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Thema: [DMS] Khanat Ägypten EG - Die Macht am Nil

  1. #241
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    In der Realität gab es da deutliche Unterschiede zwischen arabischer, ägyptischer und europäischer Tradition und auch innerhalb dieser Kulturkreise. Im Spiel unterscheiden wir das aber nicht, da sind es einfach Freibauern und freie Landarbeiter einerseits und fronpflichtige Hörige (Leibeigene, Schollengebundene etc.) andererseits. Dazu kommt dann noch die Möglichkeit, Sklaven einzusetzen. Leibeigene sind strenggenommen nicht an einen bestimmten Herrn, sondern an ein bestimmtes Stück Land bzw. ein Dorf gebunden; wenn das veräußert wird, ändert sich auch der Dienstherr. Die meisten Leibeigenen sind natürlich dem Adel unterstellt, andere gehören dem Kronland oder religiösen Stiftungen und Pfründen an.

  2. #242
    Tanzt Avatar von zerialienguru
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    Bezogen auf die letzte Meldung: Der Khan hat schon eine klare Präferenz, allerdings ist ihm die Meinung seiner Gäste wichtig, weswegen er diese wissen möchte, bevor er seine Entscheidung endgültig fällt.

  3. #243
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    Es gibt im Prinzip drei "Fraktionen". Die meisten mongolischstämmigen Adligen wollen eher offensiv agieren und die wichtigsten Oasen westlich des Nils besetzen. Damit würde man den Berbern den Weg nach Ägypten stark erschweren oder sogar ganz verwehren. Die Vasallen aus Arabien halten pausenlos durchgeführte Patrouillen mittelgroßer Reiterverbände für sinnvoller, weil sie bei Kämpfen in der Wüste schwere Verluste befürchten. Ein nicht geringer Teil der Nilkaufleute schlägt Verhandlungen vor. Die ihnen bekannten Königreiche südlich des Ersten Katarakts hätten damit ganz gute Erfahrungen gemacht.

  4. #244
    Tanzt Avatar von zerialienguru
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    Man soll die Oasen nach und nach erobern (mit besonderem Fokus auf die Oase Siwa) und ein Versorgungssystem aufbauen, damit in einem zweiten Schritt unter Einsatz von Spähern und Reiterverbänden die Gebiete überwacht werden können.

    Die Verhandlungslösung ist damit nicht ausgeschlossen, aber man will erstmal Stärke zeigen und vor allem weitere Angriffe auf das Kernland massiv erschweren, das gibt der eigenen Position i möglichen Verhandlungen deutlich mehr Gewicht.

  5. #245
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    Ok.

  6. #246
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    Sohnemann soll und Schwiegersohn in spe darf (sofern sein Lehnsherr die Erlaubnis gibt) an der Kampagne teilnehmen.

  7. #247
    Tanzt Avatar von zerialienguru
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    19. April 1416: Die Ägypter erobern unter schweren Verlusten die Oase Al-Bahariyya. Einer der dort lebenden Stämme erklärt sich bereit, künftig jegliche Angriffe von Mitgliedern ihrer Gemeinschaft zu verbieten und streng zu ahnden. Eine Beteiligung an der ägyptischen Offensive lehnen sie jedoch ab. Der Khan wird um eine Entscheidung gebeten, ob dieses Zugeständnis ausreicht, um den Stamm unbehelligt dort wohnen zu lassen.
    Was heißt denn schwere Verluste?
    Und wie groß ist der Stamm in etwa?

  8. #248
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    Etwa 100 Reiter, größtenteils mongolischer Art. Der Stamm dürfte etwa 60 Familien umfassen.

  9. #249
    Tanzt Avatar von zerialienguru
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    Lebten die bisher völlig unabhängig vom Khan und seinen Familien oder wie war das bei denen geregelt? Waren sie autonom? Heeresfolge?

    Und da Du auch einen Hinweis gibst: Wie viele Familien leben denn noch in der Oasen-Region, die sich bisher weniger begeistert zeigen?
    Geändert von zerialienguru (13. Februar 2019 um 19:08 Uhr)

  10. #250
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    Im Augenblick so gut wie keine mehr, bloß noch ein paar sehr alte Menschen und einige Kleinkinder. In zwei Zelten fand man auch hochschwangere Frauen und eine Art Hebamme, die hat man aber alle einfach in Ruhe gelassen. Der Kronprinz ist Krieger, kein Mörder von Frauen und Kindern (und wie er seinen Vater kennt, sieht der das ganz genauso). Der Rest ist spätestens nach der Niederlage der Berber geflohen.

    Es ist schwer zu sagen, wie viele Familien hier dauerhaft leben, weil die Berbersippen sich zum Teil über verschiedene Oasen verteilen und auch zahlreiche Händler umfassen. Der Stamm, der mit dir spricht, ist auch nicht komplett anwesend, aber der Scheich spricht das Angebot halt für alle seine Leute aus.

    Bislang sind die Berber völlig unabhängig und kamen vor allem zum Handeln nach Ägypten, manchmal sicher auch für kleinere Diebstähle. Untereinander sind die Stämme meist irgendwie verbunden, zumal sich inzwischen überall ein strenges Exogamiegebot entwickelt hat.

  11. #251
    Tanzt Avatar von zerialienguru
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    Man soll den alten Menschen, Kindern und Schwangeren helfen, ihnen Nahrung geben und sie versorgen wenn es ihnen an etwas mangelt. Falls ein Medicus die eigenen Truppen begleitet soll der einen Blick auf die Hochschwangeren werfen. Da momentan keine Männer aus ihrem Stamm anwesend sind (wohl bis auf den Scheich) stehen sie fürs erste unter dem persönlichen Schutz des Khans bzw. die des Kronprinzen bis deren Sicherheit und Versorgung durch den eigenen Stamm wieder gesichert ist.
    Der Kronprinz darf den Scheich auch gerne mal kritisch (aber nicht beleidigend) fragen, ob das die Werte der Berber sind, Schutzlose zu überfallen und die eigenen Leute bei Gefahr selbst schutzlos anderen zu überlassen. Der Prinz liegt da schon ganz richtig, man hat andere Vorstellungen und wird nicht gleiches mit gleichem vergelten wollen außer man wird dazu gezwungen.

    Der Khan wäre bereit dem Stamm und allen, die dem folgen wollen, die Rückkehr an ihre angestammten Orte zu erlauben und sie unter den Schutz des Khanats zu stellen. Umgekehrt gibt sich der Khan aber nicht mit dem Angebot des Scheichs zufrieden. Die Angriffe zu verbieten und jene, die dagegen verstoßen, zu bestrafen ist eine Selbstverständlichkeit. Der Khan würde auch jeden seiner Untertanen bestrafen, der auf eigene Rechnung loszieht, um außerhalb des Khanats andere zu überfallen, zu plündern und zu töten. Und innerhalb des Khanats natürlich auch!

    Der Khan erwartet von dem Stamm, dass er zukünftig Heeresfolge leistet wie andere Stämme im Khanat es auch tun. Das ist der Preis für den Schutz. Die Heeresfolge gilt noch nicht in diesem, aktuellen, Konflikt, da der Khan nicht erwartet, dass Brüder gegen Brüder kämpfen. Aber die Heeresfolge gilt, und zwar uneingeschränkt, ab dem Augenblick, in dem dieser Konflikt beendet ist. Und zwar auch zur Abschreckung, damit andere Berberstämme nicht mehr angreifen und so einen Kampf Bruder gegen Bruder erzwingen.

    Im Gegenzug dürfen die Oasenstämme dann auch einen Vertreter benennen, der ihre Interessen vertretend dauerhaft am Hofe des Khans lebt (bis sie einen anderen Vertreter bestimmen - wie sie das machen ist ihre Sache).

    Um Missverständnissen vorzubeugen: Es gibt Stämme speziell von der arabischen Halbinsel, die sich freiwillig dem Khanat unterstellt haben. Diesen freiwilligen Status gewährt der Khan den Oasenstämme nicht. Das wäre dann schon ein fester Bund, der nicht nach Lust und Laune wieder aufgekündigt werden kann, etwa wenn man denkt, es gäbe gerade leichte und große Beute am Nil.

  12. #252
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    Ok. Dazu muss der Scheich aber definitiv mit seinen Leuten reden, allein kann er eine so weitreichende Entscheidung nicht treffen. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Man kann erst einmal in Al-Bahariyya bleiben und versuchen, weitere Stämme nach diesem ersten Warnschuss zu einer ähnlichen Unterwerfung zu bewegen (und natürlich auch Druck auf die Hakimi - so heißt der Stamm - hochhalten). Man kann aber auch zur nächsten Oase weitermarschieren, die Zerzura heißt und von der aus man Siwa angreifen könnte. Es wäre auch denkbar, die Streitmacht aufzuteilen; ein Teil der Reiter würde dann Al-Bahariyya schützen, ein Teil den Angriff durchführen.

  13. #253
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    Weil ich vorhin im Stress war: Ist eigentlich Blutgeld üblich?

    Ansonsten soll man den Scheich fragen, ob er einen Boten vorschicken möge, der das gestellte Angebot verbreiten mögen. Danach soll man dann weiter vorrücken und nach eigenen Ermessen die Truppen aufteilen. Man soll sich jedenfalls nicht mit dieser einen Oase zufrieden geben.

  14. #254
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    Du meinst so etwas wie ein Wergeld? Das war allgemein üblich, ja. Wobei dann klar sein müsste, wie viele junge Stammesmitglieder an den Angriffen beteiligt waren und ob dabei überhaupt viele Menschen umkamen. Die haben zwar in der Regel geplündert, aber nur in wenigen Fällen gab es viele Tote, und die fielen vor allem im Kampf.

  15. #255
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    Du könntest übrigens deine Dynastie noch einfügen, du hast ja eine erstellt.

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