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Thema: [258] - Es kann nur Einen geben

  1. #91
    Langohriger Gefährte Avatar von Joey88
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    Pfeil

    Hallo Josepp,

    auch von mir nochmal Herzlichen Glückwunsch zu dem Sieg Das war ein gutes Spiel, zwar bis zum Ende sehr builderlastig, aber auch das hat seinen Reiz. Mir hat die Diplo wirklich großen Spaß gemacht, sodass ich hier etwas davon in die Nachbesprechung einfließen lassen möchte.

    Leider ist das älteste Save, welches ich im Papierkorb gefunden habe nur aus Runde 108, ich denke das sollte aber reichen um auch das vergangene rekapitulieren zu können.

    Ausgangssituation:

    Auf dieser Europakarte konnte sich jeder Spieler aus 2 Nachbarcivs eine aussuchen, die andere wurde von der Ki gespielt. Ich hatte die Wahl zwischen Griechenland und Byzanz. Die Entscheidung fiel auf Griechenland, da die frühen starken Einheiten einen gewissen Schutz bieten und der Trait auf der Karte auch ganz nützlich sein sollte. Außerdem erhoffte ich mir, dass die Byzanz Ki eine fette Religion gründet (im Singleplayer tut sie das ganz gerne) und ich diese mit minimalem Aufwand abgreifen könnte.

    Ich habe Josepps Karthager relativ früh getroffen, er hat eine seiner Quinqueremen entsendet und früh Kontakt aufgebaut. Zu dem Zeitpunkt habe ich Josepp früh als Rivalen wahrgenommen, der sicherlich auch in Richtung Europa expandieren wollte, explizit fürchtete ich, dass er sich auch in Italien breit machen wollte. Durch seine Quinquereme war er zu dem Zeitpunkt maritim im Vorteil, aber auch anderes sprach gegen eine frühe Konfrontation, dazu später mehr...

    Und so ist der Kontakt zustande gekommen:

    Zitat Zitat von Joey88
    Zitat Zitat von Josepp
    Seid gegrüßt edle Fremde!

    Unser tapferer Flottenkapitän hat uns von Eurer wundervollen Hauptstadt berichtet. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Kleinod!

    Wir sind ein Volk von tapferen Seefahrern und Händlern und wären seh an einer friedvollen Zusammenarbeit mit Euch interessiert. Teilt Ihr diesen Wunsch mit uns? Neben Euch konnten wir bisher mit den ebenfalls sehr händlerischen Venezianern und den gläubigen Marokkanern Kontakte knüpfen, deren Anführer jedoch nur über ein begrenztes Kommunikationsrepertoire zu verfügen scheinen.

    Konntet Ihr bereits ebenfalls andere Völker kennenlernen?

    In der Hoffnung auf gute Nachbarschaft!

    Königin Dido
    χαιρετίστηκε werte Karhager,

    nun, normalerweise würden wir kriegerischen Griechen euch für diese Beleidigung die Zunge abschneiden, jedoch machten uns unsere Gelehrten darauf aufmerksam, dass in euerer Formulierung auch ein Fünkchen Wahrheit steckt. Leider war uns der Weltenerbauer nicht wohlgesonnen, auch haben wir uns mit momumentalen Bauten verspeckuliert, sodass dieser, wie Ihr es nanntet, "Kleinod" unser Zuhause ist.

    Auch wir sind an Handel und friedvollem miteinander interessiert, unsere Orakel warnten uns vor Seefahrervölkern aus dem Norden. Aus diesem Grund hielten Sie es für ratsam, uns mit den Völkern des Südens zu verbünden. Diesbezüglich träumten wir schon davon zusammen mit euch Europa zu erobern, unsere Standarte tief ins Herz hinein zu tragen und eine Phalanx der Südstatten zu bilden. Uns ist natürlich bewusst wie absurd diese Vorstellung mittlerweile ist.

    Im Osten befinden sich die Byzantiner, wir trafen auch auf eine Reihe von Stadtstaaten. Habt Ihr das Great barrier reef schon entdeckt?

    Seid Ihr an weiteren Abkommen interessiert?

    Es grüßt, Gottkönig Joeynidas
    Geändert von Joey88 (12. Oktober 2019 um 16:15 Uhr)

  2. #92
    Langohriger Gefährte Avatar von Joey88
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    Zitat Zitat von Josepp
    Werter Joeynidas,

    Wir sehen, Ihr seid aus hartem Holz geschnitzt, ganz wie es uns gefällt! Ja, wir haben auch von den nordischen Seefahrervölkern gehört. Und ja, auch wir träumen von einem meditaerranen Bündnis um die stolzen Völker des Südens zu Glanz zu bringen!

    Und deshalb JA zum Dritten, wir sind an weiteren Abkommen interessiert! Unsere Idealvorstellung wäre dabei ein langfristiges Bündnis in dem wir uns den Mittelmeerraum gemeinschaftlich aufteilen und in welchem wir uns gemeinsam gegen mögliche Einfälle aus dem Norden wappnen. Auch im Handel würden wir gerne mit Euch zusammenarbeiten und Luxusgüter und Frachtschiffe miteinander austauschen. Ist dies in Eurem Sinne?

    Zur Untermauerung unserer Ernsthaftigkeit werden wir bei nächster Gelegenheit eine Karte der uns bekannten Welt anfertigen und Euch zukommen lassen. Vielleicht haben Eure Hofgeographen ja ähnliches Kartenmaterial für uns?

    In der Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft!

    Königin Dido

    Kartentausch und Kooperation hat sich im ersten Moment besser angehört als Konfrontation und eventueller Siedlungskrieg. Und so begannen die Verhandlungen...

    Zitat Zitat von Joey88

    Teuerste Königin Dido,

    ich denke unsere Interessen sollten größtenteils übereinstimmen, einer langfristigen Kooperation sollte nichts im Wege stehen. Ein Knackpunkt wäre die Aufteilung des Mittelmeerraums. Ich denke unsere beiden Völker haben dieselben Pläne - zwar haben wir den Stiefel noch nicht entdeckt, jedoch befürchten wir, dass eine Besiedelung auch in eurem Interesse ist.

    Unsere Vorstellung zu Beginn der Zeitalter ging von folgedem Szenario aus:

    # Ihr überlast uns die Besiedelung Italiens, Ihr könnt alle weiteren freien Inseln besiedeln
    #Parallel erobert Ihr die Afrikanische Küste und verdrängt die Marrokaner, wir erlösen die Byzantiner
    #Aufbau einer Marine, gemeinsamer Angriff auf die französische/spanische Küste. ZU diesem Zweck werden wir euch massiv ünterstützen damit Ihr eine Basis am europäischem Festland habt und ausbaut. Im Anschluss werden wir in Richtung Österreich/Polen marschieren. Unsere Armeen treffen sich im Herzen Europas und erobern den Kontinent.

    Uns ist natürlich bewusst, dass dies ein risikoreiches Unterfangen wäre, jedoch könnten wir uns vorstellen, dass Ihr - wie sagtet Ihr neulich? - aus hartem Holz geschnitzt seid.

    Sicherlich wird damit einhergehen, dass wir weitere Abkommen abschließen- NAP/VB/bevorzugter Handel von Ressourcen/Frachterhandel/Wunderabkommen und weiteres.

    Kurz zum aktuellen: Polen bietet uns einen Warentausch an, wir würden jedoch lieber mit euch als Auftakt einer fruchtbaren Gemeinschaft, handeln. Benötigt Ihr köstlichen griechischen Wein? Was könntet Ihr bieten?

    Wir freuen uns auf konstruktive Gespräche und Verhandlungen.

    Gottkönig Joeynidas
    Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt wenig Hoffnung, dass sich Josepp auf den Deal einlässt. Mir Italien komplett zu überlassen habe ich nicht als sehr realisitsch angesehen, wurde dann aber überrascht...
    Geändert von Joey88 (12. Oktober 2019 um 16:45 Uhr)

  3. #93
    Langohriger Gefährte Avatar von Joey88
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    Zitat Zitat von Joey88
    Zitat Zitat von Josepp
    Verehrter Joeynidas,

    im Prinzip können wir den Vertrag ratifizieren mit einer Mindestlaufzeit, bis das erste unserer Völker in die Moderne kommt. Nur eine Sache wäre noch offen: um Euch ggf. auch auf dem Festland unterstützen zu können, brauchen wir einen Brückenkopf. Dazu würde sich Venedig sehr gut anbieten. Wärt Ihr einverstanden damit, dass wir es zu gegebener Zeit erobern können? (ihr habt dafür ja mit dem Latium auch eine richtig schöne Ecke in Italien )

    Eure Karte bitte gerne schon bald, wenn ihr wollt, können wir auch in regelmäßigen Abständen weitere Karten tauschen.

    Zufriedene Grüße,

    Königin Dido

    PS: bin jetzt bis Sonntag civlos, kann aber evtl. mal ins Forum gucken.

    Zitat Zitat von Joey88
    Hoch geschätze Königin Dido,

    anbei unser Vertragsmodel:

    1. Es gilt eine Siedlungsabsprache, wonach Karthago die freien Inseln im Mittelmeer, einschließlich Siziliens und Sardiniens für sich beansprucht, im Gegenzug besiedlet Griechenland das italienische Festland.

    2. Es gilt ein Verteidigungsbündnis, welches einen NAP beinhaltet. Wird eine der Parteien angegriffen, steht ihr die andere nach besten Kräften bei. Verteidigung und Gegenangriff sollen eng koordiniert werden. Sollte eine der Parteien einen Krieg gegen eine andere Zivilisation planen, hat sie die andere Partei entsprechend zu informieren. Diese Informationen unterliegen strengster Geheimhaltung. Will sich die andere Partei an diesem Krieg beteiligen, gilt dieser als Bündniskrieg. Ansonsten steht es jeder Partei frei, allein zu Felde zu ziehen. Die andere Partei wird den Kriegsgegner nicht unterstützen, weder mit Truppen, noch mit Gold noch strategischen Ressourcen beliefern und nicht einseitig offene Grenzen gewähren. Bestehnde Lieferungen sind auslaufen zu lassen. Ein Bündniskrieg kann nur in gemeinsamer Abstimmung beendet werden. Solange ein Bündniskrieg dauert, ist das Bündnis nicht kündbar und eine laufende Kündigungsfrist wird nach Kriegsende neu ausgelöst. Dieses Bündnis ist mit einer Kündigungsfrist von 10 Runden kündbar, dauert aber mindestens bis XXX (Hier würden wir eine möglichstlange Ausgestaltung bevorzugen - Moderne?)

    3. Die Vertragspartner verpflichten sich dazu, den jeweils anderen über den geplanten Bau von Weltwundern zu unterrichten. Sollten diese Pläne wieder verworfen oder der Bau abgebrochen werden, muss die andere Partei davon schnellstmöglich in Kenntnis gesetzt werden.

    Wir denken das sollte unsere beidseitigen Bedürfnisse befriedigen. Solltet Ihr weitere Wünsche haben, so bitten wir euch den Vertrag zu modifizieren. Einen Entsprechenden Passus in Bezug auf Handel und FAs halten wir nicht für zwingend notwendig, dies sollten unter Partnern selbstredend sein.

    Unser Siedler macht sich nun auf den Weg, wobei die bisherigen Aussichten nicht sehr einladend wirken. Leider ist dies für uns alternativlos. An dieser Stelle danken wir euch für die Karte. Wir können euch im nächsten Zyklus auch eine Karte anfertigen, geben aber zu bedenken, dass eine Karte in einigen Runden deutlich mehr Informationsmaterial bieten könnte. Bitte benachrichtig uns wann Ihr diese wünscht.

    Verbündete Grüße, Gottkönig Joeynidas
    Verehrte Königin Dido,

    unsere Kartographen haben soeben Ihre arbeiten abgeschlossen, anbei befinden sich beide Karten. Wir freuen uns, dass unsere Verhandlungen fruchtbar waren und diese vorraussichtlich in einem Vertrag enden, der beide Nationen zu Ruhm und Reichtum führen könnte.

    Nun zu eurem Anliegen:

    Wir können eure Begehrlichkeiten nachvollziehen, wir haben nämlich dieselben Wünsche. Da sich die bisherigen Gespräche als fruchtbar und voller Freundschaft erwiesen haben, wären wir auf nahezu jeden Wunsch eurerseits, unbürokratisch eingegangen. Jedoch ist Venedig sowas wie ein Mosaikstein in unserer Strategie und war fest eingeplant. Schaut euch die Karten an, wir können noch eine weitere Stadt im Norden gründen, südwestlich Athens wird eventuell noch eine "Kleinod" hinpassen. Mit der Stadt in Italien hätten wir 4 (eventuell 5) Städte, wobei eure Karte auch keine großen Hoffnungen auf eine attraktive Siedlung ersichtlich werden lässt. Ihr jedoch habt jetzt schon 4 Städte und die potenztiellen Inseln (?) noch nicht einmal besiedelt. Desweiteren würde sich die Stadt in Italien als Enclave entpuppen, wir streben jedoch eine kleine Basis dort an. Der Norden erweißt sich als karg in Bezug auf Luxusressourcen, desweiteren wäre ein Anschluss nördlicher Städte ein finanzielles Fiasko. Wir liegen derzeit sowieso schon weit zurück, ohne Venedig könnte es sich als schwierig erweisen unseren Bündnisverpflichtungen nachzukommen. Es liegt in eurem Interesse einen wehrhaften Partner an eurer Seite zu haben, insbesondere wenn wir unsere Eroberungspläne tatsächlich realisieren wollen würden. Bizanz ist keine Alternative da unglaublich produktionsschwach.

    Wie wäre es, wenn Ihr die Französische Riviera besiedelt? Wir würden euch tatkräftig dabei unterstützen, sei es maritim oder durch ein Heer. Im Norden Venedigs befinden sich die Alpen, wir denken nicht, dass dort ein Brückenkopf vorteilhaft wäre. Desweiteren können wir euch auch Gold, strateigische/Luxusressourcen oder anderes zukommen lassen, wir wollen damit ausdrücken, dass wir euch als Freund nicht verärgern möchten, ganz im Gegenteil. Wir würden euch bei zukünftigen Wünschen weit entgegen kommen, hierauf gibt es unser Ehrenwort. Wir hätten großes Interesse daran, dass auch Ihr euch auf dem europäischen Festland ausbreitet und eventuell Frankreich erobert. Dies wäre der geeignete Brückenkopf. Unsere Schicksale sind miteinander verbunden, nur gemeinsam können wir die Nordländer besiegen.

    Auch in diesem Fall hoffen wir auf eure königliche Weitsicht.

    Gruß Joeynidas

    Venedig war der Knackpunkt. Zum damaligen Zeitpunkt mit einigen Wundern und auch relativ groß bei gleichzeit strategisch wichtiger Lage. Spätestens jetzt dachte ich, dass die Verhandlungen scheitern, Josepp hatte die Trümpfe in der Hand, da ich zu diesem Zeitpunkt aus Gründen schon abgeschlagen bzw. Josepp deutlich besser gestartet ist. Doch auch hier wurde ich positiv überrascht

  4. #94
    Langohriger Gefährte Avatar von Joey88
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    Zitat Zitat von Josepp
    Werter Joeynidas,

    endlich haben wir die nötige Zeit gefunden, um unsere Lage schildern zu können:

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    Wie Ihr sehen könnt, ist die von uns angestrebte Besiedelung von Sardinien nicht attraktiv, da sich der dort ansässige Vatikanstaat bereits zu viel Gebiet einverleibt hat. Bliebe nach dem derzeitigen Stand der Verhandlungen noch Sizilien für uns, dass tatsächlich einige Attraktivität besitzt.

    Auf der anderen Seite bietet das italienische Festland in Apulien und im Latium 2 schöne, bzw. außerordentlich schöne Siedlungsspots.

    Die Region im Nordwesten Italiens konnten wir leider noch nicht erforschen, wir wissen also nicht, ob dort ein weiteres passendes Siedlungsgebiet vorliegt (oder ob der Landstrich dort karg, bzw. durch einen anderen Stadtstaat blockiert ist).

    Der Vertrag würde Euch somit 2 gute Siedlungsspots + das äußerst attraktive Venedig zugestehen, uns jedoch nur 1 Spot auf Sizilien und evtl. einen weiteren in Nordwestitalien, der wie gesagt nicht sicher ist.

    Das ist schon eine Schieflage, die auch in einem Szenario ohne Vertrag so nicht eintreten würde. Deshalb haben wir 3 mögliche (und für uns akzeptable) Vorschläge, wie wir mehr Ausgewogenheit in unser Bündnis bringen könnten:
    1. Wir erhalten den Spot im Latium zusätzlich zu Sizilien, ihr erhaltet den Spot in Apulien und Venedig.
    2. Oder wir bekommen Sizilien und Venedig (das als Brückenkopf für eine Unterstützung von Euch im Kriegsfall in unseren Augen sehr wohl äußerst hilfreich wäre) und Ihr erhaltet die Spots in Apulien und dem Latium.
    3. Oder aber ihr erhaltet tatsächlich beide Spots + Venedig und wir Sizilien + den Nordwestspot. Da dies dann aber noch immer ungleich wäre, legt Ihr noch bis zur Runde 70 Ragusa für oben drauf. (ihr erobert den Stadtstaat und übergebt in dann an uns).

    Was meint Ihr? Können wir so zu einer Einigung und zum Abschluss unseres Vertrages kommen?

    Hoffnungsvolle Grüße, Königin Dido
    Und hieran sieht man mMn die Klasse von Spielern wie Josepp. Mir war natürlich bewusst, dass ich Ihn mit meinem Vertragsmodell übervorteile, Josepp jedoch hatte wohl zum damaligen Zeitpunkt eine Siegstrategie, die eine Kooperation mit mir vorsah, sodass er sich Gedanken gemacht und mir 3 Alternativen genannt hat. Er hätte sich auch beledigt zurück ziehen oder die Konfrontation suchen können, hat dies aber nicht getan, da ein Krieg zum damaligen Zeitpunkt für beide Seiten langfristig nicht vorteilhaft gewesen wäre (Insbesondere da England nicht von einer KI gespielt wurde).

    Ein herrlicher Unterschied zu der sonstigen "NAP bis XY" Diplo.

    (Interessant wäre die Einschätzung anderer Spieler, welches Modell sie gewählt hätten Karte kommt gleich)
    Geändert von Joey88 (12. Oktober 2019 um 17:27 Uhr)

  5. #95
    Langohriger Gefährte Avatar von Joey88
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    Zitat Zitat von Joey88
    Liebe Königin Dido,

    ihr versteht es gut, harte Verhandlungen zu führen. Keine der drei von euch vorgeschlagenen Optionen gefällt uns wirklich, jedoch werden wir auch hier einen Kompromiss finden. Zuerst wollen wir euch jedoch huldigen, euer Einfallsreichtum sowie eure Fähigkeit verschieden Optionen anzubieten gebührt Respekt. Nach Ansicht der Karte können wir eure Gedankengänge auch nachvollziehen.

    Wir würden Option 3 bevorzugen, Sizillien als auch der Nordwestliche Spot werden euch zugesprochen. Auch wenn es uns aufgrund unserer historischen Verbindung schmerzt, können wir euch auch den Stadtstaat übergeben. Hierbei möchten wir jedoch noch ein wenig verhandeln. Logistisch werden wir es kaum schaffen eure Wünsche bis Runde 70 zu befriedigen. Gebt uns ein wenig mehr Zeit, sagen wir bis Runde 80, max. 85 um dieses Vorhaben zu realisieren. Wir wissen nicht, was uns erwartet und wollen keine Versprechungen machen, die wir am Ende nicht einhalten können, oder wie wir zu sagen pflegen: "Όποιος βιάζεται σκοντάφτει" (Wer es eilig hat, stolpert). Desweiteren würden wir euch um Unterstützung durch 2 eurer Quinqueremen bitten, damit sollte eine zügige Einnahme besser realisiert werden können (Entweder durch aktive Kriegsbeteiligung oder Übergabe, wobei diese wieder zurück übereignet werden, falls sie den Kampf überstehen). Ragusa ist auf einem Hügel erbaut und könnte durchaus schon eine Stadtmauer haben, das wird ein schwieriges Unterfangen. Falls Ihr mit beiden Punkten einverstanden seid, können wir den Vertrag als unterzeichnet betrachten.

    Wir geben jedoch folgendes zu Bedenken. Wir sind uns sehr sicher, dass mittlerweile mehrere Nationen die Position um Ragusa aufgedeckt haben, ein Angriff mit anschließender Übergabe wird unser Bündnis offenbaren. Wir wissen nicht was euch/uns nordwestlich von Vendig erwartet, sodass auch hier Eile geboten sein wird. Nicht nur bezüglich einer potentiellen Besiedelung, sondern vor allen Dingen einer eventuellen Verteidigung. Zwar werden wir aufgrund der Angriffsplanung ein größeres Heer haben, müssen mit diesem aber auch mehrere Positionen verteidigen, bzw. Venedig einnehmen müssen.

    Grüße, Gottkönig Joeynidas

    und damit wurde die langfristige Kooperation zwischen Greichenland und Karthago besiegelt...

  6. #96
    Langohriger Gefährte Avatar von Joey88
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    Hier Griechenlands Situation in Runde 106

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    Wie man sieht schreit diese Position und Umgebung nahezu nach UA, gerade die Felder um Athen waren eine einzige Katastrophe, die Stadt ist zu Beginn mal gar nicht gewachsen...

    Welche Sopos habe ich also konsequenterweise genommen?

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    Tradition. Warum Tradition? Weil hier Kardinalfehler Nummer 1 begannen wurde. Ich habe relativ früh die Tech Schrift in einer Ruine gefunden, der Gedanke die große Bib zu "rushen" hat mir einfach keine Ruhe gelassen. Der Plan war, dass ich mit der Bib Philo und die staatliche Hochschule hole und erst im Anschluss expandiere. Bis dahin hätte Athen zumindest ein wenig wachsen können und die Siedlerbauzeit damit noch ein wenig verkürzt. Gefahr drohte nicht wirklich, zwar wusste ich um Josepps Karthager, jedoch war ich mir sicher im Falle einer Eskalation die Oberhand gewinnen zu können. Mit dem Techboost hätte ich mir im Fall der Fälle schnell Kompos geholt und gegen die sehen die Quinqueremen auch alt aus (Mal abgesehen von dem logisitischen Aufwand einer so frühen Invasion übers Meer).

    Es kam wie es kommen musste. Venedig hat mir die Bib eine Runde vor Fertgistellung weggeschnappt. Zu dem Zeitpunkt war mir klar, dass es sehr sehr schwierig werden würde um den Sieg mitzuspielen.


    Hier der Nordosten Griechenlands. Viele Stadtstaaten aber kaum braucbare Siedlungsplätze

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    Italien konnte erst zu diesem Zeitpunkt vollständig erobert werden. Reichlich spät.

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    und hier das eroberte und übergebene Ragusa. Ein pain in the Ass diese Siedlung mitten in meinem Gebiet, das war aber für mich zum damaligen Zeitpunkt die beste Alternative. Natürlich habe ich ausgerechnet die paar Gebirgsfelder um Ragusa nicht erkundet, war dann als ich angegriffen habe auch eine "nette" Überraschung. Übergeben wurde die Stadt in Runde 82, mit etwas Verspätung, jedoch gab es seitens Josepp keine Kritik

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  7. #97
    Langohriger Gefährte Avatar von Joey88
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    Hier die damalige Demo

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    Sieht doch gar nicht mal so schlecht aus, oder? Stimmt, ich habe aber seit den Verhandlungen bzw, nach dem Fehlversuch mit der Bib sehr effizient gebuildert, nur bei der Forschung hatte ich sehr lange Zeit über das nachsehen. Die Einnahme Ragusas habe ich mit minimalen Einsatz bei maximalem Output getimt (wenn das schief gegangen wäre das ziemlich blamabel geworden). Die Einheiten die man hier sieht, sollten für sehr lange Zeit die letzten selbst produzierten sein.

    Im Anschluss habe ich versucht das Maximum aus Tradi raus zu holen

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    Im Anschluss gab es noch ein wenig weitere Diplo, Karthago war mit Spanien im Krieg, Dänemark hat Engalnd eingenommen und ich selbst habe mit meinen Rumpeleinheiten + Geschenken Byznanz raus genommen. Da es sich die knapp nächsten 80 Runden nur um Gebuildere handelt, werde ich wohl demnächst direkt zum Highlight kommen

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  8. #98
    Registrierter Benutzer Avatar von Kleemo
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    Warum war dir Italien so wichtig? Finde da das schwarze Meer viel besser, da hattest du ja Menge StSt.

    Die Adria hättest du wohl auch kämpferisch halten können. Bleibt nur Mykene. Mehr als ne Siedlungsabsprache +NAP war ja dann euer Bündnis nicht...

  9. #99
    Langohriger Gefährte Avatar von Joey88
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    Zitat Zitat von Kleemo Beitrag anzeigen
    Warum war dir Italien so wichtig? Finde da das schwarze Meer viel besser, da hattest du ja Menge StSt.
    Ohne jetzt beide Karten nochmal zu posten, finde ich es offensichtlich warum ich Italien dermaßen favorisiert habe. Im Nordwesten Sofias gibt es grundsätzlich ganz brauchbare Positionen durch die Flüsse + Hügel, d.h. Wachstum, Produktion und mittel/langfrisitg durch Handelsposten sogar etwas Gold. Ansonsten gäbe es noch die Position mit dem Silber im Nordosten, da hat sich aber zum einen schon Byzanz breit gemacht (Die Stadt stand dort schon länger - allgemein hat sich Byzanz ziemlich beschissen entwickelt) und zum anderen habe ich durch Sofia schon Silber bekommen (Durch Quests, den Trait und ein Barbnest war zu dem Zeitpunkt schon klar, dass ich bis zum Ende mit Sofia verbündet bleibe). Desweiteren gäbe es noch den Spot im Sandwich der beiden Stadtstaaten mit den Weizenfeldern. Sicherlich ne schöne Ecke, aber sehr weit weg und im Norden war auch schon der (KI) Russe.

    Mir war aber sehr früh klar, dass weder Nahrung noch Produktion das größte Problem werden würde (wenn ich meine damalige Strategie auch durchgezogen hätte bzw habe. Wie ich finde mit Erfolg). Bis zu den Ideologien wäre Zufriedenheit und Gold die Achillesferse geworden. Beides lösbar, die Frachter wollte ich aber wegen meiner Strategie nicht für Gold verwenden und die Zufriedenheit durch Stadtstaaten ist auch ein wenig problematisch geworden. Exemplarisch sieht man im Bild - Sowohl Sofia als auch Kysil haben beide Silber. Diese Problematik gab es bei mehreren Stadtstaaten, allgemein war die Verteilung der Luxusressourcen suboptimal. In meinem (Joespps) Gebiet gab es wohl roundabout 10 Weinfelder. Gleichzeitg gab es (mWn) genau 1! Kakaofeld auf der ganzen Map. Wenn genau diese Ressource beispielsweise angefragt worden wäre, hätte ich gar nichts ausrichten können.

    Zufriedenheitswunder konnte ich mir abschminken - den Techrückstand aufzuholen würde viele Zeitalter andauern, das war schon sehr früh absehbar.

    Italien hatte Luxusgüter (auch wenn sie doppelt oder dreifach vorhanden sind, konnte man damit zumindest noch mit der KI handeln, als auch verkaufen), die Zufriedenheit und Gold liefern. Außerdem konnte ich so weiterhin auf Straßen verzichten und das Verbindungsgold trotzdem einstreichen. Die Anbindung an Städte im schwarzen Meer wäre ewig unrentabel geworden.

    Das Argument mit den Stadtstaaten verstehe ich nicht ganz, ich kann und konnte mich mit diesen auch verbünden ohne dort zu siedeln. Eizig die Straßenquests sind mir deswegen wohl flöten gegangen, da man dafür wohl tatsächlich eine Stadt im gewissen Umkreis braucht. Alles in allem auch kein Argument für mich dort zu siedeln.

    Zitat Zitat von Kleemo Beitrag anzeigen
    Die Adria hättest du wohl auch kämpferisch halten können. Bleibt nur Mykene.
    Da irrst du Dich mMn gewaltig, auch verständlich da du nur die Bilder (oder viel eher die Demo) aus Runde 106 kennst. Die oben gepostete Diplo stammt wohl so aus Runde 30-50. Das war nachdem ich an der großen Bib gescheitert bin und Tradi zu dem Zeitpunkt völlig unbrauchbar war. Schau Dir nochmal das Umfeld von Athen an, antizipier das potentielle Wachstum + Produktion und denk daran, dass ich etliche Runden an der Bib verschwendet habe. Desweiteren Tradi als Sopo mit dem Bedarf an etlichen Siedlern und im Fall der Fälle militärische Einheiten und das alles gleichzeitig

    Zu dem Zeitpunkt war ich vorletzter (?) was Wachstum und Produktion angeht und Josepps Karthager sind zumindest ganz passabel gestartet. Ich bin fest davon überzeugt, das ich ein Siedlungsrennen/Krieg um Italien verloren hätte, insbesonder da ich zu Wasser seine Quinqueremrn nicht hätte kontern können. Hätte Josepp den Seeweg blockiert, wäre er schneller in Italien gelandet, hätte mich ausproduziert und selbst dann wäre das schwarze Meer keine wirkliche Option gewesen, was dazu geführt hätte, dass ich in diesem Spiel bestenfalls nur noch durchgeklickt hätte.


    Zitat Zitat von Kleemo Beitrag anzeigen
    Mehr als ne Siedlungsabsprache +NAP war ja dann euer Bündnis nicht...
    Ganz im Gegenteil, es war viel mehr als das. Es war desweiteren auch vor allen Dingen ein VB gegen die "Nordvölker". Zu dem Zeitpunkt konnte keiner Wissen wie sich das Spiel entwickelt. Es hätte auch durchaus sein können, (und hier waren Josepp und ich uins wohl einig), dass sich England und Dänemark verbünden und einen von uns oder beide den Krieg erklären. Gerade Dir muss man wohl nicht sagen, wie eklig es sein kann gegen Linienschiffe zu kämpfen


    Im Vertrag gab es die Passage "Wird eine der Parteien angegriffen, steht ihr die andere nach besten Kräften bei. Verteidigung und Gegenangriff sollen eng koordiniert werden." Ich bin fest davon überzeugt, dass Josepp diese zu 100% erfüllt hätte, genauso wie ich es bei einem Angriff auf ihn auch getan hätte (wohlwissend, dass es diesbezüglich schon Streit in anderen Pbems gegeben hat).

    Wir hatten also nicht nur ein NAP oder ähnliches sondern haben mehr oder weniger unser Schicksal aneinander gebunden wenn sich die Dinge anders entwickelt hätten.
    Geändert von Joey88 (Heute um 01:01 Uhr)

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