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Thema: [DMS] Johanniterorden ✠ Ultima Ratio Deus

  1. #61
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    Wie wichtig ist bei mir der Handel? Auf welche Gebiete konzentrieren sich meine Händler?
    Wie ausgebaut ist bei mir das Handwerk? Was wird produziert?
    Kurz, wie ist meine wirtschaftliche Situation in Asturien und in den Balleien?

  2. #62
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    Der Orden selbst hat fast keine Händler. In den Balleien (bzw. genauer gesagt in den einzelnen Kommenden) wird aber regionaler Handel betrieben, das ist dann meist der Verkauf eigener Erzeugnisse. Davon gibt es je nach Ballei und Kommende sehr verschiedene, von Handwerkserzeugnissen bis hin zu Naturprodukten. Asturien selbst lebt eher von der (kargen) Landwirtschaft und vom Fischfang.

  3. #63
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    Dann darf ich also darüber jammern, dass mein Land arm ist?!

  4. #64
    3 Avatar von Bartmann
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    Das ist doch aber mein Job!

  5. #65
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    Siehe unten.

  6. #66
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    @Nur Jon:
    Achtung Spoiler:
    1. Was für Sonderrechte hab ich eigentlich? Ich hab irgendwo gelesen, dass ich keine Steuern zahlen muss. Wie sieht es mit dem Zoll aus? Ist das allgemein oder nur bestimmte Gebiete? Herrfolge? Afaik sind meine Balleien ja komplett unabhängig, oder?
    2. BJ will im Süden Frankreichs einen großen Hafen bauen. Da ich viele Besitzungen dort habe, dürfte es sich ja für mich lohnen oder?
    3. Wer sind den die Leute im Süden Frankreichs die gegen den Orden hetzen?
    4. Don will zum Heiden werden. Wenn ich mit ihm kooperiere um Christen zu schützen, kann mir das Probleme bereiten?
    5. Ich bin am überlegen Guyenne von England zu kaufen. Wie beißt sich der Status des Ordens mit dem Lehen in Frankreich? Was ist der konkrete Status von Guyenne? Das ist doch ein Teil Frankreichs, aber ein englisches Lehen oder? Heißt, Frankreich könnte den Kauf blocken?

    6. Wie viel Fronarbeiter kann ich zum Bau des großen Spitals in Burgos schätzungsweise nutzen?
    7. Können sich Kredite negativ für mich auswirken? Also von der Stimmung her?

  7. #67
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    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    @Nur Jon:
    Achtung Spoiler:
    1. Was für Sonderrechte hab ich eigentlich? Ich hab irgendwo gelesen, dass ich keine Steuern zahlen muss. Wie sieht es mit dem Zoll aus? Ist das allgemein oder nur bestimmte Gebiete? Herrfolge? Afaik sind meine Balleien ja komplett unabhängig, oder?
    2. BJ will im Süden Frankreichs einen großen Hafen bauen. Da ich viele Besitzungen dort habe, dürfte es sich ja für mich lohnen oder?
    3. Wer sind den die Leute im Süden Frankreichs die gegen den Orden hetzen?
    4. Don will zum Heiden werden. Wenn ich mit ihm kooperiere um Christen zu schützen, kann mir das Probleme bereiten?
    5. Ich bin am überlegen Guyenne von England zu kaufen. Wie beißt sich der Status des Ordens mit dem Lehen in Frankreich? Was ist der konkrete Status von Guyenne? Das ist doch ein Teil Frankreichs, aber ein englisches Lehen oder? Heißt, Frankreich könnte den Kauf blocken?

    6. Wie viel Fronarbeiter kann ich zum Bau des großen Spitals in Burgos schätzungsweise nutzen?
    7. Können sich Kredite negativ für mich auswirken? Also von der Stimmung her?

    Achtung Spoiler:
    1. Die Balleien sind gegenüber den Landesherren vor Ort nicht steuerpflichtig. Viele Kommenden müssen aber gewisse "traditionelle" Abgaben leisten und meist auch kirchliche Gebühren entrichten. Von der Heerfolge sind Ordensritter aber grundsätzlich ausgenommen. Die Balleien sind nur dem Orden unterstellt, gehören aber im Prinzip dem Lehensverband vor Ort (also etwa dem Königreich Frankreich) an, auch wenn daraus keine konkreten Verpflichtungen erwachsen. Das ist bei der Aufhebung von Kommenden von Bedeutung.
    2. Möglicherweise.
    3. Soweit man das weiß, handelt es sich häufig um lokalen Adel, der ein begehrliches Auge auf die Kommenden in der Nähe ihrer Ländereien geworfen haben.
    4. Ja, vgl. 2 Petr 2, 1-22.
    5. Guyenne ist ein Lehen des englischen Königs, das seine Vorfahren (bzw. die angevinische Linie seiner Vorfahren) vom französischen König verliehen bekamen. Einem Verkauf muss der französische König daher zustimmen, außerdem steht im eine Gebühr von 20-25% des Kaufpreises zu.

    6. Wenn alles gutgeht, etwa 8000. Ich würde in dem konkreten Fall aber sehr davon abraten, weil deine Kernaufgabe als Orden nun wirklich nicht die Sache der asturischen Bauern ist.
    7. Die Leihe an sich nicht, die Zinsen aber sehr wohl. Bei der Aufhebung des Templerordens (in der realen Welt) spielte der "Zinswucher", den sie betrieben, eine große Rolle. Man warf den Rittern vor, ihre christlichen Brüder auszubeuten und so Habgier und Hartherzigkeit zu üben. Das spätmittelalterliche Europa hatte zwar das strenge Zinsverbot gelockert (man argumentierte, vielleicht nicht einmal zu Unrecht, es handle sich wie beim Verleihen von Gegenständen um eine Art Ausgleich für die "Abnutzung"), aber dennoch kam man leicht in den Ruch, wie ein Geldwechsler im Tempel des Herrn keinen Platz zu haben.

  8. #68
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    6. Okay. Dann haben die Bauern frei und können wenn sie wollen freiwillig was machen.
    7. heißt ich kann wohl den gemeinsamen Bankenschwerpunkt vergessen. Christliche Banken gibt's nicht oder?

  9. #69
    3 Avatar von Bartmann
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    Es gibt aktuell noch die Ordensbank, wobei ich nicht weiß, auf was die sich beziehen. Ist wohl eine Kooperation mit der V+R. Einst gab es bestimmt sehr viele kirchliche Bankinstitute und jene, die von der Kirche toleriert worden sind.

  10. #70
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    Heutzutage gibt es natürlich christliche (bzw. genauer gesagt kirchliche) Banken, im Mittelalter war dies aber nicht üblich, zumindest wäre mir kein einziger Fall bekannt. Orden und Bistümer verliehen zwar Geld, aber wenn die Zinsen hoch ausfielen oder das Geld eingetrieben werden musste, führte dies häufig zu scharfer Kritik. Eine Ordensbank hätte also durchaus mit gewissen Problemen zu kämpfen, zumal der Zinseszins für Christen auch weiterhin als "abscheulicher Wucher" galt.

  11. #71
    Einheitlicher Papst Avatar von Gulaschkanone
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    Die Fugger gabs historisch schon. Machen wir halt ne Fuggerbank.
    Zitat Zitat von PCGamer über MPs Beitrag anzeigen
    Nun, man packe einen blau-gefärbten Calibas, einen besonders interessant-politisch orientierten Nightmare und einen über alles diskutierenden Einheit in einen TS und man redet während eines Krieges in Stellaris gleichzeitig über Gott und die Welt... oder hört dabei kommunistische Rot-China Musik. :sz:
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    Vom Kurfürst, über Admiral, Jarl, Botschafter und König zum Papst-ein Leben im Civforum.

  12. #72
    3 Avatar von Bartmann
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    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    [...]Orden und Bistümer verliehen zwar Geld[...]
    De Facto ein Finanzgeschäft, de Facto eine Bank. Das wurde damals bestimmt nur nicht so bewertet.

  13. #73
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    Die Fugger waren aber definitiv kein Ritterorden. Es gab natürlich auch im 12., 13. und 14. Jh. schon Banken, die von christlichen Kaufleuten getragen wurden. Prediger verwendeten sie manchmal sogar als besonders abscheuliche Beispiele für Wucherer - weil sie anders als die Juden an den eigenen Glaubensgenossen verdienten - ohne dass dies das Geschäft beendet hätte. Nur, weil man bestimmten Leuten zugestand, als Sünder zu leben (oder glaubte, dass dies in dieser Welt nicht anders möglich sei), sah man das bei Mönchsrittern noch lange nicht als unproblematisch an.


    Die Fuggersiedlung in Augsburg ist ja durchaus so konzipiert, dass durch Gebet und Messgedenken besonders viele der aufgehäuften Sündenstrafen der Familie abgegolten werden sollen.

  14. #74
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    Ich seh schon, ich werde einen auf islamische Bank machen müssen und Kredite ohne Zinsen vergeben

  15. #75
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    Wie gesagt, ein paar Prozent Zinsen gehen auf jeden Fall, die nimmt sogar der Papst. Das ist sozusagen die "Abnutzung" des Geldes, die da ersetzt wird.

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