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Thema: [DMS] Privatbesprechung auf der Akropolis

  1. #1
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    [DMS] Privatbesprechung auf der Akropolis



    Besprechungsfaden zwischen der SL und dem Khan von Hellas

    Mitspieler, Freunde und Bekannte von Mitspielern die diesen etwas weitertragen, kommende Mitspieler, ehemalige Mitspieler mit dem Drang bald wieder Mitspieler zu sein und alle die sonst einen unfairen Informationsvorteil weitertragen, werden gebeten den Faden nun zu verlassen.

  2. #2
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    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    29. September 1427: Die junge Ulmer Kaufmannswitwe Ludowika Erhardnerin, die das von ihrem Mann übernommene Familienunternehmen nunmehr selbst mit großem Erfolg führt, erläutert in einer vielbeachteten Schrift einige Grundlagen der Handelsströme. Darin gibt sie auch den gekrönten Häuptern einige, als sehr nützlich erachtete Ratschläge in Form einer Merkliste.

    - Handelsbeziehungen sorgen in aller Regel für den Großteil der Silbereinnahmen des Hofes. Dies gilt sowohl für den Austausch mit fremden Ländern als auch für den Inlandhandel mit Gebrauchsgütern und Nahrungsmitteln, da auf alle Waren Zölle erhoben werden. Diese Zölle werden anders als die Kopfsteuer oder Plünderungen nicht aus umgewandeltem Wohlstand genommen. Der Wohlstandsgewinn der eigenen und fremden Kaufleute kommt also noch hinzu. Erfolgreiche Kaufleute des eigenen Landes haben daher einen zusätzlichen Vorteil: Sie erhöhen den Wohlstand zuhause (und damit die eigene potentielle Nachfrage) und sorgen so mittelbar für zusätzliche Einnahmen. Wenn ein Land keine Sonderzölle erhebt, ist es aber für die Silbereinnahmen aus Zöllen unerheblich, wer Handelswaren ins Land bringt. Man kann also auch ohne eine erfolgreiche einheimische Händlerschicht gute Gewinne machen, wenn die Nachfrage durch andere Schichten wie den Adel, den Hof oder die Handwerker erhöht wird.

    - Sonderzölle mindern diesen Zugewinn der Kaufleute, so dass sie den Handelsfluss auch bei niedrigen Sätzen stören. Ab 8% Sonderzoll beginnt der Punkt, an dem Kaufleute rechnerisch an Wohlstand verlieren würden, wenn sie mit dem betreffenden Land noch handeln würden. Je nach Angebot und Nachfrage endet der Handel aber effektiv bereits bei 4-6%. Besonders bei Ländern mit hoher Nachfrage oder großem Warenumschlag wie Nowgorod, Frankreich, Kiew, Cordoba-Marrakesch, England, Tirol, Böhmen, Cluj, und Syrien schadet ein Sonderzoll daher fast immer der ökonomischen Entwicklung und den Staatseinnahmen.

    - Der wichtigste Faktor für einen hohen Handelswert ist die jeweilige Nachfrage. Diese hängt direkt vom Wohlstand im Land, vor allem vom Wohlstand des Adels, des Bürgertums und in etwas geringerem Maße des Klerus ab. Auch im Land stationierte Söldnerregimenter oder andere, dauerhaft unter Waffen stehende Einheiten sorgen in Bezug auf Gebrauchsgüter für eine gewisse zusätzliche Nachfrage, ebenso auch Bauern, Fischer, Landarbeiter und andere Angehörige des einfachen Volkes. Deren Effekt ist aber weit weniger stark als derjenige der erstgenannten Bevölkerungsgruppen.

    - Der Export von Handelsgütern bringt ebenfalls Zolleinnahmen ein. Diese sind zwar deutlich geringer als die Gewinne aus Importen (weil sie sonst den Warenfluss behindern würden), können aber bei Luxuswaren durchaus eine schöne Summe ausmachen.

    - Zwischenhandel von Gütern vor allem aus dem Osten wirkt sich als Erhöhung des Angebots aus. Musterbeispiele dafür wären Syrien, Mesopotamien, Nowgorod, Kiew, Stettin und Cluj. Dabei sind zwar theoretisch Zölle fällig, diese werden aber als Anteil am Wohlstandsgewinn verrechnet, weil es sonst zu einem paradoxen Absinken des Wohlstandes käme. Sie sind also niedriger als Einfuhrzölle bzw. erbringen deutlich weniger Silbergeld. Indirekt ist dieser aus dem Osten kommende Zwischenhandel aber von nicht zu unterschätzender Bedeutung, weil er den Wohlstand im Land zusätzlich steigert, ohne dass es dazu eigener Kaufleute oder einer hohen Nachfrage bedarf.

    - Luxusgüter bringen deutlich höhere Zölle und sorgen auch für einen größeren Gewinn an Wohlstand als Gebrauchsgüter, leiden zugleich aber stärker unter Kriegen und unsicheren Handelswegen, weil sie vorwiegend im Fernhandel umgesetzt werden. Bei schlechten Ernten bringt auch der Fernhandel mit Nahrungsmitteln erhebliche Einnahmen, besonders wenn dieser zur See erfolgen kann.

    - Das Angebot findet immer zur Nachfrage, sofern es nicht durch Hemmnisse, Privilegien und militärische Krisen verfälscht wird. Die beiden optimalen Regelungen für den europaweiten Handel wären daher entweder keinerlei Privilegien oder Inländerbehandlung für alle. Dabei müssen dann aber noch möglichst sichere Seewege und Straßen und eine gut ausgebaute Infrastruktur hinzukommen. Da besonders der berittene Adel für sichere Wege sorgt, kann auch er die Einnahmen des Landes verbessern.

    - Die Privilegierung fremder Kaufleute aus einzelnen Ländern hat langfristig fast immer einen negativen Effekt, weil sie zu einer Verzerrung des Angebots führt. Privilegien für die eigenen Kaufleute in anderen Ländern sind hingegen meist sehr nützlich, weil die eigenen Kaufleute dann einen zusätzlichen Wohlstandsgewinn erhalten. Gegenseitige Handelsprivilegien helfen daher meist den Ländern, in denen das weniger umfangreiche Angebot besteht. Länder wie Syrien, Cordoba-Marrakesch, Burgund, Ägypten oder Nowgorod profitieren also praktisch nie von solchen wechselseitigen Privilegierungen. Länder mit starker Kaufmannsschicht wie Venedig, die Hanse, Hellas oder England profitieren hingegen in besonderem Maße davon, besonders wenn sie einen Partner haben, der ein höheres Angebot zur Verfügung stellen kann als sie selbst.

    - Wenn in Eurer Partie viele Spieler ihre Sklaven befreien, solltest du sie darauf hinweisen, dass das die Schicht der Kaufleute besonders stark trifft. Wer also seinen Wohlstand vor allem über eine Ausweitung des eigenen Handels steigern möchte, sollte besser darauf verzichten. Für die eigene Nachfrage kann es aber ein Vorteil sein, weil dadurch die Handwerkerschicht oft etwas anwächst.
    Geändert von Caporegime (28. Dezember 2020 um 14:35 Uhr)

  3. #3
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    1) Bislang wurden meist so 20000-50000 S bereitgestellt.

    2) Alexandria hat sehr unterschiedliche Stilelemente, weil die Khane immer wieder den eigenen Geschmack eingebracht haben. Die Große Bibliothek ist aber in dem von dir genannten Stil erbaut und kann durchaus als Vorbild dienen.

    3) Die Summe ist mE sehr ordentlich. Ist dir egal, welche Schiffe man für den Transport verwendet oder gibt es da Vorlieben?

  4. #4
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    Khanat Hellas im Jahr 1425

    Reaktion - Lex Demeter

    Man unterstützt die Option 2 und führt einen regionalen Fond ein um diese Entwicklung zu stärken. Die gestärkten Provinzen wird man variieren.

    Als erstes möchte man die griechischen Inseln der Ägäis unterstützen. Früher als die Perlen Hellas bekannt tragen die Inseln großes Potential für den Wein-, Olivien-, und Obstanbau.

    Schwerpunkt - die hellenische Handelskompanie

    In den kommenden sechs Jahren (1420-1425) sind außerdem Schwerpunkte im Bereich der Verwaltung, der Rechtspflege und der Gestaltung politischer oder ökonomischer Rahmenbedingungen besonders effektiv.
    Um den Handel zu stärken wird die hellenische Handelskompanie gegründet, die als Dachverband der hellenischen Handelsgilden fungiert und durch einen stetigen Zuschuss die Präsenz an verschiedenen Handelsstandorten begründen soll. In Absprache mit den Flottenmächten Ägypten und Cordoba soll der Ost-West-Handel intensiviert werden. An den einzelnen Standorten sorgt die Kompanie durch Kontakte dafür, dass Preisentwicklungen beobachtet werden, Neuigkeiten gesammelt und Absprachen vermittelt werden. Auch die Organisation von Konvois in Absprache mit unserer Marine soll erfolgen. Mit wachsenden Mitteln sollen auch mehr Mittel fließen. Durch die Kooparation mit den Ländern und ihren Flotten ist man zuversichtlich einen gesicherten stetigen Strom von Waren zu etablieren und Neapel und Athen als Zwischenstationen des Ost-West-Handels zu etablieren.

    Westkompanien:

    Standort Tanger "Kompanie Säulen des Herakles"
    Standort Valencia "Kompanie Spanienhandel"
    Standort Casablanca "Kompanie Goldhandel"

    Ostkompanien:

    Standort Alexandria "Kompanie Alexander der Große"
    Standort Westtaman "Kompanie Schwarzmeerhandel"
    Standort Latakia "Kompanie Seidenstraße"



    So sollen im Westen Spanien und Marokko, im Osten die Krim, Syrien und Ägypten mit den beiden Drehscheiben Athen und Neapel verbunden werden. Die Kompanie soll sich ausdrücklich auf Luxusgüter spezialisieren. Die Güter der Seidenstraße sollen so nach Westen und das Gold der Sahara nach Osten gelangen können.

    sonstiges

    Alle Programme werden wieder aufgenommen und sollen fortan nicht mehr unter die Zuschussgrenze von 10 000 S fallen um Planungssicherheit zu haben.

    Die hellenische Flotte hat Liegerechte auf Kreta in den venezianischen Häfen erteilt bekommen, wodurch die Ägäis besser zu schützen sein dürfte.

    Enge Kooperation zur See ist angewiesen mit Venedig, dem Kalifat, Syrien und dem Sultanat um die Handelswege sicher zu halten.

    Als Zeichen des guten Willens wird auch die Gesandtschaft in Sarai wieder etabliert.

    Die beiden Regimenter die noch unter Vertrag stehen sollen weiter dem Großkhan zur Verfügung stehen.


    Finanzplanung:


    Steuereinnahmen: 360 000 S
    Venedig: 150 000 S
    Kredit: 700 000 S (17%)

    Feste Zuwendungen: 150 000 S
    Zusätzliche Aufwendungen für Mäzenatentum: 10 000 S
    Jährliche Aufwendungen für die Rechtskodifikation: 10 000 S
    Jährliche Aufwendungen für die Hofakademie für Architektur: 10 000 S
    Demeterfond (Inselgriechenland): 10 000 S
    Gesandtschaft Sarai: 10 000 S

    Westkompanien: 15.000 S p.a.
    Ostkompanien: 15.000 S p.a.

    Letzte Zahlung an das Kalifat: 50 000 S
    Kreditrückzahlung: 570 000 S

    Gesamtkosten (Söldner): 183 000 S
    Gesamtkosten (Schiffe): 169 000 S

    = 8 000S neue Rücklagen

    Ein vor allem aus Inselgriechen bestehendes Regiment umfasst 200 SN, 200 LN und 600 BS. Das Regiment eignet sich gut für den Kampf gegen Reiter, wenn diese einen festen Platz angreifen, ist aber ein wenig unbeweglich und sollte daher auf freiem Feld zusammen mit einer Reitertruppe eingesetzt werden. Die Männer haben einen neuen Dreijahresvertrag (1422-1424) über 35000 S im Jahr unterzeichnet. Standort: Attika; Söldnermarkt Athen
    Läuft aus; die Männer würden einen dauerhaften Vertrag über 30000 S im Jahr anbieten. Bei Vertragsende würde ein Abschiedsgeld von 15000 S fällig. Leider entlassen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Caporegime (13. August 2020 um 18:38 Uhr)

  5. #5
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    Generell eignen sich große Schiffe besonders gut für den Seetransport von Einheiten, weil der Frachtraum nichtlinear ansteigt. Das Verfügungsregiment umfasst 300 Reiter und 700 Fußsoldaten, benötigt also Schiffsraum für 1600 Mann (weil Kavalleristen den dreifachen Raum benötigen), den man über die beiden 250er und eine 100er-Einheit leicht bereitstellen könnte. Dazu würde man ein weiteres 100-Mann-Schiff und vier 50er als Geleitsicherung auswählen. Man würde also eine kleine Flottille losschicken, die dann natürlich ein paar Wochen nicht verfügbar ist, deshalb die Nachfrage. Nicht, dass der Khan gerade diese Einheiten für etwas anderes vorgesehen hat.

  6. #6
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    Nein, also ich plane derzeit keinen anderen Einsatz außer die generelle Piratenbekämpfung und Seefahrtssicherung. Aber die Route nach Alexandria dürfte auch so gut befahren sein, sodass der Konvoi die Aufgabe gleich mit erfüllt. Dann bleibt mir nicht viel übrig als gutes Gelingen zu wünschen.

  7. #7
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    Ich fühle mich so als ob eine Reaktion notwendig wäre im Bezug auf Ägypten. Aber was kann ich machen? Was sagen die Berater, Admiräle und co? Gibt es noch irgendeine Option Einfluss zu nehmen um die Dinge für Hellas zu bessern?

    In meine Flotte habe ich das größte Vertrauen aber die bringt rein gar nichts in dem Fall. Oder kann man die Berber durch Druck auf Tunis beeinflussen?

  8. #8
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    Falls es stimmt, dass die Berber von Tunis unterstützt werden, könnte man vielleicht tatsächlich einen gewissen Druck ausüben. Man weiß das aber natürlich nicht sicher, sondern hat bislang nur vom Verdacht des ägyptischen Khans gehört.

  9. #9
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    Das ist dann wohl zu vage um dort zu intervenieren. Aber man kann sich bei den neugeknüpften Kontakten in Sarai umhören. Ich zahle hoffentlich 100k nicht umsonst

  10. #10
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    Wonach sollen deine Leute denn fragen?

  11. #11
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    Alles über die Berber was von Belang ist.

  12. #12
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    Da dürfte tatsächlich nicht viel bekannt sein, jedenfalls nicht mehr als in der öffentlichen Beschreibung. Man wird aber trotzdem nachforschen.

  13. #13
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    Achtung Spoiler:
    Es kommt ein ausführlicher Bericht der ständigen Gesandtschaft aus Sarai mit einem Eilboten. Deine Leute berichten, dass der Großkhan und seine engsten Berater um seinen Onkel Kabul in einem Dilemma steckten. Einerseits seien sie selbst geneigt, dem geschätzten ägyptischen Khan jede Unterstützung zuzusagen, andererseits sei dies im Reichsadel gegenwärtig nicht durchsetzbar. Die Khane des Vorderen Orients - die man ja militärisch am ehesten mit der Aufgabe betrauen könnte, den Khan wieder nach Ägypten zurückzuführen - seien dazu auf gar keinen Fall bereit. Hier sei Mehmed regelrecht verhasst, seit er mit Erfolg viel Geld für seine Unterstützung des Großkhans gefordert habe, das man dann aus Lösegeldern und Strafzahlungen dem Adel in der Region abverlangte - und dann mit einer außerordentlich prunkvollen Gesandtschaft zu den Kuriltai auftauchte. Man müsse sogar damit rechnen, dass einige Adlige aus der Region nochmals rebellieren oder den Khan an einer Furt oder bei der Durchquerung eines Waldes hinterrücks ermorden könnten, wenn sie zu seiner Unterstützung aufgeboten würden. Die nordindischen und europäischen Aufgebote, bei denen Mehmed eher positive oder neutrale Gefühle auslösen dürfte, seien hingegen noch für einige Zeit durch die Aufstände und ihre Nachwirkungen gebunden. Die Reiter aus Südsibirien, Nordchina, Zentralasien und den Alten Landen würden gegenwärtig zu einem nicht geringen Teil nach Indien verbracht, um die Front zu stabilisieren und die völlig überbeanspruchten Nordinder zu entlasten und hätten vermutlich auch wenig Interesse, Tausende von Meilen entfernt irgendeinen erfolglosen Vasallen wieder in sein Land zurückzuführen. Sollte der Großkhan also dem ägyptischen Herrscher seine Unterstützung zusichern, müsste er zugleich zugeben, dass es ihm dafür gegenwärtig an den nötigen Mitteln fehlt oder einen neuen Aufstand im Orient riskieren.

    Es gebe aber vielleicht eine Idee, welche angeblich in der Sainschander Delegation oder vielleicht sogar von Seged Khan selbst erdacht worden sei. Dabei würde Mehmed wegen der Gefangenschaft seines Sohnes [deine Delegierten wussten zum Zeitpunkt des Berichts noch nichts von dessen Tod] offiziell einen neuen Kronprinzen ernennen [das wäre jetzt natürlich noch leichter möglich]. Da der Großkhan dieser Ernennung zustimmen müsste - was meist völlig selbstverständlich geschieht - ohne diese Bestätigung mit irgendjemandem offiziell abstimmen zu müssen (weil es sich um eine Sache zwischen Lehnsherr und Vasall handelt) könnte er damit die Fortdauer der toluidischen Herrschaft bestätigen, ohne auf die Hilfe oder den Rat des Reichsadels angewiesen zu sein. Man hätte damit Mehmeds Ansprüche und die seiner Nachkommen deutlich bekräftigt, würde aber zugleich Zeit gewinnen. Es scheint aber so, als würden die Männer aus Sainschand zögern, diesen Vorschlag öffentlich zu machen, um es sich nicht mit den Adligen aus anderen Regionen zu verderben. Wenn der ägyptische Khan aber von selbst einen Nachfolger ernenne und um dessen Bestätigung bitte, sei dies im Grunde nicht angreifbar. Dann könne man in Ruhe die Rückeroberung des Khanats planen, sobald die Situation im Großreich wieder einfacher sei.

  14. #14
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    Danke für den ausführlichen Bericht

  15. #15
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    Wie ist die Lage in Sarai aus Sicht meines Khanates? Gibt es Optionen dahingehend Einfluss zu nehmen im eigenen Interesse?

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