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Thema: HUMANKIND - Civilization bekommt Konkurrenz

  1. #76
    Markgraf Avatar von CivIVer
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    Zitat Zitat von Rince Wind Beitrag anzeigen
    Ulm hat goethe, was hat Russland?
    Putin
    Ich denke es steht 1:1 in Sachen verrückte Diktatoren

  2. #77
    Herzog von Duran Avatar von Frederick Steiner
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    Zitat Zitat von Louis XV. Beitrag anzeigen
    Keine wirklich neuen Erkenntnisse, aber ein Feature darüber, was die Macher von Humankind bewegt hat, und was ihre Vision ist.

    https://www.pcgamer.com/introducing-...s-legend-devs/
    Ein cooler Artikel. Das macht Lust auf mehr - Humankind ist damit auf meinem Wunschzettel gelandet. Und ich freue mich auf 2020.

  3. #78
    der 397ste von 21713 Avatar von X_MasterDave_X
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    Zitat Zitat von Thalionrog Beitrag anzeigen
    Goethe vs Vodka also. Ich glaube es ist klar, wer da gewinnt.

    manche ertragen ihren Goethe nur mit Vodka.

  4. #79
    der 397ste von 21713 Avatar von X_MasterDave_X
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    Zitat Zitat von Louis XV. Beitrag anzeigen
    Keine wirklich neuen Erkenntnisse, aber ein Feature darüber, was die Macher von Humankind bewegt hat, und was ihre Vision ist.

    https://www.pcgamer.com/introducing-...s-legend-devs/

    Ein paar mehr kleine Details zu dieser Sache mit der Abfolge der Zivilisationen und den "ungewöhnlichen" Siegbedingungen. Es macht zumindest Lust. Vor allem die Aussicht darauf, dass die eigene Ziv dann in der Grafik verschiedene Kulturen darstellt, finde ich reizvoll. Ich bin ja der Meinung, dass Civ da seit vielen Jahren viel zu wenig für die Immersion tut, außer der Stadt-Darstellung ändert sich da ja nicht viel.

    Die Siegbedingungen finde ich ebenfalls spannend, allerdings kann ich mir bei einem Spiel von der Größe und Detailfülle eines CK2 nach wie vor besser vorstellen, mich bis zum Spielende nur mit einem "kleinen Reich mit großer Story" zufrieden zu geben, als mit einem Civ-Stil artigen Spiel, wo von vorneherein die Zahl der Städte, Reiche und Herrscher begrenzt ist.

    Hmm...habe mir den Bericht auch gerade durchgelesen. Aber ehrlich gesagt bewerte ich das gelesene positiver.

    Ich bin direkt begeistert dass mal jemand nicht nur versucht ein Civ-like 4x Spiel herauszubringen, abseits von Sid Meiers Civilization, sondern dazu noch das Spielkonzept völlig umstellen will. Sie stellen ja heraus, dass die Civilization-Reihe der ehrwürdige Höhepunkt des 4X Genres seit Jahrzehnten ist, aber dass Firaxis auch festgefahren ist an alten Konzepten, und sich fürchtet zu viel zu verändern, weil die Civ-Fans keine zu großen Veränderungen wollen. Genau hier wollen sie Hand anlegen. Wie sie sagen, stehen sie vor einer "weißen Seite", und wollen Abläufe und Formeln einmal völlig umstellen. Wenn es in der Civ-Reihe bisher Sinn machte so schnell wie möglich von Zeitalter zu Zeitalter zu hetzen, um auch immer die modernsten Gebäude und Einheiten zu haben, um auch militärisch immer am stärksten zu sein, wird es in Humankind ebenso in der Macht des Spielers stehen, sein Zeitalter zu beenden, wenn er 7 Sterne pro Zeitalter verdient hat. Aber alternativ kann er auch in dem Zeitalter wesentlich länger verbleiben und insgesamt sogar bis zu 21 Sterne dort durch besondere Taten, große Siege, Wunderbauten etc verdienen. Womöglich wird er deshalb militärisch zurückfallen, und technologisch modernere Nachbarn mögen ihm an den Grenzen Land abjagen, aber sie werden in der Beurteilungsskala von Humankind womöglich das nicht mehr aufholen können was der Spieler in diesem Zeitalter herausgeholt hat. Ein völlig neuer Ansatz, und durchaus genial. Jedes Spiel wird besser dadurch wenn man mehrere Ansätze zum spielen/siegen bekommt, als wenn nur 1 Weg wirklich Sinn macht.

    Wie es in dem Artikel heisst, "womöglich sind heute die USA und China die größten imperialistischen Mächte der Welt, aber in größter Erinnerung der Menschheit ist das römische Reich und was dieses erreicht hat". Man mag also am Ende des SPieles womöglich nur ein kleineres Land sein, und kann dennoch als Sieger der Partie hervorgehen, weil am Ende zählt, wieviele Sterne man im ganzen Spiel erreicht hat. Als Beispiel wurde auch die Mongolei genannt: Heute ist sie nur noch ein ärmeres kleines Land, aber jeder erinnert sich an seine Größe zur Zeit Dschingis Khans und seiner Nachfolger, als das Reich von China bis Indien und bis nach Europa reichte, das größte Flächen-Imperium das es jemals gab. Kurz gesagt ist wohl das die Philosophie von Humankind: Der Weg ist das Ziel! Am Ende gewinnt der, der am meisten wegen seiner beindruckender Taten dieser Partie in Erinnerung bleibt, nicht der, der am Ende seine ALpha Centauri Rakete am schnellsten zündet, oder der der alle anderen Hauptstädte durch ein wenig Glück und Zeitvorteil erobert oder mit Aposteln überrennt.

    Mann will auch viel mehr kleine Geschichten erzählen während des Spieles, ich schätze mal da spielen sie auf viele Aufträge/Missionen an, wie man sie aus den Endless Space oder Legend Spielen kennt. Wenn das nicht zu generisch wird wie bisher, könnte es eine sehr gute Idee sein. Alleine so mutige Ideen, dass es 6-7 Epochen gibt mit jeweils 10 Völker-Auswahlen dazwischen, und sich die Optik des eigen Volkes an jedes Volk erinnert, man also an der Art und Weise des Häuser-, Straßenbaus und des Umfeldes auch später noch ablesen kann welche alten Völker man bisher gespielt hat, ist genial! Und das ganze soll ja nicht nur optisch sondern auch viele Eigenschaften bewahren. Hatte man also ein Volk das in der Antike Boni auf Goldeinahmen bekam, bleibt das bestehen, und addiert sich nun zu den neuen Boni das man sich bei dem Volk in dieser Epoche aussucht...und so weiter. -- Alleine dass es eine prähistorische Era gibt, bei der es Sinn macht (und mit Sternen honoriert wird) anfangs ohne Städtebau durchs Land zu wandern und vieles zu entdecken ist so mutig, so etwas hätten wir auch in Civ7-Civ10 wohl kaum gesehen. In Civ überlegt man sich schon, ob man beim ersten Zug wirklich mit dem Siedler einen Schritt zur Seite machen will, und ob das zuviele Nachteile bringt die Stadt verspätet zu bauen. Oder das es spätere Äras geben kann, wo man seine alten Städte abbricht und wieder zu Nomaden wird. Oder dass auch die Vernichtung einer eigenen Stadt durch Feinde, nicht die Über-Katastrophe ist, denn wenn man sie Epochen später wieder durch Archäologen ausgraben lässt erhält man viele Erkenntnisse die man schon lange wieder vergessen hatte.

    Genau das ist es was die Macher mit der "leeren Seite" meinen, auf die sie nun zu schreiben begonnen haben. Sie durften endlich alte Zöpfe abschneiden, die sich Firaxis und Sid Meier nie getraut hätten, weil der Aufschrei der Fans zu groß gewesen wäre, "weil Civ einfach Civ bleiben muss".


    Also ich bin von den Konzepten total begeistert. So wie man schon an den Endless Spielen erkannte, dass hier ein Entwickler-Studio am Werk ist, das sich wirklich bemüht das 4x Genre voranzubringen und neue Wege zu gehen, so traue ich es ihnen zu auch das Civ-Subgenre dadurch voranzubringen. Wenn das in vielen Unterbereichen gut geht, wird sich womöglich auch Firaxis trauen in Civ7 alternative Wege zu gehen, und nicht den 7ten Klon von Civ1 erschaffen. Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft. Man sieht ja oft an wegweisenden Spielen, wie sie dem ganzen Genre neue Ideen verpassen. Da hat ja unlängst "The Witcher 3" das ganze Rollenspielgenre umgekrempelt, und das ausgelutschte "Open World"-Konzept zu neuer Blüte geführt. Jetzt komm kaum ein Rollenspiel raus, ohne Open World.

    Und auch Optisch sind die Amplitute Studios ja dem Genre weit voraus. Das sah man auch schon in den Legends Spielen. Die Screenshots der Landschaft von Humankind stehen weit über der Optik bisheriger Civ-Spiele.

    Achtung Spoiler:


    Einzig und allein die KI war nie wirklich die Stärke der Amplitute Studios. Endless Legend hatte mich begeistert wegen der neuen Konzepte und der Optik und genervt wegen der lahmen KI. Wobei ich es schon länger nicht mehr gespielt habe, die KI soll angeblich besser geworden sein. Ich werde wohl mal wieder nach etlichen Zeiten eine Endless Partie beginnen und das austesten.

  5. #80
    Registrierter Benutzer Avatar von Bassewitz
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    Die KI bei Endless kann doch nicht schlechter sein ls bei Civ, oder?

    Rom halte ich für ein schlechtes Beispiel. Die waren eher Tech Leader.

    Die Mongolen sind so dermaßen einmalig, dass man sie schlecht für etwas heranziehen kann. Militärtaktisch und organisatorisch waren sie auch überlegen.
    Zitat Zitat von Provence Beitrag anzeigen
    Erst soziales Gewissen, dann Landwirtschaftsminister und nun glücklicher Ehemann - Basse:app::meister:
    Zitat Zitat von Brabrax Beitrag anzeigen
    Gepriesen sei Kedal.

  6. #81
    Registrierter Benutzer Avatar von Bassewitz
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    Wäre wäre vielleicht, dass man später deutlich weniger und nur deutlich schwieriger Punkte sammeln kann, damit nicht jeder sofort in die Moderne stürzt.
    Zitat Zitat von Provence Beitrag anzeigen
    Erst soziales Gewissen, dann Landwirtschaftsminister und nun glücklicher Ehemann - Basse:app::meister:
    Zitat Zitat von Brabrax Beitrag anzeigen
    Gepriesen sei Kedal.

  7. #82
    Herzog von Duran Avatar von Frederick Steiner
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    alternativ kann er auch in dem Zeitalter wesentlich länger verbleiben und insgesamt sogar bis zu 21 Sterne dort durch besondere Taten, große Siege, Wunderbauten etc verdienen. Womöglich wird er deshalb militärisch zurückfallen, und technologisch modernere Nachbarn mögen ihm an den Grenzen Land abjagen, aber sie werden in der Beurteilungsskala von Humankind womöglich das nicht mehr aufholen können was der Spieler in diesem Zeitalter herausgeholt hat. Ein völlig neuer Ansatz, und durchaus genial. Jedes Spiel wird besser dadurch wenn man mehrere Ansätze zum spielen/siegen bekommt, als wenn nur 1 Weg wirklich Sinn macht.

    Hört sich für mich auch nach viel mehr Wegen zum Sieg im Multiplayer an. Dann ist man halt nicht mehr Powerhouse und hat irgendwann 70 % seines Reiches verloren, aber sich an den Rest zu klammern und dann über "Kultur" zu gewinnen, ist doch super. Wie oft wurde denn ein PBEM abgebrochen, weil irgendein Spieler gerade richtig auf die Schnauze bekommt und keinen Bock mehr hat, weil er militärisch nie wieder Anschluss finden kann.

  8. #83
    der 397ste von 21713 Avatar von X_MasterDave_X
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    Die Beispiele von Rom und der Mongolei stammen vom Artikel, ich hab die nur zitiert.

    Zu dem Punktesammeln: Im Artikel wurde erwähnt, dass es die Macher als Schwachpunkt in den Civ-Spielen sehen, dass man oft das Spiel schon lange gewonnen hat, sich aber noch einige Epochen bis ans Ende durchquälen muss, bis zb der Techsieg endlich anerkannt ist. Das soll so in Humankind eben gerade nicht sein. Ich weiß nicht ob ich es richtig verstanden habe, aber womöglich erfährt man den Punktestand (der Sterne) erst am Ende der Partie. Und dann führt einem das Spiel womöglich vor, wer wo gut gewesen ist. Vielleicht erfährt man erst dort warum man gewonnen oder verloren hat. Das ganze System könnte dahingehend verändert werden, dass nicht mehr der Sieg das Ziel des Spieles ist, sondern dass man mal alles gesehen und ausprobiert hat, was möglich wäre. Nicht unbedingt das schlechteste Konzept.

    Mich zumindest nervt es seit Civ4 und Civ 5, und speziell in Civ6 dass das Endgame so tröge ist. Ein Endloses durchklicken bis zum Sieg. Richtig spannend empfinde ich immer nur den Anfang bis zum Midgame.

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