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Thema: Kuriltai von 1420 in West-Taman

  1. #16
    Zurück im Norden
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    Debul ist leider nicht erschienen. Ich muss aber noch ein paar Auswertungen abwarten, sonst diskutieren wir hier ins Blaue hinein.

  2. #17
    Infrarot Avatar von Der Kantelberg
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    China: Es verweigert den Tribut und will sich lösen? Von Rechts wegen muss das Großkhanat dies mit Härte beantworten. Das Gerede von den Kitan ist lächerlich. Gut, dass die Minghananzahl aufgestockt wurde. Ich denke mal, dass man dieses Thema bei "Südostasien" auch beim Kuriltai besprechen würde.
    Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal

    Schweinepriester: Ihr habt euch alle eine Fazialpalmierung verdient.


  3. #18
    Zurück im Norden
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    Ja. Die Situation ist ja so, dass China sowohl beim Aufstand der Inder als auch beim Aufstand der südlichen Tributstaaten entscheidende Hilfe geleistet hat. Offenbar gab es hieran aber auch massive Kritik. Seged Khan wird wohl versuchen, einen anderen Prätendenten auf den chinesischen Thron zu setzen, um das Verhältnis zu stabilisieren. Die Gesandten aus dem Osten und aus Indien raten dazu, einen milden Frieden mit den Indern zu schließen, um die Chinesen von dort abziehen zu können.

  4. #19
    Moderator Avatar von Nahoïmi
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    Man spricht sich für eine Fortführung der Kämpfe aus. Zuletzt konnte das Heer das indische Heer besiegen und Maharaja Prithviraj II. ist im Kampf gefallen. Nun gilt es das Momentum auch zu nutzen und die indischen Fürstentümer wieder dauerhaft zu befrieden. Man hat in der Vergangenheit gesehen, dass eine zu leichte Hand in einigen Jahren zu neuerlichen Aufständen führt.
    Zudem hat sich Bahadur bereits im vergangenen Jahr für eine Fortführung der Kämpfe ausgesprochen. Ein Kompromissfriede führt nur dazu, dass in einigen Jahren wieder kämpfe aufflammen und man in der Zwischenzeit die diplomatischen Beziehungen zu Bahadur verbrannt hat.
    Zitat Zitat von Bassewitz
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  5. #20
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    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    4. Februar 1420: Nach heftigen Auseinandersetzungen zwischen Schinab Khan und Bahadur Khan rücken die debulischen Streitkräfte allein gegen die indischen Fürstentümer vor. Der junge Sultan erklärt beim Abmarsch, alles eroberte Land werde nun ihm selbst unterstellt werden, wenn man in Sarai nicht mehr zu kämpfen verstehe.
    Darf man fragen was der Ursprung des Streits war? Es scheint als sei Bahadur Khan siegessicher. Wäre es da nicht sinnvoller die Front endgültig zu besiegen um dann den Blick auf China zu richten?

  6. #21
    Zurück im Norden
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    Offen gestanden hält man die Einschätzung Bahadurs für übertrieben optimistisch. Er ist noch sehr jung und scheint trotz seiner unbestreitbaren herausragenden militärischen Fähigkeiten die wirtschaftlichen Voraussetzungen für solche Kriege zu unterschätzen. Nordindien hat ähnlich wie der Vordere Orient sehr unter den Einberufungen und Kämpfen der letzten zwanzig Jahre gelitten, und die Khane vor Ort fürchten eine ähnliche Aufstandsbewegung verarmender Stadtbürger und/oder Sklaven (darunter auch Schuldsklaven) wie im Zweistromland und in Syrien.

  7. #22
    Moderator Avatar von Nahoïmi
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    Und das trifft auf die Gebiete der Aufständischen nicht zu, die grade die Niederlage im Rücken haben? Die können sich eine Fortführung des Konflikts leichter leisten, als Nordindien?
    Zitat Zitat von Bassewitz
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  8. #23
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    Möglicherweise nicht, aber das weiß man natürlich nicht genau. [Also es gibt zwar für beide Großregionen entsprechende Zahlen, aber so genau können spätmittelalterliche Beamte das natürlich nicht einschätzen]. Sollten Nordindien und Nordchina aber gleichzeitig rebellieren, wäre dies wahrscheinlich eine wirklich existenzielle Bedrohung des Reiches.

  9. #24
    Moderator Avatar von Nahoïmi
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    Also lieber jetzt Bahadur verlieren. In 5 Jahren den nächsten Aufstand in Indien haben und China ist auch wieder weg, sobald man dort Truppen anfordert.
    Zitat Zitat von Bassewitz
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  10. #25
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    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Möglicherweise nicht, aber das weiß man natürlich nicht genau. [Also es gibt zwar für beide Großregionen entsprechende Zahlen, aber so genau können spätmittelalterliche Beamte das natürlich nicht einschätzen]. Sollten Nordindien und Nordchina aber gleichzeitig rebellieren, wäre dies wahrscheinlich eine wirklich existenzielle Bedrohung des Reiches.
    Wäre eine Unterstützung der christlichen Hilfswerke in der Gegend eine sinnvolle Möglichkeit um den Druck von den Armen zu nehmen?

  11. #26
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    Es gibt in diesen Regionen nur wenige christliche Hilfswerke, die meisten sind anderen Religionen zugehörig, die Almosen als religiös verdienstvoll ansehen. Objektiv betrachtet könnt ihr - jetzt als SL gesprochen - diese extrem bevölkerungsreichen Großregionen aber von Europa aus nicht effektiv unterstützen. Dazu fehlt es an den nötigen Verbindungen, der erforderlichen Mannstärke und vor allen Dingen am Geld.

  12. #27
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    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Es gibt in diesen Regionen nur wenige christliche Hilfswerke, die meisten sind anderen Religionen zugehörig, die Almosen als religiös verdienstvoll ansehen. Objektiv betrachtet könnt ihr - jetzt als SL gesprochen - diese extrem bevölkerungsreichen Großregionen aber von Europa aus nicht effektiv unterstützen. Dazu fehlt es an den nötigen Verbindungen, der erforderlichen Mannstärke und vor allen Dingen am Geld.
    OOC: Warum diskutieren wird dann überhaupt?

  13. #28
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    Weil eure Meinung trotzdem ein gewisses Gewicht hat. Man diskutiert ja hauptsächlich darüber, ob man den Indern im Hinblick auf China entgegenkommt oder eher die Gelegenheit zu nutzen versucht.

  14. #29
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    Okay.

    Wie sieht es in Südostasien aus? Ist die Loyalität dort gesichert? Wäre es möglich mit Hilfe der Südostasiaten China in einen Zwei-Fronten-Krieg zu bringen?

  15. #30
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    Das dürfte wohl eine der möglichen Optionen für Seged Khan sein. Allerdings ist das natürlich ein Risiko, weil man die Region gerade mit Hilfe Chinas unterworfen hat. Segeds Briefen zufolge will er wohl zunächst versuchen, den innerchinesischen Widerstand gegen den Usurpator (der immerhin den amtierenden Kaiser ermorden und verscharren ließ...) zu stärken.

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