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Thema: [EU4] Das Phantomland an der Grenze

  1. #1
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    [EU4] Das Phantomland an der Grenze

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    Hallo Leute,

    lasst mich euch in dieses Projekt einführen, indem ich euch eine Geschichte erzähle. Sie spielt während des neunzehnten Jahrhunderts und beginnt mit dem König der Vereinigten Niederlanden, welcher über Luxemburg die Finger im Deutschen Bund hineinsteckte und außerdem so unglücklich agierte, dass sich der Süden gegen die Bevormundung des Nordens erhob und sich nach langen Waffengängen und Konferenzen als Königreich Belgien selbständig machte. Infolgedessen wurde das Großherzogtum Luxemburg geteilt, was die Bedeutung des Königs im Deutschen Bund geschwächt hätte, hätte man nicht zu einem Kniff gegriffen: Auf dem Papier entstand ein „Herzogtum Limburg“ aus den niederländisch gebliebenen Osten der limburgischen Provinz, die dem Deutschen Bund beitreten konnte, ohne dass sich dahinter mehr verbarg als ein gewöhnlicher Teil des Staates. So wurde der Bevölkerungsverlust ausgeglichen und der Status bewahrt.
    Dann brach die deutsche Revolution aus. Als die deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche zusammenkam, gehörten ihr auch zwei Abgeordnete aus Limburg an und für einen historischen Moment schien als tatsächlich so, als könne das Herzogtum aus seiner theoretischen Existenz heraustreten, um ein Gliederstaat des neuen Deutschland zu werden und die Zeilen „Von der Maas bis an die Memel“ zu bewahrheiten. Jedoch…
    Mit dem Scheitern der Paulskirchenversammlung verschwand das „deutsche Limburg“ aus dem Bereich des Möglichen. Erst endete der Deutsche Bund, dann wurde die Luxemburgfrage gelöst und schließlich verschwand auch der Herzogstitel infolge einer unmöglichen Erbschaft. Die Provinz integrierte sich in die Niederlande und deren Grenze zu Deutschland gehörte zu den statischsten deutschen Außengrenzen der letzten zweihundert Jahren.

    Um dieses Herzogtum Limburg soll es hier gehen – nach der Emailspieladaption Neu-Byzanz, der Literaturadaption Rheinburgund, den Anachronismen Strathclyde und Verona und der Challenge der Ostseeinseln wird es nun contrafaktisch. Wir erweisen damit auch einem weiteren Herzogtum Limburg Ehre, welches unlängst aus dem Spiel herausgestrichen wurde…
    … vor einem knappen Jahr. Verdammt, bin ich langsam.

    Wie dem auch sei: Ich wünsche euch und mir viel Spaß
    Christian / Ghaldak


    PS: Das Bild zeigt eine Statue im Stadspark in Maastricht vor der Stadtmauer; es wurde leicht von mir modifiziert.
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    • Dateityp: jpg PLG.jpg (170,6 KB, 297x aufgerufen)
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  2. #2
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    Zwei Richtlinien

    Zunächst möchte ich auf das doppelte Limburg zu sprechen kommen, um Verwirrungen zu vermeiden. Eines wurde von Paradox mit folgenden Worten herausgestrichen:

    The Province of Limburg (forever plagued by trying to accomodate the fact that the majority of the county of Limburg would become separated from the city itself in this timeline) has been removed entirely in favor of a separate province for Upper Guelders. The borders have also been redrawn to hopefully better reflect the many border changes in this region during this period in history.
    Dies war das mittelalterliche Herzogtum Limburg, welches sich zur EU4-Startzeit in einer Personalunion mit Brabant befand (diese bestand seit dem Limburger Erbfolgestreit im dreizehnten Jahrhundert) und über diese zum Haus Burgund kam (das Spiel verkürzt dies und behandelte es wie einen normalen Teil Brabants). Die (vereint-)niederländische Provinz diesen Namens des neunzehnten Jahrhunderts wurde in Erinnerung an dieses historische Vorbild benannt, überschneidet sich aber räumlich kaum mit ihm und nimmt nur, vom erwähnten Obergeldern herabreichend, dessen nördlichste Randgebiete in sich auf; das Großteil des mittelalterlichen Limburg gehört heute zum wallonischen Teil Belgiens.

    Das heißt: Die Kartenumgestaltung kommt meinen Plänen entgegen; das neue Land passt ziemlich gut.

    (Ich nehme einfach mal das dem Entwicklertagebuch beiliegende Bild – Alt-Limburg/Nun-Obergeldern/Bald-Limburg liegt östlich von Loon.)



    So kommen wir zu dem ersten Punkt: die Kultur.
    Limburg besitzt seinen eigenen Dialekt und auch wenn dieser vom Hochdeutschen ein ganzes Stück entfernt liegt, würde ich es doch als nicht zu schmerzhaft empfinden, ihn als „rheinisch“ anzusehen. Das würde mich in Richtung des Königreichs Westphalen schielen lassen, das mit seinem napoleonisch-kunststaatlichen Weiß-Blau zum angedachten „deutsch, aber nicht zu deutsch“ passen würde.
    Das heißt im nächsten Schritt: Ich verzichte auf Kulturwechsel (ansonsten hätte ich gleich wieder zurücktauschen können, um niederländisch zu werden und deren starke Events zu nutzen, aber… nein, das hatten wir schon.)
    Das heißt aber auch: Wenn Limburg rheinisch ist, sollte Loon es auch werden. Ich würde da eine Hausregel im Sinne von „Ich lasse einen Generierungspunkt unverbraucht für das Recht, per Konsole die Kultur dieser Provinz zu verändern“ vorschlagen – schreit bitte auf, wenn ihr dagegen seid.

    So kommen wir zum zweiten Punkt: die politische Ausrichtung und damit der Kern der Contrafaktizität
    (Word besteht darauf, dass ich es mit „C“ schreibe.)
    Hier sehe ich zwei Möglichkeiten:
    * Ich richte den Blick auf „die Bindung der Niederlande an Deutschland vor der Kluft“. Dann würde sich ein Herzog aus der Dynastie der Nassauer anbieten, um mich politisch nach Osten orientieren zu können.
    * Ich lege den Fokus auf den Paulskirchenschatten und damit auf das verlorene liberale Dritte Deutschland. Dann könnte ich mit einer modernen, parlamentarischen Republik richtig radikal sein.
    * Beides lässt sich auch verbinden, etwa in Form eines Nassauers an der Spitze einer englischen Monarchie oder eines Wahlkönigtums.

    Ich würde tatsächlich am Liebsten auf Nummer Zwei gehen, auch wenn es weiter geht als der Paulskirchenkonsens. Schließlich sind wir diesmal aus der anderen Richtung anachronistisch und Monarchien hatte ich schon so oft.
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  3. #3
    Βασίλισσα της Μακεδονίας Avatar von Teuta
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    ~Von Beginn an besaßen sie [die Römer] nichts, was sie nicht zuvor Anderen geraubt hatten: Heimat, Frauen, Länder, Reiche.~
    frei nach Sallusts Briefen von Mithridates an den Partherkönig.

  4. #4
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    Das führt zu den Ideen - und damit zu einem leichten Teil. Wie üblich werde ich Vorbilder aufrufen und deren Überschneidungen in meinen Baum aufnehmen.

    Nun... ich nehme Brabant, Geldern, Kleve und Luxemburg.
    * Brabant verweist auf das historische Vorbild, in dessen geistiger Nachfolge dieses Limburg steht.
    * Geldern ist der eu4aktuell-offizielle Eigentümer der Provinz Obergeldern, die dieses Limburg in sicht integrierte.
    * Eine Gruppe soll die neue rheinische Identität anrufen und nachdem sich Aachen sehr spezifisch auf die Stadt bezieht, bleibt nur das Allgemein-Deutsche oder der definierte Nachbar. Angesichts der Tatsache, dass das Limburgische in das Kleverland hereinragt und Köln als leuchtender Vertreter des Rheinischen zur Bischofsgruppe greift, fällt die Wahl leicht.
    * Luxemburg ist der Bruder des neunzehnten Jahrhunderts, was die Verwicklung in den Deutschen Bund und die Teilung durch Belgien angeht.

    Das sieht so aus:

    Bild

    Das heißt dann:
    * Steuern (Brabant, Kleve)
    * Stabilität (Brabant, Geldern)
    * Handelssteuerung (Brabant, Luxemburg)
    * Toleranz der Häretiker (Brabant, Geldern)
    * Moral (Brabant, Geldern)
    * Diplomat (Geldern, Luxemburg)
    * Legitimität (Geldern, Kleve)
    * Diplomatische Annexionskosten (Geldern, Kleve)
    * Produktionseffizienz (Kleve, Luxemburg)
    * Festungsverteidigung (Kleve, Luxemburg)
    * Diplo-Geschick (Kleve, Luxemburg)
    * Garnisonswachstum (Kleve, Luxemburg)

    Das ist sehr viel Administration... und zwei Ideen zuviel. Da mir aber Garnisonswachstum (dankenswerterweise) nicht zur Verfügung zu stehen scheint und eine Republik keiner Legitimität bedarf, wäre dies schnell behoben.
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  5. #5
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    Die Flagge

    Das Herzogtum Limburg, welches dem Deutschen Bund angehörte, besaß keine offizielle Flagge, sondern nur ein Wappen.

    Achtung Spoiler:


    Ihr seht im Kern den Limburgischen Löwen, aus dem eine inoffizielle Flagge herausgebildet wurde, nämlich rot-weiß.

    Ich könnte beides nutzen, nur leider nicht zusammen, da mir ein heller Rotton fehlt und sich somit beides überlagert.
    (Dieses Bild stammt aus einem Testlauf mit Farben in verkehrter Reihenfolge. Das Rot muss nach oben und verschafft dem Löwen ein Brett vor dem Kopf.)

    Bild

    Die heutige niederländische Provinz Limburg nutzt diese Flagge.

    Achtung Spoiler:


    Bei dem Wikipediaartikel des Herzogtums Limburg lässt sich noch dieses Bild finden, welches jedoch nicht erklärt wird, dem nebenstehenden "Es gibt keine offizielle Flagge" offensichtlich widerspricht und der heutigen Provinzflagge nachempfunden zu sein scheint.

    Achtung Spoiler:


    Es stammt von einer Webseite, die nicht mehr existiert, und wird von der englischsprachigen Version noch am Rande verwendet; es wirkt auf mich wie "als falsch erkannt, aber unsauber gelöscht".


    Ihr seht es aber schon: Mit dem offiziellen Wappen werde ich nicht glücklich und das niederländische würde höhnisch wirken, also würde ich bei dieser contrafaktischen Geschichte dazu tendieren, dieses falsche Wappen zu verwenden. Ich möchte jedoch erst nachsehen, wie es im Spiel wirkt.
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  6. #6
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    Nach einer Menge Wühlerei habe ich das Gefühl, einen guten Herrscher gefunden zu haben (als Kopf einer Republik, die erhalten werden soll, spielen Familienanbindungen höchstens eine kleine Rolle, aber ohne Herzblut geht es nicht).
    Also:
    Zwischen dem historischen Herzogtum Limburg (in Besitz der Valois) und dem Herzogtum Geldern (in Besitz von Obergeldern) liegt ein Streifen Territorium der Herrschaft Heinsberg und aus deren Geschlecht heiratete eine Dame namens Margaretha einen Philipp, seines Zeichens Graf von Nassau-Weilburg. Dies erfüllt den Wunsch einer Verbindung zwischen einheimischer Herrschaft und aufgehendem Stern... und fällt in die passende Zeit: Margaretha wurde 1426 geboren, Philipp 1418. Das beschert meiner Republik schöne, junge Herrscher, die auch ein paar Wiederwahlen überleben.
    So fehlt nur noch das passende Gesicht... und ich entscheide mich für Margaretha. Während ihr Mann nämlich noch lange Herrschaft ausübte, starb sie bald darauf - und was wäre in einer contrafaktischen Geschichte angemessener, als ihr noch ein wenig Platz im Rampenlicht einzuräumen.
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  7. #7
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    So sieht die (vorläufig) fertige Form aus:
    Die Wappenfarben funktionieren sehr gut und wenn niemand aufschreit, werde ich sie behalten. (Lasst sie nur bitte nicht bei euch haften: Diese Farben sind nicht nur gemäß Heraldikregeln falsch, sondern wahrscheinlich auch fiktiv.)
    Bei Margaretha gönne ich mir die Hardcore-Dekadenz, da die Herrscherin einer Republik fast nichts kostet. Ich gebe gerade einmal zwei meiner zweihundert Punkte für sie aus.

    Bild

    Bei der Republik fasste ich jene amerikanische Version ins Auge, die nicht sofort "amerikanisch" schreit. Sie geht mit einem Parlament einher.

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    Bei den Ideen entscheide ich mich für folgende Gliederung. Ich lasse extra einen Punkt für die Hausregel frei, gegen die niemand protestierte.
    (Ich hätte noch einige mehr freilassen können, da ich Stabilität am Ehesten in den Traditionen benötige, dieser Vorteil bei Republiken aber keine größere Punkteinvestition rechtfertigt.)

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    Letztlich möchte ich, was Ideenwahl, Land und Regierungsform angeht, ein sich durchgehendes Fazit ziehen: Alles ist "ganz nett" und solide, bietet jedoch bei freier Hand noch eine Menge Raum zur Optimierung. Ich erwarte auch trotz OPM ein ruhiges, gemütliches Spiel.
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  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Herbert Steiner
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    Ich bin gespannt, wie sich dein Limburg entwickeln wird. Es lebe die Republik!
    Geändert von Herbert Steiner (13. Januar 2019 um 22:46 Uhr)

  9. #9
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    Ich sollte noch kurz die Rahmendaten erwähnen, ehe ich mich vor dem Start noch einer letzten Frage widme: Hier geht es ohne Ironman bei mittlerer ("normaler") Schwierigkeit und ohne zufällige neue Welt (bei einer historischen Nation erscheint mir das unpassend) zur Sache. Außerdem fehlen mir sämtliche DLCs nach mandate of heaven.
    (Über Nationen im Glück machte ich mir noch keine Gedanken, aber ich würde sagen, wir nehmen die üblichen
    Nachtrag: Wir spielen absichtlich kontrafaktisch. Das verlangt im Gegenteil nach zufälligen.)

    Dann sollte ich einen Schritt meiner Strategie schon vor dem Start entscheiden - und zwar die Wahl der ersten Ideengruppe. Schließlich wird sich daran entscheiden, ob ich mit einem Administrationsfokus starte oder nicht.
    Ich zähle einfach mal aus:
    * Die klassische Richtlinie besagt, dass man als erste Idee keine militärische wählt, da sonst die Punkte fehlen. Ich werde mich daran halten.
    * Die Kolonialideen und die Flottensache fällt ebenfalls heraus. Ich bin schließlich noch einige Provinzen vom nächsten Meer entfernt.
    * Handel und Humanismus benötige ich später, noch nicht jetzt.
    * Religiös fällt wenig überraschend aus, schließlich habe ich "Toleranz für Häretiker" in meinem Ideenbaum stehen.
    * Ich bin kein Freund von Diplomatie und Einfluss; bislang fuhr ich mit einem "spare dir das Geld für Schminke und werde stattdessen mächtig, dann wirst du attraktiv genug" besser.
    * Administration sehe ich ebenfalls als einen Fall für später an. Ich benötige gerade weder die Söldner noch die zusätzlichen Staaten.
    * Wirtschaft ist eine Gruppe, die ich ein Stück weit mag, doch muss ich festhalten: Der Entwicklungsbonus am Ende ist sehr schön, doch sämtliche andere Ideen bieten nur leichte Milderungen und keine Lösungen für meine Probleme.

    So bleiben nur noch zwei Kandidaten übrig:
    * Innovation bietet mir eine Menge sichere Vorteile, die umso stärker wirken, je länger sie im Spiel sind.
    * Spionage hilft mir bei meinem entscheidenden Flaschenhals, der Aggressiven Expansion.

    Hättet ihr da Wünsche? Wenn ihr sie in der nächsten Stunde äußert, würde ich mich danach richten.
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  10. #10
    Βασίλισσα της Μακεδονίας Avatar von Teuta
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    Die Reformation kommt vergleichsweise "früh", die Häretiker-Toleranz so weit hinten zu haben finde ich daher - interessant. Die wichtigsten Ideengruppen für Expansion im Reich hast du ebenfalls ausgeschlossen, wodurch dein Spielstil sich auf jeden Fall stark von meinem mit Kleinstnationen unterscheidet.

    Humanismus schaltet ich eigentlich sehr früh frei, die Ideengruppe gibt nämlich noch deutlich andere Boni als "nur", dass man fremde Religionen im Reich weitestgehend ignorieren kann. Sie verringert, zumindest als ich das letzte Mal nachgeschaut hab, auch die Kosten für Ideen, sobald die Gruppe komplett voll ist. Zusammen mit dem Umstand, dass ich im Reich früh per Vasallierung und Diplo-Annektierung arbeite und daher Admin-Punkte über habe, schalte ich die Gruppe üblicherweise als erste frei. Sie blockt ja auch eine Krise, die bei zu vielen Provinzen mit falscher Religion kommen kann, wenn sie voll ist, weshalb ich die schon lange vor der Reformation nehme, um dann sicher zu sein.

    Von den genannten würde ich Spionage nehmen, sonst hat man zwei Admin-Gruppen (die zweite wäre dann Humanismus) zu nah aufeinander. Ich halte die Boni im Vergleich zu Einfluss und Diplomatie zwar für schwach, aber zumindest sehe ich dann mal, wie die sich spielt.
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  11. #11
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    Dann machen wir es so.
    Ich verändere die Kartenfarbe noch in Richtung hellrot, nehme die zufälligen Nationen im Glück auf und...

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    ... lasse es beginnen. Eine Provinz wird umbenannt...

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    ... und ins Parlament geblickt. Ich ringe kurz mit dem Prestige, kann jedoch dem Merkantilismus nicht widerstehen.

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    Ich füttere Klerus und Adel, lasse das Bürgertum absichtlich außen vor (ich möchte die Unterstützung für sie später aus dem Hut zaubern können, wenn ich die Renaissance herbeientwickeln muss),...

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    ... kaufe mir bei glücklichem Klerus und voller republikanischer Tradition einen Punkt Stabilität... und knuspere gleich an der Republik.

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    Anschließend mache ich den Klerus auch durch Kniefall glücklich, was meine republikanische Tradition weiter sinken lässt, ihm jedoch genug Einfluss verschafft, um ihn auch auf Administrationspunkte zu melken.
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  12. #12
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    Ich ziehe mir von den Bürgern noch Geld und bin durch. Das Klerus-Doppelfutter, welches den Stand ab nächstem Monat wieder ins Gelbe fallen lässt, sorgte effektiv für einen Tausch von etwa zehn Dukaten gegen fünf Adminpunkte... und lässt sich machen, denke ich.

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    Frische Truppen werden bis zum Armeelimit in Auftrag gegeben, deren Unterhalt gesenkt... und mit Schrecken festgestellt, dass Österreich unglückliche Rivalen wählte. (Sie würden mich jedoch heiraten, arrrgh.)

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    Ich parke meine Händler in Champagne und Rheinland (später stelle ich fest, dass mir Champagne und Ärmelkanal ein wenig mehr Geld beschert) - und da mein Geld bei minimalem Armeeunterhalt für einen Berater reicht, wünsche ich mir eine Prestige-Hilfe.

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    Übrigens war meine Herrscherwahl nicht ganz belanglos. Nassau erhält einen kleinen Beziehungsbonus.

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    Ich erkläre mich Burgund gegenüber "bedroht", um deren Rivalen Aragon auf Möglichkeiten abzuklopfen, doch da fehlt mir jede Chance. Ich könnte übrigens auch Teil der Hanse werden.

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    Ich verzichte darauf. Ich fühle mich längst nicht so bedroht, dass es mir meine Handelsmacht wert wäre.
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  13. #13
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    Ich sehe mich nach Verbündeten um, die in meiner Preisklasse liegen und auch ohne Staatsehe zu bekommen sind, als ein Angebot aus Trier hereinflattert. Ich nehme es einfach an.

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    Ich erkläre auch meine Bereitschaft zu den ersten Reichsreformen (schau her, Österreich, ich mag dich - und du magst mich doch auch) - und habe Glück.

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    Nun möchte mich Venedig einfangen, während ich um Braunschweig buhle. Keine Überraschung: Ein Nein nach Süden, ein Ja nach Osten.

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    Da sich Aachen und Köln miteinander verbündeten, erkläre ich beide zu meinen Rivalen und lasse den dritten Platz offen. Ich werde von Geldern, Aachen und Kleve gehasst.
    Um mir durch zusätzlichen diplomatisches Geschick größere Chancen bei Österreich zu sichern, blicke ich auf die "zwei Verbündete mit 150 Punkten Beziehung"-Mission... und nehme noch Nassau hinzu, um den Familienbonus hierfür zu nutzen.

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    Das verschafft mir ein völliges Resterampen-Bündnisnetz, doch gegen meine Nachbarn sollte es genügen.
    (Da erhalte ich noch einen Anspruch geschenkt - leider ausgerechnet auf Breda.)

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    Es fühlt sich alles so eng an.
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  14. #14
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    Frankreich greift England wegen Maine an, die Polen erhalten ihre Union und mir fehlen bei Österreich noch 46 Punkte... aber immerhin kann ich die Mission abschließen.

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    Margaretha wird wiedergewählt, als die Beulen der republikanischen Tradition mit der Zeit verschwanden.

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    Sie bringt Glück...

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    ... und erweist sich als "gut beraten".

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    Da entsteht die Renaissance in Rom.
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  15. #15
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    (Dieser Post landet noch in meiner Story; ich schreibe ihn hier, um mein Datenvolumen nicht mit Bildern zu belasten.)

    Ich bin gerade ein wenig festgefahren und komme trotz der Militärtechnologie, die ich in diesen Tagen erforsche, nicht vom Fleck.
    So sieht die Lage aus:
    • Das üblicherweise unter Bündnisproblemen leidende Lüttich zog schon früh einen dicken Fisch an Land und verband sich mit Mailand. Hier hoffe ich darauf, dass diese in einen Krieg geraten und irgendwann den Ruf zu den Waffen ignorieren, doch bislang trat das nicht ein. (Sie verbünden sich auch kurz mit der Provence, lassen sie jedoch kurz darauf wieder fallen.)
    • Die Reichsstadt Aachen würde normalerweise per Mit-Kriegsziel annektiert werden, doch sicherte sie sich einige Verbündete und trat in Venedigs Handelsliga ein.
    • Köln besitzt eine Reihe kleiner Verbündete.
    • Kleve ist mit meinen beiden Verbündeten Nassau und Trier verbandelt.
    • Mein Truppenlimit beläuft sich auf siebentausend Mann. Ich kann keine Hauptstadt mit Festung belagern, ohne mein Reich tief in die Schulden zu stürzen, und das wäre bei Köln und Lüttich nötig.
    So bin ich gezwungen, zu warten (also abgesehen von meinem bislang nicht besonders gutem Spiel, aber das ist ein anderes Thema).


    (Edit: Beitrag aus der Ghalerie herüberkopiert.)
    Geändert von Ghaldak (21. Januar 2019 um 16:10 Uhr)
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