago Tolima aus.

    England: Magnus Barefoot
    weitere beteiligte Offiziere: Römmel
    3000 Kamelbogenschützen (2000 Tote: 1. Neugranada-Armee, Leibgarde George Wakefield; 750 Verletzte), 1000 Streitwagen (1000 Tote: Leibgarde Elisabeth Maria de Braganza), 3000 Kampfhunde (3000 Tote: Basken-Armee, 1. Neugranada-Armee, Nahuatl-Anhänger; 300 von 300 Hundeführer gefallen), 16 Belagerungstürme, 5000 Rammenträger, 1250 Rammen, 600 Katapulte (300 beschädigt, 1500 Verletzte), 10 erbeutete gedackte Belagerungstürme (10 zerstört, 1000 Tote), 1000 Prodromoi (750 Verletzte), 2000 berittene Infanteristen (1500 Verletzte), 1000 schwere Speerwerfer (750 Verletzte), 2000 schwere Speerkämpfer (1000 Tote), 1000 Soldaten unbekannter Einheit der 1. Neugranada-Armee (1000 Tote), 3000 Speerkämpfer (750 Verletzte), 1000 Schwertkämpfer (750 Verletzte), 1000 Axtwerfer (750 Verletzte), 3000 Kurzschwertkämpfer (750 Verletzte), 2000 Verletze durch Kollateralschäden
    Total: 28900 Mann (7300 Tote, 10250 Verletzte), 3000 Hunde (3000 Tote), 7000 Kamele (3000 Tote, 2250 Verletzte), Tiere insgesamt: 10000 (6000 Tote, 2250 Verletzte), 1000 Wagen (1000 zerstört), 1876 Belagerungswaffen (10 zerstört, 300 beschädigt)

    Neugranada: Admiral Artoro Prat XXVII.
    600 Ballisten (600 zerstört, 3000 Tote), 100 gedeckte Rammen, 400 Mangonels (200 zerstört, 1000 Tote), 200 schwere Katapulte. 1500 Kriegselefanten (500 Tote, 1000 Reiter getötet), 80 gedeckte Belagerungstürme (10 zerstört, 10 erobert, 1000 Tote, 1000 Gefangene), 1200 Karrenballisten (600 zerstört, 3000 Tote), 2000 Waffenknechten, 1000 Schildträger, 1000 Elefantenbogenschützen, 1000 schwere Bogenschützen, 1000 berittene Infanteristen, 1000 Schwertkämpfer, 1000 Bauernsoldaten (1000 Tote)
    Total: 33000 Mann (10000 Tote), 2680 Belagerungsgeräte (1410 zerstört, 10 erobert), 2000 Elefanten (500 Tote), 5400 Pferde (1200 Tote), Tiere insgesamt: 8200 (1700 Tote)

    Die Schlacht begann, als Kamelreiter von Gut Wakefield einen Ausfall machten, um den anrückenden Belagerungswaffen in die Seite zu fallen. Dabei erwischten sie einige Ballisten uns richteten bei den weiteren Truppen durch Flankenangriffe Schäden an.

    Damit eröffneten sie weiteren Reitern die Möglichkeit, den Neugranadiern in die Flanke zu fallen. Weitere Kamelreiter besiegten einen weiteren Ballistentrupp mit einigen Verletzten und erlaubten so auch unseren veralteten Reitern, die Belagerungswaffen anzugreifen. So konnten Streitwagen die letzten Ballisten dort überrennen, während Hunde die Belagerungstürme stürmten. Zwar verloren wir auch 1000 Hunde bei dem Manöver, aber die Hälfte der 20 gedeckten Belagerungstürme wurden zerstört und die andere Hälfte erobert.
    In Guamo saßen immer noch 37000 Soldaten, aber wir hatten 107000 Mann davor aufmarschieren lassen - plus die 4000 Reiter, die sich nun abgespalten hatten.

    Barefoot ließ seine Belagerungstürme die Stadtmauern angreifen, ebenso die Rammen und Katapulte. Der Erfolg war allerdings herzlich gering. Wenn es in dem Tempo weiterging, würde die Belagerung mindestens 6 Jahre dauern, vielleicht sogar 8 - und in der Zeit war kein Nachschub zu erwarten, während Neugranada immer weitere Truppen heranziehen konnte.
    Barefoot verhandelte daher mit Prat über eine Kapitulation der Stadt. Das hieß, Barefoot wollte eine Kapitulation, Prat bot nur Geld. "Euer Nachschub wurde abgefangen. Wir sind dagegen gestärkt aus dieser Schlacht hervorgegangen", meinte Barefoot, der die Belagerungstürme als wesentlich wertvoller einschätzte als die verlorenen Hunde. "Sie werden Ihren mutigen Ausfall noch bereuen", prophezeite Prat.
    Damit waren die Verhandlungen gescheitert, und Barefoot sah sich gezwungen, zum Schutz der ausgerückten Reiter gegen Reiterangriffe noch Speerkämpfer abzustellen, womit er aber seine Hauptarmee schwächte.

    Prat schickte gleich auf der Südseite des Sees gedeckte Rammen aus, die die erbeuteten Belagerungstürm teilweise zertrümmerten.

    Zugleich griffen seine Mangonelle die Hauptarmee an. Zwar konnten die Prodromoi mit einem schnellen Vorstoß 200 Mangonelle zerstören, die anderen aber dezimierten, zusammen mit 200 schweren Katapulten, die berittene Infanterie und die schweren Speerwerfer. Jeder dieser Ausfälle war von Kollateralschäden begleitet, ebenso der Angriff von Kriegselefanten, die zwar auch 500 Elefanten an Gouverneur Hudsons Leibgarde verloren, aber eben auch 2000 Mann töteten und mindestens 300 weitere verletzten. Auch die Belagerungstürme in der Stadt ließen einen Pfeilhagel niedergehen, darunter auch eine unserer Katapultstellungen, während es nicht gelang, einen Trupp zu zerstören. Es folgte ein Ausfall der schnellen Karrenballisten, die ebenfalls wieder Kollateralschäden anrichteten. Hier brillierten Römmels Axtwerfer, die 200 Karrenballisten zerstörten, ehe sie sich zurückziehen mussten. Auch die Kurzschwertkämpfer konnten 400 Karrenballisten vor dem Rückzug abfangen und zerstören.
    Dafür griff nun von Bogota aus die Kavallerie ein. Die Waffenknechte der Neugranadier zerstörten die Belagerungstürme, die uns in die Hände gefallen waren, und Schildträger töteten die Kampfhunde, die sie bewachten. Dieser Verluste waren eingeplant gewesen.

    Doch auch die Kavallerie konnte sich nicht retten. Elefantenbogenschützen töteten Wakefields Kamelbogenschützen. Die zum Schutz vor Reiterangriffen abgestellten schweren Speerkämpfer wurden von schweren Bogenschützen niedergestreckt. Danach hatten die feindlichen Reiter leichtes Spiel. Berittene Infanteristen saßen ab und zertrümmerten die alten Streitwagen, weitere Waffenknechte töteten die Kamelbogenschützen der 1. Neugranada-Armee.
    Die Garnison von Guamo schritt nun auch ein. Ihre Schwertkämpfer schnitten die Kampfhunde der Nahuatl-Anhänger auf, und ein Trupp Bauernsoldaten versuchte, die Speerkämpfer zwischen den Seen zu überwinden. Die aber wehrten die Bauernsoldaten erfolgreich ab.

    Damit waren die ausfallenden Truppen geschlagen und die Hauptarmee ordentlich angeschlagen. Keine Seite hatte einen klaren Sieg errungen, aber die Neugranadier hatten sich damit wertvolle Zeit erkauft.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    That's why I am here: Mein Mod
    Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude

    Die aktuelle Story zum Mod:
    Die Vereinigten Staaten von Amerika

    Alte Stories zu alten Versionen:
    Alte Storys

  12. #102
    Moderator Avatar von Kathy
    Registriert seit
    11.10.07
    Beiträge
    12.844
    Post für Bilder
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    That's why I am here: Mein Mod
    Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude

    Die aktuelle Story zum Mod:
    Die Vereinigten Staaten von Amerika

    Alte Stories zu alten Versionen:
    Alte Storys

  13. #103
    Moderator Avatar von Kathy
    Registriert seit
    11.10.07
    Beiträge
    12.844
    1151 n. Chr.
    Papst Leo XXXV. betrat das Kloster. "Wir haben eine traurige und eine gute Nachricht für Euch, Äbtissin Cathy. Die erfreuliche ist: Wir haben von den Irokesen gelernt - vermutlich von ihren Pilgern - was es bedeutet, den Märtyrertod zu sterben. Es hat zwar eine gewisse Tradition, sich für Quetzcoatl zu opfern, aber der Märtyrer stirbt eben bei der Verbreitung seines Glaubens und wird dadurch um so wirksamer.

    Wir können nun unsere Soldaten zu eifernden Kriegern machen, die im Kampf gegen ungläubige bereit sind, zu sterben - gegen Neugranada macht das allerdings keinen Sinn."
    "Was ist die schlechte Nachricht?" "Euer Bruder hat sich geweigert, diesen ehrenhaften Tod in dem von ihm angestrebten Krieg zu erleiden. Trotzdem ist er nun tot." "Warum?" "Er ist verblutet. Da er - in Missachtung seiner eigenen theokratischen Regeln Umgang mit anderen Frauen hatte, und zwar sogar mit Nonnen - in Eurem Kloster - und dem Vernehmen nach sogar mit Euch wurde er zum Schutz seines Glaubens entmannt. Euer Enkel Petrus wird seine Nachfolge antreten." Ich sah betreten zu Boden. "Aber nicht als Patriarch, sondern als einfacher Pilger. Doch auch Ihr! Ihr habt Euch nicht an die Regeln der Enthaltsamkeit nach Eurer Scheidung gehalten. Darum seid Ihr die längste Zeit Äbtissin gewesen. Ihr werdet nach Gut Wakefield gehen und dort Euer Leben in Einsamkeit beschließen. Euer Kloster wird aufgelöst, und all die geschändeten Nonnen werden ihre Ehre mit ihrem Blut auf den Opferpyramiden reinwaschen. Ihr aber sollt darüber nachdenken, wie das Eremitentum den Glauben fördert." Ich senkte den Kopf. Damit war es mit meinem Einfluss vorbei. Eine Gruppe Eunuchen wurde als meine Wächter abgestellt, und ein leprakranker Mönch sollte sich um mein Seelenheil kümmern, während ich vornehmlich die Bienen von Wakefield versorgen sollte. Das reine Eremitentum war es also nicht, aber Leo sah das als notwendig an, damit ich auf dem Gut blieb, das nun als "Klause Wakefield" bezeichnet wurde. Weibliche Gesellschaft - selbst hässliche - wurde mir aufgrund meiner Vorgeschichte ebenso verweigert wie der Umgang mit meinen Kindern.

    Was ich noch von der Welt erfuhr, während ich der Hinrichtung - von Opferung konnte keine Rede sein - meiner Gefährtinnen beiwohnen musste:
    Neufrankreich hatte sich unter Jacques Cartier zu einem bürokratischen Monster entwickelt.
    Für Kuba hatte ein goldenes Zeitalter begonnen.

    Andre Maginot war von Gonzalo Jiménez de Quesada zum Kommandanten an Land ernannt worden, damit Arturo Pratt sich auf seine Pflichten als Admiral verlegen konnte. Maginots Aufgabe war es, eine Verteidigungslinie, stärker als den Limes, zu errichten. Ein zweiter General wurde Sultan Balban, der eher die mobilen Reitertruppen befehligte.

    Aztekische Heiligtümer entsandten Pilger in alle Länder, wodurch der Taoismus in Plymouth, Seattle und Etowah Fuß fassen konnte.

    Alfred der Große machte Leo nach der Absetzung von Petrus zum neuen Papst von Neuengland. Dieser stellte für die bessere Ausnutzung des goldenen Zeitalters die organisierte Religion wieder her, zeigte sich jedoch auch progressiv. So wurde Wissen statt überleben das höchste Ziel seines Landes, und Staatsdiener mussten sich einer Eignungsprüfung unterziehen, was die Verwaltung effektiver machen sollte.
    Das Staatsdefizit stieg durch diese Maßnahmen von 530000 Pfund auf 1070000 Pfund - vor allem die organisierte Religion war teuer, die Forschung verbesserte sich nicht nur um 220000 Pfund. Aber der Haupteffekt war natürlich die Verbesserung beim Bau von Gebäuden, da nun alle Städte wieder zu bauen begannen.

    Jacques Cartier besuchte Leo als erster, um ihm für seine Ernennung zu gratulieren. Leo schaffte es, den Neufranzosen zu begeistern, indem er ihm Flaschenzüge, den neuenglischen Bogenbau, das neuenglische Brauchtum und die Vorzüge des Martyriums predigte und noch einmal 1350000 Pfund dazu gab. Dafür lieferte Cartier schöne französische Schubkarren (die vor allem den Abtransport von Erträgen nach der Abholzung von Wäldern, Mineralien und Beerensträuchern erhöhten) und zeigte ihm seine Stadtbaupläne.

    Papst Leo war beeindruckt vom Plan des "Tour d` Or", und wollte einen eigenen "Tower of Gold" bauen. Im Kleinen machte sich aber eher der Ausbau von Dörfern und Gemeinden bemerkbar. Von den gestiegenen Steuern profitierte die Finanzverwaltung (670000 Pfund mehr - damit hatte er das zusätzlich ausgegebene Geld in 2 Jahren wieder drin) und ein wenig die Forschung (70000 Pfund - das bedeutete so gut wie nichts, für meine Forschung am Einsiedlertum brauchte ich dadurch genauso lange).

    Der zweite Gratulant war He Dog, der 250000 Eagle zahlte, um die Themenverfassung zu verstehen.

    Admiral Ito Sukeyuki nahm sich nun die neugranadische Galeerenflotte unter Nauarch Klearchos vor, die Plymouth bedrohte, aber nicht blockierte. Soweit wollte es es nicht kommen lassen, und so kam es zur Seeschlacht von Plymouth.

    Neuengland: Ito Sukeyuki
    400 Hafenballisten, 3 Katapulttriremen, 10 Biremen, 10 Pamphilen (10 gesunken, 1000 Tote), 10 Liburnen
    Total: 6000 Mann (1000 Tote), 400 Belagerungswaffen, 33 Schiffe (10 gesunken)

    Neugranada: Klearchos
    6 Galeeren (3 gesunken, 3 gekapert, 1000 Tote, 1000 Gefangene)


    Die Galeeren hatten den Fehler gemacht, sich in die Reichweite der Hafenballisten zu begeben - und diese schossen sofort auf die Schiffe. Auch die Katapulttriremen schossen aus sicherer Entfernung auf die beiden Flotten.
    Obwohl die Sandbänke sie schützten wagten die Biremen einen Ausfall und konnten wider erwarten ohne Verluste 3 Galeeren versenken. Dagegen konnten die deutlich stärkeren, aber weniger ausgebildeten Pamphilen die zweite Flottille nicht entern und sich auch nicht rechtzeitig zurückziehen. Sie wurden zwischen den Galeeren aufgerieben. Die aber wurden danach von unseren Liburnen geentert - wobei die neuen Schiffe die Pamphilen nicht ansatzweise ersetzen konnten, da sie in ihrem Zustand nur noch die Stärke von Dreiruderern hatten.

    General Maginot hatte in Guamo inzwischen 33000 Mann versammelt - mehr als je zuvor. Einige, insbesondere bei den Katapulten, waren vom Ausfall noch verletzt, aber das war kein Vergleich mit Magnus Barefoot und seiner Armee. Die war zwar noch 104000 Mann stark, aber auch stark angeschlagen, und kaum in der Lage, die Mauern zu überwinden.

    Barefoots Rammenträger schwächten die Mauern etwas, und auch 8 Belagerungstürme und frei Batterien Katapulte (mit 100 einsatzbereiten Schleudern) kratzten weiter an der Mauer. Aber sie blieb stark.
    Mehr Erfolg hatten da seine nicht beschädigten Katapulte, die in einem Fernangriff und einem darauf folgenden Duell eine Truppe mit 100 beschädigten schweren Katapulten endgültig zerstörten, dabei aber auch 105 eigene Schleudern durch Gegenangriffe einbüßte, wenn auch nur temporär, sie blieben reparierbar. Ein Versuch, das mit 200 Ballisten nachzumachen, scheiterte. Zwar wurden wieder gegnerische Geschütze beschädigt, aber 40 Ballisten wurden zerstört und 150 beschädigt, und es wurde keine gegnerische Batterie ausgeschaltet.

    Zum Ende des Jahres blockierten neugranadische Schiffe von Admiral Pratt die Handelsverbindungen in der Sankt-Lorenz-Straße, was uns Geld kostete, Grönland aber Honig, Äpfel und Leder, wobei besonders der Obstmangel zu Mangelernährung führte.

    1152 n. Chr. forderte Cartier seinen "Bruder" Leo auf, sich dem heiligen Kreuzzug gegen die Pueblo anzuschließen. "Es tut mir aufrichtig leid, aber der unkluge Krieg, den Papst Petrus von Zaun gebrochen hat, macht mir ein weiteres Engagement an einem anderen Kriegsschauplatz unmöglich.

    Artemisia Gentileschi XC. machte dem neuen Patriarchen ein Angebot: In der Tundra von Chicago gab es Gebiete, die ganzjährig kalt waren, so dass Eis dort ewig bestehen blieb. Sie wollte einige Eisskulpturen schaffen, die seine Herrschaft priesen - und wenn er ihr 5000000 Pfund übergab, würden diese Skulpturen sogar dauerhaft von einem großen Künstler, den sie ausbilden wollte, gepflegt.
    Da Chicago eine schlechte Produktion hatte, fand Leo, dass ein dauerhaft dort angesiedelter Bildhauer trotz der Kosten eine gute Wahl wäre.

    In Neugranada, in Guamo, gründete Jakob Ammann die neue Glaubensbewegung der Amish.

    König He Dog IV. starb und wurde von König Sinte Galeshka beerbt. Der führte mit der Leibeigenschaft und einer Ständeordnung eine feudalere Monarchie ein. Zugleich erhob auch er "Wissen" zum obersten Ziel seines Volkes und führte eine Eignungsprüfung für seine Bediensteten ein.
    Sinte Galeshka interessierte sich sehr für die neuenglische Gastwirtschaft. Bei mehreren Besuchen ließ er mit seinen Bediensteten 460000 Eagle in Pubs, aber er betrank sich nicht sinnlos, sondern studierte das Verhalten, heiratete eine Kellnerin, entführte eine verwitwete Wirtin für seinen Kriegsherrn und brachte so die Gastwirtschaft ins Sioux-Land.

    Die Pilger der Irokesen verbreiteten deren Glauben nun in anderen Ländern.

    Herjólfr wurde als Vizekönig von Grönland von Alfred abgesetzt. Neuer Vizekönig wurde der aus Norwegen stammende Paul Knudson.
    Er führte den Pazifismus ein, was er als Signal gegen den unfreiwilligen Krieg mit Neugranada verstand, sowie das Wissen als wichtigen Wert und ein Programm für Brot und Spiele zur Volksbelustigung.

    Die Blockade von Sankt Lorenz war ein großes Problem für Knudson, und so wurde Muharram Bey beauftragt, dies zu lösen. Wieder kam es zu einer Seeschlacht, der Seeschlacht von Sankt Lorenz.

    Neuengland: Muharram Bey
    3 Katapulttriremen, 20 leichte Triremen/grönländische Langboote (10 gesunken, 1000 Tote), 20 Küstenschiffe
    Total: 4000 Mann (1000 Tote), 43 Schiffe (10 gesunken)

    Neugranada: Arturo Pratt
    3 Galeeren (3 gekapert, 1000 Gefangene), 100 Arbeitsboote (100 gekapert, 1000 Gefangene)
    Total: 2000 Mann (2000 Gefangene), 103 Schiffe (103 gekapert)

    Die Schlacht begann, indem die Katapulttriremen ausliefen und die Galeeren beschossen. Sie konnten danach nicht mehr zurückfahren, uns so musste das Kampf, trotz schlechter Karten, entschieden werden. Muharram schickte 10 dänische Langschiffe, um die Galeeren zu entern, die jedoch abgewehrt wurden. Danach konnten 10 weitere Langschiffe die Neugranadier besiegen und die Blockade aufbrechen.

    Die Arbeitsboote der Neugranadier - ebenfalls irgendwelche Beuteschiffe - konnten danach mühelos von den Küstenschiffen der Grönland-Fähre eingesammelt werden.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    That's why I am here: Mein Mod
    Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude

    Die aktuelle Story zum Mod:
    Die Vereinigten Staaten von Amerika

    Alte Stories zu alten Versionen:
    Alte Storys

Seite 7 von 7 ErsteErste ... 34567

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •