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Thema: Die wunderbare Welt des Mongke K.

  1. #496
    all according to keikaku Avatar von Fimi
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    Ich hatte auch an Pulp Fiction gedacht, allerdings nur, weil mir das als Erstes für so eine Sache in den Sinn kam - erkannt hab ich die Szene nicht
    Aktuelle Story: PB 88 - Ich werde einen Deich bauen, und Belgien wird ihn bezahlen!

    Zitat Zitat von Fonte Randa Beitrag anzeigen
    Manchmal kann ich Fimi verstehen...
    Zitat Zitat von Markus1978 Beitrag anzeigen
    Ich schreibe keinen Blödsinn

  2. #497
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    [...]

    Danach kommt irgendwann die Stelle, wo sie im Film den Koffer finden. Das versucht Brett zu nutzen, um die Situation zu entschärfen (ich hab versucht, das zu imitieren, indem das Marsellus-Walle-Motiv benutzt wird; darüber bestand ja schon Einigkeit, also hab ich es ihn damit quasi nochmal versuchen lassen).

    Und dann kommt auch schon mein Highlight der Szene, das "What?" - "What ain‘t no country I ever heard of. They speak English in what?" ). Das ist mir, finde ich nicht so gelungen. Der Synthi, der Brett sein soll, klingt schon etwas verunsichert aber irgendwie auch nach nem Vöglein, das zirpt. Im Projekt sieht das so aus:

    Bild

    Das blaue ist, was Jules eigentlich will, bekommt aber nur "What?" als Antwort. Das äfft er dann mehrfach nach "Say what again, say what again! I dare you, I double dare you, you motherfucker! Say what one more goddamn time!". Das Wort "motherfucker" hab ich dabei durch einen langgezogenen Ton bei ca. 02:30 dargestellt, der an ein zensierendes Beeep erinnern soll (rote Box)
    Die orangenen Boxen sind die "What"s, die gelben etwas langgezogenere "What"s, wo sie sich kurzzeitig auf etwas einigen können.

    Diese komischen Sounds (die man auch zum Schluss dreimal hört) sollen übrigens die Pistolenschüsse sein

    Und zum Schluss kommt dann die Stelle aus der Bibel, die Jules zu zitieren pflegt. Man sieht auch an den Tönen, dass es da immer dramatischer wird, aber besonders geil find ich die nicht geworden:

    Bild

    Da hab ich es nur irgendwie beenden wollen.

    Als Fazit kann ich festhalten:
    • Es war ganz launig, auch wenn ich die Szene ne Weile nicht mehr sehen kann
    • Der Part mit den Hamburgern hat am meisten Spaß gemacht; ich glaube, motivisch hab ich versucht, zu viel unter einen Hut zu bringen. Die Szene nimmt sich ja doppelt so viel Zeit und kann die Information noch über andere Sinne kommunizieren
    • Ich bin positiv überrascht, wie gut sich das Setting und Grundgefühl übertragen lässt (klops hat ja z.B. die Exekution rausgehört). Die Szene ist in der Hinsicht aber auch stark; mit 08/15-RomKom-Szenen kommt man da wohl nicht so nah ran
    • Wenn ich in nächster Zeit Stücke oder auch Songs anhöre, werde ich versuchen, auf solche "Dialoge" zu achten. Vielleicht dreh ich die Perspektive auch mal um: ich höre mir ein Lied an und schreibe den Dialog dazu
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    Geändert von Mongke Khan (14. März 2020 um 17:37 Uhr)
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
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  3. #498
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    Zitat Zitat von Fimi Beitrag anzeigen
    Ich hatte auch an Pulp Fiction gedacht, allerdings nur, weil mir das als Erstes für so eine Sache in den Sinn kam - erkannt hab ich die Szene nicht
    Pulp Fiction ist halt auch echt dankbar für sowas, weil Tarantino nicht nur super Bilder produziert, sondern auch super Dialoge. Herr der Ringe war z.B. auch was, wo ich drüber nachgedacht hab, aber da sind es eher einzelne Sätze oder geile Bilder und die lassen sich nicht so gut einfangen mit Tönen
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
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  4. #499
    Registrierter Benutzer Avatar von klops
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    Lange Dialoge abwechselnd mit schnellem hin und her... da kann man schon auf Tarantino kommen, stimmt. Vermutlich passt das auch auf viele andere Filmszenen, aber diese ist halt ziemlich gut und bekannt.
    (Dieses stark verzerrte kurze Geräusch am Ende erinnerte mich schon an einen Schuß)


    Man sieht (rote Kästen) wie ich versucht hab, immer mit einem Takt zu beginnen bzw. "Zwischentöne" oder Auftakttöne (gibt es diesen Begriff? diese kurzen Treppchen da halt) an den Anfang zu setzen.
    Bin mir nicht ganz sicher, ob du das so richtig verwendest (vermutlich schon) aber den "Auftakt" gibt es tatsächlich in der Musik.
    Eine Note, die unbetont vor den eigentlichen Taktanfang gesetzt wird, ich finde das lockert auf und klingt nett.

    Beispiel ohne und mit AUftakt:
    - Humpta Humpta Humpta äteräääääää . . . oder . . . Alle meine Entchen...
    + Das Waaandern ist des Müüüüllers Lust...

  5. #500
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    Schneeflockenmethode [1/2]

    Wie so gut wie jeder* hab ich einige angestaubte Romanideen oder Anfänge in meiner digitalen Schublade liegen und es nie fertig gebracht, diese fertig zu bringen. Ich hätte vermutet, dass mir der Gedanke früher gekommen wäre nachdem ich derzeit unfreiwillig lange Coronaferien habe, aber mein Gehirn hat sich wohl schon von dem Gedanken an ein eigenes Buch verabschiedet.

    Bei meinem erfolgreichsten (und gleichzeitig farblosesten, dazu und warum ich eher glaube, dass ich keinen Roman zustande bringen werde, vielleicht später mal was, wenn Interesse besteht) Ansatz habe ich die sog. Schneeflockenmethode ausprobiert. Diese (und die ersten Schritte) will ich darum kurz vorstellen.

    Die Schneeflockenmethode hat der amerikanische Physiker und Autor Randy Ingermanson ersonnen (s. hier https://www.advancedfictionwriting.c...wflake-method/) und gibt im Kern einen methodischen Rahmen vor, wie man ein Buch schreiben kann. Die Idee ist es, vom sehr Groben ins sehr Feine zu arbeiten zu schreiben. Als Metapher verwendet er dafür eine Schneeflocke, wobei ich vermute, dass er die Schneeflocke der besseren Benennbarkeit gewählt hat. Ich denke eher, dass ihn das Prinzip des Sukzessiven Ersetzens inspiriert hat (ich weiß nicht, ob das ein "offizieller" Name ist; klingt halt auch nicht so geil ).

    Die Idee ist es, ein komplexes Objekt bzw. eine komplexe Struktur durch das wiederholte Ersetzen von Teilen einfacher Objekte zu beschreiben. Das kann man sich z.B. mit Hilfe der Kochschen Kurve vorstellen: man beginnt mit einem Liniensegment --- und ersetzt in jedem Schritt alle Liniensegmente durch sowas hier: -^-

    Die ersten Schritte sehen so aus:

    Bild

    (Wenn man das mit einem Dreieck als Grundform macht, kommt eine Schneeflocke raus).

    Ich hab es auch mal mit dieser Drama-Kurve, die man aus dem Deutschunterricht vielleicht noch kennt (dieses Ding mit "erregendes" Moment und "retardierendes" Moment) probiert:

    Bild

    Erinnert mich flüchtig ans Red Hat Linux Logo

    Die Beschreibung habe ich bewusst besonders vage gehalten, weil das (z.B. in der Informatik) in vielfältiger Weise benutzt werden kann. Man kann damit Semantiken und formale Grammatiken beschreiben, man kann aber auch sog. Lindenmayer-Systeme formulieren, mit denen man biologische Entwicklungen nachahmen kann. In der Natur taucht wegen Wachstumsprozessen häufig Selbstähnlichkeit auf, z.B. wie bei diesem Farn (oder was das ist):

    Bild

    Ohne ins formelle Detail zu gehen, kann man einem Programm beibringen, nach diesem Prinzip etwas zu erstellen und (bei geeigneter grafischer Interpretation z.B. als Turtle-Grafik) Flora für Computerspiele o.ä. generieren:

    Bild

    Aber ich schweife ab. Ingermanson überträgt das jetzt also aufs Bücherschreiben. Das Element der Selbstähnlichkeit liegt auf der Hand: Romane bestehen aus Sätzen. Genauer: Romane bestehen aus Abschnitten, die bestehen aus Absätzen, die bestehen aus Sätzen und alle zeigen - wenn man nicht experimentell mit Literatur umgeht - einen Spannungsverlauf auf. Sätze vielleicht nicht so sehr bzw. nicht alle, aber mit Heldenreise, Spannungskurve etc. gibt es auch genug Modelle, die das beschreiben.




    _______________________________________
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  6. #501
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    Schneeflockenmethode [2/2]

    Die eigentliche Methode geht wie folgt:

    1. Schritt
    Ingermanson schlägt vor, mit einem Satz zu beginnen, der die Geschichte beschreibt. (in Spoiler-Tags packe ich mal, was ich anno dazumal gemacht hab als Beispiel - es ist ziemlich generische High Fantasy, seht es mir nach; ich musste beim Lesen mehrmals picardisieren ).

    Achtung Spoiler:
    Ein Perlentaucher sucht 3 Tränen der Götter, um den bösen Kaiser zu besiegen.


    2. Schritt
    Es geht weiter damit, dass man diesen Satz zu 5 Sätzen aufbläht. Wenn man so will beschreibt jeder Satz einen von 5 Akten. Falls man hier merkt, dass der Satz aus Schritt 1 überarbeitet werden muss, dann... tut man genau das. Das gilt auch für die folgenden Schritte.

    Achtung Spoiler:
    Caleb findet bei einem Tauchgang eine besonders schöne Perle, wegen der er von den Schergen des schwarzen Kaisers gesucht wird.
    Caleb erfährt von der Bedeutung um die Perlen als Tränen der Götter und wird auf dem Weg zu den Zwergen von selbigen festgenommen.
    Caleb kann mit Hilfe eines Zwerges fliehen, indem er an dessen Pflicht appelliert; sie gelangen zu den Elfen, wo Caleb seine große Liebe findet und nicht weiter will.
    Caleb kann sich losreißen und sucht mit seinen Begleitern einen Weg zum schwarzen Kaiser, wobei die Elfe entführt wird.
    Als die Träne der Elfe fast zerstört ist, können sie die Elfe befreien und durch ihre Liebe die Träne reinigen und die schwarze Träne zerstören.


    3. Schritt
    Anstatt mit dem vorliegenden Text weiterzumachen, wird an anderer Stelle verfeinert, nämlich bei den Charakteren. Eine Geschichte lebt ja auch von den handelnden Personen und in den fünf Sätzen sollten die Hauptpersonen erkennbar geworden sein. Den Schritt habe ich damals großteils übersprungen, weil ich es überhaupt nicht leiden kann, mir Charaktere auszudenken. Vor allem humanoide; in meinen sonstigen Ideen sind die Handlungsträger überwiegend bewusst farblose und generische Menschen oder abstrakte Sachen wie Axiome

    4. Schritt
    Die Geschichte auf einer Seite. Eine Seite sind ja ungefähr 5 Absätze, wenn jeder Absatz aus 5 Sätzen besteht.

    Vorsicht, Wall of Text:
    Achtung Spoiler:
    Caleb ist ein jugendlicher Perlentaucher, der für seinen Herrn Dalian mit anderen Jungen seines Alters (Gregg, Fynn und Nael) nach Perlen taucht.
    Das Leben verläuft in geregelten Bahnen, bis er bei einem Tauchgang mit Gregg eine außergewöhnlich reine und schöne Perle (eine der Tränen der Götter) findet.
    Er versucht, die Perle zu verbergen, wird aber von Gregg an seinen Herrn, der die Perle konfisziert, und später an Zordan verraten.
    Zordan will die besondere Perle und auch Caleb mitnehmen. Dalian schickt sich an, zu gehorchen, täuscht Zordan aber mit einer falschen Perle und ermöglicht Caleb die Flucht mit der Träne nach Craym.


    Caleb schlägt sich durch die Wildnis nach Craym durch und wird dabei von den Schergen des Schwarzen Kaisers verfolgt.
    Da Caleb noch nie seine kleine Gemeinschaft verlassen hat, erschlagen die Größe der Stadt, die neuen Kulturen, die anderen Sitten, aber vor allem wie schlecht die Menschen hier zueinander sind ihn.
    Caleb muss sich durch die Stadt schlagen, wird bestohlen und holt sich die Perle zurück, die er verkauft, als er ein Flugblatt von sich entdeckt.
    In einer regnerischen Nacht wird von Borom gefunden, der ihm Unterschlupf gewährt und ihm die Geschichte um die Perlen und ihre Bedeutung erklärt.
    Sie reisen mit Danwin nach Kardakor, der sich als Verräter entpuppt; auf der Reise bringt Borom Caleb viel bei.


    Bei der Ankunft in Kardakor werden sie üebrfallen und Borom muss die Angreifer zurückschlagen, um Caleb die Flucht zu ermöglichen.
    Dabei wird er schwer verletzt, was ihn so viel Kraft kostet, dass er stirbt und Caleb den Rest der Strecke zu den Zwergen alleine bewältigen muss.
    Er wird von Zwergen aufgegriffen und erlebt Putsch-ähnliche Szenen in der Zwergenstadt, bevor er mit dem Zwergenkönig spechen darf.
    Es stellt sich heraus, dass der König zum Schwarzen Kaiser hält, sodass Caleb ins Gefängnis geworfen wird, wo er Ogrim kennenlernt und ihn überredet, ihm bei seiner Mission zu helfen.
    Ogrim befreit ihn, Caleb kann die Perlen aus der Zwergengrotte stehlen und sie fliehen gemeinsam aus dem Zwergenreich in den ehernen Fels.


    Caleb und Ogrim schlagen sich durch den ehernen Fels und durch Thalid, bis sie im Wald von den Elfen aufgegriffen werden.
    Bei einem Willkommensfest verliebt sich Caleb in Sîna und sieht die dritte Perle; Ogrim ignoriert er mehr und mehr.
    Ogrim wird mürrisch, Caleb erklärt dem Elfenrat sein Anliegen, über das dieser beraten will; er und Sîna kommen sich näher, was Lynn missfällt.
    Bei einer gemeinsamen Jagd erspähen sie Diener des Schwarzen Kaisers, der Elfenrat tritt erneut zusammen und Ogrim hilft Caleb, sich loszureißen:
    Er überzeugt den Rat, dass die Perlen nicht sicher sind und bricht mit Ogrim und Sîna auf.


    Auf dem Weg zum Schwarzen Kaiser werden sie von Zordan überrascht, der Sîna gefangennimmt und die Perlen von Caleb und Ogrim herauspresst.
    Caleb und Ogrim befreien sich und nehmen die Fährte Zordans auf, die sie nach Gal’Dinai führt, wo sie einen Plan schmieden, die Elfe zu befreien.
    Caleb schleicht sich in den Palast, wo er von Zordan angegriffen wird und ihn fast besiegt, als ihm der Schwarze Kaiser in den Weg tritt.
    Mit Ogrims Hilfe kann er den Kampf überleben und zu Sîna und den Perlen eilen.
    Er befreit Sîna, wird aber wieder vom Schwarzen Kaiser überrumpelt, der zu siegen scheint, bis es Caleb gelingt, die schwarze Träne zu zerstören.


    5. Schritt
    Es sollte mit einer einseitigen Beschreibung jedes Charakters weitergehen, die ich konsequenterweise auch nicht gemacht habe.

    6. Schritt

    Die Geschichte auf vier Seiten. Das Verfahren nimmt zügig an Fahrt auf, sieht man ja auch an den Modellen. Ingermanson schlägt aber auch vor, wie viel Zeit man sich für jeden Schritt nehmen sollte.
    Mich erstaunt, dass ich das sogar noch gemacht hab

    Vorsicht, noch größere Wall of Text:
    Achtung Spoiler:


    Caleb hat seine Eltern in den Schwarzen Kriegen verloren und ist wie andere Jungen in seinem Alter beim Perlenhändler Dalian aufgewachsen. Für diesen taucht er u.a. zusammen mit Gregg, Fynn und Nael nach Perlen im Perlenmeer. Er stellt sich dabei sehr geschickt an. Ab und an hat er Dalian auch in die nächste Stadt, Craym, begleitet, um den Transport zu bewachen. Die Stadt selbst hat er aber noch nicht gesehen. Das Dorf, in dem sie leben ist überschaubar und vom Perlenhandel geprägt. Religion spielt eine mäßige Rolle: es gibt einen Dorfpriester und man bittet um Fruchtbarkeit. Die Sage um die weinenden Götter klingt an bei einer Lagerfeuerrunde. Auch von Elfen wird erzählt. Der Schwarze Kaiser ist bekannt, spielt aber im Dorfalltag und bei den Perlentauchern keine große Rolle.
    Als einer der älteren Jungs setzt er sich auch für Frieden in der Gemeinschaft ein und schreitet ein, als Gregg den jüngeren Fynn hänselt. Das Verhältnis zu Dalian ist zwar klar hierarchisch festgehalten, aber nicht zu schlecht; er hat in den Schwarzen Kriegen selbst einen Sohn und seine Frau verloren und sieht die Jungs gewissermaßen als Ersatz. Dalian wird immer nur zu bestimmten Zeitpunkten herrisch und gereizt, nämlich dann, wenn ein schwarz gekleideter Fremder (Zordan), vorgeblich ein wichtiger Kunde, zu Besuch kommt und besondere Perlen mitnimmt.
    Bei einem Tauchgang zusammen mit Gregg entdeckt Caleb eine außergewöhnlich schöne Perle. Unter einem Vorwand geht er noch einmal alleine tauchen und kann unter größter Anstrengung die sonderbare Perle ertauchen. Er verheimlicht sie vor Gregg, Dalian und den anderen; Gregg wird aber den Verdacht nicht los, dass Caleb etwas verschweigt.
    Er durchwühlt Calebs Sachen und entdeckt dabei die Perle; das teilt er Dalian mit und gibt diesem die Perle. Als der Fremde wieder da ist, teilt Gregg auch diesem mit, dass es noch eine besondere Perle gibt. Der Fremde will Caleb und die Perle sehen, Dalian ist sauer aber wirkt auch ein wenig verunsichert. Er schickt sich zwar an, die Perle zu holen, besinnt sich im letzten Augenblick aber anders.
    Er täuscht den Fremden, indem er ihm eine falsche Perle gibt und drückt Caleb die richtige Perle in die Hand. Als der Fremde Caleb mitnehmen will, beschützt er ihn abermals und sagt Caleb, dass er weglaufen und sich eine Zeit lang verstecken soll. Das tut Caleb. Der Fremde bemerkt die Täuschung, kehrt zu Dalian zurück, will Caleb, tötet Dalian und lässt seine Männer nach Caleb suchen. Caleb muss fliehen und schlägt den einzigen Weg ein, den er kennt: den nach Craym.

    Auf dem Weg nach Craym hält Caleb sich abseits des Weges, das Essen beschafft er sich mit einem Speer. Auf dem Weg muss er sich auch vor den berittenen Männern, die ihn verfolgen, verbergen und auch auf dem Weg nach Craym sind.
    Er braucht zu Fuß deutlich länger und kommt einige Tage später als die Reiter an und als sie mit dem Eselkarren normalerweise brauchen.
    Caleb weiß, dass an den Toren Einreisende kontrolliert werden und ist deshalb vorsichtig. Er nutzt eine günstigen Moment, um sich in die Stadt zu schleichen, indem er sich unter einen Karren hängt. In der Stadt selbst fühlt er sich wie erschlagen: er sieht, wie ein paar Wachen einen Bettler zusammenschlagen und im Weg stehende Menschen wegschieben. Er verläuft sich in der Stadt und weiß nicht, woher er Essen bekommen soll. Er entdeckt ein Flugblatt, das ihn zeigt und versucht, sich zu verkleiden. Er muss sich vor einer Gruppe Wachen verstecken. Er erfährt auch vom Schwarzen Kaiser und den Meinungen über diesen. Er läuft einem Priester über den Weg.
    Als der Hunger ihn umzubringen droht und weil er offenbar gesucht wird, entschließt Caleb sich, die Perle zu verkaufen. Er sucht den nächstbesten Händler und lässt sich von diesem übers Ohr hauen. Auch der Händler, bei dem er Brot kauft, nutzt seine Unwissenheit aus.
    In einer regnerischen Nacht will er sein letztes Brot will mit einem anderen Jungen teilen. Dieser raubt ihm seinen Beutel und er verfolgt ihn, wobei er sich verläuft. Er sucht er Unterschlupf unter einer Brücke. So wird er von dem Priester aufgesammelt, der ihm schon zuvor aufgefallen ist. Dieser gibt ihm etwas zum Trocknen und eine richtige Mahlzeit. Dann konfrontiert er ihn damit, dass er der Junge sei, den sie suchen. Caleb ist alarmiert, aber der Priester beruhigt ihn und zeigt ihm dann die Perle, die er zurückgekauft hat. Er erklärt ihm, dass es eine Träne der Götter ist, deren Existenz er bislang nur vermutete. Dann erzählt er ihm die Entstehungsgeschichte der Welt, dass der Schwarze Kaiser seiner Vermutung nach auch eine trägt, dass sie sich gegenseitig zerstören können (drei gute gegen eine schlechte oder eine schlechte jede andere), dass wohl bei Elfen und Zwergen noch welche sind. Dann sagt er Caleb, dass es seine Aufgabe sei, sie zu suchen. Als dieser ablehnt, macht er ihm klar, dass er bestimmt ist und er es nicht könne; er könne ihn aber begleiten. Da die Landwege unsicher sind, schlägt er vor, ein Schiff nach Kardakor zu nehmen und von dort zu den Zwergen zu gehen, indem sie sich einer Zwergenkarawane anschließen. Er kennt einen alten Bekannten und für ein wenig Hilfe und Geld nimmt dieser sie mit an Bord. Borom, wie der Priester heißt, ist aber vorsichtig; der Schiffer hat ihn auch früher enttäuscht. Caleb hält sich bedeckt und hilft so gut er kann an Bord aus. Borom beschreibt Zwerge als einig und „gut“ und erzählt ihm von ihnen. Das Schiff gerät in einen Sturm. Das Schiff macht einen außerplanmäßigen Halt, vorgeblich um Ware zu laden. Tatsächlich verrät der Schiffer Caleb und Borom. In Kardakor, der gleichnamigen Stadt, die sie anlaufen, werden sie bereits von Häschern des Schwarzen Kaisers erwartet. Borom weist Caleb an, das Schiff über das Wasser zu verlassen und vor der Stadt auf ihn zu warten. Er muss sich gegen ein paar Häscher behaupten, schüttelt diese ab und wartet auf Borom. Der kommt sichtlich verletzt abends zu ihm. Caleb versucht behelfsmäßig die Wunden zu versorgen. Borom erzählt Caleb von seiner Vergangenheit, als dieser das Tattoo bemerkt. Sie fangen eine Zwergenkarawane ab und folgen dieser.

    Caleb und Borom folgen einer Gruppe Zwerge, kommen wegen Borom aber nur langsam voran. Er bekommt Wundbrand und stirbt einige Zeit später, legt vor Caleb gewissermaßen noch ein Geständnis ab, was er für eine Schuld auf sich geladen hat (seine Vergangenheit). Er trägt ihm auf, auf die Götter zu vertrauen und stirbt in Frieden. Caleb schaufelt ein Grab für Borom, nimmt Abschied und sucht dann weiter die Zwerge. Er findet die Karawane wieder und folgt ihr ins Gebirge. Dort verliert er ihre Spur, wird aber von zwergischen Spähern aufgegriffen, die ihn fragen, was er hier zu suchen habe.
    Caleb bittet, mit dem Zwergenkönig zu sprechen und verschafft sich mit der schönen Perle gewissermaßen Eintritt.
    Die Zwerge lassen ihn nicht sofort rein, führen ihn dann aber mit verbunden Augen in die nächste Stadt. Von dort aus geht es zum Sitz des Zwergenkönigs. Die Zwerge sind ruppig, aber nicht zu unfreundlich. Anspannung ist spürbar, die Zwerge wirken uneins. Der Putschversuch kündigt sich an.
    In der Zwergenstadt muss er erst einmal warten, versucht Kontakt zu knüpfen, was nicht gelingt. Caleb darf sich die Stadt anschauen, stößt auch auf den Weg zur Grotte.
    Er darf bei einer Feierlichkeit teilhaben, als bekannt wird, dass sich eine Gruppe Zwerge gegen den König verschworen haben soll (darunter auch einer der Schlüsselwächter). Es kommt zu Putsch-Ähnlichen Szenen: Erklärung des Königs für widrig, Einlassen mit Menschen, Aufruf zu Widerstand, kämpferischen Szenen. Die Sympathie für den Schwarzen Kaiser klingt an. Als sich die Aufregung gelegt hat, wird Caleb zum König vorgelassen. Die Feindseligkeit nimmt zu, da, kaum dass er kommt, etwas passiert. Er erzählt seine Version der Geschichte. Der König hört diese an, lässt am Ende aber erkennen, dass er dem Schwarzen Kaiser nahesteht. Er lässt Caleb die Perle abnehmen und ihn einsperren. Caleb leistet mäßig Widerstand. Er sieht seine Mission als gescheitert.
    Im Gefängnis betet er zu den Göttern, wird aber scheinbar nicht erhört. Im Gefängnis bekommt er regelmäßig Besuch von Ogrim, der ihm zu Essen bringt. Caleb versucht, ihn zum Reden zu bringen, scheitert aber zunächst. Nach und nach erzählt der Zwerg aber von sich: er hat die Rede von Caleb gehört, erzählt ihm von den Zwergen, den Schlüsselwächtern, seiner Familie, dass einige Zwerge nicht von der aktuellen Politik angetan sind. Caleb überredet ihn, ihm zu helfen. Beim ersten Mal blockt der Zwerg ab. Dann kommt er zornig wieder, als er erfährt, dass auch sein Vater unter den vermeintlichen Putschisten ist und will ihm helfen. Er befreit Caleb und erzählt ihm, wo die Zwergenperle wohl ist (hat sie einmal gesehen).
    Sie überrumpeln Wachen und machen sich auf den Weg zur Grotte. Dort muss Caleb wieder tauchen, um den Zugang zu finden und verschafft sich Zutritt. Dort findet er beide Perlen. Ihr Tun fällt auf und Ogrim und Caleb müssen fliehen (eigtl. wollte Ogrim nicht mit). Sie schlagen sich einen Weg in den ehernen Fels.
    Sie werden von Zwergen verfolgt, die auch eine Verbindung zum Putsch vermuten. Es gelingt ihnen, die Verfolger abzuschütteln; dafür sind sie in der öden Wildnis des ehernen Felses gestrandet. Sie besprechen ihr weiteres Vorgehen und wollen nach Osten, da dort die Elfen leben sollen, wo die letzte Träne sein soll. Sie müssen noch einmal kurz zurück, um Proviant und Ogrims Waffe zu holen, dann brechen sie auf.

    Caleb und Ogrim sind im ehernen Fels. Es ist kalt, die Nahrung wird knapp, die Orientierung ist schwierig. Sie werden von einem wilden Berglöwen angegriffen, den sie besiegen müssen. Sie treffen auch auf Spuren der suchenden Zwerge (oder anderer Dinge, die im Gebirge leben) und müssen diese umgehen. In einem Bergsee fängt Caleb Fische. Der Zwerg erzählt persönliches von sich und seiner Familie; Caleb erzählt im Gegenzug von seiner Kindheit. Die Freundschaft wächst.
    Eine Steinlawine zerstört ihren Weg. Sie schaffen es schließlich, das Gebirge hinter sich zu lassen, kommen aber weiter nördlich in Thalid raus als gewollt. Sie machen sich auf den Weg und gelangen zu einer Stadt in Thalid. Sie wollen sie eigentlich umgehen, beschließen dann aber, dass Caleb kurz hinein soll, um Proviant und Informationen zu beschaffen. Dabei wird er belauscht. Caleb und Ogrim setzen den Weg durch Thalid wieder fort; kurz bevor sie zu den Elfen gelangen greift sie ein Trupp der Schwarzen Reiter an. Sie trennen sich, Caleb mit den Tränen und suchen beide den Weg Richtung Elfenwald. Völlig erschöpft kann Caleb dort die Verfolger abschütteln und macht seinerseits die Elfen auf sich aufmerksam. Sie beobachten ihn eine Weile heimlich, dann zeigen sie sich ihm und laden ihn zu sich ein, als sich herausgestellt hat, dass er wohl harmlos ist. Sie berichten ihm, dass sie einen Zwerg (Ogrim) aufgelesen haben und Caleb lässt ihn befreien. Dann wird den Neulingen ein Fest bereitet. Auf dem Fest begegnet Caleb Sîna und verliebt sich. Sie trägt bei dem Fest die Perle.
    Caleb muss dem Ältestenrat der Elfen erklären, warum er hier ist. Das tut er und der Rat zieht sich zurück, um sich zu beraten. Ogrim und Caleb steht es frei, sich in der Elfenstadt zu bewegen. Caleb erkundet die Stadt und trifft dabei wieder auf Sîna. Caleb beginnt, das Leben bei den Elfen zu genießen; er mag die Kleidung und das Essen. Ogrim wird immer mürrischer. Caleb trifft sich öfter mit Sîna, gerät dabei auch an den Elfen Lynn, der ein Auge auf sie geworfen hat. Sîna geht dazwischen, Caleb weiß nicht, wie er ihr seine Gefühle zeigen soll und ob sie ähnlich empfindet. Caleb sucht Rat bei Ogrim, hat aber Streit mit dem Zwerg. Caleb erfährt, dass den Elfen bekannt ist, dass sie eine Träne der Götter besitzen und diese den Träger wechselt. Caleb fühlt sich frei, da er sich nicht mehr um die Tränen kümmern muss. Er wird zu einer Elfenjagd eingeladen, bei der auch Lynn und Sîna dabei sind. Er will sich beweisen, versagt aber im Vergleich zu den gewandten Elfen. Bei der Jagd erspähen sie schwarz gekleidete Männer in der Nähe vom Waldrand, die Elfen sind alarmiert. Der Rat trifft die Entscheidung, die Perlen in der Obhut der Elfen zu verwahren.
    Caleb fühlt sich verpflichtet, Ogrim das mitzuteilen. Dieser platzt förmlich vor Frust und hält Caleb eine Standpauke; dass das nicht das Ziel war und vor allem, was das für die übrigen Völker bedeutet. Er spricht nochmal vor dem Ältestenrat und dieser stimmt ihm zu, sofern ein Elf mitgeht (beim Elfenkonvent wurde nur gesagt, dass sie in elfischer Obhut sein müssen). Caleb befürchtet, dass es Lynn ist, aber Sîna meldet sich freiwillig. In einer Glück verheißenden Zeremonie werden die Drei ausgestattet und verabschiedet. Auf dem Weg aus dem Wald stellt sich ihnen Lynn ein letztes Mal entgegen, wünscht ihnen aber viel Glück und macht seinen Frieden mit Caleb.
    Sie reiten durch Thalid und kommen gut voran, suchen regelmäßig Unterschlupf. Auch Ogrim und Sîna verstehen sich zunehmend besser. Das einzige Hindernis scheint zu sein, in die Stadt zu gelangen, aber in Calebs Kopf ist die Aufgabe so gut wie gelöst. Dann werden die drei Reiter kurz vor der Hauptstadt abgefangen: als Caleb und Ogrim sich in eine Stadt wagen, wird Sîna überfallen und als Erpressung benutzt. Caleb und Ogrim sollen Zordan ihre Tränen geben, dann passiert ihr nichts. Caleb macht dies schließlich, die Elfe wird entführt und die Zwerge nehmen Ogrim und Caleb.

    Caleb und Ogrim können sich von den Zwergen befreien. Ogrim hält seinen Brüdern eine Standpauke. Caleb und Ogrim stehlen sich Pferde und reiten zurück, nehmen die Spur der Verfolger auf. Sie schleichen sich in die Hauptstadt bis zum Schloss. Caleb will reingehen und Elfe und Tränen befreien, während Ogrim Wache hält. Er gerät dabei an Zordan und kämpft mit diesem; er wird in einen Teich gestoßen und Zordan glaubt ihn ertrunken, als Caleb noch einmal angreift. Dann taucht der Schwarze Kaiser auf und tötet seinen Oberschergen, weil es ihm zu lange dauert. Er nimmt den Kampf gegen Caleb auf und droht zu siegen, als Ogrim herbeieilt und einen tödlichen Streich abwehrt.
    Ogrim verschafft Caleb Zeit, die schreiende Elfe zu suchen und blockt die Angreifer und den Schwarzen Kaiser ab. Caleb irrt durch das Schloss und gelangt zu dem Turm, in dem Sîna ist. Er überrumpelt die Wachen und dringt zu Sîna vor und befreit sie. Er findet auch die Perlen, die schon fast verdunkelt sind. Sîna weint vor Wiedersehensfreude, sie küssen sich, die Perlen scheinen für einen Moment glänzender.
    In diesem Moment tritt der Schwarze Kaiser ein und wirft den halbtoten Ogrim zu Calebs Füßen. Der Zwerg hat Tränen in den Augen. Der Schwarze Kaiser nimmt sich die Tränen und will es zu Ende bringen; er kehrt ihnen den Rücken zu. Caleb kniet neben dem sterbenden Freund und als ihm eine Träne aus den Augen auf den Boden fällt, hält der Schwarze Kaiser inne. Ein Lichtblitz ist zu sehen, der Schwarze Kaiser lässt die Tränen fallen. Caleb stürzt sich auf den geblendeten Kaiser und ringt mit ihm. Der Kaiser wehrt sich. Er schafft es, ihm die Krone und die Maske vom Kopf zu reißen.
    Das Licht der strahlenden Tränen trübt die schwarze Träne und der Kaiser geht im selben Maß dahin. Caleb kann ihn töten, verzichtet aber. Die Stadt ist wie von einem Schleier befreit; ein paar Wachen eilen herbei. Caleb verkündet das Ende des Schwarzen Kaisers und die Geschichte ist vorbei.



    7. Schritt
    Man (aloch ich nicht) beschäftigt sich wieder mit den Charakteren, diesmal soll man vollständige Charakterblätter erstellen.

    8. Schritt
    Die vierseitige Beschreibung der Geschichte soll man als Aufhänger benutzen, um die Geschichte in Tabellenform auszudrücken. Jede Szene wird einer Zeile zugewiesen mit Informationen zu Ort, Zeit, Perspektive,... Den Schritt finde ich deshalb cool, weil das Medium gewechselt wird und man das dramaturgische Produkt auf einer Seite erfassen, Szenen austauschen, ... kann.

    9. Schritt
    Jede Szene, also jede Zeile in der Tabelle, wird jetzt grob skizziert. Man schreibt jetzt erzählend und nicht länger beschreiben, kann sich also schonmal coole Dialoge ausdenken etc. Das kann dann, grob überschlagen, schon ein 50 Seiten starkes Dokument werden.

    10. Schritt
    Und dann heißt es: Schreiben. Die grobe Logik, also wie die Geschichte funktioniert, hat man bereits entworfen und überprüft, ob sie funktioniert. Jetzt muss man also "nur" noch Fleisch auf die Rippen bekommen. Und der Erstentwurf wird dann nochmal bearbeitet. Und lektoriert. Und dann ist man fertig.

    - - -

    Als eher analytischem Menschen sagt mir die Methode durchaus zu, umsetzen konnte ich sie trotzdem nicht. Das scheiterte meiner Meinung nach an zwei Dingen:
    • Die Handlung ist schon ziemlich generisch
    • Die Charaktere wirken flach, weil ich mich um die auch nicht gekümmert hab


    Was mich darüber hinaus gestört hat, ist, dass die Software, die dafür verwende (Office halt) sich sehr nach Arbeit anfühlen.


    Immerhin hat mir das Vorgehen aufgezeigt, dass ich von dem Stoff in derartig entwickelter Form die Finger lassen sollte, ich habe also recht günstig eine schlechte Idee verwerfen können. Das erinnert mich ans (Rapid) Prototyping als Entwicklungsmodell wenn es um Softwareentwicklung geht.

    Abschließend kann ich für mich festhalten: die Methode sagt mir zu und ich habe jetzt, beim Rekapitulieren, wieder Lust darauf bekommen. Die obige Idee ist meiner Meinung nach langweilig (und Fantasy ohnehin immer viel). Ich müsste es wenn dann also mit einer anderen Idee probieren. Aus eigener Erfahrung mit komplett blassen oder abstrakten Charakteren.
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
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  7. #502
    Registrierter Benutzer Avatar von Flunky
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    Ich find es bei Fantasy gar nicht schlimm, wenn der Plot dünn ist (und der hier ist so dünn, der könnte von Hohlbein sein) , dann müssen aber Welt und Charaktere interessant sein. Oder der Erzählstil. Am besten kommt natürlich alles zusammen. Aber diese Rahmenentwicklungsmethode sollte sich so mancher mal zu Herzen nehmen, der mit einer guten Geschichte anfängt und nach ein paar Bänden erinnern die Hauptcharaktere an Supersayajins.
    1525. Wir finden Astronomie in ner Hütte.

  8. #503
    Fluch von England Avatar von Kendogan
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    Der Ansatz gefällt mir sehr gut
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  9. #504
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    Zitat Zitat von Flunky Beitrag anzeigen
    und der hier ist so dünn, der könnte von Hohlbein sein

  10. #505
    Süß und knuddlig Avatar von Schlumpf
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    Gute Story.
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  11. #506
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    Hab sie jetzt selbst nochmal überflogen (die vier Seiten hab ich mir gestern nicht angetan): im Kern ist das wohl Eragon ohne Drachen
    Sogar den Lehrmeister hab ich B(o)rom genannt
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
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  12. #507
    Hupp, Hupp, Hundesohn Avatar von Tohuwabohu
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    Wir könnten zusammen einen schreiben, jeder ein paar Seiten.

  13. #508
    Zwergenkönig Avatar von Thurid
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    Und Chris übernimmt die Liebesgeschichte?
    Verzeiht wen ihr euch in eurer Mittelmäßigkeit von mir gestört fühlt.

  14. #509
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    Zitat Zitat von Tohuwabohu Beitrag anzeigen
    Wir könnten zusammen einen schreiben, jeder ein paar Seiten.
    Bei genug Leuten wäre das echt eine lustige Sache
    Wenn man sich auf ne Art Szenenkatalog, wie er bei 8 rauskommt, einigen könnte, könnte sich jeder ein paar Szenen rausgreifen. Dann hat das sogar ne Struktur, nicht wie die Unendliche Geschichte...
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
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  15. #510
    Penny and Dime Avatar von Mr.Windu
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    Das wäre interessant, bei sowas wäre ich vielleicht auch dabei

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