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Thema: Tributkommission für Burgund

  1. #1
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    Tributkommission für Burgund

    Für die Bearbeitung der Tributminderungen werden sechs Kommissionen gebildet. Jede besteht aus dem jeweiligen Vorsitzenden und zwei Mitarbeitern der zur Prüfung bestellten Gesandtschaft, einem der Regenten, vier erfahrenen Khanen aus dem Großreich und zwei Herrschern der in der Region präsenten Vasallenkhanate (soweit es sie gibt). Die sechs Kommissionen sollen ein Votum abgeben, ob es im jeweiligen Fall zu einer Minderung des Tributs kommen soll und wenn ja, welcher Art diese Minderung sein soll.

    Dieses Votum bindet den Kuriltai natürlich nicht, hilft aber sicherlich bei der Entscheidung. Die Beratungen und Beschlüsse der jeweiligen Kommission sind vertraulich und sollen nicht an Außenstehende weitergegeben werden.


    Kommission I (Burgund): Yasmina Theodora, Salim Khan, Tirol, Schwaben, vier weitere Personen aus dem Großreich und der Gesandtschaft

  2. #2
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    Historische Informationen:

    Der Tribut, den Burgund seit dem 13. Jh. bezahlt, betrug ursprünglich 150 000 S und wurde 1318 auf 100 000 S gesenkt, weil das Land sich sehr treu gezeigt hatte. Nach der Übernahme mehrerer flandrischer und niederdeutscher Städte wurde er einvernehmlich wieder auf die frühere Summe erhöht, weil der König so die Zustimmung des Großkhans zu seiner Expansionspolitik einholte. Der burgundische Etat betrug in den letzten sechs Jahren maximal 740 000 und mindestens 420 000 S, 1416 waren es 640 000 S.

  3. #3
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    Argumente des Königs:

    Für Burgund spricht;
    - stets Friedlich
    - hat sich beim letzten Kuri stark eingebracht mit ideen zur Stabilisation des reiches
    - ist unverschuldet, verschuldet (416.666 quasi ein Jahresetat derzeit) sind an Krediten offen an 4 verschiedene Nationen ohne Zinsen mit eingerechnet (mit Zinsen über 500.000)
    - hat keine stabile wirtschaft wie Frankreich
    - bringt sich ein um den frieden zu halten
    - Investiert auch in seine Nachbarn zur Stabilisierung
    - kann sich eine Abrüstung seiner Ritterschaft gar nicht leisten/riskieren da ständig irgendwer in unmittelbarer nähe zu Burgund bekriegen will
    - Der König ist besonders Ehrenhaft

    Aber an eine dauerhafte Tribut Senkung bin ich gar nicht interessiert. Wenn die mal alle ein paar runden still halten würden, sieht es besser aus in Burgund mit den Finanzen. Es würde reichen wenn man 3/4 Runden den Tribut halbieren könnte oder 2/3 Runden komplett aussetzen ohne nach bezahlen zu müssen (verschiebt das Problem ja nur). Aber Burgund bekommt echt von allen seiten immer was ab, ohne selbst was dafür zu können. Gleichzeitig setzt es sich immer wieder für den Frieden ein.

    Und ja man hat hohe Ausgaben für das Militär. Aber gerade die Mongolen sollten verstehen, wenn halb Europa um Burgund herum Krieg spielt, ist es schwer gerade dort zu sparen. Hessen hat auch schon mal Kriegshetze betrieben und marschiert direkt vor der Nase von Burgund mit 3.000 Söldnern umher. Bei einem kleinen, stabilen Land! Da hat man zusätzlich keine wahl, als selbst Soldaten dauerhaft unter Waffen zuhalten.

  4. #4
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    Stellungnahme Salim Khans

    Burgund scheint seine Situation hier in sehr düsteren Farben zu malen, denn die 420 000 S wurden in einem äußerst schwachen Jahr eingenommen, als ganz Europa unter einer schweren Missernte litt und eine (nachzahlbare) Minderung des Tributs erhielt. Der Haushalt des Königreichs scheint durchaus stabil zu sein, wobei tatsächlich relativ viel Geld für die „Ritter des Königs“ und das Belagerungsgerät des Landes aufgewendet wird. Aus finanzieller Sicht ist eine Minderung also nicht nötig. Ob es politisch opportun wäre, die gewünschte Aussetzung oder Halbierung vorzunehmen, ist natürlich die Entscheidung des Kuriltai und der Kommission.

  5. #5
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    Gibt es Ratschläge der Vasallenstaaten?

  6. #6
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    Der Tiroler Khan mag sich täuschen aber hat, im Vergleich mit anderen Ländern, Burgund nicht sowieso schon eine geringere Tributszahlung zu tätigen?

    Eine Vollständige Aussetzung des Tributes sehen wir zumindest momentan nicht begründet, es ist zwar richtig, dass sich Burgund nichts zu schulden kommen ließe, doch kann der Khan schlecht Rücksicht nehmen wenn sich ein Herrscher in eine Schuldenspirale wirft (der Kredit den Tirol erteilte war ja an Großzügigkeit kaum zu übertreffen)

    Selbst bei einer vorübergehenden Reduzierung sollte man daher aus unserer Sicht auf zumindest 100.000 S an Tribut bestehen, sollte es dem Großkhan politisch Opportun erscheinen den Tribut allgemein zu senken (um den Einfluss Frankreichs zu schwächen, welches nach dem Erwerb Guyennes im Westen Europas dominant sein dürfte), sollte man auch nicht unter den altern Tributbetrag gehen aus Sicht Tirols

    (darf man als Khanat bei den andere Tributsfäden übrigens mitlesen oder auch nicht?)

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Schuba77
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    Auch aus Sicht des Khans der Schwaben ergibt sich kein Grund für eine erhebliche Verminderung der Tributzahlungen.
    Zumindest nicht in Friedenszeiten.
    Denkbar wäre es im Falle einer Kriegserklärung an Burgund durch eine äußere Macht, dass Zahlungen gestundet bzw. reduziert werden könnten.

  8. #8
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    Yasmina Theodora dankt den ortskundigen Khanen für ihre Einschätzung!

  9. #9
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    Da die Einschätzung der anderen Khane relativ ähnlich ist, schlägt Yasmina Theodora folgendes Votum der Kommission vor:

    Die Kommission empfiehlt, den burgundischen Tribut in seiner bisherigen Höhe zu belassen. Es soll aber auf dem Kuriltai ein Treffen mit dem König geben, um näheres über die von ihm befürchtete Bedrohung des Landes zu erfahren.

    Es darf abgestimmt werden.

  10. #10

  11. #11
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    Geht OK

  12. #12
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    Der Antrag wurde damit einstimmig angenommen.

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