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Thema: [CK2] Kipchak – Die Geschichte eines Nomadenvolkes zwischen Aral- und Baikalsee

  1. #31
    Moderator Avatar von Kathy
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    Wer beerbt den Schwiegervater eigentlich, wenn den in der Schlacht ein Pfeil (von hinten oder von der Seite) trifft? Kann man da nicht etwas arrangieren?
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  2. #32
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    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Mächtige Vasallen sollte man immer im Rat haben. Die erwarten das nämlich und werden sonst sauer.
    Und was passiert dann? Können die den Anführer meucheln?

  3. #33
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    Das kann sowieso jeder, wenn man genug Unterstützer findet.
    Zitat Zitat von Provence Beitrag anzeigen
    Erst soziales Gewissen, dann Landwirtschaftsminister und nun glücklicher Ehemann - Basse:app::meister:
    Zitat Zitat von Brabrax Beitrag anzeigen
    Gepriesen sei Kedal.

  4. #34
    Registrierter Benutzer Avatar von Bavarius
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    Bevor ich zur Vorstellung unserer Nachbarn komme und zur Erläuterung der ersten Ziele, möchte ich nur kurz die anderen Fragen beantworten:


    Zitat Zitat von Kathy Beitrag anzeigen
    Haben die Technologiestufen (wie in EU4) eigentlich auch Namen, oder ist das nur "Kavallerie II" "Kavallerie III"?
    Ich meine in CK I hätte die irgendwelche Namen gehabt, man konnte da "Scholastik", "Belagerungsramme"... erforschen.
    Wenn es innerhalb des letzten Jahres nicht geändert wurde, werden die Technologiestufen nur durchnummeriert.

    Zitat Zitat von Visa Beitrag anzeigen
    Kenne das Spiel nicht, lese aber interessiert mit.
    Dass dein Schwiegerpapa mit seinen "verstörenden Neigungen" Teil deines Rates ist, finde ich schon bedenklich. Gäbe es da auch Alternativen, oder hat man wegen der Familienbande keine andere Wahl?
    Grundsätzlich könnten wir ihn einfach aus dem Rat schmeißen und dafür einen anderen Höfling einsetzen. Aber wie von Bassewitz schon erwähnt, werden mächtige Vasallen schnell sehr unangenehm, wenn man ihnen keine Position im Rat gibt. Die größte Gefahr besteht, dass der Vasall eine Fraktion (z. B. für Unabhängigkeit) gegen seinen Lehnsherrn gründet und sich dann noch Unterstützer in die Fraktion holt. Und wenn die Fraktion stark genug ist, rebelliert diese gegen den Lehnsherrn. Besonders wenn das eigene Reich noch nicht besonders groß ist, kann die Rebellion schnell eine größere Armee besitzen als man selbst. Dann ist so ein Krieg auch schnell verloren und man hat sein halbes Land verloren. Ob ein Vasall eine Position im Rat aufgrund seiner Macht im Reich fordert, erkennt man übrigens an der Faust bei seinem Porträt.

    Das unser Schwiegervater diese Ratsposition inne hat, liegt aber auch darin begründet, dass er trotz seines schwachen Verwaltungswertes von sechs Punkten immer noch die bestmögliche Wahl für die Position unter unseren Höflingen ist. Von seinen Werten wäre er übrigens wesentlich besser als Hofspitzel geeignet. Doch an dieser Position wollte ich dann meinen mächtigsten Vasallen mit seinen besonderen Neigungen doch nicht sehen.

    Zitat Zitat von Kathy Beitrag anzeigen
    Wer beerbt den Schwiegervater eigentlich, wenn den in der Schlacht ein Pfeil (von hinten oder von der Seite) trifft? Kann man da nicht etwas arrangieren?
    Sein Sohn ist rechtmäßiger Erbe. Und ob er irgendwelche negativen Eigenschaften von seinem Vater übernommen hat, weiß ich im Moment gar nicht. Arrangieren ließe sich da bestimmt was. Ich gehöre aber nicht zu den Spielern, die dauermeuchelnd durch die Jahrhunderte in CK2 zieht.

  5. #35
    Registrierter Benutzer Avatar von Bavarius
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    Prolog - Teil 3

    Dann wollen wir noch kurz unsere Nachbarn vorstellen, beginnend im Westen des Reiches:


    Dort herrscht der mächtige Khagan Baghatur vom Klan der Ashina über das Khaganat Chasaria. Ihm gegenüber sind drei Khaganate tributpflichtig.

    Khagan Baghatur kann die Blutlinie seines Klans über 200 Jahre zurückverfolgen - bis zu seinem großen Vorfahren Muhan Ashina, welcher erfolgreich gegen das Rouran-Khagant revoltierte und damit den Grundstein für das heutige Reich Chasaria legte.

    Baghatur ist berüchtigt dafür, dass seine äußerst klug durchdachten Intrigen regelmäßig daran scheitern, dass er die falschen Worte zur falschen Zeit wählt.

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    Einer von Khagan Baghaturs tributpflichtigen Khagane ist unser direkter westlicher Nachbar, Khagan Taridin vom Klan der Baskatir.
    Wegen seiner plötzlichen und extremen Stimmungsschwankungen wird Taridin hinter vorgehaltener Hand nur „der Verrückte“ genannt.

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    Im Norden liegt das Khaganat Sibir, welches von Khagan Bonyak vom Klan der Kipchaki beherrscht wird.
    Obwohl als Schwätzer verschrien, wird Khagan Bonyak letztendlich als Gesprächspartner geschätzt, da ihm nur die Wahrheit über die Lippen kommt.

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    Im Osten befindet sich mit Khagan Tengri Bögü vom Klan der Yaghlakar der mächtigste Khagan Asiens. Er herrscht über das Khaganat Uyghur. Ihm sind insgesamt vier Khaganate tributpflichtig.
    Khagan Tengri Bögü ist wie wir ein Anhänger des Manichätismus.

    Doch es ist fraglich, ob er sich lange auf seinen Thron wird halten können. Gilt er doch als Pazifist, der jedwede Art von Krieg ablehnt. Eine äußerst schlechte Eigenschaft als Herrscher über Horden von kriegslüsternen Männern.

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    Zwei seiner tributpflichtigen Khagane sind unsere direkten östlichen (Khagan Törtogul vom Klan der Kimak) bzw. südöstlichen (Khagan Khiliji vom Klan der Karlukid) Nachbarn. Über sie gibt es sonst nichts weiter zu berichten.

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  6. #36
    Registrierter Benutzer Avatar von Bavarius
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    Prolog - Teil 3

    Nun sind wir schon fast am Ende angelangt. Im Süden unseres Reiches befindet sich mit dem Khaganat Yabguid unter Führung von Khagan Kapaghan vom Klan der Yabguid unser schwächster Nachbar, der uns aber immer noch fast ebenbürtig ist. Als bekennender Gemüsefresser, der nur fleischlose Kost verzehrt, wird er bei jedem Gelage mit Nichtbeachtung gestraft.

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    Unsere kurz- und mittelfristigen Ziele:

    Erstmal gilt es, unser Reich zu vergrößern. Hierzu bieten sich Eroberungszüge gegen unsere Nachbarn Sibir im Norden und Yabguid im Süden an, da wir alle etwa gleich stark sein dürften.

    Spannend wird es, was unsere direkten Nachbarn im Westen bzw. Osten betrifft. Diese sind ja jeweils starken Reichen gegenüber tributpflichtig. Hier müssen wir schauen, inwieweit diese militärischen Schutz von ihren Tributempfängern erhalten. Deshalb werden wir auch zusehen, möglichst schnell ein Ehebündnis mit dem Khaganat Chasaria oder dem Khaganat Uyghur zu schließen. Mittelfristig wollen wir natürlich das mächtigste Khaganat in Zentralasien werden. Was danach geschieht, wird uns die Zeit zeigen.



    Das Wochenende steht vor der Tür. Die ersten sieben Jahre sind bereits gespielt. So kann die Geschichte also endlich beginnen
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  7. #37
    Registrierter Benutzer Avatar von klops
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    Eine langfristige Bindung an "den Verrückten"! Strategisch fragwürdig aber dürfte ne gute Geschichte werden


    Aus persönlichen Gründen wäre es mir sehr Recht, wenn das Reich "Mari" freundlich und freundschaftlich behandelt würde
    Geändert von klops (11. Oktober 2019 um 09:19 Uhr)

  8. #38
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    Ich würde vorschlagen, dass wir Anschluss an unsere Glaubensbrüder im Osten suchen. Die Chasaren sind da nur zweite Wahl, wenn die Uiguren nicht wollen.
    Zitat Zitat von Provence Beitrag anzeigen
    Erst soziales Gewissen, dann Landwirtschaftsminister und nun glücklicher Ehemann - Basse:app::meister:
    Zitat Zitat von Brabrax Beitrag anzeigen
    Gepriesen sei Kedal.

  9. #39
    Infrarot Avatar von Der Kantelberg
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    Sind die Chasaren Juden?
    Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal

    Schweinepriester: Ihr habt euch alle eine Fazialpalmierung verdient.


  10. #40
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    In diesem Szenario nicht, glaube ich. Zumindest sieht das beim Khan nach Tengri aus.
    Zitat Zitat von Provence Beitrag anzeigen
    Erst soziales Gewissen, dann Landwirtschaftsminister und nun glücklicher Ehemann - Basse:app::meister:
    Zitat Zitat von Brabrax Beitrag anzeigen
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  11. #41
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    Zitat Zitat von Bavarius Beitrag anzeigen
    Sein Sohn ist rechtmäßiger Erbe. Und ob er irgendwelche negativen Eigenschaften von seinem Vater übernommen hat, weiß ich im Moment gar nicht. Arrangieren ließe sich da bestimmt was. Ich gehöre aber nicht zu den Spielern, die dauermeuchelnd durch die Jahrhunderte in CK2 zieht.
    Das mit dem dauermeucheln fand ich in anderen Stories auch immer blöd, aber bei diesem Schwiegervater wäre ich geneigt, eine Ausnahme zu machen.
    That's why I am here: Mein Mod
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  12. #42
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    Zitat Zitat von klops Beitrag anzeigen
    Eine langfristige Bindung an "den Verrückten"! Strategisch fragwürdig aber dürfte ne gute Geschichte werden


    Aus persönlichen Gründen wäre es mir sehr Recht, wenn das Reich "Mari" freundlich und freundschaftlich behandelt würde
    Bis wir in Richtung Mari gelangen, werden wahrscheinlich noch einige Jahrzehnte ins Land ziehen. Darf man erfahren, welche Gründe dies sind?


    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Ich würde vorschlagen, dass wir Anschluss an unsere Glaubensbrüder im Osten suchen. Die Chasaren sind da nur zweite Wahl, wenn die Uiguren nicht wollen.
    Mit einem Pazifisten Wir wollen doch erfolgreich Krieg führen


    Zitat Zitat von Der Kantelberg Beitrag anzeigen
    Sind die Chasaren Juden?
    Nein, sind Tengri.


    Zitat Zitat von Kathy Beitrag anzeigen
    Das mit dem dauermeucheln fand ich in anderen Stories auch immer blöd, aber bei diesem Schwiegervater wäre ich geneigt, eine Ausnahme zu machen.
    Mal abwarten. Aber mittlerweile haben wir uns mal die Eigenschaften seines Sohnes zu Gemüte geführt. Dieser ist ein Rassist - somit wegen der unterschiedlichen Religion und des damit verbundenen Meinungsmalus auch nicht gerade der Traum eines Vasallens


    Ich glaube es wurde auch noch die Frage gestellt, wie es mit Vererbungen durch Ehebündnisse aussieht. Grundsätzlich versuche ich immer, auch auf diesem Weg zu neuem Land zu kommen. Doch ich habe keine Ahnung, ob dies bei Nomaden genauso funktioniert wie bei Feudalherrschern.

  13. #43
    Registrierter Benutzer Avatar von klops
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    Zitat Zitat von Bavarius Beitrag anzeigen
    Bis wir in Richtung Mari gelangen, werden wahrscheinlich noch einige Jahrzehnte ins Land ziehen. Darf man erfahren, welche Gründe dies sind?
    Es ist nur der Name. Mari (Mariana) war längere Zeit sowas wie eine beste (Brief-)Freundin von mir.

  14. #44
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    Dann werde ich mein bestes versuchen wenn es soweit ist - sofern ich mich dann noch daran erinnern kann

  15. #45
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    Erste Schritte und Krieg im Süden

    Unsere erste Ambition ist es, einen Freund zu finden. Bei Erfolg erlangen wir einen zusätzlichen Erfahrungspunkt in Diplomatie.

    Die anderen wählbaren Ambitionen waren für uns nicht von Interesse. Für das Ansammeln von gewissen Mengen Pietät oder Reichtum ist es noch zu früh. Und bis wir mit der Erziehung des eigenen Erbens beginnen können, vergehen auch noch einige Jahre.

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    Nachdem unsere Erfahrung in der Kunst des Kampfes mit einem Punkt für einen Khagan äußerst beschämend ist, kann die einzig wahre Wahl für unseren Fokus nur auf den Kriegsfokus fallen. Immerhin erhalten wir dadurch drei Punkte auf unsere Kampfkunst, ebenso steigt unsere Kampffertigkeit um zehn Punkte an.

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    Wenige Tage nach Beginn des neuen Jahres geben wir den Bau einer Ringergrube für 60 Gold in Auftrag. Hier sollen zukünftig unsere Krieger in Friedenszeiten für den Kampf trainieren. Dies wird letztendlich auch die Moral unserer Armeen dauerhaft um drei Prozent erhöhen.

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    Wie man hier schön erkennt, haben wir als Nomadenvolk viel mehr Möglichkeiten des Gebäudebaus. Die Gebäude steigern verschiedene Fähigkeiten der Armeen, die Höhe der Einnahmen oder wie schnell die Zahl der Bevölkerung anwächst. Insbesondere letzteres ist wichtig, da die Zahl der Bevölkerung gleichzeitig die mögliche Größe unserer Armee bestimmt (mehr Bevölkerung => größere Armeen).

    Eine weitere Besonderheit ist, dass bei einem Umzug der Hauptstadt in eine andere Provinz die meisten der errichteten Gebäude erhalten bleiben und mit umgezogen werden.




    Khagan Korkutan vom Khaganat Petschenegen hat unserem südlichen Nachbarn, Khagan Khapagan den Krieg erklärt. Ziel ist die Eroberung der Provinz Aral. Mit einem Angriff so früh im Jahr hat Khapagan wahrscheinlich nicht gerechnet.

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    Ganze zwei Tage später muss Khagan Khapagan realisieren, dass ihm auch sein östlicher Nachbar, Khan Khiliji vom Khaganat Karlukid, den Krieg um die Provinz Otrar erklärt hat.

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    Wir sollten uns wohl auch nicht mehr zu viel Zeit lassen, um unseren südlichen Nachbarn den Krieg zu erklären. Davor soll dieser aber noch seine Armee im Kampf gegen seine derzeitigen Feinde aufreiben
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