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Thema: Brettspielevorstellungen von allen für alle - oder meine Storyleiche 4.0!

  1. #1
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    Brettspielevorstellungen von allen für alle - oder meine Storyleiche 4.0!

    Der Brettspielvorstellungsfaden von allen für alle

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    Das oben ist zwar nicht mein Regal aber nachdem das meinige langsam an seine Grenze gekommen war und ersetzt wurde wollte ich auch gerne einen entsprechenden Faden für Rezensionen/Bewertungen meiner und vor allem auch eurer Spiele eröffnen.

    Es gibt - das weiß ich - einen Brettspielfaden hier: https://www.civforum.de/showthread.php?9408-Brettspiele
    Leider fristet der Faden ein etwas abgeschiedenes Dasein - was bedauerlich ist wenn man überlegt, dass Brettspiele seit eigen Jahren wieder eine Renaissance erleben.

    allerdings fände ich es super wenn es hier wirklich vor allem um Vorstellungen und Bewertungen von Spielen ginge damit man auf neue Spiele und ältere Perlen aufmerksam wird.

    Werde hier auch meine bisherigen Bewertungen mal noch rüberziehen für den Anfang und dann sehen wie oft ich was posten kann. So schnell kommen ja neue Spiele dann auch nicht rein

    Ihr dürft aber auch gerne ältere Spiele vorstellen und es wäre sicher auch spannend wenn Spiele auch von mehreren bewertet/besprochen werden würden.
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    Geändert von BruderJakob (01. Juli 2019 um 12:04 Uhr)
    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    BJ hat mich in eine Falle gelockt, weshalb ich jetzt auch konstruktiv sein muss.

  2. #2
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    Das Spiel des Jahres 2018 dürfte vielleicht dem Einen oder Anderen bekannt sein. Haben es uns in der Vorweihnachtszeit geholt und seither mit der Familie schon ein paar Runden gespielt.

    Ein Vorteil sind die "schlanken" Regeln und der schnelle Aufbau. Man muss keine hunderte von Token verteilen und den ganzen Tisch freiräumen.
    Das Spielmaterial finde ich persönlich sehr ansprechend. Gerade auch die kleinen Spielplättchen sind recht schön gestaltet (und TochterJakob kann mit den Steinen spielen die man gerade für eine Spielrunde im Spiel nicht braucht ).

    Hinter dem Spiel verbirgt sich ein abstraktes Legespiel bei dem man pro Runde einige Punkte sammelt und am Ende dann nochmals Punkte bekommt wenn man bestimmte Vorgaben erfüllt.

    Die Regeln habe ich hier mal aus der Wiki in den Spoiler gepackt:

    Achtung Spoiler:

    Zur Spielvorbereitung bekommt jeder Spieler eine eigene Spielerablage und einen Punktemarker, der auf den Start der Punkteleiste gelegt wird. Entsprechend der Anzahl der Mitspieler werden bis zu neun Manufakturplättchen kreisförmig in die Tischmitte gelegt. Die 100 Fliesen kommen in den Stoffbeutel, danach zieht ein Spieler für jedes Manufakturplättchen vier Fliesensteine und legt sie auf diesen ab.[1]


    Alternativen pro Spielrunde
    Manufakturplättchen vorbereiten
    Musterphase:
    rundenweises Abräumen der Manufakturplättchen
    Fliesungsphase
    neue Runde vorbereiten


    Das Spiel verläuft über mehrere Runden, wobei eine Runde jeweils aus dem Aufbau der Auslage, einer Musterphase und einer Fliesungsphase besteht.

    In der Musterphase werden die Fliesensteine von den Manufakturplättchen abgeräumt, in der Fliesungphase werden sie in die dafür vorgesehenen Felder der Spielerablage gebracht. Die Mitspieler spielen reihum im Uhrzeigersinn beginnend mit einem Startspieler, der den Startspielermarker bekommt. Der aktive Spieler wählt jeweils ein Manufakturplättchen aus, nimmt von diesem jeweils alle Fliesen einer Farbe und schiebt die restlichen Fliesen in die Tischmitte zwischen den Manufakturplättchen. Ab dem zweiten Spieler darf ein Spieler auch jeweils alle Fliesen einer Farbe aus der Mitte nehmen; der erste, der dies tut, bekommt den Startspielermarker für die nächste Runde und platziert diesen auf die Bodenreihe seiner Ablage (−1 Punkt). Die gewählten Steine platziert der Spieler sofort, von rechts beginnend, in einer Musterreihe seiner Ablage. Dabei hat er in der ersten Reihe nur Platz für eine Fliese, in der fünften für fünf Fliesen. In jeder Reihe dürfen pro Runde nur Fliesen einer Farbe abgelegt werden, überzählige Fliesen müssen in die Bodenreihe gelegt werden und geben dort Minuspunkte in der Wertung. Das Ziel der Spieler in der Musterphase ist es, so viele Musterreihen wie möglich vollständig zu belegen, um in der Fliesungsphase Fliesen an die Wand zu bekommen und damit Punkte zu erhalten.[1]

    Die Fliesungsphase beginnt, wenn alle Fliesen aus der Tischmitte aufgenommen und abgelegt sind. In dieser Phase legen alle Spieler gleichzeitig oder nacheinander oben beginnend von ihren Musterreihen Fliesen die jeweils rechts liegende Fliese aus ihren vollständigen Musterreihen auf das zugehörige Feld der entsprechenden horizontalen Reihe an der Wand und wertet diese entsprechend der Wertungsregeln:[1]
    eine einzelne Fliese ohne Nachbarfliesen bekommt einen Punkt
    wird eine Fliese so abgelegt, dass sie horizontal und / oder vertikal Nachbarn hat, bekommt sie jeweils einen Punkt für jede Fliese der ununterbrochenen horizontalen Reihe und jeweils einen Punkt für jede Fliese der ununterbrochenen vertikalen Reihe.
    für jede Fliese und den Startspielermarker in der Bodenreihe werden Punkte entsprechend der Markierung der Felder abgezogen.

    Alle übrigen Fliesen der vollständigen Reihen und der Bodenreihe werden entfernt, Fliesen in den nicht vollständigen Musterreihen bleiben liegen. Alle abgeräumten Fliesen kommen zurück in den Stoffbeutel und die Manufakturplättchen werden für die neue Runde vorbereitet. Da in Fliesenreihe an der Wand nur jeweils Platz für eine Fliese einer Farbe ist, dürfen in den folgenden Runden niemals Fliesen in die Musterreihe gelegt werden, in deren zugehöriger Fliesenreihe bereits eine Fliese der entsprechenden Farbe vorhanden ist.[1]

    Das Spiel endet nach der Fliesungsphase, in der ein Spieler mindestens eine horizontale Reihe der Wand so vervollständigt hat, dass diese aus fünf zusammenhängenden Fliesen besteht. Danach kommt es zur Endwertung:[1]
    Für jede vollständige horizontale Reihe aus fünf Fliesen bekommen die Spieler 2 Punkte,
    für jede vollständige vertikale Reihe aus fünf Fliesen bekommen die Spieler 7 Punkte, und
    für jede Farbe, bei der der Spieler alle fünf Fliesen an seiner Wand hat, bekommt er 10 Punkte.

    Gewinner des Spiels ist der Spieler mit den meisten Punkten nach der Endwertung. Bei einem Gleichstand gewinnt der Spieler mit mehr vollständigen horizontalen Reihen an seiner Wand.


    Tatsächlich hat das Spiel es geschafft ein oder zwei Leute aus der Familie mit an den Tisch zu bringen die sonst eher als Brettspielmuffel bekannt sind - so gesehen ist das schon ein Erfolg

    Wer Legespiele mag sollte sich das Ding wohl unbedingt mal anschauen. Wer es hingehen epischer, umfangreicher und strategischer wünscht könnte hierbei zumindest ein Spiel für eine schnelle Runde zwischendurch finden.

    Es wird bei mir sicher nicht das Lieblingsspiel werden aber doch des Öfteren den Weg auf den Tisch finden - auch weil dann die Leute mitmachen die jetzt kein Village o.ä. spielen würden. Und es hat den großen Vorteil, dass man recht gut abschätzen kann wie lang eine Runde braucht.

    Denke mit einer guten 7,0 ist das Spiel dabei. Griffbereit im Regal steht es auf jeden Fall. Allerdings macht es zu viert deutlich mehr Spaß als zu zweit
    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    BJ hat mich in eine Falle gelockt, weshalb ich jetzt auch konstruktiv sein muss.

  3. #3
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    Gestern Abend das neue Spiel meines Bruders zusammen mit einem Kumpel eingeweiht:

    Star Trek: Ascendancy

    Bild

    Mein Bruder hat es ein wenig übertrieben und gleich noch zwei weitere Völker und zusätzliche Schiffe besorgt (aber es ist insofern entschuldbar als er ein Fan der Serie ist). Angerückt kam er dann mit zwei großen Sortierkästen - die er auch brauchte - für die ganzen Token und Schiffe, Karten etc.

    Man braucht für das Spiel einen ausreichend großen Tisch. Zum einen weil es recht viel Material ist und auch weil die Karte extrem viel Platz braucht (vor allem wenn man dann auch gleich noch mehr Systeme hat aus den Erweiterungen und die auch zum Einsatz kommen). Durch die Schiffsrouten braucht es nochmal etwas mehr Platz als ein "kompaktes" Civ. Unsere Karte hatte am Ende über dreißig Systeme...

    Die Schiffe etc. sehen recht chick aus. Einzig die Qualität der Token lässt teilweise ein wenig zu wünschen übrig weil das bedruckte Papier auf der Unterseite etwas mau ist.

    Wir brauchten (nach dem Lesen der Regeln aber noch immer mit einem Blick drin während des Spiels) ca. dreieinhalb Stunden.

    Wichtig zu beachten: Das Grundspiel ist für 3 und genau 3 Spieler konzipiert uns kam das ja entgegen weil wir meist zu dritt sind aber für größere Gruppen ist das natürlich erst mal ziemlich blöd. Und mit den Expansionen ist das Spiel auch nicht gerade günstig.

    Mir gefällt die Aufmachung gut, die Systeme sind halbwegs abwechslungsreich und da man bei jedem neuen System noch zusätzlich eine Karte zieht die weitere Events bringt macht es das Entdecken auch unterhaltsam. Leider auch ab und an etwas frustrierend weil man auch später dann das Pech haben kann nacheinander 2 oder 3 halbwegs wertlose Systeme zu ziehen was unserem Cardassianer passiert ist. Dafür sind die Regeln zum Legen der Systeme lustig und unterhaltsam - mir gefällt es wenn das Spielfeld nicht gleich von Anfang an komplett bekannt ist.

    Auch an anderer Stelle bleibt, dass es immer verhältnismäßig stark glücksabhängig bleibt. Das hat sich in unserer Partie allerdings über die Zeit ganz gut ausgeglichen so dass wir die letzten Runden schon absehen konnten, dass es eng werden würde und am Ende die zusätzliche Siegbedingungen den Ausschlag geben würde und sogar Platz 2 und 3 sich erst in der letzten Runde mit der letzten Schlacht entschieden hätte (wenn man das noch ausgefochten hätte - angesichts der Zeit dann aber gelassen wurde...).

    Vergleiche zu TI oder Eclipse kann ich (leider) bisher nicht ziehen. Kenne ich zwar, habe ich bislang aber noch nicht gespielt. Wer dazu gerne mal einen (Kauf-)Tipp geben möchte - gerne.

    Wenn ich es bewerten müsste würde ich wohl eine 7,8 von 10 geben. Liegt daran, dass ich das Szenario mag, die Völker sich an den Vorbildern orientieren und sich dezent (hätte stärker ausgeprägt sein können) unterschiedlich spielen, mir das epische (der Kartengröße) gefällt, die Runde dafür passte (was letztlich auch einen Einfluss hat wie man ein neues Spiel bewertet ) und man schon den Eindruck hatte im Spiel zu sein.
    Dass das Spiel zum Teil doch ziemlich abhängig vom Glück war ist ein Wehrmutstropfen den ich verschmerzen kann. Im RL geht's auch nicht immer fair zu und es gab dem Spiel auch etwas unerwartetes weil man eben nie wusste ob man als Klingone in Risa einfallen würde oder passend neben Earth Terra Nova auftauchte.

    Zu Star Trek: Ascendancy

    Zitat Zitat von BruderJakob Beitrag anzeigen
    Wenn ich es bewerten müsste würde ich wohl eine 7,8 von 10 geben.
    Würde nach mehreren Runden die Wertung gerne korrigieren. Und zwar nach unten. Eher eine knappe 7.
    Problem: Es gibt nur zwei Siegbedingungen von der eine im Grund ist: Spare 25 Kulturmarker zusammen. Und wenn man pro Runde zum Beispiel 5 Kultur bekommt kann man sehr bald sehr genau durchrechnen wie lange das Spiel noch geht. Es gab mehr als einmal die Situation, dass selbst ein Krieg nichts mehr hätte ändern können und man praktisch die letzte halbe Stunde oder so nur noch runterspielt damit es einen Sieger gibt - wenn man das denn tun will.
    Auch sonst sind die Möglichkeiten eben doch ziemlich begrenzt. Potential hat das Spiel aber schon und ich hoffe mal auf Erweiterungen.
    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    BJ hat mich in eine Falle gelockt, weshalb ich jetzt auch konstruktiv sein muss.

  4. #4
    Mitglied der PCdSM Avatar von Provence
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    Zitat Zitat von Thurid Beitrag anzeigen
    Ich spreche das Brasilianische Dialekt.
    Zitat Zitat von Bartmann Beitrag anzeigen
    Es sollen typisch bairische Süßigkeiten in einer meteoritenartigen Form hergestellt werden.
    Ø

  5. #5
    Sozialreformer der EFP Avatar von Bassewitz
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    Super Faden!
    Zitat Zitat von Provence Beitrag anzeigen
    Erst soziales Gewissen, dann Landwirtschaftsminister und nun glücklicher Ehemann - Basse:app::meister:
    Zitat Zitat von Brabrax Beitrag anzeigen
    Gepriesen sei Kedal.

  6. #6
    starc und vil küene Avatar von Louis XV.
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    Kannst du mal noch erklären, worum es bei dem Star-Trek-Spiel überhaupt geht? Das lese ich bei dir jetzt nicht so heraus?

    Ist es ein Punkte-Sammel-Spiel? Ein Kriegsspiel? Entdecken scheint eine Rolle zu spielen, aber wie fühlt es sich so insgesamt an, worauf zielt es ab, und was ist der Reiz? Ist es was für Leute, die voll in ihrer Star-Trek-Rolle aufgehen und gerne nebenbei noch ein bisschen rollenspielerisch am Tisch agieren wollen, oder ist es eher was für Grübler und Taktiker?

  7. #7
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    Es ist ein 4X-Spiel.

    Man sammelt tatsächlich Siegpunkte in Form von Kultur die man in den Systemen generiert und dann in Ascendancy-Token eintauschst. Wer zuerst 5 besitzt hat gewonnen (oder auch eine andere Anzahl wenn man das möchte).
    Kultur braucht man aber auch zur Expansion. Das kann auch wenn man versucht eine kleine Rasse (die man auf den Systemen entdecken kann) sich einzuverleiben etwas teurer werden. Die Ascendancy-Token braucht man aber auch wenn man mehr Flotten besitzen möchte.

    Es ist auch ein Kriegsspiel. Wenn man die Föderation spielt geht es auch sehr gut ohne Krieg und in unserer ersten Runde ist auch nicht ein einziger Schuss gefallen. Allerdings sind zum Beispiel grad ganz klassisch die Klingonen ein wenig dazu verdammt in den Krieg zu ziehen. Man kann das aber im Spiel schon etwas steuern wie schnell oder ob überhaupt es zu Schlachten kommt. Die werden dann aber recht simpel über zwei Werte und Würfel abgehandelt. Es gibt auch nur eine Schiffsklasse.

    Den Reiz macht zum einen tatsächlich das Entdecken aus weil die Karte sich erst langsam entwickelt und durch das System das man dazu verwendet es auch sehr unterschiedlich ausfallen kann. Es gibt normale Systeme und Anomalien die man entdecken kann. Jedes System kann nur eine jeweils individuelle Anzahl von Routen zu anderen Systemen haben. So entwickelt sich ein "Netz" mit Knoten und Sackgassen. Wenn man ein System entdeckt wird auch jeweils eine Karte gezogen die dann zusätzliche Entdeckungen preisgibt. Das kann ein neuer Verbündeter sein der einen Vorteil bringt oder eine kleine Civ oder auch Gefahren die man meistern muss (wobei das leider meist einfach dasselbe Muster hat). Man kann - ein wenig Hausregeln und einen großen Tisch vorausgesetzt dann schon etwas entdecken das einer kleinen Galaxie sehr nahe kommt.

    Wenn man SF mag und noch besser Star-Trek Fan ist dann entdeckt man eben einiges: Planeten die man aus der Serie kennt, kleine Völker, Personen,... Ist dann auch lustig wenn man einen Ferengi auf Risa entdeckt oder so Zeug. Rollenspiel ist da nicht notwendig, wobei ein Mitspieler es lustig fand, dass ich dann doch in der Rolle aufgegangen bin
    Es ist für Grübler die eine langfristige Strategie aufbauen wollen begrenzt geeignet - dafür bietet das Spiel zu wenig an. Da würde ich andere eher empfehlen. Es leidet etwas daran, dass es "nur" Produktion" gibt die man für fast alles braucht und die Schiffe extrem günstig sind, dann Forschung wo klar ist wozu man es braucht aber der Techbaum zwar je Volk sich angenehm anders spielt aber dafür vom Umfang her nicht zu groß ist und zu "zufällig" und zuletzt Kultur. Das braucht man "nur" für die Expansion und für die Siegpunkte was es eigentlich leider zu einer Art reinem Count-Down-Ding macht.

    Taktik ja. Einfach weil du wissen musst wann du wo zuschlagen kannst und wie du dann deinem Gegner möglichst schnell richtig Schaden zufügen kannst. Auch weil die einzige weitere Siegbedingung ist die Heimatsysteme von zwei Gegnern zu erobern. Und auch ein wenig wie du deine Gebäude baust. Da ist zwar oft schon vorgegeben was gebaut werden kann aber es bleibt dir Reihenfolge und auch einige freie Bauplätze.

    Wurden deine Fragen etwas besser beantwortet.
    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    BJ hat mich in eine Falle gelockt, weshalb ich jetzt auch konstruktiv sein muss.

  8. #8
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    --- DER EISERNE THRON ---

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    Intro...

    Das Spiel selbst dürfte im Forum dank der entsprechenden Forenrunden recht bekannt sein. Mir war es dem Namen nach auch bekannt aber gespielt habe ich es erst neulich nachdem ein Freund sich das Spiel samt Erweiterung gekauft hat und wir uns daran gemacht haben Westeros zu erobern (da nur ein Spieler das Spiel bereits kannte schien das eine gute Idee zu sein...). Da ich bisher nur eine Partie gespielt habe kann es sein, dass der eine oder andere Kenner ein wenig Schmunzelt oder den Kopf schüttelt - das ist ok

    Um was geht es?

    Wir, die Spieler, vertreten jeweils eines der großen Häuser von Westeros und wetteifern um den Eisernen Thron. Es gewinnt derjenige, der zuerst sieben Burgen kontrolliert. "Nett" dabei ist, dass man gewinnt sobald man in einer Runde die Burgen besitzt. Man muss sie nicht bis zum Ende der Runde halten können. Das Spiel endet dann sofort.

    Und wie geht es?

    Nachdem man ein Haus gewählt hat darf man seine Einheiten entsprechend der Startaufstellung auf dem Spielplan verteilen. Danach geht das Hauen und Stechen los und das zum Teil erschreckend schnell. Da man Burgen auch benötigt um Einheiten aufzustellen, Nachschubsymbole um "Armeen" zusammenzustellen und Einflusssymbole um an entsprechend Einflussmarker zu kommen die man für fast alles benötigt breiten sich die Spieler sehr zügig auf der Karte aus.
    Dazu vergeben die Spieler zu Anfang der Runde Befehle an ihre Truppen. Das können Marschbefehle, Plünderbefehle (mit denen man bestimmte Befehle der Gegner wieder entfernen kann) oder auch Unterstützungsbefehle etc. sein. Die werden zu Anfang verdeckt auf die entsprechenden Gebiete gelegt. Anschließend wird aufgedeckt und der Spielerreihenfolge entsprechend abgehandelt.
    Kontrollierte Gebiete geben entsprechende Vorteile wie eben, dass man mehr Truppen zusammenfassen kann oder mehr Einfluss generiert. Da (in unserem Fall zu viert) nicht alle Gebiete besetzt sind ist man ganz zu Anfang damit beschäftigt sich die "neutralen" Gebiete einzuverleiben und kommt dann auch sofort zu einem Kernpunkt des Spiels: Verhandeln, Abkommen abschließen, Hintergehen....
    Denn davon lebt das Spiel - das in Teilen an eine aufgebohrte Version von Risiko erinnert - doch ganz wesentlich. Da man immer bedroht wird und ständig Mangel verwaltet weil gefühlt die Armeen der Gegner größer sind und geschickter stehen bleibt einem nichts anderes übrig als Bündnisse zu schmieden die einem den Rücken freihalten.
    Sprich: Es ist für das Spiel durchaus wichtig es in einer passenden Runde zu spielen!
    Daneben sind die Kämpfe die ganz ohne Würfel auskommen entscheidend. Was nett gelöst wurde weil man auf dem Brett bereits mit den Einheiten (in überschaubarer Menge) die Grundwerte seiner Truppen kennt aber eben auch mit Belagerungswaffen Einheiten besitzt die nur im Fall eines Angriffs auf ein Gebiet mit einer Burg einen Kampfwert haben. Daneben besitzen die Spieler Handkarten die sie im Kampf einsetzen können und die sind von Haus zu haus verschieden. Was in unserem Fall für ein oder zwei sehr unangenehme Überraschungen gesorgt hat weil wir als Anfänger nicht alle Karten kannten
    Auch Interessant ist, dass man nicht ganz genau weiß wann man zum Beispiel auf die Besetzung der "Einflussleisten" bieten kann in der zum Beispiel der Eiserne Thron besetzt wird. Die Position in dieser Leiste gibt die Reihenfolge an in der die Spieler in einer Runde ziehen und der ET kann zudem entscheiden wer beim Bieten gewinnt wenn zwei oder mehr Spieler gleich viel Einfluss ins Rennen gebracht haben.
    Dadurch verändert sich das Spiel auch immer ein wenig.
    Dazu muss man auch immer mit einem Angriff der Wildlinge rechnen. Wenn es soweit ist muss man mehr oder weniger zusammenarbeiten um den Angriff gemeinsam abzuwehren. Gelingt es bekommt derjenige der am Meisten dazu beigetragen hat idR eine Belohnung und der mit dem geringsten Einsatz einen Malus.
    Wer die Regeln im einzelnen kennenlernen will sollte sich vielleicht ein Lets Play oder eine Rezension auf YT abschauen. Hunter&Cron haben da zum Beispiel ein Video dazu online.

    Und wie lief es?

    Sagte ich schon: Die richtige Gruppe ist wichtig? Ok
    Wir haben ca. eineinhalb Stunden gebraucht bis wir die Regeln erklärt bekommen hatten. Einer meinte nach ner Stunde schon: Jo, dann lasst uns doch einfach mal anfangen. Die Einstellung merkte man dann leider auch im Spiel.
    Der Spieler hatte die Lannister gezogen. Ging nicht lange gut weil Greyjoy vorbeischaute und die Sache ziemlich übel aufrollte und der Lannister viel zu defensiv spielte (aka. Lässt du mich in Ruhe wenn ich dir das und das abtrete?). Im Süden hat Baratheon gut angefangen und auch den Lannister bedrängt durch einen schnellen Vorstoß nach Westen. Als Stark hatte ich Anfangs recht viel Ruhe.
    Man muss aber auch einstecken können weil das Spiel von Verrat durchaus lebt. Und in dem Fall eben auch weil Greyjoy das Spiel dann ganz knapp (vor mir) gewonnen hat indem er seinem Ally in den Rücken fiel um an seine siebte Festung zu kommen. Allerdings muss ich zugeben, dass in derselben Runde ich das genau gleiche mit meinem Ally geplant hatte

    Würdest du es wieder spielen?

    Ja, weil:
    - Ich neugierig auf die Erweiterung mit kleinen Drachen bin.
    - Das Spiel schön und thematisch gestaltet ist.
    - ich als Jugendlicher Risiko mochte aber das Spiel inzwischen wirklich mir nicht mehr auf den Tisch käme (ok, vll in der Legacy-Variante....).
    - Mir die Bietschlachten und Intrigen gefallen.
    - Man trotz allem auch mal zwei Minuten was anderes machen kann ohne sofort den Anschluss verloren zu haben (hallo, ich hab zwei Kleine Kinder und musste eh schon im "Team" spielen).

    Nur wenn:
    - Die Runde stimmt.
    - Man genug Zeit hat. Auch danach um das Spiel nochmal ein wenig sacken zu lassen.

    Nicht wenn:
    - Stattdessen z.B. Star Wars: Rebellion auf dem Tisch steht.

    Und die Bewertung?

    Das ist so eine Sache. Man sollte tatsächlich eine Gruppe haben die passt und das war bei uns eher nicht so der Fall. Die Spieler sollten ähnlich viel Ahnung vom Spiel haben und ähnlich stark sein auch was die Fähigkeit angeht Diplomatie zu betreiben und den Beißreflex auch mal eine Intrige zu spinnen.
    Das Material ist Geschmackssache. Ich mag es.
    Daneben ist ein großer Tisch wichtig weil das Spielbrett/die Bretter doch einiges an Platz verschlingen. Wobei ich sagen muss, dass ich nicht ganz sicher bin ob die Karte wirklich ganz ausgeglichen zu spielen ist. bei einigen Gebieten war ich ein wenig erstaunt über die Designentscheidung.
    Was wichtig ist letztlich. 3 von 4 Spielern hatten ihren Spaß damit, es ging eng aus und wir hatten ein paar nette Twists im Spiel die wir so nicht erwartet hatten. Zum Beispiel als dann mit etwas Hilfe der Lannister sich doch noch gewehrt hat und den Greyjoy wirklich nochmal an den Rand einer Niederlage gebracht hat. War da dann ganz knapp nochmal - nicht für den letztlichen Spielausgang aber die Frage ob die Burgen der Lannister den Sieg für Greyjoy bringen werden
    Am Ende bleiben wohl Emoticon: ritterEmoticon: ritterEmoticon: ritterEmoticon: ritterEmoticon: ritterEmoticon: ritterEmoticon: ritter und ein Emoticon: backstab was umgerechnet eine 7,8 machen würde weil der Backstab den achten Ritter erledigt hat
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  9. #9
    starc und vil küene Avatar von Louis XV.
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    Wurden deine Fragen etwas besser beantwortet.
    Ja. Danke!

  10. #10
    starc und vil küene Avatar von Louis XV.
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    Und wie geht es?

    Nachdem man ein Haus gewählt hat darf man seine Einheiten entsprechend der Startaufstellung auf dem Spielplan verteilen. Danach geht das Hauen und Stechen los und das zum Teil erschreckend schnell. Da man Burgen auch benötigt um Einheiten aufzustellen, Nachschubsymbole um "Armeen" zusammenzustellen und Einflusssymbole um an entsprechend Einflussmarker zu kommen die man für fast alles benötigt breiten sich die Spieler sehr zügig auf der Karte aus.
    Dazu vergeben die Spieler zu Anfang der Runde Befehle an ihre Truppen. Das können Marschbefehle, Plünderbefehle (mit denen man bestimmte Befehle der Gegner wieder entfernen kann) oder auch Unterstützungsbefehle etc. sein. Die werden zu Anfang verdeckt auf die entsprechenden Gebiete gelegt. Anschließend wird aufgedeckt und der Spielerreihenfolge entsprechend abgehandelt.
    Das Besondere an GOT aus meiner Sicht ist die Tatsache, dass der übliche Regel-Ablauf von ähnlichen Strategiespielen "Neue Armeen ausheben - Steuern eintreiben - Armeen bewegen - Kämpfen" ausgehebelt wird, weil solche Spielbestandteile jede Runde durch Zufall neu ermittelt werden.

    Es kann zum Beispiel Partien geben, in denen kann man kaum Armeen ausheben und kämpft die ganze Zeit mit sehr wenig Einheiten. In anderen sind Ressourcen im Überfluss vorhanden, und während der Bieter-Schlacht um Einfluss kann dementsprechend geprotzt werden. Es gibt Partien, in denen stellen die Wildlinge lange gar keine Gefahr da, in anderen kommen sie sehr früh.

    Dadurch muss man sehr flexibel in der Strategie bleiben, und der Spielmechanismus sorgt für eine zum Teil recht ungewöhnliche Herausforderung im altbekannten Setting "Strategiespiel".

    Es hat auch ein paar ganz gute Mechanismen, um zu verhindern, dass der Führende davonrennt, oder nachfolgende Spieler zu Königsmachern werden, sowas ist mir dabei auch immer ganz wichtig.

    Die unterschiedlichen Häuser haben tatsächlich sehr unterschiedliche Start-Bedingungen, und sind trotzdem erstaunlich gut balanciert. Das wird durch die unterschiedlichen Karten-Decks auf der Hand nochmal verstärkt. Es kann sich sehr lohnen, das Spiel mal aus ganz verschiedenen Perspektiven durchzuspielen. Zum Beispiel hat der Lannister-Spieler einerseits das klassische Problem, von allen anderen Mitspielern umringt zu sein, gleichzeitig aber auch viel bequemeren Zugriff auf die benötigten Siegpunkte, während der Stark-Spieler in klassischer Civ-Manier (Tundra!) wenig Nachbarn hat, aber dafür einen viel härteren Weg, um überhaupt an die zu erobernden Städte zu kommen.

    Für ein Militärspiel kommt es außerdem mit angenehm wenig Regeln und Einheitentypen aus und hat trotzdem eine taktische Tiefe.

  11. #11
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    Zitat Zitat von Louis XV. Beitrag anzeigen
    Das Besondere an GOT aus meiner Sicht ist die Tatsache, dass der übliche Regel-Ablauf von ähnlichen Strategiespielen "Neue Armeen ausheben - Steuern eintreiben - Armeen bewegen - Kämpfen" ausgehebelt wird, weil solche Spielbestandteile jede Runde durch Zufall neu ermittelt werden.
    Das ist stimmt. Wir hatten in der Partie auch sofort einen Angriff der Wildlinge und dann ewig keinen bis ein echt teurer kam.
    Auch mit dem Ausheben der Truppen

    Wie massiv die Unterschiede sein können im Spiel ist natürlich nach einer ersten Runde noch schwer abzuschätzen
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  12. #12
    Phönix are back in Town Avatar von Chris der Phönix
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    Das du dafür noch Zeit hast?

    Aber geiler Faden. Beteilige mich bei Zeiten gerne
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  13. #13
    ehemals Civmagier Avatar von Thurid
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    Die Macht ist nichts was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus, und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht.


    -Darth Vader.

    Der angerufene Teilnehmer antwortet nicht.

    -Gott.

  14. #14
    rezivilisierter Benutzer Avatar von Rinz
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    Sehr löblich, dieser Faden, abbonniert! Azul klingt interessant, wird ausprobiert!

    Von den allzu aufwendigen Spielen sind wir abgekommen und liegen damit wohl im Trend. Wichtig auch bei uns: einfache und schnell erklärte Regeln, überschaubarer Spielaufbau und dennoch ein gewisses Maß an taktischen Möglichkeiten und Spieltiefe.

    Das letzte der aufwendigen Spiele war die aus meiner Sicht beste Catan-Erweiterung "Die Sternenfahrer von Catan", wo man ca. 3 Stunden veranschlagen sollte. Die Raumschiffe ( die als Würfel dienen!) sind allerdings recht verletzungsanfällig, es braucht entweder viel sekundenkleber oder eigene technische Lösungen um die Bordrakezen und treibstoffmodule am Mutterschiff befestigt zu halten
    Dazu kommen wir allerdings - wenn überhaupt - nur noch zu Weihnachten. Letztlich spielt man dann aber doch eher das, wo alle mitmachen wollen, also die Hornochsenspiele (z.B. Nimm 6) oder Activity. Kleiner Tip für die "Kniffel-Opfer" (also diejenigen, die die Kniffelsucht der eigenen Sippschaft nicht teilen): versucht es mit "Las Vegas" - jede Menge bunter Würfel, einfache Regeln und ein Glücksfaktor der nicht ganz so unverschämt hoch ist wie bei Kniffel.

    Ansonsten sehr cooles, kultiges Brettspiel: Kill Dr. Lucky
    Geändert von Rinz (07. Juli 2019 um 12:37 Uhr)
    You can kill the messenger - but not the message! Motto des Daphne-Projects
    "Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen. Aber das sollte sie nicht." Warren Buffett, 2006.

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  15. #15
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    --- Titus Tentakel ---


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    Intro...

    Meine Frau kauf relativ regelmäßig Kinderspiele für ihre Praxis. Als Logopädin hat sie sehr viel mit Kindern zu tun und da wird für die Therapien (oder auch mal nach einer Therapie noch) eine Runde gespielt. Das sind dann meist therapeutisch wertvolle bzw. hilfreiche Spiele (z.B: gerne von Haba) die einfache Regeln haben und auch mehr oder weniger schnell durchgespielt sind. Damit es dann in der Therapie auch klappt und die Regeln verinnerlicht sind dürfen BJ und Tochterjakob dann oft als Testspieler herhalten. So auch in diesem Fall.

    Um was geht es?

    Wir spielen kleine, freche Affenpiraten auf winzigen Schiffchen die versuchen den wertvollen SChatz von Titus Tentakel zu klauen. Der findet das natürlich nicht so witzig und wehrt sich dagegen.

    Und wie geht es?

    Jeder Spieler hat zwei Schiffchen (aus recht weichem Plastik das auch mal einen Hieb aushält) und muss durch würfeln den Weg um Titus Tentakel herum zum Schatz segeln. Man wandert dabei mit immer einer seiner Figuren bis zum nächsten freien Feld in der Farbe das noch frei ist.
    Würfelt man rot gilt dieselbe Regel aaaaaber man muss auch Titus bewegen. Den dreht man mit seinen Tentakeln (die bei Druck auf seinen Körper ganz fies herausschießen) so, dass er möglichst viele Schiffe umwirft oder bei genug Druck auch mal vom Spielplan fegt. Die Getroffenen müssen wieder von vorne starten. Wer den Weg zum Schatz geschafft hat nimmt eine Münze und fängt danach ebenfalls mit dem Schiffchen wieder beim Start an. Wer zuerst drei Münzen gesammelt hat gewinnt.

    Und wie lief es?

    Tentakelig! Man glaubt nicht wie oft man da rausgeworfen wird. Lustigerweise geht es mit mehr Spielern eher schneller weil man schneller vorankommt und damit Münzen sammelt.
    Die Begeisterung nahm mit abnehmendem Lebensalter rapide zu! Es muss unglaublich Spaß machen als vierjährige selbst die eigenen Schiffe vom Spielplan zu kegeln Leider muss es als Eineinhalbjähriger noch mehr Spaß machen den anderen den Würfel zu mopsen
    Wir haben aber alle unseren Spaß gehabt. Mit Kindern zusammen eine nette Runde.

    Und würdest du es wieder spielen?

    Ja, wenn:
    - man die Kids beschäftigen will und eine Runde Brettspiel gerade eine gute Option ist.
    - man gerade eine Runde DET hinter sich hat und mal nen Absacker braucht wo man mit offenem Visier kämpft.

    Nur wenn:
    - Nicht gerade auch Carcassonne Kids auch auf dem Tisch liegt. Weil mir persönlich so Spiele doch etwas mehr liegen.

    Nicht wenn:
    - mich TochterJakob auch nach der dritten Runde in Folge zu einem weiteren Spiel drängt

    Und die Bewertung?

    Das Spielmaterial ist schön gestaltet. Der Würfel war sofort ein Highlight und auch die Schiffchen sind absolut süß. Die Bilder sind bunt und vielseitig gestaltet und Titus macht einem wirklich schnell Angst Emoticon: cthulhuEmoticon: cthulhuEmoticon: cthulhu - also alleine schon für die Gestaltung brauchts einen Extrapunkt!
    Wenn man zudem eine schnelle Runde spielen will ist das auch schon wirklich für Drei- bis Vierjährige absolut geeignet. So gesehen ein nettes Spiel das man auch schon bei verschiedenen Angeboten für unter zehn Euro bekommen kann. Also gibt es am Ende Emoticon: cthulhuEmoticon: cthulhuEmoticon: cthulhuEmoticon: cthulhuEmoticon: cthulhuEmoticon: cthulhu inkl. einem kleinen Bonus fürs Material.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    BJ hat mich in eine Falle gelockt, weshalb ich jetzt auch konstruktiv sein muss.

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