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Thema: Chronik - Was bisher geschah

  1. #1
    Geschichtsgeselle Avatar von maxim_e
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    Chronik - Was bisher geschah

    In diesem Thread wird die Chronik der Insel festgehalten. Es beginnt mit der Geschichte der Insel bis zum Spielstartsdatum, wie sie aus Perspektive eines Generals der Militärregierung aufgezeichnet wurde. Darauf folgt eine Informationssammlung zu den aktuellen Gegebenheiten der Insel. In Zukunft werden die Ergebnisse jedes Ingame-Jahres hier festgehalten werden.

    Ich rate jedem Spieler dazu sich den Informationssammelpost durchzulesen und mindestens einem Spieler pro Partei sich auch die bisherige Geschichte anzusehen. Daraus ergeben sich Hinweise auf die aktuelle Situation und darauf, auf welche Fraktionen der Bevölkerung es sich lohnt einen Blick zu werfen.
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  2. #2
    Geschichtsgeselle Avatar von maxim_e
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    Chronik von Santa María

    Chronik von Santa María.
    Aufgeschrieben von General Rey Martínez Villaroel

    Obwohl in der Kolonialzeit wohl viel Schriftgut von den Spaniern angefertigt wurde, ist äußerst wenig über diese Zeit vor dem mittleren 19. Jahrhundert bekannt. Ein Staatsarchiv wurde erst unter Präsident Rámon Pérez Morales in den 1880er-Jahren angelegt und die vorherige Zeit ist nur bruchstückhaft überliefert. Quellen zur Geschichte Santa Marías liegen weiterhin in venezolanischen Archiven, sind jedoch aufgrund der politischen Situation zwischen Santa María und Venezuela nicht zugängig.
    Diese Chronik wird wurde vom Bund der Generäle Santa Marías in Auftrag gegeben und soll für alle Zeiten festhalten, wie aus einer kleinen Insel die mächtige Republik entstehen konnte. Die Fortführung obliegt der Regierung der Republik.

    Frühzeit (1502-1823)
    1502 wurde die Insel von Columbus auf seiner vierten Reise entdeckt und als Isla de las mil rocas (Insel der Tausend Felsen) bezeichnet. Da die Insel als wenig zugänglich erschien und die komplette Nordseite aus steilen Klippen besteht und wenig Vegetation zulässt, wurde sie in den ersten Jahrzehnten nicht weiter beachtet.
    Der englische Entdecker Sir James Tomalyn beanspruchte die Insel am 4. September 1543 für England und gab ihr den Namen St. Mary Island. Nachdem sich die Engländer für die Insel interessierten, bemühten sich auch die Niederlande und Spanien um die Herrschaft, ohne jedoch viele Personen auf die Insel zu brignen. Am 2. September 1642, also fast genau 99 Jahre nach der englischen Beanspruchung, kam es zur großen Schlacht von Santa María. Der Kampf, bei dem die Spanier den zu diesem Zeitpunkt englischen Hafen angriffen, schien für die Spanier aussichtslos, als ein Gewitter aufzog. Als die Spanier sich zurückzogen um zur venezolanischen Küste zu gelangen, erschienen dem spanischen Kommandanten Carlos Bernardino Altamirano zwei Engel und wiesen ihn an zurückzufahren. Tatsächlich konnten die Spanier nun den Hafen erobern. In den kommenden eineinhalb Jahrhunderten gehörte die ab jetzt Santa María genannte Insel der spanischen Krone und zur Kolonie Venezuela.
    Die bevölkerungs- und rohstoffarme Insel wurde in den folgenden Jahrhunderten mal mehr mal weniger stark in die Kolonie eingebunden. Neben Spaniern kamen immer wieder auch Sklaven aus Afrika und am dem 18. Jahrhundert auch vereinzelt Asien nach Santa María. Die ursprünglich hier lebenden indigenen Arawaco wurden zum Teil versklavt, häufig aber missioniert und wurden ab 1731 in einer eigenen Missionssiedlung zusammengefercht. Diese Siedlung existiert bis heute unter dem Namen Santiago, es gibt aber keine ethnisch rein indigene Bevölkerung mehr auf der Insel.
    Im englisch-spanischen Krieg am Ende der 1650er-Jahre wurde der Hafen beschossen, konnte jedoch von den Spaniern gehalten werden. Aus der einzigen Siedlung, die direkt am Hafen lag, bildete sich mehr und mehr die heutige Stadt Ciudad de Santa María (Santa María-Stadt) aus und ein Gouverneur zog ein.
    Die Piraterie des späten 17. Jahrhunderts traf auch immer wieder Santa María. Ab dieser Zeit bildeten sich immer mehr Gehöfte um die Stadt herum und einzelne weitere Siedlungspunkte entstanden auf der Insel. Dabei war der Export an Südfrüchten von Anfang an sehr gering.
    Das 18. Jahrhundert war dann von der Abhängigkeit von Spanien geprägt.
    Ein prägendes Ereignis war 1731 die Gründung der Siedlung Felicidad durch Kapuzinermönche. Ursprünglich eine reine Siedlung zur Mission, entwickelte sich daraus im Laufe der Zeit eine zweite Stadt neben Santa María auf der Insel und verbleibende indigene Bevölkerung wurde zu einem solchen Maß assimiliert, dass sie heute nicht mehr auf der Insel zu erkennen ist.
    Als Spanien am Ende des 18. Jahrhunderts die Beziehungen zwischen den Kolonien zu lockern begann und mehr und mehr Eigenständigkeit erlaubte, wurde die Insel der Statthalterschaft Venezuelas zugeschlagen. In Venezuela gehörte Santa María zu den ärmsten Regionen, da der Anbau von Kakao, Kaffee oder Tabak auf der Insel nur begrenzt möglich war und daher wesentlich weniger exportiert werden konnte als dies auf dem venezolanischen Festland möglich war.
    Die Unabhängigkeitsbestrebungen Venezuelas ab dem Ende des 18. Jahrhunderts wurden auch in Santa María getragen. In den Unabhängigkeitskriegen, die von 1810 bis 1823 in Venezuela geführt wurden, hatte Santa María zwar weit weniger unter der Zerstörung der Infrastruktur zu leiden als andere Teile Venezuelas aber musste heftige Bevölkerungsverluste hinnehmen.

    Konflikte mit Venezuela, erste Republik und spanische Herrschaft (1823-1882)
    Nach der venezolanischen Unabhängigkeit gehörte Santa María zwar nicht mehr zur spanischen Krone, war nun jedoch mit Símon Bolívars Großkolumbien verbunden.
    Als Venezuela sich 1830 von Großkolumbien absetzte, befand sich Santa María in einer Konjunkturphase. Auf der Insel war Gold gefunden worden. Es kam zu einem kleinen Goldrausch, der dazu führte, dass auch die Bevölkerung rasch zunahm. Auch wenn der Rausch nach etwa einem Jahrzehnt verebbt war, konnte Santa María zu diesem Zeitpunkt zu den dichtbesiedeltsten Inseln der Karibik aufstoßen. Die Bevölkerungszahl nahm nach 1840 allerdings wieder stark ab.
    In der Republik Venezuela war Santa María aufgrund seiner abgelegenen Lage nur seiner geringen Größe und wirtschaftlichen Schwäche nur eine Randerscheinung. Allein das verhältnismäßig ausgeprägte Militär sorgte dafür, dass Santa María den Status als Gouvernat behielt. Die Insel selbst hatte immer wieder mit dem Konflikt zwischen Bergarbeitern und Bauern und der stetig sinkenden Einwohnerzahl zu kämpfen.
    Im Zuge des föderalen venezolanischen Kriegs von 1859 bis 1863 erkämpfte sich Santa María unter General Felipe Rámon Pérez Villa eine eigenständige Rolle und ging aus dem mehr oder weniger zufällig als eigenständiger Staat hervor, nachdem Pérez Villa sich 1863 zum Präsidenten einer neuen Republik Santa María erklärte.
    Der neue venezolanische Präsident Juan Crisóstomo Falcón versuchte zwar in den folgenden Jahren Santa María diplomatisch wieder zu venezolanischem Territorium zu machen, war aufgrund der innervenezolanischen Opposition allerdings nicht erfolgreich. Aus Venezuelas Perspektive erschien die unwirtliche Insel es nicht wert, den militärischen Konflikt zu suchen. Pérez Villa suchte unterdessen den Kontakt mit Spanien um Beistand zu haben, sodass die erste Republik Santa María nur ein kurzes Intermezzo war und 1865 wieder unter spanischer Flagge stand. Die tatsächliche Macht auf der Insel behielt allerdings weiter Pérez Villa.
    Nachdem Felipe Rámon Pérez Villa im Jahr 1882 überraschenderweise seinen Rücktritt als Präsident ankündigte hatte sich die Situation mit Venezuela weitestgehend gelegt. In seinen letzten Amtstagen schloss er mit Venezuela einen Waffenstillstandvertrag, der einem Friedensvertrag gleich kam. Zwar erkannte Venezuela die Unabhängigkeit Santa Marías nicht an, jegliche militärische Intervention wurde jedoch ausgeschlossen und ein zwanzigjähriges Ultimatum gestellt, in dem sich Santa María beweisen sollte. Gerüchteweise war als Gegenstück dazu die Amtsaufgabe Pérez Villas gefordert worden.

    Das Ringen um Unabhängigkeit und die zweite Republik (1882-1904)
    Als Nachfolger für das Präsidentenamt legte Pérez Villa seinen Neffen Rámon Pérez Morales fest, der als einziger Kandidat bei der ersten Wahl Santa Marías antrat. Erzürnt darüber, dass mit Morales jemand Präsident werden sollte, der nicht aus dem Militär stammte, putschte General Alfonso García am Wahlabend und ließ Morales und Pérez Villa verhaften. García hielt Morales für unfähig den vom Militär gehegten Wunsch nach tatsächlicher Unabhängigkeit durchzusetzen.
    García suchte, angeregt durch die kubanischen Kriege der 1870er, bald eben diese Unabhängigkeit von Spanien. Er baute das Militär stark aus und erklärte Spanien am 2. August 1884 den Krieg. Die spanischen Truppen waren den Streitkräften Santa Marías klar überlegen, jene kämpften jedoch mit Guerilla-Methoden und konnten den Spaniern immer wieder beträchtliche Verluste einbringen. Im September des Jahres machte der spanische König Alfonso Santa María das Angebot für eine Lösegeld unabhängig zu werden. García wollte nicht auf dieses Angebot eingehen, sein Beraterstab jedoch schon. Am 16. September 1884 verstarb García im Schlaf. Möglicherweise wurde er vergiftet.
    Die neue Militärführung entließ als erstes Rámon Pérez Morales und Felipe Rámon Pérez Villa aus ihrer Haft und Morales nahm als erklärter Präsident der zweiten Republik das Angebot des Königs am 21. September 1884 an. Dieser Tag wird in Santa María seit dem als Unabhängigkeitstag gefeiert. An Spanien wurde für die kommenden 30 Jahre eine Ratenzahlung gezahlt. Diese Ratenzahlung erfolgte noch in spanischen Peseten. Diese Währung wurde auf der Insel ansonsten ungültig, da Morales bereits 1885 die Prägung des maríanischen Peso beschloss.
    Im Jahr 1888 ließ Morales eine Wahl durchführen, bei der er bestätigt wurde. Sein Onkel Felipe Rámon Pérez Villa verstarb im selben Jahr nach langer und schwerer Krankheit, die bereits in seiner Gefangenschaft begonnen hatte.
    1892 folgte mit Miguel Antonio Baras, genannt Miguelito, ein Präsident, der es verstand das Volk zu umgarnen. Er ließ die Hauptstadt ausbauen und sorgte sich in seiner Anfangszeit vor allem um die öffentliche Versorgung. Eine mächtige Rolle übernahm auch Bischof Vicente Martin Gómez des 1889 gegründeten Bistums Santa María. Das Bistum wurde ebenfalls von Präsident Miguelito gefördert und Gómez ließ ab 1895 die alles überragende Kathedrale San Gabriel errichten. Diesem Lebensprojekt unterwarf sich nicht nur Gómez sondern auch Miguelito, der wieder und wieder Extrasteuern eintreiben ließ, was die Bevölkerung allerdings nicht davon abhielt ihn 1896 wieder zu wählen.
    Unter den Generälen war die enorme Verschuldung die durch die Belastung des spanischen Lösegelds und Miguelito verschleudernde Sozialpolitik nicht gern gesehen. Im Jahr 1898 war der Putsch fällig. Miguelito wurde festgenommen und verstarb wenige Wochen nach Haftantritt. Rámon Pérez Morales übernahm wieder das Amt.
    Nach Abschluss der eigentlichen Amtsperiode Miguelitos im Jahr 1900 trat Morales wieder zur Wahl an, hatte jedoch in Luís Antonio Baras, dem kleinen Bruder Miguelitos, einen starken Konkurrenten. Die Wahl ging knapp für Morales aus, allerdings wurden unlautere Vorwürfe der Wahlmanipulation geäußert. Luís Baras und Bischof Gómez forderten Neuwahlen und hatten eine wachsende Opposition hinter sich stehen.
    Der venezolanische Präsident Cipriano Castro forderte nun, nachdem die 20 Jahren fast abgelaufen waren, die Wiedereingliederung Santa Marías in Venezuela und drohte mit einem militärischen Einfall. Da Santa María nicht mehr unter spanischem Schutz stand rüstete Morales zurecht die Armee weiter auf. Die Venezuela-Krise machte Cipriano Castros Ambitionen glücklicherweise ein Ende. Die europäische Seeblockade schadete allerdings auch Santa María. Die Einmischung der Vereinigten Staaten, die für ein Ende der Venezuela-Krise sorgen sollten, lag durchaus auch an der Diplomatie eines emporsteigenden jungen Mannes.

    Demokratische Machtübernahme Sanchez' (1904-1915)
    Luís Felipe Ramónez Sanchez war ein Neffe Morales' und von frühester Jugend im Militär. Als charismatischer Redner war er bereits im Jahr 1900 von Morales in das Amt des Chefdiplomaten gehoben worden. Aufgrund seiner Rolle in der Lösung Venezuela-Krise hatte Sanchez nun mehr Anspruch und wollte 1904 gegen Morales kandidieren.
    Luís Baras, dem es während der politisch heiklen Situation nicht gelungen war die Empörung der Bevölkerung zu bündeln, verlor die Unterstützung des großen Bischofs Gómez, und damit auch die Unterstützung der Kirche und damit des Hauptteils der Opposition. Bischof Gómez stützte, um den Weiterbau der San Gabriel zu sichern, bei der Wahl von 1904 Sanchez.
    Der Regierungswechsel verlief dann relativ reibungslos, da Morales zwar erneut antrat, aber das endgültige Ergebnis akzeptierte, das deutlich für den gerade einmal 32-jährigen Luís Felipe Ramónez Sanchez war.
    Sanchez setzte auf ein starkes Militär und eine starke Kirche. Beide Institutionen wurden weiter und weiter gestärkt. Seine wirtschaftlichen Pläne waren nicht ambitionierter als die anderer Inseln, er wollte in seiner ersten Amtsperiode die Insel autark machen und weniger setzte wenig auf den Export als dies zuvor geschah. Da Santa María zu einem großen Teil aus steinigem Grund bestand, wuchs hier sowieso sehr wenig an und die Produktion für das Exportgewerbe hatte sich angesichts der begrenzten Anbaufläche immer negativ auf die Versorgung der Insel ausgewirkt. Ab dem Ende der ersten Amtsperiode orientierte sich Sanchez daher auf den Export von Kohle und Eisen.
    Seine zweite Amtsperiode ging Sanchez ab 1908 an. Luís Baras kandidierte wieder gegen ihn, doch die Unterstützung von Kirche und Militär machten die Wahl zu einer eindeutigen Sache. Die Bevölkerung schien den Wohlstand gut zu heißen, den Sanchez' nationalistische Politik der Insel brachte.
    1912 trat kein Kandidat gegen Sanchez an. Ein von ihm bereits 1906 verhängtes Verbot gegen den Druckmaschinen hatte einen modernen Wahlkampf unmöglich gemacht und die Einschüchterung aller anderen politischen Akteure durch die von ihm ab 1909 langsam gebildete Geheimpolizei tat ihr übriges. 1915 beschloss Sanchez ein diktatorisches Gesetz, das ihn zum Präsidenten auf Lebenszeit machen sollte.

    Der Anfang der Diktatur Sanchez' (1915-1932)
    Der Export von Kohle und Eisen wurde ab 1914 durch den industriellen Bau von Waffen ergänzt. Die Boomphasen der Konjunktur Santa Marías wurden länger und größer, die Freiheiten gingen jedoch zurück.
    Nur langsam, dafür aber stetig, sammelte sich eine politische Opposition. In dieser traten überzeugte Demokraten amerikanischer Schule, Anhänger des Bolschewismus und fast aller denkbaren Spielarten dazwischen gemeinsam an. Als es nach dem ersten Weltkrieg zu einer Rezession kam, kam es zu den ersten Aufständen die schnell große Wellen schlugen. Als Bischof Gómez im Januar 1919 die nun fertige Kathedrale San Gabriel weihte war sein Lebenswerk vollendet. Gómez veröffentlichte zu diesem Anlass das erste legale Rundschreiben Santa Marías und bezog darin plötzlich und unerwartet Stellung für die politisch Engagierten.
    Dass er, der zuvor ein Vertrauter Sanchez' gewesen war, die Seiten wechselte, heizte die Aufstände an. Diese Aufstände wurden in einem der schlimmsten Nächte Santa Marías niedergeschlagen. Die Nacht vom 8. auf den 9. Oktober 1919 wurde später als „Rote Nacht“ bekannt. In dieser Nacht wurden über 400 politisch engagierte Bürger von der Geheimpolizei verhaftet und mindestens 25 Menschen starben. Die genauen Zahlen wurden jedoch nie bekannt, da die Aktion im Anschluss zu vertuschen versucht wurde.
    Als es dank der sich ankündigenden US-Alkohol-Prohibition langsam wieder aufwärts mit der maríanischen Wirtschaft ging nahmen die politischen Proteste für eine Weile wieder ab. Sanchez hatte Rumdestillerien eröffnen lassen und es gab neue Arbeitsplätze für die ehemaligen Angestellten der Waffenfabriken. Ein Einbruch der Versorgungsleistung konnte durch einen großen Kreditvertrag den Sanchez mit den vereinigten Staaten eingegangen war, vermieden werden. Durch neue Anbaumethoden und moderne Maschinen ließen sich mehr Menschen ernähren, was es weiterhin ermöglichte Zuckerrohr anzubauen.
    Die 1920er und frühen 1930er waren für Santa María, trotz immer wieder aufkommender Proteste, eine Zeit des Wohlstands. Der Nachfolger Bischof Gómez', der 1923 65-jährig verstarb, Bischof Leon Diaz Suarez hatte keine politischen Ambitionen. Er versuchte einige Male Kontakt zum Papst aufzunehmen und besuchte 1928 für längere Zeit den den Vatikan. Er veröffentlichte immer wieder theologische Traktate, die trotz ihrer herausragenden Bedeutung außerhalb Santa Marías wenig beachtet wurden.
    Ab Ende der 1920er hatte Luís Felipe Ramónez Sanchez angefangen seinen Sohn Diego Ramónez Sanchez zu einem Nachfolger aufzubauen. Diego Sanchez war jedoch ein Lebemann und verbrachte seine Freizeit gern im Ausland. Er war auf Modenschauen, hatte Freunde im Filmbusiness und interessierte sich weder für Santa María noch für Politik. Luís Felipe Sanchez wurde in dieser Zeit durch das schlechte Vorbild seines Sohnes, den er 1932 zum Außenminister machte, verleitet.

    Anbahnung einer demokratischen Phase von Sanchez' Diktatur (1932-1938)
    Die Opposition schäumte über die Entscheidung Diego Sanchez zum Außenminister zu machen und es kam zu den größten Protesten seit der Zeit der roten Nacht. Die Geheimpolizei ging gewaltsam gegen die Demonstranten vor, war jedoch nicht annähernd so effektiv wie 1919. Als die Proteste immer intensiver wurden und sich die Demonstranten durch Unterstützung aus dem Ausland bewaffnet hatten, erklärte Luís Felipe Sanchez seinen Sohn 1933 zum Vizepräsidenten. Er sah es als gegeben an, dass es die Venezolaner wären, die die Demonstranten unterstützten und eigentlich den Plan hegen würden, die Insel zum Umsturz zu verleiten. Dann würde das venezolanische Militär kommen und die Insel wieder annektieren. Dazu würde er es nicht kommen lassen. Tatsächlich konnte nie festgestellt werden, woher die Waffen kamen, die die Demonstranten hatten, weswegen es verständlich ist, dass sich das Militär aus diesem Konflikt heraushielt.
    In einer Geste der Versöhnung kündigte Luís Felipe Sanchez für das kommende Jahr Wahlen an. Während Teile der Opposition darin eine Falle sahen, beruhigte sich die Gesamtsituation glücklicherweise ein wenig und die Proteste ließen nach. Wenige Wochen später ließ Sanchez zu, dass eine unabhängige Zeitung anfing zu publizieren. Zwar konnten auf der Insel nur wenige Bewohner tatsächlich lesen, aber die Geste sorgte für Aufbruchsstimmung.
    Zur Wahl im Jahr 1934 traten dann eine ganze Reihe an Kandidaten an und blockierten sich gegenseitig, da das Wahlsystem eine einfache Mehrheit ausreichen ließ. Luís Felipe Sanchez gewann mit knapp 40% der Stimmen, nachdem er wenige Tage vor der Wahl einen heftigen Steuernachlass angesagt hatte.
    Für die kommenden vier Jahre kam es zu einer Bildungsinitiative, die zu großen Teilen aus der Bevölkerung selbst hervorzugehen schien. Es gründete sich eine Hochschule und Bischof Leon Diaz Suarez gründete einige kleine Schulen in den verschiedenen Dörfern der Insel. Sanchez und der Staat Santa María selbst unterstützten die Bildungsinitiative nur geringfügig. Es wurde ein Stipendienprogramm für die besten Absolventen der Hochschule ausgeschrieben und eine Reihe an Büchern in Auftrag gegeben um die Geschichte Santa Marías erstens zu dokumentieren und zweitens zu lehren.
    Im Jahr 1938 sollte eine weitere Wahl stattfinden. Aus der breiten Opposition, die aus ihren Fehlern gelernt hatte, stellten sich dieses Mal nur zwei Gegenkandidaten zu Sanchez auf: Der Sozialist Friedrich Santaclara García und der Konservative Manuel Martín Quintero, letzterer ein Verwandter des verstorbenen Bischofs Vicente Martín Gómez. Die drei Kandidaten machten vor dem angesetzten Wahltermin viel Werbung für sich selbst und Umfragen vor der Wahl deuteten daraufhin, dass es zu einem engen Ergebnis zwischen den beiden neuen Kandidaten kommen würde und Sanchez abgeschlagen auf dem dritten Rang landen würde.

    Die Fortführung von Sanchez' Diktatur (1932-1942)
    Das am Wahlabend vorgestellte Ergebnis zeigte allerdings einen klaren Sieg Sanchez an und noch in der selben Nacht wurden Friedrich Santaclara und Manuel Quintero verhaftet. Sanchez ließ die in den folgenden Tagen aufkommenden Proteste von seiner Geheimpolizei niederschlagen.
    Die demokratische Phase und die Bildungsinitiative hatten dem Militärpersonal jedoch gezeigt, dass es wesentlich besser ginge, als unter Diktator Sanchez. Als dieser wenige Wochen nach der Wahl anfing die Schulen zu schließen griff der Protest der politisch Engagierten auch auf das Militär über. Sanchez entschied die meisten Schulen, vor allem diejenigen in Santa María-Stadt, offen zu lassen und die Solde der Militärs zu erhöhen. Die Armee hieß diese Maßnahmen gut, forderte jedoch mehr Mitsprache.
    Bis 1941 verhandelte Sanchez mit den führenden Generälen und konnte zu immer weiteren Zugeständnissen gebracht werden. Die Proteste der Bevölkerung wurden unterdessen immer lauter, zumal das Militär sich weigerte weiter an der unrechtmäßigen Niederschlagung der Proteste teilzunehmen.
    Den Eintritt der USA in den zweiten Weltkrieg 1941 nutzte Sanchez als Chance. Nicht nur, dass er Santa María ebenfalls auf Seiten der Alliierten in den Krieg eintreten ließ und dafür ein Kontingent an Truppen in die Vereinigten schicken ließ, damit diese von dort nach Europa kamen, auch die Waffenindustrie ließ er wieder heftig ankurbeln. Neben dem Export von Feuerwaffen, die innerhalb weniger Monate zahlreiche Entwicklungssprünge machten, wurde sogar ein Flugzeug geplant, was allerdings nie tatsächlich errichtet wurde. Ein großer Hangar und ein Flugplatz wurden allerdings errichtet.
    Unter dem Eindruck des wirtschaftlichen Aufschwungs legten sich wiedereinmal die Proteste auf der Insel. Dazu kam, das mit Manuel Cortega Orgaz ein neuer Bischof feststand, der klar zu Sanchez hielt und auch das Militär wieder auf Seiten Sanchez' zu stehen stand. Zum angesetzten Zeitpunkt einer weiteren Wahl 1942 kam es nicht, was allerdings niemanden wirklich verwunderte. Tatsächlich übernahm jedoch das Militär spätestens ab dieser Zeit mehr und mehr auch das Kommando über die Insel.

    Die Übernahme des Militärs und die Hinführung zur dritten Republik (1942-1948)
    Als der Krieg und der Wirtschaftsboom 1945 endeten kam es auch in der Politik zu Umstürzen. Sanchez, der nun 41 Jahre an der Staatsspitze stand, sah sein Ende kommen. Er erklärte noch 1945 seinen Sohn Diego Sanchez zum neuen Präsidenten, sich selbst zum Vizepräsidenten und floh in die Vereinigten Staaten. Dabei nahm er wertvolle historische Güter aus dem Staatsschatz, unter anderem die Unabhängigkeitserklärung Santa Marías von Spanien, und ein Vermögen in Pesos mit sich. Sein Sohn Diego, der in den vergangenen Jahren wenig in Santa María gewesen war und fast den gesamten Krieg in den Vereinigten Staaten verbracht hatte, reiste mit völlig falschen Erwartungen zurück nach Santa María. Überliefert ist, dass er als sein Schiff anlegte, darüber beschwerte, dass das militärische Personal, das ihn empfangen sollte, keine Ehrenuniformen trug. In Santa María erwartete ihn aber kein Ehrenzug sondern er wurde festgenommen. Mit Diego Sanchez als Geisel sollte dessen Vater gezwungen werden, zurück zu kommen, die Staatsschätze und das entwendete Vermögen zurückbringen und sich seinem gerechten Prozess zu stellen.
    Es dauerte noch fast drei Jahre, bis Luís Felipe Sanchez zurück nach Santa María reiste. Der mittlerweile 75-jährige Mann hatte sich erst jetzt aus dem Schutz amerikanischer Freunde gewagt, da er unheilbar an einem Magengeschwür litt. Er hatte nach Sicht seiner Ärzte nicht mehr lange zu leben und beschloss endlich seinen Frieden mit Santa María zu machen.
    Das Militär setzte ihn am 1. September 1948 dann rechtskräftig ab. Bevor der Prozess jedoch beginnen konnte gab Bischof Cortega Orgaz ihm noch die letzte Ölung und am 8. September des Jahres verstarb Sanchez. Es wurde ein Übergangsprozess beschlossen, der vorsah bis zum Jahresende eine neue Verfassung zu erschaffen und bis zum zum darauffolgenden Unabhängigkeitstag am 21. September ein Parlament zu wählen. Das Militär war überzeugt, dass die bisherige Staatsform eines nahezu unabhängigen Präsidenten nicht länger tragbar war. Nicht nur das Beispiel Luís Felipe Sanchez' sondern auch die Beispiele anderer Präsidenten zuvor hatten deutlich gemacht, dass das System zu schnell sich vom Volk weg entwickeln konnte.
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  3. #3
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    Informationssammlung für die neuen Parteien

    Informationssammlung für die neuen Parteien.
    Zusammengestellt von General Rey Martínez Villaroel

    Die Insel Santa María ist etwa 800 km² groß und liegt in den kleinen Antillen süd-östlich der Insel Tobago und etwa 150 km von der venezolanischen Küste entfernt.
    Geographisch ist die Insel zweigeteilt. Im Osten der Insel liegt der Vulkan Colina Fumar, dessen letzter Ausbruch vor der europäischen Entdeckung der Insel liegt. Aufgrund des Namens wird allerdings davon ausgegangen, dass im 15. Jahrhundert ein Ausbruch stattgefunden haben könnte. Mit 812 Metern ist der Colina Fumar die höchste Erhebung Santa Marías. Dieser Teil der Insel ist verhältnismäßig grün.
    Anders sieht es im Westen der Insel aus. Dort ist die Landschaft vor allem durch festes Gestein und Geröll geprägt. Ein entsprechend steiniger Streifen zieht sich fast durchgängig um die Nordseite der Insel. Während der Übergang zum Meer auf der Westseite relativ flach ist und es hier sogar einzelne Sandstrände gibt, ist die Ostseite durch mehrere Meter hohe Klippen geprägt.
    Auf der Südseite der Insel, relativ mittig, liegt Ciudad de Santa María (Santa María-Stadt), weiter im Landesinneren, auf der Osthälfte, die zweite Stadt Santiago. In diesen Städten wohnen etwa 8.000 bzw. 3.500 Menschen. Der Rest der etwa 80.000 Einwohner Santa Marías wohnt in einer unzählbaren Menge an kleinen Dörfern.
    Mit anderen Mächten bestehen mit Auslaufen der letzten Verträge von Diktator Sanchez in diesem Jahr keine engeren Beziehungen. Weder auf Handel noch auf sonstige Ereignisse bezogen. Sanchez hatte eine enge Beziehung zu den Vereinigten Staaten angestrebt um die Insel zu schützen, die Versorgung funktionierte jedoch stets autark und wird dies ohne starkes Bevölkerungswachstum auch weiter tun. Die Beziehung zu Venezuela ist stets gespannt, aktuell scheint jedoch keine Eskalation anzustehen.

    Im Jahr 1947 wurde auf militärische Anweisung von Dr. Jeremy Fisher, dem Direktor der staatlichen Hochschule folgende Studie zusammengetragen:
    Nur etwa 1% der Bevölkerung ist älter als 60 Jahre, dafür sind aber 34% der Bevölkerung jünger als 21 Jahre. Etwa 60% der erwachsenen Bevölkerung arbeitet im weiteren Sinne in der Landwirtschaft, etwa 23% im Bergbau. Etwa 5% der Bevölkerung Santa Marías arbeitet in der Industrie. Nur etwa 3% der Bevölkerung lassen sich als reich bezeichnen, einen gehobeneren Lebensstil pflegen noch etwa 25%, die überwiegende Mehrheit ist arm.
    Knapp 62% der Bevölkerung sind ethnisch überwiegend europäischem, der Rest überwiegend afrikanischem Ursprungs. Es gibt aktuell keine sozialen Minderheiten und nur eine verschwindend geringe religiöse, da 99,8% der Bevölkerung dem römisch-katholischen Glauben angehören.
    Folgende Werte zu politischen Ausrichtungen wurden stichprobenartig zusammengetragen, wobei Mehrfachnennungen möglich waren: Etwa 15% der Bevölkerung lassen sich als streng religiös bezeichnen. Eine hohe Überschneidung gibt es dabei mit den politisch eher konservativ eingestellten, die etwa 14% der Bevölkerung ausmachen. Etwa ebensoviele Einwohner sagen, dass sie im Zweifelsfall die Bedürfnisse ihres Landes über ihre eigenen stellen würden. Etwa 12% der Bevölkerung fühlen sich dem amerikanischen Kapitalismus zugeneigt. Als eher sozialistisch, demokratisch, populistisch oder liberal verstehen sich jeweils etwa 7% der Bevölkerung. Sich selbst als intellektuell oder umweltschützend bezeichnet fast niemand auf der Insel.

    Als weitere wichtige Kennziffer soll erwähnt werden, dass die maríanischen Streitkräfte etwa 1200 Mann fassen. Die politische Opposition hat in Absprache mit dem Militär sich nach der Absetzung von Diktator Sanchez in vier verschiedenen Parteien zusammengefunden.
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    Runde 1 - 1948

    Die verfassungsgebende Versammlung hat folgende Verfassung beschlossen:

    Achtung Spoiler:
    Verfassung der dritten Republik von Santa María

    Artikel 1 Der Grundsatz

    I. Jeder Staatsbürger ist vor dem Gesetz gleich.
    II. Jeder Staatsbürger hat das Recht auf demokratische Mitbestimmung.


    Artikel 2 Wertegrundlage

    I. Die Familie und Ehe zwischen Mann und Frau stehen unter dem Schutz des Staates.
    II. Das Leben aller Menschen, insbesondere der Kinder, auch im Mutterleib, ist zu schützen.
    III. Die christliche Glaubenslehre ist Anker unserer Gemeinschaftsordnung und Identität.
    IV. Jeder setzt seine Schaffens- und Willenskraft, wie auch sein Eigentum, in der Verpflichtung gegenüber dem Allgemeinwohl nach seinem besten Gewissen und vor Gott ein.


    Artikel 3 Zum Erbe der Diktatur Artikel 3 IV

    I. Alle Staatsbürger haben das Recht auf ein faires Verfahren und Grundlage jeder Verurteilung muss ein bereits bestehendes Gesetz sein.
    II. Alle Staatsbürger sind vor dem Einfluss ausländischer Gewalt zu schützen. Sie genießen ein Recht auf einen unabhängigen und Ihnen verpflichteten Staat.
    III. Der Geheimdienst/-polizei ist abgeschafft.
    IV. Die kommenden demokratischen Regierungen verpflichten sich aktiv und auf dem Boden dieser Verfassung Opfer der vergangenen Diktatur zu entschädigen und Täter der Justiz zuzuführen.
    V. Jeder Staatsbürger hat das Recht, sich an freien, gleichen, geheimen, allgemeinen und unmittelbaren Wahlen zu beteiligen.


    Artikel 4 Grundfreiheiten

    I. Jeder Staatsbürger hat das Recht der Presse- und Redefreiheit.
    II. Jeder Staatsbürger hat das Recht auf Versammlungsfreiheit.
    III. Jeder Staatsbürger hat das Recht auf Berufsfreiheit.
    IV. Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet.
    V. Diese Grundfreiheiten können durch Gesetz eingeschränkt werden um den Schutz des demokratischen Staates zu gewähren. Einschränkungen unterliegen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.


    Artikel 5 Grundpflichten

    I. Jeder Staatsbürger im Alter von 18 Jahren absolviert eine zweijährige Dienst- oder Wehrzeit. Die Wahl steht im eigenen Ermessen und dient dem Aufbau oder der Verteidigung des Landes.
    II. Jeder Staatsbürger leistet einen Eid auf die Verfassung.
    III. Jeder Staatsbürger steht in der Pflicht seine politischen Ziele stets ohne Gewalt zu verfolgen.


    Artikel 6 Verwirkung von Grundrechten

    Ein Staatsbürger der sich offen gegen die Verfassungsgemäße Ordnung aufstellt kann seine Grundrechte verwirken. Darüber befindet die oberste richterliche Instanz. Artikel 1,2 und 3 bleiben unangetastet.


    Artikel 7 Der Präsident

    I. Santa Maria ist eine Republik mit semipräsidentiellen System und einem Einkammerparlament.
    II. Das Parlament und der Präsident werden alle vier Jahre nach den in Artikel 4 V. Grunsätzen per Verhältniswahlrecht gewählt.
    III. Der Präsident wird mit absoluter Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewählt. Falls im ersten Wahlgang kein Kandidat die nötige Mehrheit erhält, treten die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen in einer Stichwahl gegeneinander an.
    IV. Die Wiederwahl des Präsidenten ist möglich, aber nur für zwei Amtszeiten direkt hintereinander.


    Artikel 8 Das Parlament

    I. Das Parlament besteht aus 25 nach dem D'Hondt-Verfahren vergebenen Sitzen.
    (den ganzen restlichen Kram mit dem Regierungspräsidenten und 2/3-Mehrheiten steht schon bei den Franzosen, das schreibe ich bestimmt nicht aus. )


    Artikel 9 Das Verfassungsgericht

    I. Das Verfassungsgericht besteht aus 9 Richtern, die für zwölf Jahre auf Vorschlag des Präsidenten für eine Amtszeit von zwölf Jahren ausgewählt werden.
    II. Das Parlament muss die vorgeschlagenen Richter mit mindestens 16 Stimmen bestätigen.
    III. Eine Wiederwahl ist nicht möglich.
    IV. Alle 4 Jahre werden drei Richter neu bestimmt.
    V. Das verfassungsgericht übt eine konkrete Normenkontrolle aus und kann von allen Gerichten Santa Marias zur Entscheidung über einen Einzelfall angerufen werden.
    VI. Auf Antrag von mindestens 8 Abgeordneten im Parlament kann ein Gesetz auch einer abstrakten Normenkontrolle unterzogen werden.

    Metaebene: Alles ungeklärte macht Maxi nach den Franzosen.
    Präsident und Regierung: Exekutive
    Parlament: Legislative
    Verfassungsgericht: Judikative



    Außerdem fanden sowohl Parlaments als auch Präsidentschaftswahlen statt. Diese haben die folgenden Ergebnisse geliefert:

    Parlament:
    PCdSM 6 Sitze (24,76%)
    Ciudadanos 6 Sitze (22,94%)
    Alianza Democrática 6 Sitze (22,78%)
    EFP 7 Sitze (29,52%)

    Präsident:
    Alejandro Miguel Minería Lopez, der Kandidat der PCdSM, (65,35%) gewann im zweiten Wahlgang gegenüber El Capo, dem Kandidaten der EFP, (34,65%).
    Geändert von maxim_e (05. Juli 2019 um 18:36 Uhr)
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  5. #5
    Geschichtsgeselle Avatar von maxim_e
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    Runde 2 - 1949

    Die Bevölkerung interessiert sich für Sozialrechte und debattiert leidenschaftlich darüber.

    Es ist eine Gruppe von 700 Flüchtlingen auf der Insel angekommen und es ist unklar, was mit diesen passieren soll.

    Das von der EFP vorgelegte Einwanderungsgesetz kam durch.
    Damit gilt in Folge:

    Achtung Spoiler:
    Gesetzespaket zum Thema Einwanderung

    Grundsätzlich dürfen nur Personen ein Visum, das zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses berechtigt, wenn mit einem Arbeitgeber im Inland, der den Nachweis erbringt und mit Eid bekräftigt, dass er im Inland keinen ausreichend qualifizierten Arbeitnehmer finden konnte, bereits einen Arbeitsvertrag abgeschlossen haben und für entsprechenden Sprachkenntnisse vorweisen können. Ein Visum zur Gründung eines Unternehmens im Inland kann hingegen schon bei Nachweis der nötigen finanziellen Mittel in Höhe von 100.000 $ in Landeswährung erteilt werden. Sollte ein ausländischer Bürger nicht mehr selbst für seinen Lebensunterhalt aufkommen können, sondern muss staatliche Hilfen in Anspruch nehmen oder straffällig werden, so wird sein Visum aberkannt und er in sein Heimatland zurücküberführt.
    Der Erwerb der Staatsbürgerschaft von Santa Maria ist möglich, nachdem man bereits zehn Jahre im Inland ohne staatliche Hilfe gelebt hat.
    Das Eigentum an Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauwerken ist nur Staatsbürgern erlaubt.
    Ein generelles Recht auf Asyl wird nicht gewährt. In Fällen, in denen den Flüchtlingen in ihrer Heimat die Todesstrafe droht und Santa Maria das erste sichere Land nach der Flucht aus dem Herkunftsland ist, entscheidet die Regierung im Einzelfall, wenn der Fluchtgrund nicht auch in Santa Maria einen Straftatbestand darstellt.


    Ebenso die von Präsident Minería Lopez Verfassung.

    Achtung Spoiler:
    Verfassung der dritten Republik von Santa María

    Artikel 1 Der Grundsatz

    I. Jeder Staatsbürger ist vor dem Gesetz gleich.
    II. Jeder Staatsbürger hat das Recht auf demokratische Mitbestimmung.


    Artikel 2 Wertegrundlage

    I. Die Familie und Ehe zwischen Mann und Frau stehen unter dem Schutz des Staates.
    II. Das Leben aller Menschen, insbesondere der Kinder, auch im Mutterleib, ist zu schützen.
    III. Die christliche Glaubenslehre ist Anker unserer Gemeinschaftsordnung und Identität.
    IV. Jeder setzt seine Schaffens- und Willenskraft, wie auch sein Eigentum, in der Verpflichtung gegenüber dem Allgemeinwohl nach seinem besten Gewissen und vor Gott ein.


    Artikel 3 Zum Erbe der Diktatur Artikel 3 IV

    I. Alle Staatsbürger haben das Recht auf ein faires Verfahren und Grundlage jeder Verurteilung muss ein bereits bestehendes Gesetz sein.
    II. Alle Staatsbürger sind vor dem Einfluss ausländischer Gewalt zu schützen. Sie genießen ein Recht auf einen unabhängigen und Ihnen verpflichteten Staat.
    III. Der Geheimdienst/-polizei ist abgeschafft.
    IV. Die kommenden demokratischen Regierungen verpflichten sich aktiv und auf dem Boden dieser Verfassung Opfer der vergangenen Diktatur zu entschädigen und Täter der Justiz zuzuführen.
    V. Jeder Staatsbürger hat das Recht, sich an freien, gleichen, geheimen, allgemeinen und unmittelbaren Wahlen zu beteiligen.


    Artikel 4 Grundfreiheiten

    I. Jeder Staatsbürger hat das Recht der Presse- und Redefreiheit.
    II. Jeder Staatsbürger hat das Recht auf Versammlungsfreiheit.
    III. Jeder Staatsbürger hat das Recht auf Berufsfreiheit.
    IV. Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet.
    V. Diese Grundfreiheiten können durch Gesetz eingeschränkt werden um den Schutz des demokratischen Staates zu gewähren. Einschränkungen unterliegen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.


    Artikel 5 Grundpflichten

    I. Jeder Staatsbürger im Alter von 18 Jahren absolviert eine zweijährige Dienst- oder Wehrzeit. Die Wahl steht im eigenen Ermessen und dient dem Aufbau oder der Verteidigung des Landes.
    II. Jeder Staatsbürger leistet einen Eid auf die Verfassung.
    III. Jeder Staatsbürger steht in der Pflicht seine politischen Ziele stets ohne Gewalt zu verfolgen.


    Artikel 6 Verwirkung von Grundrechten

    Ein Staatsbürger der sich offen gegen die Verfassungsgemäße Ordnung aufstellt kann seine Grundrechte verwirken. Darüber befindet die oberste richterliche Instanz. Artikel 1,2 und 3 bleiben unangetastet.


    Artikel 7 Der Präsident

    I. Santa Maria ist eine Republik mit semipräsidentiellen System und einem Einkammerparlament.
    II. Das Parlament und der Präsident werden alle vier Jahre nach den in Artikel 4 V. Grunsätzen per Verhältniswahlrecht gewählt.
    III. Der Präsident wird mit absoluter Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewählt. Falls im ersten Wahlgang kein Kandidat die nötige Mehrheit erhält, treten die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen in einer Stichwahl gegeneinander an.
    IV. Die Wiederwahl des Präsidenten ist möglich, aber nur für zwei Amtszeiten direkt hintereinander.


    Artikel 8 Das Parlament

    I. Das Parlament besteht aus 25 nach dem D'Hondt-Verfahren vergebenen Sitzen.
    (den ganzen restlichen Kram mit dem Regierungspräsidenten und 2/3-Mehrheiten steht schon bei den Franzosen, das schreibe ich bestimmt nicht aus. )


    Artikel 9 Das Verfassungsgericht

    I. Das Verfassungsgericht besteht aus 9 Richtern, die für zwölf Jahre auf Vorschlag des Präsidenten für eine Amtszeit von zwölf Jahren ausgewählt werden.
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    Sowohl PCdSM (Verfassungsänderung) als auch Ciudadanos (Einsicht) haben Sonderaktionen ausgeführt.
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  6. #6
    Geschichtsgeselle Avatar von maxim_e
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    Runde 3 - 1950

    Die Flüchtlinge haben eine illegale Siedlung errichtet und die Bevölkerung diskutiert darüber, wer eigentlich Staatsbürger sein kann.

    Aufgrund der Siedlung wurde von der Regierung das Militär eingesetzt und diese zerstört, die Flüchtlinge wurden weiterhin an verschiedene Orte in Europa und Nordafrika gebracht. Bei den dabei entstehenden Auseinandersetzungen kam es glücklicherweise nicht zu Todesfällen, doch leider zu Verletzten auf beiden Seiten.

    Die von der EFP vorgelegte Bodenreform kam durch.
    Damit gilt in Folge:

    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    EFP, Gesetz 1950

    Mit freundlicher Unterstützung unseres Koalitionspartners PCdSM präsentieren wir folgendes Gesetz:

    Gesetz zur gerechten Verteilung des Bodens (Bodenreform)

    Alle landwirtschaftlichen Großbetriebe und großen Landgüter werden gegen Entschädigung enteignet, sodass ihre Größe maximal noch einem Mittelbetrieb entspricht.
    Die Entschädigung wird in Form von Staatsanleihen bezahlt. Der Wert des Landes wird vom Staat geschätzt.
    Das enteignete Land wird an landlose Landarbeiter und Bauern und solche, deren Betriebe sich aufgrund mangelnder Größe nicht selbst tragen können, verteilt. So sollen neue Kleinbetriebe und Semi-Subsistenzwirtschaften geschaffen werden, um die Landbevölkerung und insbesondere die Familien auf dem Land zu stärken. Es sollen so wenige wie möglich gezwungen sein, ihr Lebtag nur auf fremden Boden und nur für fremden Profit zu arbeiten.
    Das Land soll nur an Staatsbürger verteilt werden.
    Zum Schutz der Kleinbauern vor Wucher und Übervorteilung, die zum Verlust des Landes führen könnte, sollen zusätzlich landwirtschaftliche Warengenossenschaften wie die Raiffeisen geschaffen werden, welche den Bauern als Einkaufs- und Vertriebsgesellschaft dienen soll, um gemeinsam zu besseren Konditionen Saatgut etc Ein- und ihre Agrarerzeugnisse verkaufen zu können. Die Bauern werden Mitglieder der Warengenossenschaft, um so nicht nur reine Almosenempfänger, sondern Partner und Anteilseigner der Genossenschaft zu sein.


    Weiterhin wurde der Beitritt zur UN in der Bevölkerung diskutiert und die Regierung unter Premier El Capo bemühte sich diesen Wunsch der Bevölkerung in die Tat umzusetzen, was ihr auch gelang.
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  7. #7
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    Runde 4 - 1951

    Die Bevölkerung dieskutiert über die Elektrizitätsversorgung auf der Insel und die Regierung leitet daraufhin eine Reform der Elektrizitätspolitik ein:

    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen



    Stellungnahme Strom für Alle![/B][/CENTER]

    Die Regierung unter der EFP nimmt sich der Probleme des Volkes an und betrachtet die Stromversorgung nicht nur als Garant für ein weiteres Wirtschaftswachstum, sondern auch als unumgänglich für eine steigende Lebensqualität. Der Zugang zu Elektrizität soll nicht von der Profitgier einiger weniger abhängen. Ob auf dem Land oder in der Stadt, im Betrieb oder im Gesundheitswesen, jeder Staatsbürger sollte einen Anspruch auf Elektrizität haben und hierfür werden folgende Schritte eingeleitet:

    1. Es wird ein zentrales staatliches Kohlekraftwerk errichtet. Der Vorteil ist, dass der lokale Bergbau die notwendige Kohle bereits liefert und dadurch in den Genuss eines stets liquiden Abnehmers gelangt, dem Staat, der das Kraftwerk betreibt. Das Kraftwerk bietet Arbeitsplätze. Zugleich sind wir somit unabhängig von ausländischen Importen, ein weiterer Schritt zur internationalen Konkurrenzfähigkeit Santa Marias. Im Gegenzug bleibt das hart erwirtschaftete Geld der Santa Marianer den Santa Marianer und muss nicht ins Ausland abgegeben werden.
    Für ein starkes und unabhängiges Santa Maria, das von niemandem in die Knie gezwungen werden kann!

    2. Das Stromnetz wird besonders mit Fokus auf das Land ausgebaut. Betontes Ziel ist es die Lebensqualität bis in den letzten ländlichen Winkel unserer Insel zu erhöhen. Der kleine hart arbeitende Mann fernab der großen Stadt hat das gleiche Anrecht auf Strom wie die Bürger der Stadt. Gleiche Lebensqualität für die Landbevölkerung! Lebenswertes Wohnen auch abseits der großen Städte!

    3. Die zur Verfügung gestellte Elektrizität wird für die einkommensschwache Staatsbürger subventioniert, sodass auch sie in den Genuss dieser kommen. Teilhabe an Wohlstand und Moderne für alle!


    Außerdem legt die EFP ein Schulgesetz vor:

    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    EFP Gesetzespaket

    Gesetz zur Schulpflicht
    Schulgesetz

    §1 Auftrag der Schule ist es, alle wertvollen Anlagen der Schülerinnen und Schüler zur vollen Entfaltung zu bringen und ihnen ein Höchstmaß an Urteilskraft, gründliches Wissen und Können zu vermitteln. Ziel muss die Heranbildung von Persönlichkeiten sein, welche fähig sind, sich in ihren Platz in der gesellschaftlichen Ordnung einzufinden. Diese Persönlichkeiten müssen sich der Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit bewusst sein, und ihre Haltung muss bestimmt werden von der Achtung vor jeder ehrlichen Überzeugung und von der Anerkennung der Notwendigkeit einer fortschrittlichen Gestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse sowie einer friedlichen Verständigung der Völker. Dabei soll das Christentum besondere Berücksichtigung finden.

    §2 Die Schulpflicht gilt für Staatsbürger im Alter von 6 bis 15 Jahren. Im Zuge einer Aufenthaltsgenehmigung wird über die Schulpflicht der Kinder entschieden

    §3 Neben dem Staat ist nur die katholische Kirche als Träger von Schulen anerkannt.

    §4 Die katholische Erziehung muss bei der Schulgestaltung besonders berücksichtigt werden. Schüler sind gemäß christlicher Werte- und Moralvorstellungen zu erziehen und haben sich dementsprechend zu verhalten.
    Um dies zu garantieren sind als Lehrkräfte nur Staatsbürger zugelassen.
    Der Unterricht von Jungen und Mädchen findet getrennt statt und wird an die zu erwartenden Herausforderungen im Lebensalltag angepasst.

    §5 Die körperliche Ertüchtigung hat durch verbindlichen Sportunterricht berücksichtigt zu werden.

    §6 Der grobe Tagesablauf ist vorgegeben. Die jungen Staatsbürger werden im Bewusstsein ihres Vaterlandes erzogen und führen daher zu Beginn des Schultages den Fahnenappell durch. Anschließend folgt das Singen der Hymne sowie das Tagesgebet. Freitags findet ein verpflichtender Gottesdienst statt.

    §7 Jedem Schüler muss es möglich sein, seine Schule innerhalb einer Stunde zu erreichen

    §8 Als Ausgleich für die entgangene Arbeitsleistung erhalten die beiden miteinander verheirateten Elternteile eines schulpflichtigen Kindes Kindergeld. Die Erntezeit ist schulfreie Zeit.

    §9 Die Einhaltung dieser Vorgaben werden von einer dem Bildungsministerium unterstellten Schulbehörde überwacht.

    §10 Die staatliche Hochschule heißt fortan "Bischof Leon Diaz Suarez Universität".


    Außerdem gibt es auf der Insel eine Verfassungskrise, da sich die Parteien nicht darauf einigen konnten, welche Richter in das neuzugründende Verfassungsgericht eingesetzt werden sollen. Einen Vorschlag von EFP und PcdSM lehnte die Opposition geschlossen ab. Die Richter-Frage hat auch Einfluss auf die Bevölkerung und wird auch noch im nächsten Jahr interessant sein.
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