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Thema: [Mongolensturm] Syrien

  1. #1
    Moderator Avatar von Nahoïmi
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    [Mongolensturm] Syrien

    Khanat Syrien

    Das Khanat Syrien wurde als erstes Vasallenkhanat überhaupt bereits 1279 gegründet und einem Cousin des Großkhans Timur übertragen, der sich besonders bewährt hatte. Das Land bildete außerdem einen Puffer gegen das damals noch unruhige Ägypten, das mittlerweile aber unterworfen und als Khanat reorganisiert wurde. Als Endpunkt vieler Karawanenrouten erwarb das Land in den friedlichen Jahren des 14. Jh. große Reichtümer, die für die Errichtung guter Handelsstraßen, aber auch den prachtvollen Ausbau der Residenzstadt Damaskus verwendet wurden. Die mongolischen Krieger werden hauptsächlich in Anatolien rekrutiert, weil sich Syrien kaum für die Züchtung von Großvieh eignet. Die finanziellen Mittel ermöglichen aber auch den Einsatz von Söldnern. Das Großkhanat wird in Damaskus aus religiösen Gründen inzwischen sehr kritisch gesehen, weil die führenden Familien Syriens meist Muslime oder Juden sind. Allerdings würde ein Zerfall des Großreiches den Handel wahrscheinlich schwer schädigen, was auch ihren Reichtum mindern könnte.

    Hauptstadt: Damaskus
    Herrschaftsgebiet: Syrien, Libanon, Südostanatolien, Teile Nordisraels
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 4 800 000

    Steuereinnahmen:
    Tributpflicht: Heeresfolge
    Feste Zuwendungen:

    Verfügbare Minghan: 4,5 (effektiv 4,0) mongolischer Art
    Verfügbare Hilfstruppen: 1,5 SN, 1,5 LN, 2,5 BS, 3,0 PL
    Verfügbare Vasallenaufgebote: 2,5 Minghan arabische Kamelreiter
    Andere verfügbare Einheiten: 1,5 Belagerungsregimenter, 5 Schiffe mit je 100 Mann Besatzung und 10 Schiffe mit je 50 Mann Besatzung

    Besonderheiten: Hohe Handelseinnahmen, islamisch-jüdische Prägung der mongolischen und einheimischen Führungsschicht, was deren Homogenität verbessert

    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Batu Khan (seit 1389/*1359)
    Geändert von Nahoïmi (02. September 2018 um 22:29 Uhr)
    Zitat Zitat von Bassewitz
    Oh gewaltiger Weiser, Licht der Wahrheit, großer Lehrer! :meister:

  2. #2
    Moderator Avatar von Nahoïmi
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    Khanat Syrien

    Das reiche Khanat Syrien erlebte in den letzten Jahren eine regelrechte Wirtschaftskrise, weil der Fernhandel schon seit 1402 mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Auch die vielen Einberufungen hatten Probleme ausgelöst, weil das Fehlen vieler Lehensinhaber die Unsicherheit besonders in Anatolien, wo vor einigen Jahren noch ein Aufstand getobt hatte, deutlich verstärkte. Die siegreiche Heimkehr der Minghan und die reiche Beute, die sie mitbrachten, wurde daher insbesondere im Norden des Khanates mit Erleichterung aufgenommen. Nun hoffen Kaufleute und Handwerker, dass es allmählich wieder aufwärts geht, denn Batu Khan hatte auf die Verluste mit strikten Sparmaßnahmen reagiert, was den einst so prachtvollen Hof – nach Ansicht der Höflinge und Hoflieferanten zu einem „schmutzigen Fuchsbau“ degradierte. Im einfachen Volk gewann der Herrscher aber großes Ansehen, weil er die Notlage seiner Untertanen teilte.

    Hauptstadt: Damaskus
    Herrschaftsgebiet: Syrien, Libanon, Südostanatolien, Teile Nordisraels
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 4 800 000

    Steuereinnahmen: 505 000 S
    Tributpflicht: Heeresfolge
    Feste Zuwendungen: 50 000 S

    Verfügbare Minghan: 4,5 (effektiv 4,0) mongolischer Art
    Verfügbare Hilfstruppen: 1,5 SN, 1,5 LN, 2,5 BS, 3,0 PL
    Verfügbare Vasallenaufgebote: 2,5 Minghan arabische Kamelreiter
    Andere verfügbare Einheiten: 1,5 Belagerungsregimenter, 5 Schiffe mit je 100 Mann Besatzung und 10 Schiffe mit je 50 Mann Besatzung

    Besonderheiten: Hohe Handelseinnahmen, islamisch-jüdische Prägung der mongolischen und einheimischen Führungsschicht, was deren Homogenität verbessert

    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Batu Khan (seit 1389/*1359)
    Geändert von Nahoïmi (02. September 2018 um 22:30 Uhr)
    Zitat Zitat von Bassewitz
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  3. #3
    Moderator Avatar von Nahoïmi
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    Ehrentitel: Erster Khan des Morgenlandes
    Hauptstadt: Damaskus
    Herrschaftsgebiet: Syrien, Libanon, Südostanatolien, Teile Nordisraels, einige Stämme Inneranatoliens (als Vasallen)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 4 900 000

    Besonderheiten: Hohe Handelseinnahmen, islamisch-jüdische Prägung der mongolischen und einheimischen Führungsschicht, was deren Homogenität verbessert

    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Batu Khan (seit 1389/*1359)

    Auswertungstext
    In diesem Jahr wird ein Kontor für 100.000S in Bagdad und ein Kontor für 75.000S in Trapezunt errichtet.
    Zudem reist Batu Khan nach Bagdad. Auf dem Weg dorthin möchte er mit den Händlern Syriens in Kontakt treten, sodass man auf diesem Weg Informationen über deren Probleme und Anregungen wie man ihnen weiter helfen kann erhält (die Berater des Khans sollen sich auch mit den Händlern unterhalten, damit die Händler auch Probleme äußern können, die sie sich ggf. vor dem Khan nicht anzusprechen trauen).
    In Bagdad selbst möchte der Khan zusammen mit dem dortigen Herrscher das Ende des Konflikts in Vorderasien feiern und die Beziehungen festigen.
    Nach der Rückkehr Batu Khans findet im Spätjahr in Damaskus die syrische Kuriltai statt. Dieses Jahr ohne spezielles Thema.

    Reaktion:

    In diesem Jahr wird der Straßenbau nach Trapezunt fertig gestellt.

    Militär:

    Update Militär

    Finanzen:

    Tributpflicht: Heeresfolge
    Feste Zuwendungen: 200 000 S

    Einnahmen:
    XXX XXX S Steuern
    197 700 S Rücklagen
    20.000 S Kreditrückzahlung Frankreich
    ---
    XXX XXX S

    Ausgaben:

    175.000S Aktion
    30.000 S Belagerungsgeräte
    40.000 S Unterhalt Schiffe
    200.000 S Feste Zuwendungen
    300.000 S Straßenbau (Insgesamt: 900.000/900.000)
    20.000 S Reise Bagdad
    ---
    765.000 S

    Rücklagen: XXX XXX S
    Geändert von Nahoïmi (16. November 2018 um 22:47 Uhr)
    Zitat Zitat von Bassewitz
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  4. #4
    Moderator Avatar von Nahoïmi
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    SPs:
    - Kontor: Trapezunt und Bagdad
    - Brunnenkasse
    - Kontor: Vendedig/Triest und Konstantinopel
    - Seidenanbau
    - Alaunfoerderung
    - Tuchproduktion

    Schwerpunkt:
    Grundstein der Landwirtschaft ist eine zuverlässige Wasserversorgung. Während des Marsches durch Syrien zu den gegen das Großkhanat aufständischen Regionen in Vorderasien konnte der Sohn des Khans hautnah erleben, dass die Wasserversorgung nicht in allen Gebieten Syriens gewährleistet ist.
    Zur Beseitigung dieses Misstandes wird eine Brunnenkasse eingerichtet. Mit der Kasse sollen Brunnenbau und Bewässerungsprojekte - insbesondere in den Gebieten der syrischen Steppe - finanziert werden, sodass weitere Gebiete Syriens für die Vieh- und Feldwirtschaft nutzbar werden. Dabei wird der Thronfolger in diesem Jahr symbolisch beim Bau einiger Brunnen in der Steppe helfen und mit den dort lebenden Menschen sprechen.
    Für die Brunnenkasse werden in diesem Jahr 50.000 Silberdinar zur Verfügung gestellt. Je nach Erfolg der Aktion können in den kommenden Jahren weitere Gelder zur Verfügung gestellt werden.

    Sonstiges:

    Die Kasse der Landwirtschaftsbank wird in diesem Jahr um XXX.XXX Silberdinar aufgestockt. Mit diesem Geld soll die Bank in die Gebiete der Krondomäne expandieren.

    Der Khan lädt die bekannteren Ärzte des Mittelmeerraums zu einer Konferenz nach Damaskus. Auf der Konferenz sollen verschiedene Methoden zur Verbesserung der Gesundheit in den syrischen Städten erörtert werden, zudem wird den Ärzten angeboten nach Syrien überzusiedeln, um langfristig an der Verbesserung der Gesundheit in Syrien mitzuarbeiten. Für die Ärzte winkt die Möglichkeit am ambitionierten Projekt mitzuarbeiten, in Zukunft die Ausrüstung bezahlt zu bekommen und finanziert durch Syrien ihre medizinische Forschung zu verfolgen.
    Die Konferenz wird aus der Hofhaltung finanziert.

    Der Etat im vergangenen Jahr hat die syrische Abhängigkeit vom Asienhandel vor Augen geführt. Um diesen Umstand entgegen zu wirken müssen Projekte zur Diversifizierung gefunden werden! In diesem Jahr werden Vertreter Syriens in die verschiedenen Tuchproduktionszentren Europas entsendet. Diese sollen mit dortigen Produzenten reden, damit diese entweder (zeitweise) nach Syrien übersiedeln, um in Syrien ihr Handwerk zu lehren oder bei sich syrische Lehrlinge aufnehmen. Damit die Handwerker auf das Angebot eingehen, sollen falls nötig obszöne Summen geboten werden, die für die Produzenten Jahres- oder auch Lebenseinkünfte darstellen. Hierfür werden heuer 30.000 Silberdinar bereitgestellt.
    Geändert von Nahoïmi (09. Januar 2019 um 22:53 Uhr)
    Zitat Zitat von Bassewitz
    Oh gewaltiger Weiser, Licht der Wahrheit, großer Lehrer! :meister:

  5. #5
    Moderator Avatar von Nahoïmi
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    Feste Militärausgaben:

    Achtung Spoiler:
    Einnahmen, Ausgaben und Frondienste

    Als Spielwährung verwenden wir den Silberdinar. Die Mongolen übernahmen bei ihrer Expansion zunächst die Währungen der unterworfenen Völker, schmolzen Edelmetall aber häufig auch einfach ein. Da dies den Handel erheblich behinderte, entschied Tohtu Khan 1284, eine einheitliche Silberwährung für das Reichsgebiet einzuführen. Man übernahm hierzu den Namen der persisch-arabischen Goldmünzen (Dinar), entschied sich aber für das leichter verfügbare Silber als Edelmetall. Silberdinare können im Verhältnis 15:1 in Golddinare getauscht werden, die aber wegen ihres hohen Wertes nicht sehr gebräuchlich sind, zumal die Khane häufig dazu neigen, Gold zu horten.

    Eure Einnahmen werden in Silberdinaren angegeben und hängen hauptsächlich von Handel und Handwerk ab. Bauern leisten zwar Abgaben, diese sind aber meist zur Versorgung der örtlichen Verwaltung und der Krieger bestimmt und werden häufig in Naturalien ausbezahlt. Bei sehr guten Ernten kommen aber auch ansehnliche Summen für den Staatshaushalt zusammen, da das Getreide dann verkauft wird.

    Soldaten werden in Silberdinaren bezahlt (dazu später mehr), ebenso alle anderen Beamten und Bediensteten. Bauten und Infrastrukturprojekte können mit Hilfe von zugewiesenen Fronarbeitern errichtet werden, wobei schon wegen der Versorgung und der Baumaterialien etwa die Hälfte der Kosten in Geld errichtet werden sollte. Dabei spart ein Fronarbeiter etwa vier Silberdinare ein, wenn er das ganze Jahr über eingesetzt wird. Da dies meist nicht sehr praktikabel ist (die meisten Bauern haben durchaus auch noch anderes zu tun, als Statuen des glorreichen Herrschers aufzustellen), können die Einsatzzeiten in Dreimonatszeiträumen angegeben werden (so dass man dann eben zwischen einem und vier Dinaren einsparen kann).

    Beispiel: Song-China (siehe Jahreszugbeispiel) entscheidet sich vernünftigerweise, die 200 000 Fronarbeiter nicht alle das ganze Jahr einzusetzen (was Arbeitsleistungen von 800 000 S für den Hafen erbringen, aber wahrscheinlich auch eine Hungersnot auslösen würde), sondern teilt sie in Gruppen von 50 000 Mann auf, die je ein Quartal lang arbeiten. Dadurch werden zwar nur 200 000 S Arbeitsleistung eingebracht, aber die Bauern sind 1456 auch noch am Leben.

    Tribute (in der Regel an die Mongolenherrscher) und andere Zahlungen an auswärtige Mächte werden stets in Silberdinaren entrichtet. Die festgesetzten Tribute müssen von einer Gesandtschaft an festgelegten Orten abgegeben werden, was jedes Jahr die Oberherrschaft der Mongolen sanktioniert und demonstriert. Sollten die Einnahmen nicht ausreichen, kann entweder ein Kredit aufgenommen oder um verzinsliche Stundung nachgesucht werden. Kredite können frei mit Mitspielern ausgehandelt werden, während für die Stundung pro Jahr pauschal 10% der Gesamtsumme (also mit Zinseszins) fällig werden. Im Laufe des Spiels werden die meisten Reiche wahrscheinlich versuchen, die lästigen Tributzahlungen loszuwerden. Dies sollte aber gut vorbereitet werden, weil der Großkhan gegenwärtig noch ein sehr zuverlässiges Inkassobüro namens „mongolische Reiterei“ beschäftigt, das sich dann unter Umständen die verlangte Summe (und meist noch weitere Wertgegenstände) holen wird, von den bei der Geldeintreibung entstehenden (leider nicht versicherbaren) Schäden einmal ganz abgesehen.

    Das Ausgabenfeld „Feste Zuwendungen“ beschreibt Zahlungen des Herrschers an sein Personal und seine hohen Beamten. Die Summen können theoretisch beliebig erhöht oder gekürzt werden, aber ein sehr geiziger Herrscher wird allmählich seine besten Leute verlieren, was die Effizienz seiner Maßnahmen beeinträchtigt.
    Direkt antworten Antworten ZitierenZitieren Beitrag zum Zitieren auswählen 31. August 2018, 15:46 #7
    Jon Snow Jon Snow ist offline
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    Einheitentypen und Militärkosten

    Die Herrschaft der Mongolen beruht im Wesentlichen auf der Effizienz ihrer Streitkräfte, besonders ihrer Reiterei. Die Gliederung in die operative Einheit der Minghan (eine Art Regiment mit etwa 1000 Reitern) wurde inzwischen von allen europäischen und orientalischen Reichen übernommen. Da Reiterei dieser Qualität eine jahrelange Ausbildung, ständige Übung und große finanzielle wie personelle Mittel erfordert, können Minghan nicht einfach so aufgestellt werden. Vielmehr hängen sie von der Zahl der Lehen ab, auf denen Pferdezucht betrieben werden kann. Ein europäisches Minghan besteht normalerweise aus gepanzerten Reitern für den Nahkampf, ein arabisches aus berittenen Bogenschützen, während die mongolischen Minghan sowohl berittene Bogenschützen wie Panzerreiter umfassen und deshalb wesentlich effektiver sind. Diese Reiter können jederzeit an einen beliebigen Ort einberufen werden, auch wenn das häufig einige Wochen dauert. Gefallene oder schwer verwundete Reiter werden zunächst nicht oder nur zum Teil ersetzt, bis die Lehensinhaberfamilie einen neuen Krieger ausgebildet hat oder ein Verwandter das Lehen übernimmt. Dies wird dann auch bei der Jahresaufstellung deutlich gemacht.

    Beispiel: Minghan: 2,5 (effektiv 1,9) europäischer Art bedeutet, dass Lehen für zweieihalb Minghan – also 2500 berittene, gepanzerte Krieger – zur Verfügung stehen, von denen aber nur 1900 aufgeboten werden können. Dieser Wert füllt sich dann im Laufe der Zeit allmählich wieder auf.

    Neben den Minghan gibt es noch andere Einheiten, die aufgeboten werden können und die als Hilfstruppen bezeichnet werden. Welche dies sind, hängt von der Nation ab, die ihr spielt. Die üblichen Einheiten sind schwerbewaffnete Nahkämpfer (SN), leichtbewaffnete Nahkämpfer (LN), Bogenschützen (BS) und Plänkler (PL). Auch in diesem Fall wird mit Regimentern von je tausend Mann (bzw. Bruchteilen davon) gerechnet. Hilfstruppen werden von der nichtadligen Bevölkerung gestellt, so dass ihre Stärke und Zusammensetzung auch etwas über euer Land verrät. Sie sind natürlich weniger geübt als die Reiterei, können aber in bestimmten Situationen ein Minghan in große Bedrängnis bringen.

    Für alle einberufenen Soldaten werden einmalige Handgelder in Höhe von 5 S für Reiter und 2 S für andere Soldaten pro Feldzugssaison (Jahr) fällig. Für die Einberufung eines vollen Minghan werden also 5000 S bezahlt, für die Einberufung eines Hilfstruppenregimentes 2000 S. Das soll euch die Berechnung der Militärkosten erleichtern und entspricht außerdem den tatsächlichen Verhältnissen im hohen und späten Mittelalter. In besonderen Fällen werden die Soldaten von sich aus anbieten, die Handgelder zu mindern, um die Kasse des Herrschers zu entlasten, wozu es aber besonderer (beispielsweise religiöser) Motivation bedarf. Eine vollständige Streichung ist aber nicht möglich, weil ein Teil der Summe auch für die Versorgung der Männer während des Feldzuges gedacht ist.

    Neben diesen einberufenen Einheiten, die keine dauerhaften Kosten verursachen, gibt es noch fest besoldete Soldaten, die spezielle Aufgaben übernehmen können oder ständig eingesetzt werden. Das sind im Wesentlichen Belagerungseinheiten, Schiffe und später auch die Feldartillerie. Für Belagerungseinheiten und Feldartillerie werden 20000 S pro Jahr und Regiment fällig, für Schiffe 20 S pro Jahr und Besatzungsmitglied. Da diese Einheiten über Berufssoldaten verfügen, werden für sie keine Handgelder bezahlt. Die Kosten für den Guss neuer Belagerungsgeräte und Kanonen und für die Kiellegung neuer Schiffe betragen das Dreifache des Jahresunterhalts. Bei sehr großen Aufträgen oder geringen Kapazitäten kann sich der Bau bzw. Guss jedoch hinziehen.


    Schiffe können in jeder sinnvollen Größenordnung gebaut werden, Landeinheiten müssen stets 0,1 Regimenter oder Minghan umfassen.

    Beispiele:
    Das Khanat Syrien legt eine Flotte von fünf neuen Schiffen auf Kiel. Jedes soll eine Besatzung von 100 Mann umfassen. Dafür werden 30000 S fällig (5*3*20*100). Ist die Flotte fertig gestellt, kostet sie jährlich 10000 S (5*20*100) Unterhalt.
    Das Königreich Frankreich stellt zwei Regimenter mit Belagerungswaffen auf. Hierfür werden 120000 S (2*3*20000) fällig, im Unterhalt kosten die Regimenter dann 40000 S (2*20000).

    Sowohl Schiffe wie Belagerungsregimenter können natürlich jederzeit wieder aufgegeben bzw. aufgelöst werden, neu aufgestellte Einheiten ohne jede Erfahrung sind in der Regel aber weniger effizient.

    Vasallen können manchmal spezielle Einheiten ins Feld führen, die eure Armee verstärken. Vasallenaufgebote werden vom jeweiligen Vasallen ausgerüstet und bezahlt, für sie wird also bei der Einberufung kein Handgeld fällig. Wenn allerdings immer nur die Vasallen herangezogen werden, das Hauptheer aber zuhause bleibt, steigt deren Unzufriedenheit. Außerdem könnte dann ein Vasall besonders großen Ruhm ernten und seinen Herrn dadurch übertrumpfen.

    Im absoluten Notfall lassen sich auch Bauern oder Bürger einberufen, die keine militärische Erfahrung, keine echte Ausbildung und nur eine unzureichende Ausrüstung haben. Diese Regimenter sind aber in aller Regel erfahreneren Soldaten weit unterlegen und neigen unter Druck zur wilden, unkoordinierten Flucht, was sogar andere, ausgebildete Kämpfer mitreißen kann.

    Zuletzt können die Reiche auch einfach Söldner anwerben. Hierbei gibt der Herrscher bekannt, welche Art der Einheiten in welcher Stärke er benötigt und erhält dann – wenn sie verfügbar sind – ein Angebot von einer Söldnertruppe diesen oder ähnlichen Zuschnitts für eine Feldzugssaison (also ein Kalenderjahr), das er annehmen oder ablehnen kann. Gefeilscht wird hier nicht, weil ich die Spieler dann willkürlich unterschiedlich behandeln müsste (sonst wüssten ja alle, auf welche Angebote die Söldner gerade noch eingehen). Die Gebote hängen aber durchaus von den Voraussetzungen des jeweiligen Staates ab, wobei einige Reiche hier einen gewissen Bonus haben, der sich auf die Art oder den Preis der Einheiten auswirken kann.

    Die Aufstellung, Umgruppierung, Auflösung oder Einberufung von Soldaten erfordert keinen Schwerpunkt.


    Khanat Syrien

    Andere verfügbare Einheiten: 1,5 Belagerungsregimenter, 5 Schiffe mit je 100 Mann Besatzung und 10 Schiffe mit je 50 Mann Besatzung
    1,5 * 20000S = 30000S
    5*20*100 = 10000S
    10*50*20 = 10000S
    Geändert von Nahoïmi (03. September 2018 um 11:17 Uhr)
    Zitat Zitat von Bassewitz
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  6. #6
    Moderator Avatar von Nahoïmi
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    Wie groß ist meine Ausdehnung in Anatolien und wie sehr reicht mein Reich in den Osten?

    Wie ist der Zustand der Häfen/Handelsstraßen des Landes? Laut Landesbeschreibung ja sehr gut, weil frisch ausgebaut. Aber in der Landesbeschreibung teh ja auch etwas von der Pracht des Hofes, die nichtmehr gegeben ist

    Hab ich Heilige Stätten im Land?
    Zitat Zitat von Bassewitz
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  7. #7
    Zurück im Norden
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    Die Hofhaltung wurde halt reduziert, das lässt sich aber wieder ändern. Ich habe einfach ausgewürfelt, wie die Herrscher auf die sinkenden Einnahmen reagieren - dein südwestlicher Nachbar hat die Sache ja anders gelöst.

    Die Straßen sind weiterhin in exzellentem Zustand, das Problem war in den letzten Jahren halt der dauernde Krieg. In Anatolien gehört dir ungefähr das südöstliche Viertel der heutigen Türkei (in Landesinnere hinein wird die Kontrolle aber immer schwächer), im Osten entspricht deine Grenze ungefähr der heutigen syrischen.

    Heilige Stätten gibt es eigentlich nicht, allenfalls Orte, die in der Tradition eine Rolle spielen (etwa am See Genezareth).

  8. #8
    Moderator Avatar von Nahoïmi
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    Bei den Häfen ist auch alles in Ordnung? Weiß gar nicht, was ich machen soll, wenn hier nicht der thereshtypische Mangel herrscht
    Zitat Zitat von Bassewitz
    Oh gewaltiger Weiser, Licht der Wahrheit, großer Lehrer! :meister:

  9. #9
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    Zitat Zitat von Nahoïmi Beitrag anzeigen
    Bei den Häfen ist auch alles in Ordnung? Weiß gar nicht, was ich machen soll, wenn hier nicht der thereshtypische Mangel herrscht
    Bin - wenn du es verlangst - schon raus....aber das habe ich gelesen!
    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    BJ hat mich in eine Falle gelockt, weshalb ich jetzt auch konstruktiv sein muss.

  10. #10
    Moderator Avatar von Nahoïmi
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    Ich meinte vorhin schon voller Freude zu Simato, dass ich hier Straßen. O-Ton: "Soweit hab ichs auf Theresh nie geschafft"
    Zitat Zitat von Bassewitz
    Oh gewaltiger Weiser, Licht der Wahrheit, großer Lehrer! :meister:

  11. #11
    Prinzessin Fiu Avatar von BruderJakob
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    Sare meint die Hellenen seien kleine Shibathi
    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    BJ hat mich in eine Falle gelockt, weshalb ich jetzt auch konstruktiv sein muss.

  12. #12
    Moderator Avatar von Nahoïmi
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    Zum Glück sind hier die Syrer und nicht die Hellenas - Die Aladi hocken ja in Ungarn.
    Zitat Zitat von Bassewitz
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  13. #13

  14. #14
    Moderator Avatar von Nahoïmi
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    Klar
    Zitat Zitat von Bassewitz
    Oh gewaltiger Weiser, Licht der Wahrheit, großer Lehrer! :meister:

  15. #15
    Wishmaster Avatar von Sarellion
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    Ich auch?
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