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Thema: PBEM [60] Korea auf religiösen Abwegen

  1. #31
    starc und vil küene Avatar von Louis XV.
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    Zitat Zitat von Mister T. Beitrag anzeigen
    Jetzt kurz das geplante Vorgehen:

    Achtung Spoiler:

    Wie oben geschrieben halte ich einen Religsieg für unwahrscheinlich (außer ihr belehrt mich eines besseren). Trotzdem möchte ich versuchen früh eine Religion zu gründen, eigentlich ohne Stonehenge. Ich würde gerne Kulter aus Schreinen/Tempel nehmen und Gold nehmen. Dann sind die Heiligen Stätten ein Ersatz für Kulturbezirke und nicht nur glaubsspezifisch. Danach schnell ein Apostel rekrutieren und die Inquisition ausrufen. Das sollte dann gegen einen schnellen Reli-Rush schützen.
    Insgesamt sollen dann 5-6 Heilige Stätten mit Schreinen/Tempel entstehen, sodass 50-60 Glauben die Runde drin sind. Das sollte zur Abwehr von Übernahmeversuchen reichen.

    Da wir zu 5 auf einer Karte für 8 Spiel muss auch ordentlich gesiedelt werden. Nach den ersten beiden Heilige Stätten und einem Seowon soll dann die Siedlerwelle starten. Platz sollte genug da sein und der muss genutz werden.

    Ansonsten hoffe ich durch den Korea-Trait Forschungstechnisch führend zu sein, um entweder selbst agressiv in der Renaissance werden zu können oder zumindest ein unaktraktives Ziel dazustellen. Also der ganz normale Korea-Weg.

    Du solltest im Auge behalten, dass du zu Beginn des Spiels logischerweise starke Begrenzungen hast, was Distrikte angeht. Gerade mit Korea baut man eigentlich eher keine Heiligen Stätten, weil der Vorteil von Korea schlichtweg vor allem dann zum Tragen kommt, wenn du möglichst schnell möglichst viele Seowons baust. Gerade seit GS und der Einführung des Wissenschafts-Bonus von Geothermischen Quellen ist es mittlerweile nicht mehr so schwierig für andere Civs, Campus-Distrikte mit +5 Bonus zu bauen (drei Berge und eine Geotherme, oder ein Berg und zwei Geothermen, etc.), also sogar einen Punkt mehr, als Korea jemals erreichen kann. Das kannst du nur dann wirksam kontern, wenn wirklich in jede Stadt ein Seowon platziert wird.

    Ebenfalls nicht ganz unerheblich ist die Tatsache, dass Seowons ja allein stehen müssen. Das schränkt häufig die Stadt- und Distriktplanung doch deutlich ein. Ein cooler Seowon-Platz "verbaut" dir möglicherweise direkt einen Platz für eine Heilige Stätte - oder umgekehrt. Diese Herausforderung federst du natürlich ein wenig dadurch ab, wenn du auf Kultur-Distrikte verzichtest, andererseits sind Kulturdistrikte klassischerweise ohnehin Distrikte, die seltener gebaut werden (und mittelfristig solltest du 1-2 vielleicht schon einplanen, schon allein wegen der Möglichkeit, Große Werke zu platzieren).

    Ich habe schon Korea-Spiele gesehen, in denen weniger Seowons platziert wurden, und der Effekt war fast immer, dass der betreffende Spieler seine theoretische wissenschaftliche Überlegenheit gar nicht ausspielen konnte. Der Schlüssel von Korea liegt ganz stark darin, dass die Seowons günstig sind, dass man sie in jeder Stadt bauen kann (und sie trotzdem +4 Bonus geben) und dass sie "nebenbei" auch noch Minen mit Wissenschaft garnieren. Gerade wenn du zusätzlich noch früh eine Siedlerwelle starten willst, solltest du eventuell darauf achten, dass deine ersten Städte möglichst viel Nahrung generieren. Das hilft dann sowohl bei den Distriktgrenzen, als auch beim Wachstum für den Siedlerbau. Problem ist natürlich, dass Korea ohnehin das kleine Produktionsproblem hat, immer mindestens einen Hügel weniger zu haben, weil dort ein Seowon steht. (Das wird seit R&F dadurch abgemildert, dass die Sägewerke effizienter sind).

    Außerdem, und das darf man nie unterschätzen, braucht Korea Gold. Korea ohne Gold ist verkrüppelt. Du brauchst Gold, um möglichst schnell das Seowon-Feld im zweiten Ring zu kaufen, und du brauchst Gold, um die technologische Stärke auch so ausspielen zu können, dass du Einheiten modernisierst, anstatt sie zu bauen. Koreanische Städte brauchen im Grunde einen Seowon und einen Handelsdistrikt (oder einen Hafen). Industriebezirk ist eh klar. Vermutlich kannst du in diesem Spiel immerhin auf Militär-Distrikte verzichten. Aber Distriktplanung wird definitiv ein ganz wichtiger Teil deines Spiels werden. (Auch deswegen war es sicherlich klug von deinem Gegner, die Deutschen zu wählen).

  2. #32
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    sehr gut analysiert, Louis, man merkt die praktische Erfahrung!

    vg
    finejam

  3. #33
    Registrierter Benutzer Avatar von Mister T.
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    Zitat Zitat von Louis XV. Beitrag anzeigen
    Du solltest im Auge behalten, dass du zu Beginn des Spiels logischerweise starke Begrenzungen hast, was Distrikte angeht.....
    Danke für die ausführlichen Infos. Die Diskussion vor dem ersten Zug finde ich schon allgemein super

    Ich komme in diesen Spiel nicht drumherum Heilige Stätten zu bauen, um eine Religion zu gründen und damit ich ein paar gute Glaubsätze abgekomme, wird auch der erste Bezirke eine Heilige Stätte sein. Danach mal schauen, was die anderen machen. Aber ich werde schon mehr Heilige Stätten bauen als sonst, einfach wegen des Settings. Geht meinen Mitspiel wahrscheinlich ähnlich.

    Gernerell soll schon jede Stadt eine Handels-/Hafenbezirk, Seowon und eine Industriegebiet bekommen. Die Heilige Stätte muss dann halt irgendwo dazu. Seowons helfen ja auch bei der Nahrungserzeugung.

    Den +4 Bonus der Seowon finde ich schon stark, vorallem da man diese wohl wirklich in jeder Stadt bekommen kann. Bei normalen Campusse ist schon sehr auf Berge angewiesen. Aber man sieht ja auch im PBC 6 das mal als Korea nicht automatisch jeden forschungstechnisch abhängen kann, da hast du schon recht.

    Geld soll halt aus der Reli kommen und vllt. klappt es mit der großen Simbawe. Aber das muss man mal im Spiel sehen.

    PS: Heute abend sollte auch das erste Bild da sein. Save ist schon bei mir. Ich weiß nur noch nicht, in welchen Ordner ich es einbinden muss und wo ich das PBEM in Civ6 starte
    „Wer ist der größere Tor? Der Tor, oder der Tor, der ihm folgt?“

  4. #34
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    Hab dir schon eine Nachricht im Faden geschrieben hoffe du kommst damit klar

    Die Hauptstadt solltest du ja relativ schnell auf Größe 4 haben, dann kannst du Heilige Stätte + Seowon schnell setzen, zumal du ja auch die Zeit brauchst um die jeweilige Tech zu erforschen. Eventuell dann die zweite Stadt für Seowon + Regierungsbezirk nutzen. Und daran denken, das die Seowon nicht vom Regierungsbezirk profitieren, den kannst du also günstig für Industrie und Handelsbezirk setzen

  5. #35
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    Davon ausgehend, dass die anderen stärker in der Reli sind, die Kampf lastigen Glaubenssätze lange Zeit nichts bringen UND es schwerer als sonst werden wird die Reli zu behalten: Warum nicht einfach auf eine Reli verzichten?
    Si vis pacem, para pacem.

  6. #36
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    So wirklich stark in der Reli sind nur die Spanier. Für die erste Heilige Stätte oder Patheon sind die Voraussetzungen für alle gleich.
    Ich will ja auch Glaubenssätze wählen die mehr gleich Vorteile bringen (Kultur und Geld). Außerdem kam mit Galuben in Civ ja auch einiges anfangen. Und der Titel der Story steht ja schon fest
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  7. #37
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    Runde 1

    So hier die Startposition. Ich hatte auf etwas bessere gehofft.

    Bild

    Der Siedler ist nach 4-4 gezogen und wird da wohl gründen. Keine Berge für die Heilige Stätte in Sicht. Zum Glück braucht der Seowon keine... Nahrund wird auch mittelfristig zur Herausforderung

    Bild

    Phönix und Nighty haben schon gegründet. Der Sewon kommt vllt 3 vom Krieger hin.
    Schreije hatte schon angekündigt, dass der Start nicht so berauschend . Hoffen wir, dass es den anderen wirklich ähnlich ergeht.
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  8. #38
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    du meinst - 1 vom Krieger, ja das könnte gut passen, da kann der Weizenbauernhof von der zusätzlichen Nahrung profitieren, drei Minen vom Forschungsbonus. Und für die Nahrung ein Feudalismusbauernhofdreieck im Westen und / oder Südosten , wenn du den Wald -4 vom Krieger holzt und einen Bauernhof drauf setzt profitiert dieser auch vom Seowon . Ansonsten ein Tundrastart wie ich ihn gewöhnt bin .

  9. #39
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    Tundrapantheon+ Nahrung aus Schreinen?
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  10. #40
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    auch ein guter Ansatz

  11. #41
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    Zitat Zitat von CRoyX76 Beitrag anzeigen
    du meinst - 1 vom Krieger, ja das könnte gut passen, da kann der Weizenbauernhof von der zusätzlichen Nahrung profitieren, drei Minen vom Forschungsbonus. Und für die Nahrung ein Feudalismusbauernhofdreieck im Westen und / oder Südosten , wenn du den Wald -4 vom Krieger holzt und einen Bauernhof drauf setzt profitiert dieser auch vom Seowon . Ansonsten ein Tundrastart wie ich ihn gewöhnt bin .
    So war der Plan...

    Zitat Zitat von Eolaran Beitrag anzeigen
    Tundrapantheon+ Nahrung aus Schreinen?
    Ist plötzlich sehr interessant geworden, siehe unten.
    Geändert von Mister T. (04. Januar 2020 um 21:33 Uhr)
    „Wer ist der größere Tor? Der Tor, oder der Tor, der ihm folgt?“

  12. #42
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    Wir gründen und uns erwartet eine große Überraschung, die den Standort deutlich aufwertet. Wir sind direkt an dem Naturwunder Ubsunur Becken. Das gibt stolze 7 ZA diese Runde für das Entdecken des Wunders, Gründen am Wunder und Stadt in Tundra. Außerdem ergibt sich damit gute Möglichkeiten für eine Heilige Stätte. Wir haben das Heureka für Astrologie und ich kann mir wahrscheinlich das erste Pantheon (wohl den Bounssielder, wobei Tundrapantehon jetzt auch sehr atrraktiv ist) auswählen durch den Glauben des Wunders,

    Ansonsten entdeckt der Krieger erstmal Wüste. Wir werden wohl zeitnah drei Siedler haben nur schönes Land fehlt noch. Vllt gründe ich eine zweite Stadt am Naturwunder mal schauen, wie es dort aussieht.

    Ein Späher geht in den Bau und ich belege erstmal den Sumpf für schnelles Wachstum. Forschung geht auf Tierzucht für Pferde und Bauernhöfe.


    Bild
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  13. #43
    Strippenzieher Avatar von Buktu
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    Das Wunder ist klasse und trotz Tundra solltest du einigermaßen Nahrung haben. Leider ist nur eine Luxusressource zu sehen, aber da kann ja noch was kommen. Im Süden ist direkt etwas Wüste, da muss man mal gucken wie viel es ist. Vielleicht ist ja was für die Pyras dabei

    Man könnte auch überlegen eine Glaubensstrategie zu fahren am Anfang. Du solltest am Wunder 2 +4 Holy Sites bauen können, dazu kommt der Glaube es dem Wunder und evtl Schreinen. Durch die vielen Zeitalterpunkte jetzt direkt zu Beginn (4er Holy Site, erste? Religion, Seowon wäre noch Möglichkeiten für weitere Punkte bis zum ZA Wechsel) solltest du ein Goldenes Zeitalter schaffen können. Dann kannst du mit dem vielen Glauben direkt anfangen Siedler zu spammen. Dazu würde sich dann eine frühe Ancestral Hall anbieten, um die Städte direkt gut starten zu lassen.
    Den Bonussiedler als Pantheon würde ich bei der Strategie wohl ausschließen, da bekommt man mit anderen Sätzen, die Glauben generieren wohl mindestens auch auf einen Siedler. Welches es dann genau wird, kann man immer noch später, mit mehr Infos zur Umgebung entscheiden.
    Geht natürlich dann erstmal auf Kosten der Wissenschaft
    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. - Bertolt Brecht

    Meine MP-Storys:

    Abgeschlossen:
    37er, 41er, 43er, 46er, 49er, 2er
    6er

    Laufend:

    12er
    20er

  14. #44
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    Ja sehe das wie Buktu, am NW sind tolle Heilige Stätten möglich, mit optionalem Tundrapantheon sind Erträge von +8 drin . Dank des Wunders kann man hier aber auch überlegen ein anderes Pantheon zu wählen ( göttlicher Funke wäre mit Korea eine Überlegung wert, oder ein Satz der Kultur bringt ). Und Stadtgröße 4 ist schnell erreicht, dann kann auch schon der Seowon gebaut werden.

  15. #45
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    +2 Glauben bei gutem Appeal könnten auch ganz gut sein (hab ich gehört... )
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