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Thema: 16 - Echte Nordmänner können auf Schule verzichten!?

  1. #31
    Pfeffersack Avatar von slowcar
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    Ich finde den Souzerain-Bonus ziemlich gut, es gibt immerhin 10 (mit Maya-Pack 11) Bonus-Ressourcen. Und anders als Luxusressourcen sind die nicht an Kontinente gebunden. Bei Dir sehe ich aktuell schon Fische, Krabben, Reis und Steine.

  2. #32
    starc und vil küene Avatar von Louis XV.
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    Da stimme ich Slowcar zu, und ich erinnere mich daran, dass wir im PbEM42 sogar heftig um Buenos Aires gerungen haben.

    Gerade wenn du aufgrund von Plünderungen häufig im Kriegszustand sein wirst, ist Zufriedenheit Gold wert. Generell ist Zufriedenheit in Civ6 ja ein ziemlich lästiger Deckel, der Entwicklung behindern kann.

    Bei der Gelegenheit, falls du es noch nicht gesehen hast: In meiner Signatur findest du meine Story zu meinem PbEM42 mit den Norwegern. Das lässt sich nicht ganz 1:1 an Strategien umsetzen, weil mit diversen Patches seitdem sich Dinge verändert haben (Überschuss-Holzen, etc.) und das Spiel Prä-GS war, aber vielleicht inspiriert ja das eine oder andere.

    Was mir gerade selbst beim kurzen Durchblättern nochmal eingefallen ist: God of the Forge könnte ein sehr sinnvolles Pantheon sein, für die norwegischen UU-Schiffe sowieso, aber aufgrund der Tatsache, dass ihr viel länger in der Klassik verbringen werdet, noch obendrein.

  3. #33
    Pfeffersack Avatar von slowcar
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    Zitat Zitat von Louis XV. Beitrag anzeigen
    Was mir gerade selbst beim kurzen Durchblättern nochmal eingefallen ist: God of the Forge könnte ein sehr sinnvolles Pantheon sein, für die norwegischen UU-Schiffe sowieso, aber aufgrund der Tatsache, dass ihr viel länger in der Klassik verbringen werdet, noch obendrein.
    Auf jeden Fall!

  4. #34
    Registrierter Benutzer Avatar von Wiegnand
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    Runde 7

    Vor den Toren von Nidaros erwartet mich eine unschöne Überraschung:
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    Der Schleuderer gibt dem Barbarenspäher gleich einen mit. Nachdem der Krieger den Westen besser erkundet hat, liegt das Camp wohl doch eher im Norden bei der Nadel. So viele Runden zum bewegen hatte der Späher bei Erstkontakt ja nicht. Der Krieger zieht jetzt dennoch erst auf den Hügel zum Erkunden und begibt sich danach in einem Bogen Richtung Norden zur Vernichtung des Camps. Sollte es im Westen sein, kümmert sich Buenos Aires darum.

    Danke für Eure Anmerkungen bzgl. Buenos Aires. In Ordnung, dann sehe ich zu, dass ich dort Suzerän werde. Ein Lager habe ich mal eingezeichnet (neben der Heiligen Stätte). Im weiteren Spielverlauf kann man ja schauen, ob halten oder einnehmen besser ist.

    Beim Pantheon bin ich leider weiterhin in der Position, dass ich nehmen werden muss, was übrig bleibt. Euer Vorschlag gefällt mir allerdings gut...

    Die Punkte:
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    Erster beim Herrschaftssieg! Das kann gern so bleiben! Die Maori gründen und haben direkt 8 Reichspunkte und 1 ZAP - wohl auch eine Hütte mit +1 Bevölkerung. Nun, bei mir schaut es mit Hütten leider weiterhin sehr mau aus. Russland erforscht eine Technologie - ich vermute Tierzucht. Deutschland erhält 3 ZAP - vermutlich ein Naturwunder. Beim Rest tut sich diesmal nix.
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  5. #35
    Wandelt auch mal wieder Avatar von Thurid
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    Herrschaft. Also hast du bis jetzt anscheinend sehr viel Glück mit Barbaren....
    Danke für den Kommentar, das gefällt mir.

  6. #36
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    Bemerkung am Rande 😁 Buenos Aires war auch im 41er Spiegelspiel umkämpft 😉

  7. #37
    Registrierter Benutzer Avatar von Wiegnand
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    Runde 8

    Eine folgenschwere Entscheidung?
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    Als erstes zog der Krieger auf den Dschungelhügel und entdeckte die Quelle des Numedalslågen nebst Schafen. Nun galt es zu entscheiden, ob ich den Schleuderer aktiv Richtung Späher ziehe (angreifen ging nicht) oder nach Norden aufkläre. Nachdem das Siedlungsgebiet im Westen für Wikinger leider nicht allzu attraktiv für eine zweite Stadt ist, entschied ich mich, weiter aufzuklären.

    Zitat Zitat von Thurid Beitrag anzeigen
    Herrschaft. Also hast du bis jetzt anscheinend sehr viel Glück mit Barbaren....
    Wenn Du Recht hast, zieht der Späher nach Westen und deckt meine HS nicht auf. Ich will mich aber ohnehin um sein Lager kümmern.

    Nachdem ich den Westen nun etwas kenne, habe ich einmal überlegt, wo ich perspektivisch gründen sollte.
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    Ich hatte erst eine andere Variante mit zwei Städten am Numedalslågen, aber die Stadt auf den Schafen blockiert mir leider weitere sinnvolle Städte im Süden und Westen. Die Bananenstadt könnte ich als nächstes gründen, aber da sie im Inland liegt, ist sie für die Wikinger nicht unbedingt super. Vielleicht ändert das eine baldige Überschwemmung. Sollte ich lange genug mitspielen, könnte ich den Städten später 1A-Industriebezirke verpassen.

    Nächste Runde wird Segeln fertig. Der Siedler bräuchte dann noch etwa 5 Runden. Ich neige dazu, ein Schiff einzuschieben und damit erst ein Stück nach Westen (naher guter Siedlungsplatz am Meer?) und anschließend nach Osten (Stadtstaaten, Hütten, Spieler) aufzuklären. Was meint ihr? Als nächste Tech würde ich Tierzucht nehmen, um Pferde zu sehen. Das dürfte die Siedlungswahl noch beeinflussen. In der HS könnten Pferde derzeit nur auf zwei Feldern im 3. Ring auftauchen.

    Die Punkte:
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    Die Maori investieren ihre angesammelte Forschung und Kultur, bekommen eine Tech und Gesetzgebung und setzen sich ein wenig ab. Auch Skythien entwickelt nun seine erste Basistech (alles andere als Tierzucht wäre eine Überraschung) und erhält zudem 2 ZAP. Deutschland wächst planmäßig um 1. Bei uns Schlusslichtern gibt es keine Änderung. Die aktuelle Rangfolge deckt sich 1:1 mit meiner Prognose vor dem Spiel. Was ZAP angeht, sieht es bei den Wikingern leider noch ganz dunkel aus. Das Schiff würde massiv helfen.
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  8. #38
    Registrierter Benutzer Avatar von Wiegnand
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    Runde 9

    Zitat Zitat von Louis XV. Beitrag anzeigen
    Bei der Gelegenheit, falls du es noch nicht gesehen hast: In meiner Signatur findest du meine Story zu meinem PbEM42 mit den Norwegern. Das lässt sich nicht ganz 1:1 an Strategien umsetzen, weil mit diversen Patches seitdem sich Dinge verändert haben (Überschuss-Holzen, etc.) und das Spiel Prä-GS war, aber vielleicht inspiriert ja das eine oder andere.
    Danke, Louis, für den Hinweis. Ich habe Deine Story mit großem Interesse gelesen. Es ist nicht alles 1:1 übertragbar, aber vielleicht kann ich einige Dinge übernehmen oder kleinere Fehler vermeiden. Ich habe auch schon Slowcars Story zu Deutschland gelesen und im Vergleich fiel mir auf, dass er anfangs sehr stark auf Besiedelung gesetzt hat. Ich habe mich bisher ein wenig von der Aussicht auf schnelle starke Schiffe faszinieren lassen, aber wie man bei Dir gesehen hat, ist das ein ziemliches Glücksspiel - je nachdem, wohin man segelt.

    Genau vor dieser Entscheidung stand ich nun in Runde 9:
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    Die Wikinger können nun Segeln und forschen weiter auf Tierzucht. Der Barbarenspäher erkundet wie erhofft unsere Westküste, ohne Nidaros entdeckt zu haben. Jedenfalls hatte er kein Rufzeichen und seine Sicht hat nur die unbearbeiteten Dschungelhügel aufgedeckt. Die Grenzen selbst triggern, glaube ich, nicht. Ist aber auch nicht relevant, viel tun kann ich derzeit ohnehin nicht.

    Unser Schleuderer deckt weiteres unwegsames Gelände auf (für diesen Bereich hätte sich jedenfalls kein Späher rentiert). Soweit es im Norden auch nix Spannendes gibt, ist die Stadt 2 weniger interessant als die Stadt 1. Stadt 1 bietet immerhin den Reis (wichtiges Heureka für Bewässerung) und ein 5er Feld mit Bananen im 1. Ring.

    Wenn man im Hinterkopf behält, dass ein Spieler das Freisiedler-Pantheon abgreift und in unserem Spiel Bevölkerung die Basis für Wissenschaft ist, muss ich den Siedler vor das Langschiff (wären etwa 4 Runden) ziehen. Da wir keine Seekarte spielen, muss/kann auch nicht jede Stadt an der Küste liegen. Die Westküste hat wahrscheinlich kein Süßwasser und die Ostküste ist derzeit nur nach einer Mehrtagesbergwanderung erreichbar. Ich kann ja in Nidaros immer schnell 4-5 Langschiffe holzen/bauen, wenn die Zeit gekommen ist - sprich es auch ein sinnvolles Target gibt.

    Deshalb wird der Krieger als Siedlergleitschutz zurückgezogen. Das Barbarenlager wird nach der Stadtgründung gesucht und angegangen. Der Schleuderer wird - ab nächster Runde mit mehr Disziplin ausgestattet - den Norden weiter aufklären. Nach dem Siedler werde ich mich - je nach Lage - zwischen Langboot, Handwerker, Späher, Krieger und Monument entscheiden. Auf die 100% Schiffskarte zu warten, ist aus aktueller Sicht nicht sinnvoll, da ich keinen neuen Kontinent entdeckt habe und ohne Schiff wahrscheinlich auch nicht entdecken werde.

    Die Punkte:
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    Trotz der neuen Technologie übernehme ich die rote Laterne. Das ist eher Zufall und nicht weiter schlimm, aber so gar keine ZAP die ersten 10 Runden ist schon ungewöhnlich. Aber vielleicht kann man das ja nutzen? Mir kommt da so eine eigentlich abwegige Idee für eine Nischenstrategie, die sich in unserem Setting aber möglicherweise hoch bezahlt machen könnte... Wem dämmert, was ich meine?
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  9. #39
    Pfeffersack Avatar von slowcar
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    Hmm, Dunkle Zeitalter Politiken? Kultur gegen Wissenschaft, kann man natürlich machen - auch wenn man als Norweger nicht so unbedingt viele Heilige Stätten braucht.

    Besiedelung ist auf jeden Fall sehr wichtig. Erkundung über Boote ist auch spannend, aber durchaus zu überlegen wie viele man ohne +100% bauen will.
    Nach dem 2. Siedler steigen die Kosten ja auch schon ziemlich hart, danach wartet man dann oft auf die +50% durch Early Empire, ggf auch Magnus und Ahnenhalle.

  10. #40
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    Mönchtum

    Eine Zukunftsvision erschien Harald Hardråde in jener Nacht als sein Volk das Segeln entdeckte: Das Land der Wikinger fällt zur Klassik in ein dunkles Zeitalter. Doch das Volk der tapferen Seemänner würde sich nicht entmutigen lassen und das Wissen seiner heiligen Orden nutzen, um Anschluss an die restlichen Völker zu halten.
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    Das ist derzeit noch ein Szenario, aber denken wir es mal durch. Ich nehme in der Antike nur die notwendigsten ZAPs mit. Somit muss ich laut aktueller Prognose noch etwa 25 Runden mit wenigen ZAP überstehen. Aber lohnt sich das? Ich muss heilige Stätten in die bevölkerungsreichsten Städte bauen. Pro Einwohner gibt es 0,5 . +75% wären somit nochmal 0,4 extra. Sagen wir, ich schaffe etwa 4 Städte mit rund 6 Einwohnern und heiliger Stätte. Das wären dann 10 . (Mit Pingala mit 2. Beförderung, Ressourcen, usw. nochmal mehr.) Nehmen wir als Vergleich die GA-Widmung mit Wissenschaft aus Hafen/Markt. Die baut man im Verlauf der Klassik aber erst. Man müsste verteilt über die Klassik sechs Stück mit +3 Nachbarschaftsbonus bauen, um im Durchschnitt auf 9 zu kommen. Diese Dunkle Politik wäre also schon stark für die Klassik, ABER
    • Es braucht schnell eine Tier 1 Regierung mit Joker-Politikslot, der dann fix belegt ist. Monumente sind zu bauen.
    • Ich müsste auch mindestens 4 Heilige Stätten bauen.
    • Ich darf wegen der vielen ZAP in der Antike meine UU Langboot nicht bauen: Seeerkundung nur sehr langsam per Handwerker möglich, keine Plünderungen in der Antike, Gefahr durch Barbaren
    • Ich muss wegen ZAP evtl. Hütten umgehen, Barbaren ausweichen/standhalten, kein Souzerän werden usw.
    • Risiko, zu vieler unumgänglicher ZAP: evtl. Naturwunder, Treffen anderer, Pantheon
    • Ich verzichte auf 25% Kultur.


    Auf der Haben-Seite steht:
    • Ich kann mich damit technologisch in der Klassik wahrscheinlich vom Rest absetzen.
    • Ich kann im Mittelalter relativ leicht und überhaupt ein Heldenzeitalter mit drei Widmungen erreichen und das dann hoffentlich gut nutzen.


    Im Mittelalter kann ich dann zum Beispiel den Glauben aus den vier HS mit Monumentalität nutzen. Später dann ggf. für Einheitenkäufe, falls wir solange spielen. Die HS wären also neben der möglichen zweiten Religion nach Russland für gute Glaubenssätze und Platz für die UB Stabkirche nicht völlig sinnlos. Auch der "belegte" Bezirksplatz mit den HS, ist nicht so tragisch, da ich ja keinen Campus bauen darf.

    Aus meiner Sicht fällt das Hauptthema der dunklen Zeitalter, die geringere Loyalität, in der Klassik nicht ins Gewicht.

    Das sind mal meine Gedanken dazu. Ich kann das zwar theoretisch durchdenken, aber mit fehlt die Spielerfahrung wie ihr wisst. Also bin ich für Euer Feedback sehr dankbar.
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    Geändert von Wiegnand (14. Juni 2020 um 16:02 Uhr) Grund: Passenderes Bild

  11. #41
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    Lohnt sich nicht mMn. Forschung ist ja auch kein Selbstzweck, Du brauchst ein Ziel mit dem Du einen Vorteil erreichst, wie z.B. Fregatten 20R vor dem Mitspieler. Dann richtest Du auch andere Dinge darauf hin aus, z.B. Quads vorbauen, Gold sparen, Aufrüstungskarte freischalten.
    Häfen willst Du eh bauen, die Meere beherrschen, da ist das GA mit Forschung stark. Bis dahin solide aufbauen.

    Ich bin dafür dass Du mit zwei Langbooten erkunden fährst. Wenn Du Gegner am Wasser findest: All in Langboot gehen, die Küsten der Welt plündern. Schrecken der Meere werden. Alles was keine Stadtmauer hat mit 2-3 Langbooten überraschend erobern.

  12. #42
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    Mönchtum

    Danke, Slowcar, für Deine Einschätzung - man merkt Deine umfassende Erfahrung.

    Da ein Mitspieler derzeit nicht ziehen kann und ich Lust darauf hatte, habe ich mir die Zeit genommen, unser Spiel mit KI (Prinz) und anderer Karte nachzubauen und auf ein dunkels Zeitalter in der Klassik hin zu spielen. Es war dann doch nicht so schwierig wie ich dachte. Am Ende hatte ich 7 von 9 ZAP aus einer Hütte (Späher) zu Beginn, einem Naturwunder, Pantheon und Treffen von zwei Civs. Ich bin 4 Hütten umgangen und musste ein Landbarbarenlager in Schach halten, was aber kein Problem war. Außerdem habe ich zwei Städte gegründet und zwei Heilige Stätten gebaut. Zwei weitere Siedler waren fast fertig. Ich habe nicht geholzt und die sonstige Infrastruktur recht vernachlässigt. Durch die zwei Späher habe ich viel erkundet und traf somit drei Stadtstaaten, davon ein wissenschaftlicher und ein kultureller. In Summe habe ich aber einfach schnell und damit nicht immer ganz optimal gezogen. Zum Zeitalterwechsel in Runde 41 sah das Ganze dann so aus:
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    Vor dem Einsetzen der dunklen Politikkarte hatte ich folgende Werte:
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    und anschließend:
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    Ich bin also von 11 auf 18 rauf, wobei 5,6 davon auf die Hauptstadt entfallen. Man schafft zu Beginn der Klassik realistisch zwei Heilige Stätten und etwa 10 . (Magnus hat mir einen Verlust erspart.) Zumindest anfangs kommt fast der gesamte Bonus aus der Hauptstadt (Palast, Stadtstaat, Eisen). Mit Pingala in der Hauptstadt würde das nochmals gepuscht.

    Das heißt für ein sehr gutes Input-Output-Verhältnis reicht eine Heilige Stätte in der Hauptstadt. Monumente waren mit einem kulturen Stadtstaat nicht nötig - wobei ich alle Inspirationen geschafft und nebenbei sogar noch Mystik entwickelt habe. In der Forschung musste ich bereits in der Antike mangels Entwicklung auf Heurekas warten. Wobei, mit einer heiligen Stätte weniger, wäre das sicher besser gelaufen.

    Du hast natürlich Recht, Slowcar, dass Forschung kein Selbstzweck ist. Ich frage mich allerdings weiterhin, ob der technologische Fortschritt aus dem Mönchtum gepaart mit einer guten Entwicklung mir den angestrebten Vorteil nicht ermöglicht - und zwar eher als das mit der klassischen Wikinger-Strategie "Langboot-Rush" möglich wäre. Immerhin würde diese von meinen Mitspielern erwartet und auf einer Fraktalkarte ist es leider wahrscheinlicher, dass ich solche Rush-Ziele nicht zeitnah entdecke. Es spricht übrigens gar nichts dagegen, ab Klassik dann genau auf diese maritime Stärke der Wikinger zu setzen - gepaart mit einer starken Technologie und somit frühen hochseetauglichen Langbooten und in weiterer Folge Industriebezirken und Berserkern.

    Ein goldenes Zeitalter in der Klassik für Freie Forschung sehe ich derzeit nicht als realistisch an, außerdem wäre dieses im Mittelalter deutlich stärker, wenn Häfen bzw. Handelsbezirke gebaut sind.

    In Summe schwanke ich noch, wie die Reise der Wikinger in diesem PBC weiter gehen soll. Gibt es denn von Eurer Seite weitere Gedanken dazu?
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  13. #43
    Pfeffersack Avatar von slowcar
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    Finde ich ganz hervorragend dass Du eine These aufstellst und die dann per Experiment überprüfst. Meine Civ6-Erfahrung ist soo groß dann ja auch wieder nicht, habe aktuell nur 323h auf dem Ticker (bei Civ5 sind es etwas über 1000h), und so ein Forschungsbremse-Spiel habe ich auch noch nie gespielt.
    Heilige Stätte in der Hauptstadt mit der DA-Politik ist also auf jeden Fall eine Idee, nach Möglichkeit mit Pingala. Dazu brauchst Du dann Regierungsbezirk+Ahnenhalle, sonst kannst Du Magnus nicht einsetzen. Weitere Heilige Stätten lohnt eher nicht, da würde ich dann eher auf die Häfen + Goldenes oder Heroisches setzen.

  14. #44
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    Ich glaube, jetzt gezielt auf einen dunkles ZA hinzuarbeiten ist noch etwas früh.
    Gerade die Hütten bewusst nicht einzusammeln, kann schon ganz schön Nachteile bringen (keine Heurekas, Handwerker, mehr Bvölkerung...) Gerade bei weiter entfernten Hütten bekommt die dann wahrscheinlich der Gegner. Klar Hütten sind aber Glückssache.
    Und beim Scouting ist halt auch viel Zufall dabei, ob du ein NW findest oder andere Völker triffst (oder sie dich treffen). Und das Scouting jetzt bewusst einzustellen, ist auch keine gute Idee. Ich würde nochmal ein paar Runden warten und sehen, wie es dann bei den ZAP aussieht.
    „Wer ist der größere Tor? Der Tor, oder der Tor, der ihm folgt?“

  15. #45
    Registrierter Benutzer Avatar von Wiegnand
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    Runde 10

    Nach einem langen Wochenende voller düsterer Zukunftsvisionen geht es nun eine Runde in der Antike weiter. Die Wikinger entwickeln die Gesetzgebung und entscheiden sich für Disziplin und Gottkönig:
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    Als nächstes soll Außenhandel angegangen werden. Der Schleuderer zieht nach -9 und entdeckt weitere Zitruspflanzen und ein Wildfeld. Als nächstes wird er den Fluss queren. Der Krieger zieht wie geplant auf -6 Richtung Hauptstadt, um den Siedler zu begleiten. Er meldet an Harald, dass er den Barbarenspäher nicht sieht. Der Kriegsrat fühlt sich bestätigt, dass der Späher weiterhin nur die südwestliche Küste erkundet und Nidaros nicht erspäht hat.
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    Nidaros baut weiter am ersten Siedler (noch 4 bzw. evtl. 3 Runden mit Wachstum in einer Runde). Anschließend stellt sich die Frage, ob Schiffsbau oder Operation Mönchtum angegangen wird. Ich möchte eigentlich schon weiter aufklären. Die meisten Punkte gäbe es für vermeidbare Aktionen (UU bauen, Barbarenlager einnehmen, usw.). Sobald ich fünf ZAP auf der Uhr habe, kann ich ja vorsichtiger werden. Bisher halten sich Hütten und Naturwunder doch arg zurück in meinen Weg zu hüpfen.

    Die Punkte:
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    Bei den Maori sinken die Reichspunkte um 1 auf 7. Haben sie einen Siedler gebaut oder wurde die Stadt direkt von einer Katastrophe getroffen? Gegründet hat er in (meiner) Runde 7 - direkt mit 2 Bevölkerung - und der Siedler wurde in meiner Runde 10 fertig. Der erste Siedler kostet 53 . Er könnte ihn natürlich geholzt haben - einen Handwerker bekommt er ja. Wäre eine interessante Variante... Russland hat direkt vor mir die Gesetzgebung entwickelt, wobei er Glauben schon aus anderer Quelle bezieht - führt die Religionswertung an. Auch die Skythen haben die Gesetzgebung schon entwickelt und belegen den 2. Platz in der Religionswertung. Ich stehe auf Religionsplatz 5 vor Frankreich.
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