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Thema: [DMS] Böhmisches Archiv

  1. #1
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    [DMS] Böhmisches Archiv

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    Das hier wird mein privates Archiv + Besprechungsfaden mit der SL. Mitspieler bitte ich den Faden zu verlassen.

    Wer nicht freiwillig geht, wird von den äußerst kompetenten Torwachen nach draußen geleitet.


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    Keine Chance diese Jungs zu übertölpeln.
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  2. #2
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    Böhmens Dynastie - die Khyargasen

    Gegenwärtiger Herrscher: Temujin ( 38, m.)

    Ehefrau: Theresa ( 37 J. stammt aus einer bedeutenden böhmischen Adelsfamilie)

    Gemeinsame Kinder:
    Altan (20. m.) - Thronerbe
    Samar (20. w.) verheiratet mit Khulan, einem Hochadligen aus der Dynastie des Großkhan.
    - sind beides Zwillinge
    Arigaba ( 7., m.)


    Eltern des Herrschers:

    Vater: Yasin Khan (64)
    Mutter: Kokachin ( 34 ✟, Mongolin )
    Anm. Yasin Khan war in zweiter Ehe mit Anna (w., 39 J), einer einheimischen Adligen verheiratet. Von ihr sind der jüngste Bruder des gegenwärtigen Khan und die beiden jüngeren Schwestern.


    Geschwister:

    Conchaka (40, w.), verheiratet mit Merek Khan ( 42?), dem Herrscher von Ungarn
    Dayan (27, m.) noch unverheiratet
    Uskhal (21, m.) noch unverheiratet => Ein Bruder des Johannister-Ordens
    Alma (19, w.) verheiratet mit Prinz Heinrich (19 J) von Burgund
    Viktoria (14, w. benannt nach der Großmutter mütterlicherseits. Deswegen einheimischer Name)

    Onkel des Khan:
    Möngke ( m., 63 J.) - verheiratet mit einer Mongolin aus Schlesien: 2 Söhne ( 38 und 27 J.) und Eine Tochter (23 J.) Alle verheiratet und bereits Enkelkinder.

    Tante des Khan:
    Ho'elun ( w. 50 J. ) - verheiratet mit einem hohen mongolischen Adligen: 3 Söhne ( 29., 23. und 18 Jahre)


    Großonkel des Khan:
    Aemön - Onkel des Khan - 99 J. - auf seinen Einfluss ging der Bau der Bibliothek zurück.

    _____________

    Muss ich noch Brüder für den Khan machen und vielleicht einen 99 jährigen gelehrten Onkel. Dessen Name soll so ähnlich wie Aemon klingen.


    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Hier also erst einmal die Chronik des Wittelsbacheraufstandes:

    Achtung Spoiler:
    Aus der Chronik des Johannes de Jandun (1322)

    Im Jahr des Herrn 1313 starb Kaiser Heinrich VII. aus dem burgundischen oder (wie man es nach der Herkunft seiner Ahnen auch nennt) luxemburgischen Hause. Er hatte sich als enger Verbündeter der mongolischen Großkhane um die Einziehung von Tributen im Reich und die Sicherung der Westgrenze des Großkhanats gekümmert, doch diese Unterwürfigkeit war ihm von vielen Fürsten des Reiches, bei denen die Teutsche Libertät noch etwas galt, verübelt worden. Außerdem missfiel einigen Fürsten auch die Übergabe Böhmens und Ungarns an mongolische Vasallenfürsten, die Tohtu Khan nach seinen Siegen 1287 und 1289 verfügt hatte, denn das Heilige Römische Reich beanspruchte stets ein besonderes Verhältnis zu diesen Ländern. Einige der ungarischen Reiter taten sich zudem immer wieder durch Plündereien im benachbarten Österreich hervor.


    Als nun im Sommer des erwähnten Jahres Kaiser Heinrich das Zeitliche segnete, waren viele der Großen des Reiches daher nicht bereit, seinen jungen Sohn Johann – der den Beinamen „der Mongolenfreund“ nicht umsonst erhalten hatte und außerdem erst im 17. Lebensjahre stand – zu seinem Nachfolger zu wählen. Vielmehr einigten sich der bayrische Herzog Ludwig und der Habsburger Friedrich der Schöne darauf, gemeinsam gegen die Mongolen vorzugehen. Es gelang ihnen und dem Deutschordensmeister Eberhard von Sulzberg, eine geheime Allianz vieler deutscher und europäischer Fürsten zu schmieden. Auch der dreimal verfluchte französische König Philipp der Schöne und sein meineidiger Sohn Ludwig der Zänker versprachen ihre Waffengenossenschaft. Im Oktober 1313 trafen sich schließlich die Fürsten und Bischöfe des Reiches in Worms, um den neuen König zu küren. Unter Führung des Mainzer Oberhirten schlugen die geistlichen Fürsten Johann den Mongolenfreund vor, doch den weltlichen Herren gelang es, stattdessen Ludwig von Bayern auf den Schild zu heben, was von allen Anwesenden anerkannt wurde.

    Johann zog sich beleidigt nach Burgund zurück, doch alles Volk war voll Freude über die Wahl des großen Mannes, der nun daranging, die verhassten Mongolen aus dem Lande zu treiben. Ihm zur Seite standen viele der Fürsten des Reiches, vor allem die Brüder Friedrich und Leopold von Habsburg, der Askanier Waldemar von Brandenburg, der hessische Landgraf Otto, der württembergische Graf Eberhard der Erlauchte, der schlesische Herzog Boreslaw und sein Bruder Heinrich, der polnischer König geworden war, zudem der tapfere Deutsche Ritterorden. Nur die Bischöfe und der Papst standen weiter auf der Seite der Mongolen, womit sie, wie man sagt, ihrem Hirtenamt nicht gerecht wurden. Im Jahr des Herrn 1314 versammelten sich all die genannten großen Herren in Donauwörth und verweigerten Großkhan Yesun feierlich den Tribut. Außerdem verlangten sie von ihm, seine Reiter aus Ungarn und Böhmen zurückzuziehen, da diese den Frieden störten, indem sie immer wieder Plünderungszüge unternahmen. Der Großkhan hatte seinerzeit einige Kämpfe im Osten Asiens zu bestehen und musste dazu Reiter aus dem Westen seines Reiches abziehen. Außerdem unterschätzten er und seine Berater in hochmütiger Weise die Kampfkraft der Deutschen. Der böhmische Khan Erek soll geäußert haben, er werde die Aufrührer mit ein paar Reitknechten wieder auf ihren Platz zu Füßen der Mongolen verweisen, wie man es mit frechen Hunden zu tun pflege. Es sollte sich bald zeigen, dass diese „Hunde“ zu beißen verstanden!


    Der ungarische Khan Timur, der böhmische Khan Erek, der bulgarische Khan Samir und der Gouverneur von Kiew, Alim Khan, wurden beauftragt, die Deutschen unter das Joch des Großkhans zurück zu zwingen. Untereinander verfeindet, weigerten sich jedoch vor allem Erek und Timur, zusammenzuarbeiten, so dass ihre schlecht geführten Reiter bei Wien und bei Ansbach schwer geschlagen wurden. König Ludwig rückte nun selbst auf Prag vor, konnte die Stadt jedoch nicht einnehmen. Auch ein Angriff der habsburgischen Brüder auf Ungarn wurde mit Hilfe der bulgarischen Truppen abgewehrt. Der Hoch- und Deutschmeister Eberhard stieß dann im Frühjahr 1315 zusammen mit den polnischen, brandenburgischen und schlesischen Armeen zum König, so dass Prag am 2. Mai des Jahres eingenommen werden konnte. Hier errang König Ludwig seinen größten Sieg, als er das von Alim Khan kommandierte mongolische Westheer bei Maslovice nördlich der Stadt in eine vom Wasser der Moldau überflutete Sumpflandschaft lockte und dort vernichtend schlug. Damals sollen 60000 Mongolen ihr Leben verloren haben, darunter auch der hochmütige böhmische Khan Erek. Ein großer Anteil am Sieg gebührt den Berichten aller Beteiligten nach dem Habsburger Leopold, der den entscheidenden Angriff des österreichisch-polnischen Fußvolkes entgegen aller Gepflogenheiten selbst anführte und Alim Khan im Zweikampf besiegte und gefangen nahm. Nach der Niederlage flohen die Mongolen kopflos nach Osten, und selbst die noch ungeschlagenen mongolischen Ungarn und Bulgaren zogen sich weit auf den Balkan zurück, wobei sie Ungarn beim Rückzug planmäßig verwüsteten.

    Die Siege, die König Ludwig mit Gottes Hilfe errungen hatte, beeindruckten nun auch die neutralen Reiche. Die Hansestädte blockierten den dänischen Handel, um ein Eingreifen des loyalen dänischen Königs auf mongolischer Seite zu verhindern. England, Schweden und Schottland schickten einige Reiter, die aber als „Freie Ritter“ bezeichnet wurden. Frankreich, das bereits unter König Philipp Truppen an die burgundische Grenze entsandt, entgegen der Versprechen des Herrschers den Tribut aber weiter bezahlt hatte, ließ nun unter dem neuen König Ludwig dem Zänker den zunächst nur zurückgehaltenen Tribut für 1315 ausfallen und hinderte die Burgunder durch weitere Truppenaufmärsche am Eingreifen im Westen. Einem deutschen Gesandten versprach der Zänker, er werde im kommenden Jahr auf Seiten des Bayern in den Kampf ziehen. Dieses Versprechen brach er dann, und Gott strafte ihn dafür mit einem ruhmlosen Tod, der ihn nach einem Ballspiel betrunken im Weinkeller ereilte. Oh, wenn es damals doch wahre Männer in Frankreich gegeben hätte! Unsere Heimat wäre heute frei von den Mongolen, und der Großkhan müsste sich in einer Jurte von Eselsmilch nähren, anstatt die feinsten Speisen und Weine kredenzt zu bekommen und in einem vom Geld der Deutschen und Franzosen gebauten Palast zu residieren!


    Doch der König von Frankreich war wortbrüchig, und so neigte die Waagschale des Krieges sich auf die andere Seite. Großkhan Yesun kehrte nach seinem Sieg über die Aufständischen in Nordchina und Korea mit der Hauptstreitmacht der Mongolen nach Westen zurück. Sein Cousin Putraq, der mittlerweile selbst Herrscher aller Mongolen ist, übernahm den Oberbefehl auf dem Balkan, wo die Ungarn und Bulgaren sich weit zurückgezogen hatten.

    Angesichts der mongolischen Übermacht wagten es die europäischen Reiche nicht, auf die Seite der Deutschen zu treten und sprachen sich damit selbst das Urteil, denn seither sind sie den Mongolen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und gezwungen, ihr Silber demütigst an vom Großkhan festgelegte Orte zu bringen.
    Im Oktober 1316 erfocht schließlich das Heer des Großkhans bei Lubin, wo das Gelände den mongolischen Reitern entgegenkam, einen großen Sieg gegen die Polen und Schlesier. Nur der hereinbrechende Winter bewahrte das Land vor dem Untergang. Das Jahr des Herrn 1317 wurde dann zum Jahr der Niederlagen, denn die Angriffe kamen jetzt von allen Seiten. Die Dänen – nach dem Ende der Hanseblockade, die ein Gesandter des Großkhans ausgehandelt hatte, von jeder Bedrohung befreit – rückten gegen Norddeutschland vor. Putraq Khan errang im März einen gewaltigen Sieg bei Ödenburg, bei dem die Habsburger Friedrich und Leopold im Kampfe fielen. Im Westen wagten die Franzosen nun kein Eingreifen mehr – der neue König Philipp der Lange fühlte sich auch nicht an den Eid seines Bruders gebunden – so dass die burgundischen Truppen sich mit den Aufgeboten der rheinischen Bischöfe vereinigen konnten. In einer großen Schlacht bei Worms wurden die schwäbischen und hessischen Aufgebote vernichtend geschlagen und die Grafen Eberhard und Otto gefangen genommen. Auch König Ludwig musste Prag aufgeben, wo der Großkhan zusammen mit Ereks Sohn Cihan feierlich einzog. Ein letzter Sieg gelang dem Askanier Waldemar, als er ein dänisches Heer in einen Hinterhalt lockte und besiegte, wobei auch der dänische König Erich und zwei seiner Söhne den Tod fanden.

    König Ludwig versuchte nun, den Feldherrn Alim Khan, der ein Jugendfreund Yesuns war, als Faustpfand für einen milden Frieden zu verwenden. Der jüngere Bruder der beiden gefallenen Habsburger, Albrecht der Weise, gab ihn aber nicht heraus, sondern schickte ihn ins Lager Putraq Khans zurück, nachdem er ihm einen Eid abgenommen hatte, nicht mehr gegen die Deutschen zu kämpfen (den dieser auch einhielt). Albrecht und sein Bruder Heinrich erhielten dafür später eigene Lehen im mongolischen Reich.


    Im Jahr des Herrn 1318 war die Niederlage der Deutschen besiegelt. Der nördliche Flügel des mongolischen Heeres schlug die askanischen Truppen bei Cölln, wo der tapfere Waldemar sein Leben ließ, und vereinigte sich dann bei Magdeburg mit den Truppen der deutschen Bistümer, um Mitteldeutschland zu unterwerfen. Die Burgunder stießen mit zahlreichem Kriegsvolk und starkem Belagerungsgerät zum Heer Putraq Khans, das München berannte und am 26. Mai schließlich einnehmen konnte. Der schwer verwundete König Ludwig, der letzte Herrscher des Reiches, wurde gefangen genommen und in Prag feierlich hingerichtet. Diese üble Tat der Mongolen – wobei der böhmische Khan Cihan und seine Schwester Saruul sogar dafür sorgten, dass König Ludwig, dem sie die Verantwortung für den Tod ihres Vaters gaben, unehrenhaft gehängt und nicht wie ein Ritter mit dem Schwerte getötet wurde – sollte Gott dem Großkhan vergelten. Noch vor der Rückkehr in seine Residenz Sarai wurde er vom Schlag getroffen und starb. Sein Cousin Putraq wurde Großkhan an seiner Stelle, und er erlaubte den kleinen Kindern des Königs, Mechthild und Ludwig, zusammen mit ihren Getreuen – zu denen auch der bescheidene Verfasser dieser Chronik zählt – nach England überzusetzen, um dort eine neue Heimat zu finden.

    Der Großkhan belohnte die Burgunder, die Dänen, die beiden Ritterorden, die auf seiner Seite gekämpft hatten und vor allem die Kirche. Seine Feinde aber wurden schwer gestraft und verloren das Land an die Mongolen. Die übrigen Europäer, besonders die Franzosen, entrichteten jedoch einen fast ebenso hohen Preis für ihre Unentschlossenheit, denn sie sind nun nur noch dem Namen nach frei, zahlen hohe Tribute und leisten Heeresfolge. Doch mit Gottes Hilfe werden die Nachkommen König Ludwigs einst wieder das Reich regieren!



    Du kannst natürlich frei daraus zitieren und Teile (oder das Ganze) weitergeben, wie du möchtest.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Hier noch die Geschichte der Dynastie:


    Achtung Spoiler:
    Aus der „Geschichte des Hauses Khyargas“ (spätes 14. Jh.)


    Die Anfänge des Hauses Khyargas liegen weitgehend im Dunkeln. Es wird berichtet, einer der Vorväter der Familie sei ein unehelicher Sohn Yesügais und damit ein Halbbruder des großen Dschingis Khan gewesen, aber darüber weiß niemand Genaueres zu berichten. Ins Licht der Geschichte trat die aus der westlichen Mongolei stammende Familie mit einem Mann, der als Urenkel Yesügais galt, nämlich mit dem Hundertschaftsführer Arbotrei. Er hatte als einfacher Reiter unter Ögedei und Berke Khan gekämpft und war wegen seiner Umsicht und Tapferkeit 1252 schließlich zum Kommandanten eines Jagun ernannt worden. Zwei Jahre später fiel er als Teil der Nachhut, die den Rückzug der Mongolen aus dem Jurchenreich deckte.


    Arbotreis einziger Sohn Iraj hatte bereits von Kindheit an das Kämpfen erlernt und war schon mit 15 Lenzen Reiter in der Einheit des Vaters geworden. Dessen früher Tod drohte die Karriere des damals 17jährigen zwar zu behindern, doch sein Kampfesmut und das Ansehen, das er bei den anderen Kriegern genoss, ließen ihn weiter aufsteigen. Bereits 1257 wurde ihm selbst das Kommando eines Arban übertragen, als er gerade 20 geworden war. Im Kampf gegen die aufständischen Khane Syriens bewährte er sich sehr und hielt mit seinen zehn Mann eines der Stadttore von Damaskus, bis Verstärkung eintraf und die Mauern genommen werden konnten. So wurde ihm 1261 ein Jagun und bereits 1266 ein Minghan übertragen. Im Jahr darauf ehelichte er mit Zustimmung von deren Vater eine Urgroßnichte Ögedeis, die anmutige Ganchimeeg. Mit ihr bekam er sechs Töchter und drei Söhne und adoptierte außerdem die drei Kinder seiner älteren Schwester Naran. 1268 bekam Iraj schließlich die Gelegenheit, seinen Vater zu rächen: Ein neuer Feldzug gegen die Jurchen stand an. In sechsjährigen, wechselvollen Kämpfen wurde deren Reich erobert und dem Großkhanat eingegliedert. Irajs Minghan bekam für die Eroberung von Yidu die Erlaubnis, einen goldenen Bären (das Wappentier der Stadt) auf der Standarte anzubringen, um so den Sieg in Erinnerung zu behalten. Ihm selbst wurde ein Lehen im neu eroberten Land übertragen.


    Irajs vier Söhne taten alle Dienst in der Armee des Großkhans und legten Ehre für ihren Vater und ihr Geschlecht ein. Der Älteste, Akai, fiel allerdings bereits in jungen Jahren. Der jüngste der Söhne, der nach dem Tode Narans zusammen mit seinen Schwestern adoptierte Esbuq, hatte den größten Erfolg. Schon im Alter von 29 Jahren wurde ihm 1281 ein Minghan anvertraut, und bei der im folgenden Jahr beginnenden Eroberung Osteuropas bewährte er sich in glänzender Weise. 1284 siegte die Südarmee in der Schlacht von Adrianopel gegen eine bulgarisch-ungarische Übermacht, wobei Esbuqs Mannen den entscheidenden Angriff gegen die Flanke der Feinde anführten. Daraufhin wurde ihm das Kommando über ein Tumen anvertraut. Auch bei der Eroberung von Nis und der Schlacht von Belgrad kam ihm und seinen Kriegern eine entscheidende Rolle zu.

    Für all diese Verdienste verlieh Tohtu Khan Irajs Sohn 1287 schließlich das neu gegründete Khanat Böhmen. Dem inzwischen sichtlich gealterten Mann sollen Tränen der Rührung in den Augen gestanden haben, als sein Jüngster in Karakorum vom Herrscher aller Mongolen auf diese Weise belohnt wurde.

    Esbuq begab sich schließlich mit seiner Familie – er hatte bereits 1278 geheiratet und vier Kinder geschenkt bekommen – nach Prag. Es erwies sich allerdings, dass seine Fähigkeiten eher die eines Kriegers als die eines Herrschers waren. Der noch immer recht junge Khan wurde allmählich rundlich, sprach dem Alkohol zu und zerstritt sich mit seiner Frau und vielen seiner Gefolgsleute. In einer nebligen Novembernacht des Jahres 1296 stürzte Esbuq Khan schließlich nach dem Genuss zahlreicher Humpen Medowucha auf der Treppe zur Kemenate seiner damaligen Konkubine und verstarb nach wenigen Tagen an seinen schweren Verletzungen – ein trauriges Ende für einen der größten Krieger und Heerführer seiner Generation.


    Sein einziger Sohn Erek galt als schwächlich und unentschlossen und überließ die Regierung seiner Mutter und seinen beiden älteren Schwestern. Ereks Interesse galt vor allem der Zucht exotischer Fische und dem Alkohol. Von den anderen Khanen des Reiches wurde daher zunehmend über die westliche Linie des Hauses Khyargas gespottet. Am Hofe des ungarischen Khans Timur kursierte sogar eine Geschichte, wonach der damals 14jährige Erek beim Kuriltai von 1292 versucht habe, die gleichaltrige Tochter Timurs an einem Rosenteich zu küssen, aber von der stärkeren und entschlosseneren Mirja ins Wasser gestoßen worden sei. Die Wahrheit dieser Geschichte lässt sich natürlich nicht erweisen, doch die Abneigung Timurs und Ereks gegeneinander grenzte an Hass.

    Die Regierung des Landes war bald führerlos, denn Timurs Schwester Zarina, die manchmal als „der letzte Mann am Prager Hof“ bezeichnet wurde (seine Mutter und die andere ältere Schwester waren bereits 1300 und 1302 verstorben) ehelichte 1309 einen Adligen aus Samarkand und kehrte nie mehr in ihre Heimat zurück. Es heißt, sie habe die ständigen Streitigkeiten mit Ereks Tochter Saruul nicht mehr ertragen, die seit der Feier ihrer Volljährigkeit, welche der nachgiebige Vater ihr bereits 1306 mit 13 Lenzen gestattete, das große Wort bei Hofe führte. Das Land verschuldete sich immer mehr, und die Höflinge benahmen sich bald regelrecht anmaßend. Außerdem verfiel die Disziplin der Armee, besonders der Reiterei.

    Dies wurde zum Problem, als 1314 der Wittelsbacheraufstand ausbrach. Timur und Erek sollten zusammen mit dem bulgarischen Khan Samir und dem Gouverneur von Kiew die Aufrührer bezwingen, und Erek verhöhnte die Männer König Ludwigs immer wieder bei seinen Trinkgelagen und bezeichnete sie einmal sogar als „Hunde, die man in den Zwinger zurückpeitschen muss“. Timur, der inzwischen hinfällig und vergesslich war und der stets betrunkene, militärisch unerfahrene böhmische Khan vermochten es nicht, ihre Abneigung zu überwinden und operierten ohne jede Absprache miteinander. Dies führte zu schweren Niederlagen gegen die Bayern und Österreicher. 1315 fiel sogar Prag. Erek Khan fand den Tod in der Schlacht, bei der er nach dem Wort vieler Männer überraschend tapfer kämpfte und so immerhin ein Ende als Krieger fand.


    Saruul, die ihren vier Jahre jüngeren Bruder Cihan, den nunmehr offiziell regierenden Khan, regelrecht herumkommandierte, übernahm nun das Ruder. Zwar waren die böhmischen Krieger geschlagen, doch die Truppen des Großkhans kehrten aus dem Osten zurück und überwanden die Aufrührer schließlich. 1317 konnten Cihan und Saruul an der Seite Yesun Khans nach Prag zurückkehren.

    Saruul war es auch, die den Großkhan überredete, König Ludwig wie einen Banditen hängen zu lassen, was den Hass gegen die Mongolen in Europa verfestigte. Angeblich bot sie Yesun Khan dafür sogar sich selbst an, denn sie war eine sehr schöne Frau. Jedenfalls löste ihr Mann Ilin im Jahr darauf die Ehe auf, ohne einen Grund dafür anzugeben. Die ersten Jahre von Cihans Herrschaft werden manchmal als „Regentschaft Saruuls“ bezeichnet, denn sie herrschte unverhohlen über das Reich und ließ es an Respekt gegen jedermann fehlen, da ihr Bruder sie gewähren ließ. Erst, als sie 1326 die Ermordung des Prager Erzbischofs anordnete, der ihren freizügigen Kleidungsstil gerügt hatte, zwang Putraq Khan sie auf päpstlichen Wunsch hin zur Kirchenbuße und zum (ehrenvollen und gut dotierten) Exil in der Alten Mongolei, wo sie 1352 das Zeitliche segnete.


    Cihan soll beim Weggang Saruuls mehrere Tage lang geweint haben, bis Putraq Khan ihn schließlich nach Sarai rief und damit drohte, das Khanat einem anderen Geschlecht oder der nordchinesischen Linie der Khyargas zu übertragen, sollte er sich nicht ermannen und endlich seine Aufgabe erfüllen. Und das Wunder geschah: Nach seiner Rückkehr im Alter von genau 30 Jahren schien der Khan ein anderer Mensch geworden zu sein. Er verwies zahlreiche Schmarotzer und Günstlinge vom Hofe, ließ Landwirtschaft und Bergbau fördern, warb einige Söldnerregimenter an und wies übermütige Vasallen zurecht. Auch um die 1318 hinzugewonnenen Gebiete machte er sich verdient und kümmerte sich um die Nöte der Menschen. Das Land blühte auf, die Schulden schmolzen dahin, und das Khanat Böhmen war endlich nicht mehr das Gespött des Westens, sondern wurde ein angesehenes Land auf Augenhöhe mit Bulgarien und Ungarn.


    Als Cihan Khan schließlich 1376 ein Jahr nach seinem diamantenen Regierungsjubiläum im Alter von fast 80 Jahren das Zeitliche segnete, war sein ältester Sohn Akai bereits schwer krank und verstarb nach nur 16 Monaten im Februar 1378. Damit begann die Regierungszeit des gesegneten Yasin Khan, des Enkels Cihans und Urenkel Ereks, des fünften böhmischen Khans aus dem Hause Khyargas. Möge sie Jahrzehnte andauern!
    Mongo - Namen
    https://www.civforum.de/showthread.p...=1#post8092267
    Geändert von Oberst Klink (08. Dezember 2018 um 16:50 Uhr)

  3. #3
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    Böhmen Bestandsaufnahme

    Territorien
    Gebiete in Westsachsen, unter anderem Dresden
    Gebiete in Thüringen, darunter auch Bergbau
    Oberschlesien
    Böhmen und Mähren, sowie das Sudetenland


    Stärken
    stark entwickeltes Handwerk
    Belagerungswerkstätte
    viel Bergbau
    relativ dicht besiedelt
    evtl. die Möglichkeit als erster Mitteleuropäer Kanonen zu bauen
    viel schwere Infanterie + Bogis
    Durchgangsland für wichtige Handelsrouten (Elbe-Moldau; die "böhmische" Straße, Verkehrsknotenpunkte Dresden und Prag nach Beendigung des Straßenbaus)

    Schwächen
    zu wenig Kavallerie
    allgemein braucht es mehr Militär
    Landwirtschaftlich untermotorisiert
    Holz als wichtiger und begrenzter Rohstoff
    Geändert von Oberst Klink (24. November 2018 um 22:30 Uhr)

  4. #4
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    Bergbaugebiete

    Eisenerz:
    Altvatergebirge (in Nordmähren)
    Preßnitz (an der Grenze zu Sachsen - westliches Sudetenland)
    Riesengebirge (Nordböhmen)


    Kupfer:
    Schneeberg bei Zwickau
    Annaberg (Südsachsen)
    Schlaggenwald (westliches Sudetenland)
    Kupferberg im Sudetenland

    Blei:
    Bleistadt im westlichen Sudetenland
    Tarnowitz in Oberschlesien

    Zinn:
    Krupka ( an der tschechisch-sächsischen Grenze)
    Ehrenfriedersdorf im Erzgebirge (südliches Sachsen)
    Geyer in Südsachsen/Erzgebirge
    Schneeberg bei Zwickau
    Altenberg (sächsische Schweiz)
    im Kaiserwald (westliches Sudetenland)
    Schlaggenwald (westliches Sudetenland)

    Zink:
    Tarnowitz in Oberschlesien

    Edelsteine:
    Freiberg in Böhmen
    Riesengebirge (Nordböhmen)


    Silber:
    Freiberg in Sachsen
    Freiberg in Böhmen
    Dippoldiswalde im östlichen Erzgebirge
    Schneeberg bei Zwickau
    Annaberg ( Südsachsen, Ende des 15. Jahrhunderts)
    im Kaiserwald (westliches Sudetenland)
    Altvatergebirge (in Nordmähren)
    Schlaggenwald (westliches Sudetenland)
    Kupferberg im Sudetenland
    Preßnitz (an der Grenze zu Sachsen - westliches Sudetenland)
    St. Joachimstal (Grenze westliches Sudetenland - Sachsen)
    Marienberg in Südsachsen
    Tarnowitz in Oberschlesien


    Gold:
    im Kaiserwald (westliches Sudetenland)
    Altvatergebirge (in Nordmähren)

    Sonstiges:
    Geyer (Südsachsen/Erzgebirge): Schwefel- und Vitriol

    Weinanbau:
    Dresden
    Südmähren
    Geändert von Oberst Klink (14. Oktober 2018 um 17:11 Uhr)

  5. #5
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    Schwerpunkte

    Es bringt wenig dafür ewig lange Vorplanungen zu machen, vor allem, da sich die Situation oft ändert. Im Moment peile ich vor allem eine Stärkung der Einnahmen und Wirtschaft an. Straßenbau, Vorbereitungen für Uni, Bergbau etc.

    Voraussichtlich, wenn nicht was dazwischen kommt, werde ich nächstes Jahr aufgrund meiner Eindrücke in Flandern landwirtschaftliche Musterhöfe für die Fruchtwechselwirtschaft errichten lassen, sowie einen Hilfsfonds für Bauern und Adlige, welche die Methode adaptieren wollen, einrichten. 4 Höfe a 25 000 S in jeder Region Böhmens: Sachsen, Böhmen, Mähren, Oberschlesien. Sowie ein Fond mit dem Volumen von 180 000 S. Vermutlich über 2 oder 3 Jahre verteilt.

    Alternativ bei knappen Etat gehen nur die Musterhöfe und die Hilfen in deutlich kleineren Tranchen. Die Straßen aus dem Jahr 1411 sollen dieses Jahr auch fertiggestellt werden. Koste es, was es wolle.

    Denn 1415 geht es mit der zweiten Stufe des Straßenbaus weiter: die Norddeutsche Route + die bayrische Route durch Westsachsen und meinen Anteil an der schlesischen Route. Insgesamt will ich dafür pro Jahr jedoch nicht mehr als 80 000 bis 120 000 S ausgeben.

    Für diese Zeit brauche ich dann auch einige günstigere SPs:

    Muster-Weingüter jeweils im Elbtal und in Mähren, wo man Wein anbauen kann = 50 000 S. Da meine Weingebiete recht begrenzt sind, muss ich auch nicht fürchten wie in Fr dann 100 k für weitere Güter blechen zu müssen.

    Waldschutz- und Aufforstungsbestimmungen. Ich würde sagen 50 k für den Ausbau der Föstereien und 50 k als Aufforstungsfonds. Langfristig soll die Aufforstung aus den vermutlich erhobenen Gebühren für die Abholzung bezahlt werden. Das ist ein extrem wichtiger SP, weil Holz ein sehr wichtiger Rohstoff für mein Land ist. Selbst, wenn ich den Fond nicht komplett über Einnahmen aus der Forstwirtschaft decken kann, sondern jährlich 10 oder 20 000 S hinzuschießen muss, ist es ein Muss.

    Identitätsstiftende SPs sollen billig sein. Ich weiß aber noch nicht was genau. Ich könnte böhmische Mythen und Legenden aufschreiben und verbreiten lassen: Theatherstücke, Aufführungen, Volkslieder und auch Statuen und Denkmäler. Alles jedoch mit einem mongolischen Anstrich versehen: Bei Denkmälern und öffentlichen Gebäuden böhmische Architektur/Symbolik/Kunst mit Mongolischen verbinden, ebenso bei Liedern und Musikstücke mongolische Instrumente einbauen etc. Gesamtkosten = 80 S

    Weiß halt noch nicht, was ich in dem Bereich auch mache. Eine Idee wäre natürlich auch eine Reise des Khans durch sein Land als Sp zu machen. Um so mehr das Band zwischen Herrscherfamilie und Adel/Volk zu festigen. Dabei halt auch Feste mit gemischter böhmischer und mongolischer Folklore ausrichten und hier und da ein paar S für wohltätige Zwecke spenden. Gesamtkosten: 50 000 S

    Ein weiterer billiger SP und wohl auch für meine späteren Unipläne nützlich: Ich könnte meine Beamten und Hofärzte die im In- und auch im Ausland tätigen Kräuterfrauen aufsuchen lassen und deren Wissen niederschreiben. Die Damen bekämen etwas Geld und ihr Wissen über Kräuter, Pflanzen, Heiltränke- und Mittel wird später Bestandteil des Lehrplans in Prag. Und auch vorher sollte es dadurch in Böhmen stärkere Verbreitung finden. Kosten: 50 000 S
    Im Mittelalter waren die Kräuterfrauen sowieso deutlich kompetenter als die meisten Ärzte.

    Es ist Schade, dass hier keiner einen auf Anti-Jüdisch macht. Verfolgte Juden anzusiedeln wäre unter Umständen auch ein recht günstiger SP und aufgrund der besseren wirtschaftlichen-/finanziellen Kenntnisse + Bildung dieser Minderheit auch sehr nützlich. Im Mittelalter haben die schlauen Herrscher ihre Juden geschützt bzw. Flüchtlinge aus dem Ausland angesiedelt. Ich befürchte jedoch, hier wird kaum einer Judenpogrome durchführen und somit gibt es keine Flüchtlinge, denen ich Asyl gewähren kann und die meine Wirtschaft pushen.

    Aber gut, ein paar Ideen für billige SPs (also nicht über 100 000 S ) habe ich damit ja. Auch ohne Juden. Das sollte die Zeit in der der Straßenbau höhere Fixausgaben verursacht soweit abdecken.
    Geändert von Oberst Klink (02. November 2018 um 19:59 Uhr)

  6. #6
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    Diplomatie/Verträge etc.

    Lehnsherr: Der Großkhan
    Verbündete: Sämtliche Khanate
    Verteidigungsbündnisse: Hanse
    Dynastische Verbindungen:
    zum Großkhan,
    sowie mit Ungarn
    und Burgund.
    Vasallen:
    -
    Relevante KI - Nachbarn:
    Mongolische Statthalter von Polen-Brandenburg-Schlesien
    Markgrafschaft Meißen
    Baronie Chemnitz
    Baronie Plauen

    Rivalen:
    -

    Verpflichtungen:

    politisch
    Heerfolge gegenüber dem Großkhan
    Unterstützung der Hanse im Verteidigungsfall
    demnächst Garantie für die Norddeutschen

    finanziell

    Schulden bei:
    -

    Forderungen gegenüber:
    Frankreich - 40 000 S + 5 % Zins
    Johanniterorden: 25 000 S - wird jedoch aufgehoben wegen der Mitwirkung beim Uni-Projekt.


    geplante Projekte:
    Krankenhaus/Unibau mit den Johannitern
    Verwaltungsschule mit Bayern
    evtl. eine Handelsmission mit Ungarn
    Straßenbau mit Hanse + Norddeutschland, sowie den Khanaten Hessen und Bayern
    Geändert von Oberst Klink (24. November 2018 um 22:32 Uhr)

  7. #7

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    Das weiter oben ist ja sozusagen bereits veraltet. Aufgrund der schlechten militärischen Leistungen der im Spiel eigentlich kampfstärksten Einheit, muss ich mich wohl um das Militär kümmern. Leider habe ich nächste Runde einen LW Sp sozusagen halb fix gemacht, als ich dieses Jahr in Karakorum den Chinapflug orderte und jenen meinen Handwerkern zum Nachbauen zur Verfügung stelle. Mitsamt Lehrpersonal, das ich ebenfalls gekauft habe und dann in Böhmen freisetze.

    Sp 1415

    Für den habe ich vor 150 000 S auszugeben:
    30 000 S für die Verwendung in der Krondomäne (Direktauftrag an meine Handwerker.)
    100 000 S Pflug - Fond: Für alle Bauern
    20 000 S in Form von Saatgut welches es als Anreiz noch obendrauf gibt.

    Und wenn der Etat sehr gut ausfällt, werde ich Ungarn und Bayern ebenfalls für so 25 000 S subventionieren, damit sie den Pflug bei sich einführen. Sofern diese Summe für Aufträge bei böhmischen Handwerkern ausgegeben wird.


    Als Nebenaktion sollen für 10 000 S drei besonders fähige Offiziere/Feldherren angeworben werden, die sich in die Dienste Böhmens für 3 Jahre stellen:
    1 Experte für mobile Kriegsführung
    1 Experte für Infanterietaktiken
    1 Experte für Belagerungen/Defensivtaktiken

    Diese Männer sollen ihr Know How betreffend Kampftaktiken, Kriegsführung etc. einbringen und mithelfen jene in der böhmischen Armee zu implementieren. (Also Taktiken den Offizieren/Heerführern/Adligen/Rittern/Mongos) näherbringen und später die Truppen schulen, sowie niederschreiben lassen. Ihre Denkschriften kommen in den "geschlossenen" Bereich der Bib.


    Das ist eine Vorbereitung für den Schwerpunkt 1417.

    Sp 1416: Ich werde Gesandtschaften aussenden.
    1) Zu den Schweizern, um über den gewünschten Bereitstellungskontrakt zu verhandeln: 2 Schweizer Regimenter auf Abruf und eines davon wird am besten gleich fest als Gardeeinheit angeheuert. Budget: 20 000 S
    2) Eine verdeckte Gesandtschaft nach Norditalien, die Rüstungen, Waffen etc. kaufen soll. Damit man sie in Böhmen studieren und später entsprechend nachbauen kann. Zur Veranschaulichung für unsere Handwerker. Budget: 20 000 S
    3) Eine an den Hof von Sarai und zu einflussreichen Höflingen des Großreiches. In Privataudienzen und Unterredungen möchte man für die böhmischen Pläne ein zehntausend Mann starkes stehendes Söldnerheer in Westeuropa aufzustellen, welches zusammen mit den Bayern und Ungarn die mongolische Herrschaft dauerhaft garantieren soll. Man erhofft sich Subsidien von Seiten des Großreiches oder die Vergabe von Münzprägerechten, um diese Pläne finanzieren zu können. Böhmen wird das auf dem Kuriltai von 1416 beantragen und will im Großreich schon einmal gute Stimmung schaffen. Budget: Da es hierbei oft wohl auch auf Geschenke, Gefälligkeiten (böse Zungen würden Bestechung behaupten) ankommt, 80 000 S

    SP 1417:
    Eine Reihe mehrerer großer Militärmanöver und Übungen, bei denen die von den angeheuerten Experten ausgearbeiteten Kampftaktiken- und Techniken angewandt werden sollen.
    1. Ein Großmanöver in West-Böhmen, wo nur böhmische Streitkräfte + Söldner trainieren und eben die Takken der Experten erlernen.
    2. Ein Großmanöver in Oberschlesien. Zu welchem auch Einladungen an Ungarn, Bayern und das Großreich ergehen Einheiten zu schicken.
    3. ein kleineres Manöver im Elbtal, zu welchem die sächsischen Fürstentümer eingeladen werden sich zu beteiligen.
    Es sollen regelmäßige Übungen jedes Jahr stattfinden. Ich militarisiere. Die Reiter werden auch mal Gastübungen in Ungarn/Bayern/Dk/Asturien absolvieren.

    Sp 1418 Straßenbau. Auf der Konferenz muss sich klären, ab wann ich Subventionen zahlen muss. Vermutlich wird es für 1415 oder 1416 bereits geschehen. Naja ich selber werde meinen SP und damit meinen Baubeginn erst auf 1418 legen.

    SP 1419: 3 Jahre sollten genügend Zeit sein um die italienische Waffen- und Rüstungskunst zu studieren. Sollte man bis dato nützliche Erkenntnisse gesammelt haben, so würde ich die Waffengilden fördern, damit sei jene großflächig implementieren. Andernfalls gibt es die Forstschutzgesetze.

    Also sind innerhalb der nächsten 5 Runden zwei bis drei Militär Sps geplant. Sollte ich jedoch auf dem Kuriltai das Münzprägerecht erhalten, so würde ich darauf den 1417er Sp legen und das Manöver käme erst 1418, die Straße erst 1419 und die Waffenproduktion erst 1420.
    Geändert von Oberst Klink (25. November 2018 um 01:50 Uhr)

  9. #9
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