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Thema: [CK2] Kipchak – Die Geschichte eines Nomadenvolkes zwischen Aral- und Baikalsee

  1. #61
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    Dann überschlagen sich die Ereignisse regelrecht.

    Khagan Bulan aus Chasaria nimmt unseren Ruf zu den Waffen an und erklärt uns seine Unterstützung. Doch da er sich noch selbst im Krieg befindet, werden wir außer netten Worten keine echte Hilfe von ihm erhalten.

    Zur gleichen Zeit sieht Khagan Kapaghan aus Yagbuid seine Chance, sich an seinen alten Feinden zu rächen. Mit seinen Plünderern hat er unsere unterlegene Armee angegriffen. Ebenso erklärt er Khagan Khiliji aus Karlukid den Krieg zur Rückeroberung der Provinz Otrar. So hat zumindest unser momentan ärgster Feind nun einen Zweifrontenkrieg am Hals.

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    Erwartungsgemäß verlieren unsere Truppen die Schlacht von Yangikent gegen die Plünderer aus Yagbuid. Kein guter Einstand für unseren neuen Befehlshaber.

    Viel schlimmer als die Niederlage ist aber der Verlust von einem Fünftel unserer Männer. Jeder Mann kann hier über Sieg oder Niederlage entscheiden. Immerhin werden die Reihen innerhalb der nächsten vier Monate wieder vollständig aufgefüllt sein.

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    Zum Glück ist unsere Bevölkerung weit genug angewachsen, so dass wir weitere 250 Mann rekrutieren können. Wie zu Beginn schon kurz erwähnt, können Nomadenvölker nur Horden rekrutieren, was ähnlich wie beim Gefolge von Feudalherrschern funktioniert. Wie viele Männer unter einem Khagan dienen können, hängt wie gesagt von der Größe der Bevölkerung ab.

    Nun haben wir drei Möglichkeiten, neue Truppen zu rekrutieren (die Bilder sind von einem späteren Zeitpunkt im Spiel):


    • Nr. 1 bis 3:

    Durch den Einsatz von 20/50/75 Prestige. Dafür erhalten wir Leichte Kavallerie und Berittene Bogenschützen. Umso höher der Einsatz von Prestige, umso höher ist der Anteil der Berittenen Bogenschützen. Großer Nachteil bei dieser Art der Rekrutierung: Die Leichte Kavallerie erhält einen Malus von -30% auf den Angriff.

    • Nr. 4 bis 7:

    Durch die Bezahlung von 50/100/150 Gold. Dafür erhalten wir Truppen in verschiedenen Zusammensetzungen und ohne Mali, aber mit diversen Boni.

    • Nr. 8:

    Durch den Einsatz von 75 Pietät. Dadurch erhalten wir Hilfstruppen. Welche dies sind, hängt von unserer Religionsgruppe ab. Da wir als Maniächitisten der zoroastischen Religionsgruppe angehören, sind dies hier Partherrische Hilfstruppen, die aus 125 Schweren Infanteristen und 125 Berittenen Bogenschützen bestehen. Sie erhalten ähnliche Boni wie die mit Gold rekrutierten Truppen.

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    Gold haben wir nicht genügend, so dass wir uns zwischen dem Einsatz von Prestige und Pietät entscheiden müssen. Letztendlich entscheiden wir uns für die Rekrutierung der Partherrischen Hilfstruppen, da uns der Angriffsmalus der Leichten Kavallerie bei Rekrutierung mit Prestige abschreckt.

    Die Truppen erscheinen in unserer Hauptstadt Turgay und bestehen bei der Rekrutierung bereits aus 125 Mann.



    Das Glück ist uns weiterhin nicht hold. Unsere Hauptstreitmacht war bereits im Osten des Reiches, als wir die Rekrutierung der neuen Truppen vorgenommen haben. Da taucht plötzlich im Februar 772 eine Trupp Plünderer aus dem Norden unter Führung von Khan Bönek vom Khanat Ishim auf. Unsere noch im Aufbau befindliche Armee ist dem Feind weit unterlegen.

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  2. #62
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    Trotz der Unterzahl kann sich etwa die Hälfte unserer Männer retten
    Die verbliebenen Männer werden sich nun mit der von uns geführten Hauptarmee zusammenschließen.

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    Aus dem Westen erreicht uns eine erlösende Nachricht. Khagan Bulan aus Chasaria hat den Krieg gegen Burtas gewonnen und die Provinz Kursk erobert. Wir haben bereits Nachricht erhalten, dass sich die Bündnistruppen schon auf den Marsch zu unserer Unterstützung befinden

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    Am Hof wird ein jüdischer Exilant vorstellig. Er ist aus Europa geflohen und hat auf seinem Weg zu uns viele wertvolle Kontakte geschlossen. Wir entscheiden uns, den Mann, der sich Shanoi von Keylong nennt, am Hof aufzunehmen.
    Als herausragender Diplomat wird er von uns mit sofortiger Wirkung als Astabadh in den Rat aufgenommen.

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    Es dauert nicht lange, bis Shanoi die Meinung der Klanältesten vom Klan der Haravoi weiter verbessern kann.

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    Unser Didaskalos Suru kann ebenfalls seinen ersten kleinen Erfolg vorweisen. Ihm ist es gelungen, Gulay, eine Konkubine unseres Vasallen Khan Karaca, zum Manichäismus zu konvertieren. Der erste Schritt auf den Weg Khan Karaca vom wahren Glauben zu überzeugen.

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  3. #63
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    For the horde!
    Zitat Zitat von Provence Beitrag anzeigen
    Erst soziales Gewissen, dann Landwirtschaftsminister und nun glücklicher Ehemann - Basse:app::meister:
    Zitat Zitat von Brabrax Beitrag anzeigen
    Gepriesen sei Kedal.

  4. #64
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    Trotz unserer Süßholzrasplerei fühlen wir uns in Gegenwart von Gästen und Fremden unwohl. Doch wir müssen uns zusammenreißen und versuchen, geselliger zu werden.

    Was für ein Stress!

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    Wenden wir nun endlich unseren Blick wieder zurück auf den Krieg gegen Khagan Khiliji. Er hat mit seiner Armee unsere Truppen umgangen und mit Erfolg unsere Hauptstadt Turgay eingenommen. Wir sehen leider auch, dass seine Armee immer noch größer ist wie unsere

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    Wir können wenige Tage später Nushibi einnehmen, die Hauptstadt von Khan Asuq, eines Vasallen von Khagan Khiliji. Dabei geraten die Ehefrau, der Sohn sowie zwei Konkubinen von Khan Asuq in unsere Gefangenschaft.

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    Einen Monat später schlagen wir in der Provinz Talas eine Armee von Khan Asuq. Leider gelingt uns nicht die vollständige Vernichtung der feindlichen Truppen.

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    Ende Oktober 772 erobert der Feind die Hauptstadt unseres Vasallen in der Provinz Zhezdi.

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  5. #65
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    In der Provinz Sarysu kommt es im Januar 773 zur ersten wichtigen Schlacht des Krieges. Beide Armeen treffen dort mit jeweils etwa 1.000 Mann aufeinander.
    Das Zentrum unter Führung von Ebiztir bricht über dem übermächtigen Druck des Feindes schnell zusammen.
    Dafür kann unsere linke Flanke die schwach besetzte rechte Flanke des Gegners schnell überrennen.
    Doch wir sehen uns nun auf der rechten Flanke dem Druck von der linken Flanke und aus dem Zentrum des Feindes ausgesetzt. Die Moral beginnt bedenklich zu schwinden.

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    So dauert es nicht lange, bis die rechte Flanke unter unserer Führung ebenfalls zusammenbricht. Nun steht unsere linke Flanke alleine einer Übermacht gegenüber.

    Doch von Westen wie von Osten nähern sich Truppen unseres Bündnispartners. Aber nur die aus dem Osten kommende Armee hat reelle Chancen, das Schlachtfeld noch rechtzeitig zu erreichen. Hoffen wir dass es ihr auch gelingt.

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    In buchstäblich letzter Sekunde erreichen die Truppen aus Chasaria den Schauplatz des Kampfes. Die Überraschung steht den Feinden ins Gesicht geschrieben. So suchen sie ihr Heil in der Flucht.

    Am Ende einer langen Schlacht steht ein knapper Sieg für unsere Seite. Die Verluste jedoch sind gering, so dass der Krieg damit noch lange nicht entschieden ist.

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    Die Einsetzung des jüdischen Exilanten Shanoi als Astabadh macht sich immer bezahlt. So erhält er durch seine vielen ausländischen Kontakte immer die aktuellsten Informationen über diplomatischen Entwicklungen. Genauso kommen dadurch Informationen über die Sitten anderer Reiche im Land an. Letztendlich bewirkt dies eine beschleunigte Kulturentwicklung in unserem Reich.

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    Khan Asuq ist verstorben. So wenden wir uns an Khan Bumin und bieten ihm an, seine Mutter gegen ein Lösegeld von 10 Gold freizulassen. Dieser stimmt unserem Vorschlag zu, so dass wir Cecek aus der Gefangenschaft entlassen.

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  6. #66
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    Nochmals ein Schub für die Kulturentwicklung im Reich.

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    Wir erfahren, dass sich Khagan Khiliji mit Khagan Bonyak vom Khaganat Sibir verbündet hat.
    Sollte Khagan Bonyak dem Krieg auf Seiten des Feindes beitreten, sind wir so gut wie verloren. Denn unser Bündnispartner ist mit seinen Truppen wieder gen Westen abgezogen, da in Chasaria eine große Revolte ausgebrochen ist.

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    Wir hätten es nicht verschreien sollen. Schon tritt Khagan Bonyak auf Seiten des Feindes dem Krieg bei

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    Ein kleiner Hoffnungsschimmer. Khagan Ituk aus Kimar hat Khagan Bonyak aus Sibir den Krieg um die Provinz Tura erklärt. So sind wir wohl vorerst vor Angriffen von sibirischen Truppen gefeit.

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    Mit der erfolgreichen Befreiung Turgays von der feindlichen Besatzung befinden sich Ende Oktober 773 auf beiden Seiten keine Provinzen mehr in gegnerischer Hand.

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  7. #67
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    Zwei Wochen später ist dieser Zustand bereits wieder Geschichte. Der Feind konnte abermals die Provinz Zhezdi einnehmen.

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    Wir benötigen unbedingt ein starkes Bündnis und machen uns deshalb bei unseren Glaubensbrüdern im Osten auf die Suche. Mit dem Khagan vom Khaganat Uyghur konnte ein entsprechendes Ehebündnis nicht ausgehandelt werden.
    Jedoch findet sich unter seinen Vasallen ein Khan, der zu einem entsprechenden Bündnis bereit ist. Es handelt sich dabei um Khan Kozel vom Klan der Akhun. Seinem Befehl unterstehen knapp 1.000 Mann. Wir vereinbaren ein Verlöbnis unserer Tochter Mutlu mit seinem Sohn Bars.

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    Ebenso wird ein gemeinsamen Bündnis vereinbart.

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    Letztendlich tritt Khan Kozel auch dem Krieg auf unserer Seite bei. Wir haben also doch noch eine Chance gegen unseren Feind.

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    In der Zeit, in der die vorgenannten Verhandlungen stattfanden, konnten feindliche Truppen wieder die Kontrolle über unsere Hauptstadt in Turgay übernehmen.

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