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Thema: Hast du die Bibel je selbst gelesen?

  1. #2521
    Registrierter Benutzer Avatar von Brandschutzverordnung
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    Zitat Zitat von Kaiserin Uschi Beitrag anzeigen
    KB, nicht JB
    Und Bill Gates will uns weismachen, ein KB seien 1024 Byte. Die restlichen 1002 sind bestimmt, um uns zwangszuimpfen.
    Brandschutzverordnun hat sein g verloren. Spendet hier, damit er sich ein neues leisten kann!

  2. #2522
    Infrarot Avatar von Der Kantelberg
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    Ich hab die lateinischen Buchstaben auch nur als Beispiel genommen, um die Funktionsweise zu veranschaulichen. In Wirklichkeit wird 22 "Kaph Aleph" und 265 wäre "Resch Samech He"

    Oh, aber ich seh grad als Anmerkung in meinem Hebräischbuch: "Die Verwendung als Zahlzeichen ist erst in nachtestamentlicher Zeit belegt." (Ich denke mal das bezieht sich aufs AT, also ca. ab 400 v. Chr.) Im Alten Testament kommt diese Funktionsweise also nicht vor und ich vermute, die Zahlen werden alle als Wörter ausgeschrieben.

    Wir hatten in Europa ja auch bis ins Mittelalter hinein das römische Zahlsystem (was auch Buchstaben als Zahlzeichen nutzt), mit dem man dann sehr umständlich rechnet, was erst durch Adam Riese von dem viel besseren arabischen System verdrängt wurde.
    Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal

    Schweinepriester: Ihr habt euch alle eine Fazialpalmierung verdient.


  3. #2523
    all according to keikaku Avatar von Fimi
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    Diese Zählart war glaube ich im ganzen östlichen Mittelmeerraum verbreitet, die alten Griechen und Phönizier hatten auch ihre Buchstaben auf ähnliche Art mit Zahlenwerten versehen.
    "They say that talking to yourself is a sign of mental stability... that's what i tell myself."

    Zitat Zitat von Fonte Randa Beitrag anzeigen
    Manchmal kann ich Fimi verstehen...

  4. #2524
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    Josua 14

    Achtung Spoiler:
    1 Und dies sind die Gebiete, welche die Israeliten im Lande Kanaan als Erbbesitz empfangen haben, die ihnen der Priester Eleasar und Josua, der Sohn Nuns, und die Häupter der israelitischen Stämme
    2 als ihren Erbbesitz durch das Los zugeteilt haben, wie der HERR es durch Mose bezüglich der neuneinhalb Stämme verordnet hatte;
    3 denn den zweieinhalb Stämmen hatte Mose ihren Erbbesitz jenseits des Jordans angewiesen, den Leviten aber keinen Erbbesitz unter den Israeliten verliehen.
    4 Die Nachkommen Josephs bildeten nämlich zwei Stämme, Manasse und Ephraim; den Leviten aber gab man keinen Anteil am Landbesitz, sondern nur einzelne Städte zum Bewohnen nebst den zugehörigen Weidetriften für ihr Vieh und ihre Habe.
    5 Wie der HERR dem Mose geboten hatte, so verfuhren die Israeliten bei der Verteilung des Landes.
    6 Da traten die Judäer vor Josua in Gilgal, und Kaleb, der Sohn Jephunnes, der Kenissite, sagte zu Josua: »Du weißt selbst, was der HERR zu Mose, dem Manne Gottes, in bezug auf mich und auf dich in Kades-Barnea gesagt hat.
    7 Vierzig Jahre war ich alt, als Mose, der Knecht des HERRN, mich von Kades-Barnea zur Auskundschaftung des Landes aussandte, und ich erstattete ihm Bericht, wie ich in meinem Herzen wirklich dachte.
    8 Meine Volksgenossen aber, die mit mir hinaufgezogen waren, machten dem Volk das Herz verzagt, während ich dem HERRN, meinem Gott, vollen Gehorsam bewies.
    9 Da sprach Mose an jenem Tage folgenden Schwur aus: ›Fürwahr das Land, das dein Fuß betreten hat, soll dir und deinen Nachkommen auf ewige Zeiten als Erbbesitz zuteil werden, weil du dem HERRN, meinem Gott, vollkommen gehorsam gewesen bist!‹
    10 Und nun hat mich der HERR, wie du siehst, seiner Verheißung gemäß noch fünfundvierzig Jahre am Leben erhalten seit der Zeit, als der HERR jenes Wort zu Mose gesprochen hat und während die Israeliten in der Wüste umhergezogen sind; und so bin ich jetzt fünfundachtzig Jahre alt.
    11 Ich bin heute noch so rüstig wie damals, als Mose mich aussandte; wie meine Kraft damals war, so ist sie jetzt noch zum Kriegsdienst, zum Ausmarsch und zur Heimkehr ausreichend.
    12 So überweise mir nun dieses Bergland, von dem der HERR damals gesprochen hat; du selbst hast ja damals gehört, daß es dort noch Enakiter und große, feste Städte gibt; vielleicht ist der HERR mit mir, so daß ich sie nach der Verheißung des HERRN aus ihrem Besitz vertreiben kann.«
    13 Da segnete Josua den Kaleb, den Sohn Jephunnes, und verlieh ihm Hebron als Erbbesitz.
    14 Auf diese Weise ist Hebron an Kaleb, den Sohn Jephunnes, den Kenissiten, als Erbbesitz bis auf den heutigen Tag gekommen, weil er nämlich dem HERRN, dem Gott Israels, vollen Gehorsam bewiesen hatte.
    15 Hebron hieß aber ehemals Kirjath-Arba; Arba war der größte Mann unter den Enakitern gewesen. – Und das Land hatte Ruhe vom Kriege.


    Bemerkungen/ Gedanken:
    • Die Leviten bekommen kein eigenes Land? Das hab ich ja noch gar nicht mitbekommen
    • Interessant, ich hätte gedacht, dass das Land den Stämmen von Josua einfach zugeteilt wird. Aber der Judäer Kaleb meldet hier den Anspruch an, den er angeblich hat (ich entsinne mich, dass Kaleb tatsächlich einer der Namen war, der positiv aufgefallen ist und das mit dem Spähtrupp hinkommt).
    • Für weitere Gedanken bin ich heute eindeutig zu müde. Ich hoffe einerseits, dass die nächsten Kapitel nicht auch "Stamm x tritt zu Josua und sagt, was er will" werden. Falls doch, lese ich die vielleicht in einem Zug. Das interessanteste scheint dabei (wie bei Kaleb) zu sein, an welche Stelle aus der Mose-Zeit sich der Volksstamm erinnert
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
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  5. #2525
    Infrarot Avatar von Der Kantelberg
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    Also in den nächsten Kapiteln wird tatsächlich das Land verteilt. Sogar mit genauer Grenzziehung bis hin zu den Dörfern. Da könnte man wirklich schneller lesen. Manchmal verstecken sich in der Aufteilung aber so Geschichten, wie hier die von Kaleb.

    Der Vers 11 ist übrigens sehr schön hier:
    " Ich bin heute noch so stark wie an dem Tag, als Mose mich aussandte. Wie meine Kraft damals, so ist meine Kraft jetzt, sowohl zum Kampf als auch um aus- und einzuziehen." Man kann sich das richtig vorstellen: Da kommt der 85jährige Haudegen an und sagt: Ich bin immer noch so stark wie früher.
    Das ist halt für den Leser schon wichtig zu wissen: Allen Israeliten wurde ja gesagt, dass sie in der Wüste sterben werden in den 40 jahren außer Josua und Kaleb und jetzt tritt Kaleb im Land Israel zu Josua und sagt: Ich bin immer noch so stark wie damals als ich Kundschafter war.

    @Fimi und Zahlen: Jo, von den Griechen weiß ich das auch. Bietet sich ja auch an, wenn man keine Zahlzeichen hat.
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  6. #2526
    Zurück im Norden
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    Zitat Zitat von Fimi Beitrag anzeigen
    Diese Zählart war glaube ich im ganzen östlichen Mittelmeerraum verbreitet, die alten Griechen und Phönizier hatten auch ihre Buchstaben auf ähnliche Art mit Zahlenwerten versehen.
    Die Idee ist mW sogar ägyptisch, aber darin könnte ich mich auch irren. Die Griechen kannten allerdings auch Symbole für 1000 und 10000 (Chi und My), vielleicht weil sie als Seefahrer und Kaufleute größere Zahlen benötigten.

    Weiß jemand, wie dann die sehr großen Zahlen im Text auftauchen? Also etwa die über 600000 Mann auf dem Wüstenzug? Einfach ausgeschrieben?

  7. #2527
    all according to keikaku Avatar von Fimi
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    Das kann gut sein, die Ägypter waren ja schon "etwas" früher Hochkultur.

    Kurze Recherche über größere Zahlen liefert das hier. Verstehe ich aber nicht ganz, aber wir mussten ja auch nicht ohne das Konzept von der Null auskommen

    Thousands are represented by the same letters as the unit values, sometimes a character similar to an apostrophe is appended. The character is a punctuation mark called geresh. When geresh is not available, the single quote (U+0027) is often substituted. A space (U+0020) often separates thousands, millions, etc. The pattern for numbers 1-999 is repeated for each thousand from 1,001- 999,999. Millions and Billions etc. are formed by extending and repeating the pattern.

    [...]

    1,000 א׳
    1,000,000 א׳ א׳
    3,001,764 ג׳ א׳ תשסד
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    Zitat Zitat von Fonte Randa Beitrag anzeigen
    Manchmal kann ich Fimi verstehen...

  8. #2528
    Wishmaster Avatar von Sarellion
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    Âlso wenn ein Späher seinen Job macht, statt sich in die Hose, wird er 85 und kriegt nen fettes Stück Land? Also meine sind bis zu 6000 und kriegen nur Gold.
    Meine Stories:
    Sim City Societies: England obsiegt, Großkanzler Sutler baut ein neues London
    ANNO 2070: Die Zukunft wird nass
    Fallen Enchantress - Legendary Heroes: Geschichten aus der Gruft

  9. #2529
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    Nicht wundern, dass gestern nichts kam und heute nichts kommt - mein Plan ist aktuell, die ganzen Gebietszuteilungen morgen zu lesen
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
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  10. #2530
    Infrarot Avatar von Der Kantelberg
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    Und wieder ein Bild zu malen?
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  11. #2531
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    Da freue ich mich schon auf eine neue aufschlußreiche Karte. Vielleicht finde ich wieder die Zeit hier richtig mitzulesen.

    "Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende."
    John F. Kennedy
    "Nationalismus und Egoismus dürfen nie wieder eine Chance in Europa haben - sondern Toleranz und Solidarität sind unsere gemeinsame Zukunft."
    Angela Merkel vor dem EP in Straßburg am 13.11.18
    "Wenn Europa scheitert, scheitert auch das "Nie wieder!""
    Frank-W. Steinmeier am 8.Mai 2020

  12. #2532
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    Die "Karte von oben"



    Kapitel 15


    Achtung Spoiler:

    1 Für die einzelnen Geschlechter des Stammes Juda aber fiel das Los südwärts nach dem Gebiet der Edomiter, nach der Wüste Zin hin im äußersten Süden des Landes;
    2 und zwar geht ihre Südgrenze vom Ende des Salzmeeres, von seiner Südspitze aus,
    3 läuft dann weiter gegen die Südseite der Skorpionenhöhe, dann nach Zin hinüber, steigt aufwärts südlich von Kades-Barnea, geht dann weiter nach Hezron, zieht sich aufwärts nach Addar, wendet sich herum nach Karka,
    4 geht dann nach Azmon hinüber und setzt sich fort bis an den Bach Ägyptens, bis sie nach dem Meere hin ihr Ende erreicht: dies soll eure Südgrenze sein. –
    5 Die Ostgrenze aber bildet das Salzmeer bis zur Jordanmündung – und die Nordgrenze geht vom Nordende des Salzmeeres, von der Jordanmündung aus;
    6 dann zieht sich die Grenze hinauf nach Beth-Holga und läuft weiter bis nördlich von Beth-Araba; dann zieht die Grenze sich aufwärts zum Felsen Bohans, des Sohnes Rubens,
    7 geht dann vom Tal Achor aufwärts nach Debir, läuft mit veränderter Richtung nordwärts nach Gilgal, das der Anhöhe Adummim gegenüber liegt, die sich südlich von dem Bache befindet; dann zieht sich die Grenze hinüber nach dem Wasser En-Semes und läuft weiter nach der Quelle Rogel;
    8 sodann geht sie im Tale Ben-Hinnom hinauf südlich vom Bergrücken der Jebusiter, das ist Jerusalem; weiter zieht die Grenze sich hinauf zu dem Gipfel des Berges, der westlich vor dem Tale Hinnom am Nordende der Talebene Rephaim liegt;
    9 dann biegt die Grenze vom Gipfel des Berges um nach der Quelle des Wassers Nephthoah, läuft weiter nach den Ortschaften des Ephrongebirges hin und zieht mit veränderter Richtung nach Baala, das ist Kirjath-Jearim;
    10 von Baala wendet sie sich dann westwärts nach dem Gebirge Seir, geht hierauf hinüber nach der Nordseite des Berges Jearim, das ist Kesalon, senkt sich hinab nach Beth-Semes und weiter nach Thimna;
    11 dann läuft die Grenze weiter an den Nordabhang des Berges Ekron und mit veränderter Richtung nach Sikkeron, geht dann hinüber nach dem Berge von Baala, läuft weiter bis Jabneel und erreicht schließlich ihr Ende am Meer. –
    12 Die Westgrenze aber bildet das große Meer und sein Küstenland. Das ist die Grenze des Stammes der Judäer ringsum für ihre Geschlechter.

    13 Kaleb aber, dem Sohne Jephunnes, gab Josua einen Landbesitz mitten im Stamme Juda nach dem Befehl des HERRN an Josua, nämlich die Stadt Arbas, des Stammvaters der Enakiter, das ist Hebron.
    14 Kaleb vertrieb dann von dort die drei Enakssöhne Sesai, Ahiman und Thalmai, die Abkömmlinge Enaks,
    15 und zog von dort weiter gegen die Bewohner von Debir, das ehemals Kirjath-Sepher geheißen hatte.
    16 Als nun Kaleb bekanntmachte: »Wer Kirjath-Sepher bezwingt und erobert, dem gebe ich meine Tochter Achsa zur Frau«
    17 und Othniel, der Sohn des Kenas, ein Bruder Kalebs, die Stadt eroberte, gab er ihm seine Tochter Achsa zur Frau.
    18 Als sie ihm nun zugeführt wurde, überredete sie ihn, ein Stück Ackerland von ihrem Vater erbitten zu dürfen, und als sie dann vom Esel herabsprang und Kaleb sie fragte: »Was wünschest du?«,
    19 antwortete sie: »Gib mir doch ein Abschiedsgeschenk! Weil du mich in das Südland verheiratet hast, so gib mir auch Wasserquellen!« Da gab er ihr die oberen und die unteren Brunnen.

    20 Folgendes ist der Erbbesitz der einzelnen Geschlechter des Stammes Juda.
    21 Es liegen nämlich im südlichen Teil des Stammes Juda nach dem Gebiet der Edomiter hin die Ortschaften: Kabzeel, Eder, Jagur,
    22 Kina, Dimona, Adada,
    23 Kedes, Hazor und Jithnan;
    24 Siph, Telem, Bealoth,
    25 Hazor-Hadattha und Kerioth-Hezron, das ist Hazor;
    26 Amam, Sema, Molada,
    27 Hazar-Gadda, Hesmon, Beth-Pelet,
    28 Hazar-Sual, Beerseba, Bisjothja;
    29 Baala, Ijjim, Ezem,
    30 Eltholad, Kesil, Horma,
    31 Ziklag, Madmanna, Sansanna,
    32 Lebaoth, Silhim, Ain und Rimmon: im ganzen 29 Ortschaften nebst den zugehörigen Dörfern.
    33 In der Niederung: Esthaol, Zora, Asna,
    34 Sanoah und En-Gannim, Thappuah und Enam,
    35 Jarmuth und Adullam, Socho, Aseka,
    36 Saaraim, Adithaim, Gedera und Gederothaim: 14 Ortschaften nebst den zugehörigen Dörfern.
    37 Zenan, Hadasa, Migdal-Gad,
    38 Dilgan, Mizpe und Joktheel;
    39 Lachis, Bozkath, Eglon,
    40 Kabbon, Lahmas, Kithlis
    41 und Gederoth, Beth-Dagon, Naama und Makkeda: 16 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern.
    42 Libna, Ether, Asan,
    43 Jiphthah, Asna, Nezib,
    44 Kegila, Achsib und Maresa: 9 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern.
    45 Ekron mit den zugehörigen Ortschaften und Dörfern.
    46 Von Ekron an, und zwar nach dem Meere zu, alles, was seitlich von Asdod und den zugehörigen Dörfern liegt:
    47 Asdod mit den zugehörigen Ortschaften und Dörfern; Gaza mit den zugehörigen Ortschaften und Dörfern bis an den Bach Ägyptens; die Westgrenze aber bildet das große Meer nebst seinem Küstenlande.
    48 Ferner im Berglande: Samir, Jatthir, Socho,
    49 Danna, Kirjath-Sanna, das ist Debir,
    50 Anab, Esthemo, Anim,
    51 Gosen, Holon und Gilo: 11 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern.
    52 Arab, Duma, Esgan,
    53 Janum, Beth-Thappuah, Apheka,
    54 Humta, Kirjath-Arba, das ist Hebron, und Zior: 9 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern.
    55 Maon, Karmel, Siph, Juta,
    56 Jesreel, Jokdeam, Sanoah,
    57 Kain, Gibea und Thimna: 10 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern.
    58 Halhul, Beth-Zur, Gedor,
    59 Maarath, Beth-Anoth und Elthekon: 6 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern.
    60 Kirjath-Baal, das ist Kirjath-Jearim, und Rabba: 2 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern.
    61 In der Steppe: Beth-Araba, Middin, Sechacha,
    62 Nibsan und die Salzstadt und Engedi: 6 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern.
    63 Was aber die Jebusiter, die Bewohner von Jerusalem, anbetrifft, so vermochte der Stamm Juda sie nicht zu vertreiben; daher sind die Jebusiter in Jerusalem neben den Judäern wohnen geblieben bis auf den heutigen Tag.


    Kapitel 16

    Achtung Spoiler:

    1 Sodann fiel den Nachkommen Josephs durch das Los ihr Anteil zu vom Jordan bei Jericho an und begriff im Osten das Uferland von Jericho, dann die Wüste, die sich von Jericho an aufsteigend im Gebirge nach Bethel erstreckt.
    2 Die Grenze läuft dann von Bethel weiter nach Lus und zieht sich hinüber nach dem Gebiet der Arkiter, nach Atharoth,
    3 läuft hierauf westwärts hinab zum Gebiet der Japhletiter bis zum Gebiet von Unter-Beth-Horon und bis Geser; ihr Endpunkt liegt dann am Meer.
    4 Dies ist der Erbbesitz, den die Nachkommen Josephs, die Stämme Manasse und Ephraim, erhielten.

    Gebiet des Stammes Ephraim
    5 Dies aber ist das Gebiet der Geschlechter des Stammes Ephraim: Die Grenze ihres Erbteils geht nämlich im Osten von Ateroth-Addar bis Ober-Beth-Horon;
    6 von da läuft die Grenze dem Meere zu. – Im Norden bildet Michmethath die Grenze, und zwar wendet sich die Grenze ostwärts nach Thaanath-Silo und geht daran östlich vorbei nach Janoha.
    7 Von Janoha senkt sie sich nach Ataroth und Naarath hinab, berührt dann Jericho und endet am Jordan.
    8 Von Thappuah aus geht die Grenze westwärts an den Bach Kana und erreicht ihr Ende am Meer. Dies ist der Erbbesitz des Stammes Ephraim, auf die einzelnen Geschlechter verteilt.
    9 Dazu kommen noch die Städte, die für die Ephraimiten mitten im Erbteil der Manassiten abgesondert waren, sämtliche Städte mit den zugehörigen Dörfern.
    10 Sie vertrieben aber die Kanaanäer nicht, die in Geser wohnten; daher sind die Kanaanäer mitten unter den Ephraimiten wohnen geblieben bis auf den heutigen Tag und sind nur fronpflichtig geworden.


    Kapitel 17

    Achtung Spoiler:

    1 Sodann fiel dem Stamm Manasse – dieser war nämlich der erstgeborene Sohn Josephs – sein Losanteil zu. Machir, dem erstgeborenen Sohne Manasses, dem Vater Gileads, wurde Gilead und Basan zuteil, denn er war ein Kriegsmann.
    2 Sodann erhielten die übrigen Nachkommen Manasses, Geschlecht für Geschlecht, ihren Anteil, nämlich die Nachkommen Abiesers, die Nachkommen Heleks, die Nachkommen Asriels, die Nachkommen Sichems, die Nachkommen Hephers und die Nachkommen Semidas; dies waren die männlichen Nachkommen Manasses, des Sohnes Josephs, Geschlecht für Geschlecht.

    3 Aber Zelophhad, der Sohn Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, hatte keine Söhne, sondern nur Töchter; deren Namen waren Mahla, Noa, Hogla, Milka und Thirza.
    4 Diese traten nun vor den Priester Eleasar und vor Josua, den Sohn Nuns, und vor die Fürsten und sagten: »Der HERR hat Mose geboten, uns ein Erbteil unter unsern Stammesgenossen zu geben.« Da überwies er ihnen nach dem Befehl des HERRN ein Erbteil unter den Stammesgenossen ihres Vaters;
    5 und so fielen dem Stamm Manasse zehn Losanteile zu, abgesehen von der Landschaft Gilead und Basan, die jenseits des Jordans liegen;
    6 denn die weiblichen Nachkommen Manasses erhielten ein Erbteil gerade wie seine männlichen Nachkommen; die Landschaft Gilead aber kam an die übrigen Nachkommen Manasses.

    7 Es geht aber die Grenze des Stammes Manasse von Asser nach Michmethath, das östlich von Sichem liegt; dann geht die Grenze südwärts zu den Bewohnern von En-Thappuah hin.
    8 Die Landschaft Thappuah gehört zum Stamm Manasse; die Stadt Thappuah selbst aber, an der Grenze von Manasse, gehört zum Stamme Ephraim.
    9 Dann geht die Grenze hinab zum Bache Kana, südlich von dem Bache – die dort mitten unter den Städten Manasses liegenden Ortschaften gehören zum Stamm Ephraim –; alsdann aber läuft die Grenze nördlich vom Bache und endet am Meer;
    10 die Südseite ist ephraimitisch, die Nordseite manassitisch, und das Meer bildet hier die Grenze; nordwärts aber stoßen sie an Asser, ostwärts an Issaschar.
    11 Außerdem erhielt der Stamm Manasse in Issaschar und in Asser folgende Städte: Beth-Sean mit den zugehörigen Ortschaften, ferner Jibleam mit den zugehörigen Ortschaften sowie die Bewohner von Dor und von En-Dor mit den zugehörigen Ortschaften, die Bewohner von Thaanach mit den zugehörigen Ortschaften und die Bewohner von Megiddo mit den zugehörigen Ortschaften: das Dreihügelgebiet. –
    12 Der Stamm Manasse vermochte jedoch nicht diese Städte zu erobern; daher gelang es den Kanaanäern, in dieser Gegend wohnen zu bleiben.
    13 Als später aber die Israeliten erstarkten, machten sie die Kanaanäer fronpflichtig, ohne sie jedoch ganz vertreiben zu können.

    14 Da wandten sich die beiden Josephstämme an Josua und trugen ihm folgendes vor: »Warum hast du mir nur ein Los und einen einzigen Anteil als Erbbesitz gegeben, obgleich ich doch ein zahlreiches Volk bin, da der HERR mich bisher gesegnet hat?«
    15 Josua antwortete ihnen: »Wenn du ein zahlreiches Volk bist, so ziehe doch in den Wald hinauf und schaffe dir dort im Lande der Pherissiter und der Rephaiter durch Ausroden des Waldes Raum zum Wohnen, wenn dir das Bergland Ephraim zu enge ist.«
    16 Da entgegneten die Nachkommen Josephs: »Das Bergland reicht für uns nicht aus; alle Kanaanäer aber, die unten in der Ebene wohnen, haben eiserne Streitwagen, sowohl die, welche in Beth-Sean und den zugehörigen Ortschaften, als auch die, welche in der Ebene Jesreel wohnen.«
    17 Da antwortete Josua den beiden Josephstämmen Ephraim und Manasse: »Du bist ein sehr zahlreiches und sehr starkes Volk; so sollst du nicht nur ein Los erhalten;
    18 denn ein Bergland wird dir zuteil werden. Da es Wald ist, mußt du ihn ausroden: dann werden auch die Ausläufer dir zuteil werden; denn du wirst die Kanaanäer vertreiben, wenn sie auch eiserne Wagen haben und wenn sie auch stark sind.«


    Kapitel 18

    Achtung Spoiler:
    1 Hierauf versammelte sich die ganze Volksgemeinde der Israeliten in Silo und schlug dort das Offenbarungszelt auf; denn das Land lag unterworfen vor ihnen da.
    2 Nun waren aber unter den Israeliten noch sieben Stämme übrig, deren Erbbesitz man noch nicht ausgeteilt hatte.
    3 Da sagte Josua zu den Israeliten: »Wie lange wollt ihr noch lässig bleiben, statt hinzugehen, um das Land in Besitz zu nehmen, das der HERR, der Gott eurer Väter, euch gegeben hat?
    4 Bestimmt doch drei Männer aus jedem Stamm, so will ich sie aussenden, damit sie sich daranmachen, das Land zu durchwandern und es schriftlich aufzunehmen mit Rücksicht auf den für sie erforderlichen Erbbesitz. Wenn sie dann zu mir zurückgekommen sind,
    5 mögen sie es in sieben Teile unter sich verteilen. Juda soll sein Gebiet im Süden behalten und das Haus Josephs auf seinem Gebiet im Norden bleiben;
    6 ihr aber fertigt schriftlich eine Übersicht des Landes bei Zerlegung in sieben Teile an und bringt die Aufzeichnung mir hierher, so will ich das Los für euch werfen hier vor dem HERRN, unserm Gott.
    7 Denn die Leviten erhalten keinen Landbesitz unter euch, weil das Priestertum des HERRN ihr Erbteil ist; Gad aber und Ruben und der halbe Stamm Manasse haben ihren Erbbesitz bereits im Ostjordanlande empfangen, den ihnen Mose, der Knecht Gottes, angewiesen hat.«
    8 Da machten sich die Männer auf den Weg, und Josua gab ihnen, als sie zur schriftlichen Aufnahme des Landes aufbrachen, die Weisung: »Geht hin, durchwandert das Land und nehmt es schriftlich auf; dann kommt wieder zu mir, so will ich hier zu Silo das Los für euch vor dem HERRN werfen.«
    9 So machten sich denn die Männer auf den Weg, zogen durch das Land und trugen es Stadt für Stadt unter Zerlegung in sieben Teile in ein Buch ein; dann kehrten sie zu Josua ins Lager nach Silo zurück.
    10 Da warf Josua das Los für sie zu Silo vor dem HERRN, und Josua verteilte dort das Land unter die Israeliten, wie es ihren Anteilen entsprach.

    11 So kam denn das Los für die Geschlechter des Stammes Benjamin heraus, und zwar kam das Gebiet, das ihnen durchs Los zufiel, zwischen die Stämme Juda und Joseph zu liegen.
    12 Ihre Nordgrenze begann aber am Jordan, zieht sich dann aufwärts nach dem Bergzuge nördlich von Jericho und von da auf das Gebirge nach Westen zu und endet nach der Wüste von Beth-Awen hin.
    13 Von dort geht die Grenze dann nach Lus hinüber, nach dem Höhenzuge südlich von Lus, das ist Bethel; dann senkt sich die Grenze hinab nach Ateroth-Addar über den Berg, der südlich von Unter-Beth-Horon liegt.
    14 Sodann zieht die Grenze in veränderter Richtung auf ihrer Westseite nach Süden von dem Berg an, der südlich Beth-Horon gegenüber liegt, und endet bei Kirjath-Baal, das ist die judäische Stadt Kirjath-Jearim. Dies ist die Westseite.
    15 Die Südseite aber beginnt bei der Stadtgrenze von Kirjath-Jearim und setzt sich dann westwärts fort nach der Quelle des Wassers von Nephthoah;
    16 dann läuft die Grenze hinab bis an das Ende des Berges, der östlich vom Tal Ben-Hinnom und nördlich von der Talebene Rephaim liegt, zieht dann in das Hinnomtal hinab südlich vom Bergrücken der Jebusiter und weiter hinab zur Quelle Rogel;
    17 alsdann läuft sie mit veränderter Richtung nordwärts, und zwar nach En-Semes und weiter nach Geliloth hin, das der Anhöhe Adummim gegenüber liegt, senkt sich dann hinab zum Felsen Bohans, des Sohnes Rubens,
    18 und geht hinüber zu dem Höhenzug, der nordwärts der Araba gegenüber liegt; hierauf senkt die Grenze sich in die Araba hinab,
    19 läuft dann hinüber bis nördlich vom Bergrücken von Beth-Hogla und erreicht ihr Ende an der Nordspitze des Salzmeeres, am südlichen Ende des Jordans. Dies ist die Südgrenze.
    20 Der Jordan aber bildet die Grenze auf der Ostseite. Dies ist der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes Benjamin nach seinen Grenzen ringsum.
    21 Die Städte der Geschlechter des Stammes Benjamin aber sind: Jericho, Beth-Hogla, Emek-Keziz,
    22 Beth-Araba, Zemaraim, Bethel,
    23 Awwim, Para, Ophra,
    24 Kephar-Ammoni, Ophni und Geba: 12 Städte mit den zugehörigen Dörfern;
    25 Gibeon, Rama, Beeroth,
    26 Mizpe, Kephira, Moza,
    27 Rekem, Jirpeel, Tharala,
    28 Zela, Eleph und die Jebusiterstadt, das ist Jerusalem, Gibeath, Kirjath: 14 Städte mit den zugehörigen Dörfern. Das ist der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes Benjamin.


    Kapitel 19

    Achtung Spoiler:

    1 Dann kam das zweite Los heraus für Simeon, für die Geschlechter des Stammes der Simeoniten; und zwar lag ihr Erbteil mitten im Erbbesitz der Judäer.
    2 Es wurde ihnen aber als ihr Erbbesitz zuteil: Beerseba, Seba, Molada,
    3 Hazar-Sual, Bala, Ezem,
    4 Eltholad, Bethul, Horma,
    5 Ziklag, Beth-Markaboth, Hazar-Susa,
    6 Beth-Lebaoth und Saruhen: 13 Städte mit den zugehörigen Dörfern.
    7 Ferner Ain, Rimmon, Ether und Asan: 4 Städte mit den zugehörigen Dörfern;
    8 außerdem alle Dörfer, die rings um diese Städte liegen bis nach Baalath-Beer, dem Rama des Südlandes. Dies ist der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes Simeon.
    9 Von dem Anteil der Judäer war der Erbbesitz der Simeoniten genommen; denn der Anteil der Judäer war für diese zu groß; daher erhielten die Simeoniten ihren Erbbesitz mitten in deren Besitztum.

    10 Hierauf kam das dritte Los heraus für die Geschlechter des Stammes Sebulon; und die Grenze ihres Erbbesitzes reichte bis Sarid.
    11 Ihre Grenze geht aber westwärts hinauf, und zwar nach Marala hin, berührt Dabbeseth und stößt an den Bach, der östlich von Jokneam fließt.
    12 Aber auf der östlichen Seite von Sarid, gegen Sonnenaufgang, wendet sie sich nach dem Gebiet von Kisloth-Thabor, geht weiter nach Daberath, zieht sich aufwärts nach Japhia,
    13 läuft von da ostwärts, gegen Sonnenaufgang, nach Gath-Hepher, nach Eth-Kazin hinüber, läuft aus bei Rimmon und erstreckt sich nach Nea hin;
    14 dann zieht sich die Grenze mit veränderter Richtung um dasselbe herum nördlich von Hannathon und erreicht ihr Ende im Tal von Jiphthah-El.
    15 … und Kattath, Nahalal, Simron, Jidala und Bethlehem: 12 Städte mit den zugehörigen Dörfern.
    16 Dies war der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes Sebulon: die genannten Städte mit den zugehörigen Dörfern.

    17 Für Issaschar kam das vierte Los heraus, für die Geschlechter der Issaschariten.
    18 Ihr Gebiet erstreckte sich über Jesreel, Kesulloth, Sunem,
    19 Hapharaim, Sion, Anaharath,
    20 Rabbith, Kisjon, Ebez,
    21 Remeth, En-Gannim, En-Hadda und Beth-Pazzez.
    22 Die Grenze berührt Thabor, Sahazima und Beth-Semes, und ihre Grenze endet am Jordan: 16 Städte mit den zugehörigen Dörfern.
    23 Dies war der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes der Issaschariten: die Städte mit den zugehörigen Dörfern.

    24 Dann kam das fünfte Los heraus für die Geschlechter des Stammes Asser.
    25 Ihr Gebiet umfaßte Helkath, Hali, Beten, Achsaph,
    26 Allammelech, Amgad und Miseal und stößt westwärts an den Karmel und an den Sihor von Libnath.
    27 Sodann wendet sich die Grenze ostwärts nach Beth-Dagon, berührt Sebulon und das Tal Jiphthah-El im Norden, dann Beth-Emek und Negiel und setzt sich nordwärts fort nach Kabul,
    28 Ebron, Rehob, Hammon und Kana bis zu der großen Stadt Sidon;
    29 dann zieht die Grenze mit veränderter Richtung nach Rama und bis zu der festen Stadt Tyrus, sodann mit veränderter Richtung nach Hossa und endet am Meer. Mahaleb, Aksib,
    30 Umma, Aphek und Rehob: 22 Städte mit den zugehörigen Dörfern.
    31 Dies war der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes Asser: die genannten Städte mit den zugehörigen Dörfern.

    32 Für den Stamm Naphthali kam das sechste Los heraus, für die Geschlechter der Naphthaliten.
    33 Ihre Grenze geht von Heleph, von der Eiche bei Zaanannim, über Adami-Nekeb und Jabneel bis Lakkum und endet am Jordan;
    34 dann geht die Grenze mit veränderter Richtung westwärts nach Asnoth-Thabor, setzt sich fort nach Hukkok hin, berührt dann im Süden Sebulon, stößt im Westen an Asser und im Osten an den Jordan.
    35 Die festen Städte waren: Ziddim, Zer und Hammath, Rakkath, Kinnereth,
    36 Adama, Rama, Hazor,
    37 Kedes, Edrei, En-Hazor,
    38 Jireon, Migdal-El, Horem, Beth-Anath und Beth-Semes: 19 Städte mit den zugehörigen Dörfern.
    39 Dies war der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes der Naphthaliten: die Städte mit den zugehörigen Dörfern.

    40 Für die Geschlechter des Stammes Dan kam das siebte Los heraus.
    41 Das Gebiet ihres Erbteils umfaßte: Zorga, Esthaol, Ir-Semes,
    42 Saalabbin, Ajjalon, Jithla,
    43 Elon, Thimnath, Ekron,
    44 Eltheke, Gibbethon, Baalath,
    45 Jehud, Bene-Berak, Gath-Rimmon,
    46 Me-Jarkon und Rakkon samt dem Gebiete gegen Japho hin.
    47 Als das Gebiet den Daniten später zu enge wurde, zogen sie hinauf und bekriegten Lesem (Lais); und nachdem sie es erobert und die Einwohner mit der Schärfe des Schwertes niedergemacht hatten, nahmen sie es in Besitz, siedelten sich dort an und gaben Lesem den Namen »Dan« nach ihrem Stammvater Dan.
    48 Dies war der Erbbesitz der Geschlechter des Stammes Dan: die genannten Städte mit den zugehörigen Dörfern.

    49 Als nun die Israeliten mit der Verteilung des Landes nach seinem ganzen Umfang fertig waren, gaben sie Josua, dem Sohne Nuns, ein Besitztum in ihrer Mitte.
    50 Nach dem Befehl des HERRN gaben sie ihm die Stadt, die er sich erbeten hatte, nämlich Thimnath-Serah im Berglande Ephraim; er befestigte dann die Stadt und ließ sich in ihr nieder.
    51 Dies sind die Erbteile, die der Priester Eleasar und Josua, der Sohn Nuns, und die Stammeshäupter der Israeliten in Silo vor dem HERRN am Eingang des Offenbarungszeltes durch das Los verteilten.



    Bemerkungen/ Gedanken:

    • Kapitel 15:
      • Der Stamm Juda bekommt hier die Gebiete.
      • Das liest sich ja wie böhmische Dörfer
      • Die Grenze soll "bis zum großen Meer" gehen, da wäre laut der Karte von oben Dans Gebiet. Darunter ist dann ein Teil, der wieder Juda gehört
      • Das Intermezzo mit Kaleb und wie er seine Tochter verspricht wirkt irgendwie fehl am Platz. Das klingt eher so, als ob es noch Teil einer Kampfberichterstattung ist
      • Ab Vers 20 hab ich nur noch geskippt
        Wenn ich mich nicht verzählt habe, hat er 110 Ortschaften gekriegt.

    • Kapitel 16:
      • Der Jordan wird auch nochmal aufgeteilt Macht als wichtiger Fluss Sinn. Mich beschleicht langsam das Gefühl, die Karte lässt sich gar nicht genau in Grenzen aufteilen, wie wir es von heutigen Karten kennen
      • Bei den Ephraimssöhnen wird gar nicht aufgezählt, wie viele Ortschaften die kriegen

    • Kapitel 17:
      • Bei Manasse werden am Anfang die ganzen Erbgeschlechter aufgeführt. Ich hätte ja erwartet, dass (wie bei früheren Stellen, wo jeder der 12 Stämme berücksichtigt wurde) die Gebietszuweisungen sehr viel ähnlicher beschrieben werden
      • Schön, dass an die Töchter gedacht wird, denen Mose an Stelle ihrer nicht vorhandenen Brüder Land versprochen hat (das waren doch die, oder? Bei Namensketten wie "Zelophhad, der Sohn Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses" bin ich raus )
      • Die Stämma Manasse und Ephraim werden bevorteilt Bei Ephraim kann ich (rein von der Karte) nachvollziehen, dass das etwas eng ist, Manasse hat eigentlich ordentlich Platz

    • Kapitel 18:
      • Die sieben, die noch fehlen, müssten Dan, Benjamin, Simon, Sebulon, Issaschar, Naphtali und Asser sein. Ruben und Gad haben sich ja direkt am Anfang das Ostjordanland gegönnt.
      • Lässig bleiben (Vers 13)
      • Bislang wirkte das eher, als ob Josua die Gebiete zuteilt. Jetzt nimmt er die übrigen Stämme in die Pflicht - oder sind die anderen auch schon in die Pflicht genommen worden, weil sie jeweils rumerobert haben? Ist meine Interpretation, dass sie sich von Josua nach dem claimen von Provinzen nur noch das "Okay" abholen? Er fordert sie ja einerseits dazu auf, das übrige Gebiet unter sich aufzuteilen (Vers 5), bezieht sich dann aber doch wieder auf das Los und verteilt es entsprechend(Vers 8, Vers 10).
      • Irgendwie lustig, dass auch Josua jetzt eine Karte machen lässt. Ist wohl etwas übersichtlicher, als diese Textwände
      • Benjamins Gebiet zwischen Manasseh passt. Nur 26 Städte
      • Wenn vom Stamm "Joseph" die Rede ist, verwirrt mich das ständig - der hatte mit Ephraim und Manasseh ja zwei Söhne, die relevant sind, weil die Leviten raus sind und man sonst keine 12 Stämme hätte, denen man was verteilen kann

    • Kapitel 19:
      • Simeon mitten im Gebiet der Judäer passt auch. 17 Städte, wird ja immer magerer
      • Sebulon kriegt sogar nur 12
      • Issaschar kriegt 16
      • Asser kriegt 22
      • Naphthali kriegt 19
      • Dans Gebiet sieht auf der Karte tatsächlich ziemlich eng aus (zwischen Ephraim und Juda und Benjamin gequetscht
      • In diesem Kapitel wurden die übrigen Stämme ziemlich schemahaft zusammengefasst. Man könnte meinen, einzelne Volksstämme sind gleicher, als andere

    • Kapitelübergreifend
      • Auffällig, wie in Kapitel 16 und 17 die Anwesenheit der Kanaanäer betont wird (Ephraim vertreibt sie nicht (16, 10), Manasse kann manche ihrer Städte nicht erobern und nimmt sie später nur in den Frondienst(17, 12)
      • Die meisten Stämme, bei denen eine Stadtzahl erwähnt wurde, sind in ner ähnlichen Range (12 bis 26). Nur die Juda bekommen mit 110 fast genauso viel, wie die anderen alle zusammen
      • Das hat mal gar nicht sooo viel Spaß gemacht, das am Stück zu lesen
        Ich bin aber trotzdem froh, es gemacht zu haben - sonst hätte sich das die nächste Woche oder so hingezogen ohne, dass irgendwas nennenswertes passiert. So sind wir in ner Woche ja schon mit Josua durch
      • Die gefundene Karte passt ganz gut zu dem, was ich gelesen hab
      • Bei den "Intermezzos" in Kapitel 15 (Kaleb und seine Tochter), Kapitel 17 (die Töchter ohne Brüder) und Kapitel 18 (wie genau aufgeteilt wird und wer denn eigentlich aufteilt) hätte man wohl ein paar mehr Gedanken verschwenden können, aber vielleicht ist euch noch was eingefallen?

    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
    Mindestens drei User tragen schon Zitate von mir in ihrer Signatur. Bin ich jetzt ein Guru?

  13. #2533
    Infrarot Avatar von Der Kantelberg
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    Man fragt sich natürlich, warum da eigentlich jedes Scheiß-Dorf aufgezählt wird.

    In Genesis wird Abraham versprochen, dass seine Nachkommen das Land Kanaan bewohnen werden. Das Ganze wird jetzt auch so detailliert geschildert, um wirklich ganz klar zu machen, dass dieses Versprechen eingelöst wurde. Und um in allen Details zu beschreiben, wie es eingelöst wurde. Jeder Stamm bekommt seinen Platz, es wird mehrfach erwähnt, was die Levitenstädte sind und so weiter. Damit wirklich kein Zweifel bleibt: Das Land wurde ordnungsgemäß verteilt.
    Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal

    Schweinepriester: Ihr habt euch alle eine Fazialpalmierung verdient.


  14. #2534
    Dilettant Avatar von Mongke Khan
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    Alle haben die Gebietsaufteilung verdaut? Dann geht's jetzt weiter

    * * *

    Josua 20

    1 Als sie dann mit der Verteilung des Landes fertig waren, gebot der HERR dem Josua folgendes:
    2 »Mache den Israeliten folgende Mitteilung: ›Bestimmt euch noch die Zufluchtsstädte, von denen ich zu euch durch Mose gesagt habe,
    3 daß ein Totschläger dahin fliehen solle, der jemand aus Versehen, unvorsätzlich, getötet hat; die sollen euch als Zufluchtsstätten vor dem Bluträcher dienen.‹
    4 Flüchtet er sich dann in eine von diesen Städten und bleibt am Eingang des Stadttores stehen und trägt den Ältesten der betreffenden Stadt seine Sache vor, so sollen sie ihn bei sich in der Stadt aufnehmen und ihm einen Ort anweisen, daß er bei ihnen wohnen kann.
    5 Wenn dann der Bluträcher ihn verfolgt, so dürfen sie ihm den Totschläger nicht ausliefern, weil er den andern unvorsätzlich getötet hat, ohne ihm schon früher feind gewesen zu sein.
    6 Er soll vielmehr in der betreffenden Stadt wohnen bleiben, bis er vor der Gemeinde gestanden hat, um abgeurteilt zu werden, und dann bis zum Tode des derzeitigen Hohenpriesters; alsdann darf der Totschläger wieder in seine Ortschaft und in sein Haus zurückkehren, in die Ortschaft, aus der er geflohen war.«
    7 Da machten die Israeliten Kedes in Galiläa im Gebirge Naphthali und Sichem im Berglande auf dem Gebirge Ephraim und Kirjath-Arba, das ist Hebron, im Gebirge Juda zu geweihten Zufluchtsstätten.
    8 Jenseits des Jordans aber, östlich von Jericho, bestimmten sie zu derartigen Städten Bezer in der Steppe, auf der Hochebene im Stamme Ruben, ferner Ramoth in Gilead im Stamme Gad, und Golan in Basan im Stamme Manasse.
    9 Dies waren die Städte, die man für alle Israeliten und für die unter ihnen lebenden Fremdlinge dazu bestimmte, daß jeder, der einen andern unvorsätzlich getötet hätte, sich dorthin flüchten sollte, damit er nicht durch die Hand des Bluträchers den Tod fände, ehe er vor der Gemeinde gestanden hätte.



    Bemerkungen/ Gedanken:

    • Die Zufluchtstädte waren wimre diese Städte, wo Totschläger wohnen durften
    • Wow. Ich hätte auch mal einen Vers weiterlesen können, wird ja wieder alles wiederholt
    • Inhaltlich also nichts Neues (nur die Organisation der Städte wird ausführlicher beschrieben), aber das Thema "Schutz von 'unabsichtlichen' Taten vor der menschlichen Rache" bekommt im Verlauf der Mose-Bücher und jetzt hier schon einen hohen Stellenwert
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
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  15. #2535
    Megas, megas, megas Avatar von Trismegistos
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    Ja, der letzte Teil von Josua hat schon wieder seine Längen. Richter wird aber wieder sehr unterhaltsam.

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