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Thema: Hast du die Bibel je selbst gelesen?

  1. #3346
    Infrarot Avatar von Der Kantelberg
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    Zitat Zitat von Tohuwabohu Beitrag anzeigen
    Aber Isebel würde nicht von Hunde gefressen!
    Richtig, die lebt noch. Ahabs Kinder auch alle.

    Spoiler
    Achtung Spoiler:

    Das wird ein "schönes" Kapitel werden.
    Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal

    Schweinepriester: Ihr habt euch alle eine Fazialpalmierung verdient.


  2. #3347
    Dessertflittchen Avatar von Kaiserin Uschi
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    Interessant, dass Ahab im ersten Teil fast gar nicht mit Namen genannt wird...

    Josaphat ist auch komisch. Erst besteht er auf die 401. Meinung, doch auch wenn diese abweicht zieht er dennoch in den Krieg.

  3. #3348
    Nein!!! Fick dich!!! Avatar von Tohuwabohu
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    Alle plemplem. Die Syrer genauso. Ziehen in den Krieg und besaufen sich vor Entscheidungsschlachten.

  4. #3349
    I am the law Avatar von Azrael
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    Das ist freilich ein Motiv, das sich durch die ganze Menschheitsgeschichte zieht. Alkohol verteilen war immer wieder mal eine beliebte Methode, um nur mässig motivierte Truppen bei Laune zu halten.
    Beg that I succeed, for I have seen the throne of the gods and it was empty.

  5. #3350
    Dessertflittchen Avatar von Kaiserin Uschi
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    In dem Kapitel sind mir noch weitere Sachen aufgefallen, kam leider am WE nicht dazu es zu schreiben:

    Irgendwann Ende Mose oder bei Josua wurde gesagt, dass bei falschen Propheten die Vorhersagen nicht in Erfüllung gehen. Dadurch könne man sie von den echten Propheten unterscheiden. Folgende Frage kam mit in den Sinn: Sind die 400 also falsche Propheten. Nach Micha eigentlich nicht, denn sie verbreiten ja direkt das Wort des HERRN. Jedoch hat einfach bloß der HERR beschlossen sie an zu lügen

    Interessant vor allem: warum macht er nicht selbst? Warum schickt er einen Engel vor? Ist er nicht allmächtig? Will er sich die Hände nicht schmutzig machen? Und der Engel, der als böser Geist fungiert (wir hatten doch schon mal den bösen Geist, wann war das nochmal?), könnte das der sein, der später mal berühmter wird ?
    Achtung

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  6. #3351
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    Das ist vermutlich eine Frage der Deutung. Es kommt glaube ich zunächst einmal darauf an, ob man den Text in seiner endgültigen Gestalt oder in seinen (allerdings nur literarisch erschlossenen) Vorgängerversionen ansieht. Ob mit dem Lügengeist wirklich der Satan gemeint ist, dürfte auch Ansichtssache sein. Rein vom Text her scheint es mir persönlich eher fragwürdig, aber ich bin auch kein Theologe. Auf einer synchronen Textebene ist der Lügengeist ja einfach die Deutung Michas, weshalb die "offiziellen" Propheten falsch liegen. Vielleicht geht es hier tatsächlich auch um den Interessenskonflikt der bei Hofe oder im Tempel tätigen Propheten, von denen natürlich eine gewisse Loyalität gegenüber ihrem "Arbeitgeber" erwartet wurde. Von außen lässt sich zunächst ja gar nicht entscheiden, wer recht hat. Wie Mischa sagte, zeigt sich das eigentlich erst im Nachhinein.

  7. #3352
    Dessertflittchen Avatar von Kaiserin Uschi
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    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Das ist vermutlich eine Frage der Deutung. Es kommt glaube ich zunächst einmal darauf an, ob man den Text in seiner endgültigen Gestalt oder in seinen (allerdings nur literarisch erschlossenen) Vorgängerversionen ansieht. Ob mit dem Lügengeist wirklich der Satan gemeint ist, dürfte auch Ansichtssache sein. Rein vom Text her scheint es mir persönlich eher fragwürdig, aber ich bin auch kein Theologe. Auf einer synchronen Textebene ist der Lügengeist ja einfach die Deutung Michas, weshalb die "offiziellen" Propheten falsch liegen. Vielleicht geht es hier tatsächlich auch um den Interessenskonflikt der bei Hofe oder im Tempel tätigen Propheten, von denen natürlich eine gewisse Loyalität gegenüber ihrem "Arbeitgeber" erwartet wurde. Von außen lässt sich zunächst ja gar nicht entscheiden, wer recht hat. Wie Mischa sagte, zeigt sich das eigentlich erst im Nachhinein.
    Und warum hat der HERR die Propheten nicht selbst belogen?
    Achtung

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  8. #3353
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    Wir schlagen ein neues digitales Buch auf: 2. Emoticon: krone2 1

    Achtung Spoiler:
    1 Nach dem Tode Ahabs fielen die Moabiter von Israel ab. –2 Als Ahasja aber in Samaria durch das Gitterfenster in seinem Obergemach gefallen war und krank darniederlag, sandte er Boten ab mit dem Auftrag: »Geht hin und befragt Baal-Sebub, den Gott von Ekron, ob ich von dieser Krankheit genesen werde.«
    3 Der Engel des HERRN aber gebot dem Elia aus Thisbe: »Mache dich auf, gehe den Boten des Königs von Samaria entgegen und sage zu ihnen: ›Es gibt wohl keinen Gott in Israel, daß ihr hingehen müßt, um bei Baal-Sebub, dem Gott von Ekron, anzufragen?‹
    4 Darum hat der HERR so gesprochen: ›Von dem Lager, das du bestiegen hast, sollst du nicht wieder herunterkommen, sondern sollst unfehlbar sterben!‹« Darauf ging Elia von dannen.
    5 Als nun die Boten zum König zurückkehrten, fragte er sie: »Warum kommt ihr denn zurück?«
    6 Sie antworteten ihm: »Ein Mann ist uns entgegengekommen, der zu uns sagte: ›Kehrt wieder zum König zurück, der euch entsandt hat, und sagt zu ihm: So hat der HERR gesprochen: Es gibt wohl keinen Gott in Israel, daß du hinsenden mußt, um bei Baal-Sebub, dem Gott von Ekron, anzufragen? Darum sollst du von dem Lager, das du bestiegen hast, nicht wieder herunterkommen, sondern sollst unfehlbar sterben.‹«
    7 Da fragte er sie: »Wie sah der Mann aus, der euch entgegengekommen ist und diese Worte an euch gerichtet hat?«
    8 Sie antworteten ihm: »Der Mann trug ein haariges Fell als Mantel und hatte sich einen ledernen Gürtel um die Hüften gebunden.« Da rief Ahasja aus: »Das ist Elia aus Thisbe!«
    9 Hierauf schickte er einen Hauptmann über eine Fünfzigschaft mit seinen fünfzig Leuten nach ihm aus. Als dieser zu ihm hinaufkam – Elia saß nämlich oben auf einem Berge –, sagte er zu ihm: »Mann Gottes, der König befiehlt dir herabzukommen!«

    10 Aber Elia antwortete dem Hauptmann: »Wenn ich denn ein Gottesmann bin, so falle Feuer vom Himmel herab und verzehre dich samt deinen fünfzig Leuten!« Da fiel Feuer vom Himmel herab und verzehrte ihn samt seinen fünfzig Leuten.
    11 Hierauf sandte der König nochmals einen andern Hauptmann mit seinen fünfzig Leuten nach ihm aus; der redete ihn mit den Worten an: »Mann Gottes, so hat der König befohlen: ›Komm sofort herab!‹«
    12 Aber Elia antwortete ihnen: »Wenn ich ein Gottesmann bin, so falle Feuer vom Himmel herab und verzehre dich samt deinen fünfzig Leuten!« Da fiel Feuer Gottes vom Himmel herab und verzehrte ihn samt seinen fünfzig Leuten.
    13 Hierauf sandte der König nochmals einen dritten Hauptmann mit seinen fünfzig Leuten ab. Als dieser dritte Hauptmann zu ihm hinaufkam, fiel er vor Elia auf die Knie und flehte ihn an mit den Worten: »Mann Gottes, laß doch mein Leben und das Leben deiner Knechte, dieser Fünfzig, etwas bei dir gelten!
    14 Du weißt: Feuer ist vom Himmel herabgefallen und hat die beiden ersten Hauptleute samt ihren fünfzig Leuten verzehrt; nun aber laß doch meinem Leben Schonung widerfahren!«
    15 Da sagte der Engel des HERRN zu Elia: »Gehe mit ihm hinab, fürchte dich nicht vor jenem!« Da stand Elia auf und ging mit ihm zum König hinab.

    16 Zu diesem sagte er dann: »So hat der HERR gesprochen: ›Weil du Boten abgesandt hast, um Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen – als ob es keinen Gott in Israel gäbe, dessen Ausspruch man einholen könnte –, darum wirst du von dem Lager, das du bestiegen hast, nicht wieder herunterkommen, sondern wirst unfehlbar sterben!‹«
    17 So starb er denn, wie der HERR es durch den Mund Elias hatte verkündigen lassen; und sein Bruder Joram folgte ihm in der Regierung nach im zweiten Jahre der Regierung Jorams, des Sohnes Josaphats, des Königs von Juda; denn er hatte keinen Sohn hinterlassen.
    18 Die übrige Geschichte Ahasjas aber und alles, was er unternommen hat, das findet sich bekanntlich aufgezeichnet im Buch der Denkwürdigkeiten der Könige von Israel.


    Bemerkungen/ Gedanken:

    • Baal-Sebub, der Herr der Fliegen Emoticon: run. Ob jetzt der böse Geist der böse Geist war oder nicht - Satan wurde schon erwähnt und es tauchen weitere auf. Kein Wunder, wenn die Israeliten keinen Bock auf Gott haben.
    • Von wegen Gott der Berge und so - Elia chillt mal wieder auf einem Berg (V. 9), als er eingesammelt wird.
    • Ich finde Elia super. Läuft da mit nem Tierfellmantel in aller Seelenruhe herum, legt sich mit dem König and und verbrennt (mit Gott an seiner Seite) die Häscher, die der losschickt. Coole Socke.
    • Und noch ein Israelitenkönig, der uns mit einem Verweis auf das Buch der Denkwürdigkeiten verlässt. Die raffen es echt nicht.
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
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  9. #3354
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    Aus dem Namen Baal-Sebub wird dann später der Beelzebub. Und es ist nicht der Satan und hat auch erst mal nicht mit ihm zu tun, sondern ist eine Lokalgottheit. Der Name entwickelt sich erst später im Frühjudentum zum Names des Oberdämons.
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  10. #3355
    Registrierter Benutzer Avatar von Flunky
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    Joram ben Ahab und Joram ben Josaphat herrschen über die beiden Reiche. Die sollten mal besser ihren Erstgeborenen unterschiedliche Namen geben.
    1525. Wir finden Astronomie in ner Hütte.

  11. #3356
    Nein!!! Fick dich!!! Avatar von Tohuwabohu
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    DON'T SHOOT THE MESSENGER!!!

    Und natürlich: Freiheit der Informationsbeschaffung. Man kann befragen, wen man will.

  12. #3357
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    1 Als dann der HERR den Elia im Wettersturm zum Himmel auffahren lassen wollte, ging Elia mit Elisa aus Gilgal weg.
    2 Da sagte Elia zu Elisa: »Bleibe doch hier! Denn der HERR hat mich nach Bethel gesandt.« Doch Elisa erwiderte: »So wahr der HERR lebt und so wahr du selbst lebst, ich verlasse dich nicht!« Als sie nun nach Bethel hinabwanderten,
    3 kamen die Prophetenjünger, die in Bethel wohnten, zu Elisa hinaus und sagten zu ihm: »Weißt du wohl, daß Gott der HERR heute deinen Herrn über deinem Haupt entführen wird?« Er antwortete: »Auch ich weiß es: schweigt still!«
    4 Da sagte Elia zu ihm: »Elisa, bleibe doch hier! Denn der HERR hat mich nach Jericho gesandt.« Doch er entgegnete: »So wahr der HERR lebt und so wahr du selbst lebst, ich verlasse dich nicht!« Als sie nun nach Jericho gekommen waren,
    5 traten die Prophetenjünger, die in Jericho wohnten, an Elisa heran und sagten zu ihm: »Weißt du wohl, daß Gott der HERR heute deinen Herrn über deinem Haupt entführen wird?« Er antwortete: »Auch ich weiß es: schweigt still!«
    6 Darauf sagte Elia zu ihm: »Bleibe doch hier! Denn der HERR hat mich an den Jordan gesandt.« Doch er entgegnete: »So wahr der HERR lebt und so wahr du selbst lebst, ich verlasse dich nicht!« So gingen sie denn beide miteinander weiter.
    7 Auch fünfzig Mann von den Prophetenjüngern gingen mit, blieben aber abseits in einiger Entfernung stehen, während die beiden an den Jordan traten.
    8 Da nahm Elia seinen Mantel, wickelte ihn zusammen und schlug damit auf das Wasser; da zerteilte es sich nach beiden Seiten hin, so daß sie beide trockenen Fußes hindurchgehen konnten.
    9 Als sie nun drüben angekommen waren, sagte Elia zu Elisa: »Erbitte dir etwas, was ich dir tun soll, ehe ich von dir hinweggenommen werde.« Elisa antwortete: »Möchte mir doch ein doppelter Anteil von deinem Geist zufallen!«

    10 Elia entgegnete: »Du hast eine schwer zu erfüllende Bitte ausgesprochen. Wenn du mit ansehen darfst, wie ich von dir entrückt werde, so wird deine Bitte erfüllt werden, sonst nicht!«
    11 Während sie dann im Gespräch miteinander immer weiter gingen, erschien plötzlich ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen und trennte beide voneinander; und Elia fuhr im Wettersturm zum Himmel empor.
    12 Als Elisa das sah, rief er laut: »Mein Vater, mein Vater! Du Wagen Israels und seine Reiter!« Als er ihn dann nicht mehr sah, faßte er seine Kleider und zerriß sie in zwei Stücke.
    13 Hierauf hob er den Mantel auf, der dem Elia entfallen war, kehrte um und trat an das Ufer des Jordans;
    14 hier nahm er den Mantel Elias, der ihm entfallen war, schlug damit auf das Wasser und rief aus: »Wo ist der HERR, der Gott Elias?« Als auch er so auf das Wasser geschlagen hatte, zerteilte es sich nach beiden Seiten hin, so daß Elisa hindurchgehen konnte.

    15 Als die Prophetenjünger, die aus Jericho waren, das von drüben her sahen, riefen sie aus: »Der Geist Elias ruht auf Elisa!« Sie gingen ihm dann entgegen, verneigten sich vor ihm bis zur Erde
    16 und sagten zu ihm: »Siehe, es befinden sich hier bei deinen Knechten fünfzig rüstige Männer; die sollen hingehen und deinen Herrn suchen, ob ihn nicht etwa der Geist des HERRN entführt und ihn auf irgendeinen Berg oder in irgendein Tal entrückt hat.«
    17 Aber er erwiderte: »Ihr braucht sie nicht auszuschicken!« Als sie jedoch bis aufs äußerste in ihn drangen, erklärte er schließlich: »Nun, so laßt sie abgehen!« Da schickten sie die fünfzig Männer aus, die suchten drei Tage lang, fanden ihn aber nicht.
    18 Als sie dann zu ihm zurückkehrten, während er noch in Jericho weilte, sagte er zu ihnen: »Habe ich euch nicht gesagt, ihr möchtet nicht hingehen?«


    19 Die Einwohner der Stadt (Jericho) aber sagten zu Elisa: »In unserer Stadt ist gewiß gut wohnen, wie du, Herr, selbst siehst; aber das Wasser ist ungesund, und die Gegend verursacht Fehlgeburten.«
    20 Da antwortete er: »Bringt mir eine neue Schüssel und tut Salz hinein.« Als man sie ihm gebracht hatte,
    21 ging er an die Wasserquelle vor die Stadt hinaus, warf das Salz hinein und sagte: »So hat der HERR gesprochen: ›Ich habe dieses Wasser gesund gemacht; es soll hinfort weder Tod noch Fehlgeburt daher kommen!‹«
    22 Da wurde das Wasser gesund bis auf den heutigen Tag infolge des Wortes, das Elisa ausgesprochen hatte.
    23 Von dort ging er dann nach Bethel zurück; und als er so auf dem Wege hinaufging, kamen kleine Jungen aus dem Ort heraus, die ihn verspotteten, indem sie ihm zuriefen: »Komm herauf, Kahlkopf! Komm herauf, Kahlkopf!«
    24 Da wandte er sich um, und als er sie sah, verwünschte er sie im Namen des HERRN. Da kamen zwei Bären aus dem Walde heraus und zerrissen zweiundvierzig von den Knaben.
    25 Von dort begab er sich nach dem Berge Karmel und kehrte von da nach Samaria zurück


    Bemerkungen/ Gedanken:


    • Eine Himmelfahrt - das hatten wir bislang nur ganz am Anfang mal in Genesis mit Henoch. Der Elia scheint echt was Besonderes zu sein. Den Moses-Move (V. 8) kann er auch. Man könnte das natürlich auch so deuten, dass in Elia als Kontrast gegen das ganze gotteslästerliche Gedöns alles Gute der vorherigen Propheten kulminiert. Das durchdringt sogar seine Klamotten (nur mit denen kann Elisa den gleichen Zaubertrick).
    • Elia, Elisa, die von Flunky erwähnten zwei Jorams - langsam gehen ihnen wirklich die Namen aus.
    • Feuerwagen, Feuerrosse, damit auffahren - so ne Himmelfahrt klingt Emoticon: pyroschlumpf
    • Diese 50 Propheten sind aber nicht ganz so sattelfest in ihrem Glauben. Sogar ein mit eigenen Augen gesehenes Wunder wird hinterfragt.
    • Elisa wird Elias Nachfolger. Da ist es wiederum praktisch, dass die fast gleich heißen. Muss man sich schon keinen wirklich neuen Namen merken.
    • In Form von Wundertaten steht er ihm zunächst erstmal in nichts nach. Das Wasser der Jerichoer reinigen und freche Kinder vom Bären verspeisen lassen
    • Mal janz blöd gefragt: hat das Wort evangELIum irgendwas mit ELIa gemein?

    .
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
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  13. #3358
    Zurück im Norden
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    Zitat Zitat von Kaiserin Uschi Beitrag anzeigen
    Und warum hat der HERR die Propheten nicht selbst belogen?
    Wie gesagt, das ist ja die Deutung des Micha. Er sieht in einer Vision diese Thronratsszene im Haus Gottes, was ihm erklärt, weshalb die anderen Propheten sich irren. Der "Geist" scheint bei den Propheten nicht mit der Stimme Gottes identisch zu sein. Es wäre also der "falsche" Geist, den sie jetzt haben.

  14. #3359
    Zurück im Norden
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    Zitat Zitat von Mongke Khan Beitrag anzeigen
    2. Emoticon: krone2 2

    Achtung Spoiler:
    1 Als dann der HERR den Elia im Wettersturm zum Himmel auffahren lassen wollte, ging Elia mit Elisa aus Gilgal weg.
    2 Da sagte Elia zu Elisa: »Bleibe doch hier! Denn der HERR hat mich nach Bethel gesandt.« Doch Elisa erwiderte: »So wahr der HERR lebt und so wahr du selbst lebst, ich verlasse dich nicht!« Als sie nun nach Bethel hinabwanderten,
    3 kamen die Prophetenjünger, die in Bethel wohnten, zu Elisa hinaus und sagten zu ihm: »Weißt du wohl, daß Gott der HERR heute deinen Herrn über deinem Haupt entführen wird?« Er antwortete: »Auch ich weiß es: schweigt still!«
    4 Da sagte Elia zu ihm: »Elisa, bleibe doch hier! Denn der HERR hat mich nach Jericho gesandt.« Doch er entgegnete: »So wahr der HERR lebt und so wahr du selbst lebst, ich verlasse dich nicht!« Als sie nun nach Jericho gekommen waren,
    5 traten die Prophetenjünger, die in Jericho wohnten, an Elisa heran und sagten zu ihm: »Weißt du wohl, daß Gott der HERR heute deinen Herrn über deinem Haupt entführen wird?« Er antwortete: »Auch ich weiß es: schweigt still!«
    6 Darauf sagte Elia zu ihm: »Bleibe doch hier! Denn der HERR hat mich an den Jordan gesandt.« Doch er entgegnete: »So wahr der HERR lebt und so wahr du selbst lebst, ich verlasse dich nicht!« So gingen sie denn beide miteinander weiter.
    7 Auch fünfzig Mann von den Prophetenjüngern gingen mit, blieben aber abseits in einiger Entfernung stehen, während die beiden an den Jordan traten.
    8 Da nahm Elia seinen Mantel, wickelte ihn zusammen und schlug damit auf das Wasser; da zerteilte es sich nach beiden Seiten hin, so daß sie beide trockenen Fußes hindurchgehen konnten.
    9 Als sie nun drüben angekommen waren, sagte Elia zu Elisa: »Erbitte dir etwas, was ich dir tun soll, ehe ich von dir hinweggenommen werde.« Elisa antwortete: »Möchte mir doch ein doppelter Anteil von deinem Geist zufallen!«

    10 Elia entgegnete: »Du hast eine schwer zu erfüllende Bitte ausgesprochen. Wenn du mit ansehen darfst, wie ich von dir entrückt werde, so wird deine Bitte erfüllt werden, sonst nicht!«
    11 Während sie dann im Gespräch miteinander immer weiter gingen, erschien plötzlich ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen und trennte beide voneinander; und Elia fuhr im Wettersturm zum Himmel empor.
    12 Als Elisa das sah, rief er laut: »Mein Vater, mein Vater! Du Wagen Israels und seine Reiter!« Als er ihn dann nicht mehr sah, faßte er seine Kleider und zerriß sie in zwei Stücke.
    13 Hierauf hob er den Mantel auf, der dem Elia entfallen war, kehrte um und trat an das Ufer des Jordans;
    14 hier nahm er den Mantel Elias, der ihm entfallen war, schlug damit auf das Wasser und rief aus: »Wo ist der HERR, der Gott Elias?« Als auch er so auf das Wasser geschlagen hatte, zerteilte es sich nach beiden Seiten hin, so daß Elisa hindurchgehen konnte.

    15 Als die Prophetenjünger, die aus Jericho waren, das von drüben her sahen, riefen sie aus: »Der Geist Elias ruht auf Elisa!« Sie gingen ihm dann entgegen, verneigten sich vor ihm bis zur Erde
    16 und sagten zu ihm: »Siehe, es befinden sich hier bei deinen Knechten fünfzig rüstige Männer; die sollen hingehen und deinen Herrn suchen, ob ihn nicht etwa der Geist des HERRN entführt und ihn auf irgendeinen Berg oder in irgendein Tal entrückt hat.«
    17 Aber er erwiderte: »Ihr braucht sie nicht auszuschicken!« Als sie jedoch bis aufs äußerste in ihn drangen, erklärte er schließlich: »Nun, so laßt sie abgehen!« Da schickten sie die fünfzig Männer aus, die suchten drei Tage lang, fanden ihn aber nicht.
    18 Als sie dann zu ihm zurückkehrten, während er noch in Jericho weilte, sagte er zu ihnen: »Habe ich euch nicht gesagt, ihr möchtet nicht hingehen?«


    19 Die Einwohner der Stadt (Jericho) aber sagten zu Elisa: »In unserer Stadt ist gewiß gut wohnen, wie du, Herr, selbst siehst; aber das Wasser ist ungesund, und die Gegend verursacht Fehlgeburten.«
    20 Da antwortete er: »Bringt mir eine neue Schüssel und tut Salz hinein.« Als man sie ihm gebracht hatte,
    21 ging er an die Wasserquelle vor die Stadt hinaus, warf das Salz hinein und sagte: »So hat der HERR gesprochen: ›Ich habe dieses Wasser gesund gemacht; es soll hinfort weder Tod noch Fehlgeburt daher kommen!‹«
    22 Da wurde das Wasser gesund bis auf den heutigen Tag infolge des Wortes, das Elisa ausgesprochen hatte.
    23 Von dort ging er dann nach Bethel zurück; und als er so auf dem Wege hinaufging, kamen kleine Jungen aus dem Ort heraus, die ihn verspotteten, indem sie ihm zuriefen: »Komm herauf, Kahlkopf! Komm herauf, Kahlkopf!«
    24 Da wandte er sich um, und als er sie sah, verwünschte er sie im Namen des HERRN. Da kamen zwei Bären aus dem Walde heraus und zerrissen zweiundvierzig von den Knaben.
    25 Von dort begab er sich nach dem Berge Karmel und kehrte von da nach Samaria zurück


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    • Eine Himmelfahrt - das hatten wir bislang nur ganz am Anfang mal in Genesis mit Henoch. Der Elia scheint echt was Besonderes zu sein. Den Moses-Move (V. 8) kann er auch. Man könnte das natürlich auch so deuten, dass in Elia als Kontrast gegen das ganze gotteslästerliche Gedöns alles Gute der vorherigen Propheten kulminiert. Das durchdringt sogar seine Klamotten (nur mit denen kann Elisa den gleichen Zaubertrick).
    • Elia, Elisa, die von Flunky erwähnten zwei Jorams - langsam gehen ihnen wirklich die Namen aus.
    • Feuerwagen, Feuerrosse, damit auffahren - so ne Himmelfahrt klingt Emoticon: pyroschlumpf
    • Diese 50 Propheten sind aber nicht ganz so sattelfest in ihrem Glauben. Sogar ein mit eigenen Augen gesehenes Wunder wird hinterfragt.
    • Elisa wird Elias Nachfolger. Da ist es wiederum praktisch, dass die fast gleich heißen. Muss man sich schon keinen wirklich neuen Namen merken.
    • In Form von Wundertaten steht er ihm zunächst erstmal in nichts nach. Das Wasser der Jerichoer reinigen und freche Kinder vom Bären verspeisen lassen
    • Mal janz blöd gefragt: hat das Wort evangELIum irgendwas mit ELIa gemein?

    .
    Evangelium ist ein griechisches Wort (Eu-Angelion, übersetzt "gute Nachricht/Botschaft"), hat also sicher nichts mit dem hebräischen Prophetennamen zu tun. Die Menschen zur Zeit Jesu (und vermutlich auch vorher) werden aber wenigstens zum Teil annehmen, dass Elija zurückkehrt, um den Messias anzukündigen oder selbst eine Botschaft von Gott zu bringen.

  15. #3360
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    Mein Gott, und niemand denkt an die armen Kinder!

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