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Thema: Katastrophen und Ende [Fantasy]

  1. #61
    starc und vil küene Avatar von Louis XV.
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    Nachtrag:

    Sprich, jeder von euch würde eine Kurzgeschichte von etwa 15.000 Zeichen schreiben.

    Das ist insgesamt nicht sonderlich viel, übliche Maximallängen für Kurzgeschichten zum Beispiel bei Ausschreibungen für Anthologien oder auch bei Award-Einreichungen sind oft so eher 20-30.000 Zeichen.

    Aber für den Anfang reicht es sicherlich. Wie Mongke sagt, länger geht ja immer.

  2. #62
    all according to keikaku Avatar von Fimi
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    Ok, da meine Rolle jetzt der ewige Nörgler ist, fange ich gleich mal an

    Ich habe die Befürchung, dass das Pacing durch den riesigen, vorgelagerten Kurzgeschichtenteil zuungunsten der Spannungskurve verzerrt wird. Erst wird langsam die Gruppe zusammengesucht, und dann kommt auf in etwa gleich viel Seiten die ganze restliche Geschichte Ich würde als Lösungsansatz noch etwas weiter als Mongke gehen und das entgültige Zusammenfinden der Gruppe noch etwas mehr nach Akt 2 verschieben. Man könnte z.B. durch Streitigkeiten in der Gruppe einen Charakter verlieren (beim abendlichen Besäufnis von jemandem ein Besser zwischen die Rippen gerammt bekommen ) und müsste dann schnell auf der Reise Ersatz suchen oder ohne ihn klar kommen. Oder gleich einen Lichterschmied oder den Verräter aus den Fängen der Echsen befreien müssen und das nicht als bloße Möglichkeit aufführen.

    Zu Akt 1: Irgendwie muss man noch klären, warum der mysteriöse Auftraggeber Danny Ressourcen zur Verfügung stellt, mit denen er einen als unmöglich geltenden Heist versuchen soll. Der Auftraggeber braucht dafür ja einen Grund und einen entscheidenden Hinweis, warum er überhaupt auf Danny setzen soll. Ich würde sagen, dass irgendetwas in der Echsenstadt vorgefallen ist, was den Zugang zum Sonnenstein irgendwie wahrscheinlicher macht - Machtwechsel, Hofintriegen im Echsenadel (oder wer auch immer da herrscht), Echsenkrieg, der den Ort weniger stark geschützt macht ect. ; Grund könnte sein, dass der Auftraggeber, ein mächtiger Kerl in einer mächtigen Stadt, sich durch so einen Sieg profilieren will, um am Ende die Macht zu ergreifen. Im schlimmsten Fall kriegt er nichts und stellt sicher, dass niemand ihm nachweisen kann, dass Danny in seinem Auftrag gehandelt hat.

    Zu Akt 2: Man könnte sich die Echsenstadt z.B. wie eine riesige Mayastadt mit Terassen ringum vorstellen, auf denen Nahrung angebaut wird (oder essen die nur Fleisch? Dann lassen sie da ihre Tiere weiden) und deren "Wände" von den Behausungen der Echsen gebildet werden, während der Sonnenstein auf einer Erhöhung in der Mitte steht, damit möglichst wenig Sonnenlicht ungenutzt verloren geht. Für eine Stadt braucht man auch einen Fluss oder einen Brunnen, beides sind Wege in den Untergrund und Dinge, die bei der Heist-Planung neue Optionen oder Probleme werden könnten.

    Die Echsen würde ich gerne in ein paar entscheidenden Punkten von den Menschen unterschiedlich machen (also davon abgesehen, dass es Echsenmenschen sind ), etwa der Tatsache, dass sie alle in einer Theokratie leben und die Sonnensteine anbeten, technologisch weiter als die Menschen sind oder irgendwie sowas. Etwas, was man nicht seitenlang beschreiben muss.

    Ich glaube, der Knackpunkt für den Heist ist, dass wir die Rahmenbedingungen möglichst genau durchplanen müssen, damit wir Probleme, die wir dem Team in den Weg werfen können (und vielleicht auch ein paar Lösungen ) logisch aufeinander aufbauen können - da können wir uns keine Fehler erlauben.

    "Dimmen" ist auch doof, ich wäre einfach für "löschen", so wie man Lichter löscht.

    Zitat Zitat von Louis XV. Beitrag anzeigen
    Nachtrag:

    Sprich, jeder von euch würde eine Kurzgeschichte von etwa 15.000 Zeichen schreiben.

    Das ist insgesamt nicht sonderlich viel, übliche Maximallängen für Kurzgeschichten zum Beispiel bei Ausschreibungen für Anthologien oder auch bei Award-Einreichungen sind oft so eher 20-30.000 Zeichen.

    Aber für den Anfang reicht es sicherlich. Wie Mongke sagt, länger geht ja immer.
    Denke ich auch. Wenn jeder erstmal seinen Part schreibt und sich herausstellt, dass wir alle ohne Probleme 25.000 Wörter mit Inhalt vollstopfen können, werden wir da sicher nochmal drüber nachdenken können. Genau wie auch die Anzahl der Kapitel von der Anzahl der Schreiber abhängt und nach oben gehen könnte.
    "They say that talking to yourself is a sign of mental stability... that's what i tell myself."

    Zitat Zitat von Fonte Randa Beitrag anzeigen
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  3. #63
    Superspreader Avatar von Tohuwabohu
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    Vorschläge, um alles zu vereinfachen:

    Die Gruppe um Danny könnte eigentlich den Auftrag haben den Stein nicht zu klauen, sondern zu zerstören, weil alles andere unmöglich ist und den Echsen eine Lektion erteilt werden soll. ABER sie versuchen es trotz besserem Wissen doch!

    So einen überwucherten Mayatempel finde ich gut, der kann auch schön zusammenstürzen, wenn das Fundament oder ein Geschoss nachgibt. Zudem perfekt für Indy-Fallen. Und die ganze Stadt darunter in und auf den ruinen der Alten Welt.

  4. #64
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    Inwiefern vereinfacht der erste Vorschlag alles? Und da wäre ja noch immer der Aufpasser, der das sicher nicht möchte.
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    Zitat Zitat von Fonte Randa Beitrag anzeigen
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  5. #65
    Superspreader Avatar von Tohuwabohu
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    Man müsste den Auftraggeber nicht extra noch hereinlegen. Klar, er oder sein Aufpasser möchten es anschließend haben, aber man müsste nicht ein Gaunerstück daraus machen um da rauszukommen.

  6. #66
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    Man muss ihn auch nicht hereinlegen, wenn man das Teil einfach stielt und am Ende bei der Übergabe den Aufpasser soweit rumgekriegt hat, dass man den Auftraggeber einfach abmurksen und mit der Beute abhauen kann. Finde ich jetzt nicht sooo aufwändig, dass wir das nicht machen könnten, aber das hängt auch von der Charakterentwicklung ab, die vor allem der Aufpasser durchlaufen würde.
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    Zitat Zitat von Fonte Randa Beitrag anzeigen
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  7. #67
    Superspreader Avatar von Tohuwabohu
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    Mongke, ich denke dein hier im Spoiler zitierter Beitrag ist reif für einen eigenen Thread, zur Schreiberanwerbung, was meinst du?

    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Mongke Khan Beitrag anzeigen
    Die Zusammenfassung wurde jetzt etwas länger als geplant, deshalb bleibe ich mal bei dem, was zum Schluss 2/3-"Konsens" war. Wenn daran nichts Gravierendes auszusetzen ist, kann man ja im Charakterfaden die Charaktere aussuchen lassen und sich im Hintergrundfaden um die relevanten Stellen kümmern.

    Achtung, längerer Post - manche Informationen stecken an mehreren Stellen drin. Er besteht aus den Abschnitten "Setting, Heist, Charaktere", "Plot", "Kurzgeschichtenteil" und ein paar "Anmerkungen" von mir zu den Stellen.
    Wenn es nichts Gravierendes mehr zu ändern gibt, soll das aber der Ausgangspunkt fürs Schreiben sein. Zumindest die Schreiber sollten das dann gelesen haben (und müssen sich dafür nicht durch die Diskussionen, die dazu führten, wühlen).
    * * *

    Setting, Heist, Charaktere

    Setting:
    Der Heist findet in einer immer dämmrigen Welt statt. Seit die Sonne zerbrochen ist, werden nur manche Stellen von herabgestürzten Sonnensteinen erhellt. Um diese haben sich Siedlungen und Gemeinschaften gebildet, wobei die Ausläufer der Stadt von Slums und Armut geprägt sind. Licht und Helligkeit sind von großem Wert.

    Die Welt ist generell düster und das Leben von der Dunkelheit geprägt, das Leben ist vielfach ein Überleben im nie von Sonnenlicht beschienen Schmutz. Bearbeitete Materialien (Holz, Stein) sind selten und oft nur als Relikte früherer Zeit vorhanden.

    Heist:
    Das Licht des Sonnensteines einer Echsenstadt soll gestohlen werden. Diese Stadt steht auf den Ruinen einer alten Zivilisation, welche der Sonnenbruch hinterlassen hat (oder hat aus sonstigen Gründen ein unterirdisches Höhlensystem, das bis fast unter den Stein führt).
    Der Auftrag gilt als unmöglich, da es sich um einen großen Brocken handelt, der von den Echsen kultisch verehrt und verwaltet wird. Außerdem haben Echsenwesen als Wechselwarme (zumindest im Umkreis des Sonnensteins) vom Sonnenbruch profitiert.


    Auflösung:

    Der Heist kann gelingen, indem in dem Höhlensystem unter der Echsenstadt eine Erschütterung ausgelöst wird, die den Sonnenstein umstürzen und in die Slums rutschen lässt. Ein Luminant muss den Stein dimmen, damit ein Lichtschmied den Kern des Steins freilegen kann. Die Diebe müssen zügig entkommen, da die Echsen und Stadtbewohner den Diebstahl und die konsequente Verdunkelung verhindern wollen.


    Charaktere:

    Der Protagonist ist ein Luminant, der bei einem Diebstahl oder sonstigem Verbrechen (z.B. Falschspiel, Hütchenspiel) erwischt und wegen seiner Fähigkeit nicht bestraft, sondern mit dem Heist beauftragt wird.

    Dem Protagonisten wird ein Aufpasser zur Seite gestellt, der als Fluchtwagenlenker in Frage kommt. Er achtet darauf, dass der Luminant sich nicht mit dem Licht davonstiehlt und kann heimliche Besorgungen erledigen.

    Beide werden von einem Krieger begleitet. Dieser ist besonders stark und kennt sich auf dem Weg durch die Dunkelheit in die Echsenstadt aus. Beim Heist kann er durch Gewalt oder Sprengmeisterfertigkeiten die Höhle zum Einsturz bringen oder diese durch Besiegen der Schlange, die dort wohnt, befrieden.

    Die Gruppe rekrutiert einen Lichterschmied, der sich mit den Sonnensteinen auskennt. Dieser ist in der Lage, den gedimmten Stein zu bearbeiten und den kostbaren Kern herauszuschlagen. Als ehrbarer Handwerker sind ihm „Lichtdiebe“ verhasst.

    Außerdem rekrutiert die Gruppe einen Echsen-/ Schlangenmenschen, der sich in der Echsenstadt auskennt und z.B. von den Höhlensystemen weiß. Dieser ist aber ein Verräter, der den Stein entweder für sich oder den einfachen Leuten zur Verfügung stellen will (wenn er z.B. selbst keine hochrangige Echse ist).


    Plot


    1. Akt:
    Der Protagonist wird als Krimineller vorgestellt. Er ist z.B. dabei, sich mit seinen Fähigkeiten als Trickbetrüger zu verdingen (Hütchenspiel, bei dem er das Licht wandern lässt) oder versucht sich an einem Diebstahl. Dabei wird er vom späteren Aufpasser erwischt und seine Fähigkeit wird diesem bekannt.
    Anstatt – wie für die Welt üblich – in irgendeiner Form bestraft zu werden, wird dem Protagonisten angeboten, den oben beschriebenen Heist durchzuführen. Das muss ein Angebot sein, dass der Protagonist nicht ablehnen kann.
    Den beiden wird der Krieger zur Seite gestellt, um die Echsenstadt aufzusuchen oder er rettet sie in der Dunkelheit auf dem Weg dorthin. Der Lichterschmied wird ggf. vorher rekrutiert oder in der Echsenstadt.

    2. Akt:
    In der Echsenstadt ist die Gruppe erst einmal aufgeschmissen. Sie spähen den Stein aus, finden aber keinen Zugang und verwerfen mehrere Ideen (z.B. könnte man versuchen, sich dem Stein durch einen Flugapparat von oben zu nähern, aber dann ist er immer noch zu schwer). Sie erkennen, dass der Stein nicht gerade steht und überlegen, wie er umgestoßen werden könnte, kommen aber nicht an ihn ran.
    Den zentralen Tipp erhalten sie vom Echsenmenschen, der zur Gruppe stößt bzw. den sie suchen: es gibt ein Höhlensystem unter der Stadt, von wo aus man bis fast unter den Stein kommt. Die Gruppe entwirft den finalen Plan: der Stein soll aus der Stadt rollen, vom Luminanten gedimmt und dann in relativer Ruhe vom Lichterschmied zerlegt werden, um ihn sukzessive abzutragen. Sie erforscht das Höhlensystem, beschafft Materialien (z.B. für eine Explosion oder für den Lichterschmied, Organisation des Fluchtwagens). Als alles bereit ist, beginnen sie mit der Umsetzung des Plans.

    3. Akt:
    Der Plan wird umgesetzt, es gehen aber einige Dinge schief. Der Stein stürzt nicht auf die geplante Seite, sondern rollt in Richtung der Slums. Der Luminant muss den Stein im Rollen kontrollieren, weil sie viel weniger Zeit haben werden, als gedacht. Der Lichterschmied kann nur den kostbarsten Teil bergen, weil sich Slumbewohner auch daran bereichern wollen und ihn instabil werden lassen. Die, die im Höhlensystem sind, müssen sich befreien. Bspw. könnte die Erschütterung alte Fallen ausgelöst haben, mit denen sich die früheren Bewohner, als es noch Nächte gab, vor Angreifern schützen wollten. Es kommt zu einer Verfolgungsjagd mit den Echsen/ Steinwächtern. Außerdem bringen die Slumbewohner den Rest des Steines zur Explosion. Showdown, Mexican-Standoff: jeder versucht, den geborgenen Teil zu bekommen [insert twist later].


    Zu den Kurzgeschichten


    Das macht folgende Kurzgeschichtenteile notwendig:

    • Der Protagonist versucht ein Verbrechen zu begehen und wird dabei geschnappt. Seine Fähigkeit als Luminant muss erkannt werden.
    • Der spätere Aufpasser schnappt den Protagonisten. Seine Fähigkeit als Fluchtwagenlenker könnte gezeigt werden. Falls Protagonist und Aufpasser beide Teile der/ die Flucht schildern, sollten die groben Punkte abgeklärt werden.
    • Der Krieger erlebt, wie der Protagonist geschnappt wird (um z.B. das Verhör aus seiner Sicht zu beschreiben) und führt die Gruppe zur Echsenstadt.
    • Der Lichterschmied wird von der Gruppe bespitzelt, aufgesucht und entweder mit netten oder nicht so netten Methoden davon überzeugt, sich der Gruppe anzuschließen und ihnen zu helfen. Entweder in der Echsen- oder in der Heimatstadt.
    • Der Echsenmensch wird rekrutiert oder schließt sich der Gruppe an, nachdem er auf sie aufmerksam wird. Seine Beweggründe und inwiefern er Verrat plant, wird dem Leser angedeutet.


    Bei den Kurzgeschichtenteilen hätte der, der sie macht, relativ freie Hand. [Beachte Nachtrag im nächsten Post] Setting sollte nicht verlassen werden, die Auflösung sollte im Hinterkopf behalten werden (der Krieger kann nicht auf einmal gar keine Möglichkeit haben, den Stein ins Rollen zu bringen). Wenn z.B. der Schreiber des Lichterschmied machen wollte und will, dass das ein Kind ist, könnte es ja der Lehrling eines Meisters sein, an den die Gruppe nicht rankommt. Oder der Meister weigert sich und der Lehrling versucht, sich zu beweisen.
    Wenn der Schreiber des Echsenmenschen ein Ausgestoßener eines Kultes sein soll, dann darf er den Kult nach Belieben beschreiben etc.
    Annahmen über die Welt sollten aber hier irgendwo gesammelt werden. Wenn bspw. der Lichterschmied festlegt, dass manche Steine kleiner und heller sind, weil die Lichtdichte größer ist, als andere, dann ist das halt so – mitsamt der Konsequenzen, die es für den späteren Ablauf des Heists hat.
    Dialoge zwischen den Charakteren, auch denen, die einem nicht zugeordnet sind, sind ausdrücklich erlaubt - andernfalls haben wir 50 Seiten, in denen jeweils ein anderer Charakter den Plot beobachtet. Man darf die Charaktere "der anderen" also sprechen lassen bzw. soll sogar, um die zwischenmenschlichen Konflikte herauszuarbeiten. Man sollte sich aber daran halten, wie diese gestaltet wurden oder bei der Korrekturarbeit nicht gekränkt sein, wenn da der "Schaffer" des anderen Charakters etwas anders gesagt haben möchte o.ä.
    Insgesamt ist das weiterhin ein Spaßprojekt, nichts, was man schreibt, muss von Anfang an perfekt sein. Einen guten Text schreibt man mindestens zweimal - einmal, um ihn wegzuschmeißen und einmal so, dass man ihn nicht mehr scheiße findet

    Ein Kurzgeschichtenteil sollte ca. 10 Normseiten umfassen. Damit kommen wir auf etwa die Hälfte des angestrebten Rahmens und sollten damit grob den Teil bis die Gruppe den Tipp vom Echsenmenschen erhält erschlagen. Eine Aufteilung in 10-Seiten-Abschnitte könnte so aussehen (und die Zugehörigkeit, die sich ergäbe):

    1. Kurzgeschichtenteil des Protagonisten [Akt 1]
    2. Kurzgeschichtenteil des Aufpassers [Akt 1]
    3. Kurzgeschichtenteil des Kriegers [Ende Akt 1: Point of no return, Anfang Akt 2]
    4. Kurzgeschichtenteil des Lichterschmieds [Akt 2]
    5. Ankunft in der Stadt, verwerfen unmöglich erscheinender Pläne [Akt 2]
    6. Kurzgeschichtenteil des Echsenverräters, zündende Idee [Akt 2: Wendepunkt]
    7. Vorbereitung des Heists [Akt 2]
    8. Umsetzen des Heists, der Plan geht schief [Ende Akt 2, Anfang Akt 3: retardierendes Moment]
    9. Verfolgungsjagd bis sie in Sicherheit sind [Akt 3]
    10. Auflösung und Showdown: wer bekommt den Stein? [Akt 3]


    Anmerkungen

    Anmerkungen zu einigen Punkten, die ich hier implizit angenommen habe aber so nicht besprochen wurden:


    • Den Aufpasser habe ich mit dem Wagenlenker zusammengeworfen, damit der eine Rolle hat und man nicht noch einen Charakter braucht. Auch habe ihn zu dem gemacht, mit dem der Protagonist schon im Prolog interagiert – dann braucht man den nicht später noch einführen.
    • Ich habe allgemein von der „Echsenstadt“ gesprochen. Es kann auch einfach eine Menschenstadt sein, in der ein Sonnenkult das Licht verwaltet und die höchsten Wächter Echsen sind – weil sie in der Gegenwart des Steins nicht schlafen müssen und immer wachsam sind.
    • Bezeichnungen wie „Luminant“ oder „Lichterschmied“ stehen nicht fest, die hab ich nur zur Benennung der Rollen gewählt
    • Der Begriff des „Dimmens“ gefällt mir selbst nicht so gut für das, was der Protagonist tut. Es sollte aber relevant sein.

  8. #68
    all according to keikaku Avatar von Fimi
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    Würde ich sagen, hier haben wir ja erstmal soweit fertig geplant. Für die Charaktere reicht ein gemeinsamer Thread, oder?

    Zitat Zitat von Mongke Khan Beitrag anzeigen
    Stimmt, da war ich mir nicht sicher, ob das schon Teil von dem Kriegerteil sein könnte (wenn der Krieger 10 Seiten lang zuguckt, wie dem Danny das Angebot gemacht wird, ist das aus Kriegersicht vielleicht etwas... lahm). Und auch die Anmerkungen zum Geschlecht unterschreib ich so - auch Name, Alter usw. kann der, der die Rolle schreiben will, festlegen. Alle wichtigen Informationen sollte man halt den anderen rechtzeitig zur Verfügung stellen.

    Bezüglich Normseite kann ich (jetzt hab ich gleich P&P) auch noch ne Word-Vorlage bauen.
    Einigen wir uns einfach auf 1500 Wörter pro Seite in der Planung. Es müssen ja auch nicht genau 10 sein, 8 oder 12 gehen auch, aber halt nicht so ohne Weiteres 3 oder 22.
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    Zitat Zitat von Fonte Randa Beitrag anzeigen
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  9. #69
    Superspreader Avatar von Tohuwabohu
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    Okay,

    ich habe noch ein paar Ideen gehabt und schmeiße sie einfach so (und sehr kurz gehalten) in den Raum:

    - da wir nicht wissen, wie die Sonne verging, gibt's eine alte Legende, nachdem ein Sonnengott von einer Riesenschlange erwürgt und zerquetscht wurde, bis die Sonne zersprang. Daher gibt's bei den Echsen einen Schlangenkult, denn die brachte ihnen ewiges Licht/Wärme. In den Tempelruinen der Echsenstadt könnte daher auch eine Riesenschlange aus rituellen Gründen hausen. Wenn der Stein ins rollen kommt, hetzt auch sie hinterher und explodiert beim anschließendem Kaboom! Mit ihrer Kraft könnte sie im Kampf auch die Träger eines Geschosses unter der Spitze umstürzen.

    - Wir hatten die der Düsternis angepassten Pflanzen, fluoriszierend. Eventuell gibt es auch eine Art Blüte/Knospe/Wurzel, die, gebündelt auf einem Haufen, soviel chemische Wärme/Energie erzeugt, dass es zu einer Explosion kommt. Damit ließe sich der Stein an der Spitze des Zikkurats ins Rollen bringen. Der verräterische Echsenmann (unser Kommunist oder Möchtegernwarlord) positioniert das explosive Päckchen (aus davor) aber absichtlich falsch, so dass der Stein Richtung Slums rollt. Weil er es den Slumbewohnern gönnt oder sein Clan dort schon wartet.

    - Der Plan ist ja, den Stein aus der Stadt rollen zu lassen. Danny wird aber gefangengenommen und am Stein angekettet, allerdings außer Reichweite seiner Arme - er kann ihn ja löschen. So soll er als Opfergabe jämmerlich und langsam ausdörren/verbrennen. Als der Stein runterrollt, wird er erstmal von der Kette mitgeschleift, muss sich Indy-mäßig an der Kette näher- und hochziehen - bis er tatsächlich auf den Stein reitet und ihn soweit "dimmt" (oder was auch immer), dass sich Lichtschmied und Slumbewohner nach dem zum Stehen kommen daran zu schaffen machen können.

  10. #70
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    Zitat Zitat von Fimi Beitrag anzeigen
    Ich habe die Befürchung, dass das Pacing durch den riesigen, vorgelagerten Kurzgeschichtenteil zuungunsten der Spannungskurve verzerrt wird. Erst wird langsam die Gruppe zusammengesucht, und dann kommt auf in etwa gleich viel Seiten die ganze restliche Geschichte
    Das habe ich mir beim Auflisten auch gedacht, mich dann aber gegen weitere "Regeln" entschieden - wer z.B. die Echse schreibt, sollte in seinem Teil halt darauf achten, dass auch der Plot vorankommt und es nicht 10 Seiten "wie nimmt ein Echsenmensch die Welt wahr?" werden. Ich versuche, das in der finalen Version etwas deutlicher zu machen.
    Wie das genau passiert, sollte der Schreiber des Teils festlegen dürfen. Am besten halt vorher kurz beschreiben, was dargestellt wird. Wenn das einen No-Name-Charaktertod involvoiert, der Ersatz nötig macht - so be it

    Ansonsten: wenn die Kurzgeschichten ungefähr 50 Seiten werden und man dann nochmal 100 schreibt als Gruppe, ist es halt etwas länger. Länger kriegen wir wohl eh immer hin

    Zu Akt 1: Irgendwie muss man noch klären, warum der mysteriöse Auftraggeber Danny Ressourcen zur Verfügung stellt, mit denen er einen als unmöglich geltenden Heist versuchen soll.
    Stimmt, das dürfte im "Kurzgeschichten"teil zum Aufpasser oder beim Heist-Angebot am besten passen.

    Zu Akt 2: Man könnte sich die Echsenstadt z.B. wie eine riesige Mayastadt mit Terassen ringum vorstellen, auf denen Nahrung angebaut wird Für eine Stadt braucht man auch einen Fluss oder einen Brunnen, beides sind Wege in den Untergrund und Dinge, die bei der Heist-Planung neue Optionen oder Probleme werden könnten.
    Die Maya-Stadt-Idee gefällt mir. Das fällt dann unter Vorbereitung und ist für die "Kurzgeschichten"teile nicht so wichtig, kann man auf jeden Fall im Hintergrund-Thread weiter diskutieren.

    Die Echsen würde ich gerne in ein paar entscheidenden Punkten von den Menschen unterschiedlich machen (also davon abgesehen, dass es Echsenmenschen sind ), etwa der Tatsache, dass sie alle in einer Theokratie leben und die Sonnensteine anbeten, technologisch weiter als die Menschen sind oder irgendwie sowas. Etwas, was man nicht seitenlang beschreiben muss.
    Das passt wohl auch am besten dazu, wenn sie in der Echsenstadt sind. Ich halte es für zunehmend sinnvoll, den Lichterschmied schon vorher zu rekrutieren, damit es für den Hauptteil der Gruppe eine wirklich neue Situation ist. Außerdem kann man das dann auch im Hintergrundfaden diskutieren, ohne, dass die Kurzgeschichtenteile davon wissen müssen. Der Echsenmenschenkurzgschichtenteil wird sich wohl weniger über neuartige Echsentechnologien wundern bzw. seine eigene Rasse hinterfragen, wenn er da aufgewachsen ist, also passt das auch.

    Zitat Zitat von Fimi Beitrag anzeigen
    Würde ich sagen, hier haben wir ja erstmal soweit fertig geplant. Für die Charaktere reicht ein gemeinsamer Thread, oder?
    Einigen wir uns einfach auf 1500 Wörter pro Seite in der Planung. Es müssen ja auch nicht genau 10 sein, 8 oder 12 gehen auch, aber halt nicht so ohne Weiteres 3 oder 22.
    Jo, hier sind wir so weit fertig. ~1500 Wörter pro Seite dürfte ein bisschen viel sein - mein langer Zusammenfassungsbeitrag hat unformatiert 4 Word-Seiten und ca. 1600 Wörter

    Normseite sind 1800 Zeichen, wären 18.000 Zeichen oder (ein deutsches Wort ist im Schnitt ~6 Zeichen lang) 300 Wörter pro Seite.
    Mit 2500 - 3500 Wörtern pro Kurzgeschichtenteil macht man wohl nichts verkehrt.

    Ich mach dann nen Thread zur "Charakterwahl" und fasse zusammen, was man im Hintergrundfaden diskutieren könnte. Dann kann es auch im Charakterfaden mit den einzelnen Charakteren weitergehen und die Kurzgeschichtenteilschreiber können schonmal loslegen.



    E: Crosspost - was haltet ihr von einem Faden für lose Ideen oder "coole Dialoge" oder so, die da unkommentiert gesammelt werden können?
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
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  11. #71
    all according to keikaku Avatar von Fimi
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    Oh ja, ich sollte keine Posts ohne Kaffee intus verfassen. Es waren Zeichen statt Wörter und Inka statt Maya gemeint (Und euch Nasen ist das auch nicht aufgefallen. Im Civforum! )

    @Tohu: Ich glaube, wir haben langsam genug coole Ideen Und ich weiß nicht, wohin der Stein genau rollen soll, das hängt wohl vom Layout der Stadt ab. Halt in die Hände der Helden. Kann auch sein, dass der Echsenmensch nicht nur den Stein ins Rollen bringt, sondern das halbe Viertel einäschert, um sich an den Leuten zu rächen, und das wieder eigene Probleme mit sich bringt
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    Zitat Zitat von Fonte Randa Beitrag anzeigen
    Manchmal kann ich Fimi verstehen...

  12. #72
    Superspreader Avatar von Tohuwabohu
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    Rache ist auch gut. Besser als Kommunismus.

  13. #73
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    Ich hab im Ursprungsfaden mal den aktuellen Stand aktualisiert und den Faden für die "Charakterwahl" eröffnet.
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
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  14. #74
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    Zitat Zitat von Mongke Khan Beitrag anzeigen
    Jo, hier sind wir so weit fertig. ~1500 Wörter pro Seite dürfte ein bisschen viel sein - mein langer Zusammenfassungsbeitrag hat unformatiert 4 Word-Seiten und ca. 1600 Wörter

    Normseite sind 1800 Zeichen, wären 18.000 Zeichen oder (ein deutsches Wort ist im Schnitt ~6 Zeichen lang) 300 Wörter pro Seite.
    Mit 2500 - 3500 Wörtern pro Kurzgeschichtenteil macht man wohl nichts verkehrt.
    Es dürfte für euren Zweck irrelevant sein, aber die 1800 Zeichen sind ein veralteter Maßstab und stammen aus der Zeit, als alle Autoren noch mit Schreibmaschinen geschrieben haben, wo jeder Buchstabe ähnlich viel Platz beansprucht hat.

    Die aktuelle Richtlinie für einen Normseite, wie sie von der VG Wort, der Schriftstellervereinigung und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels definiert sind, liegen eher bei 1500 Zeichen. Vor allem aber lassen sich streng genommen Normseiten gar nicht wirklich in feste Zeichen umwandeln.

    Nachzulesen zum Beispiel hier:

    https://isabelbogdan.de/2013/01/23/w...die-normseite/

    oder auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Normseite

    oder hier: https://www.literaturcafe.de/aufgekl...die-normseite/

    Ich würde persönlich immer in Zeichen rechnen, das ist die verlässlichste Größe, wenn es darum geht, grob einen Umfang zu definieren.

  15. #75
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    OK, dann passe ich das im Charakterwahlfaden noch an

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