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Thema: Glasur des Lebens: Die Sage von Fikodkurel - Dwarf Fortress (Dritter Versuch)

  1. #1
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    Glasur des Lebens: Die Sage von Fikodkurel - Dwarf Fortress (Dritter Versuch)

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    Ein sanfter Fluss. Eine reiche Vegetation. Ein geheimnisvoller Berg, von dem alte Geschichten kunden: Wertvolle Metalle wären dort zu finden, unterirdische Kavernen versprächen Schätze, die jeden Zwerg im Innersten erbeben lassen. Seit jeher berichten Reisende, die das Tal an der Quelle des Zinnoberstroms besucht haben, von seinem Liebreiz und dem eindrucksvollen Sandsteingebirge, dem Kurel - in der Zwergensprache (der nuancenreichsten und melodischsten aller Sprachen, die je in den Unheilvollen Dimensionen erklungen sind) bedeutet dies Der Löwe. Und diesen Löwen gilt es nun, in Beschlag zu nehmen. Das Königreich Kûbuk Etnàr (Die Lanze der Zusammenarbeit) möchte den Löwen zähmen - und sendet einen kleinen Zrupp von sieben mutigen Zwerginnen und Zwergen aus, diese Großtat zu vollbringen und eine neuen Zwergefeste zum Wohl der Königin zu gründen.

    Aber halt! Dies ist nicht mein erster Versuch, eine Dwarf Fortress-Geschichte zu erzählen. Zweimal stellte ich hier eine Geschichte ein, zweimal flog ich mächtig auf die Nase - wobei einmal ein teuflischer Bluescreen und einmal ein Werschuppentier die Zwergenfeste ins Jenseits beförderte. Ich wage mich trotzdem erneut an eine Partie Dwarf Fortress. ASCII-Hasser dürfen gerne wegschauen, ich beharre eisern auf den tanzenden Buchstaben und Ziffern ... und habe mich mit der neusten DF-Version 0.44.12 vom 7. Juli 2018 ans Eingemachte gewagt. Ob es diesmal etwas länger andauern wird? Wollen wir's hoffen.

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    Die Unheilvollen Dimensionen habe ich von Dwarf Fortress generieren lassen, und dies ist das Ergebnis: Eine nicht sonderlich große Welt mit einem einzigen Kontinent, dem hammerförmigen Sammet. Er wirkt (auf den ersten Blick) dicht besiedelt, viele Zwergenburgen, Menschenstädte und Elfenpagoden sind hier zu finden. Doch nichts ist so prächtig wie das Königreich Kûbuk Etnàr, von dem aus sich eine kleine Truppe von sieben Gründern aufmacht, um die neue Feste zu errichten.

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    Gewählt habe ich obige Position: Sie bietet die Vorteile einer dichten Bewaldung, der eher ruhigen und gefahrlosen Wildnis, eines wirklich großen Gebirges (den Löwen), eines neu entspringenden Flusses, des Zinnoberstroms, sowie eine Handelsstraße, die an dieser Stelle vorbeiführt - der Lehmtrapp. Somit könnte sich an dieser Stelle gut Handel betreiben lassen - und Fische zuhauf sind ebenfalls gegeben. Fischfang ist ein Muß für die Zwerge von Kûbuk Etnàr, dessen Königin Kogsak Etnàr selbst als Schuppenschrubberin von Karpfen und Forellen berühmt ist. Königin Kogsak ist es auch, die den Wunsch geäußert hat, den Löwen für das Königreich in Besitzt zu nehmen. Ein Hoch auf die Schrubberin und ihre goldglimmenden Augen!

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    Und so beginnt sie, die Saga von Fikodkurel: Die Glasurlöwen, so ihre Selbstbezeichnung, ziehen zum Ursprung des Zinnoberstroms, um eine neue Feste zu errichten. Ihr Name: Abanasmel, die Bereitwilligen Händler. Sieben Zwerge werden sie errichten, und ihre Namen werden auf Zinntafeln eingeritzt und im ewigen Ruhm überdauern.



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    1.) Flussquelle: Public Domain, Quelle: https://pixnio.com/de/landschaften/b...berg-fluss-tal
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    Geändert von strategon (10. August 2018 um 20:25 Uhr)

  2. #2
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    Geändert von strategon (11. August 2018 um 17:46 Uhr)

  3. #3
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    Erste Glasur: Angeln am Zinnoberstrom

    Wohl zwölf Tage sind die Glasurlöwen unterwegs, bis sie ihr Ziel erreichen: Den Zinnoberstrom und seinen mächtigen Wächter, den Kurel (oder auch: den Löwen), ein Sandsteingebirge, von dessen Schätzen uralte Lieder künden. Der Karren des tapferen Zwergenvolks aus dem Königreich wird von einem Esel und einem Yakbullen gezogen, und schließlich hält er auf einer Terrasse oberhalb des Flusses an. "Da wären wir", jubiliert der Fischer Ïngiz Saziralǻth. "Ich sehe schon die Forellen hüpfen, ist das eine Freude." -- "In der Tat, ein herrlicher Platz", erwidert die Expeditionsleiterin Edëm Fikodinen. "Und was für ein sonniger Tag, der schönste seit Zwergengedenken. Daran wird sich auch zukünftig das Volk unserer neuen Zwergenfeste entsinnen." --- "Dann wollen wir gleich mal ein Feuerchen entzünden", kichert Ïngiz, "damit wir die ersten Fischlein am Stock braten können. Wer hilft mir, ein paar Äste zu schneiden?"

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    Unter den sieben Zwergen, die diese aufregende Reise begonnen haben, befinden sich neben Ïngiz und Edëm ihre Namensvetterin Edëm Uzulkûbuk, eine Bergmann (ja, die weibliche Form von Bergmann ist immer noch - Bergmann), die im Königreich Kûbuk Etnàr bereits Hochleistungen vollbracht hat und tiefe Schächte in die dortigen Steintiefen gemeißelt hat. Die Königin hat sich nur schwer von Edëm trennen können, doch ihre Aufgabe am Löwen ist von höchster Wichtigkeit. Auch Waldarbeiter, ein Juwelier und ein königlicher Fischputzer sind mit von der Partie ... und die bereits erwähnten Tiere, der Esel Glotter und der Yakbulle Mampf sowie zwei streunende Hunde und zwei Katzen.

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    Am einprägsamsten in der Gegend ist freilich der Zinnoberstrom, der im Tal (Ebene 0) entspringt und sich dann weitan zum Ozean durch die wilden Länder schlängelt. Ein paar idyllische Seen bieten reichlich Stellen, an denen Zwerg und Tier ihren Durst löschen können. Der Fischreichtum ist ebenfalls berückend und für die Zwerge der Köngigin von besonderem Interesse.

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    Was den Löwen anbetrifft: Die Felswände auf der Terrasse (Ebene -2) bestehen teilweise aus Sand, teilweise aus Schlick und teilweise aus Sandstein. Vor allem letzteren gilt es zu behauen, denn aus ihm können wertvolle Gegenstände und Möbel gehauen werden. Der Lehmtrapp allerdings, jener prominente Handelsweg, der über den Löwen führt, ist auf einer höheren Ebene (+2). Auch dort sind die Felswände aus Lehmstein und könnten sich gut eignen, Lagerhöhlen in den Löwen zu stemmen und dort die Güter und Reichtümer der Glasurlöwen zu verwahren.

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    Geändert von strategon (10. August 2018 um 20:09 Uhr)

  4. #4
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    Zweite Glasur: Die Händer zweier Frauen

    Die Fischlein am Feuer schmecken hervorragend. Doch dann beginnt der mühselige Teil. Edëm Fikodinen, die Expeditionsleiterin, lässt die Gegend durchkämmen, damit sich die Zwerge einen Eindruck verschaffen können. Die erste Besonderheit: Eine große Herde wilder Yaks weiden auf den oberen Ebenen unweit des Lehmtrapps. Sie zu zähmen könnte ein lohnenswertes Ziel sein (nur: wie?). Und Edëm entdeckt eine gute Stelle in der Höhe (Ebene +3), an der sich gut Handel mit Reisenden treiben ließe. Dort sind auch Edelvorkommen (Achat) und eine aus dem Berg träufelnde Wasserquelle zu finden. Edëm verfügt deshalb zwei Zugänge zur kommenden Feste in den Löwen zu schlagen: Unten am Fluss (0) und eben auf dieser Ebene.

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    Eine gute Gelegenheit, die zwei wichtigsten Zwerginnen der Glasurlöwen vorzustellen: Edëm Fikodinen, 95 Jahre jung und eine sehr ambitionierte Expeditionsleiterin. Sie möchte auf jeden Fall Meisterin auf einem (noch unbekannten) Gebiet werden und die Zwerge mit Härte und Fairness zugleich anleiten - nicht ohne Grund verehrt sie die Göttin Milol Vetekîgam, die Peitsche der Messer, die als Herrin des Kriegs und Göttin der Festungen bekannt ist. Auffallend an Edëm ist ihre hohe Fistelstimme, ihre großen Schlabberohren und das kurzgeschorene Haar.

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    Edëm Uzulkûbuk hingegen, die Minenarbeiterin und Bergmann, ist noch eine Schippe jünger (87, also praktisch noch ein Mädchen nach Zwergenmaßstäben). Muskulös, mit eindrucksvollen bronzefarbenen Augen und kupferfarbener Haut ist sie eine eindrucksvolle Erscheinung - und sie ist keinesfalls so frömmelnd wie andere Zwerge. Denn auch wenn sie den Feuergnom und Vukangott Sarvesh Kêshshakrab verehrt, zweifelt sie an dessen Existenz - sie glaubt mehr an die Kraft ihrer Hände, mit denen sie irgendwann einmal ein großes Kunstwerk erschaffen will.
    Was die übrigen Götter angeht: Folgender Pantheon ist den Glasurlöwen heilig.

    Thukkan Otil (männlicher Luchs, Juwelen, Erde und Berge) - Jadefarbener Bernstein
    Milol Vetekîgam, Die Peitsche der Messer - Göttin des Kriegs und der Festungen
    Dolek (männlicher Zwergengott der Überzeugung)
    Sarvesh Kêshshakrab (Feuergnom, Vulkangott)
    Îcumrimtar (Das Tugendhafte Schloss, Zwergengöttin der Wohltätigkeit, der Großzügkeit und der Aufopferung)
    Ingul Akamâst (männliche Höhlenspinne, Gott des Meeres, des Wassers, der Flüsse, Seen, Fische und Fischer. Er erweckte einst den Dämon Lorsïth zum Leben, in dem er ihn aus dem Wasser des Morgenstroms im Helfersumpf zum Leben)

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    In den Händen dieser beiden Frauen, der zwei Edëms, liegt das Schicksal der Feste Abanasmel. Wir werden es ab sofort begleiten ... wie werden sich die Glasurlöwen in dieser zauberhaften Gegend bewähren?
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    Geändert von strategon (10. August 2018 um 20:08 Uhr)

  5. #5
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    Ähh, interessante Skillwahl für den Anfang.
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  6. #6
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    Dritte Glasur: Der Geist des Fischermanns

    Aller Anfang ist schwer: Während auch im Frühling noch frostige Temperaturen herrschen und der Zinnoberstrom zufriert, beginnen die Glasurlöwen mit der Arbeit. Bäume werden gefällt, erste Werkstätten errichtet, Mampf und Glotter auf ihr zugewiesenes Gebiet gebracht ... und natürlich von Bergmann Edëm Uzulkûbuk die ersten Höhlen in den Sandstein geschlagen. Sie schwingt den Pickel wie im Wahn, durchaus bewundert von dem Fischer Ïngiz Saziralǻth. "Kann ich der Holden vielleicht zur Hand gehen?" -- "Dann hol dir den zweiten Pickel", ächzt Edëm. "Einen zweiten Bergmann können wir gut brauchen."

    Nun, Ïngiz ist alles andere als talentiert. Er kommt eher schleppend voran. Edëm hingegen hat schon bald eine Schlafhöhle aus dem Felsen gehauen (7). Draußen werden die Steine (1) und Holzstämme (4 und 6) gelagert; eine Schreinerei (5) sowie eine Steinmetzwerkstatt (3) und eine Mechanikerwerkstatt (2) liefern die ersten wichtigen Produkte aus Holz und Stein. Türen, Betten, Schränke, Wassertor sowie Steinmechaniken ... die Feste hat Bedarf an all diesem und viel mehr. Es wartet eben viel Arbeit auf die tapferen Zwerge.

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    Nach wenigen Monaten sieht man die ersten Erfolge. Auf der Höhe des Flusse (Ebene 0) sind eine Menge wichtiger Höhlen entstanden. In der Schlafhöhle schnarchen in 6 Betten alle Zwerge, die sich kurz erholen müssen (1); der Hunger wird hingegen in der Schenke (und dem Versammlungsraum) Der Koch der Wünsche gestillt. Zum Tavernenwirt wurde übrigens Reg Katthirkol ernannt, ursprünglich Fischputzer und linke Hand von Ïngiz Saziralǻth. Er ist der musikalischste und geselligste Glasurlöwe, und so werden alsbald allerlei Lieder und Geschichten in der Taverne vorgetragen.

    Nicht in der Schlafhöhle nächtigt die Expeditionsleiterin Edëm Fikodinen, für die ein eigener Bereich (3) mit Schlafzimmer, Büroraum und Wohnraum geschaffen wurde. Auf ihr lastet große Verantwortung: Die Verwaltungsarbeiten und die Handelsorganisation liegen bei ihr. Mit strengem Auge wacht Edëm über die voranschreitenden Arbeiten - und sendet immer wieder ein Stoßgebet zur Göttin Milol, der Peitsche der Messer. Für die Herrin des Kriegs wurde allerdings noch kein Tempel geschaffen, wohl aber für den Jadefarbenen Bernstein, Gott des Reichtums und der Juwelen, für den Edëm Fikodinen selbst eine Statue in Form eines Luchses aus Sandstein gefertigt hat. Die Statue steht nun im ersten Tempel der Feste, dem Azurheiligtum (6), gleich neben dem Ziehbrunnens (5). Für den grausamen Kriegsgott Milol Vetekîgam Bomrek Zasit soll erst später ein weitaus größerer, prächtigerer Tempel entstehen ... dafür wird Edëm Fikodinen Sorge tragen.

    Weiterhin bemerkenswert sind freilich die Schlafräume der Taverne (4), in der auch (zahlende) Gäste von außerhalb unterkommen können, und eine bewaldete Senke inmitten des Felsens (8). Auch sie könnte unter Umständen noch nutzbar gemacht werden. Den Aufstieg zu höheren Ebenen ermöglicht ein eigens gehauener Gang (7), in dem bereits kostbare Edelsteine gefunden wurden: Achate, wunderschön gemasert und herrlich anzuschauen. Da wartet Arbeit auf den Juwelier Meng Tumaliden!

    Ein Blick sei auch auf die darunterliegende Ebenen (-1) gestattet. Aufwendig war die Anlage des unterirdischen Kanals (10), durch den das Flusswasser des Zinnoberstroms in eine Zisterne (11) fließen kann und zugleich mehrere Felder (9) bewässert. Hier können die Plumpen Helme angebaut werden , ein nahrhafter Pilz, dessen Sporen in einem eigenen Lager (C) aufbewahrt werden - fern der Essensvorräte (A) und des Zwergenbiers sowie anderer Alkoholika (B).
    Noch eine Ebene tiefer (-2) wurde übrigens eine Sickerkammer angelegt, um das Wasser aus den Helmfeldern dort aufzufangen - und die dort reichlich vorhandenen Achate zu schürfen.

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    Die ersten Plumpen Helme wachsen bereits ... während die kostbaren Achate in das höhergelegene Warenlager am Lehmtrapp geschleppt wurden.

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    Dort oben (Ebene +3) wurden nämlich ebenfalls Höhlen in den Felsen getrieben. Doch ihr Entstehen war teuer erkauft: der zweite Bergmann Ïngiz Saziralǻth verunglückte schon nach kurzer Zeit durch einen Höhleneinsturz der Sandsteinmauer. Edëm Uzulkûbuk blieb untröstlich allein mit der Arbeit zurück ... und war sie nicht auch ein wenig in den tapferen Fischersmann verschossen? Man wird es niemals erfahren.

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    Das Drama um Ïngiz Saziralǻth erlebte noch während der weiteren Arbeit einen neuen Akt. Denn Ïngiz kehrte als Geist zurück und erschreckte die sandsteinschleppenden Zwerge mächtig, ebenso den Juwelier (1), der die Achate am Lagerplatz (B) mit seinen feinen Werkzeugen zu kleinen Schätzen schliff. Überall tauchte Ïngiz' Geist auf - in den Edelsteinschatzkammern (2 und 3), den übrigen Lagerräumen, ja selbst im bereits grob angelegegten Wachraum (4). Schließlich nahm sich Edëm Fikodinen ein Herz und ließ einen Sarg sowie eine kleine Grabkammer (6) für den ersten tragischen Toten der Zwergenfeste anlegen. Nun konnte er endlich Ruhe finden. (Anmerkung: Wobei seine Besitztümer noch immer an der Unglücksstelle liegen - ich weiß nicht, wie man sie der Truhe in der Grabkammer zuweisen kann - vielleicht ist jemand schlauer.)
    Das höhergelegene Warenlager erweist sich schon rasch als sinnvoll, denn am Handelsdepot (5) zieht eine kleine Händlertruppe der Elfen von der Pagode Kakteen des Glitzerns vorbei. Die ersten Handelspartner! Viel Sinnreiches führen sie zwar nicht mit sich, wohl aber ein paar Nahrungsmittel (Früchte und Nüsse) sowie Elfenschnitzereien aus Holz, die sicherlich andernorts einen guten Preis einbringen werden. Allerdings kann´Edëm Fikodinen den fremdartigen Elfen nur wenige Handelsgüter anbieten - soweit sind die Glasurlöwen noch gar nicht, als dass sie reiche Kunstgegenstände produzieren könnten.

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    Achat - Fotograf: Maksim - Lizenz: CC BY-SA 3.0 - Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Achat.jpg
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  7. #7
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    Die Gegenstände sind mit dem Tod ihres Besitzers frei. Du könntest sie höchstens in die Grabkammer dumpen.

    Warum lässt du die Zwerge Steine schleppen? Steinlager sollten nur da eingerichtet werden wo man sie braucht, und dann sollten diese mit Schubkarren ausgestattet werden. Wobei du die ja benutzt. Aber das Lager draußen scheint alles zu akzeptieren, die Erze kannst du später also vermutlich noch mal irgendwo hin schleppen.
    Auch deine anderen Lager scheinen weit von dazugehörigen Workshops entfernt zu sein, das führt später entweder zu weiteren hauling-jobs wenn du sie in die richtigen Lager überführst, oder zu sehr langsamer Produktion.
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  8. #8
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    Also, die Workshops sind wirklich genau neben den Piles. Und Steine ... na, das sieht ja nach Kraut und Rüben aus, wenn die einfach liegenbleiben.
    Danke für den Tipp mit den Gegenständen von Inguz. Bisher rühren die anderen Zwerge sie aber nicht an und schleppen sie auch nicht ins Warenlager ... hm.

  9. #9
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    Kann leider nur mit Anwesenheit dienen.

  10. #10
    Lieblingsuserteamteil Avatar von Rince Wind
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    Ich meinte die Lager im letzten Bild, da sind ja keine Workshops nebenan. Wenn z.B. der Juwelier jetzt die Edelsteine verarbeiten möchte verbringt er einen großen Teil seiner Zeit mit Schleppen. Mit Kisten ist der untere Lagerplatz vermutlich auch mehr als ausreichend für die Steinchen.
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  11. #11
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    Doch, doch, der Lagerplatz für Edelsteine ist bei (A). Das ist also paletti. Wo du recht hast: Durch das Steineschleppen bleiben wichtige Arbeiten liegen. Hätte wohl besser auf +3 auch noch ein Steinlager einrichten sollen, dann wären die Wege nicht so höllenlang.

  12. #12
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    Aber für geschliffene Steine bei 2+3, und die sollen ja auch irgendwann verwendet werden.
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  13. #13
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    Zitat Zitat von Rince Wind Beitrag anzeigen
    Aber für geschliffene Steine bei 2+3, und die sollen ja auch irgendwann verwendet werden.
    Zum Handel erstmal, oder? Wir brauchen dringend Waffen und Nahrung. Leider hatten die Elfen nix Gescheites dabei. Ich muß warten auf den Diplomaten der Königin.

  14. #14
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    Es lohnt weit mehr damit Gegenstände zu verzieren und diese dann zu verticken. Die Steine selbst bringen nicht sonderlich viel.
    Waffen usw kann man recht einfach selbst machen, wenn man das entsprechende Erz hat. Wenn nicht kann man auch neben dem bisschen was geliefert wird (Bestellungen habe ich bei Waffen/Rüstungen noch nie aufgegeben, k.a. wie viel man dann bekommt) anderen Kram aus dem entsprechenden Metall kaufen und dieses dann einschmelzen.

    Ich gebe meistens bei der 2. Karawane so 50000 bis 100000 Zwergendollar aus für den Kram den ich bei der 1. bestellt habe.
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  15. #15
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    Vierte Glasur: Tavernenraunen

    "Schon wieder Plumpe Helme", mault érith Bekornomal, Schreiner der Zwergenfeste und Schleckermaul. "Gibt's nicht mal was VERNÜNFTIGES auf der Speisekarte?" -- "Was hast du gegen meinen Plumphelmeintopf?", weist ihn der Tavernenwirt Reg Katthirkol zurecht. Nach dem tragischen Tod von Ïngiz hat seine Bedeutung immer mehr zugenommen. Tagein, tagaus hängen die Zwerge in der Taverne Der Koch der Wünsche herum ... und es gibt: Fisch, Fisch, Fisch - und Plumphelme, die inwzwischen unter der Erde angebaut werden. Vielen Zwergen hängen sie schon zum Hals raus, Aber die zwei Felder reichen ohnehin nicht aus, auf lange Sicht die gesamte Zwergenfeste zu versorgen. Edëm Fikodinen hat deswegen längst angewiesen, das Kanalsystem auf der unteren Stufe zu erweitern. Allerdings - hier tauchen Probleme auf. In der Mineralschicht schwappt Grundwasser und droht, die Feste zu überschwemmen. Bergmann Edëm Uzulkûbuk muss ihre Arbeit unverzüglich abbrechen ...

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    Also keine weiteren Felder für Plumpe Helme. Wird das Essen eines Tages knapp werden? Bislang ergötzen sich die Besucher der Taverne an Fisch und Pilzragout. Und die Stimmung ist exzellent. Der Koch der Wünsche zieht zahlreiche Besucher an: Zwergische Krieger finden sich ein und tafeln mit den Glasurlöwen bis in die tiefsten Nächte, ein Dichter namens Mafol Nòmborek trägt seine Moritaten vor - und auch ein Diplomat aus dem Königreich Kûbuk Etnàr namens Erush Kizestber zieht den Lehmtrapp entlang. Er bringt gute Kunde von der Königin, die offenbar begeistert von der Neugründung der Feste ist. Neue Zwerge sind nach Abanasmel unterwegs, und die Köngin wünscht sich Waren von den Glasurlöwen: Steinfigürchen, Steinringe und Steinspielzeug. Da haben die Löwen einiges zu tun ...

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    Doch Etnàr bringt auch eine beunruhigende Kunde: Der Zwerg Såkzul Fruchtspeer wurde zum Kommandanten des Wertvollen Ambosses ernannt, offenbar eine Bande Plünderer und Raubmörder. Sie könnten in der Gegend ihr Unwesen treiben, warnt der Diplomat. Und über ein Militär verfügt die Feste Abanasmel bislang nicht.

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