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Thema: Tributkommission für Frankreich

  1. #1
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    Tributkommission für Frankreich

    Für die Bearbeitung der Tributminderungen werden sechs Kommissionen gebildet. Jede besteht aus dem jeweiligen Vorsitzenden und zwei Mitarbeitern der zur Prüfung bestellten Gesandtschaft, einem der Regenten, vier erfahrenen Khanen aus dem Großreich und zwei Herrschern der in der Region präsenten Vasallenkhanate (soweit es sie gibt). Die sechs Kommissionen sollen ein Votum abgeben, ob es im jeweiligen Fall zu einer Minderung des Tributs kommen soll und wenn ja, welcher Art diese Minderung sein soll.

    Dieses Votum bindet den Kuriltai natürlich nicht, hilft aber sicherlich bei der Entscheidung. Die Beratungen und Beschlüsse der jeweiligen Kommission sind vertraulich und sollen nicht an Außenstehende weitergegeben werden.


    Die Kommissionen sind wie folgt zusammengesetzt:

    Kommission II (Frankreich): Kabul Khan, Salim Khan, Bayern, Hessen, vier weitere Personen aus dem Großreich und der Gesandtschaft

  2. #2
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    Historische Informationen:

    Frankreich bezahlte um 1300 zunächst 200 000 S und später 250 000 S Tribut, bis der König sich beim Wittelsbacheraufstand auf eine treulose Schaukelpolitik einließ, die mit Hilfe der in München erbeuteten Archivdokumente leicht nachzuverfolgen war. Daraufhin erhöhte der Großkhan den Tribut mit einem Schlag auf 500 000 S, was das Land an den Rand des Bankrotts brachte. Nach einer Intensivierung der Steuerverwaltung konnte das Königreich die Summe jedoch aufbringen. Die Einkünfte Frankreichs betrugen in den letzten Jahren zwischen 770 000 S und 1 050 000 S, 1416 waren es 910 000 S.

  3. #3
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    Stellungnahme Salim Khans

    Der König hat keine konkreten Argumente für seinen Wunsch nach einer Tributminderung genannt, die Gründe dürften aber klar sein: Das Land ist nun seit fast einem Jahrhundert loyal und bezahlt noch immer einen relativ hohen Tribut. Der König scheint zwar auch relativ viel Geld zu investieren – der Kauf von Guyenne und der Ausbau des Hafens von Marseille sind hier die wichtigsten Projekte – man muss aber zugeben, dass in schlechten Jahren nur wenig Geld übrig bleibt. Eine Tributsenkung wäre also in finanzieller Hinsicht durchaus ein berechtigtes Anliegen. Ob sie politisch opportun wäre, ist natürlich die Entscheidung des Kuriltai und der Kommission.

  4. #4
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    Gibt es Ratschläge der Vasallenstaaten?

  5. #5
    Auf dem Papier
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    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Ob sie politisch opportun wäre, ist natürlich die Entscheidung des Kuriltai und der Kommission.
    Khanatshessen stand bereits auf dem letzten Kuriltai Frankreichs Anliegen gegenüber gewogen und bleibt bei seinem Standpunkt. Unsereinem gefällt die verlässlich-ruhige französische Neutralitätspolitik der letzten Jahre, auch angesichts deren "aktiverer" Nachbarn, und es wäre wünschenswert, wenn diese es sich auch in Zeiten der Not leisten können, Freunde des Großkhanats zu sein.
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  6. #6
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    Da der bayrische Khan sich aufgrund einer Erkrankung nicht äußern kann und Kabul Khan den Vorschlag sehr unterstützt, wird mit 6:1 Stimmen bei einer Enthaltung beschlossen, den französischen Tribut zunächst temporär zu mindern.

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