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Thema: [Divinity: Original Sin 2] Aufbruch nach Rivellon

  1. #76
    FIRE and BLOOD! Avatar von Teuta
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    Wäre lustig wenn der "Dämon" Damian wäre.
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  2. #77
    Earth's most mighty Avatar von Azrael
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    Bevor die Gruppe aber die nahegelegenen Strände erreichen kann, laufen sie in ein ganz anderes Problem rein. Ein Mann in einer grauen Kutte stellt sich dem Roten Prinzen mit gezücktem Dolch entgegen. Der Prinz seufzt und meint, das sei mal wieder ein Attentatsversuch auf ihn. Keine Seltenheit wie es scheint.

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    Ich erlaube mir den Kampf diesmal etwas ausführlicher darzustellen, weil ihr da ein paar relevante Mechaniken zu sehen bekommt.

    Der Attentäter eröffnet den Kampf nicht etwa damit, dass er sich kopflos auf den Prinzen stürzen würde. Stattdessen schleudert er der Gruppe kurzerhand eine volle Ladung Sand ins Gesicht. Das gilt als Magieschaden und da nur Lohse (aufgrund ihrer Ausrüstung) schon magische Rüstung besitzt, bekommen die anderen drei den Statuseffekt 'geblendet' ab.

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    Und dann setzt es noch eine Feuerattacke hinterher. Ifan ist ausserhalb der Reichweite, aber Fane und der Prinz werden in Brand gesetzt. Sie erleiden also noch mehrere Runden lang Schaden.

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    Der Effekt der Blendung ist folgender: Nebst der Angriffsgenauigkeit (Chance auf Fehlschlag) reduziert sich vor allem die Sichtweite des Charakters massiv, deshalb muss Fane erst noch ganz nahe an den Attentäter heran, um angreifen zu können. Zum Glück läuft der Statuseffekt nach einer Runde aus.

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    Nach dieser ersten Runde sind zwei der Helden schon erheblich angeschlagen und in der nächsten Runde durchaus gefährtet. Zum Glück haben wir ja Lohse, welche die Situation mit ihren Kleriker-Fähigkeiten rettet. Der Rote Prinz wird mit dem Heilzauber geheilt und abgekühlt, Fane erhält eine Frostrüstung, die das Brennen entfernt.

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    Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

  3. #78
    Earth's most mighty Avatar von Azrael
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    Jetzt wendet sich der Angreifer doch noch dem Roten Prinzen zu, kann aber mit seinem Dolch die physische Rüstung nicht durchdringen. Stattdessen reduziert der Prinz die Rüstung seines Widersachers in der nächsten Attacke auf Null.

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    Auftritt Ifan, der in der ersten Kampfrunde wegen der Blendung seinen Angriff noch verhauen hatte. Mit der Fähigkeit 'Sturmbock' rast er entlang einer geraden Linie vorwärts und haut alles auf dem Weg zu Boden, was keine Rüstung mehr hat. Wie eben der Attentäter.

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    Danach war es ein Leichtes den Angreifer auszuschalten, er lag ja für eine Runde am Boden und konnte sich nicht mehr wehren, als die ganze Gruppe einmal reihum auf ihn eingetreten hat.

    "Diese Attentäter sind wirklich unerträglich. Vor allem ihre entsetzlichen Manieren."

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    Der Rote Prinz nimmt die ganze Aufregung erstaunlich gelassen. Das sei bei weitem nicht der erste Attentatsversuch auf ihn gewesen und mit ziemlicher Sicherheit auch nicht der letzte. Er habe seinerzeit in seiner Heimat viele Feinde zurückgelassen. Was ihn eher beleidige, sei die mangelnde Qualität der Assassinen, mit denen er sich abgeben müsse.

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    In den Habseligkeiten des Attenäters befindet sich einerseits eine kurze Notiz darüber wie man am einfachsten zur Freudenfeste gelangt (sich von den Magistern festnehmen lassen) und eine Beschreibung des Ziels, einer roten Echse. Leider kein Hinweis auf den genauen Auftraggeber, wobei der Prinz wohl eine Ahnung zu haben scheint. Und dann hatte der Typ auch noch einen netten Bogen dabei, der in den Besitz unseres Schützen in der Gruppe übergeht.

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    Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

  4. #79
    Earth's most mighty Avatar von Azrael
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    Etwas ausserhalb des Lagers kommt Lohse an einer Zwergin vorbei, die sich um einen ziemlich übel zugerichteten Mann kümmert. Sie könne mit den Mitteln, die ihr hier zur Verfügung stehen, nicht mehr viel für ihn tun. Daher bittet sie um etwas Alkohol, bloss um dem armen Kerl etwas die Schmerzen zu nehmen.

    "Was ist ihm denn zugestossen?"

    "Der Arme hat einen von Griffs Kartenbetrügern verärgert und einen Knüppel auf die Rübe bekommen."

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    Das ist eine der Mini-Quests, die man auf ganz unterschiedliche Arten lösen kann. Der Zwergin wie gewünscht etwas Schnaps geben, das ablehnen (in beiden Fällen stirbt er wenig später) oder...


    Glücklicherweise kann Lohse etwas handfestere Hilfe anbieten. Der Regenerationszauber heilt die schlimmsten Verletzungen des Mannes.

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    Dain, wie er sich nennt, erklärt daraufhin wie es zu seiner Verletzung gekommen ist. Er habe wohl zu viel Glück gehabt und die hätten ihn daraufhin hinterrücks niedergeschlagen. Und dabei sei er noch nicht mal dazu gekommen die gezinkte Karte einzusetzen, die er deren Boss Griff gestohlen habe. Er überlässt die Karte uns, den sogenannten Funkler. Eine Art Joker in dem Spiel, das die Typen betreiben und praktisch der garantierte Sieg, wenn man sie unauffällig aus dem Ärmel ziehen kann. Das wird sicher noch mal interessant.

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    Die gesuchten Krokodile hat man am Strand bisher noch nicht gefunden, dafür stossen sie auf einen weiteren Mitgefangenen. Diesmal ist es Bestie, der Zwergenkapitän. Lohse überrascht ihn, als er gerade mit mässigem Erfolg versucht aus den Wracks an der Küste ein Floss zu zimmern. Er müsse unbedingt zur Stadt Treibholz, die ein wenig die Küste hoch liegt, sein Zwangsaufenthalt hier auf der Gefängnisinsel bringt seinen ganzen Zeitplan durcheinander. Bisher hatte er mit dem Bau nur mässigen Erfolg.

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    "Wir könnten doch eine Abmachung treffen. Ihr helft mir, hier wegzukommen, und ich tue das Gleiche für Euch."

    Er streckt Lohse die Hand entgegen, jetzt habe man ja doch noch die Gelegenheit sich kennen zu lernen.

    "Mein Name ist... nun, mein Name ist tot und begraben. Was zählt, ist, wie man mit nennt: Bestie."

    "Bestie? Ihr sei der berüchtigte Zwerg, der aus dem Königreich verstossen wurde, weil er versucht hat Königin Justinia zu stürzen?"

    "Ich wurde verstossen, aber Ihr könnt Euren letzten Kanten Brot darauf verwetten, dass sie sich wünscht, sie hätte es nicht getan! Ich habe mich an der Flotte dieser Tyrannin schon tausendfach gerächt!"

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    Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

  5. #80
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    Bestie wird zum Schurken gemacht. Einen zweiten Nahkämpfer braucht die spätere Stammgruppe noch und Zwerge sind für einen solchen Archetyp besonders gut geeignet, weil sie eine 5% höhere Ausweichwahrscheinlichkeit haben.

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    Da sind sie ja endlich, die Krokodile, von denen der Zauberer gesprochen hat. Lohse kann drei von ihnen ausmachen. Eines läuft auf dem Sand hin und her, eines ruht sich auf einem warmen Felsen in der Sonne aus und ein drittes verbirgt sich im Schilf. Das wird kein ganz einfacher Kampf, die drei Tiere sind ganz schön gross und sehen ziemlich gefährlich aus.

    Tatsächlich musste ich den Kampf einmal wiederholen...

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    Die Gruppe bringt sich auf einer Anhöhe in Position, wird dabei aber vom ersten Krokodil entdeckt. Das schleudert erst mal mit seinem Schwanz einen Felsen in Richtung des roten Prinzen (ja, Krokodile können so was in Divinity ), hat sich aber auch ganz schön weit vor gewagt. So kommt der Prinz wiederum zu zwei Schüssen aus guter Position.

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    Auftritt des Krokodils, das sich vorhin noch im Schilf verborgen hatte. Es scheint sich um das Biest zu handeln, das den Besitzer des Teleportations-Artefakts gefressen hat. Woran man das erkennt? Nun ja, sagen wir mal das Krokodil bewegt sich etwas unerwartet vorwärts, indem es einfach verschwindet, nur um einige Meter entfernt wieder aus der Luft zu fallen.

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    Das dritte Krokodil bewegt sich konventionell auf die Gruppe zu, ist aber zu weit entfernt und kann daher noch nicht angreifen. Nr. 1 macht dasselbe und gerät dadurch in die Reichweite von Bestie, der das Krokodil mit seinen Dolchen zu Fall bringt.

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  6. #81
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    Die übrigen beiden Krokodile haben durchaus einen ordentlichen Biss und setzen Ifan und dem Prinzen ziemlich zu. Der Rote Prinz kann von Lohse zwar geheilt werden, aber danach kann der Zauber erst mal vier Runden lang nicht mehr eingesetzt werden und Ifan ist zumindest gefährdet. Das hält der nicht mehr eine weitere Runde durch, wenn die Krokodile ihn noch mal angreifen. Das Ziel muss es daher sein die beiden verbliebenen Gegner kampfunfähig zu machen, bis sie entweder niedergerungen wurden oder der Heilzauber wieder einsatzbereit ist. Zunächst haut Bestie dem 'verzauberten' Krokodil mit einem typischen Schurken-Skill (Messerattacke in den Rücken) die physische Rüstung weg.

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    Damit sind jetzt beide Krokodile anfällig für die Effekte von physischen Attacken. Ifan kann mit einem Sturmbock-Angriff beide erwischen und für eine Runde ausschalten.

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    Das Krokodil, welches das Artefakt gefressen hat, wird in der darauffolgenden Runde besiegt. Eines bleibt noch übrig und hat leider noch viele Lebenspunkte. Zumal ein Angriff vom Roten Prinzen auch noch verfehlt hat. Daher muss das letzte Krokodil wieder für eine Runde ausgeschaltet werden, Ifan hat da glücklicherweise noch eine zweite Fähigkeit zur Verfügung. Er haut sein Zweihandschwert auf den Boden und wirft das Krokodil erneut um...

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    ...aber es reicht in der folgenden Runde noch immer nicht ganz. So langsam gehen uns die Fähigkeiten zur Kontrolle der Gegner aus, ein einziger bleibt noch übrig. Bestie beherrscht den Zauber 'Versteinerung', mit dem ein Gegner für eine Runde lang zusätzlich Rüstung erhält aber sich nicht bewegen kann.

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    Das hat dann gereicht. Der erste Kampf gegen nennenswerte Gegner wurde geschafft und dem Sieger gehört die Beute. Das muss das Artefakt sein, von dem der Zauberer gesprochen hat. Handschuhe, die einem die Fähigkeit zur Teleportation verleihen.

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    Auch hier gilt, bitte sagt es mir einfach, wenn euch die etwas ausführlichen Kampfberichte zu langweilen beginnen, dann kürze ich etwas ab.
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  7. #82
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    Damit bekommt Lohse jetzt allerhand Dinge in die Hände, die vorher noch unerreichbar waren.

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    All die versteckten Schätze...

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    Die Gruppe teilt die Beute auf und währenddessen kommen Lohse und Ifan etwas ins Gespräch. Der Söldner bestätigt den Verdacht, den Lohse schon bei der Überfahrt hatte, er ist mit voller Absicht zur Freudenfeste gekommen. Sich als Quellenmagier verhaften zu lassen, war dafür lediglich die schnellste und einfachste Möglichkeit. Er habe nämlich einen Vertrag, eine bestimmte Person auf der Insel, für deren Tod gut bezahlt werde.

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    Lohse fragt hartnäckig nach bis Ifan ihr schliesslich mit einem Schulterzucken ein Blatt Papier überreicht. Das Ziel ist... Bischof Alexandar? Da hat er sich aber ganz schön was vorgenommen.

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    Über einen anderen Weg kehrt die Gruppe nach dem Ausflug zum Strand zum Lager in der Freudenfeste zurück. Und prompt werden sie von drei Leuten angesprochen, die gerade am Kartenspielen sind. Moment, irgendwas war da doch mit Karten...

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  8. #83
    La liebre de la muerte Avatar von Newly
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    Mir gefällt, wie Du schreibst!

  9. #84
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    Ja, eine sehr schöne Story

    Urlaub?
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  10. #85
    Earth's most mighty Avatar von Azrael
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    Keineswegs. Mein Ziel ist derzeit so zwei Einträge pro Woche, schneller käme ich im Spiel auch gar nicht voran. Wobei ich jetzt über Ostern mal wieder die Gelegenheit habe etwas vorzuspielen, dann liegen wieder etwas häufiger Einträge drin.
    Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

  11. #86
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    Die Kartenspieler greifen sich kurzerhand Fane – ohne dass sie seiner vermummten Gestalt grossartig Beachtung schenken – und drängen ihn zu einem Kartenspiel. Er erhält zwei lila Könige auf seine Hand... eigentlich ein ziemlich starkes Blatt. Aber das hämische Grinsen der drei anderen Spieler lässt darauf schliessen, dass die noch was in der Hinterhand haben. Das müssen die Leute sein, die den armen Kerl zusammengeschlagen haben, den Lohse mit ihrem Heilzauber wieder auf die Beine geholfen hat.

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    Aber er hat der Gruppe ja seine gefälschte Karte überlassen... die Fane stinkfrech zusammen mit den Königen auf den Tisch legt. Es lässt sich nicht sicher sagen, ob die anderen Spieler die 'Glückskarte' ihres Bosses erkennen. Wenn es so ist, lassen sie es sich zumindest nicht anmerken. Möglicherweise überlegen sie sich auch kurz auf Fane loszugehen. Aber als die übrige Gruppe sich bedrohlich hinter ihm aufbaut, zahlen sie Fane murrend aus und blaffen ihn an, er solle gefälligst verschwinden.

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    Etwas reicher und mit guter Laune schlendern Lohse und ihre Begleiter danach grinsend weiter durch das Lager. Der Zufall will es, dass sie dabei einer Gefangenen über den Weg laufen, die sich ironischerweise als die Schöpferin der elenden Halsringe erweist. Sie ist aber auch überhaupt nicht gewillt Lohse den Halsring abzunehmen und meint nur, dass sie dafür nicht würdig sei. Was auch immer das bedeutet.

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    Mehrmals ist während der Erkundung des Lagers schon der Name Griff gefallen. Offenbar eine Art inoffizieller Anführer der gefangenen Quellenmagier oder zumindest hält er sich dafür. Letztlich wohl eher der Rädelsführer der Bande, die den Rest der Gefangenen piesackt. Wenig später erlebt ihn die Gruppe in Aktion, als er eine Echse bedroht und anschreit, dass sie gefälligst verschwinden solle. Was die wohl von ihm wollte?

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    Man folgt dem Echsenmann und stellt dabei fest, dass er noch einen weiteren Schatten hat. Die Elfe vom Gefangenenschiff scheint ihm aufzulauern.

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  12. #87
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    Wie immer geht Lohse ziemlich unbekümmert auf sie zu, fragt sie welches Interesse sie an der Echse habe... und danach überschlagen sich ein wenig die Ereignisse. Die Elfe fährt herum, nimmt Lohse in den Schwitzkasten und drückt ihr einen kleinen Dolch gegen den Hals. Die Situation entspannt sich zwar ein wenig, als die Elfe erkennt, dass Lohse sie nicht hinterrücks umbringen wollte. Aber obwohl sie loslässt, hält die Elfe den Dolch noch immer gegen Lohse gerichtet.

    "Dann noch mal von vorne: Warum habt Ihr diese Echse verfolgt?"

    "Natürlich weil es mein Begehr ist, ihn zu befragen. Und zwar mit Nachdruck. Und der Grund? Den starrt Ihr gerade an."

    Die Elfe zeigt auf die Narbe, welche sie auf ihrer Wange trägt.

    "Es war einmal vor langer Zeit, da schnitt eine Echse mir dieses Ding, diese lebendige Narbe in meine Wange. Das Mal einer Sklavin. Doch jetzt bin ich frei – mehr oder weniger – und habe diese Echse hierher verfolgt, zur Freudenfeste. Ich habe vor, das Thema bei ihm... anzuschneiden."

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    Es gelingt Lohse aber auch diesmal, die Situation dadurch zu entschärfen, dass sie ihre Kooperation anbietet. Die Elfe, Sebille wie sie sich nennt, könne nach ihrer Befragung sicher Hilfe dabei gebrauchen wieder von der Insel runter zu kommen.

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    Damit haben wir unser letztes Gruppenmitglied eingesammelt. Ich gedenke Sebille in Richtung Kampfmagier zu entwickeln, also einen Zauberer mit gewissen Nahkampffähigkeiten. Als Archetyp wähle ich aber dennoch nicht den eigentlichen Kampfmagier, sondern den Verzauberer. Wie erwähnt werde ich in einem separaten Eintrag noch auf die Skillung eingehen, der Verzauberer hat einfach die besser geeigneten Startzauber für das, was ich vorhabe.

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    Mit einer Elfe als Begleiterin eröffnet sich der Gruppe noch eine weitere Möglichkeit. Schon an Bord des Schiffes hat Sebille mal erwähnt, dass Elfen in der Lage sind durch den Verzehr von Körperteilen einen kurzen Einblick in die Vergangenheit des Toten zu erhalten, zu dem sie gehört haben. Menschen würden sowas schlichtweg Kannibalismus nennen, in der Kultur der Elfen ist das Verzehren von Toten aber eine übliche Praxis.

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    Und erinnert sich noch jemand an die Echsen-Magisterin Atusa, die beim Tor der Freudenfeste von der Frau in der weissen Robe exekutiert wurde? Der Leichnam war danach ziemlich übel zugerichtet, aber ein Bein hat die Gruppe unauffällig eingesteckt. Sebille nimmt einen Bissen und... nun die Erinnerung ist nicht sehr konkret, aber ein Name geht ihr auf einmal nicht mehr aus dem Kopf: Verdas. Wer auch immer er ist, Magisterin Atusa wollte um jeden Preis, dass er von hier entkommt.

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  13. #88
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  14. #89
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  15. #90
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    Beinahe das gesamte Gefangenenlager wurde mittlerweile erkundet, übrig sind noch ein abgelegener Strand, die Höhle in die sich die Elfe zu Beginn zurückgezogen hat und der Bereich, den dieser ominöse Griff für sich beansprucht. Es ist interessanterweise die Küche, aber das ergibt irgendwie auch Sinn. Wer das Essen der Gefangenen kontrollierte, war wohl in einer guten Position, um die Leute zu erpressen und so dürfte Griff seine Bande nach und nach aufgebaut haben. Lohse hatte schon aus der Ferne beobachtet, wie die blaue Echse von dort vertrieben wurde, aber sich noch nicht näher heran gewagt. Lohse und ihre Begleiter gehen aber auch jetzt nicht direkt auf Griff zu, sondern unterhalten sich erst mal etwas mit seinen Handlangern. Die meisten von denen sind nicht besonders gesprächig, aber zumindest mit dem einen Wachposten kann Lohse etwas anbandeln. Kaum mehr als ein harmloser Flirt, aber wer weiss, vielleicht hilft ihr die Sympathie einer Wache noch mal weiter.

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    Sieh an, Griff hält hier einen älteren Elf gefangen und die Magister interessiert es kein Stück. Wie schon gesagt, die kümmert es nicht, was die Gefangenen einander antun, solange sie ihre Ruhe haben. Lohse will mit ihm sprechen, aber kaum hat sie mit dem Elf einige Worte gewechselt...

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    ...ruft Griff schon dazwischen. Er will nicht, dass jemand mit seinem Gefangenen spricht.

    "Warum habt Ihr den Elf eingesperrt?"

    "Diesen Clown? Hab ihn erwischt, als er aus meiner Küche geklaut hat. *Ähem* Er will nicht sagen, wo er meine Vorräte versteckt hat. Klingt das nach jemandem, den ich mit einem Klaps auf die Hand laufen lassen sollte?"

    "Und wieso wisst Ihr, dass er der Schuldige ist?"

    "Er wurde auf frischer Tat ertappt, als er mit einer zweiten Kiste fliehen wollte, nach der ersten. *Ähem* Er ist wie ein Strichjunge zusammengebrochen, als wir ihn geschnappt haben. Einfach."

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    Eine Kiste Zitrusfrüchte sei es gewesen, die er gestohlen habe. Und wenn der Elf nicht bald rede, werden Griffs Leute mit handfesteren Methoden nachhelfen. Man fragt noch einmal ein wenig bei den Schergen herum und die scheinen im Gegensatz zu ihrem Boss den Elf für unschuldig zu halten. Sie haben bloss alle nicht den Mumm ihm gegenüber was anderes zu behaupten, so sauer wie Griff wegen des Diebstahls ist.

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    Aber mit diesen Früchten scheint auch irgendwas oberfaul zu sein. Selbst wenn man berücksichtigt wie wertvoll Nahrung in einem Gefängnis mit desinteressierten Wärtern ist, erscheint Griffs Reaktion doch deutlich überzogen. Den mutmasslichen Dieb in aller Öffentlichkeit festzusetzen und das Risiko einzugehen, dass einer der Magister dann doch auf die Idee kommen könnte Recht und Ordnung in dem Lager durchsetzen zu wollen... Und dann machen einige seiner Leute noch so seltsame Bemerkungen was diese 'Zitrusfrüchte' angeht.

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    Alles deutet auf einen anderen Täter hin, die blaue Echse, hinter der auch Sebille her ist. Wenn auch freilich aus anderen Gründen. Der sollten wir demnächst einen Besuch abstatten. Wobei man Sebille bei der ersten Befragung vielleicht nicht teilnehmen lassen sollte, die war ja schon vorhin kurz davor sich direkt mit dem Messer auf die blaue Echse zu stürzen.
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