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Thema: Silent Service II - Das Boot

  1. #1
    Herzog von Duran Avatar von Frederick Steiner
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    Silent Service II - Das Boot

    Heute geht es zurück in die Vergangenheit. Verdammt weit zurück - zu einem meiner allerersten PC-Spiele.
    Dank Steam und DOS-Emulator auch auf Windows 10 zu haben, ein Klassiker -

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    Wir befinden uns im zweiten Weltkrieg.
    Und wie einige sagen würden: Auf der falschen Seite.
    Kriegsschauplatz ist der Pazifik, in dem wir als U-Boot-Kommandant der US Navy jagd auf die Kaiserlich Japanische Flotte machen.

    Spielbeginn, frühestens, ist der Überfall auf Pearl Harbour am 07.12.1941, das Spiel endet entweder mit dem eigenen Tod oder mit der japanischen Kapitulation nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki.

    Um Euch schon mal auf die Grafik einzustimmen (und der Sound erst ), hier noch mal ein paar Screenshots aus der Einleitung:

    Sensationelle andere Spiele...

    Achtung Spoiler:
    Bild


    High-End Programmierkunst....

    Achtung Spoiler:
    Bild


    Und eine sensationelle Passwortabfrage (verdammt, ich hab die alle sogar noch im Kopf!)

    Achtung Spoiler:
    Bild


    Man muss das abgebildete Schiff identifizieren. Ich habe Silent Service vielleicht vor 20 Jahren das letzte Mal gespielt. Muss echt Eindruck hinterlassen haben damals.
    Hier seht Ihr übrigens ein Superschlachtschiff der Yamato-Klasse. Der dickste Brocken im ganzen Spiel und die Krone der Schöpfung, der 12-Ender, die Beute aller Beuten.

    Aber es gibt auch kleinere Schlachtschiffe, Flugzeugträger, zivile Schiffe und jede Menge U-Boot-Jäger, die verdammt gemein werden können.

    Gespielt wird eine War Carreer, also das große Szenario.

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    Damit tauchen wir schon ein in die Welt von Silent Service II. Alle Mann auf Tauchstation!




    KRIEGSTAGEBUCH:

    Einleitung:

    Auftakt 1
    Auftakt 2

    Prolog - 07.Dezember 1941 - Pearl Harbour Day:

    Eine Bar in Manila
    Pearl Harbour
    Alle Leinen los

    Erste Feindfahrt - 07. Dezember 1941 bis ???
    Erste Feindfahrt 1
    Erste Feindfahrt 2
    Erste Feindfahrt 3
    Erste Feindfahrt 4
    Erste Feindfahrt 5
    Erste Feindfahrt 6
    Erste Feindfahrt 7
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    Geändert von Frederick Steiner (25. Juni 2019 um 20:49 Uhr)

  2. #2
    ehemals Civmagier Avatar von Thurid
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    Silemt Service…

    Das habe ich mit minem Opa gespielt…

    Die Macht ist nichts was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus, und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht.


    -Darth Vader.

    Der angerufene Teilnehmer antwortet nicht.

    -Gott.

  3. #3
    Quizduellchampion ☆☆☆☆☆☆☆ Avatar von Brutus78
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    Ich hab die ganzen Lokomotiven von Railroad Tycoon im Kopf.

  4. #4
    Herzog von Duran Avatar von Frederick Steiner
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    Zitat Zitat von Brutus78 Beitrag anzeigen


    Ich hab die ganzen Lokomotiven von Railroad Tycoon im Kopf.
    Das habe ich im Original hier im Schrank liegen. Mit Ressourcenplan und Anleitung. Läuft auch 1A und macht immer noch Spaß.

  5. #5
    Herzog von Duran Avatar von Frederick Steiner
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    Zitat Zitat von Thurid Beitrag anzeigen
    Silemt Service…

    Das habe ich mit minem Opa gespielt…
    Ich mit meinem Vater. Ich war vielleicht 10 oder 12, habe zugeschaut. Bei ihm in der Küche, auf einem Barhocker, während er die Pötte versenkt hat.

  6. #6
    Herzog von Duran Avatar von Frederick Steiner
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    Bevor ich aber einsteigen kann, bekomme ich die Auswahl über diverse U-Boote. Ich zeige mal drei.

    Bild

    Die älteste Blechbüchse ist ein kaum seetüchtiges Schiff, mit dem wir vielleicht drei Wochen auf See bleiben können. Danke, nein, das wird es nicht, auch wenn es lange kein Schiff gibt, das unter Wasser schneller ist.

    Hier kommt eines der U-Boot-Monster der US Navy, ein Narwal.

    Bild

    Finde ich extrem klasse, weil es 2 Deck-Geschütze hat und das stabilste Boot ist. Es kommt unter Wasser dank seiner Masse aber höchstens auf die Geschwindigkeit einer tektonischen Plattenverschiebung.

    Schiff der Wahl wird die Gato-Klasse.

    Bild

    20 Knoten aufgetaucht, 10 Knoten unter Wasser, ordentliche Tauchtiefe und mit 6 Rohren im Bug und 4 Rohren im Heck richtig stark bewaffnet. Selbst der riesige Narwal war nicht so gut ausgerüstet. Dafür ist das Deck-Geschütz nur eine bessere Steinschleuder.

    Ich habe die Auswahl, ob ich auf Pearl Harbour stationiert sein möchte...

    Bild

    Man sehe sich die Masse der japanischen Basen an.

    Oder ob ich auf den Phillipinen heimisch bin.

    Bild

    Ich entscheide mich für die Phillipinen. Da sind wir näher dran an der Action. Außerdem fallen einem da deutlich weniger japanische Flugzeuge auf den Kopf
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  7. #7
    Herzog von Duran Avatar von Frederick Steiner
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    Das Aufmarschgebiet auf See darf ich mir auch noch aussuchen. Entweder direkt um die Phillipinen herum...

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    Oder das Gebiet Malaya. Da ich davon ausgehe, dass die Japaner über Siam dann Indonesien schnell angreifen werden, suche ich mich diese Gegend aus.

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    Außerdem bin ich noch nie dort meine Patroullie gefahren. Mal sehen, was passiert.

    Dann passiert die Katastrophe.

    Bild

    Solche Shortcuts, Bilder mit kurzen Textnachrichten, werden immer wieder auf der Seekarte auftauchen. Auf dieser Karte werde ich navigieren und hoffentlich eine Menge gegnerische Schiffe aufspüren. Die Gefechtsebene zeige ich, wenn es los geht.

    Was noch fehlt? Der Name unseres glorreichen Schiffes!

    Bild

    Zufällig verteilt. Darauf habe ich keinen Einfluss. Also führe ich die USS Barb in den Krieg, zum Sieg oder zum Untergang.
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  8. #8
    Herzog von Duran Avatar von Frederick Steiner
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    Eine Bar in Manila

    Prolog I:

    Es ist Mittag, als ich die Sirene höre.
    Vor mir steht ein viel zu warmes Bier auf dem von der Sonne grau gebleichten Holztisch. Die Hitze klebt mir das Hemd an den Rücken und der Sonnenschutz aus ein paar Palmwedeln und Tarnnetzen bietet kaum genug Schatten.
    Es ist Dezember, kurz vor Weihnachten - und wir haben 30 Grad im Schatten.
    Der Sonnenschein ist weniger das Problem als die Luftfeuchtigkeit. Zusammen mit dem köchelnden Bier auf dem Tisch und dem nicht minder warmen zweiten Bier, das ich schon intus habe, macht das Ambiente schläfrig. Abgerundet wird alles durch das gleichmäßige Summen eines kleinen Ventilators, der verzweifelt versucht, Bewegung in die stehende Luft zu bringen.
    Für mich ist das mein kleines Stück Paradies, so klebrig und ermüdend es auch ist.
    Nach Wochen unter Deck, ohne Sonnenlicht, ständig Schmieröl auf der Haut und den Gestank von 40 oder 50 schlecht gewaschenen Körpern und Diesel in der Nase, ist es eine Wohltat, mir den Schweiß aus dem sonnenbeschienenen Gesicht zu wischen und dabei keine schwarzen Schlieren abzuwischen, sondern ehrlich, milchig-weiße Tropfen.
    Vierter Tag Landgang. Die ersten drei wurden durch Berichte, Wartungspläne und Frachtpapiere unter einem monströsen Stapel Papier begraben. Jetzt erst reicht es für eine Pause. Meine nackten Füße bohren sich in den sandigen Boden, während ich mich zurück lehne, die Augen schließe und die Schirmmütze ins Gesicht ziehe.
    Auf der anderen Seite des Tisches erklingt ein Geräusch und ich spähe durch den schmalen Spalt Welt, den ich unter dem Schirm der Mütze erkennen kann hindurch.
    Da sitzt der 2WO, den Kopf auf seine Arme gelegt, vornüber gebäugt. Seine kurzen braunen Locken berühren fast meine Bierflasche. Ich verziehe angewidert das Gesicht bei dem Gedanken von Haaren in der warmen Brühe.
    Diese beinahe-Berührung stört mich in meinem Wunsch nach persönlichem Freiraum. Nach der Sehnsucht, nicht in engem Kontakt mit anderen Menschen zu stehen, nicht ihre Ausdünstungen zu riechen, ihnen nicht aus dem Weg gehen zu können.
    Den Rest trinke ich nicht mehr, beschließe ich, schließe die Augen wieder und schüttele den Gedanken ab. Zwischen dem 2WO und mit sind gut zwei Meter Platz, selbst wenn ich die Beine ausstrecke, würde ich ihn nicht berühren. Sonst ist niemand hier, außer dem braungebrannten Kellner mit dem asiatischen Gesicht, der sich vielmals dafür entschuldigt hat, dass er vor der Mittagszeit den Kühlschrank noch nicht eingeschaltet hat.
    So früh am Tag treiben sich Offiziere nicht häufig hier herum.
    Das ist Freiraum genug für einen Mann, sogar für ein ganzes Dutzend. Obwohl ich froh bin, nur so wenige Menschen um mich zu haben.
    Ein Atemzug schwüler, warmer Luft, die nach Erde und Pflanzen riecht. Dann noch einer. Meine Augen fallen zu.
    Dann die Sirene.
    Es geht los.
    Ich weiß es nur noch nicht.
    Geändert von Frederick Steiner (22. Juni 2019 um 07:58 Uhr)

  9. #9
    Herzog von Duran Avatar von Frederick Steiner
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    Pearl Harbour

    Prolog II:

    Um mich herum rührt sich das Leben, das vor Sekunden noch die gleiche Lethargie gezeigt hat, wie ich. Vögel steigen kreischend aus den Bäumen auf, der Barkeeper zieht einen verbeulten Stahlhelm unter dem Tresen hervor, der zu seinem roten und blauen Hemd völlig absurd aussieht. Der 2WO stemmt sich mit einem Ruck hoch, schlägt unsere Flaschen vom Tisch und schwenkt den ganzen Körper in einer einzigen, fließenden Bewegung in Richtung Stützpunkt. Fast sieht es so aus, als habe sein Kopf schon den Weg gefunden, bevor die Füße wissen, in welche Himmelsrichtung sie laufen müssen.
    Auch an Bord ist mir das schon aufgefallen. Irgendwo scheinen in seinem Körper zusätzliche Gelenke eingebaut zu sein. In der beengten Umgebung unserer Eisenhaut eine nützliche Eigenschaft.
    Bevor ich auf den Alarm reagiere, warte ich eine Sekunde - dann noch eine. Nur ein Signal.
    Dringend, sicher, aber kein Fliegeralarm. Der 2WO ist mir schon ein paar Meter voraus, bevor ich ebenfalls beginne zu laufen.
    Aus den Augenwinkeln sehe ich den Barkeeper die Flaschen aufsammeln. Den Helm hat er immer noch auf, aber er bewegt sich gemessenen Schrittes.
    Der Alarm geht nur das Militär etwas an.

    "Sie zählen noch", bringt der Standortkommandant hervor, als die Offiziere zusammen in der überfüllten Kantine sitzen. In der Offiziersmesse hätte der Platz nicht ausgereicht. Seine Tonlage schwankt bebend zwischen Wut und Schock. "Aber es sind 2.000 Tote bestätigt. Die Schlachtschiffe Arizona, Oklahoma und West Virginia sind gesunken. Die restlichen Verluste entnehmen Sie ihren Unterlagen. Gentlemen, ich überlasse Sie gleich den Befehlshabern Ihrer Teilstreitkräfte, die Ihnen weitere Anweisungen erteilen werden. Was für uns alle gilt: Wir befinden uns seit 18:18 GMT im Krieg mit dem Kaiserreich Japan.
    Gott schütze Amerika.
    Weggetreten!"
    Geändert von Frederick Steiner (22. Juni 2019 um 07:58 Uhr)

  10. #10
    Herzog von Duran Avatar von Frederick Steiner
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    Alle Leinen los

    Prolog III:

    Ich fluche. Nicht leise, sondern laut. Mir ist egal, wer ich hört. Keine vier Tage. So lange ist es her, seit ich die Babe wieder zurück gebracht habe.
    Nein, das ist nicht richtig.
    Commander Salvini hat unser Schiff nach Manila geführt. Und sie heißt nicht Babe, sondern Barb. USS Barb. Seit 4 Tagen. Mein Kommando. Der Alte hat abgemustert, ist gestern in einen Flieger nach Guam gestartet. Ob sie ihn nach Hause zurück lassen? Oder ob er sofort wieder reaktiviert wird?
    So wie ich ihn kenne, wird er sich weigern, in die Staaten zu fliegen und mit Feuer und Schwert über die Japaner herfallen.
    Aber nicht mehr mit der Barb. Die gehört mir - und sie wird schon lange nicht mehr hier sein, sollte der Commander Manila erreichen.
    Es gab keinen Kampfeinsatz. Aufklärung war angesagt. Trockenübungen - unter Wasser versteht sich. Nach dem Landgang hätte wir drei Wochen haben sollen. Lüften, kleine Schäden beheben. Neue Vorräte, neues Personal.
    Verdammt!
    Ich quetsche mich wie alle anderen aus der Kantine heraus. Meine Flüche fallen nicht mal auf. Rings herum sind alle anderen noch lauter. Ich erkenne auf Anhieb, wer U-Boot-Fahrer ist und wer nicht. In der Tiefe lernt man leise zu fluchen. Alles andere kann dem Feind deine Position verraten.
    Im Schnelldurchgang werden sie die Barb wieder betanken. Vorräte an Bord bringen. Tage der Planung, der Verteilung, des Auspendeln, damit das Boot die richtige Trimmung hat, werden wir in Stunden durchziehen müssen. Was heißt "wir"?
    Ich.
    Während der Captain an Bord die Aufgaben überwacht und versucht die Mühlsteine der Navy-Bürokratie hier und da zu seinen Gunsten zu bewegen, erledigt der Erste Wachoffizier die tatsächliche Arbeit, treibt die Männer an und organisiert die Abläufe an Bord.
    Bis vor vier Tagen hatte die Barb auch noch einen 1WO. Mich.
    Der neue 1WO sollte, wie Vorräte, Ersatzteile und Treibstoff, erst in gut einer Woche geliefert werden.
    Weiß der Teufel, wo sie jetzt brauchbares Personal finden wollen. Manila liegt nicht in den Staaten. Wir sind so weit weg von daheim, wie wir es uns nur vorstellen können. Und zwischen uns und den Staaten liegt ein riesiges Meer voller feindlicher Schiffe.
    "Mann, wir sind echt am Arsch", kommt es mir über die Lippen. So leise, dass es niemand hört in all dem Lärm.
    Doch.
    Ich fange den Blick eines anderen Augenpaares ein.
    Michael Prudence.
    Commander von USS Thresher.
    Auch ein U-Boot-Mann.
    Er antwortet so leise, wie nur einer von uns es kann. Von seine Lippen lese ich die Worte ab. Sie machen mir keinen Mut.
    Nur gut, dass uns keiner gehört hat.

  11. #11
    Mitglied der PCdSM Avatar von Provence
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    Zitat Zitat von Thurid Beitrag anzeigen
    Ich spreche das Brasilianische Dialekt.
    Zitat Zitat von Bartmann Beitrag anzeigen
    Es sollen typisch bairische Süßigkeiten in einer meteoritenartigen Form hergestellt werden.
    Ø

  12. #12
    Herzog von Duran Avatar von Frederick Steiner
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    Erste Feindfahrt - 1

    Nach drei Tagen auf See haben wir unser Zielgebiet erreicht. Japanische Schiffe sind verstärkt in diesen Gewässern gemeldet worden.

    Bild

    Manila liegt schon lange hinter uns. Das Festland ist nur noch eine Erinnerung. Während ich auf der Brücke stehe und mir die Meldungen des Ausgucks geben lasse, schüttele ich den Kopf. Dezember sollte sich nicht so warm anfühlen.

    Bei leichtem Seegang gegen 7 Uhr ersten Feindkontakt.
    Wir bleiben getaucht. Der Oberbootsmann hat als erstes bemerkt, was da auf uns zukommt.

    Bild

    Wir sind schon ziemlich nah dran an der Rotte, die Sonne ist vor einer Stunde aufgegangen. Also gibt es den ersten Blick auf die Japaner.

    "2WO, Schreiben Sie ins KTB, haben Fühlung mit vier feindlichen Schiffen. Entfernung 4.000 Meter. Breite Formation."

    Bild

    Die Rümpfe lassen sich durch das Seerohr nur erahnen. Trotzdem glaube ich nicht, dass wir Freude an dieser ganz speziellen Beute haben werden.

    "Nachtrag für das KTB. U-Boot-Jäger. Erkenne auf maximaler Vergrößerung einen Kreuzer, drei Geleitschiffe. Passieren uns von Backbord. 20, 22 Knoten Geschwindigkeit."

    Bild

    Das werden wir schön bleiben lassen, denke ich. Die haben nur auf uns gewartet. Natürlich wissen die Japaner, dass wir Pearl Harbour nicht auf uns sitzen lassen.

    "Alle Maschinen Stop! Seerohr einfahren!"
    Die Crew wiederholt meine Befehle.

    Bild

    Wir lassen die bösen Jungs einfach an uns vorbei schwimmen und tun, als wären wir nicht da.
    Gesichter mit unbestimmten, lauernden Ausdruck sehen mich an. U-Boot-Fahrer. Immer gehetzt.
    Wie die kleinen, pelzigen Tiere, die vor Millionen Jahren unsere Vorfahren waren. Geduckt, auf dem Sprung.
    "Denen jetzt einen Aal zu verpassen wäre großartig, was", sage ich, während ich das Seerohr verankere.
    Gemurmel von niemand bestimmten ertönt. Ich will ihnen die Chance geben, sich Luft zu machen, ohne dass ich sehe, wer sich da rührt.
    "4 zu 1. Und die haben die besseren Waffen. Heute ist nicht unser Tag."
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    Geändert von Frederick Steiner (25. Juni 2019 um 20:45 Uhr)

  13. #13
    ehemals Civmagier Avatar von Thurid
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    Die Macht ist nichts was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus, und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht.


    -Darth Vader.

    Der angerufene Teilnehmer antwortet nicht.

    -Gott.

  14. #14
    Herzog von Duran Avatar von Frederick Steiner
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    Einleitung - Taktischer Bildschirm

    Das taktische Display ist recht simpel gestrickt, sollte aber auch mal erklärt werden.

    Rechts seht Ihr B1-6 und S 1-4.
    Das sind die Torpedoanzeigen für die Rohre Bow (vorne) 1-6 und Stern (hinten) 1-4.
    Wenn ich Torpedos abfeuere, zeigte sich da die Laufzeit der Torpedos.

    Bild

    Unten gibt es die Tiefe und die Geschwindigkeit. 55 Meter sind maximale Tiefe für das Seerohr. Und Geschwindigkeit erklärt sich von selbst. Ich habe gehalten und mache kein Geräusch. Diesem Ärger will ich aus dem Weg gehen.

    Der gelbe Strich bin ich, der kleine schwarze Punkt zeigt den Bug an.
    Die schwarzen Striche sind die Japaner, an deren Heck lange blaue Linien, das Fahrwasser gezeigt wird. Je länger die Linie, je schneller das Schiff.

    Alles weitere erkläre ich im laufenden Spiel oder wenn Ihr fragt.
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  15. #15
    Herzog von Duran Avatar von Frederick Steiner
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    Regelmäßige Updates sind das Ziel.

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