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Thema: Brettspielevorstellungen von allen für alle - oder meine Storyleiche 4.0!

  1. #31
    Sozialreformer der EFP Avatar von Bassewitz
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    Ja, sorry Bro.
    Zitat Zitat von Provence Beitrag anzeigen
    Erst soziales Gewissen, dann Landwirtschaftsminister und nun glücklicher Ehemann - Basse:app::meister:
    Zitat Zitat von Brabrax Beitrag anzeigen
    Gepriesen sei Kedal.

  2. #32

  3. #33
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    --- Through the Ages ---


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    Intro...

    War vor kurzem auf der Suche nach einem schönen Zivilisationsbrettspiel. Ein paar wirklich ältere Sachen habe ich da schon und wollte gerne ein weiteres großes Civ-Spiel in einem halbwegs zeitgemäßen Gewand. Am Ende wurde es Through the Ages.
    Ein wenig schade fand ich es im Vorfeld, dass es eben hier kein Brett mit einer entsprechenden Weltkarte oder vergleichbarem gibt. Die guten Bewertungen auf BGG haben aber dennoch letztlich den Ausschlag für die Anschaffung des Spiels gegeben.

    Um was geht es?

    Zwischen 2 und 4 Spielern wetteifern darum die beste Zivilisation über insgesamt vier Zeitalter zu errichten. Dazu erforscht man Technologien, baut Gebäude und Weltwunder, schließt Bündnisse und führt Kriege. Am Ende entscheidet derjenige mit dem höchsten Kulturwert das Spiel für sich.

    Und wie geht es?

    Jeder Spieler erhält einen Spielplan für seine eigene Civ. Diese sind alle identisch. Erst im Verlauf des Spiel werden die Zivilisationen unterscheidbar(er). Hier setzt man seine Bevölkerung ein um Ressourcen zu erhalten oder als Soldaten zu dienen.
    Mit der Zeit werden Technologien erforscht für bessere und andere Gebäudetypen (unterschieden in Bauernhöfe, Minen und Zivilgebäude wie Bibliotheken, religiöse Gebäude etc.), bessere Militäreinheiten und weitere Typen wie Luftwaffe oder Artillerie. Dazu kommen dann noch Weltwunder und spezielle Technologien welche zum Beispiel mehr Aktionen erlauben oder das Aufwerten von Gebäuden erleichtern.
    Außerdem gibt es im Lauf des Spiels auch neue Regierungsformen die weitere Vorteile bieten. Besonders in diesem Fall mehr zivile und militärische Aktionen oder das Anheben des Gebäudelimits je Gebäudetyps.

    Kern des Spiels ist eine Leiste auf der man die Karten auslegt. Hierbei wandern die Karten nach links und werden dabei immer günstiger (kosten weniger Aktionspunkte). Man kann also warten und hoffen, dass niemand anderes zuerst die Karte nimmt oder gleich teuer zuschlagen weil man die Karte dringend braucht. Wobei es da einen großen Unterschied macht ob man zu zweit, dritt oder gar viert spielt. Jede Runde werden zudem Karten aus dem Spiel genommen die links angekommen sind. Danach wird dann nachgerückt und aufgefüllt. So laufen die einzelnen Zeitalter mehr oder weniger an einem vorüber und man stellt sich so sein Kartendeck zusammen. Dabei gibt es gewisse Grenzen wieviele Handkarten man haben darf und idR darf jede Karte erst in der Folgerunde überhaupt ausgespielt werden. Eine Möglichkeit eine Handkarte abzuwerfen gibt es nicht - erst wenn durch einen Zeitalterwechsel veraltete Karten aus dem Spiel genommen werden kann man unliebsame Karten wieder loswerden. Kommt zwar selten vor aber passiert schon mal...

    Technologien müssen dann erst entsprechend erforscht werden ehe man sie auslagen kann. Das gilt auch für die Karten für bessere Gebäude die auch erst dann erforscht werden müssen. Man kämpft also immer auch damit, dass man nicht einfach beliebig viele Karten bunkern kann.

    Daneben ist vor allem das eigene Tableau wichtig auf dem man die eigene Bevölkerung (gelbe Cubes), die Ressourcen (blau), zivilen (weiß) und militärischen (rot) Aktionen verwaltet und die entsprechenden Technologien und Techs ablegt.
    Dabei gibt es mit steigender Bevölkerung und höherer Produktion immer stärkere Mali die den Spieler dazu zwingen sehr genau zu überlegen wofür man seine knappen Ressourcen einsetzt. So kosten weitere Bevölkerungscubes mit zunehmender Zahl immer mehr und verbrauchen auch mehr Nahrung am Ende eines Zuges. Dazu kommt auch Verschwendung/Korruption wenn man zu viele Ressourcen einlagert.

    Weltwunder sind teuer, bringen aber auch schöne Boni die durchaus einen Einfluss auf das Spiel haben können. Andererseits fehlen dann gerade die Aktionen und Rohstoffe an anderer Stelle.

    Das Militärsystem ist eher schlicht gehalten. Dennoch muss man da ständig ein Auge darauf haben weil man sonst schnell abgehängt wird und das Spiel in der Hinsicht ein Arschloch ist und gerne nochmal auf den Schwächsten einschlägt.

    Und wie lief es?

    Dazu sag ich besser nichts. Die Anleitung zu lesen ist eine echte Qual. Zu bunt, zu überladen und unübersichtlich. Vieles ist irgendwie unintuitiv irgendwo in der Anleitung versteckt. Wir haben uns zu zweit zweieinhalb Stunden durch das Regelwerk gequält. Das tolle dabei: Trotz aller Komplexität im Spiel bzw. der einzelnen Möglichkeiten ist das Spiel eigentlich nicht schwer zu verstehen. Den anderen haben wir das Spiel in einer halben Stunde erklärt gehabt. Also kein Hexenwerk.
    Das Spielmaterial macht in der zweiten Edition wirklich Spaß und es gibt eine deutsche Ausgabe Da wir einen Mitspieler haben der Englisch wirklich nur rudimentär beherrscht ein echtes Plus.

    Das Spiel selbst macht Spaß - auch wenn es Frustmomente gibt wenn das Spiel und die Mitspieler einem wirklich noch im Liegen nachtreten.
    Ich habe es zu zweit, dritt und viert jetzt gespielt. Zu Zweit ist es eben weit planbarer, zu viert ist es ein absolut abendfüllendes Ding. Wir haben zuletzt fünfeinhalb Stunden gespielt. Wobei man auch sagen muss, dass es ein Zeitkiller ist wenn man einen Grübler in der Gruppe hat Ihr solltet also eure Mitspieler etwas kennen ehe ihr das Spiel vorschlagt. Mir macht das idR aber wenig aus.

    Bezeichnend dürfte sein, dass es eine explizite Regel gibt die das Aufgeben in den ersten drei der vier Zeitalter in der eigenen Politikphase erlaubt. Soll Spiele geben wo man da wirklich in Versuchung kommt.

    Hier habe ich nicht alles angesprochen was es gibt weil es ohne das Spielmaterial etwas schwerer ist das wirklich anschaulich zu erklären (für mich).

    Wer von euch gerne Civ-Spiele spielt und gerne auch mal einen Abend an einer Partie verbringt und zudem nicht an einem überbordenden Militärsystem hängt sei das Spiel durchaus empfohlen.
    Habe das Spiel jetzt in 5 Wochen auch 5x gespielt

    Es bekommt eindeutig Kulturpunkte für den Sieg. Allerdings ärgere ich mich noch immer über die Spieleanleitung
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    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    BJ hat mich in eine Falle gelockt, weshalb ich jetzt auch konstruktiv sein muss.

  4. #34
    Registrierter Benutzer Avatar von Fankman
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    Great, dieses Spiel gehört zum besten was man analog spielen kann. Der Dinosaurier unter den komplexen Strategiespielen und mit Sicherheit ein zeitloses Meisterwerk. Einziger Kritikpunkt: Mit vier Spieler dauert es schlicht viel zu lange, aus diesem Grund spiele ich das Spiel fast nur noch mit der App. Aber eigentlich ist das schade, weil der Flair mit dem schönen Zivboards, der riesigen Kartenauslage und den farbigen Klötzchen auf dem Tisch hat schon etwas Besonderes. Dieses Spielgefühl kann die App niemals bieten.
    Und ja, die Anleitung ist nicht sehr gelungen. Irgendwie müsste man die Regeln klarer gliedern und formulieren, zumal der Spielablauf ja ziemlich einfach ist.
    Und auch die Schachtel ist wieder mal viel zu gross (langes Format), hier wäre eine kompaktere Ordnung angebracht gewesen. Aber dieses Problem haben auch andere Spiele, ganz schlimm: Star Wars Rebellion oder Mage Knight Ultimate Edition.
    Auf jeden Fall freue ich mich riesig auf die Erweiterung, mittlerweile kenne ich die Karten schon fast auswendig

  5. #35
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    Mich stört das tatsächlich nicht wenn man an einem Spiel auch mal 5-6 Stunden oder länger sitzt wenn es Atmosphäre hat und es vermag dass man in die Spielwelt eintaucht. Egal ob es dann ein SW: Rebellion oder was total abstraktes ist. Wenn das einem Spiel nicht gelingt können auch schon dreißig Minuten zu einer Qual werden.
    Und ja, so ein Spiel braucht einen Tisch und keine App Alleine schon der Aufbau und die vielen Cubes sind toll. Die neue Auflage zudem ja auch um Welten schöner aufgemacht.
    Die Anleitung ist halt Mist. Und du sagst es ja: Der Spielablauf ist wirklich überschaubar gestaltet wenn man es mal drin hat. Bei Rebellion ist es auch witzig weil du gefühlt nach jedem dritten Satz den Hinweis bekommst: "Mehr dazu später!"
    Zum Glück stört mich das Schachtelformat weniger - auch wenn ich dir zustimmen muss, dass ein anderes Format schöner aussehen würde; zumal eben im Regal.

    Die Erweiterung - ich freue mich auch. Hoffe aber, dass es über eine Handvoll neuer Karten (Anführer und Wunder) hinausgeht. Sonst bezweifle ich, dass ich sie mir besorgen werde.
    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    BJ hat mich in eine Falle gelockt, weshalb ich jetzt auch konstruktiv sein muss.

  6. #36
    Registrierter Benutzer Avatar von ThomasBX
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    Ich spiele es nur noch über die App, weil es mir analog einfach zu lange dauert. Aber ist echt ein super Spiel!

  7. #37
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    --- Korsaren der Karibik ---


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    Intro...

    Das Spiel war vor einigen Jahren mal ein Zufallskauf. Normalerweise haben selbst die meisten gut sortierten Spielwarenhändler nur die typischen "Klassiker" wie Monopoly (in 22 verschiedenen Versionen), Brettspielsammlungen und Risiko (wiederum in 22 Varianten). Hier war zwischen einigen Spielen ein Karton der meine Aufmerksamkeit auf sich zog: Eine dunkle Schachtel mit einem Piraten drauf. Bockschwer im Vergleich zu den eher schmalen Nachbarn. Bin an dem Spiel sicher drei oder viermal vorbeigelaufen und habe gezögert. Man braucht ja auch Mitspieler für so ein Ding.
    Dann habe ich doch zugegriffen. Die Aufmachung hat in dem Fall für mich den Ausschlag gemacht.

    Um was geht es?

    Die deutsche Übersetzung des Titels ist leider nicht ganz korrekt und in dem Fall wäre eine etwas korrektere nicht falsch gewesen: Merchants and Marauders.
    Man spielt nämlich nicht zwangsläufig einen Piraten sondern kann seinen Lebensunterhalt auch auf ganz ehrliche Weise verdienen.
    Man hat also die Wahl als Händler in der Karibik Geld zu machen indem man Aufträge erfüllt, Gerüchten nachgeht oder begehrte Waren handelt oder aber als Pirat andere Händler (sowohl NPCs als auch Mitspieler) ausraubt oder auch mal versucht ein Kriegsschiff der vier im Spiel vorhandenen Nationen zu entern.
    Am Ende gewinnt wer zuerst eine bestimmte Anzahl von Ruhmespunkten gesammelt hat - wobei man einen Teil auch mit Geld "bezahlen" kann.

    Und wie geht es?

    Dank einer an manchen Stellen etwas verschrubbelten Anleitung in den ersten Partien nur mit dem wimre 16-seitigen Nachschlagewerk
    Ansonsten zieht man zuerst einen zufälligen Kapitän der verschiedene Werte und Eigenschaften aufweist. Danach hat man die Wahl zwischen zwei kleinen verschiedenen Schifftypen die sich jeweils eher für die Piraterie oder den Handel eignen.
    Man bekommt ein wenig Startkapital und startet in seinem Heimathafen.
    Es wird ein Startspieler bestimmt. Der hat in den Runden danach auch jeweils die Aufgabe die Ereigniskarten zu lesen welche jede Runde zum Beispiel neue Piraten auftauchen lassen oder auch Kriegsschiffe der Kolonialmächte, es kann zu Kriegen kommen oder Friede geschlossen werden. Einige Kolonien können den Besitzer wechseln oder es gibt schwere Stürme.
    Jeder Spieler hat pro Runde drei Aktionen die er aufteilen muss in Schiffsbewegungen, Suche nach anderen Schiffen bzw. um Gerüchte zu bestätigen oder um Hafenaktionen auszuführen. Wobei alle möglichen Dinge die man in einem Hafen tun kann mit einer Aktion abgedeckt sind. Hier muss man aber immer zuerst Waren die man verkaufen will an den Mann bringen.
    Es liegen Plättchen aus die anzeigen in welchem Hafen welche Waren besonders gefragt sind. Bringt man dort die entsprechenden Waren hin bekommt man mehr Geld und wenn man genug mit sich führt einen Ruhmpunkt. Was man im Hafen jeweils kaufen kann entscheidet der Zufall: Man zieht 6 Karten vom Warenstapel, legt die Warengruppe zurück die im momentanen Hafen nachgefragt werden und kann dann aus dem Rest einkaufen. Hat man mehr Karten einer Sorte gezogen sinken die Preise. Dann gilt es die Waren rechtzeitig (ehe ein Konkurrent schneller ist) an den entsprechenden Hafen zu bringen weil sonst sich die Nachfrage ändert und statt der mitgeführten Bananen plötzlich Gewürze nachgefragt werden.
    Man kann versuchen Gerüchte aufzuschnappen (wobei man da eine Probe würfeln muss) oder seine Mannschaft aufzustocken, neue Waffen zu kaufen oder bestimmte Modifikationen für das Schiff (auch hier liegt jeweils am Anfang eine Modifikation pro Hafen aus). Auch einen der zwei Aufträge die immer ausliegen kann man annehmen wenn man im entsprechenden Hafen ist. Die Belohnungen sind zum Teil doch recht ansehnlich aber auch mit Gefahren verbunden.
    Wer als Pirat unterwegs ist kann Kauffahrer aufbringen. Diese muss man suchen (mit einem Probewurf) und sie danach versuchen aufzubringen. Auch hier spielt der Zufall aka Würfel und die richtigen Karten eine gewichtige Rolle. Hat man einen Händler angegriffen setzt die entsprechende Nation ein Kopfgeld aus. Damit kann man häufig Häfen nicht mehr anfahren und muss zwar zukünftig die NPC-Piraten nicht mehr fürchten dafür aber die Fregatten der Kolonialmächte die entsprechend der Aktionskarten und einigen Bewegungsregeln Jagd auf die Verbrecher machen. Bringt man einen Händler auf und erbeutet genug Geld gibt's auch hier Ruhmpunkte.
    Die Kämpfe (abgesehen von dem gegen die Händler) sind ein wenig umständlich geregelt und einem eingefleischten Eurogamer dürften sich dabei die Nackenhaare sträuben Aber wem Würfel und Zufall nichts ausmachen und gerne mit fiebern wie man vielleicht gegen eigentlich unterlegenen Gegner auch mal böse baden geht wird da seine Freude dran haben.

    Und wie lief es?

    Hatte das Spiel einige Zeit nicht mehr gespielt. Entsprechend waren die Regeln nicht mehr so ganz präsent - meiner Frau überraschenderweise doch noch so halbwegs. Da hat sie uns Jungs geholfen wieder ins Spiel reinzukommen
    Danach Aufbau - der ein wenig Zeit braucht und gestartet. Ein Spieler hat dann gleich mal das falsche Schiff für sein Vorhaben gewählt. Aber wir kamen gut rein.
    Das Spiel dauert seine Zeit. Je mehr Kämpfe umso länger brauchts. Auch kann man die Zahl der Siegpunkte variieren je nach Zeit die man am Brett verbringen will.
    Mit etwas Hintergrundmusik aus Fluch der Karibik kam dann auch schnell echtes Karibik-Schießpulver&Salzwasser-Feeling auf. Da macht das Spiel auch einfach ganz viel absolut richtig!
    Von dem was ich bisher an Spielen mit diesem Thema gesehen habe ein klarer Pflichtkauf wenn man drauf steht. Wird wohl kommende Woche eine Revanche geben. Die Jungs wollen sich mir wohl nicht geschlagen geben
    Achso: Um auf die vorgegebenen 10 Ruhmpunkte zu dritt zu kommen brauchten wir ca. 4 Stunden. Dazu noch ein wenig Regelwerk wälzen und Aufbau des Spiels.

    Die Bewertung ist da recht einfach: Emoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: segeln Neun Punkte und einen kleinen Bonus für die Ausstattung samt dem Spielplan.
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    Geändert von BruderJakob (16. August 2019 um 23:52 Uhr)
    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    BJ hat mich in eine Falle gelockt, weshalb ich jetzt auch konstruktiv sein muss.

  8. #38
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    Ich habe von Through the Ages nur die alte Version und die ist im vergleich zur neu Auflage deutlich unrunder, kommt bei uns zu selten auf den Tisch, um sich die Neuauflage zu zulegen.
    Ja, die Korsaren der Karibik, ist eigentlich ein sehr schönes Spiel, wenn die richtigen Mitspieler dabei sind.
    Das ist bei mir extrem grenzwertig, ich mag es, auch wenn die Spielregel in meinen Augen für den A... ist.
    Dann gibt es aber auch Tage an denen ich am liebsten losrennen würde um mir die Erweiterung zu zulegen.
    Ich Liebe es oder ich Hasse es, oder irgendwas dazwischen, bin mir nicht sicher.

  9. #39
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    Zitat Zitat von Thurid Beitrag anzeigen
    Ich spreche das Brasilianische Dialekt.
    Zitat Zitat von Bartmann Beitrag anzeigen
    Es sollen typisch bairische Süßigkeiten in einer meteoritenartigen Form hergestellt werden.
    Ø

  10. #40
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    --- Pasta - Pasta ---


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    Intro...

    Bei den diversen Kindersachenmärkten die wir seit https://www.civforum.de/showthread.p...=1#post6660889 besucht haben wurde das ein oder andere Haba-Spiel gekauft. Hatte ich ja schon erwähnt

    Einige sind immer auch bei uns zuhause weil man ja die Spiele erst mal kennenlernen muss und die Regeln kennen ehe meine Frau die dann in die Praxis karrt. So auch gerade Pasta-Pasta. Ganz zur Freude von TochterJakob.

    Um was geht es?

    Wir helfen dem dicken Pastakoch die Pasta in den großen Topf in der Mitte des Spielplans zu bekommen. Wer die eigenen Nudeln da zuerst versenkt hat der ist Gewinner des Spiels.

    Und wie geht es?

    Je nach Spieleranzahl bekommen wir zwischen drei und sechs nett gestalteter Holznudeln. Der Koch startet auf einem beliebigen der farbigen Felder die um den Topf führen.
    Jetzt bietet jeder Spieler (verdeckt) eine Anzahl der eigenen Nudeln (oder auch keine). Danach werden alle gebotenen Nudeln addiert und der Koch um die entsprechende Anzahl von Feldern vorwärts bewegt. Der Spieler auf dessen Farbe er dann seinen Zug beendet darf eine Nudel in den Topf legen. Klar, wenn jemand weniger Nudeln hat kann er auch weniger bieten und es lässt sich ein wenig taktieren wo der Koch seinen Zug jeweils beendet.

    Und wie lief es?

    TochterJakob hat Anfangs immer genau eine Nudel geboten - was es etwas einfacher gemacht hat. Allerdings hat FrauJakob versucht zu gewinnen. Am Ende hat dadurch doch gerade erst TochterJakob gewonnen - auch weil die plötzlich anfing zwei Nudeln zu bieten Emoticon: ablach
    Unsere Große findet das Spiel "Witzig aber nicht so lustig." Ich muss da wohl nochmal nachfragen was sie damit meinte.
    Super ist dabei, dass die Runden fix durch sind und man flexibel eben dann mehrere Runden spielen kann. Die Nudeln sind einfach witzig!

    Punkte gibt es: Emoticon: leckerEmoticon: leckerEmoticon: leckerEmoticon: leckerEmoticon: leckerEmoticon: lecker und einen Emoticon: keks weil es auch mal für große Kinder aka die Eltern ganz nett ist. Immerhin hat man ein wenig die Möglichkeit zu bluffen und taktieren...

    Nachtrag:

    FrauJakob beschwert sich gerade, dass ich ja auch gewinnen wollte und deswegen EXTRA nochmal in den Regeln nachgesehen habe ob man auch Null bieten darf. "Stimmt ja auch!" meint FrauJakob grade.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
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  11. #41
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    Wenns so weitergeht sollte man ja fast mal ein Inhaltsverzeichnis im ersten Post nachtragen
    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
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  12. #42
    justaboboy Avatar von Kendogan
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    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von BruderJakob Beitrag anzeigen
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    Das Spiel war vor einigen Jahren mal ein Zufallskauf. Normalerweise haben selbst die meisten gut sortierten Spielwarenhändler nur die typischen "Klassiker" wie Monopoly (in 22 verschiedenen Versionen), Brettspielsammlungen und Risiko (wiederum in 22 Varianten). Hier war zwischen einigen Spielen ein Karton der meine Aufmerksamkeit auf sich zog: Eine dunkle Schachtel mit einem Piraten drauf. Bockschwer im Vergleich zu den eher schmalen Nachbarn. Bin an dem Spiel sicher drei oder viermal vorbeigelaufen und habe gezögert. Man braucht ja auch Mitspieler für so ein Ding.
    Dann habe ich doch zugegriffen. Die Aufmachung hat in dem Fall für mich den Ausschlag gemacht.

    Um was geht es?

    Die deutsche Übersetzung des Titels ist leider nicht ganz korrekt und in dem Fall wäre eine etwas korrektere nicht falsch gewesen: Merchants and Marauders.
    Man spielt nämlich nicht zwangsläufig einen Piraten sondern kann seinen Lebensunterhalt auch auf ganz ehrliche Weise verdienen.
    Man hat also die Wahl als Händler in der Karibik Geld zu machen indem man Aufträge erfüllt, Gerüchten nachgeht oder begehrte Waren handelt oder aber als Pirat andere Händler (sowohl NPCs als auch Mitspieler) ausraubt oder auch mal versucht ein Kriegsschiff der vier im Spiel vorhandenen Nationen zu entern.
    Am Ende gewinnt wer zuerst eine bestimmte Anzahl von Ruhmespunkten gesammelt hat - wobei man einen Teil auch mit Geld "bezahlen" kann.

    Und wie geht es?

    Dank einer an manchen Stellen etwas verschrubbelten Anleitung in den ersten Partien nur mit dem wimre 16-seitigen Nachschlagewerk
    Ansonsten zieht man zuerst einen zufälligen Kapitän der verschiedene Werte und Eigenschaften aufweist. Danach hat man die Wahl zwischen zwei kleinen verschiedenen Schifftypen die sich jeweils eher für die Piraterie oder den Handel eignen.
    Man bekommt ein wenig Startkapital und startet in seinem Heimathafen.
    Es wird ein Startspieler bestimmt. Der hat in den Runden danach auch jeweils die Aufgabe die Ereigniskarten zu lesen welche jede Runde zum Beispiel neue Piraten auftauchen lassen oder auch Kriegsschiffe der Kolonialmächte, es kann zu Kriegen kommen oder Friede geschlossen werden. Einige Kolonien können den Besitzer wechseln oder es gibt schwere Stürme.
    Jeder Spieler hat pro Runde drei Aktionen die er aufteilen muss in Schiffsbewegungen, Suche nach anderen Schiffen bzw. um Gerüchte zu bestätigen oder um Hafenaktionen auszuführen. Wobei alle möglichen Dinge die man in einem Hafen tun kann mit einer Aktion abgedeckt sind. Hier muss man aber immer zuerst Waren die man verkaufen will an den Mann bringen.
    Es liegen Plättchen aus die anzeigen in welchem Hafen welche Waren besonders gefragt sind. Bringt man dort die entsprechenden Waren hin bekommt man mehr Geld und wenn man genug mit sich führt einen Ruhmpunkt. Was man im Hafen jeweils kaufen kann entscheidet der Zufall: Man zieht 6 Karten vom Warenstapel, legt die Warengruppe zurück die im momentanen Hafen nachgefragt werden und kann dann aus dem Rest einkaufen. Hat man mehr Karten einer Sorte gezogen sinken die Preise. Dann gilt es die Waren rechtzeitig (ehe ein Konkurrent schneller ist) an den entsprechenden Hafen zu bringen weil sonst sich die Nachfrage ändert und statt der mitgeführten Bananen plötzlich Gewürze nachgefragt werden.
    Man kann versuchen Gerüchte aufzuschnappen (wobei man da eine Probe würfeln muss) oder seine Mannschaft aufzustocken, neue Waffen zu kaufen oder bestimmte Modifikationen für das Schiff (auch hier liegt jeweils am Anfang eine Modifikation pro Hafen aus). Auch einen der zwei Aufträge die immer ausliegen kann man annehmen wenn man im entsprechenden Hafen ist. Die Belohnungen sind zum Teil doch recht ansehnlich aber auch mit Gefahren verbunden.
    Wer als Pirat unterwegs ist kann Kauffahrer aufbringen. Diese muss man suchen (mit einem Probewurf) und sie danach versuchen aufzubringen. Auch hier spielt der Zufall aka Würfel und die richtigen Karten eine gewichtige Rolle. Hat man einen Händler angegriffen setzt die entsprechende Nation ein Kopfgeld aus. Damit kann man häufig Häfen nicht mehr anfahren und muss zwar zukünftig die NPC-Piraten nicht mehr fürchten dafür aber die Fregatten der Kolonialmächte die entsprechend der Aktionskarten und einigen Bewegungsregeln Jagd auf die Verbrecher machen. Bringt man einen Händler auf und erbeutet genug Geld gibt's auch hier Ruhmpunkte.
    Die Kämpfe (abgesehen von dem gegen die Händler) sind ein wenig umständlich geregelt und einem eingefleischten Eurogamer dürften sich dabei die Nackenhaare sträuben Aber wem Würfel und Zufall nichts ausmachen und gerne mit fiebern wie man vielleicht gegen eigentlich unterlegenen Gegner auch mal böse baden geht wird da seine Freude dran haben.

    Und wie lief es?

    Hatte das Spiel einige Zeit nicht mehr gespielt. Entsprechend waren die Regeln nicht mehr so ganz präsent - meiner Frau überraschenderweise doch noch so halbwegs. Da hat sie uns Jungs geholfen wieder ins Spiel reinzukommen
    Danach Aufbau - der ein wenig Zeit braucht und gestartet. Ein Spieler hat dann gleich mal das falsche Schiff für sein Vorhaben gewählt. Aber wir kamen gut rein.
    Das Spiel dauert seine Zeit. Je mehr Kämpfe umso länger brauchts. Auch kann man die Zahl der Siegpunkte variieren je nach Zeit die man am Brett verbringen will.
    Mit etwas Hintergrundmusik aus Fluch der Karibik kam dann auch schnell echtes Karibik-Schießpulver&Salzwasser-Feeling auf. Da macht das Spiel auch einfach ganz viel absolut richtig!
    Von dem was ich bisher an Spielen mit diesem Thema gesehen habe ein klarer Pflichtkauf wenn man drauf steht. Wird wohl kommende Woche eine Revanche geben. Die Jungs wollen sich mir wohl nicht geschlagen geben
    Achso: Um auf die vorgegebenen 10 Ruhmpunkte zu dritt zu kommen brauchten wir ca. 4 Stunden. Dazu noch ein wenig Regelwerk wälzen und Aufbau des Spiels.

    Die Bewertung ist da recht einfach: Emoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: steuermannEmoticon: segeln Neun Punkte und einen kleinen Bonus für die Ausstattung samt dem Spielplan.


    Das sieht ja wirklich hammermäßig aus Du hast das Grundspiel ohne Erweiterung, ja? Wäre ja tatsächlich eine Überlegung wert
    Wir gehen die Landebahn entlang, nur wir zwei. Du schaust mich an. Ich steh auf dich und ich auf deinem Speiseplan.

  13. #43
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  14. #44
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    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Was macht deine Frau nochmal beruflich?
    Sie ist Logopädin.

    Zitat Zitat von Kendogan Beitrag anzeigen
    Das sieht ja wirklich hammermäßig aus Du hast das Grundspiel ohne Erweiterung, ja? Wäre ja tatsächlich eine Überlegung wert
    Ja, ich habe das Grundspiel. Hab schon mehrfach überlegt die Erweiterung zu besorgen aber auch so ist das Spiel umfangreich und macht in einer guten Runde ziemlich Spaß - wenn man eben damit klarkommt, dass die Würfel einem auch mal übel in die Suppe spucken können. Rein optisch ist es alleine für sich schon ein Hingucker. Brauchst halt echt ne Gruppe von 3-4 Leuten die sich darauf einlässt einen ganzen Abend an einem Spiel zu sitzen. Vielen sind halt 3-4 oder auch mal 5 Stunden zu lang.
    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
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  15. #45
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    Gestern Abend gabs eine weitere Runde Korsaren der Karibik. Es gibt dabei in den Häfen auch Schiffsmodifikationen zu kaufen wie z.B. weitreichende Kanonen oder Sechspfünder oder zusätzlichen Lagerraum.
    Es gibt da auch einmal eine verbesserte Takelage. Ein Kumpel hat die dann gekauft und dann erklärt, dass sein Schiff wegen der besseren Tagliatelle nen schneller sei Emoticon: ablach
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