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Thema: Städte besetzen und behalten – Wenn Krieg, dann richtig?

  1. #16
    der 397ste von 21713 Avatar von X_MasterDave_X
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    Es mag schon sein, dass historisch vereinzelt Städte zurück gegeben wurden, speziell wenn man sie nicht mit Garnisonen ewig halten und sich dran binden wollte, üblich war aber eher das annektieren.
    Und das ist nicht nur meine bevorzugte Spielweise, sondern das war ein Ärgernis für große Teil der Civ-Community, wie man hier im Forum und in den englischen Foren oft nachlesen konnte. War vielleicht vor deiner Zeit, bist ja gerade erst 1 Jahr hier aktiv.

  2. #17
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    Schade, dass du auf einer einfachen Geschichts-Sicht beharrst - augenscheinlich veranlassen dich nicht einmal konkrete Angaben zum Überdenken deiner starren Position. Entsprechend deklarierst du relativ häufig überlieferte(!) Ereignisse als "gelegentlich" und auf "einzelne Städte" beschränkt. Warum? Was wäre so schlimm daran, zuzugeben, dass Geschichte nicht so eingleisig verläuft? Ich habe ja nicht einmal behauptet diese Vertragsgeschichten seien überproportional häufig passiert, aber nachweislich sehr viel häufiger als "gelegentlich".

    Für eine "historisch/rollenspielerische Begründung" einer Spielweise ohne "lasst ab" genügt das überlieferte Material allemal. Du musst die Spielweise nicht mögen, aber abzustreiten, dass eine andere als deine Spielweise ebenfalls historisch begründet werden kann, finde ich schon etwas eigensinnig. Eine Aussage wie "... da war es üblich dass man die Städte die man eroberte auch einbehielt" wird mit größerer Spieleranzahl nicht wahrer und auch nicht mit größerer Anzahl derer, die eine solche Geschichtssicht evtl. vertreten.

  3. #18
    der 397ste von 21713 Avatar von X_MasterDave_X
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    Blos weil du deine Sichtweise immer wieder wiederholst wird sie nicht richtiger. Tatsache ist, dass in der Menschheitsgeschichte das Einbehalten der eroberten Gebiete eher die Regel als die Ausnahme war. Und die Vorgehensweise in Civ6 vor dem letzten Addon war dahingehend einfach nur dämlich, dass man immer dann von allen KI-Spielern bestraft wurde, wenn man die eroberten Städte einbehielt, aber im Gegensatz dazu keine großen Strafen erhielt wenn man eroberte Städte zurück gab, und dafür andere nicht eroberte Städte zugeteilt bekam. Verstärkt wurde der damalige konzeptionelle Blödsinn in CIV6 noch dazu, dass man ja logischerweise die Grenzgebiete zum eigenen Gebiet zuerst eroberte....und genau jene angrenzenden Gebiete dann im Friedensvertrag zurück geben musste um sich Städte im Hinterland geben zu lassen, die 0 Sinn machen. Das war einfach konzeptioneller totaler Blödsinn in Civ6. Vermutlich deshalb hat man das Systemn auch umgestellt. Vermutlich auch, weil das Geschrei der Fans groß war.

    Woher du jetzt das historische Halbwissen her haben willst, dass Nationen eroberte Grenzgebiete meistens zurück gaben, um sich dafür Gebiete schenken zu lassen die weit außerhalb des eigenen Reichsgebietes waren, erschließt sich mir aus keinem deiner paar Beispiele. Üblicherweise eroberten Länder in Kriegen das Grenzland und breiteten sich so immer mehr aus. Schon allein deshalb weil man zusammenhängende Gebiete besser verteidigen kann, als einen Fleckenteppich. Sollte es mal Ausnahmen gegeben haben...sind die keinesfalls als Grundregel für ein Spiel wie Civ6 auch nur halbwegs brauchbar.

    Wenn du das alte System im Gegensatz zur großen Civ6-Gemeinde weiterhin so haben willst, dann wünsche ich dir viel Spaß mit den Versionen vor dem letzten Addon! Der Großteil der Civ6 Fans hier wird sich wohl eher an das brauchbarere System im aktuellen Addon und Patch erfreuen.

  4. #19
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    Ich weiß nicht, was genau du eigentlich anprangerst. Hiergegen schreibst du seit Tagen an, wenn ich dich richtig verstehe:
    Zitat Zitat von BleibSauber Beitrag anzeigen
    {...} die meisten sehen es sicher als realistischer an, wenn man die Städte behält die man zuvor auch besetzt hatte.
    {gekürzt}
    Aber so oder so kam doch durchaus häufig vor, dass ganze Gebiete mit einem Federstrich den Besitzer oder den Status wechselten; auch ohne dass sie in jedem Fall zuvor vom neuen Eingentümer besetzt worden waren … {Beispiele rausgekürzt} ... Insofern finde ich das Umgehen von "lasst ab" ebenso immersiv, wie den geradlinigen Weg.
    Ich sehe dein Problem in meinen Zeilen nicht. Für das Verständnis wichtige Passagen meines Posts habe ich mal hervorgehoben: Beide Wege sind gleich immersiv bzw. aus historischer Sicht begründbar. Nirgends habe ich behauptet...

    Zitat Zitat von X_MasterDave_X Beitrag anzeigen
    dass Nationen eroberte Grenzgebiete meistens zurück gaben, um sich dafür Gebiete schenken zu lassen die weit außerhalb des eigenen Reichsgebietes waren
    Das ist ein Strohmann-Argument. Dein Strohmann-Argument was den historischen Teil angeht. Debunked.

    Nun das Ganze in Civ6-Deutsch:
    • „Lasst ab“ war verbugt und konnte umgangen werden. Aber: Man musste es nicht umgehen, hatte dann jedoch mit teilweise merkwürdigen Konsequenzen zu leben.
    • Ob, oder wie ich „lasst ab“ umgehe ist meine Entscheidung. Civ6 gibt lediglich den Rahmen vor. Civ6-Vanilla zwingt mich nicht, Grenzgebiete zu erobern. Civ6 zwingt mich auch nicht „unsinnige“ Hinterlandskäffer zu erhandeln. Wir sind doch Strategiespieler und keine blinden Eroberungs-Maschinen. Also wenn ich weiß wie Civ6-Vanilla tickt, dann erobere ich jene Städte eben NICHT, die ich dem Gegner abpressen will. Eigentlich sollte das als Antwort genügen.
    Geändert von BleibSauber (12. Juli 2019 um 12:46 Uhr)

  5. #20
    der 397ste von 21713 Avatar von X_MasterDave_X
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    Womöglich haben wir beide ein wenig aneinander vorbei geredet.

    Mein erster Post war auch an meinen Vorredner gerichtet und nicht an dich. Du hast dann lediglich etwas aggressiv darauf geantwortet, dass das ja nur MEINE Sichtweise und somit belanglos wäre. Tatsächlich sehen es aber viele (wenn nicht die meisten Civ6-Spieler) als eher verbuggt an, dass man vor dem letzten Addon die Städte erobern musste, die man nicht haben wollte, um die zu bekommen die man eigentlich will. Das ist ein dämliches Konzept das kaum ein historisches Vorbild haben kann. Wenn man historisch jemals Städte/Landstriche zurück gab, dann sicherlich kaum um sie gegen andere einzutauschen. Und sollte es das in Einzelfällen wirklich mal gegeben haben (ich habe bisher noch kein solches historisches Tausch-Beispiel dazu hier im Thread gefunden) ist es eben gerade das: Ein Einzelfall. In Civ6 will ich aber nicht das historische Einzelfälle zum Standard-Konzept für Eroberungen werden.

    Nach deinen Angaben siehst du sowohl die alte Vorgehensweise als auch die Neue als historisch verbürgt und damit als aktzeptabel an. Das bleibt dir unbenommen. Aktzeptiere aber dass das die meisten anders sehen können. Und davon zeugen viele Diskussionen in diesem Forum und in den englischen CIv6-Foren seit einigen Jahren. Dein Verweis dies sei nur allein meine Meinung ist also kaum zutreffend.

  6. #21
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    Eigentlich ist dazu schon alles gesagt worden, du bräuchtest nur lesen und es dir mal durch den Kopf gehen lassen.

    Diejenigen Städte zu erobern, die man gar nicht haben will ist kein originäres Civ6-Konzept. Sondern das kam nur dann zum tragen, wenn man die eigentlichen Civ6-Konzepte umging, wie beispielsweise das „lasst ab“. Noch einmal: man musste es nicht tun. Auch wenn du wiederholt schreibst man müsse. Nein, muss man nicht. Hatten wir aber hier schon.

    Für mich sind wir durch, Neues kommt offenbar nicht mehr.

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